Ab sofort täglich ab 14 Uhr bietet das “Last-Minute-Ticket-Corner” in der Tourist-Info Wien auf dem Albertinaplatz stark reduzierte Restkarten von 11 Wiener Bühnen für die Vorstellungen des jeweiligen Tages an. Von Theater über Kabarett bis zu Musicals reicht die Angebotspalette, täglich von 14 bis 17 Uhr. Wer von 14 bis 17 Uhr in die Tourist-Info Wien auf dem Albertinaplatz (Ecke Maysedergasse) kommt, kann dort um bis zu 50 Prozent verbilligte Karten für eine Vorstellung kaufen, die am selben Abend stattfindet – solange der Vorrat reicht.
11 Bühnen machen derzeit bei der Aktion mit: Ronacher und Raimundtheater bieten Restplatzkarten für ihre Musicals um 25 Prozent ermäßigt an. Um 50 % verbilligte Tickets gibt es für das Theater an der Wien und das Marionettentheater im Schloss Schönbrunn. Lachen zum halben Preis lässt es sich in den Kabarett-Häusern Simpl, Palais Nowak und Vindobona. Ebenfalls die Hälfte zahlt man für Last-Minute-Tickets im Rabenhof-Theater, im Theater Drachengasse, im Garage X Theater am Petersplatz, und im Theater-Center-Forum. Für alle beim “Last-Minute-Ticket-Corner” gekauften Tickets wird eine Gebühr von 3,50 Euro pro Karte aufgeschlagen; die Bezahlung des Gesamtpreises muss bar erfolgen, Kreditkarten können nicht akzeptiert werden.
Am 23.9.2010 startete er zum ersten Mal ab Moskau über Wien und Bozen nach Nizza: Der neue russische “Orient-Express”, der unter anderem die einzige direkte Zugverbindung zwischen Wien Südtirols Hauptstadt Bozen und Österreichs Hauptstadt Wien ist.
Das Institut für Kaffee-Experten-Ausbildung lädt heuer am 2. Oktober 2010 zum zweiten Mal alle begeisterten
Kaffetrinkerinnen und Kaffeetrinker zum Bewerb “Österreichischer Kaffee-Meister 2010″ in die Orangerie des Schlosses Schönbrunn. Die Königsdisziplinen sind die Beurteilungen der verschiedenen Röstarten sowie -aromen.
Die Teilnehmer müssen Tests in folgenden Kategorien absolvieren:
●) Rohkaffee an der Optik erkennen und benennen
●) Rohkaffee am Geruch erkennen und benennen
●) Kaffee anhand einer Verkostung erkennen und benennen
●) Rohkaffee mit einem Handtrommelröster zu einer vorgegebenen Farbe rösten
●) am Sommelierwagen mit Kaffee aus der Karlsbader Porzellankanne:
1 vorgegebenes Rezept zubereiten und wie im Wiener Kaffeehaus präsentieren und
1 eigene Kaffeekreation zubereiten
●) an der Espressomaschine mit Kaffee von der Espressomaschine:
1 vorgegebenes Rezept zubereiten und wie im Wiener Kaffeehaus präsentieren und
1 eigene Kaffeekreation zubereiten.
Neben Herkunft und Sorte spielen im Wettbewerb auch zahlreiche andere Faktoren eine wichtige Rolle. Fragen nach den besten Zubereitungsarbeiten werden beantwortet und schlussendlich wird bewertet, welcher Kaffee am besten schmeckt. ”Unser Wettbewerb des Kaffemeisters leistet einen bedeutenden Beitrag zur Aus- und Weiterbildung für höchste Kaffeequalität. Das ist ein kräftiges Lebenszeichen der Wiener Kaffeehaustradition, um deren Erhalt wir weiterhin kämpfen”, betont Leopold Edelbauer, Leiter des Instituts für Kaffee-Experten-Ausbildung.
Den Gästen wird ein umfassendes Rahmenprogramm sowie Kaffeeverkostungen geboten. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, sich umfassend über die Themen “Aromastoffe”, “gespritzter Kaffee”, “antioxidative Kapazität bei Kaffee” und die “Veränderungen bei Röstkaffee während der Lagerung”, zu informieren. Um den gastronomischen Ansprüchen bester Wiener Kaffeehausqualität gerecht zu werden, werden zudem Mehlspeisen serviert, deren Erlöse der Aktion “Menschen für Menschen” zugute kommen.
Auch dieses Jahr laden zahlreiche Aussteller und Sammlungen in Wien zur langen Nacht der Museen. Am Samstag, 2.10. – von 18.00 bis 1.00 Uhr Früh – öffnen sich die Pforten von insgesamt 107 Museen und Kultureinrichtungen in Wien (und insgesamt 680 in ganz Österreich). Treffpunkt ist der Heldenplatz. Das Ticket für alle Museen inklusive Shuttlebusse kostet 13 Euro (ermässigt 11 Euro) und ist in ganz Österreich gültig. Geboten wird – neben den eigentlichen Schausammlungen – ein umfangreiches Zusatzprogramm mit Musik und Events.
Dieses Jahr steht die Lange Nacht der Museen im Technischen Museum Wien ganz im Zeichen der Musik. Unter fachkundiger Betreuung können sich die Besucher in der neuen Ausstellung “macht musik” künstlerisch betätigen: z.B. Musik produzieren, akustische und elektronische Instrumente spielen, tanzen oder sich im Rockprobenraum austoben.
Gemeinsam mit dem Musiker und Komponisten Max Hoffmann werden mit neuesten elektronischen Instrumenten Gemeinschaftskompositionen erstellt – denn jeder kann sich in der Ausstellung im Komponieren versuchen. Wer lieber zuhört als selbst spielt, für den werden historische Musikautomaten und elektronische Instrumente zum Klingen gebracht.
Im Haus der Musik (1., Seilerstätte 30) beispielsweise spielen Marko Simsa & Safer Six ab 18.00 Uhr für die kleinen Gäste, danach folgen Herbstrock, die Präsentation der neuen CD von Francis International Airport sowie die Elektronik-Band Cluster. Auch im Wien Museum am Karlsplatz wird um 18.00 Uhr eine Kinderführung angeboten. Um 22.30 Uhr präsentiert Direktor Wolfgang Kos Highlights aus der Sammlung des Museums.
Im MUMOK bringen Herbert Gollini und Helmut Wolfguber, Protagonisten der elektronischen Musikszene in Österreich, bringen die Fassadenplatten des MUMOK (Stoned Tones) zum Klingen. Ihre Liveperformance basiert auf einem speziell für das Museumsgebäude entwickelten System, das sich den Klang der Mayener Basaltlavaplatten des Bauwerks zu eigen macht, der beim Anschlag der unterschiedlich großen, an die Fassade montierten Steinplatten entsteht.
Zudem wird rund um den Ring eine Oldtimer-Straßenbahn aus dem Jahr 1929 die Besucher im 15-Minunten-Takt um den Ring kutschieren, während Stadtverkehrsgeschichte hier hautnah erlebt werden kann.
Die Lange Nacht der Mussen findet neben Wien auch in den anderen Bundesländern statt. Auch spezielle kirchliche Einrichtungen laden zum Besuch: Die Diözesanmuseen von Graz, St. Pölten, Eisenstadt und Klagenfurt und das Salzburger Dommuseum sind ebenso eingebunden wie das Museum im Wiener Schottenstift, die Wallfahrtsbasilika Maria Taferl oder das Bibelzentrum am MuseumsQuartier Wien. Alle Infos zu veranstaltenden Museen und öffentlichen Verkehrsmitteln österreichweit sind online abrufbar.
Adriano Foschi und sein Sohn Davide Foschi sind begnadete Maler. Ihre stilistisch sehr unterschiedlichen Bilder sind vom 2. bis 17. Oktober im Palazzo Carlotti in Garda am Gardasee zu begutachten.
Die feierliche Eröffnung findet am Samstag 2. Oktober um 18.00 Uhr statt. Sabrina Bauer und das Teatro Etico Ambientale werden gemeinsam performen und dazu gibts experimentelle Musik von elmadonmusic.
Am 10.10.2010 erscheint “Gloria”, die neue Maxi-CD von magnam gloriam. Es ist dies die vierte Veröffentlichung von magnam gloriam und die sechste insgesamt seit dem Bestehen (ca. seit einem Jahr) des jungen Wiener Musiklabels elmadonmusic.
“Gloria” ist einerseits angenehm wärmende Mystic-Trance-Musik, also ideal für die herannahende Winterzeit, andererseits bereitet sie schon auf das weihnachtliche “Gloria in Excelsis Deo” vor. Auf der Maxi-CD sind insgesamt vier Versionen dieses neuen Songs in exklusiven Arrangements vertreten und zudem wird als Bonus-Track von magnam gloriam auch ein keltischer Klassiker vollkommen neu interpretiert: “Greensleeves” (“What Child Is This”).
Die virtuelle CD wird wie alle bisherigen Publikationen von elmadonmusic ab 10.10.2010 in allen wichtigen Downloadstores weltweit (z.B. trackitdown, iTunes, Amazon, play.com, Napster…) verfügbar sein.
Hier kann jedoch bereits in jede Version kostenlos hineingehört werden und auf der elmadonmusic-Fanseite bei Facebook stehen einzelne Tracks sogar kostenlos in voller Länge zur Verfügung.
Hier kann in die Neuerscheinung “Gloria” von magnam gloriam reingehört werden:
Und hier können alle (bislang veröffentlichten) Songs aus dem Hause elmadonmusic (magnam gloriam und elmadon) angehört werden:
Disney “Camp Rock – Das Musical” gastiert im November in der Wiener Stadthalle. Und für die Show werden noch Mitwirkende gesucht. Gesucht werden junge Bewegungstalente zwischen 14 und 22 Jahren, die Lust haben, einmal in einer großen Produktion mitzuwirken. Das Casting findet am 9. Oktober 2010 um 14.00 Uhr in die Wiener Stadthalle, Halle F, statt. Anmeldungen sind ab sofort online möglich. Geprobt wird von Oktober bis zur deutschsprachigen Erstaufführung am 25. November 2010. Anmeldeschluss ist der 1. Oktober 2010.
Mit bildgewaltigen, starken Tanzeinlagen und einer beeindruckenden Musikvielfalt aus Rock, Pop, R’n’B und Hip Hop präsentiert sich “Camp Rock – Das Musical” als deutschsprachige Erstaufführung in der Wiener Stadthalle. Die Premiere findet bereits am 25. November 2010 statt. So schnell wurde im deutschsprachigen Raum noch nie ein Musikfilm in einer Bühnenadaption präsentiert.
Nach nur etwas mehr als zwei Monaten nach der Erstausstrahlung von “Camp Rock 2 – The Final Jam” im Disney Channel am 3. September 2010 und der TV Premiere sowie dem Verkaufsstart der DVD im September feiert Disney “Camp Rock – Das Musical” in der Wiener Stadthalle Premiere, organisiert von Wien Holding, Wiener Stadthalle und Performing Center Austria, die (nach eigenen Angaben) Kaderschmiede für die Musicalstars von morgen.
Zum Inhalt: Keine freut sich mehr auf den Sommer voller Spaß und Musik im “Camp Rock” als Mitchie. Endlich sieht sie Shane wieder, der mit seinen Brüdern Nate und Jason auch in diesem Jahr wieder dabei sein wird. Doch als Mitchie ankommt, muss sie feststellen, dass auf der anderen Seite des Sees ein weiteres Musik-Camp, “Camp Star”, eröffnet hat. Mit seinem Hochglanz-Profi-Equipment lockt es nicht nur viele ehemalige “Camp Rock”-Teilnehmer an, auch die meisten Betreuer wandern ab. “Camp Rock” steht kurz vor dem Aus, wären da nicht Mitchie, Shane, seine Brüder und all die Freunde, die kurzerhand selbst in die Rollen der Tanz- und Musiklehrer schlüpfen, um ihr Camp zu retten. Welches Camp das Beste ist, soll sich im ultimativen “Final Jam” – live im TV – entscheiden. Kann “Camp Rock” gegen “Camp Star” bestehen? Und warum muss sich Nate ausgerechnet jetzt in die Tochter des “Camp Star”-Besitzers verlieben …
Hier gibts die Musik aus dem Musical anzuhören:
Und hier gibts die Termine für die Live-Shows in der Wiener Stadthalle, Halle F:
* Premiere: Donnerstag, 25. November 2010, 19.00 Uhr
* Freitag, 26. November 2010, 19.00 Uhr
* Samstag, 27. November 2010, 15.00 Uhr
* Samstag, 27. November 2010, 19.00 Uhr
* Sonntag, 28. November 2010, 15.00 Uhr
* Donnerstag, 2. Dezember 2010, 19.00 Uhr
* Freitag, 3. Dezember 2010, 19.00 Uhr
* Samstag, 4. Dezember 2010, 15.00 Uhr
* Samstag, 4. Dezember 2010, 19.00 Uhr
* Sonntag, 5. Dezember 2010, 15.00 Uhr
Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll zu Gast bei seinem Südtiroler Amtskollegen Luis Durnwalder
Foto: LPA Pertl
Das gemeinsame Vorgehen der beiden Regionen Südtirol und Niederösterreich (NÖ) in Sachen EU-Regionalförderungen war das prägende Thema eines Arbeitsgespräches von Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll mit seinem Südtiroler Amtskollegen Luis Durnwalder in Bozen. “Als Regionen fordern wir auch für die Zukunft eine Entwicklungsförderung für Berggebiete und benachteiligte Regionen im Sinne von Ziel 2″, erklärte LH Durnwalder. Dieser Forderung soll bei den zuständigen Stellen Brüssel Nachdruck verleihen werden.
“Wir sind in der entscheidenden Phase, wo es darum geht, Geld aus Brüssel in die Regionen zu holen”, sagte Pröll nach dem Gespräch. Bereits am 7. Oktober soll dem österreichischen EU-Regionen-Kommissar Johannes Hahn in Brüssel ein Dokument überreicht werden, in dem 132 der 172 Regionen Garantien für eine angemessene europäische Landwirtschaftsförderung über das Jahr 2013 hinaus fordern. Auch das Land Südtirol wird sich an dieser Aktion beteiligen.
“Über das Ziel-2-Programm sind 26 Millionen Euro nach Südtirol geflossen, während Niederösterreich als Grenzland in den Genuss von 146 Millionen Euro an EU-Fördermitteln gekommen ist”, so LH Durnwalder. Südtirol habe jedenfalls von Anfang an die Initiative Niederösterreichs unterstützt, gemeinsam in Brüssel aufzutreten, damit bei einer Neuregelung der EU-Regionalförderkulisse ab dem Jahr 2014 weiterhin Geld für die Entwicklung ländlicher Gebiete zur Verfügung steht.
“Die Zusammenarbeit in den Bereichen der Innovation und Forschung ist mir ein besonderes Anliegen”, erklärte Landeshauptmann Luis Durnwalder weiter, “zumal Niederösterreich im Bereich der angewandten Forschung und der neuen Technologien eine Voreiterrolle einnimmt.” Beim Treffen der beiden Landleute im Palais Widmann wurde in diesem Zusammenhang über erfolgreiche Projekte und Erfahrungen kleiner und mittlerer Betriebe, über eine wirksame Förderungspolitik und über die Schaffung einer grenzüberschreitenden Kooperations-Plattform der Forschungseinrichtungen gesprochen. Grünes Licht gaben die Landeshauptleute für Zusammenarbeitsvorhaben der beiden landwirtschaftlichen Forschungseinrichtungen Laimburg (Südtirol) und Klosterneuburg (NÖ).
Der langjährige niederösterreichische Landeshauptmann Erwin Pröll hat sich im Rahmen seines Südtirol-Aufenthaltes auch über den “Holz-Cluster” informiert, das Kooperationsnetzwerk zwischen Wissenschaft und Handwerk im Holzbereich. Außerdem nahm er in Sand in Taufers an der Verleihung des Europäischen Dorferneuerungspreises teil.”Holz ist ein nachwachsender umweltfreundlicher Rohstoff, der in Zukunft noch vermehrt genutzt werden soll”, so Pröll. Der Besuch in Südtirol solle daher “helfen, Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus Niederösterreich und Südtirol zusammenzuführen, damit sie gegenseitig Erfahrungen und Know-how austauschen können”, so Pröll.
Die Hauptstadt des deutschen Freistaats Bayern, München, ist top, was die Service-Qualität betrifft, flop hingegen ist Duisburg. Die Kölner ServiceValue GmbH hatte deutschlandweit über 3.000 Bürger befragt, wie zufrieden sie mit den Service- und Leistungsmerkmalen ihrer Stadt sind und liefert nun umfassende Service-Rankings der 15 größten Städte.
Insgesamt liegt demnach die höchste Unzufriedenheit in der mangelnden Bürgerbeteiligung bei städtischen Planungen und Entscheidungen. Alles in allem ist München Service-Champion, gefolgt von Frankfurt (49), Düsseldorf und Bremen (jeweils 48) sowie Nürnberg (47). Die rote Laterne als Service-Schlusslicht trägt Duisburg.
“Insbesondere eher strukturschwache Städte binden ihre Bürger durch guten Service”, sagt Claus Dethloff, Geschäftsführer der ServiceValue GmbH, “umso mehr erstaunt es, dass ausgerechnet Duisburg seine verbleibende Attraktivität momentan so aufs Spiel setzt.” Gleich bei 4 Serviceleistungen liegt Hamburg abgeschlagen auf dem letzten Platz in den Einzel-Rankings, wobei die Bürger ihre Hansestadt vor allem bei der Ordnung, Sicherheit und Schutz der Öffentlichkeit mit 39 Prozent Unzufriedenheit abstrafen. Erwähnenswert ist auch, dass die Kulturhauptstadt Essen beim Kultur- und Freizeitangebot im Städte-Vergleich das Schlusslicht bildet. “Die meisten Großstädte müssen ihr Servicemanagement grundlegend überdenken, falls sie denn überhaupt ernsthaft eines betreiben”, kommentiert Dethloff: “Letztlich entscheiden Service-Image und Service-Erlebnis nicht nur über Zu- und Abwanderung der Bürger, sondern auch über die Attraktivität im Städte-Tourismus.”
Die Service-Stadt München überzeugt im Einzel-Ranking als Spitzenreiter in punkto Ordnung, Sicherheit und Schutz der Öffentlichkeit (87 Prozent Zufriedenheit) sowie Bürgerbeteiligung (81 Prozent). Düsseldorf liegt unter anderem in der Bürgerinformation und -beratung (92 Prozent) und der Gesundheitsversorgung (94 Prozent) auf dem ersten Platz, aber auch bei den Bildungseinrichtungen (84 Prozent). Frankfurt am Main kann im Städte-Vergleich zum Beispiel bei der Ausstellung amtlicher Dokumente und bei der Ver- und Entsorgung die höchsten Zufriedenheitswerte verbuchen (94 bzw. 93 Prozent).
Die Hansestadt Bremen überzeugt ihre Bürger vergleichsweise bei der Förderung von hilfsbedürftigen Personen (80 Prozent) und in der Unterstützung von gemeinnützigen Vereinen (81 Prozent). Spitzenplätze im Einzel-Ranking schaffen auch Hannover beim öffentlichen Personennahverkehr (91 Prozent) und Berlin bei den Einkaufsmöglichkeiten (95 Prozent). Nur Frankfurt am Main und Nürnberg gelingt es, tatsächlich über alle untersuchten Serviceleistungen aus Bürgersicht stets überdurchschnittliche Zufriedenheiten zu erreichen.
Unterdurchschnittlich präsentiert sich Stuttgart (29) und verliert vor allem beim Eingehen auf Bürgerbedürfnisse – vor dem Hintergrund des Projektes Stuttgart 21 verwundert dies nicht. Berlin hat vor einigen Jahren eine Service-Offensive gestartet, mit gerade einmal 16 Service-Punkten liegt die Bundeshauptstadt allerdings weit zurück auf dem vorletzten Platz. Allein Duisburg weist mit einem Pünktchen ein noch schlechteres Ergebnis auf und enttäuscht seine Bürger bei der Verbindlichkeit von Aussagen, was beim Thema Loveparade nur allzu deutlich wird.
Der befragte Servicewert B (“B” wie Bürger) spiegelt die Verbindlichkeit von Aussagen, den Umgang mit Beschwerden und das Eingehen auf die Bürgerbedürfnisse wider und ist zugleich Maßstab für das Service-Gesamtranking der Städte. Die Studie ist bei der ServiceValue GmbH in Köln erhältlich.