“Ich möchte wieder leben können wie ein normales 18-jähriges Mädchen, Pizzaessen gehen mit Freunden, ohne dass man mich begafft,” sagte Karima el-Mahroug, besser bekannt als Ruby Rubacuori (Herzensbrecherin) bei der Pressekonferenz von Richard Lugner in Wien anlässlich der Vorstellung seines diesjährigen Operngastes. Und nein, sie habe nicht als Escort gearbeitet und es sei schon aufgund des Altersunterschiedes nichts mit Berlusconi gelaufen. Und sie freue sich schon auf seinen Prozess, bei dem sie aussagen müsse, weil da die Wahrheit ans Licht kommen werde, so Ruby. Die Mailänder Staatsanwaltschaft wirft dem italienischen Premier Silvio Berlusconi eine sexuelle Affäre mit der damals minderjährigen Ruby vor.
Diese Vorwürfe wären haltlos, sagte dann auch Lugner: Ruby sei ein braves Mädchen und sie werde ihren Freund in Kürze heiraten. Und nach dem Ende der Causa Berlusconi werde sie nach Mexiko auswandern, um dort ein neues ruhiges Leben zu beginnen, ergänzte der Baumeister. Neben Ruby wird übrigens auch Hollywood-Schauspieler Larry Hagman in Lugners Opernloge zugegen sein.
Und hier sind Eindrücke in Bildern (Fotos) von der Pressekonferenz Lugners mit der anschließenden Autogrammstunde Rubys:
Die Ehrenoscars 2011, die bereits am 13. November 2010 in Los Angeles in Abwesenheit von Jean-Luc Godard verliehen wurden, gehen an Jean-Luc Godard (Regisseur), Eli Wallach (Schauspieler) und Kevin Brownlow (Filmhistoriker). Bei der Gala aus Hollywood überraschte der Auftritt des 95-Jährigen Kirk Douglas.
Unternehmungen mit Freunden sind für die meisten Jugendlichen das Wichtigste. Eine repräsentative Umfrage der GfK Marktforschung Nürnberg im Auftrag der “Apotheken Umschau” ergab, dass die 14- bis 19-Jährigen sich am häufigsten regelmäßig mit Freunden treffen, um sich in ihrer Freizeit zu entspannen (87,6 %). Gleich an zweiter Stelle nennen die jungen Leute “Musik hören” (79,9 %). Erst auf Rang drei und vier folgen dann das Fernsehen (72,5 %) und das Internetsurfen (62,8 %).
Sechs von zehn (58,6 %) relaxen regelmäßig beim Computerspielen, jeder zweite (51,3 %) reagiert sich beim Sport ab. Mehr als vier von zehn chatten bzw. unterhalten sich in Online-Communities (43,7 %). Und ein Drittel der Teens outet sich als Leseratte: Sie geben an, zum Abschalten regelmäßig Bücher (34,1 %) oder Zeitschriften/ Zeitungen (33,5 %) zu lesen.
Die 2009 vom Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest durchgeführte JIM-Studie kam übrigens zu folgeden Ergebnis: An erster Stelle steht bei den Jugendlichen zwischen 12 und 19 Jahren -abgesehen von der Mediennutzung- mit 88 Prozent das Treffen mit Freunden (mindestens mehrmals pro Woche). 70 Prozent treiben ebenso häufig Sport und zwei Drittel (67 %) ruhen sich regelmäßig aus und machen gar nichts. Etwa jeder vierte Jugendliche (23 %) unternimmt zumindest mehrmals pro Woche etwas mit seinen Eltern. Jeder sechste Jugendliche spielt ein Instrument oder singt regelmäßig (18 %), 14 Prozent malen und basteln in ihrer Freizeit und 13 Prozent gehen mehrmals pro Woche zu Sportveranstaltungen. Jeweils jeder Zehnte geht ebenso häufig zum Shoppen oder auf Partys. Discos sind für jeden Zwanzigsten eine gängige Freizeitoption, drei Prozent nutzen regelmäßig eine Bibliothek. Je zwei Prozent schreiben Karten und besuchen mehrmals pro Woche einen Gottesdienst.
Im Alltag von Jugendlichen werden Fernseher und Internet in nahezu identischem Umfang genutzt. Und das, obwohl drei Viertel der 12- bis 19-Jährigen einen eigenen Computer und nur noch 60 Prozent ein eigenes Fernsehgerät haben. 90 Prozent sehen mindestens mehrmals pro Woche fern, ebenso häufig wird das Internet genutzt. Computer (100 %) und Internet (98 %) sind heute in allen Haushalten, in denen 12- bis 19-Jährige aufwachsen, vorhanden. Mehr als jeder Zweite kann vom eigenen Zimmer aus online gehen und 90 Prozent gehen auch mehrmals wöchentlich oder täglich online. Das Internet bleibt für Jugendliche vor allem Kommunikationsmedium, knapp die Hälfte ihrer Nutzungszeit verbringen sie in sozialen Netzwerken, halten Kontakt über Instant Messenger, schicken Mails oder chatten.
Das größte Interesse der Jugendlichen besteht laut JIM-Studie am aktuellen Zeitgeschehen und bei der Lösung persönlicher Probleme, hier ist es für 85 Prozent „wichtig“ oder „sehr wichtig“ über neueste Entwicklungen schnell Bescheid zu wissen. In gleicher Größenordnung liegt das Interesse an Musik (84 %). Vier Fünftel (79 %) wollen über das Thema „Ausbildung und Beruf“ Bescheid wissen. Großes Interesse besteht auch, wenn es um Neues aus den Bereichen „Sport“ (70 %), „Internet“ (65 %) und „Mode“ (61 %) geht. Jeder Zweite will zum Thema „Handy“ (56 %) sowie „Bundes- und Lokalpolitik“ (54 bzw. 53 %) rasch informiert sein. Knapp die Hälfte der Jugendlichen zeigt beim Thema „Computer- und Konsolenspiele“ (46 %) sowie lokalen Konzerten (46 %) ein gesteigertes Informationsbedürfnis. 39 Prozent wollen schnell über Neues aus der Welt der Stars und Sternchen auf dem Laufenden sein.
Jungen zeigen mehr Interesse an den Themen „Sport“, „Internet“, „Bundespolitik“ sowie „Computer- und Konsolenspiele“. Mädchen wollen eher Informationen zur Lösung persönlicher Probleme sowie zu den Themen „Musik“, „Mode“, „Handy“, „lokale Konzerte“ und „Stars“. Auch machen Jungen in ihrer Freizeit eher selbst Musik als Mädchen. Dagegen ruhen sich Mädchen eher aus und sind zu einem größeren Anteil kreativ und malen oder basteln. Die gesamte Jim-Studie 2009 ist hier downloadbar.
Der iranische Film “Nader und Simin, Eine Trennung” von Asghar Farhadi ist der grosse Abräumer bei der 61. Berlinale. Er gewann bei den Berliner Filmfestspielen nicht nur den Goldenen Bären 2011, sondern auch die Preise für die besten Darsteller; hier wurde jeweils das gesamte Schauspieler-Ensemble von Jodaeiye Nader az Simin ausgezeichnet. Den Silbernen Bären für die Beste Regie erhielt Ulrich Köhler für seinen Film “Schlafkrankheit”, während der Grosse Preis der Jury an den Streifen “The Turin Horse” von Bela Tarr ging. Der österreichische Beitrag “Die Vaterlosen”, Marie Kreutzers Spielfilmdebüt, erhielt als bester Erstlingsfilm eine lobende Erwähnung.
Und hier sind alle Preise der Berlinale 2011 im Detail:
Ashgar Farhadi, der grosse Sieger der Berlinale 2011
Foto: CC Manfred Werner
PREISE DER INTERNATIONALEN JURY
GOLDENER BÄR FÜR DEN BESTEN FILM
Jodaeiye Nader az Simin
Nader And Simin, A Separation
von Asghar Farhadi
GROSSER PREIS DER JURY – SILBERNER BÄR
A torinói ló
The Turin Horse
von Béla Tarr
SILBERNER BÄR FÜR DIE BESTE REGIE
Ulrich Köhler für
Schlafkrankheit (Sleeping Sickness)
SILBERNER BÄR FÜR DIE BESTE DARSTELLERIN
an das Schauspielerinnen-Ensemble in
Jodaeiye Nader az Simin (Nader And Simin, A Separation) von Asghar Farhadi
SILBERNER BÄR FÜR DEN BESTEN DARSTELLER
an das Schauspieler-Ensemble in
Jodaeiye Nader az Simin (Nader And Simin, A Separation) von Asghar Farhadi
SILBERNER BÄR FÜR EINE HERAUSRAGENDE KÜNSTLERISCHE LEISTUNG
IN DER KATEGORIE KAMERA
Wojciech Staron für die Kamera in
El premio (The Prize) von Paula Markovitch
ex aequo
IN DER KATEGORIE PRODUCTION DESIGN
Barbara Enriquez für das Production Design in
El premio (The Prize) von Paula Markovitch
SILBERNER BÄR FÜR DAS BESTE DREHBUCH
Joshua Marston und
Andamion Murataj für
The Forgiveness Of Blood (The Forgiveness Of Blood) von Joshua Marston
ALFRED-BAUER-PREIS, in Erinnerung an den Gründer des Festivals, für einen Spielfilm, der neue
Perspektiven der Filmkunst eröffnet
Wer wenn nicht wir
If Not Us, Who
von Andres Veiel
JURY FÜR DEN BESTEN ERSTLINGSFILM
PREIS BESTER ERSTLINGSFILM, dotiert mit
50.000 Euro, gestiftet von der GWFF
On the Ice
On the Ice
von Andrew Okpeaha MacLean
LOBENDE ERWÄHNUNG
The Guard
The Guard
von John Michael McDonagh
und
Die Vaterlosen
The Fatherless
von Marie Kreutzer
PREISE DER INTERNATIONALEN KURZFILMJURY
GOLDENER BÄR
Paranmanjang
Night Fishing
von PARKing CHANce (PARK Chan-wook, PARK Chan-kyong)
PREIS DER JURY–SILBERNER BÄR
Pu-Seo-Jin Bam
Broken Night
von Yang Hyo-joo
LOBENDE ERWÄHNUNG
Fragen an meinen Vater
Questions to my Father
von Konrad Mühe
EFA SHORT FILM NOMINEE BERLIN
Återfödelsen
The Unliving
von Hugo Lilja
DAAD KURZFILMPREIS
La Ducha
The Shower
von Maria José San Martín
PREISE DER JURYS GENERATION
Kinderjury Generation Kplus
GLÄSERNER BÄR FÜR DEN BESTEN FILM
Keeper’n til Liverpool
The Liverpool Goalie
von Arild Andresen
LOBENDE ERWÄHNUNG
Mabul
The Flood
von Guy Nattiv
GLÄSERNER BÄR FÜR DEN BESTEN KURZFILM
Lily
Lily
von Kasimir Burgess
LOBENDE ERWÄHNUNG
Minnie Loves Junior
Minnie Loves Junior
von Andy Mullins, Matthew Mullins
Jugendjury Generation 14plus
GLÄSERNER BÄR FÜR DEN BESTEN FILM
On the Ice
On the Ice
von Andrew Okpeaha MacLean
LOBENDE ERWÄHNUNG
Apflickorna
She Monkeys
von Lisa Aschan
GLÄSERNER BÄR FÜR DEN BESTEN KURZFILM
Manurewa
Manurewa
von Sam Peacocke
LOBENDE ERWÄHNUNG
Get Real!
Get Real!
von Evert de Beijer
Internationale Jury von Generation Kplus
GROSSER PREIS DES DEUTSCHEN KINDERHILFSWERKS FÜR DEN BESTEN FILM
Jutro bedzie lepiej
Tomorrow will be better
von Dorata Kedzierzawska
LOBENDE ERWÄHNUNG
Keeper’n til Liverpool
The Liverpool Goalie
von Arild Andresen
SPEZIALPREIS DES DEUTSCHEN KINDERHILFSWERKS FÜR DEN BESTEN KURZFILM
Land Of The Heroes
Land Of The Heroes
von Sahim Omar Kalifa
LOBENDE ERWÄHNUNG
Dimanche
Sunday
von Patrick Doyon
PREISE DER UNABHÄNGIGEN JURIES
PREISE DER ÖKUMENISCHEN JURY
Wettbewerb Jodaeiye Nader az Simin (Nader And Simin, A Separation),
von Asghar Farhadi
Lobende Erwähnung The Forgiveness Of Blood (The Forgiveness Of Blood),
von Joshua Marston
Panorama Lo Roim Alaich (Invisible), von Michal Aviad
Lobende Erwähnung Barzakh (Barzakh), von Mantas Kvedaravicius
Forum En terrains connus (Familiar Grounds), von Stéphane Lafleur
Lobende Erwähnung De Engel van Doel (An Angel in Doel), von Tom Fassaert
PREISE DER FIPRESCI JURYS
Wettbewerb A torinói ló (The Turin Horse), von Béla Tarr
Panorama Dernier étage gauche gauche (Top Floor Left Wing), von Angelo Cianci
Forum Heaven’s Story (Heaven’s Story), von Zeze Takahisa
PREIS DER GILDE DEUTSCHER FILMKUNSTTHEATER
Wer wenn nicht wir (If Not Us, Who), von Andres Veiel
PREISE DER C.I.C.A.E.
Panorama Here (Here), von Braden King
Forum Amnistia (Amnesty), von Bujar Alimani
LABEL EUROPA CINEMAS
Über uns das All (Above Us Only Sky), von Jan Schomburg
TEDDY AWARDS
Bester Spielfilm Ausente (Absent), von Marco Berger
Bester Dokumentarfilm The Ballad of Genesis and Lady Jaye (The Ballad of Genesis and Lady
Jaye), von Marie Losier
Bester Kurzfilm Generations (Generations), von Barbara Hammer, Gina Carducci
ex aequo
Maya Deren’s Sink (Maya Deren’s Sink), von Barbara Hammer
Teddy Jury Award Tomboy (Tomboy), von Céline Sciamma
DIALOGUE EN PERSPECTIVE, gestiftet vom Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW)
Die Ausbildung (The Education), von Dirk Lütter
CALIGARI-FILMPREIS
The Ballad of Genesis and Lady Jaye (The Ballad of Genesis and Lady Jaye), von Marie Losier
NETPAC-PREIS
Heaven’s Story (Heaven’s Story), von Zeze Takahisa
Lobende Erwähnung
Halaw (Ways of the Sea), von Sheron Dayoc
FRIEDENSFILMPREIS
Jutro bedzie lepiej (Tomorrow will be better), von Dorota Kedzierzawska
Lobende Erwähnung
Jodaeiye Nader az Simin (Nader And Simin, A Separation), von Asghar Farhadi
AMNESTY INTERNATIONAL FILMPREIS
Barzakh (Barzakh), von Mantas Kvedaravicius
FEMINA-FILM-PREIS
Julia Brandes
für das Kostüm in Lollipop Monster (Lollipop Monster) von Ziska Riemann (Perspektive Deutsches Kino)
CINEMA FAIRBINDET PREIS
Bad o Meh (Wind & Fog), von Mohammad Ali Talebi
LESER- UND PUBLIKUMSPREISE
PanoramaPublikumsPreis – Spielfilm
También la lluvia (Even The Rain), von Icíar Bollaín
PanoramaPublikumsPreis – Dokumentarfilm
Im Himmel, Unter der Erde. Der Jüdische Friedhof Weißensee (In Heaven Underground – The
Weissensee Jewish Cemetery), von Britta Wauer
LESERPREIS DER BERLINER MORGENPOST
Jodaeiye Nader az Simin (Nader And Simin, A Separation), von Asghar Farhadi
LESERPREIS DES TAGESSPIEGEL
Nesvatbov (Matchmaking Mayor), von Erika Hníková
LESERPREIS DER SIEGESSÄULE
Stadt Land Fluss (Harvest), von Benjamin Cantu
PREIS DES BERLINALE TALENT CAMPUS
SCORE COMPETITION
Felix Rösch (Deutschland)
BERLIN TODAY AWARD
Kyoko Miyake (UK/Japan)
für Hackney Lullabies (Hackney Lullabies)
Das Institut für Suchtprävention der Sucht- und Drogenkoordination Wien startet gemeinsam mit den Wiener Fußballvereinen FK AUSTRIA Wien und SK RAPID Wien ein Pilot-Projekt, um junge Wiener Fußballfans zu verantwortungsvollem und maßvollem Umgang mit Alkohol zu motivieren. Unter dem Motto “VOLLFAN statt voll fett” fungieren junge Fans als Testimonials und thematisieren “als Gleichgesinnte” die Nachteile von übermäßigem Alkoholkonsum mittels Postern, Freecards und im Rahmen einer Facebook-Kampagne: Rapid und Austria. Außerdem werden für dieses Projekt speziell geschulte Peers, die aus den jeweiligen Fan-Szenen kommen, auf die Fans zugehen, um mit ihnen auf Augenhöhe über risikoreichen Alkoholkonsum ins Gespräch zu kommen.
Das Projekt stellt das Fan-Sein als wichtige Aufgabe in den Mittelpunkt und packt die jungen Stadionbesucher bei ihrer Ehre, ein richtiger Fan zu sein. Sie zeigt auf, dass die VOLLPROFIS am Rasen VOLLFANS auf der Tribüne brauchen, die bis zur allerletzten Minute genauso fit sind wie sie selbst. Jugendliche sollen – wenn überhaupt – maßvoll Alkohol konsumieren.
Das Wien Ernst Happel Stadion (Prater Stadion)
Foto: CC Freedom Wizard
Nach dem “Anpfiff” durch Alex Kristan alias “Hans Krankl & Toni Polster” – mit den SK RAPID Wien Spielern Steffen Hofmann und Mario Sonnleitner sowie Julian Baumgartlinger und Manuel Ortlechner vom FK AUSTRIA Wien, RAPID-Präsident Rudolf Edlinger, AUSTRIA Vorstand Markus Kraetschmer und jungen Fan-Testimonials im Ernst Happel-Stadion – startet das Projekt bereits am 19. Februar beim AUSTRIA-Match gegen Wr. Neustadt. Am 26. Februar erfolgt der VOLLFAN-Projekt-Anstoß dann im Hanappi-Stadion beim Spiel Rapid gegen Kapfenberg.
Das Projekt läuft von Mitte Februar bis Ende Oktober 2011 und thematisiert verantwortungsvollen Alkoholkonsum in jugendaffiner Fußballsprache in drei Wellen. Welle eins soll Problembewusstsein schaffen und hat die Fokussierung auf die Fan-Rolle zum Ziel. Welle zwei soll die Auseinandersetzung mit dem eigenen Konsum, mit Augenzwinkern und dem Start der Mitmach-Projekte, fördern. Welle drei soll Jugendliche zur Zustimmung zur Verhaltensänderung motivieren, um langfristig den Alkoholkonsum in den Stadien zu minimieren. Das Projekt wird auch aus Mitteln des Fonds Gesundes Österreich gefördert.
Neben den Kommunikationsmaßnahmen werden auch Mitmach-Aktivitäten angeboten, um Jugendliche vor und nach einem Fußballspiel sowohl inhaltlich als auch sportlich zur Auseinandersetzung mit dem Thema Alkohol anzuregen. Ein VOLLFAN-Toto soll das Wissen über die Wirkung von Alkohol fördern, indem richtig “getippt” und eine Geschicklichkeitsaufgabe gelöst werden muss, um als Gratifikation einen vereins- und projektgebrandeten Fan-Schal zu erhalten. Mit dem Rauschbrillen-Pacours wird auf die Wirkung von Erfahrungslernen gesetzt: Spezial-Brillen simulieren eine Alkoholisierung, mit der verschiedene Geschicklichkeitsaufgaben, zum Beispiel mit einem Ball gaberln, zu lösen sind. Die einschränkende Wirkung von Alkohol wird so erfahrbar gemacht.
“Besonders wichtig ist es uns, auch alle Multiplikatorinnen und Multiplikatoren rund um das Setting Fußballstadion miteinzubeziehen, ganz besonders natürlich die Gastronomie”, verweist der Leiter des Instituts für Suchtprävention der Sucht- und Drogenkoordination Wien, Artur Schroers, auf eine wesentliche Zielsetzung des Projekts. Zur Einbindung aller Schlüsselkräfte werden vom ISP regelmäßige Info-Talks und Vernetzungstreffen organisiert. Damit werden auch die Vereins-MitarbeiterInnen, die Angestellten der Stadionbetreiber, die Gastro-Teams in den Stadien und in deren Umfeld, aber auch der Stab der Executive vor Ort, das Security-Personal in den Stadien, die Belegschaft der Sanitätsdienste sowie die Fanbetreuer und Sozialarbeiter über die Ziele und Details des Projekts informiert.
Die überwiegende Mehrheit der Deutschen äußert den Wunsch, einmal Kinder zu bekommen, jedoch sprechen vor allem finanzielle Gründe für ein sofortiges Ja zu eigenen Kindern. Dies geht aus einer am Montag in Berlin vorgestellten forsa-Studie im Auftrag der Zeitschriften ELTERN und ELTERN family hervor. Für diese repräsentative Studie wurden über 1.000 kinderlose Frauen und Männer zwischen 25 und 45 Jahren zu Motiven und Wünschen rund um ihre Familienplanung befragt. 66 Prozent aller Befragten möchten demnach “auf jeden Fall” oder “vielleicht” Kinder haben.
Bei den Jüngeren (25 bis 29 Jahre) äußern diesen Wunsch sogar 86 Prozent, bei den 30- bis 34-Jährigen immer noch 74 Prozent. Das Lebensmodell Familie ist also für junge Menschen in Deutschland nach wie vor attraktiv. Interessant: Die Männer stehen der Familienplanung positiver gegenüber als die Frauen. Während 70 Prozent der männlichen Befragten “auf jeden Fall” oder “vielleicht” Kinder haben wollen, liegt der Anteil der Frauen bei 61 Prozent. Regional betrachtet wünschen sich im Osten mehr Menschen Kinder (72 Prozent) als im Westen (66 Prozent).
63 Prozent der Befragten wollen sich jedoch laut Studie erst eine solide finanzielle Basis schaffen, während für fast die Hälfte der Beruf oder die Ausbildung im Moment Vorrang hat (48 Prozent), bevor sie sich den Kinderwunsch erfüllen. 44 Prozent suchen nach wie vor nach dem passenden Partner oder die passende Partnerin für ein gemeinsames Kind – Männer öfter als Frauen: Die Hälfte der männlichen Befragten mit Kinderwunsch ist auf der Suche nach der passenden Partnerin im Gegensatz zu 33 Prozent bei den Frauen. Schaut man genauer auf das Alter ergibt sich folgendes Bild: Bei den Jüngeren zwischen 25 und 29 Jahren stehen mit großem Abstand die finanzielle Lage und der Beruf zu 79 und 67 Prozent einer Familienplanung im Wege. Ab 35 Jahren überwiegt der/die fehlende Partner/in (59 Prozent), oder es hat einfach noch nicht geklappt mit dem Nachwuchs (44 Prozent).
Bei plötzlicher Schwangerschaft würden sich 50 Prozent der Frauen zwischen 25 und 34 Jahren freuen, wenn Ihnen das Schicksal die Entscheidung abnimmt. Und was ist mit den 22 Prozent, die laut Studie keine Kinder möchten? Besteht eine Chance sie umzustimmen? 34 Prozent konnte keine der genannten Bedingungen bewegen, sich die Kinderfrage neu zu stellen. Spannend, dass sich offenbar mehr Männer (74 Prozent) als Frauen (55 Prozent) umstimmen lassen. Und was könnte sie umstimmen? 42 Prozent der Befragten ohne Kinderwunsch würden sich für ein eigenes Kind entscheiden, wenn sie keinerlei finanzielle Sorgen hätten oder befürchten müssten. An zweiter Stelle mit 34 Prozent liegt die Bedingung einer guten und verlässlichen Kinderbetreuung knapp gefolgt von einem sicheren Arbeitsplatz (33 Prozent), einem liebevollen und verlässlichen Partner (32 Prozent) und einer Garantie auf flexible und berechenbare Arbeitszeiten (30 Prozent).
Die Antworten auf die Frage nach den allgemeinen Gründen für die niedrige Geburtenrate in Deutschland deuten darauf hin, dass sich einiges ändern müsste, damit Menschen ihren Wunsch nach Kindern verwirklichen: 86 Prozent meinen, dass finanzielle Unsicherheit oder die Sorge um den Arbeitsplatz die Entscheidung für Kinder erschwert. Schon an zweiter Stelle rangiert mit 81 Prozent die Begründung, unsere Gesellschaft bewerte die Leistungen im Beruf höher als Leistungen in der Familie. Außerdem finden viele Menschen den Alltag auch ohne Kinder schon anstrengend (79 Prozent). Die Unvereinbarkeit von Beruf und Familie (77 Prozent), die Wichtigkeit der eigenen beruflichen Karriere der Frau (76 Prozent) sowie die fehlende Bereitschaft, den eigenen Lebensstil zugunsten von Kindern einzuschränken (74 Prozent) belegen die weiteren Plätze. 69 und 61 Prozent geben als Gründe die zurückgegangene “Haltbarkeit” von Partnerschaften und Ehen sowie die nicht ausreichenden Angebote guter und zuverlässiger Kinderbetreuung an. Und immerhin jeder Dritte denkt, dass viele Menschen zu hohe Ansprüche an sich als Eltern haben und alles perfekt machen wollen, und dass Eltern mit der Erziehung ihrer Kinder allein gelassen werden.
Trotz aller familienpolitischen Maßnahmen ist die Geburtenrate in Deutschland immer noch eine der niedrigsten in Europa. Um Mut zum Kind zu machen und Freude und Spaß an Kindern zu vermitteln, starten ELTERN und ELTERN family die Initiative “Zum Glück: Familie!”. Bis in den Oktober sind vielfältige Aktionen und Berichte rund ums Kinderkriegen geplant. Zum Auftakt launcht “Zum Glück: Familie!” auch einen Song: Phil Vetter at the Pirate Bay mit “Erwachsen sein”. Die vollständige Studie ist hier downloadbar.
“Need You Now” ist der grosse Abräumer der diesjährigen 53. Grammy-Verleihungen in Los Angeles. Gleich vier der begehrten Auszeichnungen gingen an diesen Song bzw. an Lady Antebellum, darunter “Bester Song” und “Beste Aufnahme des Jahres”. Lady Gaga kassierte drei Preise: “Popsängerin des Jahres”, “Pop-Album des Jahres” und “Musikvideo des Jahres”. Bruno Mars wurde zum “Popsänger des Jahres” gekürt. Als “Beste Popgruppe” wurde Train ausgezeichnet, als Newcomer des Jahres die Jazzsängerin und Bassistin Esperanza Spalding. Julie Andrews wurde mit dem “Lifetime Achievement Award” ausgezeichnet. Die Grammys werden alljährlich von der Recording Academy vergeben.
Foto: grammy365.com
The Black Keys gewannen zwei Grammys, einmal für das beste Alternativ-Album des Jahres: “Brothers” und zudem für die beste Rock-Gruppen-Performance: “Tighten Up”. “Album des Jahres” ist “The Suburbs” von Arcade Fire, das beste tradionelle Pop-Album ist “Crazy Love” von Michael Buble, Rihanna wurde für das beste Tanz-Album ausgezeichnet und La Roux wurde Dance Floor-Siegerin. Neil Young wurde mit “Angry World” für den “Besten Rocksong” ausgezeichnet und Muse lieferten mit “Resistence” das Rock-Album des Jahres. Justin Bieber und Katy Perry gingen leer aus.
Im Klassikbereich sahnten Riccardo Muti und das Chicago Symphony Orchestra für Verdis “Requiem” gleich doppelt ab, in der Katagorie “Best Classical Vocal Perfomance” gewann hier Cecilia Bartoli. Der zweimal im Filmmusiksektor nominierte Hans Zimmer hingegen leer aus: als bester Score wurde “Toy Story 3″ von Randy Newman ausgezeichnet, als bester Film-Song “The Weary Kind” (aus “Crazy Heart”, das auch bestes Soundtrack-Compliation-Album wurde) von Ryan Bingham. Das beste Musical Show Album wurde “American Idiot” (Featuring Green Day), Musik: Green Day, Lyrics: Billie Joe Armstrong.
Und hier sind alle 109 Kategorien der Grammy-Verleihung mit den jeweiligen Ausgezeichneten:
1. Record Of The Year
WINNER
Need You Now
Lady Antebellum
Lady Antebellum & Paul Worley, producers; Clarke Schleicher, engineer/mixer
Track from: Need You Now
[Capitol Records Nashville]
2. Album Of The Year
WINNER
The Suburbs
Arcade Fire
Arcade Fire & Markus Dravs, producers; Arcade Fire, Markus Dravs, Mark Lawson & Craig Silvey, engineers/mixers; George Marino, mastering engineer
[Merge Records]
3. Song Of The Year
WINNER
Need You Now
Dave Haywood, Josh Kear, Charles Kelley & Hillary Scott, songwriters (Lady
Antebellum)
Track from: Need You Now
[Capitol Records Nashville; Publishers: Warner-Tamerlane Publishing/DWHaywood Music/Radiobulletspublishing, EMI Foray Music/Hillary Dawn Songs, Year of the Dog Music, Darth Buddha Music]
4. Best New Artist
WINNER
Esperanza Spalding
5. Best Female Pop Vocal Performance
WINNER
Bad Romance
Lady Gaga
Track from: The Fame Monster
[Streamline/KonLive/Cherrytree/Interscope]
6. Best Male Pop Vocal Performance
WINNER
Just The Way You Are
Bruno Mars
[Elektra]
7. Best Pop Performance By A Duo Or Group With Vocals
WINNER
Hey, Soul Sister (Live)
Train
[Columbia Records]
8. Best Pop Collaboration With Vocals
WINNER
Imagine
Herbie Hancock, Pink, India.Arie, Seal, Konono No 1, Jeff Beck & Oumou Sangare
Track from: The Imagine Project
[Hancock Records]
9. Best Pop Instrumental Performance
WINNER
Nessun Dorma
Jeff Beck
Track from: Emotion & Commotion
[Rhino]
10. Best Pop Instrumental Album
WINNER
Take Your Pick
Larry Carlton & Tak Matsumoto
[335 Records, Inc.]
11. Best Pop Vocal Album
WINNER
The Fame Monster
Lady Gaga
[Streamline/KonLive/Cherrytree/Interscope]
12. Best Dance Recording
WINNER
Only Girl (In The World)
Rihanna
Kuk Harrell, Stargate & Sandy Vee, producers; Phil Tan & Sandy Vee, mixers
[Island Def Jam]
13. Best Electronic/Dance Album
WINNER
La Roux
La Roux
[Cherrytree/Interscope/Polydor/Biglife]
14. Best Traditional Pop Vocal Album
WINNER
Crazy Love
Michael Bublé
[143/Reprise]
15. Best Solo Rock Vocal Performance
WINNER
Helter Skelter
Paul McCartney
Track from: Good Evening New York City
[Hear Music/Universal/Concord]
16. Best Rock Performance By A Duo Or Group With Vocals
WINNER
Tighten Up
The Black Keys
Track from: Brothers
[Nonesuch]
17. Best Hard Rock Performance
WINNER
New Fang
Them Crooked Vultures
Track from: Them Crooked Vultures
[DGC/Interscope]
18. Best Metal Performance
WINNER
El Dorado
Iron Maiden
Track from: The Final Frontier
[UMe]
19. Best Rock Instrumental Performance
WINNER
Hammerhead
Jeff Beck
Track from: Emotion & Commotion
[Rhino]
20. Best Rock Song
WINNER
Angry World
Neil Young, songwriter (Neil Young)
Track from: Le Noise
[Reprise; Publisher: Silver Fiddle Music]
21. Best Rock Album
WINNER
The Resistance
Muse
[Warner Bros.]
22. Best Alternative Music Album
WINNER
Brothers
The Black Keys
[Nonesuch]
23. Best Female R&B Vocal Performance
WINNER
Bittersweet
Fantasia
Track from: Back To Me
[J Records / 19 Recordings LLC / S Records]
24. Best Male R&B Vocal Performance
WINNER
There Goes My Baby
Usher
Track from: Raymond V Raymond
[LaFace/Jive]
25. Best R&B Performance By A Duo Or Group With Vocals
WINNER
Soldier Of Love
Sade
Track from: Soldier Of Love
[Epic/Sony Music]
26. Best Traditional R&B Vocal Performance
WINNER
Hang On In There
John Legend & The Roots
Track from: Wake Up!
[G.O.O.D. Music/Columbia Records/Home School Records]
27. Best Urban/Alternative Performance
WINNER
F*** You
Cee Lo Green
[Elektra]
28. Best R&B Song
WINNER
Shine
John Stephens, songwriter (John Legend & The Roots)
Track from: Wake Up!
[G.O.O.D. Music/Columbia Records/Home School Records; Publisher: John Legend Publishing]
29. Best R&B Album
WINNER
Wake Up!
John Legend & The Roots
[G.O.O.D. Music/Columbia Records/Home School Records]
Shawn Carter, Angela Hunte, Alicia Keys, Jane’t “Jnay” Sewell-Ulepic & Alexander Shuckburgh, songwriters (Burt Keyes & Sylvia Robinson, songwriters)
(Jay-Z & Alicia Keys)
Track from: The Blueprint 3
[Roc Nation; Publishers: Carter Boys Music/Al Shuckburgh/Global Talent Publishing/Foray Music/Masani Elshabazz Music/EMI April Music/J Sewell Publishing/Lellow Productions/Twenty Nine Black Music/Gambi Music]
35. Best Rap Album
WINNER
Recovery
Eminem
[Aftermath/Shady Records/Interscope]
36. Best Female Country Vocal Performance
WINNER
The House That Built Me
Miranda Lambert
Track from: Revolution
[Columbia Records]
37. Best Male Country Vocal Performance
WINNER
‘Til Summer Comes Around
Keith Urban
[Capitol Records Nashville]
38. Best Country Performance By A Duo Or Group With Vocals
WINNER
Need You Now
Lady Antebellum
Track from: Need You Now
[Capitol Records Nashville]
39. Best Country Collaboration With Vocals
WINNER
As She’s Walking Away
Zac Brown Band & Alan Jackson
Track from: You Get What You Give
[Southern Ground/Atlantic]
40. Best Country Instrumental Performance
WINNER
Hummingbyrd
Marty Stuart
Track from: Ghost Train: The Studio B Sessions
[Sugar Hill Records]
41. Best Country Song
WINNER
Need You Now
Dave Haywood, Josh Kear, Charles Kelley & Hillary Scott, songwriters (Lady
Antebellum)
Track from: Need You Now
[Capitol Records Nashville; Publishers: Warner-Tamerlane Publishing/DWHaywood Music/Radiobulletspublishing, EMI Foray Music/Hillary Dawn Songs, Year of the Dog Music, Darth Buddha Music]
42. Best Country Album
WINNER
Need You Now
Lady Antebellum
[Capitol Records Nashville]
43. Best New Age Album
WINNER
Miho: Journey To The Mountain
Paul Winter Consort
[Living Music]
44. Best Contemporary Jazz Album
WINNER
The Stanley Clarke Band
The Stanley Clarke Band
[Heads Up International]
45. Best Jazz Vocal Album
WINNER
Eleanora Fagan (1915-1959): To Billie With Love From Dee Dee
Dee Dee Bridgewater
[Emarcy]
46. Best Improvised Jazz Solo
WINNER
A Change Is Gonna Come
Herbie Hancock, soloist
Track from: The Imagine Project
[Hancock Records]
47. Best Jazz Instrumental Album, Individual or Group
WINNER
Moody 4B
James Moody
[IPO Recordings]
48. Best Large Jazz Ensemble Album
WINNER
Mingus Big Band Live At Jazz Standard
Mingus Big Band
[Jazz Workshop, Inc./Jazz Standard]
49. Best Latin Jazz Album
WINNER
Chucho’s Steps
Chucho Valdés And The Afro-Cuban Messengers
[Four Quarters Entertainment]
50. Best Gospel Performance
WINNER
Grace
BeBe & CeCe Winans
Track from: Still
[B&C/Malaco]
51. Best Gospel Song
WINNER
It’s What I Do
Jerry Peters & Kirk Whalum, songwriters (Kirk Whalum & Lalah Hathaway)
Track from: The Gospel According To Jazz Chapter III
[Rendezvous Music/ Mack Avenue Records; Publishers: Whalumusic/Jerry Peters Music]
54. Best Southern, Country, Or Bluegrass Gospel Album
WINNER
The Reason
Diamond Rio
[Word]
55. Best Traditional Gospel Album
WINNER
Downtown Church
Patty Griffin
[Credential Recordings]
56. Best Contemporary R&B Gospel Album
WINNER
Still
BeBe & CeCe Winans
[B&C/Malaco]
57. Best Latin Pop Album
WINNER
Paraiso Express
Alejandro Sanz
[Warner Music Latina]
58. Best Latin Rock, Alternative Or Urban Album
WINNER
El Existential
Grupo Fantasma
[Nat Geo Music]
59. Best Tropical Latin Album
WINNER
Viva La Tradición
Spanish Harlem Orchestra
[Concord Picante]
60. Best Regional Mexican Album
NO NOMINEES and WINNERS
61. Best Tejano Album
WINNER
Recuerdos
Little Joe & La Familia
[TDI Records]
62. Best Norteño Album
WINNER
Classic
Intocable
[Sony Music Latin]
63. Best Banda Album
WINNER
Enamórate De Mí
El Güero Y Su Banda Centenario
[A.R.C. Discos]
64. Best Americana Album
WINNER
You Are Not Alone
Mavis Staples
[ANTI-]
65. Best Bluegrass Album
WINNER
Mountain Soul II
Patty Loveless
[Saguaro Road]
66. Best Traditional Blues Album
WINNER
Joined At The Hip
Pinetop Perkins & Willie ‘Big Eyes’ Smith
[Telarc]
67. Best Contemporary Blues Album
WINNER
Living Proof
Buddy Guy
[Silvertone/Jive]
68. Best Traditional Folk Album
WINNER
Genuine Negro Jig
Carolina Chocolate Drops
[Nonesuch]
69. Best Contemporary Folk Album
WINNER
God Willin’ & The Creek Don’t Rise
Ray LaMontagne And The Pariah Dogs
[RCA Records]
70. Best Hawaiian Music Album
WINNER
Huana Ke Aloha
Tia Carrere
[Daniel Ho Creations]
71. Best Native American Music Album
WINNER
2010 Gathering Of Nations Pow Wow: A Spirit’s Dance
(Various Artists)
Derek Mathews, Dr. Lita Mathews & Melonie Mathews, producers
[Gathering Of Nations Records]
72. Best Zydeco Or Cajun Music Album
WINNER
Zydeco Junkie
Chubby Carrier And The Bayou Swamp Band
[Swampadellic Records]
73. Best Reggae Album
WINNER
Before The Dawn
Buju Banton
[Gargamel Music, Inc.]
74. Best Traditional World Music Album
WINNER
Ali And Toumani
Ali Farka Touré & Toumani Diabaté
[World Circuit/Nonesuch]
75. Best Contemporary World Music Album
WINNER
Throw Down Your Heart , Africa Sessions Part 2: Unreleased Tracks
Béla Fleck
[Acoustic Planet Records]
76. Best Musical Album For Children
WINNER
Tomorrow’s Children
Pete Seeger With The Rivertown Kids And Friends
[Appleseed]
77. Best Spoken Word Album For Children
WINNER
Julie Andrews’ Collection Of Poems, Songs, And Lullabies
Julie Andrews & Emma Walton Hamilton
[Hachette Audio]
78. Best Spoken Word Album (Includes Poetry, Audio Books & Story Telling)
WINNER
The Daily Show With Jon Stewart Presents Earth (The Audiobook)
Jon Stewart (With Samantha Bee, Wyatt Cenac, Jason Jones, John Oliver &
Sigourney Weaver)
[Hachette Audio]
79. Best Comedy Album
WINNER
Stark Raving Black
Lewis Black
[Comedy Central Records]
80. Best Musical Show Album
WINNER
American Idiot (Featuring Green Day)
Billie Joe Armstrong, producer (Green Day, composers; Billie Joe Armstrong,
lyricist) (Original Broadway Cast With John Gallagher, Jr., Michael Esper & Others)
[Reprise]
81. Best Compilation Soundtrack Album For Motion Picture, Television Or Other Visual Media
WINNER
Crazy Heart
(Various Artists)
Stephen Bruton & T Bone Burnett, producers
[New West Records]
82. Best Score Soundtrack Album For Motion Picture, Television Or Other Visual Media
WINNER
Toy Story 3
Randy Newman, composer
[Walt Disney Records]
83. Best Song Written For Motion Picture, Television Or Other Visual Media
WINNER
The Weary Kind (From Crazy Heart)
Ryan Bingham & T Bone Burnett, songwriters (Ryan Bingham)
Track from: Crazy Heart
[New West Records; Publishers: Lost Bound Rails Publishing/Henry Burnett Music/Bug Music]
84. Best Instrumental Composition
WINNER
The Path Among The Trees
Billy Childs, composer (Billy Childs Ensemble)
Track from: Autumn: In Moving Pictures Jazz – Chamber Music Vol. 2
[ArtistShare]
86. Best Instrumental Arrangement Accompanying Vocalist(s)
WINNER
Baba Yetu
Christopher Tin, arranger (Christopher Tin, Soweto Gospel Choir & Royal
Philharmonic Orchestra)
Track from: Calling All Dawns
[Tin Works Publishing]
87. Best Recording Package
WINNER
Brothers
Michael Carney, art director (The Black Keys)
[Nonesuch]
88. Best Boxed Or Special Limited Edition Package
WINNER
Under Great White Northern Lights (Limited Edition Box Set)
Rob Jones & Jack White III, art directors (The White Stripes)
[Third Man/Warner Bros.]
89. Best Album Notes
WINNER
Keep An Eye On The Sky
Robert Gordon, album notes writer (Big Star)
[Rhino]
90. Best Historical Album
WINNER
The Beatles (The Original Studio Recordings)
Jeff Jones & Allan Rouse, compilation producers; Paul Hicks, Sean Magee, Guy Massey, Sam Okell
& Steve Rooke, mastering engineers (The Beatles)
[Capitol/Apple]
91. Best Engineered Album, Non-Classical
WINNER
Battle Studies
Michael H. Brauer, Joe Ferla, Chad Franscoviak & Manny Marroquin, engineers
(John Mayer)
[Columbia Records]
92. Producer Of The Year, Non-Classical
WINNER
Danger Mouse
Broken Bells (Broken Bells) (A)
Dark Night Of The Soul (Danger Mouse And Sparklehorse) (A)
Tighten Up (The Black Keys) (T)
93. Best Remixed Recording, Non-Classical
WINNER
Revolver (David Guetta’s One Love Club Remix)
David Guetta & Afrojack, remixers (Madonna)
[Warner Bros.]
94. Best Surround Sound Album
WINNER
Britten’s Orchestra
Keith O. Johnson, surround mix engineer; Keith O. Johnson, surround mastering
engineer; David Frost, surround producer (Michael Stern & Kansas City Symphony)
[Reference Recordings]
95. Best Engineered Album, Classical
TIE
Daugherty: Metropolis Symphony; Deus Ex Machina
Mark Donahue, John Hill & Dirk Sobotka, engineers (Giancarlo Guerrero &
Nashville Symphony Orchestra)
[Naxos]
TIE
Porter, Quincy: Complete Viola Works
Leslie Ann Jones, Kory Kruckenberg, Brandie Lane & David Sabee, engineers (Eliesha Nelson & John McLaughlin Williams)
[Dorian Sono Luminus]
96. Producer Of The Year, Classical
WINNER
David Frost
Britten’s Orchestra (Michael Stern & Kansas City Symphony)
Chambers, Evan: The Old Burying Ground (Kenneth Kiesler & The University Of Michigan Symphony Orchestra)
Dorman, Avner: Concertos For Mandolin, Piccolo, Piano And Concerto Grosso (Andrew Cyr, Eliran Avni, Mindy Kaufman, Avi Avital & Metropolis Ensemble)
The 5 Browns In Hollywood (5 Browns)
Mackey, Steven: Dreamhouse (Gil Rose, Rinde Eckert, Catch Electric Guitar Quartet, Synergy Vocals & Boston Modern Orchestra Project)
Meeting Of The Spirits (Matt Haimovitz)
Two Roads To Exile (ARC Ensemble)
97. Best Classical Album
WINNER
Verdi: Requiem
Riccardo Muti, conductor; Duain Wolfe, chorus master; Christopher Alder,
producer; David Frost, Tom Lazarus & Christopher Willis, engineers/mixers; Silas Brown, mastering engineer (Ildar Abdrazakov, Olga Borodina, Barbara Frittoli & Mario Zeffiri; Chicago Symphony Orchestra; Chicago Symphony Chorus)
[CSO Resound]
98. Best Orchestral Performance
WINNER
Daugherty: Metropolis Symphony; Deus Ex Machina
Kent Nagano, conductor; Daniel Belcher, Ekaterina Lekhina & Marie-Ange
Todorovitch; Martin Sauer, producer (Deutsches Symphonie-Orchester Berlin; Rundfunkchor Berlin)
[Harmonia Mundi]
100. Best Choral Performance
WINNER
Verdi: Requiem
Riccardo Muti, conductor; Duain Wolfe, chorus master (Ildar Abdrazakov, Olga
Borodina, Barbara Frittoli & Mario Zeffiri; Chicago Symphony Orchestra; Chicago Symphony Chorus)
[CSO Resound]
101. Best Instrumental Soloist(s) Performance (with Orchestra)
WINNER
Mozart: Piano Concertos Nos. 23 & 24
Mitsuko Uchida (The Cleveland Orchestra)
[Decca]
102. Best Instrumental Soloist Performance (without Orchestra)
WINNER
Messiaen: Livre Du Saint-Sacrement
Paul Jacobs
[Naxos]
103. Best Chamber Music Performance
WINNER
Ligeti: String Quartets Nos. 1 & 2
Parker Quartet
[Naxos]
104. Best Small Ensemble Performance
WINNER
Dinastia Borja
Jordi Savall, conductor; Hespèrion XXI & La Capella Reial De Catalunya (Pascal
Bertin, Daniele Carnovich, Lior Elmalich, Montserrat Figueras, Driss El Maloumi, Marc Mauillon, Lluís Vilamajó & Furio Zanasi; Pascal Bertin, Daniele Carnovich, Josep Piera & Francisco Rojas)
[Alia Vox]
105. Best Classical Vocal Performance
WINNER
Sacrificium
Cecilia Bartoli (Giovanni Antonini; Il Giardino Armonico)
[Decca]
106. Best Classical Contemporary Composition
WINNER
Daugherty, Michael: Deus Ex Machina
Michael Daugherty (Giancarlo Guerrero)
Track from: Daugherty: Metropolis Symphony
[Naxos]
107. Best Classical Crossover Album
WINNER
Tin, Christopher: Calling All Dawns
Lucas Richman, conductor (Sussan Deyhim, Lia, Kaori Omura, Dulce Pontes, Jia
Ruhan, Aoi Tada & Frederica von Stade; Anonymous 4 & Soweto Gospel Choir; Royal Philharmonic Orchestra)
[Tin Works Publishing]
108. Best Short Form Music Video
WINNER
Bad Romance
Lady Gaga
Francis Lawrence, video director; Kathy Angstadt, Nicole Ehrlich &Heather Heller, video producers
[Streamline/Interscope/KonLive/Cherrytree]
109. Best Long Form Music Video
WINNER
When You’re Strange
(The Doors)
Tom Dicillo, video director; John Beug, Jeff Jampol, Peter Jankowski & Dick Wolf, video producers
[Eagle Vision]
Und hier ist die offizielle Grammy Nominees-CD 2011: Hier können Sie in viele der ausgezeichneten Songs reinhören:
Es schlug wie eine Bombe ein und die gesamte Showbranche trauert: Eine wahre Legende weilt nicht mehr unter uns: Peter der Große, wie ihn seine Freunde und Fans nannten, Peter Alexander verstarb 84-jährig am 12. Februar 2011 in Wien. Dies bestätigte seine Sprecherin Erika Swatosch kurz nach Mitternacht gegenüber der APA.
Zwei große Schicksalschläge -2003 der Tod seiner Frau Hilde, mit der er seit über 50 Jahren verheiratet war und die auch seine Managerin war und 2009 der Verlust seiner Tochter Susanne durch einen Autounfall- führten dazu, dass sich Peter Alexander (eigentlich Peter Alexander Ferdinand Maximilian Neumayer) nach einem sehr erfüllten und erfolgreichen Leben als Sänger, Schauspieler, Entertainer und Showmaster fast vollständig aus der Öffentlichkeit zurückzog.
Zwischen 1952 und 1972 trat Peter Alexander in 38 Unterhaltungs- und Revue-Filmen auf, in denen er grossteils auch sang. Zu den bekanntesten Kino- und Fernsehwerken gehören die Operette “Im weissen Rössl” mit Gunther Philipp und Waltraud Haas unter der Regie von Werner Jacobs, die Graf Bobby-Filme mit Gunther Philipp, die Operetten “Die Fledermaus” und die “Die lustige Witwe”, “Charleys Tante” unter der Regie von Géza von Cziffra, “Schwejks Flegeljahre”, sowie die “Peter Alexander Show”, die TV-Einschaltquoten erreichte wie ansonsten nur Sportübertragungen.
1991 war der erfolgreichste Showstar im deutschsprachigen Raum: Seine letzte Tournee gab er 1991 und das letzte Mal trat Peter der Große am 20. Dezember 1998 in der vom Wiener Alt-Bürgermeister Helmut Zilk moderierten ORF-Sendung “Lebens-Künstler” öffentlich auf. Dann war er nur anlässlich seines 80. Geburtstages (2006) in einer kurzen Videoschaltung in einer ZDF-Gala für ihn zu sehen.
Dieses Autors allererste Schallplatte/Musikkassette war “Die Goldenen Super 20″ von Peter Alexander: Peter der Große: dankeschön für alles und wir vermissen dich! Mögestet du mit deiner geliebten Frau Hilde und deiner geliebten Tochter Susanne nun wiedervereint sein:
R.I.P. Peter Alexander.
Und hier können Sie Peter Alexander den Großen in zahlreichen Songs wiederhören:
Die Kluft zwischen Europas Immobilienmärkten wird tiefer: Während sich die Ertragsperspektiven in den nord- und mitteleuropäischen Metropolen 2011 wieder verbessern, fallen die Immobilienmärkte der Euro-Krisenstaaten weiter zurück, wie aus der Studie “Emerging Trends in Real Estate Europe 2011″ der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC mit dem Urban Land Institute (ULI) hervor geht.
Die 600 befragten europäischen Immobilienexperten bewerten die europaweiten Renditechancen von Immobilieninvestitionen (bestehende Portfolios und Zukäufe) mit der Durchschnittsnote 5,09 auf einer Skala von neun (“hervorragend”) bis eins (“katastrophal”). Damit fällt die Einschätzung der Ertragsperspektiven leicht positiv aus. Im Jahr 2010 lag der Durchschnittswert mit 4,74 Punkten niedriger.
“Der europäische Immobilienmarkt erholt sich zwar, ist aber von einer grundlegenden Wende noch weit entfernt. Frisches Kapital ist nach wie vor knapp und fließt vor allem in Top-Immobilienstandorte. In weniger attraktiven Regionen dürfte sich der Preisverfall daher fortsetzen”, kommentiert Jochen Brücken, verantwortlicher Partner für den Bereich Real Estate bei PwC Deutschland.
Wie schon im Vorjahr sind deutsche Städte im Ranking der 27 europäischen Metropolen prominent platziert. München musste seine Führungsposition von 2010 zwar an Istanbul abgeben, legte jedoch bei der Bewertung der Ertragschancen deutlich auf 6,03 Punkte zu (s. Tabelle). Auch Hamburg, Berlin und Frankfurt hielten sich in den Top 10.
Im Detail unterscheiden sich die deutschen Immobilienmärkte allerdings erheblich voneinander. In Frankfurt beispielsweise bevorzugen die relativ meisten Befragten Investitionen in Büroimmobilien (31 Prozent), während in Berlin nur gut 24 Prozent dieses Marktsegment empfehlen. In der Bundeshauptstadt gilt vor allem der Wohnungsmarkt als attraktiv (29,1 Prozent), während sowohl in München (33,6 Prozent) als auch in Hamburg (35 Prozent) die meisten Befragten in Einzelhandelsimmobilien investieren würden.
Von wenigen Ausnahmen abgesehen, gibt es im Immobilienranking 2011 gegenüber dem Vorjahr nur kleinere Veränderungen in der Spitzengruppe. Aufsteiger des Jahres ist Stockholm, das sich vom elften auf den vierten Rang verbessern konnte. Ebenfalls neu in den Top 10 ist Zürich auf Platz zehn (2010: Platz 13). Absteiger sind Wien (von Rang 6 auf Rang 14) und Mailand (von Rang 8 auf Rang 17). Allerdings bewerten die Experten die Ertragsperspektiven auch in diesen Städten etwas besser als im Vorjahr.
Nicht nur im Ranking abgeschlagen, sondern auch mit schlechteren Bewertungen als 2010 tragen Athen und Dublin die rote Laterne. Die Durchschnittsnote für die griechische Hauptstadt fiel von 4,45 auf 3,58, während der Immobilienstandort Dublin nur noch 3,24 Punkte (2010: 3,68) bekommt.
Ungeachtet der verbesserten Ertragsperspektiven dürfte 2011 erneut weniger Kapital in den europäischen Immobilienmarkt fließen. Auf einer Skala von 1 (“sehr starker Rückgang”) bis 9 (“sehr starker Anstieg”) vergeben die befragten Experten die Durchschnittsnote 4,83 und sind damit verhalten optimistischer als in den Vorjahren (2010: Note 4,67, 2009: Note 3,32). Ein steigendes Engagement wird in erster Linie den Pensionsfonds und anderen institutionellen Investoren zugetraut (Note 5,48), gefolgt von Private-Equity-Investoren und Hedge Fonds (Note 5,14).
Die bisher nicht abschätzbaren Auswirkungen von Basel III auf das Finanzierungsverhalten der Banken bereiten den Befragten Sorgen. Insbesondere die Refinanzierung bestehender Investments aus den Boomjahren 2005 bis 2007 ist weiter ungeklärt. Etwa ein Drittel des gewerblichen Finanzierungsvolumens von 960 Mrd. Euro ist mit Immobilien von nur minderer Qualität besichert. Erschwerend hinzu kommen teilweise extrem hohe Fremdfinanzierungsquoten.
In regionaler Betrachtung rechnen die Experten vor allem mit höheren Kapitalzuflüssen aus Asien (Note 6,29) und dem Mittleren Osten (Note 5,53). Auch deutsche Anleger werden sich voraussichtlich stärker in Europa engagieren als im Vorjahr (Note 5,49). Deutliche Rückgänge prognostizieren die Befragten demgegenüber für Investitionen italienischer und spanischer Anleger.
Mittelfristig wird der europäische Immobilienmarkt für Investoren aus Europa an Bedeutung verlieren. Während die befragten Immobilien- und Anlagegesellschaften im laufenden Jahr voraussichtlich noch gut 81 Prozent ihres Portfolios in Europa halten, dürften Immobilien in europäischen Städten auf Sicht der kommenden fünf Jahre nur noch gut 75 Prozent des Anlageportfolios ausmachen.
“Die europäische Immobilienbranche ist im Umbruch. Vor allem in Südeuropa hat die Konsolidierung der Portfolios Vorrang vor weiterer Expansion. Wer quantitatives Wachstum sucht, wird sich eher außerhalb Europas umsehen müssen. Gewinner werden etablierte Unternehmen mit einer defensiven Strategie sein, die sich aktiv an die Herausforderungen des sich schnell ändernden Marktes anpassen”, fasst Jochen Brücken die Entwicklung zusammen.
“Die Emerging Trends in Real Estate Europe 2011 zeigen ein weiteres Mal die entscheidenden Entwicklungen der Branche auf und bieten damit eine Orientierung für die gesamte europäische Immobilienbranche”, betont Bernhard H. Hansen, Chairman des ULI Germany. “Die Studie ist auch für mich immer wieder ein wichtiges Instrument zur Einschätzung der Märkte.”
Tabelle - Europas Top-10-Märkte
Rang 2011* Stadt Bewertung der Ertragsperspektiven**
1 (5) Istanbul 6,23
2 (1) München 6,03
3 (2) London 5,98
4 (11) Stockholm 5,85
5 (4) Paris 5,73
6 (3) Hamburg 5,70
7 (7) Berlin 5,65
8 (10) Warschau 5,53
9 (9) Frankfurt 5,46
10 (13) Zürich 5,36
* Rang 2010 in Klammern
** Durchschnittsnote auf einer Skala von 1 ("katastrophal") bis 9
("hervorragend")
3D-Filme werden schon in Kürze am Handy abrufbar sein. Fraunhofer-Forscher haben nämlich den neuen Mobilfunkstandard LTE-Advanced mit einem Video-Kodierverfahren kombiniert. In Verbindung mit dem neuen Mobilfunkstandard 3G-LTE lassen sich 3D-Filme laut Fraunhofer schnell und in bester Qualität empfangen. Das im LTE-Funksystem integrierte Radio Ressource Management ermöglicht demnach eine flexible Datenübertragung und berücksichtigt dabei unterschiedliche Qualitätsanforderungen (Quality of Service).
Eine Umfrage des Hightech-Verbands BITKOM ergab, dass in Deutschland mittlerweile 10 Millionen Menschen mit dem Handy im Internet surfen. Und es gibt noch einen weiteren Hype, der ungebrochen ist: Filme in 3D. Forschern am Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut HHI in Berlin ist es gelungen, beides zu verbinden und das mobile Internet dreidimensional zu machen.
Bereits für Filme in besonders guter, hochauflösender HD-Qualität haben Forscher vom HHI ein spezielles Kompressionsverfahren entwickelt, das die Filme auf kleine Datenraten rechnet, dabei jedoch die Qualität erhält: H.264/AVC. Was das Videoformat H.246/AVC für Filme in High-Definition ist, ist das Multiview-Video-Coding MVC für 3D-Filme. “Mit MVC werden die zwei Bilder, die für den stereoskopischen 3D-Effekt nötig sind, so zusammengepackt, dass die Bitrate des Films deutlich verringert wird”, erklärt Wissenschaftler Thomas Schierl vom HHI. 3D-Filme können mit diesem Verfahren um bis zu 40 Prozent verkleinert werden.
Nintendo bringt am 25. April die mobile Spielekonsole 3DS
Foto: Nintendo
“Die mittels MVC aufgeteilten 2D- und 3D-Ströme können an der Luftschnittstelle für jeden Nutzer individuell priorisiert werden, um unterschiedliche Dienste zu unterstützen und neuen Geschäftsmodellen den Weg zu eröffnen”, erklärt Thomas Wirth, Wissenschaftler am HHI. Das sind zum Beispiel Premium-Dienste, bei denen nur der zahlende Nutzer Filme in 3D empfängt. Auch eine 3D-Qualitätsgarantie bei ungünstigen Empfangsbedingungen, etwa während einer Autofahrt, ist möglich. Die Kinder könnten dann auch auf dem Rücksitz ohne Unterbrechung Ice Age in 3D gucken.
Auf dem Mobile World Congress in Barcelona zeigen die Fraunhofer-Experten vom 14. bis 17. Februar in Halle 2, Stand E41 wie 3D in Zukunft auch mobil zum Erlebnis wird.
Am 25. März 2011 führt übrigens Nintendo eine tragbare 3D-Spielekonsole ein, für das keine Spezialbrille nötig ist: das Nintendo 3DS™, das in den Farben Kosmos-Schwarz und Aqua-Blau erhältlich sein wird. Das Nintendo 3DS erlaubt es nicht nur, Spiele in 3D ohne Spezialbrille zu sehen und zu spielen – er ermöglicht zudem einzigartige gemeinschaftliche Spielerlebnisse”, erklärte Laurent Fischer, Managing Director Marketing & PR von Nintendo of Europe.