Samstag, 30. Juni 2007, von Elmar Leimgruber

Schlachtet die Autofahrer

Nicht nur, dass die Regierung die sowieso seit Jahren finanziell schon schwerst belasteten Autofahrer mit 1. Juli mit erhöhter Spritsteuer angreift: zusätzlich und schon Tage vorher müssen die Benzin- und Dieselhersteller auch noch kräftig den Preis nach oben schieben. Denn jetzt beginnt ja die Haupturlaubswelle, da muss ja jeder tanken, ob er will oder nicht. Und das muss man natürlich schamlos ausnützen. Gell.

Dienstag, 26. Juni 2007, von Elmar Leimgruber

Robert Meyers Tannhäuser

Er ist DER Nestroy-Darsteller schlechthin, er ist designierter Volksopern-Direktor und er inszenierte und spielte “Tannhäuser in 80 Minuten” in Wiener Burgtheater: Robert Meyer
Er ist meines Erachtens einer der großen Schauspieler unserer Zeit und er ist nicht nur schauspielerisch allem gewachsen, was er anstrebt, sondern auch als Sänger und Entertainer: vielleicht sollte er Letzteres -sofern er es nicht für zu billig hält- wirklich auch vermehrt tun.
Mit Nestroys Tannhäuser-Parodie, die interessanterweise in Wien seinerzeit noch vor dem wagnerischen Orignal zu erleben war, überzeugt Robert Meyer wiederum großartig: Allein die Tatsache, dass er wieder mal sämtliche männlichen und weiblichen Rollen der “Oper” am selben Abend alle selbst gekonnt spielte und sang, verdient schon Applaus.
Mehr noch: er ist ein großartiger Künstler und wird es hoffentlich bleiben. Bin schon sehr gespannt, wie sich die Wiener Volksoper unter seiner Direktion entwickeln wird.

Dienstag, 26. Juni 2007, von Elmar Leimgruber

Politische Farbenspiele

Na sowas: Der österreichische Infrastrukturminister (SPÖ) tauscht jede Menge Spitzenmanagementpositionen in staatlichen und staatsnahen Betrieben aus. Und keiner regt sich auf über die politische Umfärbung. Dabei war es in den letzten Jahren der Vorgängerregierung immer die SPÖ, die lautstark gegen “politische Umfärbung” protestierte, wenn auch nur eine solche Managementposition durch die Regierung neu besetzt wurde. “Bei uns würds das net geben” hieß es. Und siehe da: es gibt es doch. Und es scheint plötzlich auch keinen mehr zu stören: weder die koalierende ÖVP, noch die sonst so empfindlichen Grünen und nicht mal die korruptionsfixierte FPÖ…

Montag, 14. Mai 2007, von Elmar Leimgruber

Prinz William untröstlich

Prinz William, englischer König in spe, ist laut einer Illustrierten fassungslos, weil seine Langzeitfreundin Kate angeblich schwanger ist.
Wieso? War er daran nicht beteiligt?

Sonntag, 13. Mai 2007, von Elmar Leimgruber

Goisern endlich anerkannt

Schon seit Jahren bin ich begeistert von Hubert von Goisern, ist er doch meines Erachtens einer der ganz wenigen echten Künstler in Österreich: einer, der zwar gern Applaus bekommt, aber nicht des Applaus wegen, sondern als Anerkennung für seine Kunst, einer dem es aber im Grunde egal ist, was man über ihn denkt, weil er macht, was er fühlt und spürt, dass er es machen muss, unabhängig davon, ob es anerkannt und honoriert wird oder nicht.
Jahrelang wurde er von vielen verkannt und missverstanden als ein eben etwas sonderbarer Volkstümler.
Einem Hubert von Goisern wurde dies niemals gerecht; ich habe seit Jahren hohe Achtung vor dem Künstler und Musiker Hubert von Goisern. Jetzt endlich nach so vielen Jahren dürfte er hoffentlich nicht nur Künstlereliten positiv aufgefallen sein, sondern auch einem breiteren Publikum; das wünsche ich ihm jedenfalls:
Bei der diesjährigen Eröffnung der Wiener Festwochen hatte er einen gemeinsamen Auftritt mit Weltgrößen wie Joe Zawinul und Bobby McFerrin. Endlich erhält er, was er verdient: zumindest etwas Anerkennung für seine Musik, die ganz anders ist als alles Bisherige, Musik die Grenzen überschreitet und die Herzen bewegt.

Montag, 9. April 2007, von Elmar Leimgruber

Ihre kulturelle Veranstaltung hier besprochen

Sie möchten hier auch über Ihre (vorzugsweise in Wien stattfindende) kulturelle Veranstaltung was lesen (Ankündigung und Kritik)? Dann laden Sie mich doch zu Ihrer Veranstaltung ein, auch wenn ich sicherlich nicht jede besuchen kann.
Ich behalte mir jedoch das Recht vor, im Anschluss an eine Vorstellung auch mal keine Kritik zu schreiben (was in diesem Fall meist dem Veranstalter zugutekommt).

Sonntag, 8. April 2007, von Elmar Leimgruber

Ostern: was wäre wenn…

Ostern, DAS Hochfest der Christenheit.
Was wäre, wenn man -selbst als Christ- gedankenlos daran vorbeiginge?
Würde das etwas ändern an dem, was vor 2000 Jahren in Jerusalem geschah?
Ich denke nein: unabhängig davon, ob man als aufgeklärter Mensch daran glaubt oder nicht.

Samstag, 7. April 2007, von Elmar Leimgruber

Frohe Ostern…

allen Lesern wünscht
Elmar Leimgruber

Dienstag, 27. März 2007, von Elmar Leimgruber

Morsche Stühle im österreichischen Parlament

Im Sitzungssaal von Österreichs Hohem Haus brechen zunehmend Stühle der Mandatare zusammen, hieß es soeben in der Nachrichtensendung ZIB.
Weiss man das erst jetzt? Ist es nicht schon seit spätestens der letzten Nationalratswahl bekannt, dass nicht jeder Sessel eines Nationalratsabgeordneten auf ewig hält?

Samstag, 17. Februar 2007, von Elmar Leimgruber

Über gar nicht gesunde Produkte in der Werbung

“Nimm 2″, da brauchst du kein schlechtes Gewissen haben, wenn du das deinen Kindern kaufst, denn das ist ja gesund wie die frische Luft und Bewegung, suggeriert uns die Werbung.

So ein Schwachsinn. Wacht auf Leute!

Oder die so genannten anderen beworbenen “gesunden” Produkte “Tut gut” oder “Actimel”: Schauts mal, was alles in solchen oder ähnlichen Produkten enthalten ist: von Zusatzstoffen über Farben…

Oder “Biotee” in einem Supermarkt, den ich letzthin genauer unter die Lupe genommen habe: Biotee aus allen möglichen europäischen und außereuropäischen Ländern (wer überprüft sowas denn?) und dann versehen mit irgendwelchen Kirch- oder Erdbeeraromen.

Ich frage mich: wer kauft solchen Schrott?

Wir haben uns ja vielfach damit abgefunden, irgendwelchen Fraß angeboten zu bekommen in den Supermärkten; aber dass der jetzt auch noch in der Werbung als gesund deklariert wird, das schlägt dem Fass den Boden aus. Und hier müsste Konsumentenschutzpolitik entschieden eingreifen und hart durchgreifen.

Lassts euch doch nicht für dumm und naiv verkaufen, liebe Konsumenten, sondern denkts und entscheidets selber: ist besser so.