Montag, 22. März 2010, von Elmar Leimgruber

Diagonale 2010: “La Pivellina” ist Film des Jahres

Tizza Covi und Rainer Frimmel lieferten mit “La Pivellina” den Film des Jahres
Foto: diagonale.at Arno Friebes

Der beste österreichische Spielfilm 2009/2010 ist “La Pivellina” von Tizza Covi und Rainer Frimmel. Sie erhielten den Großen Diagonale-Preis des Landes Steiermark in Kooperation mit der CINESTYRIA-Filmkunst. Im Bereich Dokumentationsfilm ging der Große Diagonale- Preis an die Regisseurinnen Brigitte Weich und Karin Macher für “Hana, dul, sed … “, während Sudabeh Mortezai für “Im Bazar der Geschlechter” und Simone Bader und Jo Schmeiser für “Liebe Geschichte” lobend erwähnt wurden.

Der Grosse Diagonale- Schauspielpreis 2010 wurde bereits bei der Eröffnung der Diagonale am 16. März an Weiterlesen »

Sonntag, 21. März 2010, von Elmar Leimgruber

Welschnofen ist teuerste Gemeinde Südtirols, Pfalzen die günstigste

In den Südtiroler Gemeinden liegt laut dem Landesstatistikamtes ASTAT der Gesamtpreis eines vollständigen Miniwarenkorbes nach dem Kriterium des meistverkauften Produktes zwischen einem Minimum von 143,66 € in Pfalzen und einem Maximum von 169,22 € in Welschnofen, gefolgt von (Dorf) Tirol mit 168,25 €.

Die Stadt Innsbruck an dritter Stelle (167,38 €) zählt weiterhin zu den teuersten der untersuchten Gemeinden. Die Landeshauptstadt Bozen erreicht die Summe von 153,15 €, während Trient auf 150,79 €, Meran auf 149,46 €, Brixen auf 149,26 € (damit im Städtevergleich am günstigsten), Bruneck auf 152,47 € kommt. Weiterlesen »

Freitag, 19. März 2010, von Elmar Leimgruber

Der elmadonmusic.com-Frühlings-Podcast ist da: freu:-)))

Pünktlich vor Weihnachten erschien der erste elmadonmusic.com-Podcast.

Dann gabs einen harten und intensiven Winter.

Und jetzt folgt der knapp einstündige Frühlings-Podcast von elmadonmusic mit veröffentlichten und unveröffentlichten Kompositionen und Arrangements von elmadon, magnam gloriam und musicmanvienna.

Der elmadonmusic.com-Podcast ist übrigens auch kostenlos abonnierbar bei itunes.

Feedback zum podcast ist übrigens ausdrücklich erwünscht.

Freitag, 19. März 2010, von Elmar Leimgruber

Fernsehfonds Austria fördert 18 Fernsehprojekte mit 6 Mio. Euro

Der Fernsehfonds Austria fördert 18 Fernsehprojekte, davon 11 Fernsehfilme, 1 Serie und 6 Dokumentationen mit insgesamt 5.939.998,- Euro. Auf das Genre Fernsehfilm entfallen Fördermittel in Höhe von rund 4,441 Mio. Euro. Zum 1. Antragstermin 2010 wurden insgesamt 26 Projekte mit Gesamtherstellungskosten von rund 45,5 Mio. Euro und einem Antragsvolumen von rund 7,8 Mio. Euro eingereicht.

Bis zum 13. April 2010, dem 2. Antragstermin, können beim Fernsehfonds Austria wieder Förderansuchen eingebracht werden. Die Förderentscheidungen sowie die Antragstermine für das Jahr 2010 sind auf der Website der RTR-GmbH abrufbar. Weiterlesen »

Donnerstag, 18. März 2010, von Elmar Leimgruber

Verein Privatsenderpraxis hat neuen Vorstand

Der Verein Privatsenderpraxis, die Aus- und Weiterbildungsinitiative für private Radio- und Fernsehmacher, hat seinen Vorstand bei der Generalversammlung am 11. März 2010 neu gewählt. Als Vorsitzender des Vereins wiedergewählt wurde laut Aussendung Wolfgang Struber (Radio Arabella Wien) – Martin Gastinger (ATV) übernimmt in der neuen Funktionsperiode als 1.Stellvertreter und Georg Burtscher (Antenne Vorarlberg) als 2. Stellvertreter Verantwortung in der Weiterbildungsinitiative der österreichischen Privatsender. Die Aufgabe des Schriftführers übernimmt ab sofort Bernhard Albrecht (Puls 4). Weiterhin im Vorstand und wiedergewählt wurden Eva Maria Kubin (Radio Content Austria) als Kassierin und Christian Stögmüller (Life Radio) als Vorstandsmitglied. Weiterlesen »

Donnerstag, 18. März 2010, von Elmar Leimgruber

Udo Jürgens-Musical “Ich war noch niemals in New York” dockt in Wien an

Gestern abend fand die Premiere des Udo Jürgens-Musicals (Buch: Gabriel Barylli) “Ich war noch niemals in New York” im Wiener Raimund-Theater statt.

Meine Besprechung des Musicals (in der neuen Fassung der Vereinigten Bühnen Wien (VBW), das vorher am Operettenhaus Hamburg lief, folgt hier auf “kulturia.com”, sobald ich das Musical selbst auch gesehen habe.

Hier bildliche Eindrücke (ACHTUNG: ALLE BILDER SIND URHEBERRECHTLICH GESCHÜTZT © Elmar Leimgruber) vom roten Teppich und von der anschliessenden Gala im Ronacher:

Mittwoch, 17. März 2010, von Elmar Leimgruber

SPÖ-manipulierter ORF-Publikumsrat wählt SPÖ-Vorsitzenden und -Stellvertretende

Wenigstens eine gute Meldung im Zusammenhang mit der Bestellung des ORF-Publikumsrates gibt es: Caritas-Präsident Franz Küberl wurde wieder in den ORF-Stiftungsrat bestellt. Die weiteren nun bestellten Mitglieder sind Siegfried Meryn (vom Publikum gewählt: SPÖ-nahe), Bernadette Tischler (vom Publikum gewählt: ÖVP-nahe), Gerhard Tötschinger (vom Publikum gewählt: ÖVP-nahe), Josef Kirchberger (Kunst/Vom Bundeskanzler ernannt: SPÖ) und Beate Wimmer-Puchinger (Hochschulen/Vom Bundeskanzler ernannt: SPÖ), was ich mal unkommentiert stehen lassen will, weil auch das für den kritischen Beobachter und demokratischen Denker schon für sich spricht.

Und nun zum Tragischen: Wie am 23.Februar berichtet, hat SPÖ-Chef Werner Fayman das demokratische Wahlergebnis des ORF-Publikums nicht nur ignoriert, sondern seine Machtposition als Bundeskanzler dazu missbraucht, alle 17 Kandidaten, die er dank seines Amtes nominieren konnte, aus den Kreisen seiner SPÖ in den ORF Publikumsrat zu schicken. Damit hat er den demokratischen Willen der ORF TV-Seher und -Hörer ausser Kraft gesetzt und neue Mehrheitsverhältnisse im ORF geschaffen, die ihm und seiner SPÖ eine uneingeschränkte Allein-Herrschaft über den ORF ermöglichen. Weiterlesen »

Dienstag, 16. März 2010, von Elmar Leimgruber

Ö3 und Rotes Kreuz gründen “Team Österreich Tafel” – Intrige gegen die “Wiener Tafel”?

Jeder Österreicher wirft Nahrung im Wert von 387 Euro pro Jahr bedachtlos weg. “Mit einer Spende von 10 Euro versorgen wir 100 Bedürftige mit Lebensmitteln aus Überproduktion”, schreibt die “Wiener Tafel” , die seit 10 Jahren auf ehrenamtlicher Basis Arme in Wien mit Speisen versorgt.

“Die rund 32 Euro die jeder Bürger und jede Bürgerin monatlich in Form von Lebensmitteln bedachtlos in den Müll wirft, könnte die Wiener Tafel dringend zur Finanzierung ihrer ehrenamtlichen Hilfslieferungen brauchen,” ruft Martin Haiderer zu einer sinnvollen Verwendung des weggeworfenen Betrages auf. Denn mit jeden Spenden-Euro macht der Sozialverein über 70 Bedürftige satt. “Lieber spenden, als verschwenden,” bringt der Sozialarbeiter sein Anliegen auf den Punkt. Die intakten Lebensmittel erhält die Tafel von Herstellern und von Supermärkten.

Ich begrüsse die Aktivitäten der “Wiener Tafel” seit Jahren ausdrücklich. Umso mehr überraschte und irritierte mich schon in der Vorwoche die Ankündigung der Ö3 und dem Roten Kreuz, die “Team Österreich Tafel” zu gründen mit den im Prinzip selben Zielen: Weiterlesen »

Dienstag, 16. März 2010, von Elmar Leimgruber

Es gibt keine Wahl zwischen Arbeit und Mindestsicherung (Info+Kommentar)

Die österreichische Bundesregierung hat bei der heutigen Sitzung des Ministerrates für Menschen in Notlagen die Einführung der bedarfsorientierten Mindestsicherung von 744 Euro für Singles und 1116 für Paare (zuzüglich 134 Euro pro Kind) monatlich beschlossen. Zudem sollen künftig alle Bezieher von (das sind derzeit etwa 270.000 Menschen) Sozialhilfe, Notstandshilfe und anderen Sozialleistungen für die Ärmsten eine Krankenversicherung erhalten. Aber: “Es gibt keine Wahlmöglichkeit zwischen Arbeit und Mindestsicherung”, sagte Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) beim anschließenden Pressefoyer:

Das Ziel einer Mindestsicherung könne niemals sein, dass jemand ohne Arbeit lebe, denn “Arbeit ist für Selbstwertgefühl und Menschenwürde unerlässlich.” Die Mindestsicherung sei eine konkrete Maßnahme zur Armutsbekämpfung, aber auch zur Wiedereingliederung von Menschen in den Prozess der Erwerbsarbeit, erklärte der Kanzler. Weiterlesen »

Dienstag, 16. März 2010, von Elmar Leimgruber

Österreichischer Film auch international auf Überholspur

Das in Cannes ausgezeichnete Meisterwerk DAS WEISSE BAND Michael Hanekes läuft bereits seit 25 Wochen in Österreichs Kinos, hat  aktuell deutlich über 100.000 Besucher und bestätigt damiteindrucksvoll, dass künstlerische Qualität auch ein breites Publikum haben kann, schreibt das österreichische Filminstitut. Neben diesem großartigen Erfolg in Österreich setzt der Film aber auch international weiter Maßstäbe und behauptet sich seit 11 Wochen erfolgreich am US-Kinomarkt und in über 20 Ländern weltweit.

Auch die österreichische Koproduktion NORDWAND (DOR Film) läuft seit nunmehr 7 Wochen in US-amerikanischen Kinos und Götz Spielmanns im Jahr 2009 für den Auslandsoscar nominierter Film REVANCHE läuft aktuell erfolgreich Russland.

Die starke nationale und internationale Präsenz österreichischer Filme an bedeutenden Festivals und Märkten ist um so beachtlicher, als allein in der EU jährlich weit über 1000 Filme, über 600 Filme in den USA und rund doppelt so viele in Asien produziert werden, die auf den Markt drängen. In diesem enormen Wettbewerb nicht nur wahrgenommen zu werden, sondern zu bestehen, ist daher als großer Erfolg zu werten.