Sonntag, 18. April 2010, von Elmar Leimgruber

ROMYs 2010 gehen an Kaiser, Haneke, Waltz, Zeller, Heinzl…

Am 17. April 2010 wurden in der Wiener Hofburg zum 21. Mal die KURIER ROMYs® verliehen. Das Publikum entschied, wer die KURIER ROMY® in den Kategorien “Beliebteste Schauspielerin”, “Beliebtester Schauspieler”, “Beliebtester Serienstar”, “Beliebteste/r Moderator/in”, “Beliebteste/r Show Entertainer/in” und “Beliebtester Comedian” erhält. Der “Beliebteste Comedian” wird in Kooperation mit Ö3 ermittelt, der “Beliebteste Serienstar” gemeinsam in Kooperation mit TV-MEDIA.

Als Lebenswerk-Preisträger wurde in diesem Jahr von der Jury Klaus Maria Brandauer gewählt. Er wird mit der Platin ROMY® ausgezeichnet. Absolute Rekordhalterin bislang in der Gunst des Publikums mit 7 goldenen ROMYs ist Ingrid Thurnher. Sie erhielt heuer als Ehrengeschenk die Brillant-ROMY in Form einer Anstecknadel.

Und hier sind alle weiteren KURIER ROMY® 2010 Preisträger (Publikumspreise): Weiterlesen »

Sonntag, 18. April 2010, von Elmar Leimgruber

Österreichischs Bischöfe plädieren für Ehe, Familie und viele Kinder – Deutsche “Woche für das Leben” eröffnet

Die Mitglieder der Österreichischen Bischofskonferenz
Foto: bischofskonferenz.at

Mit dem Appell, mehr Mut zu Ehe und Kindern aufzubringen, wenden sich die österreichischen Bischöfe an die österreichische Bevölkerung: “Mit jedem Kind kommt neue Hoffnung in die Welt”. In ihrem gemeinsamen Hirtenbrief, der heute in den Kirchen verlesen wird, schreiben die Bischöfe: “Haben Sie Mut! Liebe, Familie, viele Kinder – das sind nicht veraltete Konzepte, sondern ganz aktuelle Antworten auf viele Fragen und Probleme unserer Zeit”, heißt es in einem gemeinsamen Hirtenbrief zur bevorstehenden ersten “Woche für das Leben”, die Ende Mai/Anfang Juni österreichweit stattfinden wird. In Deutschland wurde indes die von der deutschen Bischofskonferenz und dem Rat der Evangelischen Kirche initiierte “Woche für das Leben”, die dort noch bis zum 24. April stattfindet, mit einem ökumenischen Gottesdienst eröffnet. Weiterlesen »

Samstag, 17. April 2010, von Elmar Leimgruber

Deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel heute und morgen überraschend in Südtirol

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel
Foto: regierungonline, Grabowsky

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel kommt heute abend, wie die deutsche Bundesregierung mitteilt, überraschend nach Südtirol. Dieser “Umweg” war aufgrund der “Vulkanwolke” über grossen Teilen Europas notwendig geworden, der Merkel und ihre Delegation dazu zwang, anstatt in Berlin in Lissabon zwischenzulanden. Nach einem Zwischenstop in der “ewigen Stadt” Rom ging es heute nachmittag dann weiter Richtung Bozen, wo Merkel auch übernachten wird.

Morgen soll die Reise der deutschen Bundeskanzlerin, die als grosse Südtirol-Freundin bekannt ist, dann -nach derzeitigem Stand- Richtung Polen fortgesetzt werden.

Ein offizieller Südtirol-Besuch eines amtierenden deutschen Bundeskanzlers wäre vermutlich sehr unrealistisch, obwohl Merkel schon des Öfteres auch privat in Südtirol war.

Dieser eigentlich ungeplante Südtirolbesuch ist für das Land Südtirol eine Jahrhundert-Chance, die sich die Südtiroler Landesregierung auf keinem Fall entgehen lassen sollte. Ich erwarte mir von Landeshauptmann Luis Durnwalder klare und offen ausgesprochene Wünsche im Namen der Südtiroler Bevölkerung an die deutsche Bundeskanzlerin.

Samstag, 17. April 2010, von Elmar Leimgruber

Bischofskonferenz und Justizministerium gemeinsam gegen Kindesmissbrauch

Die katholische Kirche in Deutschland und in Österreich und das jeweilige Justizministerium arbeiten künftig enger zusammen. Dies geht aus Presseerklärungen der Bischofskonferenzen und der Justizministerien hervor. In Deutschland wollen Kirche und Justiz die vergangenen Fälle von sexuellem Kindesmissbrauch gemeinsam aufklären und künftig auf diesem Gebiet noch intensiver zusammenarbeiten. Beide Seiten waren sich demnach bei einem Gespräch zwischen Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch darin einig, dass es das vorrangige Ziel der katholischen Kirche und der staatlichen Stellen ist, in enger Kooperation miteinander und mit den Betroffenen alles zu tun, um eine umfassende Aufklärung der vergangenen Fälle von sexuellem Kindesmissbrauch in den kirchlichen Einrichtungen entschlossen voranzutreiben. “Im Mittelpunkt dieser Aufarbeitung müssen dabei immer die Opfer stehen, denen großes Leid zugefügt worden ist und die zum Teil als Erwachsene bis heute darunter leiden. Sie haben ein Recht auf eine ehrliche Aufklärung,” heisst es in der gemeinsamen Aussendung. Weiterlesen »

Freitag, 16. April 2010, von Elmar Leimgruber

Deutscher Musikautorenpreis für Michael Kunze – 841 Mio. Umsatz 2009 für die deutsche Musikindustrie

Michael Kunze
Foto: Alexander Wulz michaelkunze.info

Der bekannteste Textautor im deutschsprachigen Raum, Michael Kunze erhält den Deutschen Musikautorenpreis für sein Lebenswerk. Dies gab Harald Heker, Vorstandsvorsitzender der Gema, im Rahmen der Jahrespressekonferenz in Berlin bekannt. “Mit Michael Kunze wird ein Urheber ausgezeichnet, der als Textdichter und Librettist, aber auch als Schriftsteller, Dramatiker, Buch- und Fernsehautor unvergessliche Meisterwerke geschaffen hat und damit seit Jahrzehnten national wie international Erfolge feiert”, begründet die Gema ihre Entscheidung. Der Deutsche Musikautorenpreis ist initiiert von der Gema und Teil des Kulturauftrags der Verwertungsgesellschaft. Mit diesem Preis, der seit 2009 jährlich verliehen wird, werden Komponisten und Textdichter für herausragende Qualität ihrer Werke ausgezeichnet.

Alle deutschen Musikpreise der Gema werden übrigens am 22. April im Rahmen einer festlichen Gala verliehen.

Die diesjährigen Nominierten sind: Weiterlesen »

Donnerstag, 15. April 2010, von Elmar Leimgruber

Vorsicht: “Giftiger” Bärlauch

Bärlauch
Foto: pixelio.de, Heinz Ober

Frühling ist Bärlauchzeit. Wegen seines leichten Knoblauchgeschmacks und der positiven Effekte auf die Gesundheit wird er geschätzt und besonders gern genossen: Bärlauch wirkt sich positiv auf das Herz-Kreislaufsystem aus, wirkt kardioprotektiv – schützt also das Herz -, hemmt die körpereigene Cholesterinsynthese und verbessert die Fließeigenschaften des Blutes.

Aber beim Selberpflücken besteht Verwechslungsgefahr: Die giftigen Pflanzen Maiglöckchen, Herbstzeitlose und Aronstab haben ähnliche Blätter. Bei Verdacht auf Vergiftung ist dringend die Notfallnummer der Vergiftungsinformationszentrale (VIZ) +43 1 406 43 43 zu kontaktieren. Darauf weisst der Fonds Gesundes Österreich hin. Weiterlesen »

Donnerstag, 15. April 2010, von Elmar Leimgruber

Highlights des Wiener Donauinselfestes und der Wiener Festwochen 2010

Das 27. Wiener Donauinselfest unter dem Motto “Rock The Island” findet heuer vom 25. bis 27. Juni statt. Insgesamt werden etwa 2.000 Künstler ein 300 Stunden Programm auf 13 Bühnen, 21 Themeninseln und auf dem 4,5 km grossen Festgelände am grössten Open Air Festival Europas vertreten sein. Zu den musikalischen Highlights des diesjährigen Donauinselfestes, an dem wiederum alle Konzerte kostenlos besucht werden können, gehören unter anderem Auftritte von Adam Green, Kim Wilde, Pendulum, The Dubliners, Rainhard Fendrich, die Seer, Geier Sturzflug, Just Pink, Alkbottle, Boppin’B, Peter Art & The Rock’n Roll Jury, Kontrust, Solrize und die DJ’s Dennes Deen, Terri B und Tom Snow.

“Rock the Island – Talent Contest” wir heuer -wie bereits berichtet- vom Publikum selbst bestimmt. Über www.donauinselfest.at führt ein Link auf die Donauinsel-Seite des Festivalplaners www.plingg.com. Bands und KünstlerInnen haben die Möglichkeit, sich bis 24. April dort zu präsentieren. Interessierte können abstimmen, welche Bands sie auf dem Donauinselfest erleben wollen. Weiterlesen »

Mittwoch, 14. April 2010, von Elmar Leimgruber

Faltblatt “Original oder Fälschung?” zeigt Erkennungsmerkmale von Raubkopien

Original und Kopie: Foto: gvu.de

Die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen e.V. (GVU) und der Bundesverband Musikindustrie e.V. (BVMI) veröffentlichen pünktlich zur Eröffnung der Flohmarkt-Saison einen Flyer zur Erkennung von Piraterieprodukten wie CDs, DVDs und Blu-Rays.

Produktpiraterie ist nach wie vor ein großes Problem, mit dem Rechteinhaber in Deutschland zu kämpfen haben: Knapp 30 Prozent der Urheberrechtsverfahren in den Branchen Film und Unterhaltungssoftware richteten sich in 2009 gegen Verkäufer von Raubkopie-DVDs und ähnlichen illegalen Produkten. Allein in Deutschland entstand der Musikindustrie im letzen Jahr ein Schaden von 165 Millionen Euro durch Raubkopien. Weiterlesen »

Mittwoch, 14. April 2010, von Elmar Leimgruber

Musikmarkt Österreich: 22 Mio. verkaufte Songs 2009

Die österreichischen Konsumenten haben im Jahr 2009 182 Millionen Euro für Musik auf den unterschiedlichsten physischen und digitalen Formaten ausgegeben. Dies teilt IFPI, der Verband der Österreichischen Musikwirtschaft mit. Rechnet man alle Formate zusammen, so kommt man demnach auf rund 22 Mio verkaufte Songs und Alben. Im Vorjahresvergleich steht damit einer Steigerung bei den abgesetzten Stückzahlen von 3 % wertmäßig ein leichter Rückgang von nur mehr 1,6% gegenüber.

Der österreichische Musikmarkt konnte 2009 nach Jahren einschneidender Umsatzrückgänge trotz Wirtschaftskrise stabilisiert werden. Der Gesamtumsatz von 182 Millionen Euro setzt sich aus vielen verschiedenen Musikformaten und –Produkten zusammen: Mit dem Verkauf von physischen Tonträgern (CD-Alben, CD-Singles, Musik-DVDs, Vinyl und Musikkassetten) wurde ein Umsatz von 162,5 Mio Euro erzielt, ein Minus von 6%. Dennoch ist die CD nach wie vor das meist gekaufte Musik-Format. Mit plus 38 % konnte der Online-Musikmarkt erneut deutlich zulegen und steuert bereits knapp 16 Mio Euro zum Gesamtumsatz bei. Durch die Erschließung neuer Geschäftsfelder wie Merchandising, Content-Lizenzierung oder Ticketverkauf wurden in 2009 bei steigender Tendenz zusätzliche Einnahmen von 3,5 Mio Euro erzielt. Insgesamt hielten sich die Umsatzeinbußen in Grenzen (-1,6%), die abgesetzten Stückzahlen konnten sogar um 3 % gesteigert werden. Weiterlesen »

Dienstag, 13. April 2010, von Elmar Leimgruber

TU-Rektor Skalicky fordert Studiengebühren von 10.000 Euro jährlich (Info+Kommentar)

TU-Rektor Peter Skalicky
Foto: Österreichische Zentralbibliothek für Physik

Österreichs Unis brauchen “ein umfassendes Stipendiensystem”, “kapazitätsabhängige Beschränkungen” und “hohe Studiengebühren von mindestens 10.000 Euro pro Jahr” , um die Finanzierung der Hochschulen sicherzustellen. Dies fordert Peter Skalicky, der Rektor der Technischen Universität Wien (TU). In einem Interview mit dem “Industriemagazin” erklärt Sakalicky zudem, warum er nationale Forschungsstrategie für überflüssig hält. Die Industrie wäre, so Skalicky, “gut beraten, ihr Innovationsniveau zu heben.” Und man müsse sich jetzt “Gedanken darüber machen, wie man mit dem Ansturm an Deutschen fertig wird”.

Andere TUs, wie beispielsweise die TU Aachen und der TU München, ETH Zürich und das Imperial College in London verfügten über das vierfache Budget. Einerseits würden Techniker zwar notwendig gebraucht, andererseits: “Fakt ist, dass die technischen und naturwissenschaftlichen Hochschulen unterfinanziert sind. Wir haben also entweder zu viele Hochschulen oder zu wenig Geld. Und eines von beiden wird man ändern müssen”, betont der Rektor im Interview. Skalicky bietet sich derzeit aus finanziellen Gründen mit seiner Uni der Industrie als Dienstleister in der Grundlagenforschung an und fährt zudem ein drastisches Einsparungsprogramm (Reduzierung der Institute, Nichtnachbesetzung von Professoren-Posten…). Das vollständige Interview mit dem TU-Rektor ist beim “Industriemagazin” abrufbar. Weiterlesen »