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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Presse</title>
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		<title>ÖJC: Staatsschutzgesetz behindert Pressefreiheit</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Dec 2015 22:09:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das geplante neue Staatsschutz-Gesetz behindert laut ÖJC freien Journalismus und schränkt die Pressefreiheit ein. Der Journalistenclub fordert daher verstärkten Informantenschutz und Ausnahmebestimmungen zum Schutz des Redaktionsgeheimnisses. Der Österreichische Journalisten Club (ÖJC) lehnt den aktuellen Entwurf zum Staatsschutzgesetz ab. ÖJC-Präsident Fred Turnheim kritisiert den mangelnden Informantenschutz und fehlende Ausnahmebestimmungen zum Schutz des Redaktionsgeheimnisses und eines unabhängigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das geplante neue Staatsschutz-Gesetz behindert laut ÖJC freien Journalismus und  schränkt die Pressefreiheit ein. Der Journalistenclub fordert daher verstärkten Informantenschutz  und Ausnahmebestimmungen zum Schutz des Redaktionsgeheimnisses.<span id="more-16344"></span></p>
<p>Der Österreichische Journalisten Club (ÖJC)  lehnt den aktuellen Entwurf zum Staatsschutzgesetz ab. ÖJC-Präsident  Fred Turnheim kritisiert den mangelnden Informantenschutz und fehlende  Ausnahmebestimmungen zum Schutz des Redaktionsgeheimnisses und eines  unabhängigen Journalismus in Österreich.</p>
<div>
<p>Außerdem müssen die Richter, als unabhängige Instanz, eingeschaltet  werden. „Der geplante Dreiersenat ist einfach zu wenig und schützt daher  auch nicht die Grundrechte der Bürgerinnen und Bürger“, stellt  ÖJC-Präsident Turnheim fest.</p>
<p>Der waschige Begriff „Gruppierungen“  setzt das Medienrecht außer Kraft und verstößt so gegen den  Verfassungsgrundsatz der freien Berichterstattung – auch über  terroristische Vereinigungen.</p>
<p>„Seit Jahrzehnten werden leider  auch in Österreich die Grund- und Freiheitsrechte der Österreicherinnen  und Österreicher scheibchenweise ausgehöhlt. So kann und darf es nicht  weitergehen“, kritisiert der ÖJC die neue Gesetzesinitiative der  Regierungsparteien.</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p>- <a title="Verbrechen und journalistische Verantwortung" href="http://www.redakteur.cc/verbrechen-und-journalistische-verantwortung/" target="_blank">Verbrechen und journalistische Verantwortung (Kommentar)<br />
</a></p>
<p>- <a title="Bedrohung des Journalistenberufs" href="http://www.redakteur.cc/deutscher-journalisten-verband-ortet-bedrohung-des-journalistenberufs/" target="_blank">Deutscher Journalistenverband ortet Bedrohung des Journalistenberufs (Info)</a>- <a title="Glaubwürdigkeit im Journalismus" href="http://www.redakteur.cc/glaubwurdigkeit-im-journalismus/" target="_blank">Journalisten sind manipiuliert, korrupt und Lügner (Info)</a></p>
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<p>- <a title="Terrorismus und Meinungsfreiheit" href="http://www.redakteur.cc/terrorismusbekaempfung/" target="_blank">Was macht einen Terroristen aus? (Kommentar)</a></p>
<p>- <a title="Press Freedom Award 2010" href="http://www.redakteur.cc/press-freedom-award-2010-fur-russland-ausgeschrieben/" target="_blank">Press Freedom Award 2010 (Info)</a></p>
</div>
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		<title>Türkei: Journalisten angeklagt -DJV protestiert</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Aug 2015 06:51:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der Türkei sind aktuell 18 Journalisten wegen &#8220;terroristischer Propaganda&#8221; angeklagt. Ihr einziges &#8220;Verbrechen&#8221; besteht jedoch aus Sicht des Deutschen Journalisten Verbands (DJV) darin, dass sie ihren Job erledigen, also berichten. Die 18 Journalisten, darunter der Chefredakteur der Zeitung Cumhuriyet, müssen sich vor der Justiz verantworten, weil sie Fotos einer tödlich verlaufenen Geiselnahme veröffentlicht hatten. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Türkei sind aktuell 18 Journalisten wegen &#8220;terroristischer Propaganda&#8221; angeklagt. Ihr einziges &#8220;Verbrechen&#8221; besteht jedoch aus Sicht des Deutschen Journalisten Verbands (DJV) darin, dass sie ihren Job erledigen, also berichten. Die 18 Journalisten, darunter der Chefredakteur der Zeitung  Cumhuriyet,  müssen sich vor der Justiz verantworten, weil sie Fotos  einer tödlich  verlaufenen Geiselnahme veröffentlicht hatten. Daraus  konstruierte die  Istanbuler Staatsanwaltschaft den Vorwurf der  terroristischen  Propaganda, die mit bis zu siebeneinhalb Jahren  Gefängnis geahndet  wird.<span id="more-16210"></span></p>
<p>Der Deutsche Journalisten-Verband fordert die türkische Justiz  daher auf, die Klagen gegen 18 Journalisten wegen angeblicher  terroristischer Propaganda fallen zu lassen. &#8220;Die Geiselnahme des türkischen Staatsanwalts, über die die  Journalisten berichtet hatten, war von großem öffentlichen Interesse&#8221;,  sagte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken. Darüber zu informieren sei  die Aufgabe von Journalistinnen und Journalisten. „Dass die  Berichterstatter dafür verurteilt werden sollen, ist ein krasser Verstoß  gegen die Pressefreiheit.“ Der Prozess gegen die betroffenen Kollegen  sei eine Farce, die sofort beendet werden müsse.</p>
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		<title>Alarm: 5000 Journalisten ohne Jobs</title>
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		<pubDate>Sun, 26 May 2013 22:02:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[5000 Journalisten sind aktuell allein in Deutschland arbeitlos. Das sind 11,9 Prozent mehr als im Jahr zuvor.  Der Deutsche Journalisten-Verband bezeichnet die Zunahme der Zahl arbeitslos gemeldeter Journalistinnen und Journalisten bei der Bundesagentur für Arbeit als alarmierend. Im gleichen Umfang wuchs die Zahl der Arbeitsuchenden auf über 9.100. Die Zahl der offenen Stellen verringerte sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>5000 Journalisten sind aktuell allein in Deutschland arbeitlos. Das sind 11,9 Prozent mehr als im Jahr zuvor.  Der Deutsche Journalisten-Verband bezeichnet die Zunahme der Zahl  arbeitslos gemeldeter Journalistinnen und Journalisten bei der  Bundesagentur für Arbeit als alarmierend.<span id="more-14999"></span></p>
<p>Im gleichen Umfang wuchs die Zahl der Arbeitsuchenden auf über  9.100. Die Zahl der offenen Stellen verringerte sich um 11,7 Prozent auf  430. „Ein so drastischer Anstieg der arbeitslosen Kolleginnen und  Kollegen ist ein Alarmzeichen für die Lage des Journalismus in  Deutschland“, kommentiert DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken das  Zahlenmaterial. „Dass so viele Journalisten ihre Arbeit verloren haben,  steht in krassem Widerspruch zu den alles in allem immer noch  stattlichen Renditen der meisten Medienunternehmen.“ Auch die  Arbeitsbelastung in den Redaktionen rechtfertige keinen Personalabbau.</p>
<p>„Wer  mit journalistischer Qualität Geld verdienen will, braucht dafür  arbeitende und nicht arbeitslose Journalisten“, sagte der  DJV-Vorsitzende. Er forderte deshalb die Medienunternehmer auf, sich  aktiv für den Erhalt journalistischer Arbeitsplätze einzusetzen.  „Journalist ist ein qualifizierter Beruf. Eine einmal weggefallene  Stelle später neu zu schaffen, kann teurer sein als sie auch in  wirtschaftlich schwierigen Zeiten zu erhalten,“ so Konken.</p>
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		<title>Internationaler Tag und Feinde der Pressefreiheit 2013</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/internationaler-tag-der-pressefreiheit-2013/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 May 2013 07:31:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zum heutigen Internationalen Tag der Pressefreiheit am 3. Mai stellt Reporter ohne Grenzen (ROG) die neue Liste der „Feinde der Pressefreiheit“ vor. Sie umfasst rund 40 Staatschefs, paramilitärische Gruppen und kriminelle Netzwerke, die unabhängige Journalisten verfolgen und versuchen, Medien gleichzuschalten. Neue „Feinde der Pressefreiheit“ sind demnach Ägypten, Syrien und Pakistan. Die Liste ist hier abrufbar. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Top-Pressefreiheit-2013.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-14860" title="Top-Pressefreiheit 2013" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Top-Pressefreiheit-2013-161x300.jpg" alt="" width="129" height="240" /></a>Zum heutigen Internationalen Tag der Pressefreiheit am 3. Mai stellt <em>Reporter ohne Grenzen</em> (ROG) die neue Liste der „Feinde der Pressefreiheit“ vor. Sie umfasst  rund 40 Staatschefs, paramilitärische Gruppen und kriminelle Netzwerke,  die unabhängige Journalisten verfolgen und versuchen, Medien  gleichzuschalten. Neue „Feinde der Pressefreiheit“ sind demnach Ägypten, Syrien und Pakistan. <a title="ROG-Liste der Pressefreiheit 2013" href="http://www.reporter-ohne-grenzen.de/fileadmin/docs/130502_Feinde_der_Pressefreiheit_final.pdf" target="_blank">Die Liste ist hier abrufbar.</a></p>
<p>Zahlreiche Organisationen beziehen zum heutigen Welttag der Pressefreiheit Stellung, darunter der Österreichische Journalisten Club (ÖJC): &#8220;Pressefreiheit ist unteilbar. Wenn man die Morde an Journalisten in  Mexiko, Syrien und Afghanistan verurteilt, dann muss man auch im eigenen  Haus, zum Beispiel bei den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für freie  und demokratische Medien, für Ordnung sorgen&#8221;, argumentiert  ÖJC-Präsident Fred Turnheim und fordert einen &#8220;Runden Tisch zur Verbesserung der Pressefreiheit in Österreich&#8221;.<span id="more-14856"></span></p>
<p>Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) appelliert aus Anlass des Internationalen  Tags der Pressefreiheit an die Medienunternehmer in  Deutschland, die Arbeitsbelastung der Journalisten zu  reduzieren und die redaktionelle Personalausstattung zu verbessern: „Die Pressefreiheit muss gelebt werden“, forderte  DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken. „Das ist nur möglich, wenn  Journalistinnen und Journalisten die Möglichkeit haben, frei und  kritisch zu recherchieren.“ Eine unterbesetzte Redaktion sei dazu ebenso  wenig in der Lage wie ein freier Journalist, der mehr auf Masse als auf  Klasse setzen müsse, um wirtschaftlich zu überleben, so Konken.</p>
<p>Die Österreichische Journalistengewerkschaft fordert zum heutigen Tag freien Zugang zu Information sowie die Sicherung der materiellen Basis der Medien und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. &#8220;Österreichs Politiker und Behörden betrachten die Information der Bürgerinnen und Bürger immer noch als Akt obrigkeitlicher Gnade. Wir fordern daher die gesetzliche Verankerung einer behördlichen Informationspflicht&#8221;, so Franz C. Bauer, Vorsitzender der Journalistengewerkschaft in der GPA-djp. Der freie Zugang zur Information dürfe nicht Gegenstand behördlicher und politischer Willkür bleiben.</p>
<p>Den diesjährigen Internationalen Tag der Pressefreiheit am 3. Mai nimmt der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) zum Anlass, mit einer Kampagne die Bedeutung von unabhängigen Zeitungen und Magazinen für die Wahrung der Pressefreiheit hervor zu streichen. &#8220;Wenngleich Soziale Medien Möglichkeiten des Meinungsaustausches bieten und Suchmaschinen Werkzeuge zur Informationsbeschaffung sind, können sie keine objektive Information gewährleisten oder gar die &#8216;Watchdog&#8217;-Funktion der freien Presse ersetzen&#8221;, zeigt sich VÖZ-Präsident Thomas Kralinger überzeugt.</p>
<p>Auf Platz 1 des ROG-Rankings der Pressefreiheit steht nicht mehr Norwegen (jetzt Platz 3) wie im Vorjahr, sondern heuer Finnland, gefolgt von den Niederlanden. Österreich verliert 7 Positionen und stürzt von Platz 5 auf 12. Die Schweiz verliert 6 Positionen und und belegt nun den 14. Platz, während Deutschland nur leicht absackt und jetzt auf Rang 17 liegt.</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Schlusslichter-Pressefreiheit-2013.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-14861" title="Schlusslichter Pressefreiheit 2013" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Schlusslichter-Pressefreiheit-2013-222x300.jpg" alt="" width="222" height="300" /></a>Neu auf der ROG-Liste der &#8220;Feinde de Pressefreiheit stehen u.a. die  Muslimbruderschaft in Ägypten, die syrische Rebellengruppe  Al-Nusra-Front und bewaffnete Rebellen im pakistanischen Baluchistan.  Andere, wie die baskische Untergrundorganisation ETA und den  birmanischen Präsidenten Thein Sein, zählt <em>Reporter ohne Grenzen </em>hingegen nicht mehr zu den „Feinden der Pressefreiheit“. Andere  „Feinde der Pressefreiheit“ stehen seit Jahren unverändert auf  der  ROG-Liste. Dazu gehören RUSSLANDS Präsident Wladimir Putin, die   Staatschefs von ASERBAIDSCHAN und BELARUS, Ilcham Alijew und Alexander   Lukaschenko, Drogenkartelle aus MEXIKO, Mafiagruppen aus ITALIEN und   Taliban-Chef Mullah Omar. Neu ist in diesem Jahr die Form, in der ROG   die „Feinde“ präsentiert: Sie stellen sich in ironischen Selbstporträts   vor oder werden in Form fiktiver Anklagen für ihre Verbrechen gegen die   Pressefreiheit zur Rechenschaft gezogen.</p>
<p>In  ÄGYPTEN tauschten die Muslimbrüder mithilfe ihrer Mehrheit im Parlament  und ihrem Kandidaten Mohammed Mursi als Präsident die Herausgeber und  Chefredakteure staatlicher Zeitungen aus und ersetzten sie mit Getreuen.  Der von Mursi ernannte Generalstaatsanwalt Talaat Abdullah überzieht  kritische Journalisten mit Klagen wegen Verleumdung, Beleidigung des  Präsidenten und Verunglimpfung des Islam. Ausländische Korrespondenten  werden als Spione diffamiert, einheimische Kollegen mit Gewalt bedroht.</p>
<p>In  SYRIEN, wo seit Beginn des Aufstandes im März 2011 mindestens 23  Journalisten und 59 Bürgerjournalisten getötet wurden, zählt ROG  Präsident Baschar al-Assad seit Jahren zu den „Feinden der  Pressefreiheit“. Auf der aktuellen Liste stehen jedoch auch gegen ihn  kämpfende Rebellen. Die im April 2011 gegründete Al-Nusra-Front greift  systematisch Mitarbeiter syrischer Staatsmedien an, entführt  Journalisten und bedroht ausländische Korrespondenten, die die Rebellen  kritisieren. Neu hinzugekommen sind auf der Liste der „Feinde der  Pressefreiheit“ 2013 außerdem religiöse Extremisten auf den MALEDIVEN  und bewaffnete Gruppen in PAKISTAN, die in der rohstoffreichen Provinz  Baluchistan für mehr Unabhängigkeit kämpfen.</p>
<p>In anderen Ländern hat sich die Situation laut ROG verbessert. Den Präsidenten von BIRMA, Thein Sein, zählt <em>Reporter ohne Grenzen</em> nicht mehr zu den „Feinden der Pressefreiheit“. Im Zuge  innenpolitischer Reformen ließ er etliche regimekritische Journalisten  frei, schaffte die Vorzensur für Printmedien ab und erlaubt seit April  2013 die Herausgabe privater Tageszeitungen. Ebenfalls von der Liste  gestrichen wurde in SPANIEN die baskische Untergrundorganisation ETA,  die den bewaffneten Kampf weitgehend eingestellt und Ende 2012  angekündigt hat sich aufzulösen. Nach wie vor müssen einige Journalisten  im Baskenland unter Polizeischutz arbeiten, systematische Angriffe  gegen Medien beobachtete ROG allerdings im vergangenen Jahr nicht mehr.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Reporter ohne Grenzen: Merkel sei hart zu Putin! (Info und Kommentar)</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Apr 2013 09:54:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[INFO: Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel soll bei ihrem Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin am Sonntag (7. April) ihre Sorge um die zunehmende Kontrolle des Internets in Russland zum Ausdruck zu bringen, forert &#8220;Reporter ohne Grenzen&#8221; (ROG). „Die neuen Regeln, die angeblich Kinder und Jugendliche schützen sollen, sind so schwammig formuliert, dass sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>INFO: Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel soll bei  ihrem Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin am Sonntag  (7. April) ihre Sorge um die zunehmende Kontrolle des Internets in  Russland zum Ausdruck zu bringen, forert &#8220;Reporter ohne Grenzen&#8221; (ROG). „Die neuen Regeln, die angeblich  Kinder und Jugendliche schützen sollen, sind so schwammig formuliert,  dass sie leicht gegen Oppositionelle und kritische Medien benutzt werden  können“, sagte ROG-Geschäftsführer Christian Mihr in Berlin. „Es ist  hochproblematisch, wenn einige wenige Beamte darüber entscheiden, welche  Seiten sich Nutzer anschauen dürfen und welche nicht.“<span id="more-14651"></span></p>
<p>Seit November 2012 führt laut ROG die russische Medienaufsichtsbehörde Roskomnadsor eine schwarze Liste von Webseiten, die Internetprovider im Land blockieren müssen (<a title="Internetzensur" href="http://www.redakteur.cc/?s=Internetzensur" target="_blank">Internetzensur</a>).  Offiziell dient sie dem Jugendschutz und soll Pornografie und Themen wie  Drogenkonsum oder Selbstmord aus dem Netz fernhalten. Doch schon kurz  nach dem Start fanden sich darauf auch Seiten von Oppositionellen und  angeblichen Extremisten. So sperrte der  russische Blog-Anbieter Live Journal im Februar das Konto von Michael  Jakowlew, dem Oppositionsführer in Russlands siebtgrößter Stadt Omsk.  Kurz zuvor hatte der Youtube-Beitreiber Google vor einem Moskauer  Gericht gegen die Sperrung eines angeblich jugendgefährdenden Videos geklagt.</p>
<p>Mehr als 2000 Seiten finden sich Angaben der russischen Piratenpartei zufolge inzwischen auf  der schwarzen Liste. Vor allem Seiten über Homosexualität und  „Extremismus“, Glücksspiel und Drogen seien in den vergangenen Monaten  gesperrt worden, so der russische Journalist Andrej Soldatow. Er hat sich mit seiner Webseite <em>Agentura.ru</em> auf Überwachung und Geheimdienste spezialisiert und dokumentiert akribisch alle bekannten Fälle von Internetzensur. Soldatow berichtet von einem Experiment in der  Region Kostroma, wo lokale Internetprovider ihren Nutzern nur noch  Zugang zu einem „gesäuberten“ Internet anböten.</p>
<p>Doch es sind  nicht nur strenge Internetgesetze, die die Pressefreiheit in Russland  bedrohen. Im März verabschiedete das Parlament ein Gesetz, das den  Gebrauch von Schimpfwörtern in den Medien verbietet und dafür bis zu  5000 Euro Strafe vorsieht. Dies hielt selbst die russische Regierung für  so unpräzise, dass sie die Abgeordneten bat, das Gesetz noch einmal zu  überarbeiten. Im November 2012 hatten Abgeordnete der Regierungspartei  Einiges Russland versucht, das umstrittene Agentengesetz von  Nichtregierungsorganisationen (NGOs) auf Medien auszuweiten. Medien, die über  russische Politik berichten und sich zu 50 Prozent aus dem Ausland  finanzieren, müssten sich als ausländische Agenten registrieren,  forderten sie in ihrem Gesetzvorschlag.</p>
<p>Nur wenige Medien wagen in dieser Lage noch offene Kritik an der Regierung. Zu ihnen gehören der Internet-Sender <em>Doschd TV</em>, die Boulevard-Zeitung <em>Moskowski</em> Komsomolez, die Zeitung <em>Nowaja Gaseta </em>und der Radiosender <em>Echo Moskwy</em>. Auf der ROG <a title="ROG-Rangliste der Pressefreiheit 2013" href="http://www.redakteur.cc/rog-ranking-pressefreiheit-2013/" target="_blank">Rangliste der Pressefreiheit</a> steht Russland auf Platz 148 von 179 – nur zwei Plätze vor dem Irak. <em>Nowaja Gaseta</em>-Chefredakteur Dmitri Muratow zeichnete zum 20-jährigen Jubiläum seiner Zeitung ein entsprechend düsteres Bild:  In Russland habe die Presse ihre grundlegende Aufgabe aufgegeben, die  Mächtigen zu kontrollieren. „Heute kontrollieren die Medien eher die  Bevölkerung“, so Muratow.</p>
<p>KURZKOMMENTAR: <em>Sicher ist es notwendig, dass gegen Internetzensur aufgetreten wird. Dies gilt auch und im Besonderen für Russland. Und sicher ist es auch sinnvoll, dass &#8220;Frau Europa&#8221; <a title="Angela Merkel plädiert für Pressefreiheit" href="http://www.redakteur.cc/merkel-verteidigt-meinungs-und-pressefreiheit/" target="_blank">Angela Merkel (CDU), die sich immer wieder für Pressefreiheit</a> eingesetzt hat, hier beim russischen Machthaber auftritt. Aber mindestens genauso notwendig wäre es, dass das, was ROG von Merkel verlangt, auch von Deutschlands Ex-Kanzler Gerhard Schröder (SPD) erwartet wird, der immerhin nun in Diensten Putins steht.</em></p>
<p><em>Und bei aller berechtigten Kritik Russland gegenüber sollte nicht vergessen werden, dass Internet-Überwachung und -Zensur inzwischen auch im &#8220;freien&#8221; Europa auf der Tagesordnung steht und dies hier nicht nur toleriert, sondern offensichtlich sogar erwünscht ist. Erinnert sei hier beispielsweise an die fast kritiklose Umsetzung von Internetkontrollmaßnahmen durch das als besonders liberal geltende Frankreich. <a title="UNO fordert Internet-Totalkontrolle" href="http://www.redakteur.cc/uno-fuer-internet-ueberwachung/" target="_blank">Ebenfalls fragwürdig in diesem Zusammenhang ist auch, dass bekanntlich selbst die Vereinten Nationen (UNO) eine weltweite Kontrolle des Internet fordern.</a> Es wäre daher angemessen, dass Reporter ohne Grenzen auch hier mahnt.</em></p>
<p><em>Und noch eine grundsätzliche Frage sei abschließend gestattet: In welchem (auch westlichen) Land manipulieren und kontrollieren nicht &#8220;öffentliche Meinung&#8221; und Medien die Bevölkerung?</em></p>
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		<title>2012: 88 Journalisten und 47 Blogger getötet</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Jan 2013 23:04:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[88 Journalisten sowie 47 Blogger und Bürgerjournalisten wurden 2012 bei ihrer Arbeit getötet &#8211; mehr als je zuvor, seit Reporter ohne Grenzen (ROG) 1995 die erste Jahresbilanz veröffentlichte. Das geht aus der ROG-Bilanz für 2012 hervor. Die vollständige ROG-Jahresbilanz 2012 ist hier abrufbar. &#8220;Zu den enorm hohen Opferzahlen haben vor allem der Syrien-Konflikt, die Gewalt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>88 Journalisten sowie 47 Blogger und Bürgerjournalisten wurden 2012 bei ihrer Arbeit getötet &#8211; mehr als je zuvor, seit Reporter ohne Grenzen (ROG) 1995 die erste Jahresbilanz veröffentlichte. Das geht aus der ROG-Bilanz für 2012 hervor. <a title="ROG Jahresbilanz" href="http://bit.ly/UIHGpO" target="_blank">Die vollständige ROG-Jahresbilanz 2012 ist hier abrufbar.</a><span id="more-14049"></span><br />
&#8220;Zu den enorm hohen Opferzahlen haben vor allem der Syrien-Konflikt, die  Gewalt der Taliban in Pakistan und der Bürgerkrieg in Somalia  beigetragen&#8221;, sagte ROG-Vorstandssprecher Michael Rediske in Berlin. Die Bürgerkriegsländer Syrien und Somalia, das von den Taliban und Stammesrivalitäten destabilisierte Pakistan sowie Mexiko und Brasilien, wo Drogenkartelle und Banden die Staatsmacht herausfordern, gehörten 2012 zu den gefährlichsten Orten für Journalisten.</p>
<p>Die meisten inhaftierten Journalisten und Blogger zählte Reporter ohne Grenzen 2012 in der Türkei, wo sich die Zahl der Festnahmen seit der Verschärfung des Kurdenkonflikts verdoppelte, sowie in China, wo die Regierung die Zensur vor dem Parteitag enorm verschärfte. Zahlreiche Journalisten sitzen zudem in Syrien und im Iran im Gefängnis sowie in Eritrea, das seit Jahren den letzten Platz auf der ROG-Rangliste einnimmt.</p>
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		<title>Journalisten sehen eigenen Berufsstand kritischer als die Bevölkerung</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Dec 2012 23:07:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Journalisten haben bekanntlich (siehe Bericht dazu vom September 2012) einen ähnlich zweifelhaften Ruf in der Bevölkerung wie Politiker. Befragt man die Journalisten aber über sich selbst, sehen sie sich sogar noch kritischer als die Bevölkerung. Dies geht aus einer Journalistenbefragung hervor, welche das meinungsfoschungsinstitut OGM im Auftrag des Österreichischen Journalisten Club (ÖJC) durchgeführt hat. Demnach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Journalisten haben bekanntlich (<a title="Studie: Journalisten und ihr Ruf" href="http://www.redakteur.cc/studie-journalisten-und-ihr-ruf/" target="_blank">siehe Bericht dazu vom September 2012</a>) einen ähnlich zweifelhaften Ruf in der Bevölkerung wie Politiker. Befragt man die Journalisten aber über sich selbst, sehen sie sich sogar noch kritischer als die Bevölkerung. Dies geht aus einer Journalistenbefragung hervor, welche das meinungsfoschungsinstitut OGM im Auftrag des Österreichischen Journalisten Club (ÖJC) durchgeführt hat. Demnach sehen die Befragten ihren Berufsstand, was Objektivität der Berichterstattung und journalistische Ethik betrifft, äußerst kritisch.<span id="more-14019"></span></p>
<p>Weitere Ergebnisse der Grobauswertung: Das Vertrauen der Journalisten in Politiker ist sogar noch geringer als bei der Bevölkerung. Nur jeder dritte Befragte hat eine journalistische Fachausbildung abgeschlossen, der größte Teil wurde on the job journalistisch ausgebildet. Das Interesse an Weiterbildung ist daher sehr hoch, die interessantesten Themen sind online-Journalismus und Recherche.</p>
<p>Die Arbeitszufriedenheit ist sehr gut bei Klima und Kollegialität, schwach bei interner Information und Weiterbildung. Die arbeitsrechtliche Problematik hat sich in den letzten Jahren offensichtlich verbessert, drei von vier Befragten haben ein Dienstverhältnis, prekäre Dienstverhältnisse kommen nur noch selten vor, jeder Vierte ist selbständig. Auch persönliche Probleme wie Stress, burn out, Partnerschaft, Ernährung und Alkohol werden offen beantwortet.</p>
<p>Insgesamt 718 Journalisten haben sich laut ÖJC an der OGM-Umfrage beteiligt. Damit hat diese Studie große Aussagekraft nicht nur für den Berufsstand insgesamt, sondern auch für verschiedenste Segmente und Gruppen im Journalismus. Detailanalysen und Feinauswertungen erfolgen am 15. Jänner 2013 um 10.00 Uhr im Rahmen einer Presssekonferenz im ÖJC-Press Center, Blutgasse, 1010 Wien.</p>
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		<title>Neue Journalisten-Zeitschrift und -App &#8211; New Media Award an Paroli vergeben</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Nov 2012 22:57:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der &#8220;New Media Journalism Award 2012&#8243; geht an das &#8220;paroli-Magazin&#8221;. Der Preis wurde heute, Freitag, im Rahmen der diesjährigen Adventfeier des Österreichischen Journalisten Clubs (ÖJC) vergeben. Die ehrende Anerkennung geht an das Pressefreiheitsportal &#8220;20zwoelf&#8221; der Axel Springer Akademie in Berlin. Mit dem Journalistenpreis &#8220;New Media Journalism Award&#8221; werden hervorragende journalistische Leistungen im Bereich des Online-Journalismus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/ÖJC+Paroli-Redaktion-DSCN5179.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-13906" title="ÖJC+Paroli-Redaktion DSCN5179" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/ÖJC+Paroli-Redaktion-DSCN5179-300x229.jpg" alt="" width="300" height="229" /></a>Der &#8220;New Media Journalism Award 2012&#8243; geht an das &#8220;paroli-Magazin&#8221;. Der Preis wurde heute, Freitag, im Rahmen der diesjährigen Adventfeier des Österreichischen Journalisten Clubs (ÖJC) vergeben. Die ehrende Anerkennung geht an das Pressefreiheitsportal &#8220;20zwoelf&#8221; der Axel Springer Akademie in Berlin. Mit dem Journalistenpreis &#8220;New  Media  Journalism Award&#8221; werden hervorragende journalistische Leistungen im  Bereich  des Online-Journalismus ausgezeichnet. Anlässlich des diesjährigen 35. Geburtstags des ÖJC wurde &#8220;OeJC2Go&#8221;, eine neue kostenlose App für iOS und Android veröffentlicht und erscheint nun monatlich &#8220;Statement&#8221;, ein Magazin &#8220;von Journalisten für Journalisten:</p>
<p>Am Dienstag, 27.11., erschien die erste Ausgabe der  neuen  Journalisten-Zeitschrift [Statement] und sie widmet sich der aktuellen   Kündigungswelle in den österreichischen Medienbetrieben. Die heimischen   Printunternehmen, wie auch der ORF, bauen  immer mehr  Journalistinnen und Journalisten ab. Begründet werden diese  Kündigungen  mit der angeblich schwierigen wirtschaftlichen Lage der  Unternehmen. Das &#8220;[Statement] &#8211; von Journalisten für  Journalisten&#8221; erscheint mit 32 Seiten und  in  einer Auflage von 25.000 Stück jeweils am  letzten Dienstag im Monat und  liegt der Medienzeitschrift &#8220;Medianet&#8221;  bei.<span id="more-13898"></span></p>
<p>Anlässlich des 35. Geburtsta<a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/ÖJC-Statement_Harald-Vaca_Norbert-Welzl-DSCN5188.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-13907" title="ÖJC-Statement ÖJC: Harald Vaca, Norbert Welzl DSCN5188" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/ÖJC-Statement_Harald-Vaca_Norbert-Welzl-DSCN5188-300x242.jpg" alt="" width="300" height="242" /></a>gs  wurden alle Medien,  die der ÖJC herausgibt  &#8220;runderneuert&#8221;. Bereits im Jänner 2012 wurde die  neue ÖJC-Homepage  relauncht. Im Sommer 2012 wurde die  Video-Podcast-Schiene auf HD-TV  umgestellt. Am 27. November 2012 folgte  nun das [Statement]. Chefredakteure sind die erfahrenen Journalisten Oswald Klotz und Fred Turnheim. Ressortleiter: Hannes Hochmuth (Bildredaktion), Herbert Koczera (Technik), Michael Mohapp (Glossen, Kommentare), Christiane Laszlo (Philosophicum), Markus Szyszkowitz (Karikaturen) und Fred Turnheim (Politik). Die  monatlichen Redaktionssitzungen sind öffentlich. Die Mitarbeit wird nach  Kollektivvertrag bezahlt.</p>
<p>Höhepunkt des neuen ÖJC-Medienauftritts ist der Start des ersten   Journalisten-Apps im deutschsprachigen Raum. Aktuelle Meldungen, der   vollständige Zugriff auf die Videodatenbank des ÖJC und ein   vollständiges [Statement]-Archiv sind die wichtigsten Applikationen des   Apps, das für beide große Smart- und Tablet-Plattformen Android und  iOS  angeboten wird: [OeJC2go] – von Journalisten für  Journalisten. Es ist im Play-Store von  Android und im App-Store bei  Apple kostenlos erhältlich.  Das  Wesentliche des für Tables-Computers  und Smartphones entwickelte APP  ist aktueller Nachrichtendienst mit  Journalismus-News aus der ganzen  Welt und die Einbindung des  [OeJC-TV2go] für mobile Devises.</p>
<p>Der  Österreichische Journalisten Club ÖJC betreibt seit 1997 auch einen   Videopodcast-Channel bei YouTube. Im Sommer des heurigen Jahres wurde   dieser Channel auf HD-TV umgestellt. Dafür musste das gesamte Aufnahme-   und Bearbeitungssystem umgestellt werden. Die ÖJC-Videogruppe besteht   aus Kameramännern, Cuttern und TV-Redakteuren. Außerdem besteht eine   enge Zusammenarbeit mit der Fernsehstudiomannschaft des Europäischen   Parlaments in Brüssel und Straßburg. Die Videogruppe berichtet von   wichtigen Events im Journalismus und zeichnet mehrmals im Jahr   Diskussionen zu wichtigen journalismusbezogenen Themen im Europäischen   Parlament auf. Bis heute wurden 58 Sendungen produziert, die eine   Gesamtlänge von knapp 100 Stunden haben. Im Rahmen der Umsetzung eines   Gesamtkonzepts wird mit dem heutigen Tag der bisherige   ÖJC-Podcast-Channel auf [OeJC-TV2go] umbenannt.</p>
<p>Der Österreichische Journalisten Club ÖJC (gegründet 1977 von Wolf in der Maur und Günther Nenning)   ist mit 6.700 Mitgliedern die größte, standespolitische   Journalistenorganisation in Österreich. Für die Mitgliedschaft ist ein   Berufsnachweis erforderlich. Der ÖJC engagiert sich sehr stark in der   Qualitätssicherung im Journalismus und in der Berufsaus- und   Weiterbildung für Journalistinnen und Journalisten. Der ÖJC betreibt in  Wien ein modernes Pressezentrum, das Vienna  International PressCenter  und das Schulungszentrum der Journalismus  &amp; Medien Akademie.  Außerdem verleiht der ÖJC die Journalistenpreise  „Prof. Claus  Gatterer-Preis“, Dr. Karl Renner Publizistikpreis“ und den  „New Media  Journalism Award“. Außerdem verleiht er mit dem  Österreichischen  Seniorenrat die „Senioren – Rose und Senioren – Nessel“  und unterstützt  den „ÖZIV Medienpreis“.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>23.11: Internationaler Tag gegen Straffreiheit für Verbrechen an Journalisten</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Nov 2012 23:04:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vom 22. bis 23. November 2012 fand in Wien mit österreichischer Unterstützung das 2. Interagency Meeting der UNESCO zum Thema Sicherheit von Journalisten und der Straflosigkeit von Angriffen auf Journalisten statt. Medienfreiheit, als ein Grundpfeiler des demokratischen Rechtstaates, kann nur durch eine unabhängige Berichterstattung gewährleistet werden, betonte Österreichs Vizekanzler und Außenminister Michael Spindelegger:  Der Einsatz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vom 22. bis 23. November 2012 fand in Wien mit österreichischer Unterstützung das 2. Interagency Meeting der UNESCO zum Thema Sicherheit von Journalisten und der Straflosigkeit von Angriffen auf Journalisten statt. Medienfreiheit, als ein Grundpfeiler des demokratischen Rechtstaates, kann nur durch eine unabhängige Berichterstattung gewährleistet werden, betonte Österreichs Vizekanzler und Außenminister Michael Spindelegger:  Der Einsatz für die Sicherheit von Journalisten gehöre daher zu den Prioritäten der österreichischen Menschenrechtsarbeit. <a title="Spindelegger/McKenzie: Berichten unter Lebensgefahr" href="http://www.wienerzeitung.at/meinungen/gastkommentare/503211_Berichten-unter-Lebensgefahr.html" target="_blank">Ein gemeinsamer Gastkommentar des Vizekanzlers mit Alison Bethel McKenzie (Exekutiv-Direktorin des Internationalen Presse Instituts (IPI)) zum Thema &#8220;Berichten unter Lebensgefahr&#8221; ist hier abrufbar.</a><span id="more-13866"></span></p>
<p>Das globale Netzwerk International Freedom of Expression Exchange (IFEX) hat am 23. November 2011 zum ersten &#8220;Internationalen Tag gegen Straffreiheit für Verbrechen an Journalisten&#8221; aufgerufen: Der Schutz von Journalisten gegen Angriffe und die Bekämpfung von  Straffreiheit der Täter sind grundlegende Voraussetzungen für die  Presse- und Meinungsfreiheit. Die UNESCO nahm dies auch zum Anlass, um an getötete Journalisten und unaufgeklärte Fälle zu erinnern. Die UNESCO hat zudem erste Schritte zur Verabschiedung eines umfassenden UN-Aktionsplans zur Sicherheit von Journalisten eingeleitet. Der Aktionsplan soll dazu beitragen, die häufige Straffreiheit von Verbrechen gegen Journalisten zu unterbinden. Im September dieses Jahres hatte die UNESCO dazu ein erstes Inter-Agency-Treffen der Vereinten Nationen einberufen.</p>
<p>Der Aktionsplan wird im März 2012 dem Zwischenstaatlichen Rat des UNESCO-Programms zur Medienförderung (IPDC) vorgelegt. Im Rahmen der IPDC-Ratssitzung wird UNESCO-Generaldirektorin Irina Bokova den dritten &#8220;Report of the Safety of Journalists and the Issue of Impunity&#8221; vorstellen. Der zweite, 2010 veröffentlichte Bericht hat verdeutlicht, dass Vergehen gegen Journalisten in den meisten Fällen nicht geahndet und Journalisten so zu leichten Opfern gemacht wurden.</p>
<p>Der neue Bericht soll das Ausmaß der Verbrechen gegen Journalisten dokumentieren. Allein in den letzten zehn Jahren wurden weltweit mehr als 500 Journalisten ermordet. Viele weitere Journalisten wurden während der Ausübung ihres Berufes verletzt und verwundet. Die große Mehrheit der Opfer sind lokale Journalisten, die gezielt verfolgt werden. Die UNESCO ist die einzige UN-Organisation mit dem Mandat, die Pressefreiheit zu schützen. Sie setzt sich weltweit für die Unterstützung verfolgter Journalisten ein.</p>
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		<title>Stronach und die Medien &#8211; Info und Kommentar</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Nov 2012 23:04:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit Tagen erregt ein Unterschrift-Text als Voraussetzung, mit Neo-Politiker Frank Stronach Interviews führen zu können, die Medienbranche. Darin heisst es unter anderem, dass Interviewtext, &#8220;Titel und Einleitung zur etwaigen Richtigstellung von Fakten&#8221; die vorhergehende schriftliche Freigabe erfordern, wie &#8220;Datum&#8221; berichtete: Und: &#8220;Falls die Autorisierung des Interviews nicht erteilt wird, werde ich weder den Umstand des [...]]]></description>
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<div id="id_50a9b24934ebb9668911479">
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Frank_Stronach_CC-Steindi.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-13814" title="Frank_Stronach_CC Steindi" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Frank_Stronach_CC-Steindi-199x300.jpg" alt="" width="159" height="240" /></a>Seit Tagen erregt ein Unterschrift-Text als Voraussetzung, mit Neo-Politiker Frank Stronach Interviews führen zu können, die Medienbranche. Darin heisst es unter anderem, dass Interviewtext, &#8220;Titel und Einleitung zur etwaigen Richtigstellung von Fakten&#8221; die vorhergehende schriftliche Freigabe erfordern, wie &#8220;Datum&#8221; berichtete: Und: &#8220;Falls die Autorisierung des Interviews nicht erteilt wird, werde ich weder den Umstand des Interviews noch das Gesprächs ganz oder auszugsweise veröffentlichen.&#8221; Da solche Vereinbarungen Rechtsgültigkeit haben und eine Unterlassungsklage zur Folge haben könnten, kündigten zahlreiche Journalisten unter anderem auf <a title="Elmar Leimgruber und redakteur.cc auf Twitter" href="http://www.twitter.com/ElmarLeimgruber" target="_blank">Twitter</a> an, keine Interviews mit Stronach zu führen, weil dessen Vorgehen einer Zensur gleichkomme.</p>
<div>Der Österreichische Journalisten Club (ÖJC) ortet in der Vorgehensweise  Stronachs einen &#8220;metternichschen Überwachungsapparat&#8221; und einen Verstoß  &#8220;gegen die Grundregeln der Pressefreiheit&#8221;. Und er forderte seine  Mitglieder auf, &#8220;so lange keine Interviews mit Herrn Stronach und seinen  Parteigranden zu führen, bis dieser sein demokratiefeindliches Formular  zurückzieht.&#8221;<span id="more-13810"></span></div>
<div>Das Teams Stronach reagierte bereits kurze Zeit später: &#8220;Frank Stronach weiß, dass jeder Halbsatz Auswirkungen haben kann&#8230; Oft werden aus Gründen der Verkaufbarkeit bzw. um eine gute Headline zu haben, Zitate aus dem Zusammenhang gerissen&#8221;. Man wollte &#8220;Hilfe für Medien&#8221; anbieten,&#8221; damit Fehler vermieden werden&#8221;, jedoch keinesfalls Zensur oder einen &#8220;Angriff auf die Pressefreiheit&#8221; starten. Die Autorisierung von Interviews bleibe jedoch, weil &#8220;international üblich&#8221;, bestehen: &#8220;Ich, VORNAME NACHNAME, MEDIUM erkläre hiermit, vor einer Veröffentlichung von Gesprächen und Interviews mit Herrn Frank Stronach den gesamten Interviewtext an Herrn/Frau XY, Funktion, Adresse, emailadresse, zur Einsicht und schriftlichen Freigabe zu senden. Kürzungen bzw. jegliche Änderung sind ohne schriftliche Zustimmung von Seiten des Team Stronach untersagt. Falls die Autorisierung des Interviews nicht erteilt wird, ist eine Veröffentlichung untersagt.&#8221;</div>
<p>&#8220;Bin da grad in Diskussion und hätte was zu Stronach zu sagen. Bevor ich&#8217;s sag: wohin kann ich&#8217;s zur Autorisierung mailen?&#8221; fragte &#8220;Krone&#8221;-Kolumnist Claus Pandi bissig via Twitter beim Team Stronach nach. &#8220;Danke. Aber wir brauchen eure &#8220;Hilfe&#8221; nicht&#8221;, reagierte Helmut Brandstätter, Chefredakteur des &#8220;Kurier&#8221; und &#8220;Presse&#8221;-Chefredakteur Rainer Novak schrieb zum Thema: &#8220;Leider ist die Autorisierung längst die Regel in Österreich. Da manche Politiker nicht immer druckreif sprechen, gibt es auch Spielraum für Interpretation, daher ist mitunter verständlich, dass der Betroffene das redigierte Werk noch einmal sehen will. Andererseits versuchen Politikersprecher gern, harte oder peinliche Passagen abzumildern oder zu „verbessern&#8221; &#8211; in diesem Fall kann (und muss) ein Journalist aber auch einfach Nein sagen&#8221;.</p>
<div><em>Ich verstehe Frank Stronach: Die meisten Journalisten hassen ihn offensichtlich wie die Pest, ist er doch der reiche Onkel aus Amerika, der da plötzlich auftaucht und Politik machen will, nicht im Rahmen der üblichen Parteien, sondern mit gleich einer eigenen Partei und einem Programm , mit dem das gesamte bisherige gewohnte System umgekrempelt werden soll. Und -dies trifft leider auch auf viele Kolleginnen und Kollegen aus dem Journalismus zu: Es muss immer alles bleiben, wie es immer war: es hat sich doch immer alles bewährt, wie es war oder? Und kaum geschieht was Neues, wird es auch sogleich medial bekämpft.</em></div>
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<div><em>Und es ist auch Tatsache, dass vor allem unliebsamen Politikern einerseits rhetorische Fallen gestellt werden, um genau jene Antworten zu bekommen, welche man aus Sensationsgier und/oder um sie bewusst &#8220;in die Pfanne zu hauen&#8221; haben will. Das hat aber mit seriösem Journalismus nichts zu tun. Andererseits werden zu häufig aus unklaren Wortfetzen Skandal-Schlagzeilen erzeugt und der &#8220;Verursacher&#8221; schafft es oft wochenlang nicht mehr aus den Negativschlagzeilen heraus, obwohl er genau das, was zitiert wird, nicht so und vor allem nicht in jenem Zusammenhang gesagt hat. Pressefreiheit ist ein hohes Gut. Wer medial so andere Menschen bewusst öffentlich schädigt, beschmutzt selbst den Wert der Pressefreiheit und den Beruf des Journalisten.</em></div>
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<div><em>Daher verstehe ich die Vorgehensweise von Frank Stronach und kann sie bestens nachvollziehen, zumal gerade ihm in den vergangen Monaten von Journalisten dauernd unzählige Zitate untergeschoben wurden, die er immer wieder zurechtrücken musste. Bei allem berechtigten Wunsch nach einer &#8220;Geschichte&#8221; und nach &#8220;Sagern&#8221; muss es aber für jeden guten Journalisten letztlich immer um die Wahrheit gehen, darum, was der wirklich gesagt hat und nicht, was ich als Journalist vielleicht gedacht habe, dass er sagen will.</em></div>
<div><em><br />
</em></div>
<div><em>Und ja: es kann auch echte Missverständnisse geben: vor allem bei langen Interviews, und vor allem dann, wenn sich der Journalist nur Notizen macht und das Gespräch nicht zur Verifizierung vollständig als Tondokument aufzeichnet. In diesem Fall ist eine Autorisierung sicher sinnvoll, um sicherzugehen, dass tatsächlich gesagte und verstandene (bzw. interpretierte) Aussagen auch übereinstimmen. </em></div>
<div><em><br />
</em></div>
<div><em>Dass Interviews (mit wem auch immer) also (auf Wunsch) autorisiert werden können, stellt meines Erachtens noch keine Verletzung der Pressefreiheit dar. Der Interviewte hat nämlich ein Recht darauf, dass das, womit er zitiert wird, einerseits eine tatsächliche Aussage von ihm ist und andererseits auch im richtigen Kontext steht. Das ist auch eine Frage des Urheberrechts: Selbstverständlich darf der Interviewte über die Verwertung seiner Aussagen selbst entscheiden.</em></div>
<div><em>Die journalistische Freiheit besteht dann darin, eine Story inklusive Titel daraus zu verfassen. Würde der Interviewte hier eingreifen wollen, wäre das Zensur und ein Eingriff in die Pressefreiheit. Das ist zwar leider genauso üblich, vor allem in Medien, die ausschließlich von der Werbung leben und aus Rücksicht auf Inserenten  ihre Beiträge von diesen zensurieren lassen. Das aber geht absolut nicht. Und gegen diese weitverbreitete Praxis sollten sich alle Journalisten zur Wehr setzen, auch dem entsprechenden Verleger gegenüber.</em></div>
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<div><em>Berichte, Kommentare und Analysen entspringen der Pressefreiheit, und es gibt kein Recht, das es einem Interviewten erlauben würde, hierin einzugreifen. Was aber das gesprochene Wort betrifft, hat der &#8220;Autor&#8221; (auf Wunsch) sehr wohl das Recht zu verifizieren, ob das, was ihm in den Mund gelegt wird auch tatsächlich das ist, was er gesagt hat. Und es wäre fair und richtig, wenn neben einem Beitrag und Kommentar auch das Originaltext vollinhaltlich (oder nur in Abstimmung mit dem Interviewten auch gekürzt) abgedruckt würde.</em></div>
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<div><em>Das Thema Stronach und Medien führt dazu, über die Pressefreiheit zu reden und zu schreiben. Und das ist gut so. Es betont die Wichtigkeit dieses Themas, aber es weist auch auf seine Grenzen hin und auf die Verantwortung, die man als Journalist trägt: den Lesern gegenüber, aber auch den Interviewpartnern gegenüber, unabhängig davon, ob man den Gegenüber mag oder nicht ausstehn kann. Und: &#8220;Wer seriös arbeitet, hat bei der Autorisierung fast nie Probleme, auch nicht mit Stronach.&#8221; Da stimme ich Conny Bischofberger von der &#8220;Krone&#8221; voll zu.</em></div>
<p></em><em> </em><em> </em><em> </em><em> </em><em> </em><em> </em></p>
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