<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Elmar Leimgruber</title>
	<atom:link href="http://www.redakteur.cc/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.redakteur.cc</link>
	<description>Elmar Leimgruber online</description>
	<lastBuildDate>Mon, 10 Nov 2025 00:33:56 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.1.4</generator>
		<item>
		<title>Gandalf, eine Musik-Legende Live in Wien</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/gandalf-eine-musik-legende-live-in-wien/</link>
		<comments>http://www.redakteur.cc/gandalf-eine-musik-legende-live-in-wien/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 01 Nov 2025 00:15:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulturia.com]]></category>
		<category><![CDATA[Redakteur.cc]]></category>
		<category><![CDATA[Big Island Orchestra]]></category>
		<category><![CDATA[Eartheana]]></category>
		<category><![CDATA[Eva Novak]]></category>
		<category><![CDATA[Gandalf]]></category>
		<category><![CDATA[Hans Zimmer]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Legende]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Gellner]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Vereinigte Bühnen Wien (VBW)]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfsheard]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.redakteur.cc/?p=16714</guid>
		<description><![CDATA[Er ist eine wahre Legende und eine musiakalische Lichtgestalt, obwohl ihn in seinem Heimatland Österreich leider kaum wer kennt. Er stammt aus der Ära der ganz Grossen des Astropop: Reinhard Fendrich, Georg Danzer, Peter Cornelius und Wolfgang Ambros. Dennoch war er musikalisch mutig und daher vollkommen anders unterwegs als seine Zeitgenossen. Und zudem war er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/iPhone-Image-365B68.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-16715" title="iPhone Image 365B68" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/iPhone-Image-365B68-300x168.jpg" alt="Gandalf live" width="300" height="168" /></a>Er ist eine wahre Legende und eine musiakalische Lichtgestalt, obwohl ihn in seinem Heimatland Österreich leider kaum wer kennt. Er stammt aus der Ära der ganz Grossen des Astropop: Reinhard Fendrich, Georg Danzer, Peter Cornelius und Wolfgang Ambros. Dennoch war er musikalisch mutig und daher vollkommen anders unterwegs als seine Zeitgenossen.<span id="more-16714"></span></p>
<p>Und zudem war er unter seinem Künstlernamen bereits Jahrzehnte bekannt, als es die &#8220;Herr der Ringe&#8221;-Trilogie noch nicht in den Kinos zu sehen war: Gandalf.</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/iPhone-Image-365B33.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-16716" title="iPhone Image 365B33" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/iPhone-Image-365B33-300x225.jpg" alt="Gandalf live" width="300" height="225" /></a>Er war nach Kraftwerk, Tangerine Dream  und Jean Michel Jahre zunächst einer der Pioniere der elektronischen Musik (sein erstes Album erschien 1981), wurde dann neben Vangelis und anderen Stars der damaligen Zeit der New Age Szene zugerechnet. Doch dann entschied er sich zunehmend vor allem akustische Instrumente für seine „Weltmusik“ einzusetzen. Die meisten Instrumente spielt Gandalf sowohl im Studio als auch bei Auftritten selbst.</p>
<p>Ein erstes aussergewöhnliches Highlight waren seine „Symphonic Landscapes“ in Zusammenarbeit mit dem Orchester der Vereinigten Bühnen Wien (VBW) unter der Leitung von Caspar Richter.</p>
<p>Live gibts den begnadeten Musiker auch altersbedingt (73) nur sehr selten zu sehen. Doch am 25. Oktober war es endlich wieder mal soweit:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/iPhone-Image-365AFE.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-16719" title="iPhone Image 365AFE" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/iPhone-Image-365AFE-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a>Zusammen mit dem Big Island Orchestra unter der Leitung von Martin Gellner (arbeitet musikalisch vor allem für den ORF, hat aber bereits für Hans Zimmer dirigiert und lieferte für das Gandalf-Konzert auch die Orchesterpartituren) bot Gandalf eine mystisch-faszinierende musikalische 90 Minuten-Reise rund um die Welt: „Eartheana“ im Wiener Konzerthaus:<br />
Von der Donau in Europa startend gehts zu den Anden nach Südamerika hinüber zu den alten heiligen Linien in Asien und weiter in die USA, gefolgt von Australien und Afrika, um schliesslich im sagenumwobenen Atlantis zu versinken.</p>
<p>Genauso wie Gandalf auf seinen Instrumenten (diverse Gitarren, Mandela, Keyboards) brillierten auch das Orchester unter Gellner, sowie die Gäste Wolfsheard (diverse Flöten), Yu Gong (Guzheng), Otto Trapp (Didgeridoo) und besonders beeindruckend Eva Novak als Sängerin mit einer ganz einmaligen -für diese Musik exzellent passenden- Stimme.</p>
<p>Wer dieses einmalige Konzerterlebnis verpasst hat, muss sich noch etwas in Geduld üben: Aber dann im kommenden Jahr wird es eine Aufzeichnung davon auf Ton- und Videoträger geben.</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.redakteur.cc%2Fgandalf-eine-musik-legende-live-in-wien%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.redakteur.cc/gandalf-eine-musik-legende-live-in-wien/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Lieber Johannes: Lass uns reden (Offener Brief an JJ)</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/esc-offener-brief-an-jj/</link>
		<comments>http://www.redakteur.cc/esc-offener-brief-an-jj/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 23 May 2025 02:07:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulturia.com]]></category>
		<category><![CDATA[Meinsenf.net]]></category>
		<category><![CDATA[Analyse]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Eurovision]]></category>
		<category><![CDATA[Eurovision Song Contest]]></category>
		<category><![CDATA[Eurovision Song Contest (ESC)]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[JJ]]></category>
		<category><![CDATA[Johannes JJ Pietsch]]></category>
		<category><![CDATA[Johannes Pietsch]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungsvielfalt]]></category>
		<category><![CDATA[Nemo]]></category>
		<category><![CDATA[Offener Brief]]></category>
		<category><![CDATA[queer]]></category>
		<category><![CDATA[Songcontest]]></category>
		<category><![CDATA[Toleranz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.redakteur.cc/?p=16687</guid>
		<description><![CDATA[Sehr geehrter Herr Pietsch Lieber Johannes (oder lieber JJ?) Wir kennen uns nicht persönlich: Daher auf diesem Wege: Ich liebe Ihren Song und bewundere Ihr herausragendes Gesangstalent. Und ich hoffte insgeheim, dass Sie den ESC gewinnen würden. Aufgrund der Ähnlichkeit Ihres Songs zum Vorjahres-Sieger-Hit von Nemo zweifelte ich jedoch sehr, dass zwei Jahre in Folge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/iPhone-Image-5815DE.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-16691" title="JJ ESC 5815DE" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/iPhone-Image-5815DE-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a>Sehr geehrter Herr Pietsch<br />
Lieber Johannes (oder lieber JJ?)</p>
<p>Wir kennen uns nicht persönlich: Daher auf diesem Wege:</p>
<p>Ich liebe Ihren Song und bewundere Ihr herausragendes Gesangstalent.</p>
<p>Und ich hoffte insgeheim, dass Sie den ESC gewinnen würden.</p>
<p>Aufgrund der Ähnlichkeit Ihres Songs zum Vorjahres-Sieger-Hit von Nemo zweifelte ich jedoch sehr, dass zwei Jahre in Folge ein doch ähnlicher Song gewinnen könnte. Da mich jedoch Ihre Performance und vor allem ihre aussergewöhnliche Stimme bereits beim ersten Anhören zutiefst berührt hatten, freute ich mich umsomehr, dass Sie dennoch gewonnen haben. Und ich gratuliere Ihnen herzlichst dafür.<span id="more-16687"></span></p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/iPhone-Image-5815CF.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-16692" title="JJ ESC 5815CF" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/iPhone-Image-5815CF-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /> </a>Ich war auch begeistert davon, wie klug und intelligent Sie bei der anschliessenden Pressekonferenz auf Journalistenfragen antworteten, sinngemäss zusammengefasst:<br />
Liebe ist nie verschwendet: Wir sollten nur Liebe versprühen, niemals Hass.</p>
<p>Doch -leider- schon wenige Tage später versprühten ausgerechnet Sie Hass gegenüber Israel.</p>
<p>Sie bezeichnen sich doch selbst als queer:<br />
Mal abgesehen davon, dass Israel das einzige demokratische Land im Nahen Osten ist, indem alle queer fühlenden Menschen offen und verfolgungsfrei leben können, während Sie in den benachbarten Ländern (mit denen Sie sich wohl leider ohne nötige Sachkenntnis solidarisieren) wohl froh ein müssten, aufgrund Ihres nicht Heteros-Seins (dort offiziell als Mann einen Mann zum Partner zu haben,  ist in der gesamten islamischen Welt strikt verboten und wird gesetzlich bestraft) und daher &#8220;gottlosen Verhaltens&#8221; verhaftet,  wenn nicht gar gesteinigt zu werden: Wenn Sie dies nicht glauben, performen Sie doch mal mit Nemo (Ihr problematischer Influenzer?) im Gazastreifen!</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/iPhone-Image-5815E6.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-16694" title="JJ ESC 5815E6" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/iPhone-Image-5815E6-227x300.jpg" alt="" width="227" height="300" /></a>Wenn man zudem bedenkt, dass mit Ihnen eine Frau aus Israel beim ESC aufgetreten ist, die nur durch viel Glück jenes grausame Massaker überlebt hat, das Palästinenser (es gibt keinen Staat Palästina, und gäbe es diesen, hiesse er -biblisch betrachtet- &#8220;Gelobtes Land&#8221; oder &#8220;Israel&#8221;) an weit über 1000 unschuldigen feiernden Menschen (vor allem Jugendlichen wie Sie) aus Israel verübt haben:</p>
<p>Dass Sie dann, anstatt sich mit einer Gequälten und Gedemütigten und Unterdrückten zu solidarisieren, mit Menschen dort sympathisieren, die nach so langer Zeit immer noch unschuldige Israelis als Geiseln halten, ist -sachlich und objektiv betrachtet- in keinster Weise rechtfertigbar:<br />
Aber abgesehen davon: Der ESC steht für Völkerverständigung, Vielfalt und Toleranz sowie klar gegen Ausgrenzung und Hass.</p>
<p>Auch wenn Ihnen dies nicht bewusst ist: Durch Ihr antiisraelisches  Statement solidarisieren Sie sich indirekt nicht nur mit Terroristen, sondern verhöhnen Sie zudem die über 1200 israelischen Opfer des grausamen islamistischen Massakers und deren Hinterbliebene sowie die noch immer gefangen gehaltenen Geiseln im Gazastreifen.</p>
<p>Selbstverständlich darf man das konkrete Vorgehen der Israelischen Regierung im Gazastreifen sachlich kritisieren (Sie haben aber den Ausschluss Israels vom ESC, von diesem internationalen Musikwettbewerb der Verwöhnung und Liebe gefordert: wurden Sie denn von der österreichischen Regeriung zum ESC gesandt?), aber umsomehr hat Israel umsomehr das Recht, sich gegen den Terror aus dem Gazastreifen mit allen, auch militärischen Mitteln zu wehren, um einerseits die Rückgabe der unschuldigen Geiseln (sie waren musikbegeisterte Festival-Teilnehmer!) zu erzwingen und andererseits die eigene israelische Bevölkerung vor weiteren Angriffen (nach wie vor fliegen Raketen von dort gegen die israelische Zivilbevölkerung und dies wird erst enden, wenn der Terror besiegt ist) zu schützen: Israel führt hier einen Verteidigungskrieg.</p>
<p>Und wenn -neben Ihrer vielleicht problematischen &#8220;WIR&#8221;-Bubble (befreien Sie sich doch von diesem selbstzerstörerischen Druck, so sein zu müssen, wie man es Ihnen vorgibt, dass Sie politisch als ESC-Sieger sein müssten: die Welt ist weit grösser, vielschichtiger und schöner als Ihre ideologische Wohlfühl-Bubble), selbst FPÖ-Kreise Sie für Ihr antisemitisches Statement loben, sollte Ihnen dies ernsthaft zu denken geben.</p>
<p>Bei allem hochachtungsvollen Respekt vor ihrem musikalischen Talent und Ihrer beeindruckenden jungen vielschichtigen Persönlichkeit:</p>
<p>Ich fürchte, Sie wurden -ohne es zu bemerken- politisch missbraucht.</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/iPhone-Image-5815B61.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-16695" title="JJ ESC 5815B6" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/iPhone-Image-5815B61-291x300.jpg" alt="" width="291" height="300" /></a>Daher: Ich halte Sie nach wie vor für einen talentierten, intelligenten und klugen aussergewöhnlichen Künstler.</p>
<p>Aber ich ersuche Sie hiermit -auch in Ihrem eigenen Interesse- sich nicht weiter politisch missbrauchen zu lassen (von wem auch immer), sondern seien Sie eine starke Persönlichkeit (die ich in Ihnen sehe!) und: Gehen Sie selbstbewusst Ihren eigenen Weg, ganz getreu Ihrem Motto: Unendlich Liebe verstreuen, anstatt Hass.</p>
<p>Ich wünsche Ihnen hierfür sehr viel Mut und Kraft:<br />
Denn das, was me ich Ihnen zutraue, schaffen nicht viele. Aber diese Wenigen sind aussergewöhnlich.<br />
Und Ihnen wünsche ich, dass Sie es schaffen.</p>
<p>Alles Liebe und Gute. wünscht Ihnen:</p>
<p>Ihr (sehr wohlmwollender) Elmar Leimgruber</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.redakteur.cc%2Fesc-offener-brief-an-jj%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.redakteur.cc/esc-offener-brief-an-jj/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bühne Baden versenkt die Titanic (Kulturkritik)</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/titanic-in-baden/</link>
		<comments>http://www.redakteur.cc/titanic-in-baden/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 25 Mar 2024 11:53:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulturia.com]]></category>
		<category><![CDATA[Bühne Baden]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Berger]]></category>
		<category><![CDATA[Maury Yeston]]></category>
		<category><![CDATA[Musical]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Stone]]></category>
		<category><![CDATA[Reinwald Kranner]]></category>
		<category><![CDATA[Titanic]]></category>
		<category><![CDATA[Victor Petrov]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.redakteur.cc/?p=16679</guid>
		<description><![CDATA[Der wahre Stolz der Kreuzfahrt-Flotte, der auf seiner Jungfernfahrt einen Eisberg rammt und  in den Tiefen des Meeres versinkt: Wie bringt man diesen Inhalt auf die Bühne? Entweder mit technischer &#8220;Magie&#8221;, oder aber, indem der Inhalt so glaubwürdig dargeboten wird, dass das Publikum die Tragik wahrnimmt, obwohl sie diese nicht sieht. Für die zweitere -zugegebenermassen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/iPhone-Image-30AA69.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-16682" title="iPhone Image 30AA69" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/iPhone-Image-30AA69-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a>Der wahre Stolz der Kreuzfahrt-Flotte, der auf seiner Jungfernfahrt einen Eisberg rammt und  in den Tiefen des Meeres versinkt:<br />
Wie bringt man diesen Inhalt auf die Bühne?</p>
<p>Entweder mit technischer &#8220;Magie&#8221;, oder aber, indem der Inhalt so glaubwürdig dargeboten wird, dass das Publikum die Tragik wahrnimmt, obwohl sie diese nicht sieht.</p>
<p>Für die zweitere -zugegebenermassen herausforderndere- Variante hat sich die Bühne Baden bei Wien entschieden:<span id="more-16679"></span></p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/iPhone-Image-30AA3D.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-16681" title="iPhone Image 30AA3D" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/iPhone-Image-30AA3D-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a>Das Musical &#8220;Titanic&#8221; von Maury Yeston (Musik und Liedtexte) und Peter Stone (Story und Buch) in der Badener Inszenierung und Choreographie von Leonard Prinsloo (Bühne: Carlos Santos) ist optisch spartanisch gehalten. Dennoch aber kommt der Inhalt durch das gesamte Ensemble so gut authentisch beim Publikum an, dass man sich dem tragischen Geschehen an Bord der Titanic nicht entziehen kann.</p>
<p>Die Musik von Yeston ist grossartig und eigentlich noch viel zu unbekannt auf den grossen Bühnen dieser Welt. Und Victor Petrov treibt die musikalischen Leistungen des Orchesters der Bühne Baden an die Spitze der Emotionen.</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/iPhone-Image-30AA52.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-16683" title="iPhone Image 30AA52" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/iPhone-Image-30AA52-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a>Ein grosses Kompliment geht an die gesamte Belegschaft in Baden. Besonderes schauspielerisches Lob gilt jedoch Martin Berger als Konstrukteur Thomas Andrews, Reinwald Kranner als egomanischer Schiffseigner Bruce Ismay, Robert David Marx als Heizer sowie an Sebastian Brummer als Funker.</p>
<p>Bleibt zu hoffen, dass die &#8220;Titanic&#8221; bald wieder nach Baden zurückkehrt oder zumindest in einer Tonaufnahme (besser noch als Videoproduktion) erscheinen wird.</p>
<p>Nähere Informationen zum Musical gibts hier: https://www.buehnebaden.at/de/produktionen/titanic/969</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.redakteur.cc%2Ftitanic-in-baden%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.redakteur.cc/titanic-in-baden/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kaiserlicher Advent mit Stadtführung und Fest-Dinner in Wien</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/kaiserlicher-wiener-advent/</link>
		<comments>http://www.redakteur.cc/kaiserlicher-wiener-advent/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 03 Dec 2023 17:22:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulturia.com]]></category>
		<category><![CDATA[1870]]></category>
		<category><![CDATA[Grand Hotel]]></category>
		<category><![CDATA[Habsburg]]></category>
		<category><![CDATA[Kaiserlicher Advent]]></category>
		<category><![CDATA[Kaiserliches Wien]]></category>
		<category><![CDATA[Kochbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Kulinarik]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Monarchie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.redakteur.cc/?p=16667</guid>
		<description><![CDATA[Im fernen Jahr 1870 -noch mitten in der Monarchie- wurde an der Wiener Ringstrasse das erste 5 Sterne Hotel Wiens und das Grand Hotel der Welt errichtet. Als eines der wenigen damals gebauten Paläste besteht dieses Hotel noch heute und wird laut seinem Generaldirektor Oliver Geyer ab dem kommenden Jahr -bei laufendem Betrieb- vollständig umgebaut. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/iPhone-Image-92726F.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-16668" title="Herta Margarete Habsburg-Lothringen: So kocht Habsburg" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/iPhone-Image-92726F-225x300.jpg" alt="" width="135" height="180" /></a>Im fernen Jahr 1870 -noch mitten in der Monarchie- wurde an der Wiener Ringstrasse das erste 5 Sterne Hotel Wiens und das Grand Hotel der Welt errichtet. Als eines der wenigen damals gebauten Paläste besteht dieses Hotel noch heute und wird laut seinem Generaldirektor Oliver Geyer ab dem kommenden Jahr -bei laufendem Betrieb- vollständig umgebaut.<span id="more-16667"></span></p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/iPhone-Image-92727F.jpg"><img class="size-medium wp-image-16669 alignright" title="Kaiserlicher Advent im 1870" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/iPhone-Image-92727F-300x224.jpg" alt="" width="180" height="134" /></a>Eines der fünf hauseigenen Restaurants ist das im obersten Stockwerk gelegene und mit Terrasse ausgestattete 1870:<br />
In diesem mit zwei Hauben ausgezeichneten Restaurant soll ab dem 21. Dezember regelmässig ein wahrhaft monarchisches Mahl angeboten werden.</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/iPhone-Image-927277.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-16670" title="Generaldirektor Oliver Geyer" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/iPhone-Image-927277-225x300.jpg" alt="" width="135" height="180" /></a>Die Idee für ein imperiales Abendessen im 1870 stammt aus hochadeligem Haus:<br />
Herta Margarete Habsburg-Lothringen hat ein kaiserliches Kochbuch als Grundlage für den besonderen Abend geschrieben: „So kocht Habsburg“.</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/iPhone-Image-9272D3.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-16671" title="Kaiserlicher Advent" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/iPhone-Image-9272D3-232x300.jpg" alt="" width="139" height="180" /></a>An diesem kaiserlichen Advent im Edelrestaurant soll dann auch nicht nur 3-gängig habsburgisch aufgekocht werden, sondern die Veranstaltung wird zudem auch mit Live-Musik und einer entsprechenden Lesung umrahmt.<br />
Und eine geführte Tour durchs kaiserliche Wien wird ebenfalls angeboten.</p>
<p>Anmeldungen für dieses imperiale Event am 21.12. nimmt John Herzog (john.herzog@gmx.at), welcher auch die Veranstaltung moderieren wird, entgegen.</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.redakteur.cc%2Fkaiserlicher-wiener-advent%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.redakteur.cc/kaiserlicher-wiener-advent/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Wer ist das Monstrum und wer ist der Mann?&#8221; Musical-Kritik &#8220;Der Glöckner von Notre Dame&#8221; in Wien</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/kulturkritik-gloeckner-wien/</link>
		<comments>http://www.redakteur.cc/kulturkritik-gloeckner-wien/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 15 Dec 2022 01:16:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulturia.com]]></category>
		<category><![CDATA[Redakteur.cc]]></category>
		<category><![CDATA[Abla Alaoui]]></category>
		<category><![CDATA[Alan Menken]]></category>
		<category><![CDATA[Claude Michel Schoenberg]]></category>
		<category><![CDATA[David Jakobs]]></category>
		<category><![CDATA[Der Glöckner von Notre Dame]]></category>
		<category><![CDATA[Dominik Hees]]></category>
		<category><![CDATA[Gernot Kranner]]></category>
		<category><![CDATA[Herbert Kretzmer]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Les Miserables]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Berger]]></category>
		<category><![CDATA[Mathias Schlung]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Kunze]]></category>
		<category><![CDATA[Musical]]></category>
		<category><![CDATA[Stephen Schwartz]]></category>
		<category><![CDATA[VBW]]></category>
		<category><![CDATA[Vereinigte Bühnen Wien]]></category>
		<category><![CDATA[Victor Hugo]]></category>
		<category><![CDATA[Walt Disney]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.redakteur.cc/?p=16659</guid>
		<description><![CDATA[Sie gehören zu den Klassikern der Weltliteratur: Victor Hugo’s „Les Miserables“ und „Der Glöckner von Notre Dame“ (Notre Dame de Paris). Und von beiden gibts erfolgreiche Musicals: „Les Miserables“ von Claude Michael Schoenberg (Musik) und von Herbert Kretzmer (Lyrics) gehört zu den bekanntesten Musicals aller Zeiten. Die Musik (Alan Menken; Lyrics: Stephen Schwartz; deutsche Texte: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/iPhone-Image-C02D3C.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-16660" title="iPhone Image C02D3C" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/iPhone-Image-C02D3C-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Sie gehören zu den Klassikern der Weltliteratur: Victor Hugo’s „Les Miserables“ und „Der Glöckner von Notre Dame“ (Notre Dame de Paris). Und von beiden gibts erfolgreiche Musicals:</p>
<p>„Les Miserables“ von Claude Michael Schoenberg (Musik) und von Herbert Kretzmer (Lyrics) gehört zu den bekanntesten Musicals aller Zeiten. Die Musik (Alan Menken; Lyrics: Stephen Schwartz; deutsche Texte: Michael Kunze) vom „Der Glöckner von Notre Dame“ hingegen erlangte seine Bekanntheit vor allem durch den gleichnamigen äusserst erfolgreichen Disney-Film. Erst Jahre später wurden Musical-Versionen (zunächst in Berlin, dann auch in den USA) veröffentlicht.</p>
<p>In Wien ist die aktuellste Adaption derzeit im Ronacher live zu erleben. Nun könnte man das Live-Musical an den Vorlagen Trickfilm und vor allem am Original-Roman von Victor Hugo messen. Doch wäre es dann nicht genauso subjektive Interpretation wie einfach das Musical an sich in seiner Gesamtheit zu betrachten? Zweiteres ist vermutlich sinnvoller, auch wenn hier angemerkt sei, dass es auch inhaltliche Abweichungen zwischen dem Disney-Film und dem Disney-Musical gibt, welche herauszufinden hier bewusst dem Publikum vorbehalten bleiben sollen.<span id="more-16659"></span></p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/iPhone-Image-C02D30.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-16662" title="iPhone Image C02D30" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/iPhone-Image-C02D30-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Die Musik des Walt Disney „Haus- und Hofkomponisten“ Alan Menken ist im „Glöckner“ -im Gegensatz zu einem anderen bekannten Musical von ihm- abwechslungsreich, treffsicher , emotional erhebend und bewegend: Ohne seine unverwechselbare grossartige Musik scheint das Musical vollkommen undenkbar.</p>
<p>Hinzu kommt in Wien das wuchtige Bühnenbild samt Riesen-Glocken, das Orchester der Vereinigten Bühnen Wien (VBW), das (wie von vielen Musical-Fans sehnsüchtigst erwartet) endlich wieder größer und klassischer wirkt, zudem der grandiose Auswahlchor vom Chorverband Österreich, der die Bühne ebenfalls bereichert.</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/iPhone-Image-C02D36.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-16663" title="iPhone Image C02D36" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/iPhone-Image-C02D36-300x183.jpg" alt="" width="300" height="183" /></a>Die Hauptrolle des Glöckners Quasimodo interpretiert David Jakobs sowohl schauspielerisch als auch stimmlich so authentisch, wie es vermutlich wenige andere schaffen würden. Sein „Meister“ Claude Frollo, (am 8. November und 6. Dezember 2022), glaubhaft dargestellt von Musical-Urgestein Martin Berger, erinnert vielleicht sehr an so manche reale problematische Macht-Figuren in Gesellschaft und Kirchen. Schauspielerisch deckt Berger diese Rolle in jeder Hinsicht vollends und beeindruckend glaubwürdig ab, was stimmlich in dieser Perfektion nicht immer so gelingen mag.</p>
<p>Abla Alaoui ist im Wiener „Glöckner“ die Zigeunerin Esmeralda, welche durch ihre wilden Tänze die meisten Männer um den Verstand bringt: Sie tanzt und vor allem singt sie hervorragend, allerdings fragt man sich im Zuschauerraum an manchen Stellen, ob sie tatsächlich Esmeralda spielt oder sich bereits auf die Spiegel-Szene im VBW-Megaseller „Elisabeth“ vorbereitetet.</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/iPhone-Image-C02D28.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-16661" title="iPhone Image C02D28" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/iPhone-Image-C02D28-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Dominik Hees ist der ideale Hauptmann Phoebus. Und -obwohl er nur der „Erzähler“ ist und nicht DIE Hauptrolle im Stück hat- beeindruckt Mathias Schlung sowohl mit seiner Präsenz, als auch mit seinem komödiantischen Talent als auch mit seinem Gesang, er nimmt die gesamte Bühne als „Showmaster“ ein: ein großartiger Allroundkünstler, der immer wieder wohlwollende Erinnerungen an die aussergewöhnliche Musical-Legende „Prof. Abronsius“ Gernot Kranner nährt, und den man sich daher wieder öfter auf den grossen Bühnen wünscht.</p>
<p>Gesamt betrachtet: „Der Glöckner von Notre Dame“ ist ein großes Musical, das auch inhaltlich zum Nachdenken einlädt: „Wer ist das Monstrum und wer ist der Mann?“. Und auf diese philosophische Frage sollte man sich bewusst einlassen. Diese Wiener Produktion ist ein Meisterwerk. Danke hierfür.</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.redakteur.cc%2Fkulturkritik-gloeckner-wien%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.redakteur.cc/kulturkritik-gloeckner-wien/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kulturkritik : Reichtum bewirkt Realitätsverlust (&#8220;Sunset Boulevard&#8221; in Baden)</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/reichtum-bewirkt-realitatsverlust/</link>
		<comments>http://www.redakteur.cc/reichtum-bewirkt-realitatsverlust/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 04 Aug 2022 00:29:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulturia.com]]></category>
		<category><![CDATA[Redakteur.cc]]></category>
		<category><![CDATA[Andrew Lloyd Webber]]></category>
		<category><![CDATA[Bühne Baden]]></category>
		<category><![CDATA[Beppo Binder]]></category>
		<category><![CDATA[Don Black]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Lukas Perman]]></category>
		<category><![CDATA[Maya Hakvoort]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Kunze]]></category>
		<category><![CDATA[Musical]]></category>
		<category><![CDATA[Sunset Boulevard]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.redakteur.cc/?p=16646</guid>
		<description><![CDATA[Wenn man zu rasch wirtschaftlich zu hoch steigt, kann dies schon zu einer verzerrten Wahrnehmung der Realität und in Folge zum Grössenwahn führen. Norma Desmond ist genau dieser Typ Mensch: Sie lebt in ihrer steinreichen Scheinwelt, wo alle andere ihr selbstverständlich zu Füßen liegen müssen: denn sie ist ja DIE Desmond. Was der bereits seit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/290964852_1097836487789372_8065367580112304636_n.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-16647" title="290964852_1097836487789372_8065367580112304636_n" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/290964852_1097836487789372_8065367580112304636_n-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Wenn man zu rasch wirtschaftlich zu hoch steigt, kann dies schon zu einer verzerrten Wahrnehmung der Realität und in Folge zum Grössenwahn führen.<br />
Norma Desmond ist genau dieser Typ Mensch:<br />
Sie lebt in ihrer steinreichen Scheinwelt, wo alle andere ihr selbstverständlich zu Füßen liegen müssen: denn sie ist ja DIE Desmond.<span id="more-16646"></span></p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/294893371_382328487311068_5578263978212634802_n.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-16649" title="294893371_382328487311068_5578263978212634802_n" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/294893371_382328487311068_5578263978212634802_n-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Was der bereits seit Jahrzehnten kommerziell erfolgreichste Musical-Komponisten Andrew Lloyd Webber und sein Librettist Don Black (deutsch Michael Kunze) mit „Sunset Boulevard“ an künstlerischem Anspruch geschaffen hat, ist schwer zu toppen:</p>
<p>Umso schwieriger ist es, eine Musical-Sängerin zu finden, die alle Höhen und Tiefen des Show-Biz kennt und daher weiss, dass der Weg vom umjubelten Superstar über einen Absturz hin zu einem -auch nur vielleicht- Comeback oft kaum mehr realistisch möglich ist.</p>
<p>Sie war (mit Unterbrechungen) DIE Kaiserin Musical „Elisabeth“ von Sylvester Levay und Michael Kunze und hat als diese Weltruhm erlangt.<br />
und auch ihr diesjähriger Auftritt in dieser Rolle vor dem historischen Schloss Schönbrunn in Wien hat ihre Beständigkeit unter Beweis gestellt:<br />
Maya Hakvoort.</p>
<p>Jedoch auch auch sie war eine Zeitlang abgehoben und fern und der Realität wie die Hauptrolle der Norma Desmond in „Sunset Boulevard“, die sie heuer an der Bühne Baden interpretieren sollte.</p>
<p>Umso mehr war ich gespannt, ob die grossteils echt erfolgs-verwöhnte gebürtige Niederländerin dieser höchst anspruchsvollen Rolle in Baden gerecht werden würde.</p>
<p>Und ja: Hakvoort hat mich gerade in dieser Rolle positiv überrascht:</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/292730896_474972387789240_7616620848665218815_n.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-16650" title="292730896_474972387789240_7616620848665218815_n" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/292730896_474972387789240_7616620848665218815_n-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Sie hat inzwischen eine emotionale und daher auch musikalische Tiefe erreicht, die ihr vermutlich wenige zugetraut haben:<br />
Maya ist hier in all ihrer tragisch verträumt neurotischen, aggressiven und realitätsverweigendern Rolle Norma: Gänsehaut pur!</p>
<p>Lukas Hermann (im Stück ihr Liebhaber Joe, der sie masslos ausnützt) kennt man ebenfalls von den VBW-Produktionen und man erhält, was man erwartet: eine übliche ausgebildete hohe Musicalstimme.</p>
<p>Beppo Binder (hier: Max von Mayerling) kennt man vor allem in Baden schon sehr lange aus diversen Rollen: Dieser hat zu Beginn leichte Probleme mit den Höhen der Arien, wird aber zunehmend nicht nur in den Tönen, sondern auch emotional intensiver.</p>
<p>Ja, ich gebe es zu: „Sunset Boulevard“ ist keine Komödie, sondern eine Tragödie über Reichtum und damit einhergehenden Realitätsverlust. Die Melodien von Andrew Lloyd Webber sind zwar nicht so eingängig wie viele seiner anderen Musicals, aber nichtsdestotrotz:</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/294942996_782260246218667_6354086162502385675_n1.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-16651" title="294942996_782260246218667_6354086162502385675_n" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/294942996_782260246218667_6354086162502385675_n1-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Wir brauchen selbst in Zeiten, wo wir uns mehr denn je seichtes Entertainment wünschen, um der harten Realität zu entfliehen, Musicals mit Tiefgang wie dieses, mit &#8220;Swimmingpool&#8221; inklusive.</p>
<p>Daher für Kultur-Interessierte: „Sunset Boulevard“ in Baden (grossartige Inszenierung von Andreas Gergen) lohnt sich: inhaltlich, musikalisch (wo gibts noch ein echtes Top-Orchester bei einem Musical?) und ja: auch aufgrund von Maya Hakvoort in der Hauptrolle.</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.redakteur.cc%2Freichtum-bewirkt-realitatsverlust%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.redakteur.cc/reichtum-bewirkt-realitatsverlust/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Apocalypse Now &#8211; Analyse zum Zeitgeschehen</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/apocalypse-now-analyse-zum-zeitgeschehen/</link>
		<comments>http://www.redakteur.cc/apocalypse-now-analyse-zum-zeitgeschehen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 25 Jun 2021 21:34:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinsenf.net]]></category>
		<category><![CDATA[Redakteur.cc]]></category>
		<category><![CDATA[3G]]></category>
		<category><![CDATA[5G]]></category>
		<category><![CDATA[Apocalypse]]></category>
		<category><![CDATA[Apocalypse Now]]></category>
		<category><![CDATA[Apokalypse]]></category>
		<category><![CDATA[Armut]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Coronakrise]]></category>
		<category><![CDATA[CoronaVirus]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Egomanie]]></category>
		<category><![CDATA[Eigenverantwortung]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Flüchtlingskrise]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinwohl]]></category>
		<category><![CDATA[Illusion]]></category>
		<category><![CDATA[Inflation]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawechsel]]></category>
		<category><![CDATA[Steuern]]></category>
		<category><![CDATA[Superreiche]]></category>
		<category><![CDATA[Umverteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Ungleichheit]]></category>
		<category><![CDATA[Verteuerung]]></category>
		<category><![CDATA[Virus]]></category>
		<category><![CDATA[Vision]]></category>
		<category><![CDATA[Werte]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wohlstand]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.redakteur.cc/?p=16631</guid>
		<description><![CDATA[Ja, es sieht düster aus in Europa und auf der Erde: Wir tun zwar so, von Politikern -egal welcher Farbe- ermutigt, als ob alles in Ordnung wäre und wir alles geschafft hätten. Aber: Geben wir uns vielleicht einer Illusion hin? Keine Frage: Wir benötigen Illusionen, Hoffnungen und Träume, ja gar Visionen, um nicht zu resignieren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Apocalypse-Now-Ak-IMG_2053.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-16633" title="Apocalypse Now Ak IMG_2053" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Apocalypse-Now-Ak-IMG_2053-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Ja, es sieht düster aus in Europa und auf der Erde:<br />
Wir tun zwar so, von Politikern -egal welcher Farbe- ermutigt, als ob alles in Ordnung wäre und wir alles geschafft hätten.</p>
<p>Aber: Geben wir uns vielleicht einer Illusion hin?</p>
<p>Keine Frage: Wir benötigen Illusionen, Hoffnungen und Träume, ja gar Visionen, um nicht zu resignieren und unterzugehen.<br />
Aber was haben wir jetzt in den letzten Monaten -rational betrachtet- geschafft?</p>
<p>Haben wir die <a title="Corona" href="https://www.redakteur.cc/?s=Corona" target="_blank">Corona</a>-Pandemie -deren Gefährlichkeit (für mich vollkommen nicht nachvollziehbar!) nach wie vor sehr viele Menschen anzweifeln- inzwischen bewältigt?</p>
<p>Hat der gemeinsame Kampf ums eigene Überleben uns zu besseren, sozialeren, mitfühlenderen Menschen gemacht, denen es zunehmend nicht mehr um uns selbst geht, sondern um das Gemeinwohl?<span id="more-16631"></span><br />
Ich fürchte, vielfach ist das Gegenteil dessen eingetreten:</p>
<p>Die &#8220;Werte&#8221; haben sich offenbar verändert:</p>
<p>So manche der Menschen, die ich teils seit Jahrzehnten vor allem  aufgrund jahrelanger ähnlicher politischer und gesellschaftlicher  Standpunkte ausserordentlich schätze, habe ich entweder jahrelang  vollkommen falsch eingeschätzt oder sie haben aufgrund der aktuellen  Situation ihre bisherige Einstellung vollkommen über Bord geworfen.</p>
<p>Anstatt wie in manchem anderen Staat -zu Recht- die Menschen auf die Strassen gegangen sind, weil ihre Regierung nichts unternommen hat, um sie und ihre Lieben gegen eine weltweite Epidemie zu schützen und das Virus in Folge Millionen an Menschen getötet hat, stört bei uns viele selbst schon ein kleines Stück Stoff, das vor allem im Sommer zwar sehr unangenehm ist, aber Menschen schützt:</p>
<p>Und auch wenn jetzt so manche mit einem verständnislosen Kopfschütteln reagieren mögen:</p>
<p>Unsere Regierenden in Europa haben jetzt sicher nicht immer alles richtig oder klug gemacht und vor allem nicht nachvollziehbar erläutert. Aber dennoch sollten wir ihnen dafür dankbar sein, dass sie selbst einen schweren Wirtschaftseinbruch in Kauf nahmen, um unser aller Leben zu schützen. Die Gefahr kommt wohl nicht von 3G oder 5G, sondern vielfach daher, dass wir einfach gern das lesen und das glauben, was unsere Einstellung bestätigt, anstatt das zu suchen, was Fakt ist, ob es uns nun passt oder nicht, selbst dann, wenn wir uns dabei selbst hinterfragen müssen.</p>
<p>Eigentlich hätte ich mir ja erwartet, dass wir alle aufgrund unserer  gemeinsamen Auslieferung an ein heimtückisches Virus näher  zusammenrücken und uns mit allen nötigen Massnahmen alle gegenseitig  darin unterstützen, dass wir möglichst alle heil durch diese Pandemie  kommen.Ich dachte immer, wir sind uns alle darin einig, dass das Gemeinwohl ein hohes Gut ist und zuweilen gerade in Krisenzeiten über dem eigenen Wohlbefinden stehen darf und muss. Ich dachte bislang, Eigenverantwortung bedeutet, dass wenn es Probleme gibt, die Menschheit -gerade wenn reale Nähe gefährlich ist- zumindest gedanklich eng zusammenrückt und ausnahmslos alle alles unternehmen, um nicht nur sich selbst, sondern auch alle anderen zu schützen.</p>
<p>Und wie sieht die Realität aus? Die Ernüchterung ist fatal: Die Uralt-Floskel ist realer denn je: „Jeder ist sich selbst der Nächste und wenns drauf ankommt, ist es mir egal, was dem anderen passiert, Hauptsache, mir selbst gehts gut.“ Das jedoch war immer schon und ist immer der beste Nährboden für Diktaturen.</p>
<p>Alle Menschen sind gleich, aber es gibt offensichtlich auch die anderen, die auf dem Standpunkt stehen , dass Eigenverantwortung nicht das bedeutet, was es eigentlich bedeutet (für sich UND für andere Verantwortung zu übernehmen), sondern naiv frei nach Pippi Langstrumpf: „Ich mache mir das Leben, wie es mir gefällt“; und wenn ich andere damit gefährde: mir auch egal: es geht ja nur um mich.</p>
<p>Jetzt möchte man vielleicht annehmen, dass wir es hier um eine ideologische Kluft zwischen den so genannten Reichen und den so genannten Armen handelt. Aber nein: dem ist nicht so:</p>
<p>Diese problematische und unsolidarische Einstellung, die zutiefst unserer menschlichen Würde entgegensteht, zieht sich über alle Gesellschaftsschichten von reich bis arm und auch durch alle politischen Lager von ganz links bis ganz rechts. Und den Verantwortlichen wird abverlangt, diese Egomanie-Politik ebenfalls zu forcieren.</p>
<p>Diese für mich ernsthaft problematische Grundeinstellung in der westlichen Welt schockiert mich zutiefst.</p>
<p>Ja ok: Natürlich ist in Europa nicht unendlich Platz für Menschen aus vollkommen fremden Kulturen, die ihre eigene Heimat -vor allem mit europäischer Hilfe weit besser vor Ort- verändern könnten. Ich habe vollstes Verständnis für den Standpunkt, dass in Europa nicht Platz auch für den Rest der Welt ist.<br />
Dennoch ist damit zu rechnen, dass spätestens ab Sommer 2022 weitere Hunderttausende an Menschen aus Afrika nach Europa drängen werden und das wirtschaftlich geschwächte Europa wird sehen müssen, nach der Corona-Epidemie im Frühjahr kommenden Jahres sich wirtschaftlich wieder zu erholen und auch nicht Probleme aus anderen problematischen Ländern zu importieren.</p>
<p>Aber warum ticken die Menschen auch im eigenen Umfeld hier in Europa zunehmend so egoistisch, nicht nur Zuwanderern aus Drittländern gegenüber, sondern sonderbarerweise auch der eigenen einheimischen Bevölkerung, ja sogar dem eigenen gesellschaftlichen privaten Umfeld gegenüber? Darüber sollten wir uns ernsthaft Gedanken machen.</p>
<p>Und Ja: Natürlich gibt es zusätzlich auch eine immer stärker werdende Kluft zwischen arm und reich.<br />
Aber eine so genannte „Umverteilung von oben nach unten“ ist nicht nur irrational und unrealistisch, sondern führte zu einem vollkommenen Zusammenbruch des Wirtschaftslebens:</p>
<p>Nur wer die entsprechenden finanziellen Mittel hat (also nicht staatsseitig immer mehr steuerlich enteignet wird), kann neue Betriebe eröffnen und damit neue Arbeitsplätze schaffen und damit den langfristigen Wohlstand möglichst Vieler sichern. Vereinfacht ausgedrückt: Grosser Wohlstand Einiger schafft Wohlstand für viele.</p>
<p>Natürlich klingt es schön und vorbildlich, wenn jetzt selbst Superreiche fordern, höher besteuert  zu werden. Aber wie sieht die Realität aus?</p>
<p>Je mehr einer hat, desto mehr versucht er, Steuern zu „sparen“:<br />
Wenn also jene Supereichen tatsächlich so freigiebig wären, wie sie sich gern darstellen: warum zahlen sie dann nicht freiwillig einen Grossteil ihres Vermögens an den jeweiligen Staat (also weder an Parteien, noch an Politiker, sondern an den Staat als Institution), von dem sie -zumindest in einer Demokratie- zu Recht erwarten können, dass er damit ihre Steuern sinnvoll nach „unten“ verteilt? Das wäre doch mal innovativ und glaubwürdig und nicht nur plakativ. Dies wäre vorbildlich und würde die europäischen Staaten darin unterstützen, die durch die Bekämpfung der Pandemie angehäuften Schuldenstände effektiv abzubauen:<br />
Also liebe steuerfordernde und -willige Superreiche: Bitte schnell selbst freiwillig erhöhte Steuern zahlen: Also zahlen anstatt zu fordern.</p>
<p>Und was mich in diesem Zusammenhang ebenfalls massiv stört:<br />
Seit Jahren mehren sich die Stimmen jener, die Verteuerungen in allen Bereichen fordern. Und was seit einem Jahr zu erwarten war, ist bereits jetzt Realität: Wir haben bereits eine massive Teuerung in allen Bereichen, was aktuell -trotz keiner Erdölkrise- besonders an der Zapfsäule bemerkbar ist.</p>
<p>Obwohl sie erwartbar war: die Inflation darf so nicht weitergehen. Dies würde immer mehr Menschen in die Armut treiben.<br />
Aber selbst die zunehmenden Forderungen nach Verteuerungen und Preiserhöhungen kommen inzwischen quer über alle politischen Lager. Warum regt sich dagegen kein Widerstand der sonst oft so übereifrigen Demonstranten?</p>
<p>Als besonderes Argument pro Preiserhöhungen muss  zunehmend die Klimakrise herhalten. Mal abgesehen davon, dass niemals alle Staaten der Erde (beinahe nur Europa ist so naiv) sich im Kampf gegen den Klimawandel beteiligen würden: Und obwohl fast allen klar ist, dass es sehr unrealistisch ist, dieses Phänomen tatsächlich nachhaltig aufzuhalten, treibt man durch sinnlose öffentliche Angstdebatten Kinder und Jugendliche in die Psychiatrie und durch Straf-Steuern die Staaten zunehmend noch mehr in die Schuldenfalle.</p>
<p>Zudem: Wir alle brauchen immer mehr Energie in jeder Hinsicht. Und Energie -egal wie hergestellt- ist nun mal teuer und kann -allseitig betrachtet- gar nicht klimaneutral sein.</p>
<p>Natürlich sind Investitionen in nachhaltige Energien langfristig sinnvoll. Forschung und Entwicklung müssen auch in diese Richtung gehen, jedoch nicht um jeden Preis:</p>
<p>Es kann und darf -entgegen dem öffentlichen Bestreben fast aller Parteien- nicht eine Entwicklung forciert werden, in der nur mehr Reiche fliegen dürfen, nur mehr Superreiche sich Fahrzeuge Sprit, Strom, Fleisch und andere Nahrungsmittel leisten können:</p>
<p>Ich mache mir also ernsthafte Sorgen um unsere Zukunft und um die unserer Nachkommen:<br />
Angst ist zuweilen notwendig, um uns auch vor tödlichen Gefahren zu schützen, aber sie darf nicht unser Leben bestimmen.</p>
<p>Wir sind -einfach ausgedrückt- vielfach ein verwöhntes undankbares Pack, welches es gewohnt ist, immer alles gleich und sofort zu haben, was wir uns einbilden haben zu müssen.<br />
Aber Einschränkungen unserer persönlichen Freiheit -zuweilen auch selbstgewählte- gehören zu unserem Leben dazu: Sie sind manchmal lästig, aber oft dennoch nötig: auf der Beziehungsebene genauso wie im Alltag mit unbekannten Menschen.</p>
<p>In Zeiten der Corona-Pandemie ist es daher eine Frage auch unserer Eigen-Verantwortung, selbst jetzt im Sommer nicht nur uns selbst, sondern auch unser auch unbekanntes Umfeld unter anderem durch das lästige, aber sinnvolle Tragen von Masken, durch Impfungen und Tests zu schützen, um zu verhindern, dass wir in diesem Herbst und Winter die Spitäler mit Kindern und Jugendlichen gefüllt haben: Mit Letzterem rechne ich leider.</p>
<p>Genauso müssen wir uns aber auch jetzt schon politischen Plänen widersetzen, die darauf hinauslaufen, dass wir in Zukunft zunehmend immer mehr Arme unter uns haben werden, die sich ihr Leben kaum leisten können: Wer Preiserhöhungen, egal ob bei Fleisch oder Energie -in welcher Form auch immer- oder Flüge oder Kleidung oder andere Waren fordert, treibt damit unweigerlich Menschen sogar im eigenen Land und in der eigenen Stadt mit Sicherheit nachhaltig in die Armut.</p>
<p>Also was jetzt?<br />
„Apocalypse Now“?</p>
<p>Was den Klimawandel betrifft, mit Sicherheit nicht: Unsere Mutter Erde ist seeehr geduldig mit uns Menschen und wird sich auch weiterhin immer den Umständen anpassen.</p>
<p>Und was Armut und Wohlstand betrifft:<br />
Die vor allem von linken Parteien und Organisationen angeheizte Neiddebatte, löst keine Probleme und hilft niemanden, ist jedoch gesellschaftlich brandgefährlich.<br />
Eine freiwillige „Umverteilung“ von oben nach unten ist jedoch durchaus sinnvoll, um zu verhindern, dass die Unterschiede zwischen arm und reich zu groß werden: Wer Milliarden hat und sie samt Erben niemals konsumieren könnte, darf und soll diese gern anderen zur Verfügung stellen, damit diese auch menschenwürdig leben können. Das würde menschliche Größe beweisen.<br />
Und wir alle sind mitverantwortlich, Politiker (nicht Parteien!) zu fördern und zu unterstützen, welche gegen Verteuerungen auftreten und die damit verhindern, dass Menschen zunehmend in die Armutsfalle tappen.<br />
Weil wir mehr in der Hand haben, als uns vielleicht bewusst ist: in fast allen Fragen. Noch.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Weitere interessante Kommentare und Analysen:</p>
<p>- <a title="America First" href="https://www.redakteur.cc/analyse-eu-sei-bereit-america-first-besteht/" target="_blank">EU sei bereit: Analyse zum Wahlsieg von Joe Biden</a></p>
<p>- <a title="Corona: So schaffen wirs" href="https://www.redakteur.cc/kommentar-wie-entkommen-wir-corona/" target="_blank">Corona: So schaffen wirs!</a></p>
<p>- <a title="Die Corona der Schöpfung" href="https://www.redakteur.cc/analyse-die-corona-der-schoepfung/" target="_blank">Die Corona der Schöpfung</a></p>
<p>- <a title="Ja zum Leben" href="https://www.redakteur.cc/entscheiden-wir-uns-fuer-das-leben/" target="_blank">Osterkommentar 2020: Entscheiden wir uns für das Leben!</a></p>
<p>- <a title="Die große Depression" href="https://www.redakteur.cc/analyse-die-gegenwart-der-depression/" target="_blank">Analyse: Die Allgegenwart der großen Depression</a></p>
<p>- <a title="Keep Cool" href="https://www.redakteur.cc/trump-keep-cool/" target="_blank">Analyse zum Wahlsieg von Donald Trump: Don’t Worry and Keep Cool</a></p>
<p>- <a title="Die kapitalistischen Alt-68er und die Vernunft des Volkes" href="http://www.redakteur.cc/die-kapitalistischen-alt-68er-und-die-vernunft-des-volkes/" target="_blank">Die kapitalistischen Alt-68er und die Vernunft des Volkes</a></p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.redakteur.cc%2Fapocalypse-now-analyse-zum-zeitgeschehen%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.redakteur.cc/apocalypse-now-analyse-zum-zeitgeschehen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>EU sei bereit: &#8220;America First&#8221; wird fortbestehen (Analyse)</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/analyse-eu-sei-bereit-america-first-besteht/</link>
		<comments>http://www.redakteur.cc/analyse-eu-sei-bereit-america-first-besteht/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 08 Nov 2020 02:20:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinsenf.net]]></category>
		<category><![CDATA[Redakteur.cc]]></category>
		<category><![CDATA[Analyse]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Donald Trump]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Joe Biden]]></category>
		<category><![CDATA[Kamala Harris]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Obama]]></category>
		<category><![CDATA[US-Wahl]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.redakteur.cc/?p=16584</guid>
		<description><![CDATA[Seit heute Nacht ist die freie Welt irgendwie eine andere: Donald Trump wurde von seiner Bevölkerung abgewählt. Der neue US-Präsident heisst Jo Biden. Und die gesamte Welt setzt grosse Hoffnung auf ihn. Wird er diesen hohen Erwartungen entsprechen (können)? Wohl eher nicht: Egal wie man zu Donald Trump als US-Präsident stand: Diplomatie war nicht seine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_16587" class="wp-caption alignright" style="width: 235px"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/IMG_8728.jpg"><img class="size-medium wp-image-16587" title="IMG_8728" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/IMG_8728-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: Gage Skidmore</p></div>
<p>Seit heute Nacht ist die freie Welt irgendwie eine andere: Donald  Trump wurde von seiner Bevölkerung abgewählt. Der neue US-Präsident  heisst Jo Biden. Und die gesamte Welt setzt grosse Hoffnung auf ihn.  Wird er diesen hohen Erwartungen entsprechen (können)? Wohl eher nicht:</p>
<p>Egal  wie man zu Donald Trump als US-Präsident stand: Diplomatie war nicht  seine Stärke und so wussten sowohl die Amerikaner als auch die restliche  Welt -vor allem über Twitter- wofür er stand und was er wollte: Das war  zwar -entsprechend seinem problematischen „ich zuerst“-Charakter- teils  sehr wechselhaft und gar „zickig“. Aber zum einen muss man ihm  zugestehen, dass die US-Wirtschaft unter seiner Präsidentschaft durchaus  Höhenflüge erlebte und zum anderen auch aussenpolitisch durch seinen  harten Kurs erstaunlich viel funktionierte.<span id="more-16584"></span></p>
<p>Joe Biden wird wohl  nachträglich unter anderem auch hier mit seinem Vorgänger verglichen  werden und zwar nicht nur von den Wählern seines abgeschlagenen  politischen Gegners. Biden wird daher beispielsweise wohl den harten  Wirtschafts-Konkurrenzkampf gegen China nicht nur fortsetzen, sondern  vermutlich verstärken. Ja: Biden wird weit sympathischer auftreten und  stilvoller sprechen, aber inhaltlich wird sich wohl eher wenig ändern,  vermute ich.</p>
<p>Doch Einiges vielleicht doch und zwar im  Gesundheitsbereich: Der Kampf gegen <a href="https://www.redakteur.cc/?s=Corona" target="_blank">Corona</a>, den Donald Trump energisch  verweigerte, muss endlich (hat Biden auch schon angekündigt) beginnen: 238.000 Tote sind genug. Und auch  dies ist notwendig: Die Krankenversicherung für alle (Obamacare) wird  wohl wieder flächendeckend eingesetzt.</p>
<p>Biden hat zugesagt, die  gespaltenen Vereinigten Staaten einen zu wollen und Präsident aller  Menschen zu sein. Auch dies wird ihm vermutlich -bedingt auch durch den  aggressiven Verlierer provoziert- um Einiges schwerer fallen, als man  ihm wünschen würde. Dann müsste er möglichst alles an Massnahmen  vermeiden, weswegen die konservative Wählerschaft ihm die Stimme  verweigert hat: Daran zweifle ich sehr.</p>
<p>Ok, der Oberste  Gerichtshof der USA ist jetzt mehrheitlich konservativ besetzt und  dieser würde vermutlich im Zweifelsfall auch so agieren. Insofern  herrscht nun mit Biden als Linksliberalen ein gewisses Gleichgewicht der  politischen Kräfte in den USA, das durchaus wünschenswert ist.</p>
<p>Dass  Kamala Harris nicht nur die erste Frau als Vizepräsident der USA ist,  sondern auch Migrationshintergrund hat, kann förderlich sein, um  ethnische Spannungen im zerstrittenen Land zu entschärfen zu versöhnen:  dies wäre wünschenswert.</p>
<p>Und auch wenn der Spruch „America First“  nicht seiner ist: er ist inzwischen sosehr im US-Volk und in der  Wirtschaft verwurzelt, dass Biden diesen zwar nicht aussprechen, aber  dennoch fortsetzen wird. Dies wird wohl auch die Zusammenarbeit mit  Europa im Rahmen der NATO betreffen:</p>
<p>Biden wird zwar vermutlich  nicht mehr unzivilisiert gegen die EU „trumpeln“, sie aber dennoch  weiter klar vor die Alternative stellen: Entweder man bezahlt die USA  oder diese kümmert sich eben auch militärisch nur mehr um ihre eigenen  Interessen, nicht mehr um jene Europas. Darauf sollte man in Europa  vorbereitet sein und entsprechend überlegen, was man künftig (nicht  mehr) will. Dann wird man hierfür aber auch die Verantwortung für die  Konsequenzen übernehmen müssen.</p>
<p>Wer sich jetzt also einen  „harmlosen Opa“ als US-Präsident freut, könnte schon bald hart erwachen:  Es gilt daher jetzt, von vorne herein dem neuen US-Präsidenten  gegenüber wohlwollend zu sein, sich jedoch gleichzeitig darauf  einzustellen, dass ein sinnvoller und langfristig erfolgreicher Weg für  Europa und die EU nur ein gemeinsamer mit den USA und ihrem jeweiligen  Präsidenten sein kann und nicht gegen sie:</p>
<p>Na dann: EU und USA: Auf eine gute Zusammenarbeit!</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.redakteur.cc%2Fanalyse-eu-sei-bereit-america-first-besteht%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.redakteur.cc/analyse-eu-sei-bereit-america-first-besteht/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Corona: So schaffen wir&#8217;s!</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/kommentar-wie-entkommen-wir-corona/</link>
		<comments>http://www.redakteur.cc/kommentar-wie-entkommen-wir-corona/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 31 Oct 2020 22:43:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinsenf.net]]></category>
		<category><![CDATA[Redakteur.cc]]></category>
		<category><![CDATA[1450]]></category>
		<category><![CDATA[Öffis]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[CoronaVirus]]></category>
		<category><![CDATA[Covid19]]></category>
		<category><![CDATA[Desinfektion]]></category>
		<category><![CDATA[Eigenverantwortung]]></category>
		<category><![CDATA[Gastronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Lockdown]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Mund-Nasen-Schutz (MNS)]]></category>
		<category><![CDATA[Reisewarnungen]]></category>
		<category><![CDATA[Schulen]]></category>
		<category><![CDATA[Tirol]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismuzs]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.redakteur.cc/?p=16580</guid>
		<description><![CDATA[Vorab schon mal: Ja, natürlich muss es jetzt (besser früher als später) corona-bedingt einen defakto-Lockdown in Österreich (wie in anderen Ländern Europas auch) geben. Leider. Und warum? Weil es keine Alternative dazu gibt: Die Infizierten-Zahlen steigen praktisch in ganz Europa und darüber hinaus rasant. Dies liegt einerseits am Wetter, aber andererseits auch am verantwortungslosen Handeln [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Covid19.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-16581" title="Covid19" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Covid19-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Vorab schon mal: Ja, natürlich muss es jetzt (besser früher als später) <a title="Corona" href="https://www.redakteur.cc/?s=Corona" target="_blank">corona</a>-bedingt einen defakto-Lockdown in Österreich (wie in anderen Ländern Europas auch) geben. Leider.<br />
Und warum? Weil es keine Alternative dazu gibt:</p>
<p>Die Infizierten-Zahlen steigen praktisch in ganz Europa und darüber hinaus rasant. Dies liegt einerseits am Wetter, aber andererseits auch am verantwortungslosen Handeln diverser Gruppierungen, selbst Parteien: Eigenverantwortung setzen diese zunehmend damit gleich, sich einfach an nichts Vernünftiges halten zu wollen: Ja selbst ein kleines Stück Stoff über Mund und Nase (Mund-Nasen-Schutz-Maske) zu stülpen, empfinden sie als „Entmündigung“, obwohl dieses erwiesenermaßen das Leben anderer Menschen retten kann.<span id="more-16580"></span></p>
<p>Und dies bedeutet zum einen eine nicht zu verantwortende Überlastung der Spitäler dar. Und zum anderen: Österreich, vor allem die westlichen Bundesländer leben vom Tourismus. Gerade Tirol hätte übrigens daher selbstverständlich während der ersten Corona-Welle übrigens viel früher einen Schlussstrich ziehen müssen! Die nach wie vor nicht ausgesprochene Entschuldigung für eigenes unverantwortliches Fehlverhalten wird der Tiroler Tourismus daher wohl noch Jahre zu spüren bekommen.</p>
<p>Dazu kommt, dass obwohl die Grenzen aus heutiger Sicht, zumindest innerhalb der EU, zwar geöffnet bleiben, jedoch Reisewarnungen gelten, was schwerwiegende rechtliche Konsequenzen für Arbeitnehmer haben kann, welche dennoch ihren Urlaub im entsprechenden EU-Ausland verbringen.<br />
Wollen wir also die Reisewarnungen wegbekommen, welche für den Weihnachts- und Winter-Tourismus in Österreich essentiell sind, müssen die Infizierten-Zahlen nicht etwas sinken, sondern zumindest ein Maß nach dem ersten Lockdown im Frühjahr 2020.</p>
<p>Und nein, niemand in der Regierung hatte einen zweiten Lockdown geplant, man konnte nur hoffen, dass er nicht nötig sein würde. Und Ja: Obwohl praktisch alle Behörden spätestens ab Herbst mit steigenden Infizierten rechnen mussten, hat man sich in Stadt und Land offenbar kaum wo wirklich darauf vorbereitet, auch nicht die ach so vorbildliche Stadt Wien nicht:</p>
<p>Nach über einem halben Jahr Corona-Erfahrung (wir wissen inzwischen sehr viel über das Virus!) ist die Corona-Notfallnummer 1450 samt Teamschickung und Testauswertung nach wie vor nicht so weit, dass rasch Anrufe entgegengenommen werden, Test-Teams geschickt werden und erst recht nicht, dass die Ergebnisse rasch da sind: Das hat übrigens nichts mit Bashing des seit vielen Jahrzehnten SPÖ-regierten Wien zu tun (der Wahlkampf ist auch vorbei und ist für die regierende Partei auch corona-bedingt- erstaunlich positiv verlaufen), sondern entspricht tatsächlich der Realität.</p>
<p>Dass nun seit einiger Zeit dank Regierungsbeschluss selbst Hausärzte Corona-Tests durchführen können, mag zwar gut gemeint sein. Aber wenn man seit dem Frühjahr weiss, dass sich das Corona-Virus in Italien vor allem deshalb so rasant ausbreiten konnte, weil Covid19-Erkrankte in Arzt-Praxen und Spitäler gestürmt sind und damit viele andere Patienten, Ärzte und Pfleger infiziert haben; das nun zu erlauben, kann doch nicht euer Ernst sein, liebe Regierung! Selbstverständlich braucht es daher weiterhin zentrale „Anlaufstellen“ für Patienten mit Corona-Symptomen.</p>
<p>Aber zurück zum „Lockdown“: Welcher ist nun aber nötig, welcher schädigt nur und welcher wird vermutlich kaum nichts bringen?</p>
<p>Faktenbasiert ist Folgendes festzuhalten:<br />
Das Virus ist glücklicherweise relativ „träge“: es braucht demnach eine große Anzahl dessen, um zu einer Ansteckung zu führen: Hierfür ist meist ein naher Kontakt auf engem Raum über längere Zeit (über eine Viertelstunde) nötig. Und zudem erfolgt die Übertragung grundsätzlich über Aerosole (seltener, aber doch dank niederer Temperaturen) über Oberflächen), also über die Ausatmung (mit Nase und Mund) in die Luft. Und: das Virus ist äusserlich durch die Zerstörung dessen Aussenschicht durch Desinfektionsmittel auf hoher Alkoholbasis (Händereinigung damit) leicht abtötbar.</p>
<p>Wenn wir wissen, dass alle bisherigen Massnahmen und Einschränkungen offenbar nicht dazu geführt haben, dass trotz des ernsthaften Bemühens des Großteils der Bevölkerung die Infizierten-Zahlen gesunken sind, sondern sie im Gegenteil seit Wochen drastisch steigen, dann hat dies seine Ursachen, auf die endlich ernsthaft eingegangen werden muss:</p>
<p>Natürlich bewirken auch die abnehmenden Temperaturen eine allgemeine Schwächung des Immunsystems. Aber viel ausschlaggebender sind unter anderem Reisende aus echten Risikogebieten und für Grossevents mit hunderten Leuten auf engstem Raum aus Kulturen, in welchen die Gefahr des Virus grundsätzlich heruntergespielt wird: Seit Wochen nennt man dies verharmlosend „Privatfeiern“.</p>
<p>Ebenfalls nicht zu unterschätzen sind hier Betreuungseinrichtungen für Kinder und praktisch fast alle Schulen: Vor allem zweitere sind nicht für „Abstand“ konzipiert; dafür fehlt einfach der Platz in den Klassen und in den Schulbussen, aber auch in den Pausen:</p>
<p>Wenn man also weiss, dass sich das Virus vor allem dort verbreitetet, wo Menschen auf engem Raum über lange Zeit hindurch verbringen und sich dann in alle Windrichtungen hin verteilen, ist klar, dass vor allem die Schulen ein Superspreader für das Virus sind:</p>
<p>Mal abgesehen davon, dass auch die Schulbusse und die Nachmittagsbetreuungen meist zudem an Überfüllung leiden (null Abstand möglich): Nirgendwo sonst verbringen so viele Menschen so viel Zeit gemeinsam auf engem Raum und fahren dann in jeweils vollkommen unterschiedliche Haushalte.</p>
<p>Auch wenn erwiesen ist, dass kleinere Kinder nur sehr selten selbst an Corona erkranken: sie sind nunmal unfreiwillige Überträger des Virus nach Hause in ihre Familien. Ein halbherziger Lockdown ohne Schliessung von Schulen umzusetzen kann daher (bei allem Verständnis für überforderte Eltern) logischerweise nicht zu einer notwendigen Senkung der Infiziertenzahlen führen!</p>
<p>Dass es zum Thema Corona und Schule kaum vernünftigen Studien gibt, liegt übrigens vor allem daran, dass aufgrund der tagelangen oder dauernden Symptomlosigkeit der meisten Schülerinnen und Schüler leider nicht einwandfrei nachgewiesen werden kann, wer wann und wo den Virus in sich aufnahm und in Folge auch übertrug. Dasselbe gilt übrigens auch für Ölfis, in denen die meisten Fahrgäste für eine gewisse Zeit verharren und dann oft umsteigen: Auch hier ist der Nachweis der Herkunft und der Weitergabe des Virus beinahe unmöglich. Anstatt für weniger Menschen in den Öffis zu sorgen (diese steigen dann meist auf umweltschädliche Autos um), wäre es viel sinnvoller, die Intervalle der Öffis zu verkleinern und mehr Schulbusse zur Verfügung zu stellen.</p>
<p>Um die Wirtschaft zu stützen, müssen trotz eines defakto-Lockdowns jedoch sowohl Handel als auch Gewerbe und Industrie weiter agieren, produzieren und verkaufen können, wobei gerade im Dienstleistungssektor gerade jetzt das so genannte Home Office endlich zum Wohle aller (Nur Mut Unternehmer!) nach Möglichkeit umgesetzt werden sollte.</p>
<p>Die Gastronomie triffts aber wieder mal besonders hart: Da erwiesen ist, dass aufgrund der corona-angepassten Vorgaben (Gästeregistrierung, Abstand, Maximal-Plätze am Tisch, kein Barbetrieb…) in den letzten Monaten sich kaum wer dort infizierte, ist eine Schliessung dieser während des Tages nicht wirklich nachvollziehbar. Wenn man die Abend-Touren durch diese verhindern möchte, reicht eine vorübergehende frühere Sperrstunde (verknüpft an Ausgangsbeschränkungen zur selben Zeit) als Massnahme: Die Gastronomie ganztags zu schliessen, entbehrt daher jeglicher Logik, schädigt nur und bringt vermutlich für die Eindämmung der Pandemie gar nichts. Der von der Regierung beschlossene Spesenersatz in Höhe von 80 Prozent der deklarierten Einnahmen vom November 1019 für dieses Jahr ist dennoch vernünftig.</p>
<p>Einer frühen Gastro-Sperrstunde am Abend kann ich zwar aufgrund der aktuellen drastischen Infiziertenzunahme durchaus was abgewinnen, jedoch nicht, wenn man als Regierung verabsäumt, Gesetze zu verabschieden, die es der Polizei erlauben würde, die Verlagerung von grösseren Feiern (beispielsweise ab 20 Personen) aus der Gastronomie hin in den so genannten „privaten Bereich“ auch entsprechend ahnden zu können.</p>
<p>Zweifelhafter erscheint hingegen die Vorgabe, dass sich nur Menschen aus zwei verschiedenen Haushalten treffen dürfen und dies offenbar auch nur zwischen 6.00 Uhr und 20.00 Uhr: hier sollte man -trotz Pandemie- die Privatsphäre der Menschen respektieren und als Regierung -falls es keine grossen (weit über 10 Personen) Privatfeste sind- keinesfalls eingreifen.</p>
<p>Zudem steht diesbezüglich auch noch nicht fest, ob man für gegenseitige Besuche Öffis verwenden darf, was selbstverständlich sinnvoll wäre: Dasselbe gilt -da alle Geschäfte zu Recht geöffnet bleiben- auch für den Weg zum Geschäft: Nicht jeder hat selbst ein privates Verkehrsmittel, um von A nach B zu kommen.</p>
<p>Noch härter treffen die neuen Corona-Massnahmen die Kultur: Viele Künstlerinnen und Künstler leiden aktuell sehr an allem: die meisten sind freiberuflich unterwegs und verdienen demnach nur durch ihre Auftritte: Seit Corona wurden unzählige Termine gestrichen, was manche massivst an den Rand ihrer künstlerischen Existenz bringt:<br />
Wenn es auch vielleicht nötig sein muss, dass alle kulturellen Events bis auf Weiteres behördlich verboten sind, so steht die öffentliche Hand -wie in vielen anderen Bereichen auch- zumindest in der Pflicht, gerechte Entschädigungszahlungen an die Künstlerinnen und Künstler zu leisten: auch hier sind die zugesagten 80% Entschädigung sinnvoll, richtig und notwendig.</p>
<p>Und nun zu uns: Ja, wir schaffen das!<br />
Wir werden zwar sehr wahrscheinlich (da die vor dem Lockdown Angesteckten leider später erst „sichtbar werden) in den kommenden 2 Wochen noch weitere Zunahmen an Infektionen erleben. Aber dann sollten -sofern die Lockdown-Maßnahmen wirken-  die Infiziertenzahlen drastisch nach unten sinken. Hoffentlich.</p>
<p>Viele Unternehmen, Arbeitgeber und selbst viele Arbeitnehmer rechnen zu Recht seit Monaten mit einem zweiten Lockdown. Und ich hoffe und vertraue darauf: die meisten haben sich auch finanziell darauf eingestellt:</p>
<p>Mit Rücksicht, Verständnis, Abstand, Mundnasenschutz (MNS), Desinfektion und dadurch, dass wir jetzt mal zumindest für einen Monat nicht gross feiern, sondern uns in Bescheidenheit und Geduld üben:<br />
Dann sollte auch Weihnachten und dem Winterurlaub nichts mehr im Wege stehen.<br />
Und anschliessend werden uns dann hoffentlich wirksame Medikamente und eine Impfung für alle nachhaltig vor weiteren Corona-Schäden bewahren.</p>
<p>So überstehen wir Corona: Gemeinsam schaffen wir das!<br />
Das hoffe ich zumindest.</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.redakteur.cc%2Fkommentar-wie-entkommen-wir-corona%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.redakteur.cc/kommentar-wie-entkommen-wir-corona/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Die Zauberflöte&#8221; oder &#8220;Lasset die Puppen tanzen&#8221;</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/kulturkritik-zauberfloete-volksoper2020/</link>
		<comments>http://www.redakteur.cc/kulturkritik-zauberfloete-volksoper2020/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 21 Oct 2020 04:35:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulturia.com]]></category>
		<category><![CDATA[Anja Bihlmaier]]></category>
		<category><![CDATA[Anna Siminska]]></category>
		<category><![CDATA[Emmanuel Schikaneder]]></category>
		<category><![CDATA[Henry Mason]]></category>
		<category><![CDATA[Jakob Semotan]]></category>
		<category><![CDATA[Jan Maier]]></category>
		<category><![CDATA[Klassik]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Marionetten]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Mitterrrutzner]]></category>
		<category><![CDATA[Mozart]]></category>
		<category><![CDATA[Oper]]></category>
		<category><![CDATA[Puppenspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Rebecca Nelsen]]></category>
		<category><![CDATA[Rebekah Wild]]></category>
		<category><![CDATA[Stefan Cerny]]></category>
		<category><![CDATA[Wiener Sängerknaben]]></category>
		<category><![CDATA[Wiener Volksoper]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang Amadeus Mozart]]></category>
		<category><![CDATA[Zauberflöte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.redakteur.cc/?p=16572</guid>
		<description><![CDATA[Auch wenn sie im ehrwürdigen Theater an der Wien von Emmanuel Schikaneder (welcher auch das Libretto zur weltberühmten Oper schrieb) am 17. September 1791 uraufgeführt wurde, gehört sie inzwischen zum Standard-Repertoire beinahe jedes Opernhauses weltweit: „Die Zauberflöte“ von Wolfgang Amadeus Mozart. Gerade diese über unzählige Generationen hindurch reichende Bekanntheit scheint es zu verunmöglichen, sie tatsächlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Zauberfloete-IMG_7303.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-16575" title="Zauberfloete IMG_7303" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Zauberfloete-IMG_7303-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Auch wenn sie im ehrwürdigen Theater an der Wien von Emmanuel Schikaneder (welcher auch das Libretto zur weltberühmten Oper schrieb) am 17. September 1791 uraufgeführt wurde, gehört sie inzwischen zum Standard-Repertoire beinahe jedes Opernhauses weltweit: „Die Zauberflöte“ von Wolfgang Amadeus Mozart. Gerade diese über unzählige Generationen hindurch reichende Bekanntheit scheint es zu verunmöglichen, sie tatsächlich auf der Bühne neu in Szene zu setzen.</p>
<p>Henry Mason, welcher grundsätzlich ein Meister seines Fachs ist, (es mag wohl an meiner persönlichen Wahrnehmung liegen oder vielleicht muss ich mir das Stück eben ein zweites Mal gönnen) verstehe ich in dieser Neuinszenierung der „Zauberflöte“ an der Wiener Volksoper nicht oder zumindest nicht nachvollziehbar. Umso überzeugender und im wahrsten Sinne beglückend und kaum zu übertreffen ist die aktuelle musikalische Darbietung:<span id="more-16572"></span></p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Zauberfloete-IMG_7304.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-16576" title="Zauberfloete IMG_7304" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Zauberfloete-IMG_7304-300x256.jpg" alt="" width="300" height="256" /></a>Der Tiroler Tenor Martin Mitterrutzner (Debut an der Volksoper) interpretiert Tamino -trotz seines jungen Alters mit noch weiterem Potential nach oben- mit einer Gänsehaut-erzeugenden und charmanten Leichtigkeit, in der er gar vielleicht bekannte so genannte Weltstars (bei denen ich teils schon beim Zuhören quälende Halsschmerzen verspüre) herausfordern könnte: da kommt hoffentlich in Zukunft noch viel Schönes und Erhebendes auf uns zu: so einen herausragenden „Tamino“ habe ich persönlich tatsächlich weder live noch auf Tonträgern gehört.</p>
<p>Taminos grosse Liebe Pamina, ebenfalls eine Rolle, bei der ich aufgrund der Überforderung so vieler Sängerinnen regelmässig mitleide, singt hier an der Volksoper Rebecca Nelson, die keinerlei Probleme mit Atem, Höhen und Ausdauer hat: so wünsche ich mir das.</p>
<p>Absolut herausragend interpretiert Anna Siminska die Königin die Nacht: Jeder Ton sitzt -im Gegensatz zu vielen anderen ihrer Kolleginnen klar- präzise und taktgenau. Dies trifft genauso auf Stefan Cerny als Sarastro zu: Hier sind nicht nur die getragenen Melodien präsent, sondern auch die tiefsten Töne, die bei anderen im Nichts verschwinden. Allem in allem ist das gesamte Ensemble dieser Produktion hervorragend gecastet und eingesetzt.</p>
<p>Dafür empfinde ich aber dessen Inszenierung als eine sonderbare Mischung aus von Maschinengewehrträgern bewaffneten Revolutionsführer, österreichischem Kaiser mit Reiterstiefeln und Sektenguru als äußerst fragwürdig. Im <a title="Volksoper: Kulturkritik: Der Zauberer von Oz" href="https://www.redakteur.cc/der-zauberer-von-oz-wiener-volksoper/">„Zauberer von Oz“</a> in der Volksopern-Inszenierung von Mason war noch nachzuvollziehen, dass der Hund eine Puppe ist. In der „Zauberflöte“ gibts -vielleicht angelehnt an das Musical „König der Löwen“ unzählige -durchaus wunderbar gestaltete- Tiere (Rebekah Wild), und selbst die Drei Knaben (Wiener Sängerknaben) treten anfangs als Marionetten auf, während dies beispielsweise bei den Drei Damen nicht der Fall ist.</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Zauberfloete-IMG_7305.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-16577" title="Zauberfloete IMG_7305" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Zauberfloete-IMG_7305-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Dieses zweifelhafte „Puppenspiel“, das die Handlung mehr stört als sie unterstützt, findet absolut keinen Zugang zu mir.<br />
Dennoch sollte diese meine Kritik keinesfalls abschreckend wirken: im Gegenteil: anschauen und selbst beurteilen.</p>
<p>Und vor allem: Musikalisch ist die „Zauberflöte“ in der Wiener Volksoper ein Top-Highlight vieler vergangener Jahre, was vermutlich auch auf das aussergewöhnliche Gespür der begnadeten Dirigentin Anja Bihlmaier zurückzuführen ist: Das Orchester der Volksoper musizierte noch selten (z.B. vor Jahren „Hänsel und Gretel“ unter Dietfried Bernet) so weit überdurchschnittlich wie jetzt:</p>
<p>Diese „Zauberflöte“ an der Wiener Volksoper ist daher -neben der vielleicht optischen Herausforderung- schon musikalisch ein „Muss“, selbst wenn man sie -wie ich- schon xfach live gesehen hat.</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.redakteur.cc%2Fkulturkritik-zauberfloete-volksoper2020%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.redakteur.cc/kulturkritik-zauberfloete-volksoper2020/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
