In London wird es derzeit aufgeführt, das Musical “Lord of the rings
” von A.R. Rahman
, Värttinä
und Christopher Nightingale
. Und vor allem Fans von Adiemus
kommen voll auf ihre Kosten, klingen doch manche Parts im Musicals sehr stark nach dessen Schöpfer Karl Jenkins
, so beispielsweise Prologue, Saruman, Flight of the Ford und The Siege Of The City Of Kings; aber das sind genau jene Songs, die wohl die gewichtigste handschrift von Värttinä tragen dürften. Dazu kommen jede Menge urkeltisch wirkende Songs.
Kurz und bündig: ein einmaliges Meisterwerk (musikalisch, von der Unszenierung her, von der Besetzung, einfach von allem): ein absolutes Muss für jeden Musical-Fan.
Brilliant: Lord of The Rings als Musical
Michael Buble zum Anfassen
Er ist DER “Crooner” der Gegenwart, zumindest was den Bekanntheitsgrad betrifft. Ich kannte auch zwei DVDs von ihm, bevor ich ihn nun live in der Bozner Stadthalle sah: Michael Buble
live.
Während ich den Kanadier auf den DVDs von der Performance her -trotz seiner schönen Stimme- eher leblos und “steif” empfand: Buble hat kräftig dazugelernt: er wirkt nun -obwohl nach wie vor alles stark einstudiert scheint- locker und humorvoll; ja er mimt sogar DEN “badboy”, wie er ihn nennt: Elvis Presley
, und macht sich sogar über sein eigenes Bravsein mit “i love you”-Songs lustig. Und er sucht den direkten Kontakt zum Publikum, fordert es auf, sich von den Sitzplätzen zu erheben und zu ihm Richtung Bühne für Handshakes zu kommen.
Ja, es hat sich Einiges getan bei Michael Buble: schön ihm zuzuhören und zuzuschauen.
Leider aber hat sein Konzert nur eineinhalb Stunden inklusive Zugabe gedauert. Wenigstens aber gabs im Vorprogramm eine sensationell gute acapella-Formation zu erleben: Naturally 7
.
Bewegend, beengend und ergreifend: Dead Man Walking im Theater an der Wien
Wie lange habe ich mir schon eine solche Opernaufführung gewünscht: und jetzt gibt es sie: “Dead Man Walking”
im Theater an der Wien, bisher vor allem Musical-Veranstaltungsort.
“Toter Mann kommt” sagt im prinzip schon aus, worum es geht: Ein wegen Doppelmordes im “humanen” Nordamerika zum Tod Verurteilter wird hingerichtet. Die Oper basiert auf dem gleichnamigen autobiographischen Roman von Sister Helen Prejean, der auch dem oscar-gekrönten gleichnamigen Film “Dead Man Walking”
mit Tim Robbins
als Regisseur und dessen Frau Susan Sarandon
in der Rolle der Schwester Helen als Vorlage diente:
Zum Inhalt: Der zum Tod Verurteilte, aber ständig seine Unschuld Beteuernde will nach einem Briefwechsel mit Sr. Helen diese auch persönlich kennenlernen und sie nimmt entgegen allen Warnungen sein Angebot an.
Helen, die von seiner Schuld überzeugt ist, versucht den Häftling dazu zu bewegen, seine Schuld einzugestehen, um damit seinen Frieden zu finden. Doch dieser beteuert weiter seine Unschuld und verschließt sich der Schwester. Alle Hoffnung ruhen auf dem Begnadigungsausschuss und auf dem Gouverneur. Aber beiden lehnen das Gnadengesuch ab. Doch je näher der Tag der Hinrichtung naht, desto mehr scheint sich der Häftling der inzwischen an sich selbst verzweifelten Ordensschwester zu öffnen…
Zur Oper: Das Libretto von Terrence McNally
ist sensationell, die Musik von Jake Heggie
(die Gesamtaufnahme der Oper ist übrigens auf CD
erhältlich) überwältigend ergeifend und mehr als nur passend zur Handlung; der Musikstil ist nur in manchen Stellen an Blues, Gospel und Rock’n Roll angelehnt; vielmehr fühlt man sich als Teilhaber im Publikum an Benjamin Britten
erinnert, vor allem an dessen Oper Billy Budd
.
Und während in vielen Opernhäusern die Darsteller -wenn überhaupt- nur durch ihre gute Stimme glänzen: in “Dead Man Walking”
im Theater an der Wien ist es glücklicherweise mal positiv anders: Kristine Jepson als Sr. Helen ist authentisch; sie berührt zutiefst in ihren Selbstzweifeln, John Packard als Häftling Joseph de Rocher überzeugt als gleichgültiger, aber auch als gebrochener Mensch, Peter Lobert spielt überzeugend den kalten Gefängnisdirektor und besonders sei auch noch Frederica von Stade
als Mutter des Verurteilten hervorgehoben, wobei das gesamte Ensemble hervorragend gecastet ist und nicht besser sein könnte.
Großes Lob gebühren auch Nikolaus Lehnhoff
für die sehr beklemmende und beengende und exzellent passende Inszenierung sowie der Dirigentin Sian Edwards mit dem Radio-Symphonieorchester Wien
für die exzellente Darbietung.
Nicht wenige der Zuschauer im Parkett und in den Logen des Theaters an der Wien verließen übrigens in den Pause die Vorstellung und kamen nicht wieder: Ist schon bezeichnend, wenn anspruchsvolle Inhalte, mit denen man sich als Zuschauer beschäftigen müsste, dafür sorgen, dass man davor flüchtet, anstatt sich dem zu stellen: spricht für die Oper und gegen ein gewisses “ach sind wir nicht alle lieb und belanglos”-Publikum.
POWERVOICE-Gesangscoach Andres Balhorn kommt nach Wien
Der international bekannte und erfolgreiche Vocal-Coach Andres Balhorn kommt nach Wien und hält vom 22.-23. September einen Powervoice-Workshop.
Sein praxisorientiertes Buch “Powervoice” mit CD (mittlerweile seit 11 Jahren am Markt und bereits in der 10. Auflage), das europaweit die Gesangsausbildung revolutionierte, ist Platz Nr. 1 sowohl bei den Fachbüchern Musikwissenschaft als auch in der Rubrik Musiknoten Rock und Pop beim Onlinebuchhändler amazon.
Zudem leitet Andres seine eigene POWERVOICE Akademie in Hamburg und betreut nationale und internationale Stars gesangstechnisch.
Da es Andres wichtig ist, mit jedem Teilnehmer und jeder Teilnehmerin am Workshop soviel Coaching-Zeit wie möglich zu verbringen, ist die Zahl der Teilnehmer für diesen Wochenend-Workshop auf 12 beschränkt; mit heutigem Datum sind nur mehr sechs Plätze verfügbar; wer teilnehmen möchte, sollte sich also sehr rasch entscheiden. Die Kursgebühr für den gesamten Workshop (Samstag und Sonntag) mit Andres Balhorn beträgt 250 Euro. Nähere Informationen bei mir; ich habe in diesem Februar selbst einen Powervoice-Workshop bei Andres Balhorn in Hamburg absolviert und kann ihn daher sehr weiterempfehlen.
Veranstaltung: POWERVOICE-Workshop mit Andres Balhorn
Zeit: Sa und So 22.+23. September, jeweils 11.00-19.00 Uhr
Ort: Wien (konkrete Location folgt noch)
POWERVOICE-Vocalcoach Andres Balhorn kommt nach Wien
Der international bekannte und erfolgreiche Vocal-Coach Andres Balhorn kommt nach Wien und hält vom 22.-23. September einen Powervoice-Workshop.
Sein praxisorientiertes Buch “Powervoice” mit CD (mittlerweile seit 11 Jahren am Markt und bereits in der 10. Auflage), das europaweit die Gesangsausbildung revolutionierte, ist Platz Nr. 1 sowohl bei den Fachbüchern Musikwissenschaft als auch in der Rubrik Musiknoten Rock und Pop beim Onlinebuchhändler amazon.
Zudem leitet Andres seine eigene POWERVOICE Akademie in Hamburg und betreut nationale und internationale Stars gesangstechnisch.
Da es Andres wichtig ist, mit jedem Teilnehmer und jeder Teilnehmerin am Workshop soviel Coaching-Zeit wie möglich zu verbringen, ist die Zahl der Teilnehmer für diesen Wochenend-Workshop auf 12 beschränkt; mit heutigem Datum sind nur mehr sechs Plätze verfügbar; wer teilnehmen möchte, sollte sich also sehr rasch entscheiden. Die Kursgebühr für den gesamten Workshop (Samstag und Sonntag) mit Andres Balhorn beträgt 250 Euro. Nähere Informationen bei mir; ich habe in diesem Februar selbst einen Powervoice-Workshop bei Andres Balhorn in Hamburg absolviert und kann ihn daher sehr weiterempfehlen.
Veranstaltung: POWERVOICE-Workshop mit Andres Balhorn
Zeit: Sa und So 22.+23. September, jeweils 11.00-19.00 Uhr
Ort: Wien (konkrete Location folgt noch)
O du armer Westi…
Jö, der arme Westi (für Nicht-Ösis: BZÖ-Chef Peter Westenthaler): hat sich über die Niveaulosigkeit in der Politik beklagt, für die er natürlich selbst überhaupt nicht verantwortlich ist, denn wenn es so wäre, hätte er an dem ja nix auszusetzen. Oder ist es auch in diesem Fall so wie meist, dass einem das an anderen Menschen am meisten nervt, was einem an sich selber zu schaffen macht?
Aber das ist ja noch nicht alles: Wegen dieser schlechten Stimmung in der Politik -wohlgemerkt nicht wegen seiner Erfolglosigkeit in politischen Angelegenheiten-wollte Westi sein Handtuch werfen, einfach gehn. Und erwartete sich, dass man ihn bitten würde zu bleiben. Doch das passierte nicht wirklich, sondern es gab sogar Aufforderung politischer Freunde, seinen Entschluss auch in die Tat umzusetzen.
Trotz des mangelnden Rückhalts gar in der eigenen Partei hat er nun gestern angekündigt: “Ich bleibe” und er werde sogar kämpfen. Fragt sich nur wofür? Arm ist er allemal…
“Die Lüge vom Koma-Trinken” ???
An sich lästere ich lieber über eine Tageszeitung, die sich “Österreich” nennt, aber ein Hetz- und Skandalplatz erster Klasse ist. Heute jedoch muss ich mich über die ansonsten auch journalistisch besser und seriöser produzierte Wiener U-Bahn-Tageszeitung “heute” negativ wundern. Das Gratisblatt “enttarnte”, sich dabei stützend auf Daten der Statistik Austria, dass es keine “Koma-Trinker-Flut” gebe.
Ach nein? Sind offizielle 1459 im Spital registrierte Alkohol-Opfer kein Grund zur Sorge? Landet man mit Alkoholvergiftungen im Krankenhaus, wenn man nur ein-zwei Gläschen Wein oder Bier oder Alkopops getrunken hat? Wie schön, wenn für “heute” alles bestens ist.
Schon vor Jahren hatte ich rege Diskussionen mit Jugendlichen, die ich meist vergeblich versuchte, vor der Schädlichkeit von Kannabiskonsum zu warnen. Und ein Argument lautete damals immer: wieso darf man saufen bis zum Erbrechen und Kannabis wird tabuisiert?
Ich habe damals schon denselben Standpunkt vertreten wie heute: Kannabis konsumiert man nur der Wirkung wegen, Alkohol kann man auch “nur” genießen. Und natürlich gehörte Alkoholmissbrauch genauso verboten wie Kannabiskonsum.
Jahrelang fand ich mich mit meinen Wünschen auf einsamer Flur. Umso erfreuter war ich, dass vor einigen Monaten endlich sich auch mal die hohe Politik des Alkoholmissbrauchs -besonders unter Jugendlichen- annahm.
Erwachsene müssten wissen, wiesehr sie sich durch zu viel Alkohol schaden, Jugendliche wissen das meist nicht, weil Alkohol in unseren Breiten immer noch verharmlost wird. Und daher darf es nicht weiter verwundern, wenn viele Jugendliche an jedem Wochenende zu viel Alkohol konsumieren, in den Städten vor allem Alkopos, am Land vor allem Wein.
Alkohol als Genussmittel und im gesunden Maß ist ok, aber das Sich-Besaufen-Müssen auf keinem Fall. Daher sind alle auch politischen Maßnahmen zu fördern und zu unterstützen, dass Jugendliche einen vernünftigen Umgang mit Alkohol lernen. Und genauso sind jegliche Versuche der “Alkolindustrie” und ihrer Verbündeten, das alles zu verharmlosen, zu enttarnen.
Wiener Prater hinter Gittern
Das Wiener Riesenrad und der gesamte Wiener Prater gehören neben dem Stephansdom und Schloss Schönbrunn zu den Wahrzeichen der Stadt, die alljährlich unzählige Touristen besuchen.
Dabei ist bereits den meisten Wienern der Prater schon seit Jahren ein Dorn im Auge, für den sie sich nicht ungern schämen, weil er so verwahrlost und “tief” ist, wahrlich jedenfalls keine Touristenattraktion im eigentlichen Sinn mehr.
Nun gibts in ganz Europa seit Jahren beste Beispiele dafür, wie Vergnügungsparks gut geführt werden, sauber nicht angstauslösend sind: Das lässt sich ganz einfach erreichen, indem man das gesamte Gelände umgittert und Pauschaleintrittspreise verlangt. Mit diesen Halbtages-, Abend-, Tages-, Wochen- Monats und Jahres-Tickets (eventuell noch begünstigt für Bewohner der Stadt) können die Kunden dann je nach Lust und Laune jene Spiele in Anspruch nehmen, die ihnen gefallen.
Mit dem eingenommenen Geldern könnten dann nicht nur neue Attraktionen angekauft werden, sondern Unratablagerungen beseitigt werden und es wäre sozusagen auch dafür gesorgt, dass nur derjenige sich dort aufahltet, der entweder zur Crew gehört oder eben ein zahlender Kunde ist.
Diese Maßnahme würde ich mir und der Stadt Wien wünschen, damit die Lebens- und Unterhaltungsqualität im Prater wieder steigt.
Jahreskarten auf Brennerautobahn
Schade, aber, was in Österreich und in der Schweiz üblich ist, das gibts leider auf der Brennerautobahn nicht.
Kann mir wer glaubwürdig, warum es auf der Brennerautobahn für Südtiroler im Gebiet von Südtirol und für Trentiner im Trentiner Bereich keine Jahreskarten gibt, obwohl viele Einheimische gezwungen sind, regelmäßig dort zu pendeln?
Dabei halten die Region Trentino/Südtirol sowie die beiden Provinzen und die Städte Bozen und Trient zusammen mit den Handelskammern der beiden Länder gemeinsam eine angemessene Mehrheit in der Brennerautobahn AG.
Beste Antwort drauf: Warum sollte man auch Abos einführen, wenn die Kunden auch so zur Genüge die Autobahn benützen, weil man sie ja irgendwie benützen muss.
Her mit dem LKW-und Wohnwagen-Überholverbot in Österreich!
In Italien hat die Zahl der Autobahnunfälle und der dadurch Verletzten drastisch abgenommen, seit schon vor Jahren auf bestimmten Bereichen der Brennerautobahn ein Überholverbot für LKWs eingeführt. Dasselbe gilt übrigens auch für die Inntalautobahn zwischen Rosenheim und Brenner. Und weil es so ist, gilt nun seit einem Monat dieses Überholverbot für LKWs auf der gesamten Brennerautobahn bis nach Modena.
Wann immer man aber bei regem Verkehr auf Österreichs Autobahnen außer im Inntalbereich unterwegs ist, gibt es einen künstlichen Stau nach dem anderen und man fühlt sich zwischen dem Autofahrer vor einem, dem man lieber nicht zu nahe kommen möchte und dem Dahinterfahrenden- der offenbar den durch überholende LKWs oder Wohnwägen entstandenen Stau nicht wahrhaben will und daher erzürnt lichthubt, weil man einen großzügigen Sicherheitsabstand einhält, geklemmt.
Solche Situationen sind vor allem in der Hauptreisezeit Sommer völlig überflüssig und unnötig. Und daher ist ein generelles Überholverbot für LKWs und Autos mit Wohnanhängern auf allen österreichischen Autobahnen mit nur zwei Spuren schon aus Sicherheitsgründen dringend notwendig.




