Die Komödie “Weiberaufstand” nach der antiken Vorlage von Aristophanes “Die Frauen in der Volksversammlung” gelangt vom 27.-30. August in Lindabrunn/Baden zur Aufführung.
Den antiken Chor liefert Lucy van Org mit ihrer Band Übermutter
, die in den 90ern als Lucilectric
für Furore sorgte u.a. mit ihren Hits “Weil ich ein Mädchen bin” und “Hey Süsser”.
Unter der Regie von Thomas Thalhammer, der auch für die Neuberabeitung des Aristophanes-Stückes verantwortlich zeichnet, spielen zudem Dagmar Schwarz, Michaela Christl, Helga Leitner, Saskia Bade, Alexander Donesch und Max Mayerhofer.
Auf zum Weiberaufstand in Lindabrunn/Baden
Die neue Kunst- und Kultur-Domain: www.kulturia.com
Ich freue mich Ihnen mitzuteilen: Ab sofort haben meine Kultur-Kritiken und -News eine neue Domain: www.kulturia.com.
Auch wenn sich mit der neuen Webpräsenz nicht sofort alles ändern wird: freuen Sie sich auf große Neuerungen in Kürze:-)
Tarzan besucht Hamburg
Die Fernsehzuschauer haben entschieden: Anton Zetterholm und Elisabeth Hübert werden die Hauptrollen im neuen Disney-Musical Tarzan
spielen. Unter den Juroren war Phil Collins
, der die Songs zum Film (Score: Mark Mancina
) und zum gleichnamigen Musical schrieb.
Ab Oktober ist das Stück, das bereits am Broadway lief, live im Theater Neue Flora in Hamburg zu sehen. Tickets hier
Künstlerleid, Downloads und das liebe Geld
Grönemeyer, Catterfield, Jürgens, Kollo und andere appellieren in einem offenen Brief an die deutsche Bundeskanzlerin, den Kampf gegen Raubkopierer im Internet zur Chefsache zu machen. Werden diese Herren und Damen der Kreativbranche sosehr unter Druck gesetzt durch ihre Musiklabels, dass sie sowas nötig haben?
Bei allem Verständnis für die berechtigten Anliegen – ich bin überzeugter Käufer von Original-CDs und DVDs und selbst legale Downloads nütze ich seltenst- aber: Die Musikindustrie ist so mächtig, dass sie nicht nur immer wieder Anbieter von illegalen Downloads zur Kasse bietet, was ja Rechtens ist, sondern auch noch europaweite Gesetzesänderungen zu ihren Gunsten durchsetzen konnte:
Schon seit Jahren muss jeder Konsument, der CD- oder DVD-Rohlinge, einen CD- oder DVD-Brenner, einen Satellitenempfänger, Videorekorder oder Computer kauft, einen nicht geringen Beitrag zusätzlich für das Produkt bezahlen (denn man könnte ja damit kopieren), der den Künstlern zugute kommt. Es wird also sowieso schon doppelt abkassiert: eienrseits, wenn man CDs oder DVDs kauft, andererseits aber auch, wenn man Geräte kauft.
Irgendwann muss es genug sein mit dem immer mehr Vielfach-Abkassieren und dem Immermehr-Nimmersatt:
Wenn Musik- und Video-Industrie und Künstler verhindern wollen, dass illegal downgeloadet wird (das habe ich übrigens schon 2002 in einem Kommentar geschrieben, nur hört ja leider keiner auf mich), dann hilft nur eines wirklich: CDs und DVDs so günstig wie möglich auf den Markt: dann ist die Produktion pro Stück günstig, der Verdienst hoch. Und bei 5-9 Euro pro neuer CD werden nach meiner Einschätzung die meisten bisherigen Musikpiraten zum Original zurückkehren.
Frohe Ostern
Werte Kulturinteressierte
Ich wünsche Ihnen erholsame Osterfeiertage
Elmar Leimgruber
Übrigens: ich freue mich über Feedback zu meinen Kommentaren.
Mnozil Brass rockt
Sie sind schon seit Jahren DER Geheimtip für anspruchsvolle Bläsermusik und langsam erreichen sie auch schon den Olymp der Karriereleiter. Die Rede ist von Mnozil Brass
, jenen talentierten Studenten der Wiener Musikuniversität, die zu ihrer Studienzeit sich regelmässig in der Mnozil Gastwirtschaft in Wien trafen um gemeinsam ihre Blechblasinstrumente zum Erklingen zu bringen.
Schon vor Jahren habe ich sie live im Wiener Akademietheater erlebt mit ihrer Operette Das Trojanische Boot
; nun gaben sie dasselbe Programm im hochehrwürdigen Wiener Burgtheater zum Besten und in Kürze sind sie gar mit einem neuen Programm im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins zu Gast.
Mnozil Brass sind keine reine Blechbläsertruppe (schon darin sind sie genial gut), sie sind auch exzellente Schauspieler und Comedians. Und man sollte sie des Öfteren auch live erlebt haben; sonst entgeht einem ein wertvolles Stück echte Kunst und Kultur.
Und hier können Sie in die Musik von Mnozil Brass reinhören:
Alle grossen Musicals in Deutschland online buchbar
Jetzt können Musical-Fans aufatmen: alle großen Musicals können nun online gebucht werden. Teils gibts Specials, wie Musical inklusive Hotel oder Musical inklusive Dinner zu besonders günstigen Preis.
Hier gehts zu den Musicals.
Der Ring des Nibelungen als Musical in Bonn
Der Musiker Frank Nimsgern
hat schon durch mehrere Musicals auf sich aufmerksam gemacht, so durch “Poe” und “Paradise of Pain”. Seit Dezember 2007 läuft nun seine Version vom Ring des Nibelungen
namens “Der Ring”
am Opernhaus Bonn in der Uraufführung. Am Dienstag war ich live dabei:
Das Vorspiel sowie einige weitere Nummern, so “Was kommt, bleibt”, Der Drachenkampf” und “Dein Blut ist die Glut” könnten von meinem Lieblingskomponisten Hans Zimmer
sein, der Rest des Musicals ist stilistisch eine bunte Mischung, in der ziemlich viele Ohrwürmer dabei sind, so beispielsweise “Macht”, “Dreifach die Triebe”, “Wenn ich nur will”, “Brenn mir den Tag”, “Das Schwert der Rache”, “Steig hinab kleiner Mann”, “Lass uns Erinnerung sein”, “Gottheit von den Augen”.
Die Inszenierung wirkte etwas eigenartig auf mich, aber dafür wirkte Frank Nimsgern persönlich live mit (manchmal wurden die Musiker durch eine Hebebühne in den sichtbaren Raum gerückt).
Wirklich großartig aber fand ich hingegen die Besetzung des Wotan durch Karim Khawatmi (von ihm wird man in Zukunft sicher noch viel hören) und des Siegfried durch Marcus Hezel (auf der CD “Der Ring – Das Musical” interpretiert diesen Part Serkan Kaya
). Und mir als Stimmfetischisten fiel uch die herrliche Sprecherstimme von Frank Felicetti auf. Lobenswert erwähnt seien auch die Tänzerinnen und Tänzer, die in der Choreographie von Marvin A. Smith glänzten.
Aino Laos
, die gemeinsam mit Nimsgern das Musical “Arena” schrieb, als Brunhild aber hat mich an diesem Abend leider nicht wirklich überzeugt, genauso wenig wie Darius Merstein-MacLeod als Alberich oder Judith Jakob, Michaela Kovarikova, Maricel Wölk und Stephanie Theiß als Rheintöchter.
Vielleicht war ich an diesem Abend schon etwas müde, aber bei wirklich großartigen Produktionen nicke ich üblicherweise nicht ein; hier aber passierte es mir beim ersten Teil gleich mehrmals.
Dennoch: einige Nummern sind wirklich gut, und auch sehr hörenswert. Veilleicht sollte ich mir den Nimsgern-Ring noch ein zweites Mal ansehen, um eventuell ein objektiveres Urteil abgeben zu können. Als Musical-Freak sollte man ihn auf jedem Fall gesehen haben.





