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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Konsument</title>
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		<title>AK-Untersuchung: Bei Flugpreisen wird immer noch getrickst</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Sep 2015 12:47:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man online bucht, wird beim Flugticket-Preis nach wie vor getrickst. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Untersuchung der Arbeiterkammer (AK). Versprochene billige Flugpreise werden demnach bei Online-Buchungen oft nicht   gehalten. Kosten für gängige Kreditkarten oder immer öfter für Gepäck   verteuern teilweise den Flugpreis erheblich. Das darf aber laut AK nicht sein:</p>
<p>Kunden müssen bei Online-Flugbuchungen sofort den Endpreis mit allen   anfallenden Kosten erfahren. Ein AK Test bei zehn   Online-Buchungsportalen und Airlines zeigt: Nur zwei haben den echten   Endpreis angegeben. Versicherungen werden aggressiv beworben. <a title="EUGH: Fluglinien dürfen für Aufgabegepäck Zusatzkosten verrechnen" href="http://europakonsument.at/de/page/eugh-airlines-d%C3%BCrfen-gep%C3%A4ckgeb%C3%BChren-verrechnen" target="_blank">Der EUGH hatte jedoch zum Erstaunen von Kosumentenschützern unlängst entschieden, dass Fluglinien sehr wohl für Aufgabepgepäck eigene Gebühren verrechnen dürfen.</a><span id="more-16239"></span></p>
<p>Die  AK erhob den Preis für eine Online-Flugbuchung für einen günstigen Hin-  und Rückflug für zwei Personen Wien-Berlin bei sieben  Reisbuchungsportalen (Edreams, Opodo, Expedia, Ebookers, Fluege.de,  Restplatzboerse.at TUI) und bei drei Fluggesellschaften (AUA, Lufthansa,  AirBerlin/Flyniki). Überprüft wurde, ob die gesetzlichen Regeln  eingehalten werden. Demnach müssen die Anbieter alle Kosten, die  unvermeidbar und vorhersehbar sind, sofort in den Endpreis einrechnen  und über Zusatzkosten informieren.</p>
<p>Der  AK Test zeigt: Sechs Anbieter gaben zwar den Endpreis an, aber bloß  vier verrechneten keine Kosten für Kreditkartenzahlung. Nur AUA und  Lufthansa haben alle Bestimmungen eingehalten. Es entstanden keine  Zusatzkosten für Kreditkartenzahlung. Im Endpreis war auch ein  aufzugebendes Gepäck enthalten und angegeben. Bei TUI und Restplatzbörse  wurde der Endpreis auch sofort angegeben. Es entstanden keine  Zusatzkosten für Kreditkartenzahlung, allerdings fehlte beim  Suchergebnis die Info über die Kosten des nicht enthaltenen Gepäcks.  FlyNiki/Air Berlin und Ebookers gaben immerhin noch sofort den Endpreis  an. Bei beiden wurden bei Kreditkartenzahlung jedoch Zusatzkosten  verrechnet, was unzulässig ist. Überdies wurde bei beiden nicht sofort  über die Kosten eines aufzugebenden Gepäcks informiert.</p>
<p>Bei den restlichen vier Anbietern (fluege.de, Edreams, Expedia, Opodo) wurden  Extrakosten bei Zahlung mit einer gängigen Kreditkarte verrechnet, und  der angegebene Endpreis war nicht korrekt. Er stimmte nur bei Zahlung  mit unüblichen Zahlungsmitteln wie Entropay oder VisaElectron. Bei  fluege.de und Edreams fehlten außerdem die Kosten fürs Gepäck.</p>
<p>Eine  unzulässige Voreinstellung der Versicherung wurde bei keinem Anbieter  gefunden. Außer Expedia boten alle eine oder mehrere Versicherungen an.  Bei Opodo, Fluege.de, Ebookers und Air Berlin musste man die angebotene  Versicherung extra ablehnen. Ein Beispiel:<br />
Bei Fluege.de gingen für vier Versicherungen sieben Pop-Up-Fenster mit  Warnhinweisen auf. Es waren auch drei Jahresverträge mit einer  unzulässigen automatischen Verlängerungsklausel dabei, bei denen sich  die Jahresprämie im zweiten Jahr eigentlich verdoppelt. Die AK hat eine  Verbandsklage gegen den Versicherer eingebracht.</p>
<p>AK  Fazit: Preisvergleiche für Flugtickets-Buchungen werden Konsumenten  schwer gemacht. Die Vorschrift, dass der echte Endpreis angegeben werden  muss, wird nicht eingehalten. Billigflüge sind nicht immer billig. Der  bei der Suche gefundene Flugpreis ist oft nicht der echte Endpreis.  Zusatzkosten, etwa für Gepäck oder Kreditkarten, verteuern den Preis.  Überdies darf für Zahlungsmittel nichts extra verlangt werden.</p>
<p>Konkret verlangt die AK daher:<br />
+ Anbieter müssen Gesetze einhalten: Die Anbieter müssen endlich die  einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen einhalten und bereits bei der  Suche &#8211; so wie das die EU Verordnung vorsieht &#8211; den Endpreis richtig  angeben, also mit allen unvermeidbaren und vorhersehbaren Kosten und  ebenso allfälligen Zusatzkosten, etwa für ein aufzugebendes Gepäck. In  einem von der AK geführten Verbandsklagsverfahren gegen fluege.de hat  das Oberlandesgericht Wien in diesem Punkt rechtskräftig festgestellt,  dass es nicht ausreicht, eine kostenlose Zahlungsmöglichkeit mit einer  nicht gängigen Kreditkarte anzubieten.</p>
<p>+  Keine Extrakosten für Kreditkarten: Für die Verwendung von  Zahlungsmitteln, etwa Kreditkarten oder auch andere Zahlungsmittel wie  PayPal, dürfen keine Extrakosten verrechnet werden. Das ist nach dem  Zahlungsdienstegesetz verboten. Trotzdem kamen bei einigen Anbietern bei   Zahlung mit einer gängigen Kreditkarte noch zum Teil erhebliche Kosten  dazu. So betrugen die Zusatzkosten für einen Hin-und Rückflug für zwei  Personen bei fluege.de knappe 100 Euro, bei Edreams immerhin fast 60  Euro. Die AK hat im Juni eine Klage gegen das Gesetz gegen den  unlauteren Wettbewerb (UWG) gegen travel24.com anhängig gemacht, bei der  der auch gegen den Verstoß gegen das Zahlungsdienstegesetz geltend  gemacht wird.  Die AK prüft weitere Klagen.</p>
<p>+  Informationen verbessern: Gepäck kostet immer öfter extra. Die  Informationen der Anbieter sind unzureichend und stark  verbesserungsbedürftig. Es wird immer seltener, dass die günstigsten  Tarife ein Freigepäck inkludieren. Oft ist es sogar besser, den  nächstteureren Tarif zu wählen, bei dem ein Freigepäck inkludiert ist.</p>
<p>+  Vorauswahl für Gepäck bereits bei Flugsuche anzeigen: Damit endlich  Preistransparenz für den Kunden gegeben ist, sollte bereits bei der  Flugsuche ausgewählt werden können, ob ein Gepäckstück aufgegeben werden  soll. Damit werden nur mehr solche Flüge angezeigt, bei denen ein  Gepäckstück inkludiert ist. Die Zubuchung von Gepäckstücken kann die  Kosten für einen Flug wesentlich verteuern, insbesondere dann, wenn der  Konsument erst bei Flugantritt auf Flughaften entdeckt, dass der von ihm  gebuchte Flug kein Freigepäck beinhaltet. Das kann aufgrund der  teilweise dürftigen Angaben durchaus vorkommen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Online-Shopping: Bundeskriminalamt warnt</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Dec 2014 00:53:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Fast 54 Prozent der Bevölkerung Österreichs sind laut Statistik Austria Online-Shopper. Die meist stressige Vorweihnachtszeit verleitet viele Menschen besonders dazu, schon aus zeitlichen Gründen online zu shoppen. Doch aus Internetbetrüger wissen dies auch und verstärken daher ihre kriminellen Machenschaften, warnt das österreichische Bundeskriminalamt (.BK): Betrüger locken demnach Käuferinnen und Käufer meist durch Schnäppchen im Internet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fast 54 Prozent der Bevölkerung Österreichs sind laut Statistik Austria Online-Shopper. Die meist stressige Vorweihnachtszeit verleitet viele Menschen besonders dazu, schon aus zeitlichen Gründen online zu shoppen. Doch aus Internetbetrüger wissen dies auch und verstärken daher ihre kriminellen Machenschaften, warnt das österreichische Bundeskriminalamt<em> (.BK):</em><em></em><span id="more-15836"></span></p>
<p>Betrüger  locken demnach Käuferinnen und Käufer meist durch Schnäppchen im Internet an.  &#8220;Der Preis ist oft so günstig, dass rationelle Gedanken bei den  Kunden aussetzen. Seien Sie sicher: Niemand schenkt Ihnen  etwas im Internet&#8221;, erklärt Claus Kahn vom Büro für Betrug- und  Wirtschaftsdelikte im Bundeskriminalamt.</p>
<p>Die Betrüger verlangen dazu  die Bezahlung mittels Vorauskasse über verschiedene Wege wie zum  Beispiel per Banküberweisung oder per Money Transmitter. Von diesen  Konten holen sich die Betrüger das Geld ab und verschwinden. Die Ware  wird natürlich nicht geliefert. In letzter Zeit kommt es auch vermehrt  zu Betrügereien mit Dienstleistungen. Reinigungsservice, Taxidienst oder  Übersiedelungsangebote werden zu Billigstpreisen angeboten, so das Bundeskriminalamt. Bei der  Erbringung der Leistung werden aber oft Mehrkosten verlangt oder die  Leistung gar nicht erbracht.</p>
<p>Das Bundeskriminalamt rät zur Vorsicht und gibt Tipps wie man sich schützen kann:</p>
<p>█ Wählen Sie alternative Bezahlsysteme wie zum Beispiel  Kreditkartenzahlung und nutzen Sie Nachnahmesendungen. Es gibt auch  seriöse Bezahl-Dienste, bei denen die Bankdaten einmalig hinterlegt  werden.<br />
█ Eine gute Alternative zur Zahlung mit Kreditkarte ist die Lieferung  per Nachnahme. Die ist zwar meist etwas teurer, aber dafür sehr sicher,  da Sie erst bezahlen, wenn Sie das Paket schon in Händen halten.</p>
<p>Eines der größten Risiken im Netz ist ein mangelnder Schutz der Daten:<br />
█ Seien Sie sich bewusst, dass jeder Internetnutzer auch Ziel eines Angriffes und eines Betruges sein kann.<br />
█ Bekannte, etablierte Unternehmen agieren auch online ähnlich seriös  wie in der &#8220;realen&#8221; Welt. Zeichen für die Seriosität eines Online-Shops  sind ein Impressum mit Nennung und Anschrift der Firma, des  Geschäftsführers oder einer Umsatzsteuer Identifikationsnummer  (UID-Nummer) sowie klare Geschäftsbedingungen (AGB).<br />
█ Die Vertragsbedingungen für den Online-Einkauf sollten online abrufbar sein.<br />
█ Auch der Kunde kann Kontrolle ausüben: Auf vielen Shopping-,  Preisvergleich- und Auktionsseiten werden Händler beurteilt. Gute  Bewertungen können ein Hinweis auf seriöse Geschäftspraktiken sein.</p>
<p>█  Weiterführende Informationen sowie &#8220;nicht zu empfehlende Webseiten&#8221;  bieten die verschiedenen nationalen und internationalen  Konsumentenschutzorganisationen (<a href="http://www.europakonsument.at%29" target="_blank">www.europakonsument.at)</a>.<br />
█ Ein wichtiges Kriterium ist zudem das Österreichische  E-Commerce-Gütezeichen. Shops, die mit dem E-Commerce Gütezeichen  zertifiziert sind, können Sie aufgrund der strengen Prüfkriterien  vertrauen. Informationen dazu finden Sie auf <a href="http://www.guetezeichen.at" target="_blank">www.guetezeichen.at</a>.</p>
<p>█ Sollten Sie geschädigt sein, so können Sie dies bei der nächsten  Polizeiinspektion anzeigen. Nehmen Sie dazu alle Unterlagen mit, die  Informationen über Kauf und Kaufabwicklung geben, insbesondere alle  Unterlagen zur Bezahlung.</p>
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		<title>Konsument: Reiseproviant am Bahnhof großteils ok.</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Aug 2013 08:21:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Essen von Bahnhofsimbissen  und -Take-aways ist großteils in Ordnung. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des Vereins für Konsumenteninformation (VKI), der Bahnhofsimbisse in Wien, Linz, Salzburg und Innsbruck besucht hat. Von zwölf gezogenen Stichproben sind demnach fünf hygienisch einwandfrei und damit &#8220;sehr gut&#8221;, weitere vier &#8220;gut&#8221;. Und: in keinem einzigen Snack Salmonellen, Listerien oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Verdorbener-Imbiss.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-15282" title="Verdorbener Imbiss © Elmar Leimgruber, redakteur.cc" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Verdorbener-Imbiss-300x208.jpg" alt="" width="240" height="166" /></a>Das Essen von Bahnhofsimbissen  und -Take-aways ist großteils in Ordnung. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des Vereins für Konsumenteninformation (VKI), der Bahnhofsimbisse in Wien, Linz, Salzburg und Innsbruck besucht hat. Von zwölf gezogenen Stichproben sind demnach fünf hygienisch einwandfrei und damit &#8220;sehr gut&#8221;, weitere vier &#8220;gut&#8221;. Und: in keinem einzigen Snack Salmonellen, Listerien oder EHEC-Bakterien gefunden.</p>
<p>Weniger erfreulich: Eine in Linz gezogene Probe (einer Thunfischflade) war nicht mehr für den Verzehr geeignet. Zwei am Wiener Westbahnhof gekaufte Snacks (Kebab bzw. Chefsalat) wiesen ebenfalls Hygienemängel auf, wenn auch nicht so gravierende. Den ausführlichen Test zu Take-away auf Bahnhöfen gibt es online unter www.konsument.at sowie in der Septemberausgabe der Zeitschrift KONSUMENT.<span id="more-15281"></span></p>
<p>&#8220;Alles in allem ist das ein großteils erfreuliches Ergebnis&#8221;, resümiert Franz Floss, Lebensmittelchemiker und Leiter des Bereichs Untersuchung. &#8220;Generell raten wir dazu, darauf zu achten, ob Sandwiches und Salate gekühlt aufbewahrt werden. Proviant mit Fleisch, Wurst, Fisch oder geschnittenem Obst sollte man besser möglichst bald verzehren, denn bei Raumtemperaturen vermehren sich Bakterien besonders schnell. Alternativ kann man beispielsweise Brot, Gebäck oder Obst im Ganzen kaufen.&#8221;</p>
<p>Und diese Imisse auf Bahnhöfen wurden getestet: Trzesniewski, BahnhofCity, Wien West, 1150 Wien Thunfisch-Ei-Brötchen,  Mr. Lee, BahnhofCity, Wien West, 1150 Wien Sushi, Euro Kebap, Südtiroler  Platz 1, 5020 Salzburg Kebap, Spar Bistro, Südtiroler Platz 13, 5020  Salzburg Thunfischsalat, Baguette, MPreis,Südtiroler Platz 35, 6020  Innsbruck Lachsbaguette, Anker, Südtiroler Platz, Bahnhof, 5020 Salzburg  Baguette, Fruchtparadies, BahnhofCity, Wien West, 1150 Wien Obstsalat,  Café Elfi, Sterzinger Straße 3, 6020 Innsbruck Kebap, Ruetz, Südtiroler  Platz 3-5, 6020 Innsbruck Thunfischsalat, Türkis, BahnhofCity, Wien  West, 1150 Wien Kebap, Ströck, BahnhofCity, Wien West, 1150 Wien  Chefsalat, Ring Bäckerei, Bahnhofsplatz 3-6, 4020 Linz Thunfisch Flade.</p>
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		<title>VKI: Pflanzliche Nahrungsergänzung ist nicht ungefährlich</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/vki-pflanzliche-nahrungsergaenzung-gesundheitsgefaehrdend/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Aug 2013 22:07:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Pflanzliche Nahrungsergänzungsmittel (NEM) können selbstverständlich genau Nebenwirkungen haben wie chemisch erzeugte und können daher sogar gesundheitsgefährdend sein. Darauf weist der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hin: Die Wirkung und gesundheitliche Risiken seien häufig noch ungenügend erforscht. Von Aloe Vera bis zur Gojibeere &#8211; die Nahrungsergänzungsmittelindustrie entdeckt zunehmend exotische Früchte und Pflanzen für ihre Zwecke. Geworben wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Pflanzliche Nahrungsergänzungsmittel (NEM) können selbstverständlich genau Nebenwirkungen haben wie chemisch erzeugte und können daher sogar gesundheitsgefährdend sein. Darauf weist der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hin: Die Wirkung und gesundheitliche Risiken seien häufig noch ungenügend erforscht.<span id="more-15136"></span></p>
<p>Von Aloe Vera bis zur Gojibeere &#8211; die Nahrungsergänzungsmittelindustrie entdeckt zunehmend exotische Früchte und Pflanzen für ihre Zwecke. Geworben wird dabei häufig mit<br />
einer bestimmten gesundheitsfördernden Wirkung dieser &#8220;natürlichen&#8221; Bestandteile. Doch nicht nur fehlen dafür oft wissenschaftliche Belege, in vielen Fällen sind auch mögliche Nebenwirkungen nicht vollständig erfasst.</p>
<p>Die VKI-Zeitschrift KONSUMENT nimmt zehn oft verwendete Pflanzen und Pflanzenbestandteile genauer unter die Lupe. Die Recherche zeigt: Eine unkontrollierte Zufuhr mancher pflanzlicher Wirkstoffe kann mit erheblichen Risiken verbunden sein.</p>
<p>Beispiele:</p>
<p>Die Kudzu-Wurzel findet in der traditionellen chinesischen Medizin Verwendung und wird in Nahrungsergänzungsmitteln (NEM) und Sportlernahrung verarbeitet. Die Pflanze soll unter anderem bei der Nikotinentwöhnung helfen. Zu ihren wesentlichen Wirkstoffen zählen sogenannte Isoflavone, die auch Krebserkrankungen wie Brust- und Prostatakrebs vorbeugen sollen. Da die Wirksamkeit bisher jedoch wissenschaftlich nicht bewiesen werden konnte, sind Isoflavon-Präparate derzeit in Österreich nicht als Arzneimittel,<br />
sondern ausschließlich als NEM auf dem Markt. Das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung schließt nicht aus, dass Isoflavon-Präparate Krebs verursachen können.</p>
<p>Ephedra-Kraut in Verbindung mit Koffein wird im Internet oft als Schlankheitsmittel beworben. In der Bodybuilderszene gilt es als sogenannter &#8220;Fatburner&#8221;, der die Fettverbrennung anregt. Darüber hinaus wird die Pflanze auch als Aufputschmittel bzw. pflanzlicher Ecstasy-Ersatz angeboten. Die unkontrollierte Einnahme kann zu<br />
Herzrhythmusstörungen, erhöhtem Blutdruck und bei hoher Dosierung zu Krampfanfällen und psychischen Veränderungen führen. Die Europäische Kommission beurteilt Nahrungsergänzungsmittel oder andere Lebensmittel, die Meerträubel enthalten, daher als nicht verkehrsfähig.</p>
<p>&#8220;Werbeversprechen, die in Zusammenhang mit Nahrungsergänzungsmittel getätigt werden, sollten generell kritisch hinterfragt werden. Häufig ist die behauptete positive Wirkung<br />
wissenschaftlich nicht belegt. Außerdem müssen Nahrungsergänzungsmittel im Gegensatz zu Medikamenten kein behördliches Zulassungsverfahren durchlaufen, in dem die<br />
gesundheitliche Unbedenklichkeit nachgewiesen werden muss&#8221;, betont VKI-Projektleiterin Katrin Mittl. &#8220;Wer sich ausgewogen ernährt, ist in der Regel nicht auf die zusätzliche Einnahme von NEM angewiesen. Den Bedarf an Vitaminen und Spurenelementen kann man problemlos &#8211; und auch wesentlich günstiger &#8211; aus heimischen Früchten abdecken.&#8221;</p>
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		<title>VKI: Nicht jede Reiseversicherung ist sinnvoll</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Apr 2013 22:03:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Badestrand auf Ibiza Foto: © Elmar Leimgruber, kulturia.com Nicht jede Reiseversicherung ist sinnvoll und vor allem Komplettpakete sind automatisch am besten. Zu diesem Ergebnis kommt der Verein für Konsumenteninformation (VKI) in seiner neuen Ausgabe des Magazins &#8220;Konsument, das am 25.4. erscheint. &#8220;Manchmal genügen schon vorhandene Versicherungen. Wir raten eher zu Einzelverträgen, sich also da [...]]]></description>
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<dl id="attachment_5311" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Ibiza-Meer100_5231.jpg"><img class="size-medium wp-image-5311 " title="Ibiza-Meer100_5231" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Ibiza-Meer100_5231-300x215.jpg" alt="" width="300" height="215" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Ein Badestrand auf Ibiza<br />
Foto: © Elmar Leimgruber, kulturia.com</h4>
</dl>
</div>
<p>Nicht jede Reiseversicherung ist sinnvoll und vor allem Komplettpakete sind automatisch am besten. Zu diesem Ergebnis kommt der Verein für Konsumenteninformation (VKI) in seiner neuen Ausgabe des Magazins &#8220;Konsument, das am 25.4. erscheint.</p>
<p>&#8220;Manchmal genügen schon vorhandene Versicherungen. Wir raten eher zu Einzelverträgen, sich also da zu versichern, wo es tatsächlich ein Risiko gibt. Einzelne Module zu wählen ist bei Reiseversicherung auch meist möglich. Am wichtigsten ist eine ausreichende Reisekrankenversicherung und bei kostspieligen, länger geplanten Reisen eine Stornoversicherung&#8221;, informiert Gabi Kreindl, Versicherungsexpertin beim VKI.<span id="more-14783"></span></p>
<p>Eine Checkliste zu Reiseversicherungen und mehr zum Thema gibt es ab dem  25.04. im Mai-KONSUMENT und ab sofort unter www.konsument.at. Weitere  Reisethemen in dieser Ausgabe: e-card im Ausland, Pauschal- versus  Individualreisen, Reisemängel. Bei Problemen im Urlaub im EU-Ausland  gibt das Europäische Verbraucherzentrum (EVZ) unter<br />
www.europakonsument.at sowie unter der Hotline 0810 810 225 Hilfestellung.</p>
<p>Die e-card (Europäische Krankenversicherungskarte) deckt bei Reisen in bestimmte Länder nur medizinisch notwendige Behandlungen ab, nicht etwa Bergekosten oder Rücktransport. Behandlungen beim Privatarzt und in Privatspitälern sind damit nicht abgedeckt. Daher ist für manche Reiseziele der Abschluss einer Reisekrankenversicherung ratsam. Vorsicht bei Langzeiturlauben oder Au-pair-Aufenthalten: Viele Reisekrankenversicherungen gelten nur für eine begrenzte Dauer.</p>
<p>Wer einen Last-Minute-Urlaub bucht, braucht kein Komplettpaket mit Stornoversicherung. Bei einer besonders kostspieligen und lange geplanten Reise kann eine Reisestornoversicherung aber vor schlimmen Enttäuschungen schützen. Doch Vorsicht: Die Reise kann oft kann nur unter bestimmten Voraussetzungen wie Unfall, schwere Krankheit oder bei Maturareisen beim Nichtbestehen der Reifeprüfung storniert werden. Zur Sicherheit sollte man sich vorher die Bedingungen durchsehen.</p>
<p>Reisehaftpflichtversicherungen sind dann sinnvoll, wenn keine Haushaltsversicherung mit inkludierter Haftpflicht bestehen sollte. Bei Reisen ins außereuropäische Ausland sollte man unbedingt prüfen, ob die in der Haushaltsversicherung inkludierte Haftpflichtversicherung weltweit Schutz gibt. Sofern das nicht der Fall ist, kann eine Erweiterung beantragen werden.</p>
<p>Viele Versicherungspakete enthalten eine Reiseunfallversicherung. Diese bietet aber wegen umfangreicher Ausschlüsse und niedriger Deckungssummen oft nur wenig Schutz. Empfehlenswerter ist stattdessen eine private Freizeitunfallversicherung, die nicht nur höhere Entschädigungen vorsieht, sondern auch weltweit und rund um die Uhr für alle Arten von Unfällen gilt. In der Regel verzichtbar sind auch Gepäckversicherungen. Wirklich wertvolle Besitzgegenstände werden durch sie kaum ersetzt und auch hier gelten meist umfangreiche Ausschlussgründe.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>VKI: Nahrungsergänzungsmittel sind überflüssig bis gesundheitsschädlich</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Jan 2013 23:09:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nahrungsergänzungsmittel sind nicht nur viel zu teuer, sondern meist überflüssig und manchmal sogar gesundheitsschädlich. Zu diesem Resume gelangt der Verein für Konsumenteninformation (VKI), der für die Februarausgabe seiner Zeitschrift &#8220;Konsument&#8221; die 5 meistgenannten Direktvertriebsfirmen Amway, FitLine, Herbalife, Juice Plus und Vemma getestet hat. &#8220;Ein gesunder Mensch, der sich halbwegs ausgewogen ernährt, braucht keine Nahrungsergänzungsmittel&#8221;, erklärt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Pillen-Vitamine.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-14363" title="Pillen Vitamine" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Pillen-Vitamine-300x214.jpg" alt="" width="300" height="214" /></a>Nahrungsergänzungsmittel sind nicht nur viel zu teuer, sondern meist überflüssig und manchmal sogar gesundheitsschädlich. Zu diesem Resume gelangt der Verein für Konsumenteninformation (VKI), der für die Februarausgabe seiner Zeitschrift &#8220;Konsument&#8221; die 5 meistgenannten Direktvertriebsfirmen Amway, FitLine, Herbalife, Juice Plus und Vemma getestet hat.</p>
<p>&#8220;Ein gesunder Mensch, der sich halbwegs ausgewogen ernährt, braucht keine Nahrungsergänzungsmittel&#8221;, erklärt VKI-Geschäftsführer Franz Floss: &#8220;Wer es mit Vitaminen und Mineralstoffen allzu gut meint, tut sich keinen Gefallen. Ein Zuviel an Vitamin A, E und Beta-Carotin kann gesundheitlich sogar problematisch werden&#8221;.</p>
<p><span id="more-14349"></span></p>
<p>Zwar kann z.B. bei Schwangeren, chronisch Kranken oder  Hochleistungssportlern die Einnahme von einzelnen konzentrierten  Nährstoffen sinnvoll sein &#8211; allerdings nur unter fachlicher Aufsicht.  Direktvertriebsfirmen steht Floss daher skeptisch gegenüber: &#8220;Der  Verkäufer benötigt kein Fachwissen, sondern nur einen Gewerbeschein.  Verdient wird hauptsächlich über Provisionen.&#8221; Die Kosten der von den Beratern empfohlenen Produkte sind auch entsprechend hoch: Bei  Amway rund 19 bis rund 74 Euro je nach Berater, bei FitLine rund 109  Euro, bei Herbalife zwischen 110 und 124 Euro und Juice Plus rund 75 Euro: &#8220;Viel  Geld für eine nicht bewiesene &#8211; oder unter Umständen sogar negative &#8211;  Wirkung&#8221;, betont VKI-Ernährungswissenschafterin Katrin Mittl.</p>
<p>&#8220;Die meisten der  überdosierten Nährstoffe, z.B. Biotin, Folat und Vitamin C, sind zwar  weniger problematisch, da sie wasserlöslich sind und über die Nieren  ausgeschieden werden&#8221;. Aber so Mittl: &#8220;Auf Dauer ist ein Zuviel an Vitaminen,  Mineralstoffen und Spurenelementen laut aktueller Studien aber nicht  ungefährlich. Dazu kommt, dass es bei Nahrungsergänzungsmitteln auch zu  Wechselwirkungen kommen kann. Im Vorfeld sollte daher abgeklärt werden,  ob Medikamente eingenommen werden und Allergien oder Unverträglichkeiten  bestehen.</p>
<p>&#8220;Von keinem der Berater der gestesteten Direktvertriebsfirmen (mit Amway kam überhaupt kein Beratungsgespräch zustande) kam im Test der Hinweis, vor der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln mit einem Arzt oder einer Ernährungsfachkraft zu sprechen. Stattdessen versuchten nahezu alle Verkäufer, die Kunden auch als Berater bzw. Teampartner anzuwerben: Ein Teil der im Direktvertrieb erzielten Provisionen wird über Anwerbungen verdient.</p>
<p>Auch die Aussagen der getesteten Berater waren laut VKI teils &#8220;grenzwertig&#8221;:  So behauptete einer, FitLine-Produkte &#8220;verhindern Verkühlung&#8221;. Ein anderer gab an, er habe seinen Diabetes mit den Produkten von Amway im Griff. Weiters gab es die &#8211; nicht zutreffende &#8211; Aussage, dass die Böden ausgelaugt sind und das darauf angebaute Obst und Gemüse qualitativ nicht mehr hochwertig ist, was die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln daher nötig mache. REchtlich sieht die Situation so aus: &#8220;Unabhängig vom Vertriebsweg darf kein Nahrungsergänzungsmittel damit  beworben werden, dass man damit Krankheiten vorbeugen, sie behandeln  oder heilen kann&#8221;.</p>
<p>Der VKI erhob bei allen in der Beratung verkauften Nahrungsergänzungsmitteln den Vitamin- und Mineralstoffgehalt und verglich die Ergebnisse mit den Empfehlungen des Gesundheitsministeriums. Bei FitLine gab es bei acht verschiedenen Vitaminen und Mineralstoffen Überschreitungen, bei Amway, Juice Plus<br />
und Herbalife jeweils eine.Die Dosierungsvorschläge der Berater wurden zusätzlich mit den vereinheitlichten Empfehlungen der Ernährungsgesellschaften in Deutschland, Österreich und der Schweiz verglichen (D-A-CH-Referenzwerte). Bei FitLine waren sieben Vitamine und Mineralstoffe überdosiert, bei Amway je nach Testperson vier bzw. drei und bei Juice Plus jeweils drei.</p>
<p>Fragen zum Thema Ernährung beantwortet der Verein für Konsumenteninformation unter der Hotline 0810 810 227 (Mo-Fr 9-15 Uhr, aus ganz Österreich Euro 0,0676/min), die in Zusammenarbeit mit dem Fonds Gesundes Österreich betreut wird. In der aktuellen &#8220;Konsument&#8221;-Ausgabe  werden übrigens auch rezeptfreie Arzneimittel getestet und DrEd kritisch beurteilt: &#8220;Finger weg vom Online-Doc&#8221;.</p>
<p>Weitere ausgewählte Beiträge zum Thema Ernährung und Gesundheit:</p>
<p><a title="VKI: Orthomolekulare Medizin gesundheitsgefährlich" href="http://www.redakteur.cc/vki-orthomolekulare-medizin/" target="_blank">Orthomolekulare Medizin: Vorsicht gesundheitsgefährlich</a></p>
<p><a title="Zusammenhang: Lebenswandel und Krebsrisiko" href="http://www.redakteur.cc/lebenswandel-und-krebsrisiko/" target="_blank">Lebenswandel beeinflusst Krebsrisiko</a></p>
<p><a title="Fraunhofer entwickelt Express-Bluttest" href="http://www.redakteur.cc/fraunhofer-entwickelt-express-bluttest/" target="_blank">Fraunhofer entwickelt Express-Bluttest</a></p>
<p><a title="Vitamine für Herz und Hirn" href="http://www.redakteur.cc/vitamine-fuer-herz-und-gehirn/" target="_blank">Vitamine C und B12 sind gut für Herz und Hirn</a></p>
<p id="post-14003"><a title="Permalink zu Wien: Schlüssel-Gen für Gehirnentwicklung entdeckt" rel="bookmark" href="http://www.redakteur.cc/schluessel-gen-fuer-gehirnentwicklung-entdeckt/">Wien: Schlüssel-Gen für Gehirnentwicklung entdeckt</a></p>
<p id="post-13494"><a title="Permalink zu Aktionswoche gegen illegale Arzneimittel" rel="bookmark" href="http://www.redakteur.cc/kampf-gegen-illegale-arzneimittel/">Aktionswoche gegen illegale Arzneimittel</a></p>
<p><a title="Studie über Wirksamkeit von Vitaminpräparaten" href="http://www.redakteur.cc/studie-prueft-wirksamkeit-von-vitaminpraeparaten/" target="_blank">Studie über Wirksamkeit von Vitamin-Präparaten</a></p>
<p id="post-13209"><a title="Permalink zu AK-Geflügeltest: Vorsicht gefährliche Keime" rel="bookmark" href="http://www.redakteur.cc/huehner-mit-keimen-belastet/">AK-Geflügeltest: Vorsicht gefährliche Keime</a></p>
<p id="post-14129"><a title="Permalink zu Österreichischer Arbeitsgesundheitsmonitor: Psychische Erkrankungen steigen" rel="bookmark" href="http://www.redakteur.cc/arbeitsgesundheitsmonitor-psychische-erkrankungen-steigen/">Österreichischer Arbeitsgesundheitsmonitor: Psychische Erkrankungen steigen</a></p>
<p><a title="Ärzte ohne Grenzen contra Novartis" href="http://www.redakteur.cc/aerzte-ohne-grenzen-stop-novartis/" target="_blank">Ärzte ohne Grenzen twittern gegen Pharma-Riesen Novartis</a></p>
<p id="post-10495"><a title="Permalink zu Wiener Studie: Stress führt zu Leberkrebs" rel="bookmark" href="http://www.redakteur.cc/studie-stress-fuehrt-zu-leberkrebs/">Wiener Studie: Stress führt zu Leberkrebs</a></p>
<p><a title="Foodwatch: Danone und Unilever missbrauchen Ärzte" href="http://www.redakteur.cc/vorwurf-danone-und-unilever-missbrauchen-aerzte/" target="_blank">Foodwatch: Mediziner lassen sich von Danone und Unilever missbrauchen</a></p>
<p><a title="Leitungswasser ist gesünder als Limos" href="http://www.redakteur.cc/umweltberatung-leitungswasser-ist-besser-als-limos/" target="_blank">Leitungswasser ist gesünder als Limos</a></p>
<p><a title="Hipp: Dreisteste Werbelüge des Jahres 2012" href="http://www.redakteur.cc/goldener-windbeutel-2012-fuer-hipp/" target="_blank">Goldener Windbeutel 2012 für dreistete Werbelüge des Jahres geht an Hipp</a></p>
<p><a title="Ernährungsfehler in der Kindheit führen zu Fettleibigkeit" href="http://www.redakteur.cc/kleinkinder-ernaehren-sich-falsch/" target="_blank">Ernährungsfehler bei Kleinkindern führen zu Fettleibigkeit</a></p>
<p><a title="Statistik: Todesursachen" href="http://www.redakteur.cc/oesterreichdie-haeufigsten-todesursachen-2011/" target="_blank">Die häufigsten Todesursachen in Österreich</a></p>
<p><a title="Kinder-Adventskalender mit Erdöl-Rükständen" href="http://www.redakteur.cc/schoko-adventskalender-bringt-krebs/" target="_blank">Kinder-Adventskalender mit Erdöl-Rückständen</a></p>
<p><a title="Das Activia-Märchen" href="http://www.redakteur.cc/foodwatch-und-das-activia-marchen/" target="_blank">Das Activia-Märchen</a></p>
<p><a title="Foodwatch will Verkaufsstop für Becel Pro Activ" href="http://www.redakteur.cc/becel-pro-activ-verkaufsstopp/" target="_blank">Foodwatch fordert Verkaufs-Stop für Becel</a></p>
<p><a title="Nicht gesunde Produkte in der Werbung" href="http://www.redakteur.cc/uber-gar-nicht-gesunde-produkte-in-der-werbung/" target="_blank">Über gar nicht gesunde Produkte in der Werbung</a></p>
<p><a title="Tipps gegen die Frühjahrsmüdigkeit" href="http://www.redakteur.cc/tipps-gegen-die-fruehjahrsmuedigkeit/" target="_blank">Tipps gegen die Fürhjahrsmüdigkeit</a></p>
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		<title>Konsument: Holz und Erdwärme sind günstigste Energie</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Oct 2012 22:01:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Holz und Erdwärmeheizungen sind bei den laufenden Energiekosten am günstigsten. Dies geht aus einem aktuellen Preisvergleich von &#8220;Konsument&#8221;, derMonatszeitschrift des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) hervor. Das Heizen mit Strom ist demnach am teuersten. Preisvergleiche lohnen sich also. Details zum Heizkostenvergleich soweit ein Report zum Thema Dachdämmsysteme sind online abrufbar und ab dem 25.10. im November-KONSUMENT [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Holzfeuer-IMG_0080.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-13627" title="Holzfeuer IMG_0080" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Holzfeuer-IMG_0080-200x300.jpg" alt="" width="160" height="240" /></a>Holz und Erdwärmeheizungen sind bei den laufenden Energiekosten am günstigsten. Dies geht aus einem aktuellen Preisvergleich von &#8220;Konsument&#8221;, derMonatszeitschrift des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) hervor. Das Heizen mit Strom ist demnach am teuersten. Preisvergleiche lohnen sich also. Details zum Heizkostenvergleich soweit ein Report zum Thema Dachdämmsysteme sind <a title="Konsument" href="www.konsument.at " target="_blank">online</a> abrufbar und ab dem 25.10. im November-KONSUMENT nachzulesen. Ein offizieller ortsbezogener Strom-Gas-Preisvergleich aller Anbieter mit Benachrichtigungsfunktion bei Preisänderungen ist indes auf der <a title="E Control: Strom-Gas-Tarifkalkulator" href="http://www.e-control.at/de/konsumenten/service-und-beratung/toolbox/tarifkalkulator/tarifkalkulator-application?sav_ref=http://www.konsument.at/cs/Satellite?pagename=Konsument/MagazinArtikel/Detail&amp;cid=318880328267&amp;pn=1&amp;js=1&amp;sw=1920" target="_blank">Webseite der E-Control</a> abrufbar.</p>
<p>Holz (nicht im Karton gekauft) kommt mit 3,64 Cent pro kWh am billigsten, sofern man über eine neue, effiziente Heizanlage verfügt und einige Unbequemlichkeiten wie die Selbstabholung ab Wald oder händisches Nachlegen in Kauf nimmt. Mit 3,75 Cent pro kWh folgt die Erdwärmepumpe. Bei einer Pellets-Zentralheizung muss man mit 5,82 Cent pro kWh rechnen. Die gängigen Heizformen Erdgas oder Heizöl sind dagegen mit 7,65 Cent bzw. 10,72 Cent bereits deutlich teurer. Nicht wirklich günstig ist auch die Fernwärme (Wien) mit 9,6-9,9 Cent pro KWh.  Am teuersten aber ist das Heizen mit Strom: Die erhobenen 18,37 Cent für Tagstrom sind einsame Spitze.<span id="more-13622"></span></p>
<p>Da ein Wechsel der Energieform bzw. der Heizanlage oft sehr schwierig bis unmöglich ist, gibt der VKI folgende Tipps, um die Heizkosten zu senken:</p>
<p>- Raumtemperatur. Eine Temperaturabsenkung um 1 Grad bedeutet bereits eine Energieeinsparung von 6 Prozent. Für Wohn- und Arbeitsräume werden maximal 22 Grad Celsius empfohlen, während der Nachtstunden um gut 5 Grad Celsius weniger.</p>
<p>- Keine Heizkörperabdeckung. Heizkörper sollten nicht verkleidet, mit Möbeln zugestellt oder mit Vorhängen verdeckt werden. Ein nachts geschlossener Rollladen kann die Wärmeverluste über das Fenster um bis zu 20 Prozent verringern.</p>
<p>- Nicht beim Fenster hinausheizen. Löcher und Ritzen in der Mauer sowie Fensterrahmen abdichten. Wirksamer als dauerhaft gekippte Fenster ist Stoßlüften: die Fenster ganz öffnen und fünf bis zehn Minuten kräftig durchlüften.</p>
<p>- Rohre und Heizkörper entlüften. Dies sollte regelmäßig erfolgen, aber spätestens dann, wenn der Heizkörper &#8220;gluckert&#8221; oder trotz aufgedrehtem Ventil nicht mehr richtig warm wird.</p>
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		<title>Orthomolekulare Medizin: VKI warnt</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jun 2012 22:06:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) warnt vor der Anwendung von so genannter orthomolekuare Medizin: Sie verursache  enorme Kosten und beinhalte zudem ein nicht unbeachtliches Risiko, auch weil die therapeutische Wirksamkeit nicht ausreichend nachgewiesen sei, so die Konsumentenschützer. Erwiesen sei hingegen, dass die Überdosierung von Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen problematisch sein kann. Die orthomolekulare Medizin (OM) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Vitamine-IMG_8489.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-13073" title="Vitamine © Elmar Leimgruber, redakteur.cc IMG_8489" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Vitamine-IMG_8489-220x300.jpg" alt="" width="176" height="240" /></a>Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) warnt vor der Anwendung von so genannter orthomolekuare Medizin: Sie verursache  enorme Kosten und beinhalte zudem ein nicht unbeachtliches Risiko, auch weil die therapeutische Wirksamkeit nicht ausreichend nachgewiesen sei, so die Konsumentenschützer. <a title="Studie prüft Wirksamkeit von Vitaminpräparaten" href="http://www.redakteur.cc/studie-prueft-wirksamkeit-von-vitaminpraeparaten/" target="_blank">Erwiesen sei hingegen, dass die Überdosierung von Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen problematisch sein kann.</a></p>
<p>Die orthomolekulare Medizin (OM) führt chronische Krankheiten auf eine Unterversorgung mit &#8220;Nährstoffen&#8221; zurück. Die Gabe hoher Vitamindosen, kombiniert mit Mineralstoffen und Spurenelementen, soll derartigen Erkrankungen vorbeugen bzw. diese heilen.<span id="more-13070"></span></p>
<p>Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat fünf zufällig ausgewählte Wiener Allgemeinmediziner mit Diplom für orthomolekulare Medizin konsultiert und  die Verschreibungen sowie die Kosten analysiert. Zwischen drei und fünf Mittel wurden der Testperson &#8220;verordnet&#8221;. Dabei handelte es sich meist um Nahrungsergänzungsmittel, die dem Gesetz entsprechend keinerlei Therapeutikum darstellen dürfen. Die von den Ärzten empfohlene Dosierung der Mittel hätte jedoch in einigen Fällen u.a. zu einer massiven Überversorgung mit Vitamin D geführt. Vor solchen Überversorgungen warnt die Europäische Lebensmittelbehörde ausdrücklich. Eine Überdosierung kann u.a. zu Appetitlosigkeit, Erbrechen und in schweren Fällen bis hin zu Nierenschäden und Nierenversagen führen, mahnt der VKI:</p>
<p>&#8220;Wäre unser Patient der Empfehlung der Ärzte gefolgt hätten sich &#8220;Einstiegskosten&#8221; zwischen 230 und 492 Euro an Laboruntersuchungen, Ordinationsgebühren, Kosten für die Medikamente bzw. Nahrungsergänzungsmittel, etc. ergeben&#8221;. Für eine mehrmonatige Behandlung ist mit einigen Hundert Euro an weiteren Kosten zu<br />
rechnen. Diese Kosten werden von den Krankenkassen aufgrund mangelnder wissenschaftlicher Beweise der Wirksamkeit nicht übernommen, sind also privat zu tragen. Fazit: Die Kosten, aber auch die Risiken einer Behandlung mit orthomolekularer Medizin können erheblich sein, während die therapeutische Wirksamkeit bis dato nicht ausreichend nachgewiesen ist, so der VKI.</p>
<p>Da die von den Ärzten verwendeten Präparate teilweise von diesen selbst verkauft werden, erhob der VKI zusätzlich anonym bei Herstellerfirmen, mit welchen Preisnachlässen, Provisionen oder &#8220;Studienbeiträgen&#8221; Ärzte bei den im Test verschriebenen Präparaten rechnen können. Bei Präparaten der Firma Biogena wären dies etwa 40 Prozent Preisnachlass beim direkten Verkauf oder 15 Prozent Provision für den Arzt, wenn der Patient selbst bestellt. Ähnliche Ergebnisse erhoben die Tester für die verschriebenen Präparate der Firmen Orthotherapia und Promedico. Nähere Informationen zum durchgeführten VKI-Test gibt es auf<a href="http://www.konsument.at" target="_blank"> www.konsument.at</a> sowie ab dem 28.6. im Juli- KONSUMENT.</p>
</div>
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		<title>Heute ist der 50. Weltverbrauchertag &#8211; VKI bietet kostenlose Online-Dienste</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Mar 2012 23:02:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Weltverbrauchertag, der sich heute zum mittlerweile 50. Mal jährt, steht dieses Jahr ganz im Zeichen echter Wahlfreiheit und Transparenz bei Finanzdienstleistungen. Daher bietet der österreichische Verein für Konsumenteninformation (VKI) heute online kostenlosen Zugang zu ausgewählten Finanztests und -reports sowie Leseproben zu den KONSUMENT-Büchern &#8220;Private Pensionsvorsorge&#8221;, &#8220;Achtung Finanzfalle!&#8221; und einen &#8220;Polizzen-Check&#8221;. &#8220;Die langfristig ,richtige&#8217; Wahl [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/World-Consumer-Rights-Day_consumersinternational.org_.gif"><img class="alignright size-medium wp-image-12275" title="World Consumer Rights Day_consumersinternational.org" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/World-Consumer-Rights-Day_consumersinternational.org_-300x93.gif" alt="" width="300" height="93" /></a>Der Weltverbrauchertag, der sich heute zum mittlerweile 50. Mal jährt, steht dieses Jahr ganz im Zeichen echter Wahlfreiheit und Transparenz bei Finanzdienstleistungen. Daher bietet der österreichische Verein für Konsumenteninformation (VKI) heute <a title="konsument.at" href="http://www.konsument.at" target="_blank">online</a> kostenlosen Zugang zu ausgewählten Finanztests und -reports sowie Leseproben zu den KONSUMENT-Büchern &#8220;Private Pensionsvorsorge&#8221;, &#8220;Achtung Finanzfalle!&#8221; und einen &#8220;Polizzen-Check&#8221;.</p>
<p>&#8220;Die langfristig ,richtige&#8217; Wahl zwischen unterschiedlichen Anlage- oder Versicherungsprodukten lässt sich nur dann treffen, wenn relevante Informationen wie Kosten oder Ausschlüsse ausreichend kommuniziert werden bzw. klar ersichtlich ist, was Konsumenten für das jeweilige Produkt tatsächlich bekommen. Häufig ist es aber so &#8211; und das zeigen auch unterschiedlichste Erhebungen des Vereins für Konsumenteninformation immer wieder &#8211; dass Anlage- oder Versicherungsprodukte nicht nur äußerst komplex sind, sondern auch hohe Kosten ins Gewicht fallen können, die für Konsumenten auf den ersten Blick nicht unbedingt ersichtlich waren&#8221;, kritisiert Franz Floss, Geschäftsführer des Vereins fürs Konsumentenformation (VKI).<span id="more-12269"></span>In Deutschland sind ab 1. April 2012 freie Finanzvermittler und Vermögensverwalter dazu  verpflichtet, ihren Kunden für jedes Angebot kurze und verständliche  Informationsblätter auszuhändigen. Außerdem müssen sie künftig ihre  Provisionen offenlegen, die sie bei einem Verkaufsabschluss erhalten.  Mit dem Gesetz soll der graue Kapitalmarkt besser überwacht werden. Zum Weltverbrauchertag am 15. März lädt die deutsche Stiftung Warentest zu einem <a title="Finanzwissen-Gewinnspiel" href="https://umfrage.warentest.de/uc/projektleiter/fa25/ospe.php3?SES=34916795988b8974d06638b9ed55163d&amp;syid=1799&amp;sid=1800&amp;act=start" target="_blank">Online-Quiz mit Gewinnspiel zum Thema Geld und Finanzen.</a></p>
<p>&#8220;Starke Konsumentenschutzgesetze sind wichtig. Aber laufende Anpassungen und Verbesserungen sind ebenso wesentlich. Auch deshalb, weil Firmen sehr erfinderisch sind und immer wieder mit neuen Tricks auf den Markt kommen&#8221;, betont Gabriele Zgubic, Leiterin der AK Wien Konsumentenpolitik zum heutigen Weltverbrauchertag.  Ein guter Schutz ist, die Konsumentinnen und Konsumenten aufzuklären und zu informieren, aber noch besser sind mehr Rechte.: So fordert die AK (Arbeiterkammer) unter anderem einen &#8220;Beipackzettel&#8221; für alle Spar- und Veranlagungsprodukte, transparente Bankspesen sowie ein Verbot von Werbeanrufen und Internetabzocken.</p>
<p>Der Weltverbrauchertag geht auf eine Rede von John F. Kennedy vor 50 Jahren zurück, in der er vor dem amerikanischen Kongress grundlegende Rechte der Konsumentinnen und Konsumenten verkündet hat, die bis heute im Wesentlichen ihre Gültigkeit behalten haben: Schutz vor Gesundheitsrisiken, vor Irreführung, Schutz der wirtschaftlichen Interessen einschließlich der Wahlfreiheit, Zugang zu Gericht und schließlich das Recht, sich zu organisieren.</p>
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		<title>Ihr Recht bei Ratenkauf, Gutscheinen und beim Umtausch von Geschenken</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 23:10:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auch das &#8220;Christkind&#8221; kann nicht alles wissen und so können zu Weihnachten unter dem Christbaum leicht die &#8220;falschen&#8221; Geschenke liegen. Wer schon beim Geschenkeinkauf für Weihnachten unschlüssig ist, sollte vielleicht eher zu Gutscheinen greifen, rät die Arbeiterkammer (AK). Aber Achtung: bei Umtausch, Gutscheinen oder Einkaufen im Netz lauern Fallen&#8221;, sagt Gabriele Zgubic, Leiterin der AK [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Falsches-Geschenk-IMG_2289.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-11295" title="Falsches Geschenk IMG_2289" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Falsches-Geschenk-IMG_2289-300x217.jpg" alt="" width="240" height="174" /></a>Auch das &#8220;Christkind&#8221; kann nicht alles wissen und so können zu Weihnachten unter dem Christbaum leicht die &#8220;falschen&#8221; Geschenke liegen. Wer schon beim Geschenkeinkauf für Weihnachten unschlüssig ist, sollte vielleicht eher zu Gutscheinen greifen, rät die Arbeiterkammer (AK). Aber Achtung: bei Umtausch, Gutscheinen oder Einkaufen im Netz lauern Fallen&#8221;, sagt Gabriele Zgubic, Leiterin der AK Konsumentenpolitik.</p>
<p>Beim Umtausch gilt: Es gibt kein gesetzliches Umtauschrecht. &#8220;Der Konsument muss den Umtausch vorab ausdrücklich vereinbaren&#8221;, sagt Zgubic. Ist der Händler von sich aus dazu bereit, ist das Recht auf den Umtausch auf der Rechnung vermerkt. Umtauschen heißt eine andere Ware aussuchen &#8211; Bargeld gibt es meistens nicht zurück. Wer nicht gleich etwas Passendes findet, erhält einen Gutschein.<span id="more-11292"></span></p>
<p>Für Gutscheine gibt es kein Bargeld. &#8220;Mit Gutscheinen können Sie Waren aus dem aktuellen Angebot kaufen&#8221;, betont Zgubic. &#8220;Ist der<br />
Gutschein mehr wert, als das Produkt kostet, gibt&#8217;s für den Rest meistens einen neuen.&#8221; Geht eine Firma pleite, kann der Gutschein wertlos werden. Gutscheine gelten in der Regel 30 Jahre lang &#8211; außer sie sind zeitlich befristet.</p>
<p>geht ein technisches Gerät kaputt, haben Kosumenten &#8220;einen gesetzlichen Gewährleistungsanspruch von zwei Jahren nach dem Kauf&#8221;, erklärt Zgubic und diese gilt ausnahmslos für alle Produkte: &#8220;Der Händler muss defekte Waren kostenlos reparieren oder austauschen, letztlich den Preis mindern oder das Geld zurückgeben. Zgubic rät: &#8220;Heben Sie immer die Rechnung auf. Sie können problemlos beweisen, wann und wo Sie die Ware gekauft haben.&#8221;</p>
<p>Geschenke per Mausklick sind beliebt. &#8220;Bestellen Sie das erste Mal bei einem Ihnen unbekannten Händler, schauen Sie genau auf die<br />
Geschäftsbedingungen und Firmenangaben wie Name, Adresse, Mail, Telefonnummer&#8221;, empfiehlt Zgubic. &#8220;Auch ein Blick auf Versandspesen<br />
und das Rücktrittsrecht kann nicht schaden.&#8221; Bei Online-Käufen gibt es ein Rücktrittsrecht bis zu sieben Werktage (Samstag nicht mitgezählt) ab Vertragsabschluss. Es gibt Ausnahmen &#8211; etwa bei entsiegelten CDs und DVDs oder bei Tickets gibt es kein Rücktrittsrecht. Werden Konsumenten über das Rücktrittsrecht nicht ordentlich informiert, verlängert sich die Frist auf bis zu drei Monate.</p>
<p>Gerade rund um Weihnachten wird gerne mit Ratenkauf geworben: &#8220;Heute kaufen, später zahlen.&#8221; Zgubic rät &#8220;zur Vorsicht, da Ratenkäufe zu den teuersten Krediten zählen.&#8221; Die effektiven Jahreszinssätze &#8211; inklusive aller Kosten &#8211; machen bis zu 20 Prozent aus. Prüfen Sie, ob Sie sich die Rate wirklich leisten können. Vergleichen Sie andere Finanzierungen, wenn Sie eine Anschaffung unbedingt brauchen&#8221;, sagt Zgubic. Wichtig ist, immer nach dem zu zahlenden Gesamtbetrag zu fragen. Wer eine Rate nicht pünktlich zahlen kann, muss mit saftigen Verzugszinsen und Mahnspesen rechnen.</p>
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