Montag, 17. Mai 2010, von Elmar Leimgruber
Vor Kurzem wurde der Jugendkarlspreis 2010 vergeben: Das deutsche Projekt “Europäisches CNC Netzwerk – Zug für Europa” erreichte die erste Platzierung. Der zweite Platz ging an das Buchprojekt “Du bist hier” (Irland) und der dritte an “Leistungswettbewerb für Techniker BEC” (Bulgarien).
Der Preis, der von RWTH Universität in Aachen ausgerichtet ist, zeichnet Projekte aus, die eine gemeinsame Europäische Identität fördern und die Integration junger Menschen unterstützen. Die drei preisgekrönten Projekte werden mit Geldpreisen in Höhe von € 5.000, € 3.000 bzw. € 2.000 ausgezeichnet.
Der Karlspreis 2010 ging heuer übrigens an den polnischen Ministerpräsidenten Donald Tusk: “im Dienste der Freiheit und der Demokratie und in Anerkennung seiner besonderen Verdienste um die Verständigung und Zusammenarbeit der Republik Polen mit seinen europäischen Partnern”. Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hielt die Laudatio.
“Das Projekt “Zug für Europa”, das den 1. Platz belegt, ist ein leuchtendes Beispiel für die Essenz der Europäischen Idee: Zusammenarbeit, Grenzen überwinden, Vielfalt und Potential entdecken,” verkündete der Präsident des Europäischen Parlaments Jerzy Buzek, der auch den Preis vergab. Das Projekt brachte mehr als 1500 Auszubildende von 24 Berufsschulen zusammen, um eine gemeinsame Lokomotive und Wagons nach dem Airbusprinzip zu bauen. Der Zug hat eine Spurweite von 90 mm, eine Gesamtlänge von ca. 8 Metern und dreht seine Runden auf einen Schienenparcours mit einem Durchmesser von 12 Metern.
“Du bist hier” (Irland) ist ein Buchprojekt, in dem 14 junge Menschen eine Gedichtsammlung geschaffen haben, das von Menschen handelt, die nach 1980 geboren wurden, nicht in ihrem Geburtsland leben und an künstlerischen, intellektuellen oder Aktionsprojekten arbeiten.
Der 3. Preis ging an das Projekt “Leistungswettbewerb für Techniker BEC”, welches das Ziel hatte, junge Europäer zusammenzubringen und herauszufordern. Der Wettbewerb, der von europäischen Studenten der Technischen Hochschule BEST in Sofia organisiert wurde, brachte 21 Europäer aus 11 Ländern in 5 Teams zusammen. Sie konstruierten einen Roboter, der Energiequellen aus der Umwelt nutzt, um Abfall zu trennen.
Tags: Angela Merkel, Bulgarien, Demokratie, Deutschland, Donald Tusk, Europa, Europaparlament, Europäisches CNC Netzwerk, Irland, Jerzy Buzek, Jugendkarlspreis 2010, Polen, Roboter, RWTH Universität Aachen, Wettbewerb, Zug
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Mittwoch, 12. Mai 2010, von Elmar Leimgruber

- Stadt.Fest.Wien
Foto: stadtfest-wien.at
Sechs Millionen Euro hat das mit geschätzten bis zu drei Mio. Besuchern jährlich grösste Open Air Europas, das Donauinselfest, im vergangenen Jahr gekostet, wie es heisst. Das heurige findet -wie berichtet- vom 25. bis 27. Juni statt und wird im Hinblick auf die heurigen Gemeinderats- und Landtagswahlen in Wien wohl wieder mit unzähliger Parteiwerbung für die hier regierende Wiener SPÖ übersäht sein.
Bereits einen Monat zuvor, vom 28. bis 30. Mai, feiert die Wiener ÖVP ihr tradionell buntes Stadt.Fest.Wien: Unter dem Motto “Wien ist mehr!” bietet die 27. Auflage des Stadtfestes wieder Unterhaltung auf hohem Niveau für die ganze Familie – ohne dabei jedoch beliebig zu sein. 2010 wird laut Aussendung nicht nur der Weg der inhaltlichen und programmatischen Erweiterung konsequent weiter beschritten, sondern werden auch neue Orte und Räume in der Innenstadt erobert. So sind bei Autorenlesungen im Schweizerhaus unter anderem Wolf Haas, Andreas Unterweger und Mieze Medusa live zu erleben. Die Spanische Hofreitschule bietet zudem erstmals Kinderführungen bei diesem Fest an.

- Stadt.Fest.Wien
Foto: stadtfest-wien.at
Highlight am Samstag sind Bauchklang: sie sind die Stars der heimischen, alternativen Vocal-Szene, indem sie durch den vollständigen Verzicht auf Instrumente das mächtigste zur Verfügung stehende melodische Werkzeug in den Vordergrund: die menschliche Stimme.Ebenfalls heuer dabei sind unter anderem Mo, Zweitfrau, Robert Steiner, Katrin Lampe, Birgit Denk, Vienna Balkan Trio, Depeche Ambros, Jump, Safer Six, Art of Brass, Hed Kandi, Menschensohn, das Zauberflöte Ensemble, Cornelius Obonya, die Moving Acts Putzbrigade, Markus Köhle und der Longfield Gospel Chor.

- Stadt.Fest.Wien
Foto: stadtfest-wien.at
Es gibt wohl kaum eine zweite Veranstaltung im öffentlichen Raum, die eine derartige Bandbreite bietet – vom mitreißenden Gospelchor im Stephansdom über fröhlichen Pop am Heldenplatz bis zu wildem Klezmer und Balkan-Klängen im Burggarten, vom bunten Kinderprogramm über das Kammerorchester der Mazedonischen Nationaloper bis hin zu Partys zu Clubsessions angesagter DJs. Insgesamt werden beim 27. Stadtfest werden an drei Tagen eine Kirche, zwei Clubs und sechs Bühnen mit 19 Programmschwerpunkten bespielt. Insgesamt sorgen 600 Künstlerinnen und Künstler für ein buntes Wochenende voller Sprache, Musik und Bewegung. Erwartet werden mehr als eine Million Besucher. Der Plan des Festes ist hier downloadbar.
Das ORF-Radio Ö3 hat indes seine Highlights beim diesjährigen Wiener Donauinselfest mitgeteilt: Auf der Ö3-Bühne werden demnach 14 Bands an nur drei Tagen auftreten: Die Headliner sind: Sunrise Avenue, Milow, Amy MacDonald, Stanfour, Alf Pojer, Ö3-Soundcheck Sieger Norbert Schneider, Aura Dione und Culcha Candela. Ö3-Moderator Thomas Kamenar führt an allen drei Tagen durch das Programm, für den richtigen Sound sorgt Ö3-DJ Gustav Götz.
Tags: Alf Pojer, Amy McDonald, Art of Brass, Autorenlesung, Ö3, Ö3-Soundcheck, Österreich, ÖVP, Bauchklang, buntes Fest, Buntheit, Clubsessions, Cornelius Obonya, Culcha Candela, Donauinselfest, Donauinselfest 2010, Gratis Open Air Wien, grösstes Open-Air-Festival Europas, Gustav Götz, Katrin Lampe, Kinderführung, Landtagswahlen Wien, Literatur, Longfield Gospel Choir, Menschensohn, Milow, Mo, Norbert Schneider, Open Air Festival, ORF, Parteiwerbung, Programm Donauinselfest 2010, Spanische Hofreitschule, SPÖ, Stadt.Fest.Wien, Stadtfest Wien, Thomas Kamenar, Wien, Wiener Gemeinderatswahlen 2010, Wiener Stephansdom, Wolf Haas, Zeitfrau
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Samstag, 8. Mai 2010, von Elmar Leimgruber
Die selten gespielte Oper “Mozart & Salieri” von Nikolai Rimsky-Korsakov/Alexander Puschkin wird an einem aussergewöhnlichen Ort szenisch aufgeführt: im In-Lokal Skybar in der Wiener Kärntnerstrasse. Für diese Produktion schließt der Innenstadt-Treff an zwei Abenden seine Türen für den gewöhnlichen Barbetrieb, um eine szenischen Aufführung dieser Oper in exklusivem und einmaligem Ambiente zu ermöglichen. Der gesamte Raum der Skybar dient zugleich als Bühne und als Zuschauerraum und garantiert ein ganz besonderes Opernerlebnis.
Mozart & Salieri
Oper in einem Akt von Nikolai Rimsky Korsakov (1844 – 1908), Libretto von Alexander Puschkin.
Szenische Aufführung in deutscher Sprache mit Klavier & Streichquintett, Dauer: ca. 50 Minuten.
Termine
17.5.2010, Beginn: 19:30
25.5.2010, Beginn: 19:30
Spielort
SKYBAR, Kärntnerstraße 19, 1010 Wien
Idee & Regie: Pamela Schermann
Musikalische Leitung: Vito Cristofaro
Mit Apostol Milenkov und Paul Schweinester
Karten: € 18 / € 15 (ermäßigt)
Kartenreservierungen über Oeticket, per mail an office@opernspace.com
Nikolai Rimsky-Korsakov vertonte mit “Mozart & Salieri” ein dramatisches Werk von Alexander Puschkin. Der Einakter erzählt von der Konkurrenz zwischen Wolfgang Amadeus Mozart und Antonio Salieri, die Salieri letztendlich dazu bewegt, Mozart zu vergiften. Der Giftmord ist sicher keine historische Tatsache, das tut dem Werk jedoch keinen Abbruch. Mozart und Salieri sind bei Puschkin symbolische Figuren, die zwei unterschiedliche Künstlertypen repräsentieren. Auf der einen Seite steht das Genie, seine Gabe scheint von Gott gegeben. Salieri verkörpert hingegen den hart arbeitenden Perfektionisten, der durch solides Handwerk Kunst schaffen möchte.
Das von Regisseurin Pamela Schermann gegründete Projekt Opern Space präsentiert Opern an ungewohnten Orten abseits der großen Bühnen: Für jede Oper soll der passende Raum gefunden werden. Das kann ein Restaurant, eine Bar oder auch ein öffentlicher Ort unter freiem Himmel sein. Eine Bühne wird nicht benötigt, denn die Sänger mischen sich unter das Publikum und verwenden den gesamten Raum als Spielfläche. Gute Akustik und Platz für mindestens 80 interessierte Zuschauer, die Opern gerne einmal anders erleben möchten, muss jedoch gegeben sein. Opern Space präsentiert Opern und andere klassische Werke, die mit 1 – 4 SängerInnen und einer kleinen Orchesterbesetzung (beispielsweise Klavier und Streichquintett) qualitativ hochwertig umsetzbar
sind.
Tags: Alexander Puschkin, Antonio Salieri, Apostol Milenkov, In-Lokal, Innenstadt-Treff, Klassik, Klavier, Kultur, Mozart & Salieri, Musik, Nikolai Rimsky-Korsakov, Opern Space, Pamela Schermann, Paul Schweinester, Püer, Romantik, Skybar, Streichquartett, Vito Christofaro, Wien, Wolfgang Amadeus Mozart
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Samstag, 8. Mai 2010, von Elmar Leimgruber
Heute ist die Lange Nacht der Wiener Stadtwerke: Und die Wiener Linien als der größte Nahverkehrsdienstleister Österreichs zeigen bei der “Langen Nacht der Wiener Stadtwerke” vom 8. auf den 9. Mai vier Attraktionen, welche kostenfrei besucht werden können: So gibts unter anderem eine “Nachtfahrt” mit der U-Bahn auf einem sonst nicht im Fahrgastverkehr befahrenen Gleis.
Die Fahrt startet beim Betriebsbahnhof Erdberg (U3) und geht zur Station Stadion (U2). Nicht genug damit, dass die Fahrt durch eine unterirdische Gleisverbindung führt, welche normalerweise nur für Betriebsfahrten, d.h. ohne Fahrgäste befahren wird, wird bei dieser Fahrt auch noch das Licht im U-Bahn-Zug abgeschaltet und die Gleisbeleuchtung im Tunnel eingeschaltet. Dieses Gleis wird vor Betriebsaufnahme / nach Betriebsschluss von den Zügen der U2 befahren, da die U2 mit Garnituren aus dem Betriebsbahnhof Erdberg bestückt wird. Da diese Gleisverbindung nur eingleisig errichtet wurde, sind keine Zugsbegegnungen möglich. D.h. auch bei der langen Nacht können die Fahrgäste nur von Erdberg zum Stadion fahren und nicht in die Gegenrichtung. Der Weitertransport vom Stadion zu den anderen Attraktionen der Langen Nacht der Wiener Stadtwerke ist aber mit den Shuttlebussen der Wiener Linien möglich.
Die gelbe Touristenstraßenbahn fährt in der “Langen Nacht der Wiener Stadtwerke” gratis um den Ring, und das im 15-Minuten-Intervall. Einstiegstelle ist der Schwedenplatz, Abfahrtszeit jeweils zur Minute 0, 15, 30 und 45. In den Zügen zur Minute 15 und 45 ertönt der “echte Wiener”, im Volksmund “Mundl” genannt, aus den Lautsprechern. Die Vienna-Ring-Tram fährt von 18:00 bis 00:45 (letzte Abfahrt am Schwedenplatz). Acht Sprachen (Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Russisch, Japanisch, Italienisch, Wienerisch) stehen in der Vienna-Ring-Tram zur Verfügung. LCD-Bildschirme versorgen die Besucher mit zusätzlichen Informationen. Regulär dreht die VRT ihre Runden täglich von 10.00 bis 17.30 Uhr im Halbstundentakt.
Das größte Straßenbahnmuseum der Welt (1810m Gleislänge) in der ehemaligen Remise Erdberg erwartet mit rund 100 Fahrzeugen in betriebsfähigem Zustand die BesucherInnen. Auf 7700 Quadratmetern Ausstellungsfläche verteilen sich sowohl die Hallen, die die historischen Fahrzeuge beherbergen, wie auch eine eigene, 900 Quadratmeter große Werkstätte, die sich mit der Restaurierung und Instandhaltung der wertvollen Oldtimer beschäftigt. Die ausgestellten Fahrzeuge im Wiener Straßenbahnmuseum (das größte seiner Art) dokumentieren ausschließlich die Geschichte des öffentlichen Fahrzeugparks einer Stadt – der Stadt Wien. Zudem gibts Pendelfahrten mit Oldtimer-Straßenbahnen zwischen dem Straßenbahnmuseum und dem Stefan-Fadinger-Platz, mit Besuchsmöglichkeit der Ausstellung über den Umbau der Unterpflasterstraßenbahn (Blechturmgasse). Auch diese Oldtimerfahrt mit Besuch der Ustrab-Ausstellung ist – wie alle anderen Attraktionen der Langen Nacht der Wiener Stadtwerke – mit den Gratis-Shuttlebussen vom Friedrich-Schmidt-Platz hinter dem Rathaus erreichbar.
Die Highlights der Langen Nacht der Wiener Linien hier im Überblick (nähere Infos hier):
Ab 18:00 Uhr an neun Stationen in ganz Wien. Fünf Gratis-Shuttlebus-Linien bringen Sie zu Wien Energie, Wiener Linien und Bestattung Wien.
Programm Höhepunkte:
Wien Energie
- Im Wien Energie-Haus auf der Mariahilfer Straße geben die Rapid-Stars Helge Payer, Markus Katzer und Mario Konrad und die Vienna Capitals-Stars Rudi Hummel und Josi Riener um 19 Uhr Autogramme.
- Am Betriebsgelände von Gasnetz in Simmering gibt es ein Erdgas-Kartrennen mit Geschicklichkeitsparcours. Elektroautos, Segways und moderne E-Bikes stehen für Testfahrten bereit.
- Die Fernkälte-Zentrale in Spittelau zeigt das Klimatisierungssystem der Zukunft.
- Prof. Kraft und Captain Energy veranstalten an mehreren Wien Energie Stationen Spiele und Rätsel rund ums Thema Wärme.
Wiener Linien
- Eine nur mit Schwarzlicht beleuchtete Spezial-U-Bahn fährt von Erdberg zur Station Stadion im Wiener Prater.
- Das Wiener Straßenbahnmuseum in Erdberg eröffnet seine diesjährige Saison und zeigt 100 Oldtimer-Tramways.
- In der Vienna-Ring-Tram werden die Sehenswürdigkeiten in “Wienerisch” erklärt.
Bestattung Wien
- Am Zentralfriedhof zeigt eine Fotoschau die schönsten Promi-Begräbnisse von Kaiserin Zita bis Falco. Am Grab von Falco werden seine größten Hits eingespielt.
- Mutige BesucherInnen können in einem echten Sarg probeliegen.
Tags: Österreich, Bestattung Wien, Ehrengräber, Erdberg, Fahrgäste, Gasnetz, gratis, Gratis Ring-Tram, Gratis U-Bahn, kostenlos, Lange Nacht der Wiener Stadtwerke, Mundl, Nachtfahrt, Oldtimer-Tramways, Pendelfahrten, Sarg-Probeliegen, Shuttlebus, U2, U3, Vienna-Ring-Tram, Wien, Wien Energie, Wiener Linien, Wiener Prater, Wiener Stadion, Wiener Stadtwerke, Wiener Strassenbahn-Museum, Wiener Touristenstrassenbahn, wienerisch, Zentralfriedhof
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Mittwoch, 5. Mai 2010, von Elmar Leimgruber

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Screenshot der neuen Homepage der Stadt Wien
Heuer feiert wien.at , das offizielle Onlineportal der Stadt Wien, seinen 15. Geburtstag und präsentiert sich dazu in einem neuen Erscheinungsbild und mit zahlreichen neuen Funktionen: “Ein modernes Design, eine klar erkennbare inhaltliche Gliederung, die BenutzerInnen – unabhängig welchen Weg sie gehen – schneller zu den Inhalten bringt und vermehrt multimediale Inhalte gehören zu den wichtigsten Neuerungen,” schwärmt die Rathauskorrespondenz.
“Unser Ziel war es, die vielfältigen Angebote, die mittlerweile über 100.000 Seiten umfassen, noch besser ins Licht zu rücken und ihre Auffindbarkeit zu verbessern”, erklärt Medienstadtrat Christian Oxonitsch. Dazu gehört eine verbesserte Navigationsführung ebenso wie direkt eingebundene Videos oder Stadtplanausschnitte. Der neue städtische Webauftritt ging heute, 5. Mai, online und nimmt im Laufe der Woche den Vollbetrieb auf.
“Die Webinhalte der Stadt können künftig nicht nur gelesen, sondern auch gehört werden. Die Texte werden dabei aber nicht von einer auf dem Markt erhältlichen bundesdeutschen Stimme, sondern von einer Original Wiener Stimme vorgelesen”, erläutert Medienstadtrat Christian Oxonitsch eine weitere Novität. Ö1-Sprecher Stephan Pokorny hat der Stadt Wien seine Stimme “geliehen”. Die wichtigsten Inhalte von wien.at wurden auch als Gebärdensprachevideos produziert. Der Internetauftritt der Stadt Wien kann zudem ab dem Sommer künftig auch am Handy bequem besucht werden.
“LL” bedeutet “Leicht Lesen”. Wenn dieses Zeichen angeklickt wird, kommt man auf Seiten, die so geschrieben worden sind, dass sie möglichst viele Menschen leicht verstehen können. Das gilt zum Beispiel für Menschen mit Lernschwierigkeiten. Das gilt aber auch für Menschen, die schlecht lesen können oder auch für Menschen aus anderen Ländern, die nicht gut Deutsch sprechen.
“Der wien.at-Stadtplan zählt zu den meistbesuchten Seiten im Internetangebot der Stadt. 100.000 Abfragen täglich zeigen, wie gut dieses Service angenommen wird”, ist Planungsstadtrat Schicker über die hohe Akzeptanz erfreut. Zu seinem 15. Geburtstag präsentiert sich der digitale Stadtplan der Stadt Wien in einer neuen inhaltlich und technisch umfassend weiterentwickelten Version.
Das Webportal der Stadt Wien, www.wien.gv.at, ist seit März 2010 Mitglied der Österreichischen Webanalyse (ÖWA). Im März dieses Jahres verzeichnete wien.at 919.000 Unique Clients (Ein Unique Client ist ein Endgerät, wie etwa ein PC, PDA, Mobiltelefon etc.). Die Zugriffe auf wien.at werden von der ÖWA (Österreichischen Webanalyse) gezählt..
Tags: Audios, Ö1, ÖWA, Gärdensprachevideos, Gebärdensprache, Homepage, Leicht Lesen (LL), Medien, Onlineportal, Oxonitsch, Relaunch, Schicker, Stadtplan Wien, Stephan Pokorny, Videos, Webauftritt, Wien, wien.at
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Dienstag, 4. Mai 2010, von Elmar Leimgruber
Ganz schön viele Promis waren zugegen bei der gestrigen österreichischen Staatsmeisterschaft im Kaffeeverkosten. Und hier sind sie, meine Eindrücke in Bildern:
Grundsätzliche Infos zum Ereignis finden Sie hier und meinen Kommentar zu diesem Ereignis finden Sie hier.
Achtung: Alle Bilder sind © Leimgruber

"Seiffenstein" Rudi Rubinek beim Kaffeeverkosten

Mad Mat Schuh

Vera Russwurm mit Ehemann Peter Hofbauer

Edi Finger Jr.

Ekaterina Schachner-Kryloff

Karl Hohenlohe (Moderator) und Gerald Steger (cafe&co-Chef)

Thomas Schäfer-Elmayer


Thermoskannenkaffee

Filterkaffee zum Verkosten
Tags: Österreich, Bilder, Edi Finger Jr., Ekaterina Schachner-Kryloff, Geralt Steger, Kaffee, Kaffeeverkostungs-Staatsmeisterschaft, Kaffeverkostung, Karl Hohenlohe, Mat Schuh, Peter Hofbauer, Promibilder, Promis, Rudi Rubinek, Thomas Schäfer-Elmayer, Vera Russwurm, Wien, Wiener Rathaus
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Sonntag, 2. Mai 2010, von Elmar Leimgruber

- Kaffeeverkostungs-Staatsmeisterschaft
Foto: © Echo Medienhaus
Wer endlich mal unter Beweis stellen möchte, dass er ein wahrer Kaffeekenner ist, hat am Montag die Gelegenheit dazu. Ab 13.00 Uhr startet im Wiener Rathaus die 4. Österreichische Kaffeverkostungs-Staatsmeisterschaft.
Man muss laut dem Veranstalter kein Experte sein, um bei der Staatsmeisterschaft mitmachen zu können. Eine gewisse Affinität zu Kaffee sollte aber doch gegeben sein. Dazu noch feine Geschmacksnerven wie bestes Unterscheidungsvermögen – und schon hat man die besten Zutaten für eine Teilnahme am 3. Mai 2010 beisammen. In einem VIP-Bereich werden sich zudem auch Prominente am Kaffetesten beteiligen.
Laut Bedingungen wird je Teilnehmer eine Serie von acht Triangular-Sets aufgebaut. Jedes Triangular besteht aus 3 Bechern, von denen jeweils 2 identischen Kaffee enthalten. Das Ziel für den Teilnehmer ist es, den 3. Kaffee zu identifizieren, der von den 2 gleichen verschieden ist. Die 8 Triangular-Sets sind für jeden Teilnehmer gleich aber die Reihenfolge der Becher in jedem Set jedes mal neu angepasst werden. Der Becher mit dem Kaffee, der sich von den anderen unterscheidet, wird am Boden mit einem Zeichen markiert. Zubereitet wird der Kaffee selbst “in einer guten Standard-Filtermaschine”.
Der Sieger der österreichischen Kaffeeverkostungs-Staatsmeiserschaft wird am Abend nach dem Bewerb im Rahmen der von café+co und dem Echo Medienhaus organisierten Kaffee-Gala, die ebenfalls im Rathaus stattfindet, vorgestellt und vertritt Österreich bei der diesjährigen Weltmeisterschaft in London.
“Gemeinsam mit der SCAE (Speciality Coffee Association of Europe -Austrian Chapter) wollen wir die begonnene Erfolgsgeschichte fortsetzen und daher die Kaffeeverkostungs- Staatsmeisterschaft weiterhin in Österreich durchführen. Diese Veranstaltung soll den Kaffee, der bereits zum ‘Österreichischen Kulturgut’ gehört, eine zusätzliche Öffentlichkeit geben.” so Gerald Steger, Vorsitzender der Geschäftsführung von café+co.
Mehr Infos zur Staatsmeisterschaft sind online verfügbar und mein Kommentar folgt anschliessend an die Veranstaltung.
Tags: Österreich, café+co, Echo Medienhaus, Filterkaffee, Geschmacksnerven, Kaffee, Kaffee-Verkostung, Kaffeetest, Kaffeeverkostungs-Staatsmeisterschaft, Kaffeeverkostungs-Weltmeisterschaft, London, Rathaus, SCAE, Triangular-Set, Wien
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Sonntag, 2. Mai 2010, von Elmar Leimgruber

- redakteur.cc: Täglich neu und hintergründiger informiert
Im Jänner 2010 gabs hier zum ersten Mal meine Artikel-Charts.
Im April 2010 kamen ebenfalls die meisten Besucher meiner Internetpräsenzen direkt über die Hauptdomain redakteur.cc (15 x so häufig wie über den meistgelesenen Artikel) zu mir. Von den einzelnen Infoseiten steht Persönliches an erster Stelle, gefolgt von In eigener Sache, Kontakt, radiowellness.at, V.I.P-Bereich, Impressum und Disclaimer sowie Linkline .
Was die Prozentangaben unten betrifft, ging ich davon aus, dass alle Besucher nur jeweils einen Artikel gelesen haben, was natürlich so nicht stimmt, es lässt sich aber leider nicht genauer ermitteln. So kann ich jedoch aufgrund dessen, welche Artikel überdurchschnittlich oft besucht wurden, zumindest sehen, welche Themen besonderes Interesse fanden.
Und hier sind die Top 10 der meistgelesenen Artikel im Monat April 2010 auf meinen Haupt-Webseiten redakteur.cc, meinsenf.net und kulturia.com:
1. Österreichischer TV-Preis Romy (23 %)
2. In Gedanken an Kardinal Groer (14,8 %)
3. FH-Ranking 2010 (10 %)
4. Dreisteste Werbelüge des Jahres (8,7 %)
5. Weltpremiere der Oper “Luther” von Roland Baumgartner (8,4 %)
6. Stadt Wien verkauft Müllautos (7,7 %)
7. Was kratzt Österreich schon die Doppelstaatsbürgerschaft für Südtiroler (7,4 %)
8. Wiener Linien senken Jahreskarte auf 99 Cent pro Tag (7 %)
9. Vorsicht: Pollenflug (6,7 %)
10. Österreich, Land der rauchenden Kinder (6,4 %)
Das ist neu, dass der erste Platz gleich in zwei Monaten derselbe ist: Mein Artikel über die (kommende) ROMY-Verleihung war bereits im März die ungeschlagene Nr. 1 der meistgelesenen Artikel (das ist übrigens auch die ungeschlagene Nummer eins aller Artikel 2010, knapp gefolgt von meinem “Pink-Pröll”-Kommentar, sonderbarerweise der Hinweise darauf: der Beitrag über die Ausgezeichneten selbst landete erst auf dem 26. Platz. Und der 5. Platz im April (Opern-Uraufführung von “Luther”) war im März die Nummer 2 Interessant an diesen Charts finde ich auch den 2. Platz (im Vormonat Platz 8), ist dieser Kommentar doch schon jahrealt und auch der Betroffene schon längst verstorben. Und ein Beitrag über die Doppelstaatsbürgerschaft für Südtiroler war im letzten Monat auf dem 6. Platz und ist jetzt auf dem 7.
Bin schon gespannt, wie die Charts im Mai ausfallen werden.
feedback zu diesen Charts ist übrigens ausdrücklich erwünscht.
Tags: Charts, Clicks, Doppelstaatsbürgerschaft für Südtiroler, dreisteste Werbelüge, FH-Ranking 2010, Groer, Luther, Müllautos der Stadt Wien, Pollenflug, Radiowellness, rauchende Kinder, Roland Baumgartner, Romy 2010, Top 10, Top-Artikel, Wiener Linien
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Freitag, 30. April 2010, von Elmar Leimgruber
Die Caritas der Erzdiözese Wien fordert angesichts der konstant hohen Arbeitslosenzahlen am heutigen 30. April, dem “Tag der Arbeitslosen”, ein Maßnahmenpaket zur Bekämpfung von Arbeitslosigkeit. Bei einer Pressekonferenz sagte der Wiener Caritasdirektor Michael Landau wörtlich: “So mancher Politiker redet sich das Ende der Wirtschaftskrise herbei, tatsächlich ist die soziale Krise noch lange nicht überwunden”. 266.000 Menschen waren im März beim AMS als erwerbslos gemeldet, weitere 84.000 waren in Schulungen. Nach Angaben der Caritas kommen derzeit auf eine freie Stelle 13 erwerbslose Personen. Seit langem gebe es außerdem ein hohes Maß an struktureller Erwerbslosigkeit, das durch die Wirtschaftskrise noch verschärft wird.
Die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit muss eine politische Querschnittmaterie werden, unterstrich der Wiener Caritasdirektor. So gehe es bei Erwerbslosigkeit auch um Gesundheitspolitik.
“Arbeitslosigkeit macht krank, und Krankheit macht oft arbeitslos! Wer die Kosten im Gesundheitssystem reduzieren will, muss auch Arbeitslosigkeit bekämpfen”, so Landau. Und es gehe auch um Bildungspolitik: Aktuell fördere das österreichische Bildungssystem soziale Mobilität nicht. Bildungsarmut sei in Österreich leider “erblich”. Die Caritas trete für eine ganzheitliche Bildungsreform nach dem Vorbild der skandinavischen Länder ein, also mit Ganztags- und Gesamtschulen, kostenlosem und individuellem Förderunterricht in der Schule und optimaler Infrastruktur. Man müsse aber auch an die Menschen denken, für die ein Wiedereinstieg in den regulären Arbeitsmarkt utopisch ist, die aber trotzdem sinnstiftende Beschäftigung und Tagesstrukturierung brauchen. “Wir benötigen deshalb für jene, die den Einstieg bzw. Wiedereinstieg in den regulären Arbeitsmarkt nicht schaffen, dauerhaft einen erweiterten Arbeitsmarkt dringender denn je”, so Landau.
Im Hinblick auf die Budgetverhandlungen der kommenden Monate appellierte Landau an die Bundesregierung, verantwortungsvolle Politik zu betreiben und notwendige Sparpakete sozial verträglich zu gestalten: “Es darf nicht auf Kosten der Schwächsten und Ärmsten in unserem Land gespart werden”. Es könne nicht sein, dass die schuldlosen Verlierer der Wirtschaftskrise, Menschen, die ohne Job dastehen, die Auswirkungen von Sparkalkülen und Sozialschmarotzer-Verdächtigungen ausbaden müssen – und zwar gemeinsam mit ihren Familien, mit ihren Kindern. Die schuldlosen Opfer der Wirtschaftskrise und der Arbeitslosigkeit selbst für ihr Schicksal verantwortlich zu machen, sei nichts anderes als ein Versuch, von der eigenen Hilflosigkeit und von mangelnder Lösungskompetenz abzulenken. Die Caritas fordere daher eine Sozialverträglichkeitsprüfung für jede einzelne geplante Maßnahme zur Budgetkonsolidierung, betonte Landau.
Seit 20 Jahren engagiert sich die Caritas der Erzdiözese Wien im Bereich der aktiven Arbeitsmarktpolitik für langzeiterwerbslose Frauen und Männer. Mit einem Projekt und 12 Transitarbeitskräften wurde im Jahr 1990 begonnen. 20 Jahre später bietet die Caritas österreichweit rund 40 Beschäftigungsprojekte mit insgesamt rund 500 Arbeitsplätzen an. Allein das Angebot der Caritas der Erzdiözese Wien umfasst neun verschiedene Projekte mit 360 Arbeitsplätzen für Menschen, die nicht die besten Karten am Arbeitsmarkt haben. Zu diesen Projekten zählt unter anderem das Restaurant “Inigo” im 1. Bezirk oder das Projekt “hke – Handwerk, Kunst, Entwicklung” an der Ottakringerstraße, wo aus alten Planen Taschen produziert werden.
Tags: Arbeitslosenzahlen, Arbeitslosigkeit, Arbeitsmarkt, Arbeitsmarktservice (AMS), Arme, Armut, Österreich, Bekämpfung der Arbeitslosigkeit, Bildung, Bildungsarmut, Bildungsreform, Caritas, Erwerbslosigkeit, Förderunterricht, Ganztagsschulen, Hilflosigkeit, hke, Inigo, Job, Landau, Mobilität, Schule, Sozialschmarotzer, Sozialverträglichkeitsprüfung, Transitarbeitskräfte, Wirstchaftskrise
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Donnerstag, 29. April 2010, von Elmar Leimgruber
Nachdenken und Schreiben über Europa: Bereits zum siebenten Mal schreibt die APA – Austria Presse Agentur in Zusammenarbeit mit der Bank Austria – UniCredit Group den renommierten Journalistenpreis “Writing for CEE” aus. Ausgezeichnet werden Beiträge, die in differenzierter und vielfältiger Weise Europa, das Leben und den Alltag in den europäischen Ländern, europäische Kunst, Kultur oder Lifestyle zum Thema haben – und zur Überwindung von Grenzen und Vorurteilen beitragen. Die Veranstalter legen Wert darauf, dass es sich um keinen EU-Preis, sondern um “einen Europa-Preis unter besonderer Berücksichtigung Mittelosteuropas” handelt.
Für die Einreichung erforderlich sind der Beitrag in der Originalsprache, eine Übersetzung ins Englische sowie ein Lebenslauf des Autors/der Autorin. Informationen und das Einreichformular für den Preis können im Internet unter www.apa.at/cee-award abgerufen werden. Die mit 5000 Euro dotierte Auszeichnung soll die journalistische Auseinandersetzung mit Fragen Europas und der europäischen Integration fördern. Bis 31. Juli 2010 können journalistische Beiträge eingereicht werden, die zwischen 1. August 2009 und 31. Juli 2010 publiziert wurden. Transkripte von Radio-, TV- und Online-Beiträgen sind ebenfalls willkommen. Der Preisträger oder die Preisträgerin wird Ende 2010 im Rahmen einer Festveranstaltung in Wien bekannt gegeben und ausgezeichnet.
In die Liste der Preisträger haben sich bisher der tschechische Journalist Lubos Palata (2004), die bulgarische Schriftstellerin Diana Ivanova (2005), der bosnische Journalist Sefik Dautbegovic
(2006), der österreichische Schriftsteller Martin Leidenfrost (2007), die in Griechenland geborene und in Deutschland aufgewachsene Radiojournalistin Anna Koktsidou (2008) und Florian Klenk (2009) eingereiht.
Die Bewerbung für den Journalistenpreis des Europäischen Parlaments ist übrigens noch bis 31. Mai möglich.
Tags: APA, Bank Austria, CEE-Award, EU, Europa, Florian Klenk, Integration, Journalismus, Journalistenpreis, Kultur, Kunst, Lifestyle, Mitteleuropa, Mittelosteuoropa, Online, Print, Radio, TV, Unicredit, Writing for CEE
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