Mittwoch, 14. Mai 2008, von Elmar Leimgruber

Die neue Kunst- und Kultur-Domain: www.kulturia.com

Ich freue mich Ihnen mitzuteilen: Ab sofort haben meine Kultur-Kritiken und -News eine neue Domain: www.kulturia.com.
Auch wenn sich mit der neuen Webpräsenz nicht sofort alles ändern wird: freuen Sie sich auf große Neuerungen in Kürze:-)

Mittwoch, 14. Mai 2008, von Elmar Leimgruber

Über royale Wunschehen

Ist schon tragisch:
Zuerst, als es Diana an der Seite von Prinz Charles gab, wollte sie niemand in seinem Umfeld akzeptieren, weil sie angeblich so un-royal war. Und schon bald sah man Charles immer öfter mit seiner Jugendfreundin Camilla, die dem Hofstadt offenbar genehm war.
Dann flogen Seitensprünge von Charles und von Diana auf und kam Diana ums Leben. Weil dies damals niemand verstanden hätte, wartete Charles acht Jahre nämlich bis 2005, ehe er seine Langzeitgeliebte doch heiratete; offenbar aber wartete er immer noch nicht lange genug:
Inzwischen, drei Jahre später, scheint nämlich das eheliche Glück der beiden offenbar zu Ende: Nach Zeitungsberichten steht eine Scheidung kurz bevor.
War es nun echte Liebe, die die beiden über Jahrzehnte verband, obwohl die Ehe dann die drei Jahre offenbar nicht übersteht? Oder waren es Macht- und Geldgier? Ich habe diesbezüglich meine Meinung und verschweige sie hier und heute ausnahmsweise.

Dienstag, 13. Mai 2008, von Elmar Leimgruber

Serbien auf dem harten Weg nach Europa. Hoffentlich.

Die Serben haben bei den Parlamentswahlen den Ultranazionalisten (29% und 9%) den Laufpass gegeben, trotz prominenter Wahlhilfe durch Österreichs FPÖ-Chef Strache (siehe dazu meinen eigenen Kommentar von vor ein paar Tagen). Gut so!
Für ganz Ex-Jugoslawien gibt es letztlich nur eine sinnvolle Zukunft: jene ins gemeinsame Europa. Und dafür hat sich die Bevölkerung Serbiens jetzt offenbar entschieden: Die pro-europäischen Parteien DS (39%) und LPD (5%) schafften gemeinsam zwar keine Mehrheit, aber vielleicht überdenkt jene Partei, die wegen ihrer Unzuverlässigkeit in Europafragen diese Wahlen notwendig machte, ihre Position ja noch (die DSS erhielt jetzt 14%). Dann stünde einer Regierung Richtung Europa nichts mehr im Wege. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Sonntag, 11. Mai 2008, von Elmar Leimgruber

Gusi-Papa, lehre uns Fussball spielen!

Österreichs Staatspapa Gusi pflegt gute Kontakte: So ist er gerade in Argentinien bei seinem Vor-Vorgänger namens Klima -jetzt verantwortlich für VW in ganz Südamerika. Und was macht der Gusi dort nach eigenen Angaben?
ER holt SICH dort Tipps für die Fußball-Euro 2008, damit ER Österreichs Fußballer EM-fit machen kann.
Na Bumm! Oder besser Bam! Oder noch besser: Oida!!! Du bist der ärgste KROCHA! Fix!!!

Freitag, 9. Mai 2008, von Elmar Leimgruber


Schnell zur Schiedsrichterausbildung: Die Euro ruft


*ohne Worte*

Donnerstag, 8. Mai 2008, von Elmar Leimgruber

Niki Lauda führt AUA aus der Krise

Den Austrian Airlines (AUA) geht es -gelinde gesagt- nicht gut. Zuerst 60 Mio. Euro Verlust im ersten Quartal dieses Jahres, dann will auch noch jener Saudi-Scheich, der die AUA mit 150 Mio. Euro “retten” wollte aussteigen, weil er angeblich getäuscht wurde.
Das Ganze ist ein Trauerspiel. Und auch, wenn es weder der Republik Österreich, die über die ÖIAG knapp 43% der AUA-Anteile hält, passt noch dem AUA-Vorstand: Niki Lauda hat wieder einmal recht mit seiner Analyse, die er der ZIB 2 (ORF 2) gab: Ein regionale Fluglinie kann langfristig weder durch staatliche Finanzspritzen noch durch private Investoren wirklich saniert werden.
Ob Scheich Al Jaber jetzt also bei der AUA einsteigt oder nicht, ändert also nicht viel, weil dies die AUA langfristig nicht retten wird können.
Bei allem Verständnis für den Unabhängigkeitwillen der AUA: Es gibt langfristig keine Alternative als mit einer großen Fluglinie zumindet weitgehend zusammenzuarbeiten und so Synergieeffekte zu nützen; nur so kann eingespart werden. Dies sagte Nika Lauda gestern abend in der ZIB2. Und ich sage dazu: Richtig: So und nicht anders kann und wird die AUA auch gerettet werden können. Und ich ergänze noch: die Lufthansa, vor deren Übernahme sich die AUA sosehr fürchtet, wäre ideal als Partner der AUA: immerhin sind beide Airlines schon seit Jahren StarAlliance-Partner.
Und noch ein Gedanke am Rande: Vielleicht wäre gerade jetzt Niki Lauda der ideale Mann an der Spitze der AUA.

Mittwoch, 7. Mai 2008, von Elmar Leimgruber

Tarzan besucht Hamburg

Die Fernsehzuschauer haben entschieden: Anton Zetterholm und Elisabeth Hübert werden die Hauptrollen im neuen Disney-Musical Tarzan spielen. Unter den Juroren war Phil Collins, der die Songs zum Film (Score: Mark Mancina) und zum gleichnamigen Musical schrieb.
Ab Oktober ist das Stück, das bereits am Broadway lief, live im Theater Neue Flora in Hamburg zu sehen. Tickets hier

Mittwoch, 7. Mai 2008, von Elmar Leimgruber

Stoppt Straches Nationalismus!

Man mag das Wirken von FPÖ-Chef H.C. Strache ja durchaus gut finden und vielleicht sogar für notwendig halten.
Aber was sich Strache bei seinem “Staatsbesuch” in Serbien geleistet hat, kann meines Erachtens nicht mehr toleriert werden:
Während ganz Europa versucht zusammenzuwachsen und einen gemeinsamen europäischen Weg zu gehen, fährt der FPÖ-Chef zu den serbischen Nationalisten, bestärkt sie in ihrem nationalistischen Denken, ermutigt sie zu einem antieuropäischen Weg und ruft ihnen auch noch auf serbisch zu: “Kosovo ist Serbien”.
Das kann man nicht mehr Populismus nennen, wenn Strache auch offenbar damit im Teich der Wiener Serben Wählerstimmen fischen will. Das was Strache in Serbien tat, ist eine Volksverhetzung solches Ausmaßes, die ich bisher noch nie erlebt habe. Es kann nicht sein, dass ein österreichischer Parlamentarier in ein fremdes Land fährt und sich mit nationalistischen Kräften solidarisiert und dessen aufgebrachte Bevölkerung noch weiter aufhetzt gegen Europa und damit auch gegen Österreich.
Es ist tragisch, dass keiner der namhaften Politiker hier dagegen Stellung bezieht. Wer hier schweigt, riskiert einen weiteren Balkankrieg.
Ich teile das Anliegen Serbiens, dass dessen Minderheitsbevölkerung im Kosovo geschützt wird und dass international gewährleistet und garantiert wird, dass die serbische Bevölkerung im Kosovo dieselben Rechte haben muss wie die Kosovo-Albaner.
Aber Nationalismus, von wem auch immer, von Österreichern oder Deutschen, von Serben, Franzosen, Italienern und Chinesen ist abzulehnen und zu verurteilen.
Wir leben in einem friedlichen geeinten Europa, das uns vor große Verantwortung stellt. Nehmen wir diese Verantwortung an und meistern wir sie: mit einem gesunden Selbstbewusstsein und Patriotismus für die Interessen des eigenen Landes, seine Sprache, Kultur und Geschichte im eigenen Land und der EU gegenüber. Aber wir sind nicht nur Deutschland, Österreich, Südtirol, sondern wir sind auch Europa. Und das ist sehr gut so.

Dienstag, 6. Mai 2008, von Elmar Leimgruber

Endlich schaut die Welt auf Myanmar (Burma)

Es ist schon tragisch genug, dass Rangoon von einer verheerenden Naturkatastrophe erfasst wurde, der tausende Menschen zum Opfer fielen. Noch trauriger finde ich, dass erst so was passieren musste, damit die ansonsten oft so übereifrig besorgte westliche Welt sich mit Myanmar beschäftigt.
Seit Jahrzehnten herrscht in dem asiatischen Land eine Militärdiktatur, die jeglichen, auch friedlichen Widerstand gewaltsam und blutrünstig niederschlägt. So wurden Ende letzten Jahres friedlich demonstrierende buddhistische Mönche vom Militär einfach abgemetzelt, ohne dass es die restliche Welt wirklich für notwendig hielt, dagegen einzuschreiten.
Offenbar hat Myanmar keine so wertvollen Bodenschätze als dass irgendein Weltpolizist dagegen vorgehen würde. So wünsche ich mir, dass wenigstens jetzt wegen der Naturkatastrophe näher hin- anstatt weggeschaut wird, vor allem, was die Menschenrechte dort betrifft. Immerhin sind jetzt mal viele Journalisten in der Krisenregion tätig.
Mich hat zu diesem Thema übrigens schon 1996 der Film “Beyond Rangoon” von John Boorman mit Patricia Arquette in der Hauptrolle zutiefst bewegt, den ich an diesem Thema interessierten Lesern sehr empfehlen kann. Es ist schon bezeichnend für die heutige allgemeine Gleichgültigkeit, dass dieser Film zwar als Videokassette veröffentlicht wurde, aber bis heute nicht auf DVD erschienen ist.

Montag, 5. Mai 2008, von Elmar Leimgruber

meinsenf.net: Billiger Boulevard – hochwertiger Journalismus

Jetzt ist es echt mal Zeit für eine Stellungnahme in eigener Sache zu meinsenf.net:
Immer wieder bekomme ich zu hören und zu lesen, dass meine Themenauswahl zwar recht vielseitig ist, dass aber das Niveau der Beiträge -weil “boulevardmässig”- schon manchmal zu wünschen übrig lässt.
meinsenf.net ist nicht Boulevard. meinsenf.net ist aber auch kein hochwertiger Journalismus.
meinsenf.net ist beides, und dies in fast allen Varianten: Ich verfasse meine Beiträge -je nach Thema, Ernsthaftigkeit und Unterhaltungswert- einmal sehr “billig”, ja niveaulos, dann mit einem leichten Zwinkern, weiters gut recherchiert und hinterfragt und manchmal -wenn auch derzeit aus Zeitgründen nicht sehr häufig- mit einem Wort: sehr hochwertig.
Erstaunlicherweise aber werden meine hochwertigeren Kommentare -wohl weil um einiges länger (nur deswegen?)- weit weniger gelesen als jene kurzen nur bissigen rein provokanten oder lustigen Schreibser.
Wie auch immer: ich finde: gerade diese bunte vielseitige Mischung macht das Wesen von meinsenf.net aus. Und daher habe ich auch -zumindest vorläufig_ nicht vor, daran was zu ändern.
Es wird also auch in Zukunft hier sowohl Seichtes als auch Anspruchsvolles zu lesen geben. Und natürlich freue ich mich über Ihr Feedback und Ihre Eindrücke.
Herzlichst Ihr