Mit ‘Schauspieler’ getaggte Artikel

Dienstag, 6. Juli 2010, von Elmar Leimgruber

Casting: Wickie sucht Freundin

Filmausschnitt aus dem ersten Wickie-Real-Film, jetzt auf DVD und Blu-Ray

Wickie hat zwar schon seine starken Männer, aber noch keine Freundin. Und die wird jetzt via Casting gesucht: Für das neue Kino-Abenteuer “Wickie auf großer Fahrt” (produziert von Rat Pack Filmproduktion und Constantin Film) suchen “taff” und ProSieben.de ab Dienstag, 6. Juli 2010, eine neue Freundin für den unerschrockenen Wikingerjungen.

Gesucht wird ein etwa 11-jähriges, eher dunkelhaariges Mädchen, das akzentfrei Deutsch spricht und für Dreharbeiten von September bis November 2010 zur Verfügung steht. “taff” zeigt einen ersten Casting-Aufruf am Dienstag, 6. Juli 2010, ab 17 Uhr.

Auch unter www.prosieben.de können sich interessierte Wickie-Freundinnen für die Kino-Rolle bewerben. Die fünf aussichtsreichsten Bewerberinnen werden zu einem Casting von Constantin Film eingeladen. “Wickie auf großer Fahrt” kommt im Herbst 2011 in die Kinos.

Bereits bei dem Vorgänger “Wickie und die starken Männer” kooperierte ProSieben erfolgreich mit Constantin Film: In einer sechsteiligen Casting-Show suchte der TV-Sender im Frühjahr 2008 nach passenden Darstellern – und bewies ein glückliches Händchen: Mit knapp fünf Millionen Zuschauern war “Wickie und die starken Männer” von Michael “Bully” Herbig der erfolgreichste Film des Jahres 2009.

Dienstag, 9. März 2010, von Elmar Leimgruber

Österreichischer TV-Preis Romy 2010 am 17. April

Am 17. April 2010 werden in der Wiener Hofburg zum 21. Mal die KURIER ROMYs® verliehen. Alle KURIER ROMY®-Nominierten müssen als Publikumslieblinge gelten oder das Potenzial dafür besitzen. In jeder Kategorie werden daher auch neue Gesichter oder Newcomer vertreten sein. Doch ausnahmslos das Publikum entscheidet, wer die KURIER ROMY® in den Kategorien “Beliebteste Schauspielerin”, “Beliebtester Schauspieler”, “Beliebtester Serienstar”, “Beliebteste/r Moderator/in”, “Beliebteste/r Show Entertainer/in” und “Beliebtester Comedian” erhält. Der “Beliebteste Comedian” wird in Kooperation mit Ö3 ermittelt, der “Beliebteste Serienstar” gemeinsam in Kooperation mit TV-MEDIA.

Absolute Rekordhalterin bislang in der Gunst des Publikums mit 7 goldenen ROMYs ist Ingrid Thurnher. Sie erhält heuer als Ehrengeschenk die Brillant-ROMY in Form einer Anstecknadel. Auch heuer werden in sechs Kategorien die Lieblinge aus TV und Film gewählt, erstmals mit dabei ist ein Preisträger aus dem Bereich Kinofilm. Als Lebenswerk-Preisträger wurde in diesem Jahr von der Jury Klaus Maria Brandauer gewählt. Er wird mit der Platin ROMY® ausgezeichnet.

Über die Publikumspreise können alle Interessierten ab sofort bis 1. April 2010 abstimmen: Per Post (mit Gratis-Gewinnfoldern in allen Trafiken oder auf Postkarte), und im Internet auf http://kurier.at/romy/voting.php

Die KURIER ROMY® wurde 1990 vom Filmkritiker Rudolf John gegründet und zählt seit mehr als zwei Jahrzehnten zu den beliebtesten deutschsprachigen Film- & Fernsehpreisen. Der ORF überträgt die 21. KURIER ROMY®-Gala am 17. April live aus der Wiener Hofburg ab 21.10 Uhr in ORF 2. Klaus Eberhartinger, der 2009 zum beliebtesten Entertainer gewählt wurde, wird die Gala moderieren.

Und hier sind alle KURIER ROMY® 2010 Nominierten – Publikumspreise:

Beliebteste Schauspielerin
Sunnyi Melles
Birgit Minichmayr
Anna Maria Mühe
Julia Stemberger
Aglaia Szyszkowitz
Bibiane Zeller

Beliebtester Talk- & Showmaster
Andreas Wojta & Alexander Frankhauser
Maggie Entenfellner
Doris Golpashin
Alfons Haider
Katrin Lampe
Kai Pflaume

Beliebteste/r Comedian
(in Kooperation mit Ö3)
Anke Engelke
Michael „Bully“ Herbig
Hape Kerkeling
Robert Palfrader/Rudi Roubinek
Dirk Stermann/Christoph Grissemann
Andreas Vitasek

Beliebtester Schauspieler
Josef Bierbichler
Josef Hader
Fritz Karl
Sebastian Koch
Ulrich Tukur
Christoph Waltz

Beliebteste/r Moderator/in
Dominic Heinzl
Waltraud Langer
Norbert Oberhauser
Volker Piesczek
Johanna Setzer
Gabi Waldner

Beliebtester Serienstar
(in Kooperation mit TV Media)
Diana Amft
Henry Hübchen
Lilian Klebow
Jan Josef Liefers
Reinhard Nowak
Ursula Strauss

Donnerstag, 17. Dezember 2009, von Elmar Leimgruber

Der internationale Aufstieg des Christoph Waltz

Er hatte einige Auftritte als Schauspieler im “Tatort” und in weniger spektakulären TV-Serien, ja er führt sogar schon mal Regie. Aber er wirkte offenbar weitgehend unauffällig:

Der Österreicher Christoph Waltz (Foto: http://www.tarantino.info/wiki/images/Ibstills3.jpg)

Bis -ja ausgerechnet er- Quentin Tarantino kam und ihn nicht nur entdeckte, sondern ihm gleich eine Hauptrolle in seinem aktuellen Streifen “Inglourious Basterds” verschaffte.

Zunächst erhielt Waltz hierfür die Darstellerauszeichnung in Cannes, letzthin wurde er mit dem US-Filmkritikerpreis als bester Nebendarsteller ausgezeichnet und nun auch noch für die Golden Globes nominiert.

Nur ein Oscar fehlt ihm, dem unbekannten Österreicher jetzt noch: jedoch auch dieser ist sehr sehr sehr realistisch.

Mittwoch, 31. Mai 2006, von Elmar Leimgruber

Burgschauspieler Robert Meyer wird Wiener Volksoperndirektor

Meine Freude ist groß, ist doch Robert Meyer seit Jahren mein Lieblingsschauspieler. Und nun wurde er von Kulturstaatssekretär Franz Morak offiziell zum neuen Volksoperndirektor ernannt.
Wie nach wie vor begeistert denke ich unter anderem an Meyers Solointerpretation von Nestroys “Häuptling Abendwind” und seinen Karl Valentin-Abend im Akademietheater sowie an seine Nestroy-Inszenierung letzthin im Burgtheater (siehe meinen Kommentar dazu vom 14.4.2006) zurück. Und wie gern erinnere ich mich auch an den singenden Meyer als “schönen Sigismund” im “Weisses Rössl” und als “Sancho Pansa” im “Mann von La Mancha” an der Wiener Volksoper.
Positiv überrascht bin ich von der politisch einheitlichen Zustimmung: sowohl Grüne als auch FPÖ (eine seltene “Allianz”) streuen ihm Vorschusslorbeeren. Die verdient der Burgschauspieler, Sänger und Denker auch allemal und zwar nicht nur von politischer Seite. Meyer ist einerseits ein mutiger Querdenker, der seine Meinung offen ausspricht und andererseits äußerst bodenständig: diese Kombination ist ideal für seine künftige Position als Volksopernchef.
Die Volksoper ist nicht nur ein sehr populäres Traditionshaus, sondern schwer leitbar, was vor allem auch dadurch sichtbar wird, wie schnell die Direktoren der letzten Jahre ihr Handtuch warfen. Robert Meyer aber ist eine beeindruckende Persönlichkeit mit eigenem Profil, das sicherlich der etwas verstaubten Volksoper gut tun wird. Ich wünsche ihm jedenfalls jetzt schon viel Geduld, Ausdauer, Durchsetzungsvermögen und Erfolg.

Freitag, 14. März 2003, von Elmar Leimgruber

Ein nicht wirklich musikalisches Feuerwerk

Ein nicht wirklich musikalisches Feuerwerk könnte man die derzeit am Wiener Burgtheater zur Aufführung gelangende musikalische Komödie “Das Feuerwerk” von Erik Charell, Paul Burkhard und Jürg Amstein nennen. Dieses wird nämlich tatsächlich bereits im ersten Akt im wahrsten Sinne des Wortes ertränkt durch das mangelnde gesangliche Talent der Schauspieler. Einzige lobenswerte Ausnahmen: Robert Meyer, der in jeder Rolle -gesanglich wie schauspielerisch- brilliert, sowie Peter Matic, dem die Rolle des nur teilweise dauererkälteten Onkel Gustav auf den Leib geschrieben ist.
Zum Inhalt: Der Vater (Florentin Groll) feiert seinen 60. Geburtstag und lädt dazu seine Geschwister samt Gatten ein – mit einer Ausnahme: “das schwarze Schaf” der Familie, Alexander Obolski (Robert Meyer). Dieser ist entgegen der strengen Tradition der “gehobenen” Familie Zirkusdirektor, der sein Leben in vollen Zügen genießt. Welch ein Familienkrach ist da nicht vorprogrammiert, wenn dieser zur Feier auftaucht und ausgerechnet die “brave” Tochter des Hauses (Mareike Sedl) Feuer und Flamme für den Zirkus und seine “Freiheit” wird und gar noch beschließt, mit dem “schwarzen” Onkel von dannen zu ziehn…
Was hier vielverprechend beginnt, findet im Theaterstück keine wirkliche Fortsetzung und erst recht keine Lösung. Am Ende bleibt Ernüchterung. Vor allem sollten in einer musikalischen Komödie auch wirklich musikalische Schauspieler vertreten sein. Nur Robert Meyers schauspielerische und gesangliche Höchstleistung vermag es, der Aufführung doch noch was Positives abzugewinnen…