Nun ist das Spenden zugunsten der Opfer der Hochwasser-Katastrophe in Österreich auch via SMS möglich: Dazu einfach eine leere SMS an die Ö3-Hotline 0800 600 600 senden. Zurück kommt eine Antwort-SMS des Netzbetreibers (egal ob A1, T-Mobile, One oder Telering) mit dem Inhalt: “Wenn Sie 10 Euro spenden wollen, beantworten Sie einfach diese SMS.” Beantworten Sie diese SMS, werden 10 Euro von Ihrer nächsten Handyrechnung, bzw. von Ihrem Wertkartenguthaben abgebucht.
Heute: ORF-TV-Sendung für Hochwasser-Opfer
Heute abend um 20.15 Uhr startet der ORF eine Spenden-Sondersendung zugunsten der Hochwasser-Opfer in Österreich. Drei Stunden lang wird live gesendet und die gesammelten Spenden werden durch die Bundesregierung verdoppelt. Die kostenlose Spenden-Telefonmeldenummer lautet 0800 215 215, die Kontonummer bei der PSK lautet 9000 81 08 (BLZ 60.000), Stichwort: “Hochwasser Soforthilfe”.
Nigel Kennedy und Bobby McFerrin in Meran
Bobby McFerrin, der erst kürzlich in Wien die Wiener Philharmoniker dirigierte und der in der Unterhaltungsbranche vor allem aufgrund seines Songs “Don’t worry – be happy” bekannt ist, tritt heuer im August bereits zum zweiten Mal bei den Meraner Festwochen in Südtirol auf. Andreas Cappello, dem Intendanten der Meraner Festwochen ist es auch dieses Jahr gelungen, ein hochwertiges Programm zusammenzustellen: Neben McFerrin sind u.a. Ton Koopman, Christoph Dohnany mit dem Philharmonia Orchestra London sowie der polnische Komponist Christoph Penderecki als Dirigent live in Meran zu erleben. Highlight dieses Sommers dürfte allerdings der weltweit bekannte Stargeiger Nigel Kennedy sein, der zusammen mit dem Kollegium Berliner Philharmoniker Vivaldis “Vier Jahreszeiten” interpretieren wird. Programm und Tickets unter: http://www.meranofestival.com
Schon über 10.000 Besucher im Elvis-Museum in Südtirol
In Lana bei Meran in Südtirol gastiert seit 1. August noch bis 6. Oktober das Elvis Presley Museum aus Memphis. Highlight der Austellung ist der letzte Privat-Cadillac von Elvis, den der King von 1974 bis 1977 ausschließlich selbst gefahren hat. Dank grosszügiger Sponsoren ist der Eintritt ins Museum gar kostenlos.Schon seit vielen Jahren tourt Franz Heel, der sich bereits als Konzert-Veranstalter einen internationalen Namen gemacht hat, mit dem Elvis Presley Museum durch die ganze Welt. Laut Veranstalter hatten bis 11. August bereits über 10.000 Menschen das Museum besucht.
Gräfin Mariza von Lisa überholt
Eine recht langweilige und farblose Izabella Labuda, die auch den Volksopernbesuchern bestens bekannt ist, singt derzeit die Hauptrolle in Emmerich Kalmans Operette “Gräfin Mariza” auf Schloss Heindorf in Langenlois. Kein Wunder also, dass sie Penizek (Josef Forstner) mit einem Hausmädchen verwechselte. Herrlich schauspielerisch, tänzerisch und gesangsmässig wie bisher in allen ihren Rollen hingegen Martina Dorak als Lisa. Gerti Gordon glänzte würdevoll als Fürstin Bozena. Gut und passend auch die Besetzung der männlichen Hauptrollen: Stephan Chaundy als Graf Tassilo und ganz besonders empfehlenswert in jeder Hinsicht Kurt Huemer (der auch die Regie führt) als brautwerbender Fürst Moritz. Bestens vor allem aus der Wiener Volksoper bekannt auch der Dirigent und gleichzeitig neue Intendant der Langenloiser Schlossfestspiele, Uwe Theimer, der die Musiker zu Höchstleistungen veranlasste. “Gräfin Mariza” gelangt noch bis zum 17. August in Langenlois zur Aufführung.
Gratis Konzert- und Opern-Open Air in Wien
Bereits schon seit vielen Jahren Tradition am Wiener Rathausplatz: das Konzert- und Opern-Open Air. Auf einer Riesenleinwand werden täglich klassische Konzerte und Opern gezeigt und dies alles kostenlos. Dazu besteht wie in den vergangenen Jahr auch die Möglichkeit dort an den zahlreichen Ständen zu essen und zu trinken. (Und…? Kriege ich jetzt ein Gratisessen dort am Rathausplatz für meine Werbung??? *smile*)
Ein eigenwilliger Mustang
Dreamworks neuer Animationsfilm “Spirit” ist am Freitag in den österreichischen Kinos angelaufen. Darin gehts um einen wilden Mustang, der “gezähmt” werden soll. Dieser aber unternimmt alles, um seine Freiheit und Unabhängigkeit zu bewahren. Dabei hilft ihm ein junger Indianer. Wie ich diese Film beurteile, kann in Kürze auf meiner Kino-Seite http://Kino.redakteur.cc nachgelesen werden.
Donauinselfest: “Geteilte” Krone
Besonders beeindruckt war ich beim diesjährigen Donauinselfest vom Krone Hitr@dio-Turm. Er bot einen wunderbaren Überblick über das Fest und in die Stadt. Die Werbung für den Sender mit den “grössten Hits aller Zeiten” dürfte allerdings nicht wirklich funktionieren. Während der Sender im Radio meist eher softige Musik spielte, war er auf der Donauinsel nämlich als Dancefloor-Turm aktiv;-) Für das Krone-Imperium dürfte es heuer sowieso eher schwierig gewesen sein, sich auf der Insel zu positionieren: Einerseits sponsert es seit Jahren die Festbühne; die allerdings wird von Radio Wien betreut. Andererseits hat seit kurzem ja die Krone ihr eigenes Radio, weswegen wohl die Idee eines Turms -ohne Bühnenveranstaltungen, dafür mit Riesenleinwand und irre lauter Musik- geboren wurde…
Donauinselfest “ausverkauft”
Heiss war es das diesjährige Donauinselfest in Wien. Laut ORF waren es an diesen drei Tagen etwa drei Millionen Besucher, die die Insel bevölkerten. Die Menge der Zuschauer bei STS gestern abend war kaum zu überbieten, ähnlich ausgebucht waren auch Zucchero (gestern) und DJ Ötzi (heute) zu später Stunde. Die bereits traditionelle Musicalgala heute abend war zwar grossartig: es gab unter anderem einige Ausschnitte aus dem neuen Fendrich-Musical “Wake Up” zu hören, das ab Herbst in Wien uraufgeführt wird. Doch die grossen Massen waren ab 20.00 Uhr wohl woanders.
Kritik zu Franz Wittenbrinks “Pompes Funebres”
Schwarzer, fast wienerischer Humor beschäftigt sich mit einem Tabuthema unserer Zivilisation, dem Tod und dem damit verbundenen Friedhof. Und darüber wird gesungen und geblödelt, manchmal an der Grenze des guten Geschmacks, aber wirklich nur an der Grenze. Wittenbrink ist mutig, so ein Thema anzugehn und es so aufzubereiten. Die Schauspieler und Sänger sind allesamt einsame Spitze. Schade dass dieses Stück heute zum letzten Mal aufgeführt wurde auf der Burg… Besetzung: Kirsten Dene Stefanie Dvorak Birgit Minichmayr Dunja Sowinetz Katrin Stuflesser Gusti Wolf Bernd Birkhahn Nicholas Ofczarek Hermann Scheidleder Peter Wolfsberger Heinz Zuber Regie und musikalische Leitung: Franz Wittenbrink




