Mittwoch, 3. März 2010, von Elmar Leimgruber

Gesamttiroler Wettbewerb “Prima la musica 2010″ von 4. bis 12. März in Tirol

227 junge Musiktalente aus Südtirol werden vom 4. bis 12. März in St. Johann in Tirol den Gesamttiroler Landeswettbewerb “Prima la musica” bestreiten. Insgesamt werden sich 857 Instrumentalisten und Sänger am Wettbewerb beteiligen, der vom Land Tirol in Zusammenarbeit mit dem Institut für Musikerziehung in deutscher und ladinischer Sprache ausgerichtet und von der Landesabteilung für deutsche Kultur mitfinanziert wird.

Vom 4. bis zum 12. März findet in St. Johann in Tirol der Gesamttiroler Landeswettbewerb “Prima la musica” statt. Er wird vom Land Tirol in Zusammenarbeit mit dem Institut für Musikerziehung in deutscher und ladinischer Sprache veranstaltet und von der Landesabteilung für deutsche Kultur finanziell unterstützt. Insgesamt 857 junge Musikerinnen und Musiker werden solistisch in den Kategorien Streichinstrumente, Tasteninstrumente, Zupfinstrumente und Gesang oder in Blockflöten-, Holzbläser-, Blechbläserkammermusik-, Schlagwerkensembles ihr Können unter Beweis stellen. Erstmals können in diesem Jahr auch Ensembles in den Sonderkategorien “Alte Musik”, “Volksmusik” und “Kammermusik in offenen Besetzungen” am Wettbewerb teilnehmen.

“Die erfreulich hohen Teilnehmerzahlen sind Zeugnis einer großen Leistungsbereitschaft der Kinder und Jugendlichen und des besonderen Einsatzes ihrer Lehrpersonen, die sie auf den Wettbewerb vorbereiten”, sagt Landesmusikschuldirektorin Irene Vieider. Neben dem fairen überregionalem Leistungsvergleich und der Förderung begabter junger Menschen soll bei diesem musikalischen Wettbewerb besonders die Lust und Freude am Musizieren im Vordergrund stehen.

Die große Schlussveranstaltung mit musikalischen Beiträgen ausgewählter Teilnehmerinnen und Teilnehmer findet am Sonntag, 21. März 2010 um 16 Uhr im Congress Innsbruck/Saal Tirol statt.

Dabei werden jene jungen Talente ausgezeichnet, die sich für den Bundeswettbewerb qualifizieren. Alle Teilnehmenden erhalten eine Urkunde.
Der österreichische Bundeswettbewerb findet in diesem Jahr vom 13. bis zum 22. Mai in Feldkirch (Vorarlberg) statt.
Nähere Informationen online.

Samstag, 27. Februar 2010, von Elmar Leimgruber

Weltpremiere der Oper “Luther” von Roland Baumgartner und Rolf Rettberg in Hof

Das Theater in Hof (Oberfranken/Bayern)

Am Freitag, 5. März findet im Theater Hof in Oberfranken bei Bayreuth die Weltpremiere der neuen neoromantischen Oper “Luther” von Roland Baumgartner (Musik) und Rolf Rettberg (Buch) statt. Mit mehr als 20 Solopartien, dazu Chor, Extrachor, Kinderchor und Ballett ist dies auch die grösste Produktion des Theaters Hof der aktuellen Spielzeit. Im April wird die Oper dann zweimal in Bayreuth aufgeführt.

Beginnend mit der Errettung vor einem heftigen Gewitter, die dem jungen Luther zum religiösen Erweckungserlebnis wird, erzählt die Handlung Stationen in Luthers Leben und seine Entwicklung hin zu einem streitbaren Kritiker der katholischen Kirche. Besonders der florierende Handel mit Ablassbriefen motiviert ihn, gegen die Heuchelei und Korruption der Kirche Stellung zu beziehen. Auch die Drohung des Papstes ihn zu exkommunizieren, kann ihn nicht aufhalten. Luther setzt einen Prozess in Gang, der schließlich zur Spaltung der Kirche führt. Die Heilige Anna, Schutzpatronin der Bergleute, nimmt (als frei erfundene Figur) in dieser Oper Martin Luther das Versprechen ab, Augustinermönch zu werden und eine Pilgerreise nach Rom zu unternehmen, nachdem sie den jungen Studenten der Rechtswissenschaften vor einem heftigen Gewitter errettet hatte. Die Heilige, mit den Schwächen der menschlichen Natur vertraut, glaubt nicht so recht an Luthers Schwur und begleitet ihn in der Gestalt der “Hexe” Barbara als Kontrollinstanz durch die Oper. Neben den religiös-politischen Entwicklungen erzählt die Oper auch von Martin Luthers Verhältnis zu Katharina von Bora, die er als junge Nonne im Kloster Nimbschen kennen lernt. Jahre später begegnet er ihr in den Wirren des Bauernkrieges wieder und lernt sie zu lieben.

Musikalisch bietet die Oper groß angelegtes, sinnliches Musiktheater. Den Begriff “neoromantische Oper” sieht Uwe Drechsel, Intendant des Theaters Hof, daher wörtlich: Wuchtige Chöre und Massenszenen wechseln sich ab mit Momenten berührender Tiefe und Innigkeit. Roland Baumgartner habe – anders als andere zeitgenössische Komponisten – “wirklich gesangsfreundliche Linien” geschrieben, weit weg von jeder Atonalität, “und man geht mit Melodien im Ohr nach Hause”. Die Rückkehr zur Melodie, das ist für Drechsel auch “der zukünftige Weg, den die Oper gehen muss, um nicht Leute aus dem Theater zu vertreiben”, so Drechsel.

Team und Besetzung:

Martin Luther-Statue in Wittenberg

Musikalische Leitung: Arn Goerke

Inszenierung: Uwe Drechsel

Bühne: Rudolf Rischer

Kostüme: Barbara Schwarzenberger

Chor: Michel Roberge

Choreographie: Barbara Buser

Opernchor theater hof Ballett theater hof

Hofer Symphoniker

Martin Luther: Thomas Rettensteiner

Heilige Anna / Barbara: Yelda Kodalli

Katharina von Bora: Ingrid Katzengruber

Abt / Johann Tetzel: Peter Dittmann

Äbtissin: Stefanie Rhaue

Maria, eine Jüdin: Marianne Lang

Papst Leo X.: Karsten Jesgarz

Michelangelo: Jürgen Schultz

Ablasshändler / Friedrich III., Kurfürst von Sachsen: Karsten Schröter

Teufel: Thilo Andersson

Karl I. von Spanien, der spätere Kaiser Karl V. des Heiligen Römischen Reiches: Christian Seidel

Albrecht von Brandenburg: Wladimir Polatynski

Jakob Fugger, Bankier: Manuel Günther

Alte Frau: Zene Kruzikaite

Drei Angestellte Tetzels: Peter Leinhos, Daniel Milos, Matthias Kaspar

Bettler/Zeremonienmeister: Florian Bänsch

Die Aufführungen der Oper im Einzelnen: Matinee: 28. Feb., 11 Uhr. Premiere: 5. März, 20 Uhr. Weitere Aufführungen in Hof: 12., 27. und 28. März, 2., 18., 19., 22. und 23. Mai; in Bayreuth: 10. und 11. April. Tickets sind online erhältlich.

Komponist Roland Baumgartner

Komponist Roland Baumgartner: In Salzburg geboren begann er seine Ausbildung als Fünfjähriger, studierte dann am Wiener Konservatorium Komposition, Klavier und Trompete. Nach seiner Graduierung als 18-Jähriger wurde er mit 21 Jahren der jüngste Direktor des Salzburger Musikschulwerks. Zu dieser Zeit schrieb er sein Ballet Bergsegen, das vom Royal Ballet in London uraufgeführt wurde. 1979 ging er nach Amerika, um bei Leonard Bernstein Kompositionslehre zu studieren. Anschließend dirigierte er unter anderem die Tschechoslowakische Philharmonie, das NDR- Symphonieorchester, das Philadelphia Philharmonic und das Bolshoi Symphony Orchestra.

Seine Missa Pacis wurde zum Anlass der 200-Jahr-Feier der amerikanischen Verfassung in Anwesenheit des amerikanischen Präsidenten uraufgeführt, 1994 von der Deutschen Welle via Satellit in 38 Länder übertragen, dann überarbeitet und 1995 bei der Linzer Klagwolke vor 70.000 Zuschauern zur Aufführung gebracht. Zum hundertjährigen Hollywood-Jubiläum erschien seine Hollywood Symphonie und im Frühjahr 1994 leitete er eine Movie Classics-Deutschlandtour mit dem Bolshoy Symphony Orchestra und Margot Werner. Bei der Linzer Klangwolke 1996 wurde seine dem Greenpeace-Gründer David McTaggart gewidmete Symphonia Globalis vor 95.000 Zuschauern zur Aufführung gebracht.

Autor Rolf Rettberg

2001 tourte Baumgartner mit seinem Musical “Sisi -Kaiserliche Schönheit” nach München, Bad Ischl und Wien. Nach der Fertigstellung seiner “Opera Mystica” und seinem Projekt mit George Foreman “Let us live” (mit Ramon Vargas, Domino Blue, Sathya Bartko, den Wiener Sängerknaben und dem Vienna Festival Symphony Orchestra) wurde sein Hundertwasser-Musical als Multimediaproduktion in Wien visavis vom Hundertwasserhaus unzähligen Besuchern gezeigt. Baumgartner schrieb zudem die Musik zu über 80 TV-Filmen und –Serien (z.B. “Mit Leib und Seele”, “Jenseits der Morgenröte”, “Tatort”, “Deadly Game”). Er lebt in Niederösterreich.

Autor Rolf Rettberg: In Bremen geboren. Abgeschlossenes Studium der Geschichte, Philosophie und Soziologie. Im Anschluss Arbeiten in den Bereichen Drogenforschung und – therapie. Tätigkeit als streetworker. 1985 Umzug nach Spanien, wo er mit seiner Frau Ursula in Madrid die Deutsche Buchhandlung AURYN und die Deutsch – Spanische Literatur- und Musikgesellschaft HÄNDEL & COMPANY gründete, die vor Allem der Aufführung und Verbreitung der Werke von Georg Friedrich Händel diente. 1998 Stipendium der Deutschen Bundesregierung für die Villa Aurora in Los Angeles, 2000 Romstipendium der Stadt Wien. Er schrieb zahlreiche Theaterstücke und Libretti (z.B. für die Musicals “Hundertwasser” und “Ludwig2″ von Konstantin Wecker, aber auch Prosa und Lyrik. Er lebt in Baden bei Wien.

Freitag, 26. Februar 2010, von Elmar Leimgruber

Publikum bestimmt heuer Programm des Wiener Donauinselfestes (25.-27. Juni)

Das Musikprogramm des heurigen 27. Wiener Donauinselfestes vom 25. bis 27. Juni wird im Rahmen des “Rock the Island – Talent Contest” vom Publikum selbst bestimmt. Das Donauinselfest 2010 steht im Zeichen von Mitbestimmung. Erstmals kann das Publikum über das Line-Up des Festivals abstimmen. Über www.donauinselfest.at führt ein Link auf die Donauinsel-Seite des Festivalplaners www.plingg.com.

Bands und KünstlerInnen haben die Möglichkeit, sich bis 24. April dort zu präsentieren. Interessierte können abstimmen, welche Bands sie auf dem Donauinselfest erleben wollen. Die Besten des Votings kommen daraufhin in das Finale, das im Mai stattfindet. Bei diesen Finalevents müssen sich die KünstlerInnen vor Publikum und Jury beweisen. Die 26 SiegerInnen werden dann am Donauinselfest auf sechs Bühnen live performen.

Neben dem “Rock the Island – Talent Contest” ist eine zusätzliche Neuerung geplant: Das Musikangebot des Donauinselfestes 2010 wird mit einer eigenen Schlager- und Volksmusikbühne auch um die Genres Schlager und Volksmusik erweitert.

Das Motto des diesjährigen Donauinselfestes lautet: “Mit Respekt geht’s besser”das von 25. bis 27. Juni. Respekt und rücksichtsvoller Umgang miteinander würden wesentlich dazu beitragen, dass das Donauinselfest “nicht nur das größte, sondern auch das friedlichste Open-Air-Festival Europas bleibe”, betonte GR Christian Deutsch im Rahmen einer Pressekonferenz.

Donnerstag, 25. Februar 2010, von Elmar Leimgruber

Benefiz-Konzert “Voices 4 Haiti” am 7. März – Reilingen sucht den Superstar

Andres Balhorn, Gründer und Chef von Powervoice und Mitinitiator von Voices for Haiti

Am 7. März findet das Benefizkonzert “VOICES 4 HAITI” in Reilingen (Dreieck Heidelberg- Mannheim-Karlsruhe unweit von Hockenheim) statt.

Von 12 Uhr Mittag bis Mitternacht, gibt sich in der Reilinger Fritz Mannherz Halle die Crème der Rhein-Neckar-Szene die Klinke in die Hand, darunter Künstler wie Silke Hauck, Renée Walker, Uwe Jansen, die Band Black Stuff und Oli Rosenberger, Frontmann von Amokoma. Exklusiv wird es mit Hagen Grohe, Sänger der Band von Joe Perry (Aerosmith).

Begleitet und komplettiert werden die Sänger von der in der Region bestens bekannten Band ‚Die Dicken Kinder’ unter der Leitung von Chris Becker, der zurzeit bei Bestseller-Autor Andres Balhorn eine Ausbildung zum Vocalcoach absolviert. Die Suche nach dem “Lokalen Superstar“, ein Malwettbewerb für Kinder und Jugendliche mit Preisverleihung und eine Benefiztombola ergänzen den Tag.

Janina Schwarz von SuperRTL moderiert den Benefiz-Event
Foto: superrtl.de

Moderiert wird die Veranstaltung von Janina Schwarz, Super RTL. Der Eintritt ist frei. Alle Künstler treten ohne Gage auf. Der Gesamterlös ist für die Hilfsorganisation ‚HOFFNUNGSZEICHEN’ (www.hoffnungszeichen.de). Alle Spendengelder gehen zu 100 % nach Haiti.

Hagen Grohe, Sänger von Joe Perry (Aerosmith)
Foto: hagengrohe.de

Marion Bressler, die mit Marcel Dörflinger den renommierten ‚Reilinger Hof’ in Reilingen betreibt (www.reilinger-hof.de), überlegte sich, wie man unkompliziert und effektiv das organisieren kann, was derzeit am meisten gebraucht wird: Spendengelder. Auch Andrés Balhorn, Company Director und Entwickler von POWERVOICE (www.powervoice.de), sammelte über seine Facebook-Plattform bereits eine stattliche Summe.

Über Facebook entstand der erste persönliche Kontakt und schon bald war ein neues Projekt geboren: die Organisation eines der größten Benefizkonzerte der Region. Ursprünglich sollte das Konzert im Reilinger Hof stattfinden. Der hohe Zuspruch interessierter Künstler und Besucher sprengte allerdings schnell den möglichen Rahmen. Der Bürgermeister des Ortes Reilingen, Walter Klein, übernahm spontan die Schirmherrschaft für die Veranstaltung und sorgte dafür, dass der hochkarätige Event nun seine neue Heimat in der Fritz Mannherz Halle in Reilingen hat.

Sonntag, 21. Februar 2010, von Elmar Leimgruber

Tiroler Gedenkjahr in Mantua offiziell beendet

Die Landeshauptleute Durnwalder und Platter und Kulturlandesrat Panizza (v. r.n.l.) vor der neuen Andreas Hofer-Stele in Mantua
Foto: LPA/Pertl

Die Freiheitskämpfe von 1809 seien ausgetragen worden, um die Tiroler Identität zu verteidigen und die gelte es nach wie vor zu leben. Dies erklärte Südtirols Landeshauptmann Luis Durnwalder gestern anlässlich des 200. Todestages des Tiroler Landeshelden und Freiheitskämpfers Andreas Hofer in Mantua. “Heute tun wir dies selbstverständlich nicht mehr mit Waffen, sondern mit den Waffen des Geistes, mit denen wir versuchen, den Alpenraum zukunftsträchtig zu gestalten”, so Durnwalder. Neben Kranzniederlegungen wurde auch eine neue Stele am Eingang des Andreas-Hofer-Gedenkgartens enthüllt. An Andreas Hofers Heimathaus, dem Sandwirt in St. Leonhard in Passeier in Südtirol, war das Tiroler Gedenkjahr vor einem Jahr eingeläutet worden, in Mantua, wo Hofer am 20. Februar 1810 erschossen worden ist, ist es gestern offiziell abgeschlossen worden.

Kranzniederlegung vor dem Andreas-Hofer-Denkmal in Mantua
Foto: LPA/Pertl

“Wir sind ein Tirol und gehören zusammen”, hatte Landeshauptmann Durnwalder anlässlich der Tiroler Ehrenzeichen-Verleihung betont. Gestern ergänzte er: “Wenn wir das Gedenkjahr heute abschließen und sagen würden ‚Das war’s!’, wäre das Gedenkjahr umsonst gewesen”, betonte Durnwalder. Vielmehr sei dank der Beschäftigung mit Geschichte und Zukunft in diesem Jahr viel auf den Weg gebracht worden.

Ziel des Gedenkjahrs sei es nicht gewesen, “Eintagsfliegen” zu produzieren, sondern nachhaltige Projekte auf den Weg zu bringen: “Das Gedenkjahr war wie eine Tankstelle, an der wir unsere geistige Maschine aufgetankt haben, um uns den Herausforderungen der Zukunft stellen zu können”, so das Fazit des Landeshauptmanns.

“Wir sind am Ende des Gedenkjahrs am Beginn einer neuen Ära der Zusammenarbeit angekommen”, ergänzte der Tiroler Landeshauptmann Günther Platter. “Das gemeinsame Tirol, die Europaregion, ist voller Leben, das es jetzt weiter zu nutzen gilt.” Für ihn sei Andreas Hofer ein Held, weil er Werte wie Glaube, Heimat, Demut und Solidarität vermittelt habe, bekannte Platter.

Der österreichische Botschafter in Rom, Christian Berlakovits wies insbesondere auf die identitätsstiftende Bedeutung Andreas Hofers für ganz Tirol hin. Die Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino sei eine große Chance, die Vergangenheit zu überwinden und die Herausforderungen der Zukunft anzugehen, sagte Berlakovits.

Und hier ist der offizielle Videobericht zum Ereignis.

Weitere Meldungen und Kommentare zum Thema Südtirol:

- Was kratzt Österreich schon die Doppelstaatsbürgerschaft für Südtiroler

- Südtirols Alt-Landeshauptmann Silvius Magnago 96

- Doppelstaatsbürgerschaft für Südtiroler

- Italienischer Botschafter in Wien regt neues Toponomastik-Gesetz für Südtirol an

- Südtirol: Wo bleibt die Schutzmacht Österreich?

Samstag, 20. Februar 2010, von Elmar Leimgruber

Berlinale 2010: Gold an türkischen Film “Bal”, an Östlund, Schygulla und Kohlhaase

Der begehrte Goldene Bär
Bild: berlinale.de

kulturia.com präsentiert hier nicht nur Schlagzeilen zur Berlinale 2010, sondern wirklich alle vergebenen Preise, auch jene, die in der sonstigen Berichterstattung meist nicht vorkommen:

Die Schauspielerin Hanna Schygulla und Drehbuchautor und Regisseur Wolfgang Kohlhaase wurden anlässlich der ihnen gewidmeten Hommage auf den 60. Internationalen Filmfestspielen Berlin mit dem Goldenen Ehrenbären für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. Eine Auswahl von je fünf Filmen aus ihren Oeuvres wurde im Rahmen der Hommage 2010 gezeigt. Regie-Altmeister Yoji Yamada, die Gründer des Forums Ulrich und Erika Gregor sowie die Gießerei Noack wurden mit der Berlinale Kamera geehrt.

Die türkische Produktion “Bal” (“Honig”) von Semih Kaplanoglu wurde bei der diesjährigen 60. Berlinale als bester Film mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet.

- Die weiteren Auszeichnungen im Bereich Preise Internationale Jury unter der Leitung von Festival-Chef Werner Herzog:

Silberner Bär – Großer Preis der Jury:

Eu cand vreau sa fluier, fluier (If I Want To Whistle, I Whistle) von Florin Serban

Silberner Bär – Beste Regie:

Roman Polanski für The Ghost Writer (The Ghost Writer)

Silberner Bär – Beste Darstellerin:

Shinobu Terajima in Caterpillar (Caterpillar) von Koji Wakamatsu

Silberner Bär – Bester Darsteller:

Grigori Dobrygin in Kak ya provel etim letom (How I Ended This Summer) von Alexei Popogrebsky

und ex aequo:

Sergei Puskepalis in Kak ya provel etim letom (How I Ended This Summer) von Alexei Popogrebsky

Silberner Bär – Herausragende Künstlerische Leistung in der Kategorie Kamera:

Pavel Kostomarov für die Kamera in Kak ya provel etim letom (How I Ended This Summer) von Alexei Popogrebsky

Silberner Bär – Bestes Drehbuch:

Wang Quan’an und Na Jin für Tuan Yuan (Apart Together) von Wang Quan’an

Alfred-Bauer-Preis: In Erinnerung an den Gründer des Festivals, für einen Spielfilm, der neue Perspektiven der Filmkunst eröffnet:

Eu cand vreau sa fluier, fluier (If I Want To Whistle, I Whistle) von Florin Serban

- Den Preis in der Kategorie für den Besten Erstlingsfilm erhielt Sebbe von Babak Najafi. Dieser, dotiert mit 50.000 Euro wird sektionsübergreifend an einen Debütfilm aus dem Wettbewerb, dem Panorama, dem Forum oder der Sektion Generation vergeben. Der Preis wird von der Gesellschaft zur Wahrnehmung von Film- und Fernsehrechten (GWFF) gestiftet.

Berlinale-Palast
Bild: berlinale.de

- Die Berlinale Shorts Preise (für Kurzfilme):

Der Goldene Bär geht an: Händelse Vid Bank von Ruben Östlund (Schweden)

Der Silberne Bär geht an: Hayerida von Shai Miedzinski (Israel)

Das Stipendium des DAAD Künstlerprogramms in Berlin geht an: Adrian Sitaru (Rumänien) für Colivia

Die Nominierung für den europäischen Kurzfilmpreis (EFA) geht an: Venus vs Me von Natalie Teirlinck (Belgien).
- Preise der Generation Kplus Kinderjury:
Gläserner Bär für den besten Film: Shui Yuet Sun Tau von Alex Law
Lobende Erwähnung: This Way of Life von Thomas Burstyn
Gläserner Bär für den besten Kurzfilm: Franswa Sharl von Hannah Hillard
Lobende Erwähnung: Indigo von Jack Price

- Preise der Generation 14plus Jugendjury:

Gläserner Bär für den Besten Film: Neukölln Unlimited von Agostino Imondi und Dietmar Ratsch
Lobende Erwähnung: Dooman River von Adam Elliot
Gläserner Bär für den Besten Kurzfilm: Az Bad Beporsid von Batin Ghobadi
Lobende Erwähnung: Ønskebørn von Birgitte Stærmose

- Generation Kplus Internationale Jury 2010 :

Großer Preis des Deutschen Kinderhilfswerks für den besten Spielfilm: Boy von Taika Waititi
Lobende Erwähnung: Yeo-haeng-ja von Ounie Lecomte
Spezialpreis des Deutschen Kinderhilfswerks für den besten Kurzfilm: Apollo von Felix Gönnert
Lobende Erwähnung: The Six Dollar Fifty Man von Mark Albiston und Louis Sutherland
- Die Preise der Ökumenischen Jury gehen an:
Der Preis für einen Film aus dem Wettbewerb geht an Bal | Honey von Semih Kaplanoglu
Der Preis für einen Film aus dem Panorama geht an Kawasakiho ruze | Kawasaki’s Rose von Jan Hrebejk
Der Preis für einen Film aus dem Forum geht an Aisheen [Still Alive in Gaza] von Nicolas Wadimoff
- Die Preise des internationalen Verbands der Filmkritik:
Preis für einen Film aus dem Wettbewerb: En Familie | A Family Regie: Pernille Fischer Christensen
Preis für einen Film der Sektion Panorama: Parade Regie: Isao Yukisada
Preis für einen Film der Sektion Forum: El vuelco del cangrejo | Crab Trap Regie: Oscar Ruíz Navia

- Der Preis der Gilde deutscher Filmkunsttheater geht an Shahada von Burhan Qurbani

- Preise der C.I.C.A.E.: Kawasakiho ruze | Kawasaki’s Rose von Jan Hrebejk und Winter’s Bone von Debra Granik

“Label Europa Cinemas”: Die Fremde | When We Leave unter der Regie von Feo Aladag

- Teddy – schwul-lesbischer-transidentischer Filmpreis:
Bester Spielfilm: The Kids Are All Right von Lisa Cholodenko
Bester Dokumentarfilm: La bocca del lupo | The Mouth of the Wolf von Pietro Marcello
Bester Kurzfilm: The Feast Of Stephen von James Franco
Teddy Jury Award: Open von Jake Yuzna

Dialogue en perspective: Lebendkontrolle | Outside von Florian Schewe

- Caligari-Filmpreis: La bocca del lupo | The Mouth of the Wolf von Pietro Marcello

- NETPAC-Preis: Yi yè Tái bei | Au revoir Taipei von Arvin Chen

- Friedensfilmpreis: Son Of Babylon von Mohamed Al-Daradji

- Amnesty International Filmpreis: Son Of Babylon von Mohamed Al-Daradji und ex aequo Waste Land von Lucy Walker, João Jardim, Karen Harley

- Femina-Film-Preis: Reinhild Blaschke für das Szenenbild in Im Schatten (In the Shadows) von Thomas Arslan (Forum)

- Leser- und Publikumspreise:

Panorama Publikumspreis: Waste Land von Lucy Walker, João Jardim, Karen Harley

Leserpreis der “Berliner Morgenpost”: En ganske snill mann | A Somewhat Gentle Man von Hans Petter Moland

Der Leserpreis der “Siegessäule” ELSE: Postcard To Daddy von Michael Stock

Leserpreis des “Tagesspiegel”: Winter’s Bone von Debra Granik

- Preise des Berlinale Talent Campus:

Berlin Today Award für Jonah and the Vicarious Nature of Homesickness

Score Competition: Camilo Sanabria (Kolumbien)

Samstag, 20. Februar 2010, von Elmar Leimgruber

Berliner Philharmoniker musizieren für UNICEF: Internet-Live-Übertragung

Die Berliner Philharmoniker geben heute abend ein Benefiz-Konzert zugunsten der UNICEF-Nothilfe für Haiti. Die Veranstaltung ist seit Langem ausverkauft. Musikfreunde in der ganzen Welt können dennoch am Benefiz-Event für das Kinderhilfswerk der UNO unter der Leitung von Chefdirigent Sir Simon Rattle teilnehmen: Das Konzert aus in der Berliner Philharmonie wird ab 20.00 Uhr im Internet live in der Digital Concert Hall unter http://dch.berliner-philharmoniker.de übertragen.

Zum Abschluss seines Beethoven-Zyklus interpretiert das Orchester Beethovens viertes Klavierkonzert , “San Francisco Polyphony” von Ligeti sowie die zweite Symphonie von Sibelius. Solistin des Abends ist die japanische Star-Pianistin Mitsuko Uchida.

Ein Mitschnitt wird im Anschluss an die Live-Übertragung auch im Online-Video-Archiv abrufbar sein. Alle Erlöse des Live-Konzerts und der digitalen Übertragung (Online-Preis: 9,90 Euro) gehen an die UNICEF-Nothilfe in Haiti.

Die Berliner Philharmoniker sind internationaler UNICEF-Botschafter – als erste Institution in diesem Ehrenamt. “Insbesondere die Kinder brauchen jetzt unsere Hilfe, wenn sie eine bessere Zukunft haben sollen. Genießen Sie das Konzert und helfen Sie uns helfen”, sagte Simon Rattle.

Und hier können Sie in Musik von Beethoven, interpretiert von den Berliner Philharmonikern reinhören:

Und falls Sie weniger auf Klassik stehen: hier können Sie durch den Kauf völlig neuer Versionen von Popklassikern ebenfalls Haiti helfen:

Donnerstag, 18. Februar 2010, von Elmar Leimgruber

Karl Markovics sucht einen Wiener Jungen zwischen 16 und 19 Jahren

Karl Markovits
Foto: neunerhaus.at/ Armin Plankensteiner

Einladung zum Casting:
Für einen neuen Kinofilm von Karl Markovics wird der Hauptdarsteller gesucht. So schreibt die EPO Filmproduktion:

“Wenn Du ein “echt wienerischer” JUNGE und zwischen 16 – 19 Jahre alt bist und schon immer einmal die H a u p t r o l l e in einem österreichischen Kinofilm, unter der Regie von Karl Markovics, spielen wolltest, dann ist hier Deine Chance:
CASTING: Samstag, 20. Februar 2010 Zwischen 10.00 – 17.00 Uhr (DAUER ca. 10 min) im KONSERVATORIUM WIEN PRIVATUNIVERSITÄT Bräunerstrasse 5A -1010 Wien KEINE ANMELDUNG! KEINE VORBEREITUNG!”

Na dann: Viel Glück:-)

Mittwoch, 17. Februar 2010, von Elmar Leimgruber

Fastenzeit: Aktion Verzicht 2010: “Weniger ist mehr” – Einladung zur inneren Erneuerung


(Meine Gedanken zu diesem Thema finden Sie am Ende dieses Beitrags in kursiv geschrieben)

Brauchen wir, was wir haben? Haben wir, was wir brauchen?

Zum sechsten Mal findet heuer während der Fastenzeit von heute Aschermittwoch bis Karsamstag 03.04.10 die organisations- und länderübergreifende “Aktion Verzicht” in Südtirol und verschiedenen österreichischen Bundesländern (getragen u.a. von Familienverbänden, Caritas, Schulämter, Jugenddiensten) statt. Ziel ist die bewusste Auseinandersetzung mit den eigenen Gewohnheiten und Verhaltensmustern und der freiwillige Verzicht auf bestimmte “geliebte” Konsumgüter (z.B. Alkohol, Zigaretten, Süssigkeiten…). Sich von diesen eine Zeit lang zu distanzieren, verbessert das Gespür für sich selbst; die Sensibilität für die eigene Lebensweise steigt, schreiben die Initiatoren in ihrer Aussendung. Diese Selbstprüfung und Suche nach einem ausgeglichenen Maß wirft eine interessante Frage auf: Inwieweit ist es einem möglich, die eigenen Wünsche und Handlungen zu kontrollieren? Das Durchhaltevermögen wird auf die Probe gestellt.

Ergebnisse der modernen Gehirnforschung und Lernpsychologie belegen laut Aussendung der Initiatoren, dass durch den zeitweiligen Aufschub einer Belohnung die Fähigkeit zur Selbstregulierung trainiert wird. Die Fastenzeit bietet eine gute Gelegenheit dafür. All jene, die sich an der Aktion beteiligen, werden in ihrem Verzichtsversuch neben den Mitmachaktionen der Projektträger durch Aufkleber mit dem Motto der Aktion: „Weniger ist mehr“ unterstützt. Diese können – als sichtbares Bekenntnis zum Verzicht und als Erinnerung an den guten Vorsatz – auf persönlichen Verzichtsgegenständen platziert werden. In Südtirol gehört die „Aktion Verzicht“ übrigens zu den Begleitmaßnahmen der Kampagne “Alkoholprävention in Südtirol”. Und die “Aktion Verzicht” ist jetzt als “Event” auch auf facebook vertreten.

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Bischof Alois Schwarz
Foto: Diözese Gurk-Klagenfurt/ Neumüller

Die Fastenzeit lädt zur inneren Erneuerung und zur Unterstützung der Notleidenden ein, schreibt Diözesanbischof Alois Schwarz (Gurk-Klagenfurt) in der Einleitung zu seinem Fastenhirtenbrief 2010: “Dazu können das Lesen in der Heiligen Schrift, die Mitfeier der hl. Messe sowie die Feier des Bußsakramentes eine wertvolle Hilfe sein”, schreibt der Kärntner Bischof. Die Fastenzeit ermögliche “einen persönlichen Weg der Erneuerung”, so Bischof Schwarz, der dazu aufruft, “die einzelnen Fastensonntage wie geistliche Rastplätze auf dem Weg zur Auferstehung zu verstehen” und “mit dem Evangelium die persönliche Berufung zum Christ-Sein zu stärken”.

Bereits im Jänner dieses Jahres hielt Bischof Schwarz, der vor seiner Ernennung zum Kärntner Diözesanbischof gleichzeitig Pfarrer und Pastoralamtsleiter und anschliessend Weihbischof in der Erzdiözese Wien war, einen viel beachteteten Vortrag: Er appellierte dafür, Mut zum öffentlichen Bekenntnis des Glaubens aufzubringen. “Wir leben heute in einer Welt, in der die Menschen erfahren und sehen wollen, dass der Glaube Sinn macht und Sinn stiftet auf Zukunft hin”, sagte Schwarz bei einem Vortrag in der Kärntner Pfarre St. Leonhard im Lavanttal. Die Gottesbeziehung sei entscheidend für das Leben der Menschen, sagte der Gurker Bischof: “Wenn Gott uns abhanden kommt, verliert der Mensch die Kontrolle über sich selbst und unsere demokratische Gesellschaft wird hilflos”. Ein Abschied von Gott in der Gesellschaft führe zum Verlust der “Sprache der Hoffnung” und der “Sprache des Trostes”. Alle Christen seien dafür verantwortlich, “Gott in dieser Welt gegenwärtig zu halten”, appellierte Bischof Schwarz.
Der 32 Seiten umfassende Fastenhirtenbrief von Diözesanbischof Alois Schwarz ist in Broschürenform, der auch in slowenischer Fassung aufgelegt wird, ist kostenlos im Behelfsdienst der Diözese Gurk-Klagenfurt und in den Kärntner Pfarren erhältlich sowie hier kostenlos downloadbar.

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Das offizielle katholische Fastengebot schreibt übrigens ein striktes Fleischverbot am Aschermittwoch und an allen Freitagen der Fastenzeit vor.

Der Aschermittwoch und der Karfreitag gelten bei den Fastengeboten zusätzlich auch noch als sogenannte Abstinenztage, an denen nur eine einmalige Sättigung am Tag erlaubt ist.

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Wir dürsten manchmal in dieser Zeit des Überflusses nach mehr, nach etwas, das trotz allem Verfügbarem, vielleicht unsere tiefsten Sehnsüchte stillen könnte. Vielleicht ist weniger manchmal tatsächlich mehr, vielleicht wäre es sinnvoll, mal einfach “Neues” bzw. über die Jahre und Jahrzehnte Verlerntes wieder neu auszupobieren, um unseren inneren Hunger zu stillen. Vielleicht wirkt es ja tatsächlich.

Aber niemand “muss” ja fasten oder verzichten. Zwang ist immer verkehrt und führt teilweise zum genauen Gegenteil dessen, was man will. Besonders problematisch ist hier der innere Zwang, den man sich zuweilen auch selbst auferlegt und der einen erdrücken kann. Einmal pro Woche auf Fleischgenuss zu verzichten, schadet jeodch nicht.

Ich begrüsse daher auch solche Aktionen: Einladungen zu Verzicht und zu innerer Erneuerung sind unbedingt sinnvoll, zumal es ja unsere persönliche Freiheit ist, die es uns ermöglicht, Angebote anzunehmen oder abzulehnen.

Und ja: Man darf sich bewusst und freiwillig für Verzichten und Fasten entscheiden.

Mittwoch, 17. Februar 2010, von Elmar Leimgruber

Brit Awards 2010 für Lady Gaga, Robbie Williams, JLS, Kasabian, Dizzee Rascal, Jay-Z, Florence und Lilly Allen

Letzte Nacht wurden die Brit Awards, einer der wichtigsten Musikpreise neben dem Grammy in London vergeben.

Grösste Abräumerin des Abends war (nach bereits zwei Grammys letzthin) die US-Sängerin Lady Gaga: Sie erhielt gleich drei Awards: als beste internationale Künstlerin, für das beste Album („The Fame“) und als bester Newcomer des Jahres. Zwei Awards erhielten JLS: als bester britischer Newcomer und sie lieferten die beste Single (“Beat Again”). Beste britische Gruppe sind Kasabian.

Robbie Williams wurde, obwohl erst 36, für sein Lebenswerk ausgezeichnet, den Preis als bester britischer Sänger erhielt er allerdings nicht; der ging an Dizzee Rascal. Beste britische Solokünstlerin wurde Lilly Allen (24). Den Preis für das beste britische Album erhielt Florence & The Machine für „Lungs“. Bester internationaler Künstler wurde US-Rapper Jay-Z.

Oasis wurden für das beste britische Album der vergangenen 30 Jahre für “(What’s The Story) Morning Glory” und die Spice Girls für “Wannabe/Who Do You Think You Are” (1997) für beste britische Performance der vergangenen 30 Jahre mit einem Brit Award belohnt.

Alle vergebenen Preise in der Übersicht:

British Male Solo Artist
Dizzee Rascal

British Female Solo Artist
Lily Allen

British Breakthrough Act
(Winner chosen by Radio 1 listeners)
JLS

British Group
Kasabian

British Album
Florence & the Machine “Lungs” (Island/Universal Music)

British Single
(Winner selected by U.K. commercial radio listeners)
JLS “Beat Again” (Epic/Sony Music)

International Male Solo Artist
Jay-Z

International Female Solo Artist
Lady Gaga

International Breakthrough Act
(Winner chosen by MTV viewers)
Lady Gaga

International Album
Lady Gaga “The Fame” (Interscope/Universal Music)

BRITs Album of 30 Years
(Winner chosen by Radio 2 & 6 Music listeners)
Oasis “(What’s the Story) Morning Glory?” (Big Brother)

BRITS Performance of 30 Years
Spice Girls

Critics’ Choice
Ellie Goulding

Producer
Paul Epworth

Und das waren die Nominierten 2010 insgesamt:

  • British Female Solo Artist
    Bat for Lashes
    Florence & the Machine
    Leona Lewis
    Lily Allen
    Pixie Lott
  • British Male Solo Artist
    Calvin Harris
    Dizzee Rascal
    Mika
    Paolo Nutini
    Robbie Williams
  • British Breakthrough Act
    Florence & the Machine
    Friendly Fires
    JLS
    La Roux
    Pixie Lott
  • British Group
    Doves
    Friendly Fires
    JLS
    Kasabian
    Muse
  • Best British Album
    Dizzee Rascal – Tongue n’Cheek
    Florence & the Machine – Lungs
    Kasabian – West Ryder Pauper Lunatic Asylum
    Lily Allen – It’s Not Me, It’s You
    Paolo Nutini – Sunny Side Up
  • British Single
    Alesha Dixon – Breathe Slow
    Alexandra Burke Ft Flo Rida – Bad Boys

    Cheryl Cole – Fight For This Love

    Joe McElderry – The Climb
    JLS – Beat Again
    La Roux – In For The Kill
    Lily Allen – The Fear
    Pixie Lott – Mama Do
    Taio Cruz – Break Your Heart
    Tinchy Stryder Ft N-Dubz – Number 1
  • Critics’ Choice
    Ellie Goulding
    Delphic
    Marina and the Diamonds
  • BRITs Album of 30 Years
    Coldplay – A Rush of Blood to the Head
    Dido – No Angel
    Dire Straits – Brothers in Arms
    Duffy – Rockferry
    Keane – Hopes & Fears
    Oasis – (What’s the Story) Morning Glory?
    Phil Collins – No Jacket Required
    Sade – Diamond Life
    The Verve – Urban Hymns
    Travis – The Man Who
  • The BRITs Hits 30
    Bee Gees – Stayin’ Alive/How Deep is Your Love
    Bros. – I Owe you Nothing
    Coldplay – Clocks
    Eurythmics & Stevie Wonder – Angel
    Girls Aloud – The Promise
    Kanye West – Gold Digger
    Kylie Minogue – Can’t Get You Out of my Head
    Michael Jackson – Earth Song
    Paul McCartney – Live & Let Die
    Pet Shop Boys – Go West
    Robbie Williams & Tom Jones – The Full Monty Medley
    Scissor Sisters – Take Your Mama
    Spice Girls – Wannabe/Who Do You Think You Are
    Take That – Beatles Medley
    The Who – Who Are You
  • International Female Solo Artist
    Lady Gaga
    Ladyhawke
    Norah Jones
    Rihanna
    Shakira
  • International Male Solo Artist
    Bruce Springsteen
    Eminem
    Jay-Z
    Michael Buble
    Seasick Steve
  • International Album
    Animal Collective – Merriweather Post Pavilion
    Black Eyed Peas – The End
    Empire of the Sun – Walking on a Dream
    Jay-Z – The Blueprint 3
    Lady Gaga – The Fame
  • International Breakthrough Act
    Animal Collective
    Daniel Merriweather
    Empire of the Sun
    Lady Gaga
    Taylor Swift
  • Outstanding Contribution Award
    Robbie Williams