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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Journalismus</title>
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		<title>Elmar Leimgruber &#187; Journalismus</title>
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		<title>redakteur.cc sucht Redaktions-Praktikanten</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 09:56:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Willst du schon seit Langem beweisen, dass du das Zeug zum Redakteur hast, es fehlt dir aber an Erfahrung? Jetzt ist deine Chance da: es startet das Online-Casting von redakteur.cc und kulturia.com (+ eventuell auch für meinsenf.net). redakteur.cc sucht einige Redaktions-Praktikanten für die Bereiche Wissenswertes, Wirtschaft, Kunst und Kultur, Medien, Politik, Konsumentenschutz. Redaktionserfahrung ist nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Richter.gif"><img class="alignright size-full wp-image-3195" title="Richter" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Richter.gif" alt="" width="150" height="410" /></a>Willst du schon seit Langem beweisen, dass du das Zeug zum Redakteur hast, es fehlt dir aber an Erfahrung?</p>
<p>Jetzt ist deine Chance da: es startet das Online-Casting von redakteur.cc und kulturia.com (+ eventuell auch für meinsenf.net).</p>
<p>redakteur.cc sucht einige Redaktions-Praktikanten für die Bereiche Wissenswertes, Wirtschaft, Kunst und Kultur, Medien, Politik, Konsumentenschutz.<span id="more-3194"></span></p>
<p>Redaktionserfahrung ist nicht notwendig, aber natürlich ist einwandfreies Deutsch Voraussetzung.</p>
<p>Die Mitarbeit ist ehrenamtlich, also unbezahlt, weil auch das gesamte redakteur.cc-Projekt nicht kommerziell ausgerichtet ist.</p>
<p>Dafür gibts aber gratis Schreib-Coaching, vor allem in Form von Feedback.</p>
<p>Bei Interesse mail deine Bewerbung (Motivationsschreiben, Textprobe und Biographisches) mit dem Betreff &#8220;Praktikant&#8221; an meinechance@redakteur.cc.</p>
<p>Bewerbungsfrist 1. Phase : bis Sonntag 19. September 2010 (inklusive)</p>
<p>Nach dieser Zeit sind Initiativbewerbungen natürlich auch möglich.</p>
<p>Viel Erfolg und vielleicht sehen wir uns ja (Absagen können übrigens auch ohne Begründung erfolgen)</p>
<p>Elmar</p>
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		<title>Stefan Ströbitzer wird ORF-Radio-Chefredakteur</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 13:25:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ORF-Radio-Chefredakteur Stefan Ströbitzer Foto: ORF Der bisherige Info-Chef von ORF 2 und Sendungsverantwortliche der TV-Nachrichten &#8220;Zeit im Bild&#8221; (ZIB), Stefan Ströbitzer, übernimmt am 7. September die ORF-Radio Chefredaktion. Ströbitzer folgt Bettina Roither in dieser Funktion nach, die seit August 2010 Ö1-Chefin ist. Die Mehrheit der Radio-Inforedakteure hatte sich zuvor für Innenpolitikchef Hannes Aigelsreiter als Radiochefredakteur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 class="mceTemp">
<dl id="attachment_6432" class="wp-caption alignleft" style="width: 187px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/ströbitzer.jpg"><img class="size-full wp-image-6432" title="ströbitzer" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/ströbitzer.jpg" alt="" width="177" height="100" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">ORF-Radio-Chefredakteur Stefan Ströbitzer<br />
Foto: ORF</dd>
</dl>
</h4>
<p>Der bisherige Info-Chef von ORF 2 und Sendungsverantwortliche der TV-Nachrichten &#8220;Zeit im Bild&#8221; (ZIB), Stefan Ströbitzer, übernimmt am 7. September die ORF-Radio Chefredaktion. Ströbitzer folgt Bettina Roither in dieser Funktion nach, die seit August 2010 Ö1-Chefin ist. Die Mehrheit der Radio-Inforedakteure hatte sich zuvor für Innenpolitikchef Hannes Aigelsreiter als Radiochefredakteur ausgesprochen.<span id="more-6431"></span></p>
<p>ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz zu seiner Ernennung: &#8220;Stefan Ströbitzer ist ein Garant für unabhängigen öffentlich-rechtlichen Qualitätsjournalismus. Das hat er nicht nur als Info-Chef von Ö3, sondern auch in den vergangenen Jahren als Verantwortlicher der &#8216;ZiB&#8217; in ORF 2 unter Beweis gestellt. Verlässliche, objektive und publikumsorientierte Information ist eines der Kernstücke der ORF-Radioflotte. Mit Stefan Ströbitzer als neuem Chefredakteur ist der Informationsvorsprung der ORF-Radios gegenüber den Privaten jedenfalls gesichert.&#8221;</p>
<p>Stefan Ströbitzer zu seiner neuen Funktion: &#8220;Unabhängige, aktuelle und rasche Information: dafür stehen die Nachrichtensendungen der ORF-Radios. Diese Stärken abzusichern und weiterzuentwickeln ist mein zentrales Ziel als neuer Chefredakteur der ORF-Radios. Gemeinsam mit den hochkompetenten Kolleginnen und Kollegen der Radio-Information werden wir die Qualitätsstandards fortschreiben, die unser Publikum gewohnt ist, und auf diese Weise einen wichtigen Beitrag zum Programmerfolg der ORF-Radios im zunehmenden Wettbewerb leisten. Ich freue mich auf diese Herausforderung!&#8221;</p>
<p>Stefan Ströbitzer (geboren am 26. Februar 1966 in St. Pölten) kam 1994 (bis 1997) als freier Mitarbeiter in den Aktuellen Dienst des ORF-Landesstudios Wien. Zuletzt arbeitete er dort als Chef vom Dienst von &#8220;Wien heute&#8221;. 1997 wechselte der studierte Jurist in die Ö3-Wortredaktion, ab März 1997 war er Wortchef bei Ö3. 1999 wurde Ströbitzer außerdem Ö3-Info-Chef und war als solcher für die Nachrichten und Journale auf Ö3 verantwortlich. 2007 wechselte er in die Fernsehinformation und wurde Info-Chef von ORF 2 sowie Sendungsverantwortlicher der &#8220;Zeit im Bild&#8221;.</p>
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		<title>Deutscher PR-Rat fordert klare Trennung von Redaktion und PR (Info + Kommentar)</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/deutscher-pr-rat-fordert-trennung-von-redaktion-und-pr/</link>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 22:15:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ulrich Nies, Präsident der Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG), im deutschen PR-Rat zuständig für den Online-Bereich und Leiter &#8220;Information Coordination&#8221; bei einem bedeutenden Chemieunternehmen Foto: redakteur.cc-Archiv Für den Nutzer von Internetangeboten muss es jederzeit mühelos möglich sein, zu erkennen, ob er es mit unabhängigen redaktionellen Inhalten, der Meinung von Privatpersonen oder mit PR als professionellem, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 class="mceTemp">
<dl id="attachment_6389" class="wp-caption alignleft" style="width: 170px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Ulrich.Nies_.jpg"><img class="size-medium wp-image-6389" title="Ulrich Nies" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Ulrich.Nies_-200x300.jpg" alt="" width="160" height="240" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Ulrich Nies, Präsident der Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG),  im deutschen PR-Rat zuständig für den Online-Bereich und Leiter &#8220;Information Coordination&#8221; bei einem bedeutenden Chemieunternehmen<br />
Foto: redakteur.cc-Archiv</dd>
</dl>
</h4>
<p>Für den Nutzer von Internetangeboten muss es jederzeit mühelos möglich sein, zu erkennen, ob er es mit unabhängigen redaktionellen Inhalten, der Meinung von Privatpersonen oder mit PR als professionellem, interessensgesteuerten Management von Informations- und Kommunikationsprozessen zu tun hat. Dies geht aus der soeben veröffentlichten Online-Richtlinie des Deutschen Rats für Public Relations (DRPR) hervor, welche ein verbindliches Regelwerk für alle Personen, die Interessen von Unternehmen oder Organisationen im Internet professionell vertreten, ist.</p>
<p>Der Deutsche Rat für Public Relations hält es aufgrund von häufigen Vermischungen von PR und redaktionellen Inhalten für erforderlich, die bestehenden Richtlinien und Kodizes um eine spezifische Richtlinie zur PR in digitalen Medien und Netzwerken zu ergänzen. Dabei gehe es nicht darum, die freie Meinungsbildung von  Privatpersonen zu reglementieren. Ziel sei vielmehr ein verbindliches Regelwerk für  alle Personen, welche die Interessen von Unternehmen oder Organisationen in diesen  Medien und Netzwerken professionell vertreten. Dies schließt ausdrücklich Privatpersonen ein, die für ihre Kommunikationsaktivitäten durch Zahlungen oder Sachleistungen vergütet werden.<span id="more-6386"></span></p>
<p>&#8220;Parallel zum Vorgehen in den klassischen Medien wird der DRPR Verstöße gegen dieses Transparenzgebot in Eigeninitiative oder auf der Basis von Beschwerden auch im Online-Bereich rügen oder mahnen,&#8221; kündigt der deutsche PR-Rat an: &#8220;In besonderem Maß gilt dies für Personen oder Unternehmen, die mit dem Erbringen derartiger unzulässiger Leistungen sogar werben&#8221;.</p>
<p>Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) begrüsst die neue PR-Richtlinie des Deutschen Rates für Public Relations &#8220;als notwendige Grenzziehung zwischen PR und Journalismus im digitalen Zeitalter&#8221;. Dass bezahlte PR-Beiträge Medien als journalistische Artikel angeboten werden, bezeichnet die Richtlinie als &#8220;unzulässige Täuschung&#8221;.  Auch fordert sie die klare Unterscheidung zwischen redaktionellem Content und PR-Veröffentlichungen auf Webseiten.</p>
<p>&#8220;Die Richtlinie gibt Redaktionen wie Mediennutzern Sicherheit im Umgang mit Kommentaren und Meinungsbeiträgen in Online-Medien&#8221; und &#8220;trägt zur Glaubwürdigkeit der Medien bei,&#8221; erklärt DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken. Die Akzeptanz der PR hänge entscheidend davon ab, &#8220;ob sie seriös informiert oder mit unzulässigen Tricks versucht, Stimmung zu machen,&#8221; betont Konken. Er hoffe, dass die klaren Worte der neuen PR-Richtlinie ihren Niederschlag in der Arbeitsweise von PR-Agenturen und Unternehmen finden. Der DJV-Vorsitzende forderte den Deutschen Rat für Public Relations auf, die Einhaltung der Richtlinie konsequent zu verfolgen.</p>
<p>Die Richtlinie zu PR in digitalen Medien und Netzwerken ist <a title="PR-Richtlinie 2010" href="http://drpr-online.de/upload/downloads_112upl_file/DRPR_Richtlinie%20Online-PR_100827.pdf" target="_blank">hier downloadbar</a>.</p>
<p><em>Vorausgesetzt, dass PR-Meldungen so interessant sind, dass sie auch für die breite Öffentlichkeit von Interesse sind, werden sie üblicherweise -zumindest etwas vom PR-Schmäh entrümpelt- auch von klassischen Nachrichtenagenturen verwertet und verbreitet. Aber dennoch darf es niemals so sein, dass auf Redakteure, Chefredakteure und Geschäftsführer von Medien vor allem auch wirtschaftlicher Druck von PR-Beauftragten und/oder Agenturen ausgeübt wird oder erst recht solche bezahlt also &#8220;bestochen&#8221; werden, dass eine PR-Meldung unbedingt -und vor allem als redaktioneller Beitrag gebracht werden müsste.</em></p>
<p><em>Die Realität sieht leider vielfach anders aus: Einerseits unterliegen vor allem Geschäftsführer von rein kommerziell ausgerichteten Medien zu oft der Versuchung, sich über Werbeaufträge oder persönlich finanziell kaufen zu lassen und dann auch die Redakteure über den genehmen Chefredakteur zu instruieren, gewisse Informationen über das Auftrags- Unternehmen zu beschönigen bzw. jene des Mitbewerbers zu verschweigen oder verzerrt darzustellen. Genauso, wie es redaktionell unmoralisch ist, über gewisse Unternehmen bewusst falsche Informationen zu verbreiten, um Werbeaufträge zur Besänftigung der öffentlichen Meinung zu generieren, ist auch das Gegenteil redaktionell verwerflich: nämlich Unternehmen wegen finanziellen Vorteilen schönzuschreiben oder in der Berichterstattung vorzuziehen. Zu viele Medieninhaber gehen hier leider einen sehr bequemen und zu angepassten Weg. Würde kein Eigentümer oder Chefredakteuer oder Redakteur käuflich, würde die Korruption auf diesem Gebiet ein rasches Ende finden: Das ist erstrebenswert.</em></p>
<p><em>Insofern bin ich besonders erfreut, dass dieser nun formulierte PR-&#8221;Ehrenkodex&#8221; nicht von Seiten der Medienverantwortlichen, also der Verführten kommt, sondern von jenen, denen üblicherweise unterstellt wird, dass sie um jeden Preis ihre PR-Artikel auch redaktionell vertreten haben wollen und daher wirtschaftlich oder finanziell verführen.</em></p>
<p><em>Und ich schliesse mich hier der Meinung des Deutschen Journalisten Verbandes an, dass Grenzen zwischen Journalismus und PR notwendig sind und zwar grenzüberschreitend überall, und dass von Seiten des PR-Rates die Einhaltung der neuen Richtlinie auch konsequent verfolgt wird.</em></p>
<p>Weitere Beiträge zum Spannungsfeld PR, Unabhängigkeit, Korruption und Glaubwürdigkeit der Medien:</p>
<p>- <a title="Meinungsfreiheit in Gefahr" href="http://www.redakteur.cc/meinungsfreiheit-in-gefahr/" target="_blank">Journalisten und Juristen warnen: Meinungsfreiheit in Gefahr (Info)</a></p>
<p>- <a title="Zum Sachsen-Sumpf-Urteil über Journalisten" href="http://www.redakteur.cc/reporter-ohne-grenzen-und-djv-kritisieren-sachsen-sumpf-urteil-gegen-journalisten/" target="_blank">DJV und ROG kritisieren Sachsen-Sumpf-Urteil gegen Journalisten (Info)</a></p>
<p>- <a title="Berlusconi und Pressefreiheit" href="http://www.redakteur.cc/djv-berlusconi/" target="_blank">Berlusconi und die Pressefreiheit (Info)</a></p>
<p>- <a title="Politische Unabhängigkeit und wirtschaftliche Zwänge" href="../journalistische-unabhangigkeit-und-wirtschaftliche-zwange/" target="_blank">Politische Unabhängigkeit und wirtschaftliche Zwänge (Kommentar)</a></p>
<p>- <a title="dpa verklagt Verkehrsministerium" href="http://www.redakteur.cc/deutsche-presse-agentur-klagt-verkehrsministerium-wegen-informationsverweigerung/" target="_blank">dpa klagt Verkehrsministerium (Info + Kommentar)</a></p>
<p>- <a title="Pressefreiheit braucht keine Fesseln" href="http://www.redakteur.cc/ojc-pressefreiheit-braucht-keine-fesseln/" target="_blank">Journalistenclub: Pressefreiheit braucht keine Fesseln (Info)</a></p>
<p>- <a title="SOS ORF: warum wehren sich die ORF-Redakteure nicht gegen Faymanns Bevormundung?" href="../warum-wehren-sich-die-orf-journalisten-nicht-gegen-faymanns-bevormundung/" target="_blank">SOS ORF: Warum wehren sich die ORF-Redakteure nicht gegen Faymanns Bevormundung? (Kommentar)</a></p>
<p>- <a title="Verantwortung im Journalismus und Pressefreiheit" href="../fur-verantwortung-im-journalismus-und-pressefreiheit/" target="_blank">Für Verantwortung im Journalismus UND Pressefreiheit (Kommentar)<br />
</a></p>
<p>- <a title="Verbrechen und journalistische Verantwortung" href="../verbrechen-und-journalistische-verantwortung/" target="_blank">Verbrechen und journalistische Verantwortung (Kommentar)<br />
</a></p>
<p>- <a title="Bedrohung des Journalistenberufs" href="../deutscher-journalisten-verband-ortet-bedrohung-des-journalistenberufs/" target="_blank">Deutscher Journalistenverband ortet Bedrohung des Journalistenberufs (Info)<br />
</a></p>
<p>- <a title="Glaubwürdigkeit im Journalismus" href="../glaubwurdigkeit-im-journalismus/" target="_blank">Journalisten sind manipiuliert, korrupt und Lügner (Info)</a></p>
<p>- <a title="Korrupte Parlamentarier" href="http://www.redakteur.cc/osterreichische-parlamentarier-durfen-korrupt-sein/" target="_blank">Österreichische Parlamentarier dürfen korrupt sein (Kommentar)</a></p>
<p>- <a title="dpa-Chef will mehr Qualität im Journalismus" href="http://www.redakteur.cc/dpa-chef-fur-qualitat-im-journalismus/" target="_blank">dpa-Chefredakteur plädiert für mehr Mut im Journalismus (Info)</a></p>
<p>- <a title="Terrorismus und Meinungsfreiheit" href="../terrorismusbekaempfung/" target="_blank">Was macht einen Terroristen aus? (Kommentar)</a></p>
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		<title>ORF-Journalist Günter Schmidt verstorben</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 13:10:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Günter Schmidt Foto: ORF, ZIB Der langjährige ORF-Journalist und Brüssel-Korrespondent Günter Schmidt ist tot. Er verstarb, wie der ORF mitteilt, vor wenigen Tagen im 69. Lebensjahr unerwartet an den Folgen einer Erkrankung. Der gebürtige Wiener Günter Schmidt schloss 1967 sein Studium an der Hochschule für Welthandel als Diplomkaufmann ab. Bereits während des Studiums arbeitete er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 class="mceTemp">
<dl id="attachment_6284" class="wp-caption alignright" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/GünterSchmidt-ORF-ZIB.jpg"><img class="size-medium wp-image-6284" title="GünterSchmidt-ORF-ZIB" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/GünterSchmidt-ORF-ZIB-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Günter Schmidt<br />
Foto: ORF, ZIB</dd>
</dl>
</h4>
<p>Der langjährige ORF-Journalist und Brüssel-Korrespondent Günter Schmidt ist tot. Er verstarb, wie der ORF mitteilt, vor wenigen Tagen im 69. Lebensjahr unerwartet an den Folgen einer Erkrankung.</p>
<p>Der gebürtige Wiener Günter Schmidt schloss 1967 sein Studium an der Hochschule für Welthandel als Diplomkaufmann ab. Bereits während des Studiums arbeitete er im Wiener Büro der Nachrichtenagentur Reuters als Assistent des Chefkorrespondenten. 1968 übersiedelte Günter Schmidt nach London, wo er für den deutschsprachigen Dienst der BBC London tätig war. Während seiner Zeit in London übernahm er nach Beendigung seiner Tätigkeit für die BBC die redaktionelle Leitung des deutschsprachigen Dienstes des Los Angeles Times/Washington Post News Service.<span id="more-6278"></span></p>
<p>1972 wechselte Günter Schmidt zum ORF, wo er seit Jänner 1975 als leitender Redakteur/Reporter für Ausland und Wirtschaft sowie als langjähriger Moderator der &#8220;Zeit im Bild&#8221; (ZIB) tätig war. Von 1992 bis 2002 leitete Günter Schmidt das ORF-Korrespondentenbüro in Brüssel. 2002 wurde Günter Schmidt der Professoren-Titel verliehen, 2003 wurde er vom ORF und zahlreichen Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft in den Ruhestand verabschiedet. Der ORF trauert:</p>
<p>&#8220;Besonders in den zehn Jahren als ORF-Korrespondent in Brüssel brachte Schmidt den Österreicherinnen und Österreichern den Europagedanken nachhaltig näher,&#8221; würdigte ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz den langjährigen Mitarbeiter: &#8220;Für diese Vermittlung von Informationen zu allen Fragen der Europäischen Union war Günter Schmidt sowohl in Österreich als auch über die Grenzen des Landes hinaus hoch geschätzt. Wir verlieren eine der prägenden Persönlichkeiten der ORF-Information,&#8221; erklärte Wrabetz.</p>
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		<title>Dr. Karl Renner Publizistikpreis 2010 und ÖZIV Medienpreis ausgeschrieben</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 14:41:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ÖJC-Präsident Fred Turnheim Foto: © Leimgruber Der Österreichische Journalisten Club (ÖJC) hat den &#8220;Dr. Karl Renner Publizistikpreis 2010&#8243; ausgeschrieben. Der Preis wird ab sofort wieder jährlich vergeben. Neu ist auch, dass die nach eigenen Angaben höchste Auszeichnung im österreichischen Journalismus nun in den Kategorien Print, Radio, Fernsehen und Online vergeben wird. &#8220;Wir wollen damit auf [...]]]></description>
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<dl id="attachment_6193" class="wp-caption alignleft" style="width: 224px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Turnheim-PICT0164.jpg"><img class="size-medium wp-image-6193" title="Digital Camera" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Turnheim-PICT0164-268x300.jpg" alt="" width="214" height="240" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">ÖJC-Präsident Fred Turnheim<br />
Foto: © Leimgruber</dd>
</dl>
</h4>
<p>Der Österreichische Journalisten Club (ÖJC) hat den &#8220;Dr. Karl Renner Publizistikpreis 2010&#8243; ausgeschrieben. Der Preis wird ab sofort wieder jährlich vergeben. Neu ist auch, dass die nach eigenen Angaben höchste Auszeichnung im österreichischen Journalismus nun in den Kategorien Print, Radio, Fernsehen und Online vergeben wird. &#8220;Wir wollen damit auf die geänderte Medienlandschaft reagieren&#8221;, begründete ÖJC-Präsident Fred Turnheim die Umstellung des traditionsreichen Preises. Ende der Einreichfrist ist der 30. September 2010.</p>
<p>Vorschläge für Preisträger können alle Mitglieder des Österreichischen Journalisten Clubs sowie die Redaktionen aller Print-, Online- und Funkmedien in Österreich, sowie alle österreichischen Journalistinnen und Journalisten einreichen. Einreichungen sind an Österreichischer Journalisten Club, Kennwort: &#8220;Rennerpreis 2010&#8243;, Blutgasse 3, 1010 Wien zu richten. Film- und Fernsehproduktionen sind auf DVD einzusenden, Hörfunksendungen auf Audio-CD und Online-Medien auf CD-ROM/DVD.<span id="more-6192"></span></p>
<p>Die Jury entscheidet am 13.Oktober 2010. Die Nominierten werden telefonisch verständigt. Die eingereichten Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt und gehen in das Eigentum des ÖJC über. Die Verleihung des Dr. Karl Renner-Journalistenpreises 2010 findet Ende Oktober in Wien statt.</p>
<p>Mit einem geänderten Einreichschluss geht der diesjährige ÖZIV Medienpreis (in Zusammenarbeit mit dem ÖJC) in seine fünfte Auflage. Für den Preis, mit dem herausragende Berichterstattung über Menschen mit Behinderungen im Arbeitsleben/in der Wirtschaft ausgezeichnet wird, kann bis 31.12.2010 eingereicht werden. Der Galaabend mit der Prämierung des besten Beitrages geht am 31.3.2011 über die Bühne. Ausgelobt sind die Statue &#8220;Schuasch&#8221; des Künstlers Rudolf Pinter sowie ein Preisgeld in Höhe von 1.000,- Euro.</p>
<p>&#8220;Mit den vielen aktuellen Themen heuer, wie z.B. dem Europäische Jahr gegen Armut und soziale Ausgrenzung, den Debatten um Pflegegeld und Kündigungsschutz sowie der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen steht eine breite Palette an Ansatzmöglichkeiten für interessante Stories zur Verfügung,&#8221; erklärte ÖZIV Präsident Klaus Voget.</p>
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		<title>Reporter ohne Grenzen und DJV kritisieren &#8220;Sachsen-Sumpf&#8221;-Urteil gegen Journalisten</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 22:31:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die verurteilten Reporter Arndt Ginzel und Thomas Datt Foto: ROG © Jan Zappner Am Freitag, 13. August, hat das Dresdner Amtsgericht die beiden Reporter Thomas Datt und Arndt Ginzel zu 50 Tagessätzen à 50 Euro verurteilt, weil sie sich im Zusammenhang mit der sogenannten &#8220;Sachsen-Sumpf&#8221;-Affäre nach Ansicht des Gerichts der üblen Nachrede schuldig gemacht haben. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 class="mceTemp">
<dl id="attachment_6160" class="wp-caption alignright" style="width: 250px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Ginzel-Datt-ROG-Jan-Zappner.jpg"><img class="size-medium wp-image-6160" title="Arndt Ginzel und Thomas Datt" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Ginzel-Datt-ROG-Jan-Zappner-300x200.jpg" alt="" width="240" height="160" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Die verurteilten Reporter Arndt Ginzel und Thomas Datt<br />
Foto: ROG © Jan Zappner </dd>
</dl>
</h4>
<p>Am Freitag, 13. August, hat das Dresdner Amtsgericht die beiden Reporter Thomas Datt und Arndt Ginzel  zu 50 Tagessätzen à 50 Euro verurteilt, weil sie sich im Zusammenhang mit der sogenannten &#8220;Sachsen-Sumpf&#8221;-Affäre nach Ansicht des Gerichts der üblen Nachrede schuldig gemacht haben. Reporter ohne Grenzen (ROG) kritisiert dieses Urteil als &#8220;Skandal&#8221;:</p>
<p>In vielen Ländern der Welt seien Journalisten willkürlichen Strafverfahren wegen Verleumdung ausgesetzt. Fast immer sei dies ein Vorwand, um Pressefreiheit zu unterdrücken. &#8220;Der  Dresdner Prozess zeigt das gleiche Muster: Justizbehörden benutzen das Strafrecht gegen unliebsame Journalisten&#8221;, reagiert ROG-Vorstandssprecher Michael Rediske.<span id="more-6159"></span></p>
<p>Auch der Deutsche Journalisten Verband (DJV) kritisiert das Urteil: In Zukunft könnte nun auch anderswo versucht werden, &#8220;kritisch und investigativ recherchierende Journalisten einzuschüchtern,&#8221; befürchtet DJV-Chef Michael Konken. &#8220;In Anklage und Prozess wurden völlig normale journalistische Arbeitsabläufe und Handlungen kriminalisiert. Das können wir nicht hinnehmen“, erklärte die sächsische DJV-Landesvorsitzende Sabine Bachert. Man werde die Urteilsbegründung abwarten und behalte sich weitere Schritte vor, so der DJV-Landesverband Sachsen, der die beiden freien Journalisten juristisch berät.</p>
<p>Gegenstand der Anklage sind Artikel im Nachrichtenmagazin &#8220;Der Spiegel&#8221; und bei &#8220;Zeit Online&#8221; aus dem Jahr 2008 zum &#8220;Sachsen-Sumpf&#8221; – eine mögliche Korruptionsaffäre, in dem es auch um eventuelle Verstrickungen ranghoher sächsischer Justizvertreter geht. Ginzel und Datt waren Autoren des &#8220;Zeit Online&#8221;-Berichts und an dem &#8220;Spiegel&#8221;-Artikel als Co-Autoren beteiligt. Ihnen werden ehrverletzende Tatsachenbehauptung, üble Nachrede und Verleumdung vorgeworfen. Der Hintergrund der Anklage ist <a title="Die Zeit zum Sachsen-Sumpf-Urteil" href="http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2010-08/sachsensumpf-urteil" target="_blank">hier online abrufbar</a>. Der entsprechende Beitrag bei &#8220;Zeit Online&#8221; kann <a title="Die Zeit: Sachsensumpf Jasmin" href="http://www.zeit.de/online/2008/27/sachsensumpf-jasmin" target="_blank">hier</a> gelesen werden.</p>
<p>ROG und DJV hatten bereits im Vorfeld der Gerichtsverhandlung Freispruch für die beiden Journalisten gefordert:</p>
<p>&#8220;Eine Verurteilung der beiden Journalisten würde den Rechtsstaat beschädigen und die Pressefreiheit verletzen&#8221;, betonte die stellvertretende Bundesvorsitzende des DJV, Ulrike Kaiser: &#8220;Das Verfahren war und ist in unseren Augen der Versuch der Einschüchterung von investigativ recherchierenden Journalisten.&#8221; Im Prozess wurde laut DJV durch Zeugenaussagen und Akten, die durch die Angeklagten eingeführt wurden, erwiesen, dass es die im Bericht aufgezeigten Unstimmigkeiten tatsächlich gab&#8221;. Und zudem sollte in diesem Fall &#8220;auch die mögliche Einflussnahme von Landesbehörden auf das Strafverfahren gegen die beiden freien Journalisten aufgeklärt werden&#8221;.  &#8220;Eine Verurteilung wäre nicht nachvollziehbar&#8221;, so Kaiser.</p>
<p>&#8220;Journalistische Handlungen werden in dem Prozess zu Unrecht kriminalisiert. Eine der wichtigsten Funktionen der Medien ist es, Missstände aufzudecken. Eine Verurteilung würde künftige Berichterstattung zu Korruptionsaffären behindern und damit die Pressefreiheit beeinträchtigen,&#8221; warnte Rediske: &#8220;Schon die Einleitung des Strafverfahrens gegen die freien Journalisten Arndt Ginzel und Thomas Datt, die im so genannten &#8220;Sachsen-Sumpf&#8221; recherchiert hatten, sei mehr als fragwürdig gewesen. Schließlich hätten sich die Nebenkläger nicht einmal getraut, presserechtlich gegen die angeblich diffamierenden Äußerungen vorzugehen&#8221;. Zudem habe viel in dem Prozess darauf hingedeutet, &#8220;dass Behörden Druck auf investigativ recherchierende Journalisten ausüben wollen&#8221;, kritisiert Rediske.</p>
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		<title>ÖJC fordert Sozialversicherung für Journalisten</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Aug 2010 12:44:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Freie Journalisten müssen in die Künstlersozialversicherung mit einbezogen werden. Dies fordert der Österreichische Journalisten Club (ÖJC): Dies ist umso mehr notwendig, weil sich mittlerweile die Arbeitsverhältnisse in der Medienbranche immer mehr in Richtung freie Dienstnehmer und freiberufliche Journalisten entwickelt, so der ÖJC. Der Österreichische Journalisten Club (ÖJC) sieht es als seine standespolitische Pflicht, anlässlich des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Freie Journalisten müssen in die Künstlersozialversicherung mit einbezogen werden. Dies fordert der Österreichische Journalisten Club (ÖJC): Dies ist umso mehr notwendig, weil sich mittlerweile die Arbeitsverhältnisse in der Medienbranche immer mehr in Richtung freie Dienstnehmer und freiberufliche Journalisten entwickelt, so der ÖJC.<span id="more-6049"></span></p>
<p>Der Österreichische Journalisten Club (ÖJC) sieht es als seine standespolitische Pflicht, anlässlich des zur Begutachtung aufliegenden Künstlersozialversicherungs-Strukturgesetzes eine Grundsatzdebatte über die sozialrechtliche Absicherung von Journalisten anzuregen.</p>
<p>Der Gesetzgeber soll daher ein Künstler-, Publizisten- und Journalisten Sozialversicherungsgesetz erlassen und einen Künstler-, Publizisten- und Journalisten Sozialversicherungsfond einrichten und eine sozialrechtliche Absicherung von freien Journalisten auch umzusetzen.,Eine entsprechende Stellungnahme des ÖJC wurde dem Präsidium des  Nationalrates und dem  Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (BMASK) übermittelt.</p>
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		<title>Europäisches Parlament fördert Medienprojekte</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 22:03:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Europafahne am Wiener Rathaus Foto: © Leimgruber Das Europäische Parlament fördert Medienprojekte mit EU-Bezug. Für solche Projekte kann finanzielle Unterstützung beantragt werden, wie das Information des EU-Parlaments für Österreich mitteilt. Rund fünf Millionen Euro stehen 2011 demnach für die Förderung von Fernseh- und Radioprogrammen sowie für Internet-Projekte zur Verfügung. Der Lissabonner Vertrag hat nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 class="mceTemp">
<dl id="attachment_6018" class="wp-caption alignright" style="width: 250px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Europafahne-PICT1863.jpg"><img class="size-medium wp-image-6018" title="Digital Camera" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Europafahne-PICT1863-300x225.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Die Europafahne am Wiener Rathaus<br />
Foto: © Leimgruber</dd>
</dl>
</h4>
<p>Das Europäische Parlament fördert Medienprojekte mit EU-Bezug. Für solche Projekte kann finanzielle Unterstützung beantragt werden, wie das Information  des <a title="Informationsbüro des EU Parlaments für Österreich" href="http://http://www.europarl.at" target="_blank">EU-Parlaments</a> für Österreich mitteilt. Rund fünf Millionen Euro stehen 2011 demnach für die Förderung von Fernseh- und Radioprogrammen sowie für Internet-Projekte zur Verfügung.</p>
<p>Der Lissabonner Vertrag hat nicht nur die Rolle des Europäischen Parlaments in der EU-Gesetzgebung gestärkt, sondern auch neue Möglichkeiten der aktiven Teilnahme von EU-Bürgerinnen und EU-Bürgern am demokratischen Prozess eröffnet. Deshalb ist es ein zentrales Anliegen des Europäischen Parlaments, Kommunikationsprojekte zu fördern und damit die Partizipation an der europäischen Öffentlichkeit zu unterstützen.<span id="more-5874"></span></p>
<p>Eine Teilfinanzierung durch das Europäische Parlament wird für Medienprojekte vergeben, die europäische Themen in besonderer Weise hervorheben und diskutieren. Dazu zählen insbesondere auch Projekte, welche die Rolle des Europäischen Parlaments als demokratisch gewählte Volksvertretung von Bürgerinnen und Bürgern aus 27 Mitgliedsstaaten zum Thema haben.</p>
<p>Die Ausschreibung ist im Internet unter<a href="http://www.europarl.europa.eu/tenders/grants.htm" target="_blank"> www.europarl.europa.eu/tenders/grants.htm</a> abrufbar. Projektvorschläge können noch bis 18. Oktober unter<br />
<a href="http://www.europarl.europa.eu/tenders/subventions_call_proposal_2011" target="_blank">http://www.europarl.europa.eu/tenders/subventions_call_proposal_2011.htm</a> eingereicht werden. Die Bekanntgabe der geförderten Projekte erfolgt im Dezember.</p>
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		<title>Loveparade: Deutscher Journalisten Verband fordert Sachlichkeit</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 13:05:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Katastrophen wie jene in bei der Loveparade in Duisburg verleiten aus Schock, Trauer, Entsetzen und Ärger zuweilen auch Journalisten dazu, vorschnell &#8220;Schuldige&#8221; zu suchen, zu finden und zu vorverurteilen, was der Trauerbewältigung nicht hilft, aber nicht wieder gutzumachenden Schaden bewirken kann. Darauf weist der Deutsche Journalisten Verband (DJV) hin; die Stellungnahme im Wortlaut: Auch wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Katastrophen wie jene in bei der Loveparade in Duisburg verleiten aus Schock, Trauer, Entsetzen und Ärger zuweilen auch Journalisten dazu, vorschnell &#8220;Schuldige&#8221; zu suchen, zu finden und zu vorverurteilen, was der Trauerbewältigung nicht hilft, aber nicht wieder gutzumachenden Schaden bewirken kann. Darauf weist der Deutsche Journalisten Verband (DJV) hin; die Stellungnahme im Wortlaut:<span id="more-5951"></span></em></p>
<p>Auch wenn der überwiegende Teil der Medien nach Überzeugung des Deutschen Journalisten-Verbands angemessen über die Loveparade-Katastrophe berichtet hat: Den Deutschen Journalisten-Verband und den Deutschen Presserat haben dennoch zahlreiche Beschwerden erreicht. Diese betreffen vor allem eine große deutsche Boulevardzeitung und deren Onlineauftritt.</p>
<p>Die stellvertretende DJV-Bundesvorsitzende Ulrike Kaiser appellierte in dem Zusammenhang: &#8220;Die Informations- und Chronistenpflicht gilt auch für Boulevardzeitungen. Es gibt publizistische Grundsätze, die eingehalten werden müssen. Dazu zählt, dass die Presse auf eine unangemessen sensationelle Darstellung von Gewalt, Brutalität und Leid verzichtet.&#8221; Wer diesen Grundsatz missachte, beschädige die Glaubwürdigkeit der Medien nachhaltig. &#8220;Gerade bei derart tragischen Ereignissen müssen Medien ihrer besonderen Verantwortung nachkommen&#8221;, so Kaiser: &#8220;Es ist pietätlos gegenüber Opfern und Angehörigen, gezielt die Sensationslust zu bedienen.&#8221;</p>
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		<title>ORF: Mobbing, Machtkämpfe und Postenschacher</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 22:02:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die neue Ö1-Chefin Bettina Roither Foto: orf.at Die bisherige ORF-Radio-Chefredakteurin, die 51-jährige Oberösterreicherin Bettina Roither wird Nachfolgerin von Alfred Treiber und somit neue Ö1-Chefin. Generaldirektor Alexander Wrabetz begründete diese Entscheidung am Donnerstag damit, dass Roither &#8220;eine der versiertesten Journalistinnen und erfahrensten Radiomanagerinnen des Landes&#8221; sei. &#8220;Österreich 1 ist für mich Österreich von seiner besten Seite, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 class="mceTemp">
<dl id="attachment_5886" class="wp-caption alignleft" style="width: 152px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/roither_small.jpg"><img class="size-full wp-image-5886" title="roither_small" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/roither_small.jpg" alt="" width="142" height="195" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Die neue Ö1-Chefin Bettina Roither<br />
Foto: orf.at</dd>
</dl>
</h4>
<p>Die bisherige ORF-Radio-Chefredakteurin, die 51-jährige Oberösterreicherin Bettina Roither wird Nachfolgerin von Alfred Treiber und somit neue Ö1-Chefin. Generaldirektor Alexander Wrabetz begründete diese Entscheidung am Donnerstag damit, dass Roither &#8220;eine der versiertesten Journalistinnen und erfahrensten Radiomanagerinnen des Landes&#8221; sei.</p>
<p>&#8220;Österreich 1 ist für mich Österreich von seiner besten Seite, progressiv, innovativ und weltoffen, aber in der Qualität beständig &#8211; ich freue mich sehr darauf, mich nun ausschließlich mit diesem tollen Sender beschäftigen zu können,&#8221; und sie sehe es als Herausforderung, &#8220;dass Ö1 auch weiterhin der führende Kultur- und Informationssender in Europa bleibt,&#8221; reagierte Roither selbst auch die Ernennung.<span id="more-5885"></span></p>
<p>Der bislang für die ORF-TV-Hauptabteilung &#8220;Religion&#8221; Verantwortliche Gerhard Klein wurde von ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz auf Vorschlag von Informationsdirektor Elmar Oberhauser zum neuen Leiter der TV-Hauptabteilung &#8220;Bildung und Zeitgeschehen&#8221; bestellt. Klein (57) wird die Leitung der Wissenschaftsabteilung im Fernsehen zusätzlich zu seiner Tätigkeit als Chef der ORF-TV-Hauptabteilung &#8220;Religion&#8221; übernehmen und die Funktion mit 9. August 2010 antreten. &#8220;Da der Bereich der Dokumentation zu den ganz besonderen Stärken des ORF zählt, bin ich davon überzeugt, dass mit der noch engeren Vernetzung der beiden Hauptabteilungen Religion und Wissenschaft künftig wichtige Synergien bestmöglich genutzt werden können, um unserem Publikum auch in Zukunft qualitativ hochwertiges Programm zu bieten.&#8221;</p>
<p>Auf Vorschlag von Hörfunkdirektor Willy Mitsche wurde zudem unlängst Werner Dujmovits, 38, als Chefproducer Hörfunk bestellt. Dujmovits ist seit Jänner 2010 interimistischer Leiter dieser Stabsstelle und wurde nun in dieser Funktion bestätigt.</p>
<p>Waltraud Langer wird indes Leiterin der ORF-TV-Hauptabteilung Magazine (FI 9). Langer, 49, zuletzt Infochefin von ORF 1 und Stellvertreterin des TV-Chefredakteurs, wurde auf Vorschlag von Informationsdirektor Elmar Oberhauser zur neuen Magazinchefin bestellt und tritt ihre Funktion umgehend an. Ursprünglich war ZIB-Chefin Lisa Totzauer für diesen Posten vorgesehen gewesen, welcher aber zum Zwecke ihrer Verhinderung öffentlich ÖVP-Nähe unterstellt wurde. Infochef Elmar Oberhauser drohte gar mit Rücktritt, sollte Totzauer diese Position erhalten, das wäre abzulehnende (<em>schwarze</em>) politische Einflussnahme. Dabei wäre die vom (<em>grossmehrheitlich tiefroten</em>) <a title="Neuer ORF-Stiftungsrat" href="http://www.redakteur.cc/brigitte-kulovits-rupp-neue-orf-stiftungsrat-chefin-alle-mitglieder-des-orf-stiftungsrates/" target="_blank">ORF-Stiftungsrat</a> gewählten Mitglieder der Geschäftsführung für Ernennungen zuständig, so Oberhauser.</p>
<p>&#8220;Technologische Modernisierung, verbesserte Usability sowie Barrierefreiheit&#8221; wollen indes die seit 20. Juli überarbeiteten Webangabote von news.orf.at und sport.orf.at bieten. &#8220;Grundsätzlich hat sich an der inhaltlichen Gestaltung und an der Bedienung von news.ORF.at und sport.ORF.at nichts geändert,&#8221; schreibt der ORF.  Aber: &#8220;Die News- und die Sportseite von ORF.at sind von nun an frameless und barrierefrei, Bild- und Textgrößen wurden an moderne Bildschirmauflösungen angepasst. Im Rahmen des an die Neuerungen angepassten Designs sind Texte durch die neuen Hintergrundfarben noch besser lesbar,&#8221; so der ORF.</p>
<p>Weiter Meldungen zum Thema ORF und politische Unabhängigkeit:</p>
<p>- <a title="Neuer ORF-Stiftungsrat - Alle Mitglieder" href="http://www.redakteur.cc/brigitte-kulovits-rupp-neue-orf-stiftungsrat-chefin-alle-mitglieder-des-orf-stiftungsrates/" target="_blank">Neuer ORF-Stiftungsrat gewählt</a></p>
<p>- <a title="Dank Manipulation: Rot-roter Pu8blikumrat im ORF" href="http://www.redakteur.cc/spo-manipulierter-orf-publikumsrat-wahlt-spo-vorsitzenden-und-stellvertretende/" target="_blank">SPÖ-manipulierter Publikumrat wählt SPÖ-Vorsitzenden und SPÖ-Stellvertreterin (Kommentar)</a></p>
<p>- <a title="Zusatzfunktionen für Adrovitzer und Amon" href="http://www.redakteur.cc/orf-roland-adrowitzer-wird-korrespondenten-chef-und-karl-amon-apa-vorstand/" target="_blank">Roland Adrovitzer wird ORF-Korrespondentenchef, Karl Amon wird APA-Vorstand (Beitrag)</a></p>
<p>- <a title="SOS ORF: warum wehren sich die ORF-Redakteure nicht gegen Faymanns Bevormundung?" href="http://www.redakteur.cc/warum-wehren-sich-die-orf-journalisten-nicht-gegen-faymanns-bevormundung/" target="_blank">SOS ORF: Warum wehren sich die ORF-Redakteure nicht gegen Faymanns Bevormundung? (Kommentar)</a></p>
<p>- <a title="Aktive Politiker zurück in den ORF" href="http://www.redakteur.cc/o1-kontra-privatradios-alles-lu-lu-ausser-o1-und-aktive-politiker-zuruck-in-den-orf/" target="_blank">Ö1-Chef Treiber fordert: Aktive Politiker zurück in den ORF</a></p>
<p>- <a title="Politische Unabhängigkeit und wirtschaftliche Zwänge" href="http://www.redakteur.cc/journalistische-unabhangigkeit-und-wirtschaftliche-zwange/" target="_blank">Politische Unabhängigkeit und wirtschaftliche Zwänge</a></p>
<p>- <a title="Glaubwürdigkeit im Journalismus" href="http://www.redakteur.cc/glaubwurdigkeit-im-journalismus/" target="_blank">Journalisten sind manipiuliert, korrupt und Lügner</a></p>
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