Seit 1994 ist Maya Hakvoort DIE Kaiserin “Elisabeth” im gleichnamigen Musical, obwohl man ihrem großartigen Talent nicht gerecht werden würde, würde man sie rein auf diese Rolle reduzieren: sie beherrscht Songs aus der Jazz- und Soulwelt gleichermaßen wie Musicals (darunter auch “Les Miserables”, “Jekyll & Hyde”; “Evita”…) und am Samstag erzählte sie im Multiversum Schwechat musikalisch über ihr Leben. Maya ist Lebensfreude und Energie pur: das konnte man in jedem ihrer Songs spüren: diese Frau braucht die Bühne, das Publikum und ihre Musik: Der Soloabend “This Is My Life” von Maya Hakvoort mit Orchester ist absolut TOP: Weiterlesen »
Widerstand gegen Lockerung des Berufsgeheimnisses
Die österreichische Journalistengewerkschaft startet eine Online-Petition gegen die Einschränkung der Pressefreiheit durch eine Gesetzesabänderung (konkret § 112 StPO): Konkret geht es darum, dass weisungsgebundene Staatsanwälte mit Hilfe der Polizei praktisch jederzeit redaktionelle Unterlagen und Daten von Redaktionscomputern beschlagnahmen können. “Informanten wird damit jeder Schutz entzogen.
Die Aufdeckung von Korruptionsfällen und Fehlverhalten der Regierung sollen damit praktisch unmöglich gemacht werden, reagiert Franz C. Bauer, Chef der Journalistengewerkschaft. “In einer überfallsartigen Änderung des ursprünglichen Ministerratsentwurfs und nach Ende der Begutachtungsfrist habe Justizministerin Beatrix Karl nach der Gebutachtungsfrist Formulierungen in eine Änderung der Strafprozessordnung (StPO) eingeschleust, die das Redaktionsgeheimnis und damit die Pressefreiheit abschaffen, lautet der Vorwurf. Und hier kann die Petition “Rettet die Pressefreiheit” der Journalistengewerkschaft online unterzeichnet werden. Weiterlesen »
Anregendes zum Weltfrauentag
Heute wird -wie alljährlich am 8. März- der Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden -besser bekannt als der Internationale Weltfrauentag- begangen. Ja es ist gut, richtig und notwendig der Frauen zu gedenken, und zwar nicht nur heute, sondern immer wieder. Und tatsächlich: Vor allem in Ländern weitab Europas werden Frauen nach wie vor unterdrückt, als Menschen zweiter Klasse gesehen, nicht zu den Wahlen zugelassen, ja selbst das grausame Verbrechen der Genitalverstümmelung ist offenbar nach wie vor in manchen Ländern nicht besiegbar. Alle diese unterdrückten Frauen verdienen nicht nur unser Gedenken, sondern unsere Solidarität. Weiterlesen »
PwC-Studie: Tablet-PCs sind die Zukunft
Touchscreen-Computer erobern die Wohnzimmer und nur jeder Dritte will kein Tablet. Dies geht aus einer aktuellen Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC zur CeBit 2012 hervor. Demnach werden bis zu 15 Prozent der Deutschen 2016 einen Tablet PC haben. In den kommenden fünf Jahren dürften in Deutschland annähernd 20 Millionen Tablets verkauft werden, prognostiziert PwC. Im Jahre 2016 werden zwischen 10 und 15 Prozent der Konsumenten zu aktiven Nutzern flacher Computer mit berührungsempfindlichem Bildschirm zählen, im Jahr 2011 waren es erst zwischen drei und vier Prozent.
Tablet PCs im Allgemeinen und Apples iPad im Besonderen haben sich fest auf dem deutschen Computermarkt etabliert. Besonders ausgeprägt ist das Interesse am iPad und verwandten Geräten bei den internetaffinen Konsumenten. Wie aus einer PwC-Befragung unter 1.000 Online-Nutzern im Januar 2012 hervor geht, haben derzeit nur 36 Prozent der User gar kein Interesse am Erwerb eines Tablet PC. Für viele Konsumenten ist vor allem der hohe Preis der aktuellen Geräte abschreckend: Ein Fünftel der Befragten würde ein Tablet kaufen, wenn es günstiger wäre. Weiterlesen »
Ö: Das denken Internetprovider und Filmindustrie über ACTA
Natürlich muss das Urheberrecht auch für das Internet fit gemacht werden, reagiert Werner Müller, Geschäftsführer des Fachverbandes der Film- u. Musikindustrie in der Wirtschaftskammer (FAFO) auf eine Presseaussendung der ISPA zum Thema ACTA (Anti-Counterfeiting Trade Agreement): “Positiv ist, dass seit der öffentlichen Diskussion darüber die Frage der Entwicklung des Urheberrechts im Internet im Mittelpunkt des Interesses steht”, erklärt Müller.
Hintergrund der massiven Proteste gegen dem so genannten Anti-Piraterie-Abkommen ACTA war laut ISPA (Internet Service Providers Austria), “dass das Urheberrecht in seiner jetzigen Form nicht den Anforderungen des Internets gerecht wird,” erklärt deren Generalsekretär Maximilian Schubert: „Wir müssen den Schwung, den die Anti-ACTA-Bewegung gebracht hat, nutzen, um das Urheberrecht internetfit zu machen“, fordert Schubert: Weiterlesen »
Echte Liebe ist das Maß aller Dinge – Impuls zur Fastenzeit
Nun fehlen uns noch fünf Wochen bis Ostern: und so manche von uns, selbst jene, die nicht wirklich einen religiösen Bezug haben, beschließen ihr Leben in der so genannten Fastenzeit umzukrempeln, ihrem Körper und ihrer Seele eine Art Frühjahrsputz zu verpassen haben. Das kann -auch unabhängig von kirchlichen Strukturen- durchaus Sinn ergeben. Manche begeben sich hingegen ganz bewusst in Klöster und in andere kirchliche Einrichtungen, um Orientierung und Hilfe in ihrem Vorhaben zu erhalten.
Und gerade in “Klösterreich” gibt es zahlreiche Angebote der Besinnung und der Einkehr, besonders auch in der Fastenzeit. Das alles ist eine sehr sinnvolle Tradition, die hoffentlich nicht nur an den Oberflächlichkeiten hängen bleibt, sondern wahrhaft in die Tiefe der menschlichen Seele reicht. Weiterlesen »
Carmina Burana an der Wiener Volksoper: So macht Ballett Spaß
Ich bin nicht wirklich ein Ballett-Fan: Das gebe ich gerne zu. Aber das, was die Wiener Volksoper nun als Premiere geboten hat, übertrifft meine Erwartung und Neugier bei Weitem. Dass die “Carmina Burana” von Carl Orff natürlich durch ihre Popularität aufgrund ihrer Beinahe-Volkstümlichkeit schon ein Publikumsmagnet sein würden, war mir klar. Aber dennoch konnte ich mir schwer vorstellen, wie diese Musik, die musikalisch und inhaltlich und selbst rhythmisch keinesfalls primitiv oder einfach ist, getanzt werden kann.
Und meine Neugier wurde nicht nur befriedigt, sondern weit übertroffen. Da passt einfach alles: Die Choreographie von Vesna Orlic ist großartig,das Wiener Staatsballett in Hochform: Die mittelalterlichen von Orff arrangierten Benediktbeurer Gedichte und Lieder leben durch diese Inszenierung im wahrsten Sinne des Wortes und entführen in eine längst vergangene Zeit, die aber dennoch höchst aktuell sind. Und vor allem “in Taberna” gehts kräftig zur Sache: das ist unterhaltsam und ernst und höchst provokativ gleichermaßen. Mehr verrate ich dazu bewußt nicht. Weiterlesen »
UNICEF sucht JuniorBotschafter
Kinderrechte sind wichtig. UNICEF, das Kinderhilfswerk der UNO sucht daher in Deutschland wiederum JuniorBotschafter. Einsendeschluss für den bundesweiten Kinderrechtswettbewerb ist der 31. März 2012. Noch vier Wochen lang können sich Kinder und Jugendliche aus ganz Deutschland bei UNICEF als „JuniorBotschafter des Jahres“ bewerben. Der Preis „UNICEF-JuniorBotschafter des Jahres“ wird am 18. Juni 2012 in der Frankfurter Paulskirche verliehen. Anmeldung, Aktionsideen und weitere Informationen unter www.juniorbotschafter.de und über Facebook: http://www.facebook.com/juniorbotschafter
Voraussetzung für die Bewerbung zum UNICEF-JuniorBotschafter ist, dass sich die Kinder und Jugendlichen bis 18 Jahren einzeln, als Gruppe oder mit ihrer Klasse für Kinderrechte stark gemacht haben und bis zum 31. März eine Dokumentation ihrer Aktion einsenden. Der Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt: Kinder organisieren Benefizkonzerte, führen selbstgeschriebene Theaterstücke auf oder beteiligen sich mit Radiobeiträgen, Bastelaktionen, Ausstellungen oder Sponsorenläufen. Die Themen reichen dabei von Nothilfe und Kinderarbeit bis zu Bildung, Schutz vor Gewalt oder Beteiligung. Weiterlesen »
Greenpeace: Schwere AKW-Unfälle in Sicht
Fukushima ist schon länger her und allmählich bewegt uns das Thema Atomkraft nicht mehr sosehr. Sollte es aber: Schwere Unfälle von Atomkraftwerken (AKWs) sind nämlich wahrscheinlicher als angenommen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie von Greenpeace, welche die Umweltschutzorganisation Greenpeace gestern in Berlin vorgestellt hat.
Demnach gehen selbst Atomaufsichten von mangelhaften Sicherheitsanalysen aus. Die vom Beraterbüro cervus nuclear consulting unter der Leitung von Helmut Hirsch erstellte Studie deckt laut Greenpeace gravierende Mängel in der sogenannten “Probabilistischen Risiko-Analyse” (PRA) auf, die unter anderem für die Ermittlung von Unfallwahrscheinlichkeiten verwendet wird. Mein Kommentar zum Thema Atomenergie ist übrigens hier abrufbar. Weiterlesen »










