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Sonntag, 28. Februar 2010, von Elmar Leimgruber

Wer auf seine Ernährung achtet, braucht keine Diät: Hören Sie auf Ihren Körper!

Der Diät-Ratgeber der Stiftung WarentestKaum ist die Fastenzeit da und das Frühjahr naht, denken auch Menschen, die keinesfalls gläubig sind, ans Fasten. Verstanden wird Fasten da vor allem als der Kampf gegen die überschüssigen Pfunde. Und zahlreiche Zeitschriften bieten zudem Diäten und sogenannte Fastenkuren an.

Wer auf seine Ernährung achtet, braucht keine Diät, schreibt dazu die Konsumentenschutz-Organisation Stiftung Warentest, die zu diesem Thema einen Ratgeber veröffentlicht: Gesunde Ernährung heißt demnach vor allem: möglichst natürliche und abwechs­lungsreiche Kost. Wer neugierig auf Essen und Kochen ist, bei dem kommen positive Effekte fast von allein.

Bewusstes Essen gepaart mit Bewegung hält fit und macht Spaß. Und immer gilt: Entspannt essen, denn den einen idealen Speiseplan für jeden Menschen und jede Situation gibt es nicht.

Laien sollten allzu eindeutigen Versprechen und Geboten mit Skepsis begegnen, schreibt die Stiftung Warentest: “Vieles beeinflusst, was im Einzelfall gesund ist. Hören Sie daher vor allem auf ihren Körper und ernähren Sie sich bewusst”. Einige einfache Grundsätze der Stiftung Warentest zu diesem Thema:

  • Je abwechslungsreicher, desto besser. Bananen enthalten andere Nähr­stoffe als Äpfel. Um von allen Vitaminen und Mineralstoffen etwas zu bekommen, sollte nicht immer das gleiche Obst auf dem Teller landen. Das gilt auch für andere Lebensmittel: Ob Nudeln, Reis oder Kartoffeln, ob Rosen­kohl, Fenchel oder Spinat, ob Fleisch, Fisch oder Käse – die Mischung macht’s.
  • Maß halten. Wer jeden Tag aus Gewohnheit Unmengen von Süßigkeiten oder auch Fleisch in sich hineinstopft, verliert früher oder später wahr­scheinlich völlig die Lust daran. Genießen Sie lieber bewusst und Sie werden mehr Spaß am Essen haben. Grundsätzlich gilt: In zu großen Mengen kann alles schädlich sein. Ganz verzichten müssen Sie aber auch auf nichts.
  • Zeit nehmen. Kochen Sie selber und bestimmen damit, was auf dem Teller landet. Das macht Freude und weckt Lust auf die Lebensmittelvielfalt. Nehmen Sie sich Zeit für Kochen und Essen. Das regt den Appetit an und schafft Raum für bewusste Ernährung.
  • Natürliche Lebensmittel verwenden. Verarbeitete Produkte enthalten oftmals weniger Nährstoffe als die ursprünglichen Lebensmittel. Auch künstliche Zusätze gleichen das meist nicht aus. Nährstoffe entfalten ihre Wirkung in der Regel am besten in ihrem natürlichen Zusammenhang. Das Motto dieser Ernährungslehre lautet: Iss Nahrung, nicht Nährstoffe. Also beispielsweise eine Paprika statt Vitamin C und Karotinoiden in Pillenform.
  • Ausreichend trinken. Das ist einfacher, als viele Ratgeber es weismachen wollen. Rund 1,5 Liter am Tag reichen vollkommen aus. Und: Dazu zählen auch Kaffee und Tee. Wasser gilt als das Nonplusultra. Auch verdünnte Säfte dürfen dabei sein.

Auch ob ein etwas höherer BMI automatisch ungesünder ist, ist umstritten:
Jeder Mensch hat sein persönliches Idealgewicht, auch Veranlagung spielt dabei eine Rolle. Falls Sie etwas an Ihrem Gewicht ändern wollen, sollten Sie sich vorher genau über Vor- und Nachteile verschiedener Diäten informieren. Allerdings gilt: Extreme Fettleibigkeit führt definitiv zu einem erhöhten Krankheitsrisiko: in diesem Fall besser einen Arzt aufsuchen, rät test.

Sowohl fürs Gewicht als auch für die Gesundheit ist neben einer bewussten Ernährung vor allem Bewegung wichtig. Auch hier muss jeder das richtige Maß finden. Und: Aller Anfang ist schwer. So tun Sie sich auf jeden Fall etwas Gutes (so die Stiftung Warentest):

  • Erledigen Sie kürzere Wege zu Fuß oder mit dem Fahrrad statt ins Auto zu steigen.
  • Laufen Sie Treppen statt mit dem Fahrstuhl zu fahren.
  • Machen Sie am Wochenende eine Radtour oder einen Spaziergang, das bringt frische Luft und Bewegung.
  • Suchen Sie sich einen Sport, der Ihnen Spaß macht.

Zahlreiche Laienexperten geben in Medien und in persönlicher Beratung Empfehlungen zum Abnehmen und zu gesunder Ernährung, kritisiert auch der Verband der Ernährungswissenschafter Österreichs (VEÖ). So finden sich Ratsuchende heute in einem Dschungel widersprüchlicher, oft unseriöser Informationen. Mal abgesehen davon, dass in Österreich laut § 119 (1) GewO 2002 nur Personen mit einer adäquaten Ausbildung wie Ernährungswissenschaftler eine Ernährungsberatung ausüben dürfen: Abnehmversuche bleiben ohne professionelle Hilfe langfristig erfolglos, schreibt der VEÖ.

Demnach kommt es bei guter langfristiger Ernährungsberatung auf die folgenden Punkte an:
1. Der Ernährungsberater verfügt über eine umfassende Ausbildung wie z. B. das Studium der Ernährungswissenschaften.
2. Am Anfang der Beratung stehen eine Anamnese und üblicher Weise die Analyse eines Ernährungsprotokolls.
3. Die Beratung erfolgt produktneutral.
4. Zentral sind realistische Beratungsziele. Die Aussicht auf einen Gewichtsverlust von mehr als einem Kilo pro Woche ist unseriös.
5. Gesund abnehmen braucht Zeit – so auch die Beratung.

Um ausgebildete und seriöse Ernährungsberater zu finden, bietet der VEÖ nun unter http://www.veoe.org/get-your-expert.html eine kostenlose Expertendatenbank von Ernährungswissenschaftern in ganz Österreich an. Dort können Ratsuchende unkompliziert und rasch Experten mit dem Spezialgebiet “Gewichtsreduktion” oder anderen Themenbereichen in
ihrer Nähe finden.

Sonntag, 24. Januar 2010, von Elmar Leimgruber

Gratis-Buch: Kulinarische Köstlichkeiten ohne Grenzen

Gratis Köstlichkeiten aus den Alpenländern

Ich koche gern. Und das mit Leidenschaft: meist zwar weniger für mich allein, aber für Freunde immer wieder gern.

Ich schaue mir gern Kochbücher an, habe durchaus einige auch zuhause und hole mir von da auch manchmal Kochideen. Aber ich koche garantiert nicht nach einem Kochbuch. Da verlasse ich mich lieber auf mein eigenes Kochgespür.Und es schmeckt ja meistens so lecker, dass ich leider dann mehr esse als ich eigentlich geplant hatte. Aber das wäre eine andere Geschichte…

Lieben Sie die Tiroler oder Südtiroler Küche, Speisen aus Graubünden, der Lombardei, St. Gallen, Salzburg, Tessin, Vorarlberg, dem Trentino oder aus Bayern? Das sind die Länder der so genannten ARGE ALP, der Arbeitsgemeinschaft Alpenländer.

Und kochen Sie vielleicht auch so gern wie ich? Und Sie lassen sich dabei auch manchmal gern von einem Kochbuch inspirieren? Dann empfehle ich Ihnen jetzt zwar kein eigentliches Kochbuch, aber dennoch ein Buch, in dem sie traditionelle landwirtschaftliche Produkte aus dem Alpenraum finden, die (zusammen mit den ebenfalls vorhandenen Angaben zur Verwendung in der Gastronomie) eine Grundlage für ihre kulinarische Kreationen sein könnten.

Und dieses Buch nimmt in ihrem Bücherregal gar keinen Platz ein, weil es als offizielles .pdf-File direkt zu Ihnen in den Computer kommt und Sie darin stöbern und sich kulinarisch inspirieren lassen können.

Also das finde ich echt eine gute Idee!

Hier können Sie einfach so mal reinschnuppern in einige “fertige” Rezepte der Alpen: von Schlutzkrapfen über Kaspressknödel hin zu Erdäpfelpizza, von Allgäuer Spätzle über Engadiner Nusstorte bis zu Strauli ist alles dabei: Und das Beste daran: Beim Essen von leckeren Spezialitäten spielen Grenzen eben echt keine Rolle mehr.

Und nun können Sie das 276 Seiten starke Buch “Kulinarische Köstlichkeiten ohne Grenzen” gleich kostenlos downloaden (ca. 65 MB).