Dienstag, 29. Dezember 2009, von Elmar Leimgruber

Lieber Andre Rieu: Bitte nicht!!!

Andre Rieu hat angekündigt, ein Konzert am Nordpol zu geben, um auf den drohenden Klimawechsel aufmerksam zu machen.

Bitte lieber Andre, bitte nicht: das ist kontraproduktiv: Allein durch deine süss-schmalzige Musik schmelzt ja selbst noch der Nordpol. Und du als Klimaschützer willst dafür ja wohl nicht verantwortlich sein, oder?

Dienstag, 29. Dezember 2009, von Elmar Leimgruber

Tabak und Schall und Rauch

Ach wie schön: das neue Jahr naht und damit nahen auch jene guten Vorsätze, die wiederum mit Sicherheit -wenn überhaupt- dann nur sehr kurz leben. Das ist ein bissi die Tragik in Vorsätzen: man meint sie zwar mit dem Kopf zuweilen recht ernst, jedoch widerstreben diese zu oft den eigenen Wünschen und Bedürfnissen: und daher klappts auch nicht wirklich mit der Umsetzung.

Einer dieser guten Neujahrsvorsätze, der für die Meisten auf Dauer nicht funktioniert ist der Entschluss, mit dem Rauchen aufzuhören: Anderer Gesundheit zu schädigen, ist meist ein schwaches Argument dagegen und selbst das Wissen, sich selbst auf Dauer schwerwiegend zu schädigen, hält die wenigsten davon ab, komplett mit dem Rauchen aufzuhören:

Für wenige ist es nur Genuss, für manche überdeckt die Zigarette in der Hand die eigene Unsicherheit in Gesprächen mit anderen, bei manchen ist sie Zeichen eines sehr schwachen Charakters und das Bedürfnis, sich anderen anzupassen und einfach “dazuzugehören”, manche “bestrafen” sich unterbewusst damit, für viele ist es eine eine Sucht, von der sie psychisch nicht loskommen, und die meisten leiden auch (unzugegebenermassen) darunter. Weiterlesen »

Montag, 28. Dezember 2009, von Elmar Leimgruber

24 Stunden-Betrieb der U-Bahnen in Wien wäre zeitgemäss

Wiens öffentliche Verkehrsmittel fahren zu Silvester (wie in der vergangenen Jahren und während der sogenannten Euro auch) wieder die ganze Nacht durch. Warum nicht immer?

Wiens U-Bahn bei Nacht
Foto: wienerlinien.at

Vorausgeschickt für Nicht-Wiener: U-, Strassenbahnen und Busse in Wien fahren zwischen 5 Uhr früh und 0.30 Uhr in der Nacht, anschliessend verkehren Nachtautobusse im Halbstundentakt auf den wichtigsten innerstädtischen Routen.

Als vor einigen Monaten die Stadt-ÖVP die Forderung erhob, man möge doch die U-Bahnen an den Wochenenden auch in der Nacht verkehren lassen, gabs prompt Feedback von der regierenden SPÖ: viel zu teuer. Doch nur kurze Zeit später kündigte Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) an, eine Volksbefragung darüber durchführen zu lassen. Offenbar ein billiges Wahl-Zuckerl (in Wien finden heuer Gemeinderats- bzw. Landtagswahlen statt und der Wiener Bürgermeister ist gleichzeitig auch Landeshauptmann), denn ich kenne niemanden in Wien, der sich nicht den U-Bahnbetrieb auch in der Nacht wünscht. Und auch die erst vor einer Woche entstandene Gruppe “Für 24h-Betrieb der Wiener Verkehrsbetriebe (U-Bahn, Busse, Straßenbahn)” hat jetzt schon über 19.000 Fans.

Nicht, dass es unbedingt kommen müsste (es gibt nach Nachtautobusse), aber der 24-Stundenbetrieb wenigstens der U- und Schnellbahnen in Wien wäre zumindest an den Wochenenden echt sinnvoll und auf jedem Fall zeitgemäss.

Sonntag, 27. Dezember 2009, von Elmar Leimgruber

Des ORF Berührungsängste mit österreichischer Musik

Der ORF hat Vertretern der österreichischen Musikwirtschaft zugesagt, ab 2011 (!) den Anteil an österreichischer Musik in seinen Programmen schrittweise zu erhöhen, und zwar auf bis zu 30 Prozent.

Die angestrebte Steigerung des Anteils österreichischer Musik auf 30 % bezieht sich laut einer gemeinsamen Aussendung der österreichischen Musikwirtschaft und des ORF jeweils auf die Gesamtheit der Radioprogramme des ORF, also die 3 nationalen und die 9 regionalen Radioprogramme, in einem Kalenderjahr mit einer Schwankungsbreite von 1,5%-Punkten. Der ORF wird darüber hinaus den Anteil österreichischer Musik auf Ö3 und Radio Wien um 2 Prozentpunkte pro Jahr gegenüber 2008 bis 2011 steigern und zusätzlich den Österreichischen Musikfonds mit einem Betrag von jährlich 100.000,- Euro fördern und damit an der Förderung österreichischer Musikproduktion partizipieren. Weiters sieht die Vereinbarung die Schaffung eines paritätisch besetzten Dialoggremiums vor, das die Entwicklung des Musikmarktes beobachtet und als Kommunikationsplattform zwischen ORF und den Österreichischen Musikschaffenden dient.
Das ist ein guter erster Schritt in die richtige Richtung. Aber: wieso erst 2012, wo 2011 vor der Tür steht und es sicher auch schon 2011 viele fördernswerte österreischicche Musikproduktionen geben wird?
Und auch dann wird man erst sehen müssen, nach welchen Auswahlkriterien entscheiden wird, was als spiel- und förderbar erachtet wird, und vor allem, was über Ö3 vermarktet wird.

Samstag, 26. Dezember 2009, von Elmar Leimgruber

Stop den Silvester-Knallern!

Vorausgeschickt: Ich habe nichts gegen ein schönes Feuerwerk. Und sowas gehört zum Jahreswechsel auch irgendwie dazu. Und dies funkioniert halt nicht ohne Lärm.

Aber was ich wohl werde nachvollziehen können (und das habe ich übrigens auch als Kind und Jugendlicher nicht verstanden): Welchen Sinn macht es, Kracher zu zünden und wegzuwerfen (in Wien in gewissen Bezirken ist es übrigens ganz besonders schlimm)? Welchen Sinn macht es, Lärm nur des Lärmes wegen zu machen? Und nein: es ist nicht lustig, sondern peinlich, beim sinnlosen durch die gegend Knallen Lustgefühle zu empfinden.

Mal abgesehen davon von der totalen Sinnlosigkeit solchen Verhaltens: In so manchem Land herrscht heute Krieg. Und Knaller zu hören bedeutet für viele Menschen in den betroffenen Gebieten, dass es mit jedem neuen bedrohlichen Geräusch sie treffen kann. So erging es übrigens auch meinem Vater, der gegen Ende des zweiten Weltkriegs an einem Bahnhof stationiert war, wo es ohne Ende krachte durch Bombeneinschläge.

Wir sind doch zivilisierte Menschen: Wir sollten sensibler sein und ganz wegkommen vom sinnlosen Silvesterknallen, schon aus Solidarität mit Menschen, die in Kriegsgebieten leben.

Freitag, 25. Dezember 2009, von Elmar Leimgruber

Die Frage nach der Sicherheit des Papstes

Gestern bei der Christmette im Vatikan ist es einer Frau gelungen, die Sicherheitsabsperrungen zu überwinden, und Papst Benedikt XVI. zu Boden zu ziehen.

Papst Benedikt XVI.
Papst Benedikt XVI.
(Foto: vatican.va)

Dass eine hundertprozentige Sicherheit vor allem bei Grossevents nicht gewährleistet werden könne, mag schon stimmen. Und nach Angaben der Vatikanpolizei war diese Frau geistig verwirrt und wollte angeblich den Papst nur umarmen.

Aber trotzdem: Was passieren kann, wenn es wer schafft, direkt zum Papst vorzudringen, das wissen wir spätestens seit dem Attentat auf Benedikts Vorgänger Papst Johannes Paul II.

Dieses Ereignis gestern muss ein Alarmzeichen für die Verantwortlichen in Rom sein: die Sicherheitsvorkehrungen für den Papst müssen erhöht werden.

Donnerstag, 24. Dezember 2009, von Elmar Leimgruber

Weihnachten christlich betrachtet

Viele Menschen wollen sich intensiver mit dem religiös-spirituellen Sinn von Weihnachten auseinandersetzen und wünschen sich, dass die ursprüngliche christliche Bedeutung des Weihnachtsfestes wieder stärker ins Bewusstsein der Menschen rückt. Dies geht aus einer von der Agentur “euroSearch dialog” für die Öffentlichkeitsarbeit der Erzdiözese Wien durchgeführten Online-Umfrage zum Inhalt und der Gestaltung des Weihnachtsfestes hervor.

magnam gloriam “Adeste Fideles/Es ist ein Ros entsprungen”

Satten 93 Prozent der Teilnehmer an der Umfrage ist demnach zwar bewusst, dass Weihnachten nicht einfach nur irgendein Feiertag, sondern die Feier der Geburt unseres Erlösers Jesus Christus ist. 88 Prozent der Befragten würden sich jedoch wünschen, dass sich die Menschen diese wahre Bedeutung von Weihnachten wieder stärker bewusst machen.

Drei von vier Umfrage-Teilnehmer wollen zudem intensiver mit dem religiös-spirituellen Sinn von Weihnachten konfrontiert werden. Ebenso viele sind der Meinung, dass Weihnachten auch für weniger gläubige Menschen eine Zeit des Innehaltens und der Nächstenliebe sein sollte.

An konkreten Vorsätzen mangelt es dabei nicht: Jeweils 35 Prozent kündigten an, aus Anlass des Weihnachtsfestes einem bedürftigen Mitmenschen zu helfen oder sich bewusster um die Sorgen eigener Freunde zu kümmern. Jeder Fünfte will zum Heiligen Abend einen Streit in der Familie gezielt beenden. Zwölf Prozent bringen ihre Nächstenliebe durch Spenden zum Ausdruck.

Mehr als die Hälfte der Teilnehmer an der Umfrage gaben indes an, dass Punschstände, Firmenfeiern und das hektische Treiben rund um Weihnachten sie von der ursprünglichen Bedeutung des Festes ablenken. 49 Prozent haben sich daher nach eigenen Angaben der Weihnachtstrubel selbst entzogen. Vier von zehn Befragte würden während der Adventzeit gerne mehr Zeit mit Familie und Freunden im Gespräch zu Hause verbringen. Nur zehn Prozent gefällt die Weihnachtshektik. Soweit die Ergebnisse der Weihnachtsumfrage.

Dazu mein Standpunkt: Niemand wird daran gehindert, sondern jeder ist gefordert, den eigentlichen ursprünglichen christlichen Sinn von Weihnachten zu suchen, zu finden und zu leben.

Aber nur einmal im Jahr -weil es ja so eine romantische Zeit ist- das reicht weder, um sein soziales Gewissen zu beruhigen, noch auf keinem Fall, um sich irgendwie vielleicht doch ein zumindest kleines Zimmerchen im Himmelsparadiese zu sichern: Unser Leben, unser Glaube, unsere (Mit-)Menschlichkeit ja unsere Liebe verdienen die Menschen um uns jederzeit und nicht nur, wenn uns der Duft von frischem Nadelholz, Kerzen, Lichtern und Zimt sentimental werden lässt.

Ein wirkliches Vorbild an gelebter Solidarität praktizierte übrigens der voraussichtlich nächste britische König, Prinz William: Er verbrachte bei eisigen Temperaturen in London eine Nacht im Freien und übernachtete zusammen mit dem Vorsitzenden der Obdachlosen-Hilfsorganisation Centrepoint, Seyi Obgakin in Pappekartons unter einer Brücke. Mit dieser Aktion, bei der er beinahe von einer Kehrmaschine überfahren wurde, wollte der Prinz auf das Los der vielen Obdachlosen in London hinweisen. Der 27-Jährige dazu: “Nach einer einzigen Nacht kann ich mir nicht annähernd vorstellen, wie es sein muss, jede Nacht auf Londons Straßen zu schlafen.”

Ich wünsche Ihnen, werte Leserschaft, echte und aufrichtige, menschliche, gesegnete, friedliche und besinnliche Weihnachtsfeiertage

Elmar Leimgruber

Donnerstag, 24. Dezember 2009, von Elmar Leimgruber

Elmar bringt DEN Weihnachts-Song 2009:-)

Geben Sie’s zu: Sie sind noch im Weihnachtsstress und das fade Dauergeleier in den Geschäften hängt Ihnen schon zum Hals raus, vor allem das “Last Christmas” (Wer will schon an das letzte Weihnachten denken, wo das aktuelle noch nicht mal da ist? *g*).

Jetzt naht Ihre Rettung: Elmar singt (Musikarrangement by elmadonmusic.com) und bringt Sie so richtig in Weihnachtsstimmung und vor allem zum Lachen: und wie wir wissen: Lachen ist sehr gesund und setzt Glückshormone frei:

Elmar hat also genau das richtige Rezept, um abzuschalten von unnützer Hektik: Und das Beste daran: Sie können Elmar nicht nur hören, nein Sie können ihn auch noch sehen: und auf Wunsch auch noch zusammen mit ihm singen:

Und wer mir jetzt auch noch Weiterlesen »

Mittwoch, 23. Dezember 2009, von Elmar Leimgruber

Der Weihnachts-Musikpodcast von elmadonmusic ist da: FREU:-)))

Pünktlich für Weihnachten: Hier ist der erste Music-Podcast von elmadonmusic.com (Laufzeit: 54 Minuten).

Viel Freude damit und frohe Weihnachten:-)

Wer sich übrigens diesen Podcast auf seinen Compi runterladen möchte, mich einfach anschreiben und dann gibts den Link.

Dienstag, 22. Dezember 2009, von Elmar Leimgruber

SPÖ Wien spendet 250.000 Euro an Revolutionäre

Während immer mehr Kleinkunst- und Kabarettbühnen und Klein-Veranstalter, das renommierte Tuchelaubenkino und Kunstbeisln in Wien pleite gehen, weil die SPÖ angeblich kein Geld mehr für Förderungen hat, finanziert sie nun (gemeinsam mit den Grünen beschlossen) unter anderem das sogenannte Amerlinghaus in Wien mit 250.000 Euro. Dieses beherbergt u.a. zweifelhafte und linksextreme Vereine wie einen SadoMaso-Club, “Liga der Sozialistischen Revolution”, “Linkswende”, “revolte – Revolution macht glücklich”, “Gruppe für revolutionäre ArbeiterInnenpolitik”. Kein Wunder also, dass ÖVP und FPÖ gegen eine solche Entscheidung von Rot-Grün sturmlaufen. Weiterlesen »