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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Fred Turnheim</title>
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		<title>ÖJC zu Journalistenverhaftungen in Türkei: EU und UNO müssen aktiv werden</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Jul 2016 00:58:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[EU-Gremien, Vereinte Nationen, Europarat und OSZE müssen aktiv werden, reagiert der Österreichische Journalisten Club (ÖJC) auf 42 Haftbefehle gegen Journalisten in der Türkei.  Schon vor der Verhaftungswelle war 24 Radio- und Fernsehstationen die Sendelizenzen entzogen worden. Erdogan muss daher den &#8220;Ausnahmezustand sofort wieder beenden und zur Demokratie zurückkehren&#8221;, fordert ÖJC-Präsident Fred Turnheim: „Die Türkei entwickelt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>EU-Gremien, Vereinte Nationen, Europarat und OSZE müssen aktiv werden, reagiert der Österreichische Journalisten Club (ÖJC) auf 42 Haftbefehle gegen Journalisten in der Türkei.  Schon vor der Verhaftungswelle war 24 Radio- und Fernsehstationen die Sendelizenzen entzogen worden. Erdogan muss daher den &#8220;Ausnahmezustand sofort wieder beenden und zur Demokratie zurückkehren&#8221;, fordert ÖJC-Präsident Fred Turnheim:<span id="more-16415"></span></p>
<p>„Die Türkei entwickelt sich immer mehr zu einem autokratischen,  faschistischen Staat, der unter diesen Bedingungen kein Partner für die  Gremien der Europäischen Union ist“, ist Turnheim überzeugt und fordert  eine sofortige Aufhebung aller politisch motivierten Haftbefehle in der  Türkei. Auf dem neuen Pressefreiheitsindex steht die Türkei nur noch auf Platz 151.</p>
<p>Nun sind alle zuständigen Weltorganisationen, wie die Vereinten  Nationen, der Europarat, die OSZE und natürlich die Gremien der EU  gefordert, die Menschenrechte in der Türkei zu schützen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>ÖJC: TTIP gefährdet Verbraucher- und Urheberrechte</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Apr 2016 22:41:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Während US-Präsident Barack Obama bei seinem Deutschland-Besuch für das umstrittene Freihandelsabkommen TTIP zwischen den USA und Europa wirbt &#8211; weil ja auch vor allem die USA davon profitieren, gingen allein jetzt in Deutschland 35.000 Menschen gegen diesen Vertrag auf die Straße. Der Österreichische Journalisten Club (ÖJC) erinnert in diesem Zusammenhang erneut an seinen Standpunkt: &#8220;Geheime [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während US-Präsident Barack Obama bei seinem Deutschland-Besuch für das umstrittene Freihandelsabkommen TTIP zwischen den USA und Europa wirbt &#8211; weil ja auch vor allem die USA davon profitieren, gingen allein jetzt in Deutschland 35.000 Menschen gegen diesen Vertrag auf die Straße. Der Österreichische Journalisten Club (ÖJC) erinnert in diesem Zusammenhang erneut an seinen Standpunkt: &#8220;Geheime transatlantische Vereinbarungen zerstören soziale Standards und damit auch das Überleben von Journalisten und Autoren&#8221;, befürchtet ÖJC-Präsident Fred Turnheim:<span id="more-16386"></span></p>
<p>US-Präsident Barack Obama wirbt bei seinem  Deutschland-Besuch für einen  raschen Abschluss der noch immer streng  geheimen Verhandlungen über  <a title="TTIP" href="http://www.redakteur.cc/?s=TTIP" target="_blank">TTIP</a> (Transatlantic Trade and Investment  Partnership) bis Ende des  heurigen Jahres. „Warum drängt der  amerikanische Präsident so auf einen   Abschluss und warum sollen die Völker Europas einen Vertrag zustimmen,   der streng geheim ist“, fragt der Präsident des Österreichischen   Journalisten Clubs (ÖJC) Fred Turnheim, in einer Aussendung.</p>
<p>Hier werde von den Amerikanern &#8220;ein trojanisches Pferd nach Europa  geschmuggelt:  „Sonderrechte für Konzerne, auch für Medienkonzerne, bringen  eine  weitere Amerikanisierung in den Medien nach Europa und gefährden  so  zigtausende Arbeitsplätze für Journalisten und Künstler in den   EU-Mitgliedsstaaten“, zeigt sich Turnheim überzeugt: &#8220;TTIP gefährdet Verbraucherrechte und Urheberrechte in Europa.&#8221;</p>
<div>
<p>Bei den in New York beginnenden Gesprächen gehe es nach Angaben der  EU-Kommission, um den Marktzugang und um Regulierungsfragen. Weiter  unverhandelt blieben jedoch die umstrittenen privaten Schiedsgerichte, die  hebelten die nationalen Gerichtsbarkeiten genau so aus, wie die Umwandlung  des europäischen Urheberrechts in das US-amerikanische Copyright, so Turnheim. Völlig falsch liege auch US-Handelsministerin Penny Pritzker, wenn sie  meine, dass so ein Vertrag „Diskretion“ brauche:</p>
<p>„Wir Bürger und  besonders wir Journalisten müssen wissen, was in diesem Vertrag steht,  bevor wir zustimmen können“, sagt der ÖJC-Präsident, der in der Meinung  der amerikanischen Handelsministerin ein undemokratisches  Rechtsverständnis sieht. Die Wünsche des amerikanischen  Präsidenten sind voll verständlich, haben doch nur die US-Amerikaner und  ihre Wirtschaft wirklich etwas von TTIP. Die österreichische  Bundesregierung und die Abgeordneten zum National- und Bundesrat und zum  Europaparlament werden dringend aufgefordert, den derzeitigen  Verhandlungsstand und den TTIP-Vertrag vollständig der Öffentlichkeit zu  präsentieren.</p>
</div>
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		<title>ÖJC: Staatsschutzgesetz behindert Pressefreiheit</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Dec 2015 22:09:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das geplante neue Staatsschutz-Gesetz behindert laut ÖJC freien Journalismus und schränkt die Pressefreiheit ein. Der Journalistenclub fordert daher verstärkten Informantenschutz und Ausnahmebestimmungen zum Schutz des Redaktionsgeheimnisses. Der Österreichische Journalisten Club (ÖJC) lehnt den aktuellen Entwurf zum Staatsschutzgesetz ab. ÖJC-Präsident Fred Turnheim kritisiert den mangelnden Informantenschutz und fehlende Ausnahmebestimmungen zum Schutz des Redaktionsgeheimnisses und eines unabhängigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das geplante neue Staatsschutz-Gesetz behindert laut ÖJC freien Journalismus und  schränkt die Pressefreiheit ein. Der Journalistenclub fordert daher verstärkten Informantenschutz  und Ausnahmebestimmungen zum Schutz des Redaktionsgeheimnisses.<span id="more-16344"></span></p>
<p>Der Österreichische Journalisten Club (ÖJC)  lehnt den aktuellen Entwurf zum Staatsschutzgesetz ab. ÖJC-Präsident  Fred Turnheim kritisiert den mangelnden Informantenschutz und fehlende  Ausnahmebestimmungen zum Schutz des Redaktionsgeheimnisses und eines  unabhängigen Journalismus in Österreich.</p>
<div>
<p>Außerdem müssen die Richter, als unabhängige Instanz, eingeschaltet  werden. „Der geplante Dreiersenat ist einfach zu wenig und schützt daher  auch nicht die Grundrechte der Bürgerinnen und Bürger“, stellt  ÖJC-Präsident Turnheim fest.</p>
<p>Der waschige Begriff „Gruppierungen“  setzt das Medienrecht außer Kraft und verstößt so gegen den  Verfassungsgrundsatz der freien Berichterstattung – auch über  terroristische Vereinigungen.</p>
<p>„Seit Jahrzehnten werden leider  auch in Österreich die Grund- und Freiheitsrechte der Österreicherinnen  und Österreicher scheibchenweise ausgehöhlt. So kann und darf es nicht  weitergehen“, kritisiert der ÖJC die neue Gesetzesinitiative der  Regierungsparteien.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Weitere interessante Beiträge zum Thema Pressefreiheit:</p>
<p>- <a title="Pressefreiheit bedeutet nicht Willkür" href="http://www.redakteur.cc/pressefreiheit-bedeutet-nicht-willkuer/" target="_blank">Pressefreiheit bedeutet nicht Willkür (Kommentar)</a></p>
<p>- <a title="ROG verklagen BND" href="http://www.redakteur.cc/reporter-ohne-grenzen-verklagen-bnd-und-unterschriftenaktion/" target="_blank">Reporter ohne Grenzen verklagen BND</a></p>
<p>- <a title="Journalisten warnen vor Einschränkung der Pressefreiheit" href="http://www.redakteur.cc/meinungsfreiheit-in-gefahr/" target="_blank">Juristen und Journalisten warnen vor Gefährdung der Pressefreiheit</a></p>
<p>- <a title="ROG: UNO soll gegen Dschihadisten vorgehen" href="http://www.redakteur.cc/reporter-ohne-grenzen-uno-soll-gegen-dschihadisten-vorgehen/" target="_blank">ROG: UNO soll gegen Dschihadisten vorgehen</a></p>
<p>- <a title="ÖJC: Pressefreiheit braucht keine Fesseln" href="http://www.redakteur.cc/ojc-pressefreiheit-braucht-keine-fesseln/" target="_blank">ÖJC: Pressefreiheit braucht keine Fesseln</a></p>
<p>- <a title="Journalistische Unabhängigkeit und wirtschaftliche Zwänge" href="http://www.redakteur.cc/journalistische-unabhangigkeit-und-wirtschaftliche-zwange/" target="_blank">Journalistische Unabhängigkeit und wirtschaftliche Zwänge</a></p>
<p>- <a title="Merkel für Pressefreiheit" href="http://www.redakteur.cc/merkel-verteidigt-meinungs-und-pressefreiheit/" target="_blank">Deutsche Bundeskanzlerin Merkel plädiert für Pressefreiheit (Info)</a></p>
<p>- <a title="Machtkämpfe im ORF" href="http://www.redakteur.cc/orf-mobbing-machtkampfe-und-postenschacher/" target="_blank">Mobbing, Machtkämpfe und Postenschacher im ORF (Info)</a></p>
<p>- <a title="Trennung von Werbung und Redaktion" href="http://www.redakteur.cc/deutscher-pr-rat-fordert-trennung-von-redaktion-und-pr/" target="_blank">Deutscher PR-Rat fordert Trennung von Redaktion und Werbung (Info + Kommentar)</a></p>
<p>- <a title="Meinungsfreiheit in Gefahr" href="http://www.redakteur.cc/meinungsfreiheit-in-gefahr/" target="_blank">Journalisten und Juristen warnen: Meinungsfreiheit in Gefahr (Info)</a></p>
<p>- <a title="Zum Sachsen-Sumpf-Urteil über Journalisten" href="http://www.redakteur.cc/reporter-ohne-grenzen-und-djv-kritisieren-sachsen-sumpf-urteil-gegen-journalisten/" target="_blank">DJV und ROG kritisieren Sachsen-Sumpf-Urteil gegen Journalisten (Info)</a></p>
<p>- <a title="Schönborn und Dichand" href="http://www.redakteur.cc/macht-liebe-und-versuchung-kardinal-schonborn-zelebrierte-requiem-fur-hans-dichand/" target="_blank">Kardinal Schönborn zum Thema Macht und Verantwortung am Beispiel Dichand</a></p>
<p>- <a title="Berlusconi und Pressefreiheit" href="http://www.redakteur.cc/djv-berlusconi/" target="_blank">Berlusconi und die Pressefreiheit (Info)</a></p>
<p>- <a title="Politische Unabhängigkeit und wirtschaftliche Zwänge" href="http://www.redakteur.cc/journalistische-unabhangigkeit-und-wirtschaftliche-zwange/" target="_blank">Politische Unabhängigkeit und wirtschaftliche Zwänge (Kommentar)</a></p>
<p>- <a title="dpa verklagt Verkehrsministerium" href="http://www.redakteur.cc/deutsche-presse-agentur-klagt-verkehrsministerium-wegen-informationsverweigerung/" target="_blank">dpa klagt Verkehrsministerium (Info + Kommentar)</a></p>
<p>- <a title="Pressefreiheit braucht keine Fesseln" href="http://www.redakteur.cc/ojc-pressefreiheit-braucht-keine-fesseln/" target="_blank">Journalistenclub: Pressefreiheit braucht keine Fesseln (Info)</a></p>
<p>- <a title="SOS ORF: warum wehren sich die ORF-Redakteure nicht gegen Faymanns Bevormundung?" href="http://www.redakteur.cc/warum-wehren-sich-die-orf-journalisten-nicht-gegen-faymanns-bevormundung/" target="_blank">SOS ORF: Warum wehren sich die ORF-Redakteure nicht gegen Faymanns Bevormundung? (Kommentar)</a></p>
<p>- <a title="Verantwortung im Journalismus und Pressefreiheit" href="http://www.redakteur.cc/fur-verantwortung-im-journalismus-und-pressefreiheit/" target="_blank">Für Verantwortung im Journalismus UND Pressefreiheit (Kommentar)</a></p>
<p>- <a title="Verbrechen und journalistische Verantwortung" href="http://www.redakteur.cc/verbrechen-und-journalistische-verantwortung/" target="_blank">Verbrechen und journalistische Verantwortung (Kommentar)<br />
</a></p>
<p>- <a title="Bedrohung des Journalistenberufs" href="http://www.redakteur.cc/deutscher-journalisten-verband-ortet-bedrohung-des-journalistenberufs/" target="_blank">Deutscher Journalistenverband ortet Bedrohung des Journalistenberufs (Info)</a>- <a title="Glaubwürdigkeit im Journalismus" href="http://www.redakteur.cc/glaubwurdigkeit-im-journalismus/" target="_blank">Journalisten sind manipiuliert, korrupt und Lügner (Info)</a></p>
<p>- <a title="dpa-Chef will mehr Qualität im Journalismus" href="http://www.redakteur.cc/dpa-chef-fur-qualitat-im-journalismus/" target="_blank">dpa-Chefredakteur plädiert für mehr Mut im Journalismus (Info)</a></p>
<p>- <a title="Terrorismus und Meinungsfreiheit" href="http://www.redakteur.cc/terrorismusbekaempfung/" target="_blank">Was macht einen Terroristen aus? (Kommentar)</a></p>
<p>- <a title="Press Freedom Award 2010" href="http://www.redakteur.cc/press-freedom-award-2010-fur-russland-ausgeschrieben/" target="_blank">Press Freedom Award 2010 (Info)</a></p>
</div>
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		<item>
		<title>ÖJC: Rechtssicherheit für Journalisten im Urheberrecht + Kurzkommentar</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Jul 2015 23:05:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Österreichische Journalisten Club (ÖJC) fordert vom Europäischen Parlament Rechtssicherheit im Urheberrecht. Ursache des aktuellen Statements ist die von EU-Bürokraten angedachte Einschränkung der so genannten &#8220;Panoramafreiheit&#8221;, also die Freiheit beispielsweise vor Kulturdenkmälern Selfies zu schiessen. Die &#8220;Panoramafreiheit&#8221; muss erhalten bleiben, fordert die Journalistenvereinigung. &#160; Der Österreichische Journalisten Club (ÖJC ) kritisiert &#8221; die weltfremde und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/100_0839.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-16190" title="100_0839" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/100_0839.jpg" alt="Der Autor dieses Beitrags, Elmar Leimgruber, vor dem Gebäude der Europäischen Zentralbank in Frankfurt. © Elmar Leimgruber, redakteur.cc" width="297" height="445" /></a>Der Österreichische Journalisten Club (ÖJC) fordert vom Europäischen Parlament Rechtssicherheit im Urheberrecht. Ursache des aktuellen Statements ist die von EU-Bürokraten angedachte Einschränkung der so genannten &#8220;Panoramafreiheit&#8221;, also die Freiheit beispielsweise vor Kulturdenkmälern Selfies zu schiessen. Die &#8220;Panoramafreiheit&#8221; muss erhalten bleiben, fordert die Journalistenvereinigung.</p>
<div>
<p>&nbsp;</p>
</div>
<div>
<p>Der Österreichische Journalisten Club (ÖJC ) kritisiert &#8221; die weltfremde und verwirrende Entscheidung&#8221; des Rechtsausschusses des  Europäischen Parlaments die sogenannte &#8220;Panoramafreiheit&#8221;  einzuschränken. &#8220;Es kann nicht Sinn europäischen Rechts sein, dass wenn  man ein Selfie vor der Karlskirche in Wien machen will, vorher die  Erlaubnis der Katholischen Kirche und des Barock-Architekten Johann Bernhard Fischer von Erlach einholen muss&#8221;, macht sich ÖJC-Präsident Fred Turnheim über diesen Streich einiger EU-Abgeordneten lustig.<span id="more-16185"></span></p>
<p>Der  öffentliche Raum gehört uns allen. Eine Kommerzialisierung und  Privatisierung des öffentlichen Raumes wird vom ÖJC strikt abgelehnt.  Die österreichischen Abgeordneten zu EU-Parlament werden ersucht, für  den Erhalt der Panoramafreiheit zu stimmen.</p>
<p>Der  ÖJC begrüßt die Ablehnung des Geoblockings, da dies für die  Informationsfreiheit von wesentlicher Bedeutung ist. Der ÖJC fordert ein  einheitliches europäisches Urheberrecht als Gegengewicht zum  amerikanischen Copyright. Diese beiden Rechte sind völlig  unterschiedlich, da das Urheberrecht die Autoren schützt, das Copyright  die Verlage.</p>
<p>Der  ÖJC erwartet sich von den EU-Abgeordneten einen massiven Schutz der   Urheberinnen und Urheber und ihrer publizistischen und künstlerischen   Werke. Daher muss das Urheberrecht aus den TTIP-Verhandlungen  herausgenommen werden.</p>
<p><em>Ich schließe mich den Forderungen des Österreichischen Jouzrnalisten Clubs vollinhaltlich an, besonders was die geplante Einschränkung der so genannten Panoramafreiheit betrifft: Fotos von öffentlichen Gebäuden zu schiessen und auch Selfies vor diesen darf kein Privileg von einigen wenigen sein, sondern muss Allgemeingut sein und bleiben!<br />
</em></p>
<p><em>Man muss sich nicht wundern, wenn die Zustimmung zur Europäischen Union und vor allem zu ihren Institutionen ständig sinkt, wenn irgendwelchen Bürokraten in Brüssel offenbar so langweilig ist (wieso sie in Zeiten der europaweiten Sparkurse nicht einfach einsparen?), dass sie ständig unsinnigere Ideen entwickeln, um das Leben und die Freiheit der Menschen in der EU immer noch mehr einzuschränken. Ich sage dazu nur: Nein danke!</em></p>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>18. April: Weltweiter Aktionstag gegen TTIP</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/aktionstag-gegen-ttip/</link>
		<comments>http://www.redakteur.cc/aktionstag-gegen-ttip/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 17 Apr 2015 11:51:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das geplante Freihandelsabkommen TTIP zwischen der EU und den USA führt weiterhin zu Verstimmungen in Europa. Regierungen beruhigen, Wirtschaftskammer (WKÖ) und Industriellenkammer sehen durch TTIP neue Chancen auch für Klein- und Mittelbetriebe. Die Skeptiker hingegen befürchten, dass die Interessen der größten internationalen Konzerne jeweils über die Interessen von Mensch und Umwelt gestellt werden. So ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/TIPP-Aktionstag.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-16078" title="TIPP-Aktionstag" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/TIPP-Aktionstag.jpg" alt="" width="680" height="196" /></a>Das geplante Freihandelsabkommen TTIP zwischen der EU und den USA führt weiterhin zu Verstimmungen in Europa. Regierungen beruhigen, Wirtschaftskammer (WKÖ) und Industriellenkammer sehen durch TTIP neue Chancen auch für Klein- und Mittelbetriebe.</p>
<p>Die Skeptiker hingegen befürchten, dass die Interessen der größten internationalen Konzerne jeweils über die Interessen von Mensch und Umwelt gestellt werden. So ist für morgen, 18. April ein <a title="Aktionstag: TTIP stoppen" href="http://www.ttip-stoppen.at" target="_blank">weltweiter Aktionstag</a> gegen TTIP, CETA und  TiSA angesetzt. Zu den Gegnern von TTIP gehören unter anderem die deutsche Konsumentenschutzorganisation Foodwatch, der Österreichische Journalistenclub (ÖJC) und der Österreichische Gewerkschaftsbund (ÖGB), der ebenso aufruft, am Aktionstag teilzunehmen. <a title="Aktionstag: TTIP stoppen." href="http://www.ttip-stoppen.at/" target="_blank">Nähere Infos zum Aktionstag gibts online.</a> Und die <a title="TTIP: EU-Diskussionsgrundlagen" href="http://trade.ec.europa.eu/doclib/press/index.cfm?id=1230" target="_blank">Diskussionsgrundlagen der EU zum Thema TTIP sind ebenfalls online</a> abrufbar.<span id="more-16077"></span></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3421046794/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3421046794&amp;linkCode=as2&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;linkId=DDI5PJC5OC5S3NZM"><img class="alignright" style="border: 0px none;" src="http://ws-eu.amazon-adsystem.com/widgets/q?_encoding=UTF8&amp;ASIN=3421046794&amp;Format=_SL250_&amp;ID=AsinImage&amp;MarketPlace=DE&amp;ServiceVersion=20070822&amp;WS=1&amp;tag=elmarswunderb-21" border="0" alt="" width="158" height="250" /></a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://ir-de.amazon-adsystem.com/e/ir?t=elmarswunderb-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3421046794" border="0" alt="" width="1" height="1" /><br />
Foodwatch sieht in TTIP einen massiven &#8220;Angriff auf die Demokratie&#8221; und lädt zu einer <a title="Foodwatch-Aktion gegen TTIP" href="https://aktion.foodwatch.de/ea-action/action?ea.client.id=1940&amp;ea.campaign.id=36278&amp;ea.tracking.id=newsl#3" target="_blank">Online-Aktion</a> ein, bei der die Abgeordneten an Ihre Pflicht erinnert werden. Seit dem Start dieser Aktion vor zwei Wochen haben laut foodwatch bereits tausende Bürgerinnen und Bürger  insgesamt weit mehr als 30.000 persönliche E-Mails an Ihre  Wahlkreisabgeordneten geschickt und nachgefragt: &#8220;Ist Ihnen bewusst,  dass das geplante Freihandelsabkommen auch Ihren politischen  Handlungsspielraum einschränken kann? Warum lassen Sie sich entmachten?&#8221;. foodwatch (deren Geschäftsführer Thilo Bode schrieb den TTIP-Bestseller &#8220;Die Freihandelslüge&#8221;) ist aus folgenden Gründen gegen TTIP:</p>
<p><strong>“1.</strong> Alle im TTIP-Vertrag zwischen der EU und den USA  gegenseitig anerkannten Standards und Richtlinien könnten zukünftig nur  noch einvernehmlich weiterentwickelt werden. Denken Sie nur an die mehr  als dringend nötige Verbesserung des Tierschutzes in der Landwirtschaft!  Wollen wir in Europa in dieser Frage wirklich vom Konsens mit einem  Handelspartner abhängig sein? Wir meinen: Nein. Wir wollen selbst  vorangehen und Standards im Verbraucher- und Umweltschutz jederzeit  eigenständig und mutig weiterentwickeln können.</p>
<p><strong>2.</strong> Der TTIP-Vertrag wäre ein völkerrechtliches Abkommen und würde damit  Vorrang vor EU-Recht und Gesetzen der EU-Mitgliedstaaten genießen. Das  bedeutet in der Praxis: Künftige Gesetze müssten &#8220;TTIP-kompatibel&#8221; sein,  dürften den Vereinbarungen im Freihandelsabkommen nicht widersprechen.  Dies würde ganz automatisch zu einer Einschränkung des politischen  Handlungsspielraumes führen. Das glauben Sie nicht? Das Bundeskanzleramt  hat uns in einem Brief ganz offiziell bestätigt, &#8220;dass der  Regelungsspielraum der EU und der EU-Mitgliedstaaten [?] in Teilen  eingeschränkt werden kann.&#8221;” (foodwatch)</p>
<p>Sowohl  TTIP als auch CETA beinhalten einen   &#8220;Investor-Staat-Streitbeilegungsmechanismus&#8221; (ISDS), kritisiert der Österreichische Gewerkschaftsbund: Mit diesem   Mechanismus zur Beilegung von Streitigkeiten können Konzerne das   nationale Gerichtswesen umgehen und direkt vor privaten internationalen   Schiedsgerichten &#8211; und damit außerhalb der nationalen und europäischen   Rechtssysteme &#8211; gegen einen Staat klagen. Es geht um Entschädigungen  für  Regulierungen in Bereichen wie Gesundheit, Umwelt, Finanzen oder   anderen Bereichen öffentlicher Politik, die aus Sicht der Investoren   ihre Rechte beeinträchtigen. &#8220;Eine Neuausrichtung der Handelspolitik muss auf fairem  Handel, auf hohen Standards zum Schutz der ArbeitnehmerInnen, Gesundheit  und der Umwelt für alle weltweit sowie auf Demokratie und Transparenz  basieren&#8221;, fordert Bernhard Achitz, Leitender Sekretär des ÖGB.</p>
<p>Während  Investoren Sonderrechte in der Form von privaten Schiedsgerichten  bekommen sollen, ist für die Bestimmungen zu international anerkannten  sozialen Mindeststandards der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO)  Unverbindlichkeit vorgesehen. Damit heißen die Handelsminister gut, dass  grundlegende Bestimmungen für die Arbeitnehmer nicht  rechtsverbindlich durchsetzbar sind und bei Verstößen ohne jegliche  Konsequenz bleiben, kiritiseirt der ÖGB. Weder USA noch Kanada haben das Übereinkommen zur  Vereinigungsfreiheit und dem Recht auf Kollektivvertragsverhandlungen  zur Durchsetzung von Gewerkschaftsrechten ratifiziert. In den USA sind  Arbeitgeber extrem gewerkschaftsfeindlich eingestellt und verhindern die  Gründung von betrieblichen ArbeitnehmerInneninteressenvertretungen,  wenn nötig auch mithilfe von auf Zerschlagung von Gewerkschaften  spezialisierten Anwaltsfirmen.</p>
<p>Gewerkschaften  kritisieren, dass wichtige öffentliche Dienstleistungen wie Bildung,  Gesundheit, Verkehr, Kultur, Wasser nur ungenügend aus den  Freihandelsabkommen ausgenommen sind.</p>
<p>Die wichtigsten-ÖGB Forderungen:</p>
<ul>
<li>Keine Investitionsschutzbestimmungen und Investor-Staat-Streitbeilegungsverfahren (ISDS)</li>
<li>Öffentliche Dienstleistungen müssen unmissverständlich aus dem Anwendungsbereich ausgenommen werden.</li>
<li>Verbindliche Verankerung von ILO-Kernarbeitsnormen und internationalen Umweltabkommen</li>
<li>Nein zum Regulatorischen Kooperationsrat</li>
<li>Keine Verhandlungen im Lebensmittelsektor</li>
<li>Keine Geheimverhandlungen.</li>
</ul>
<p>Der Österreichische Journalisten Club (ÖJC) fordert anlässlich des  morgigen globalen Aktionstages gegen das Handelsabkommen TTIP die  österreichischen Verhandler und die Abgeordneten zum EU-Parlament  dringend auf, die Bereiche Medien, Kultur und Urheberrechte aus den  TTIP-Verhandlungen mit den USA herauszunehmen. &#8220;Urheberrechte gehören nicht in das Freihandelsabkommen&#8221;, fordert der ÖJC. Das deutsch-österreichische Urheberrecht ist demnach um ein Vielfaches  journalisten- und autorenfreundlicher als das anglo-amerikanische  Copyright. &#8220;Es geht daher in diesen Verhandlungen schlicht und einfach  um das Geld der Autorinnen und Autoren und um einen kostenlosen  Wissenstransfer von Europa in die USA&#8221;,erklärtÖJC-Präsident Fred Turnheim. &#8220;Da das Urheberrecht autorenorientiert und das Copyright  verlagsorientiert sind, ist hier ein Zusammenwachsen beider  Rechtssysteme nicht möglich&#8221;, so Turnheim.</p>
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		<title>4U9525-Flugzeugabsturz: Journalistenvertreter fordern Respekt in der Berichterstattung</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Mar 2015 13:58:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Österreichische Journalisten Club (ÖJC) und sein Medienrat erinnern in einer Aussendung an den Täter- und Opferschutz im österreichischen Medienrecht. Alle österreichischen Journalisten werden dringend ersucht, in der Berichterstattung über den stark in der Öffentlichkeit diskutierten Airbus-Absturz (4U9525), die Würde der Opfer und auch die des mutmaßlichen Täters zu gewährleisten. &#8220;Dazu gehören, die „Verpixelung“ von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Österreichische Journalisten Club (ÖJC) und sein  Medienrat  erinnern in einer Aussendung an den Täter- und Opferschutz im österreichischen Medienrecht. Alle österreichischen Journalisten werden dringend ersucht, in der Berichterstattung über den stark in der Öffentlichkeit diskutierten Airbus-Absturz (4U9525), die Würde  der Opfer und auch die des mutmaßlichen Täters zu gewährleisten. &#8220;Dazu gehören, die „Verpixelung“ von Fotos und Videos in denen man  Personen erkennen kann und der Schutz von Namen und der Privatsphäre der  Beteiligten&#8221;, betont der ÖJC. Bereits vor Tagen hatte der deutsche Journalisten Verband (DJV) die Journalisten dazu aufgefordert, in ihrer Berichterstattung über den Absturz des Germanwings-Flugzeugs Respekt vor dem Leid der Angehörigen zu zeigen.<span id="more-16041"></span>„Als österreichische Journalisten müssen wir nicht  ausführlicher als die Kolleginnen und Kollegen berichten, deren Länder  direkt betroffen sind“, ruft ÖJC-Präsident Fred Turnheim zur Beruhigung  in der Berichterstattung über die Hintergründe, die zum tragischen  Absturz des Germanwings-Airbus geführt haben, auf.</p>
<p>&#8220;Das  vorschnelle Ziehen von Schlüssen kann nur Spekulation sein, aber nicht  Teil einer seriösen Berichterstattung. Besonders schlecht für das Image  von uns Journalisten ist es, wenn falsche Fotos gezeigt werden&#8221;, erklärt Turnheim: Die  Wiedergabe von Ferndiagnosen selbsternannter „Experten“  ist kein  Qualitätsjournalismus. Besonders in solchen tragischen Situationen ist  ein behutsamer Journalismus gefragt, der nur Fakten  transportiert, so Turnheim.</p>
<p>DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken: „Der Schmerz und die Trauer der Angehörigen von Absturzopfern sind unermesslich. Es verbietet sich für Journalisten, die Trauernden zu bedrängen.“ Die Grenzen der Berichterstattung gebe der Pressekodex vor. Dort heißt es: „Die Berichterstattung über Unglücksfälle und Katastrophen findet ihre Grenze im Respekt vor dem Leid von Opfern und den Gefühlen von Angehörigen. Die vom Unglück Betroffenen dürfen grundsätzlich durch die Darstellung nicht ein zweites Mal zu Opfern werden.“ Konken: „Diese Richtlinie ist bindend.“Zugleich trat der DJV-Vorsitzende vereinzelt geäußerter Kritik an der Anwesenheit zahlreicher Journalisten in der Stadt Haltern am See entgegen, aus der eine Schülergruppe stammte, die unter den Absturzopfern ist: „Es steht außer Frage, dass Journalisten über die Auswirkungen der Katastrophe auf die Kleinstadt und die Schule berichten müssen. Es geht nicht um das Ob, sondern um das Wie.“</p>
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		<title>Senioren-Rose und Senioren-Nessel: Die Preisträger 2014</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Feb 2015 23:03:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 10. 02. 2015 fand auf Einladung von Nationalratspräsidentin Doris Bures, des Österreichischen Seniorenrates und des Österreichischen Journalisten Club (ÖJC) die Preisvergabe der Medienpreise &#8220;Senioren-Rose&#8221; und &#8220;Senioren-Nessel&#8221; für das Jahr 2014 statt. Es werden Beiträge in den drei Kategorien Journalismus, Werbung und Bild ausgezeichnet. Wieder geht es darum, das Bild, das sich die Öffentlichkeit von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Kopf-Kohl-Blecha.jpg"><img class="size-full wp-image-15976 alignright" title="Preisverleihung der Medienpreise 'Senioren Rose und Senioren Nessel'" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Kopf-Kohl-Blecha.jpg" alt="" width="320" height="213" /></a> Am 10. 02. 2015 fand auf Einladung von  Nationalratspräsidentin Doris Bures, des Österreichischen Seniorenrates  und des Österreichischen Journalisten Club (ÖJC) die Preisvergabe der  Medienpreise &#8220;Senioren-Rose&#8221; und &#8220;Senioren-Nessel&#8221; für das Jahr 2014  statt. Es werden Beiträge in den drei Kategorien Journalismus, Werbung und Bild   ausgezeichnet.</p>
<p>Wieder geht es darum, das Bild, das sich die   Öffentlichkeit von Seniorinnen und Senioren auf Grund von   Medienberichten macht, zurechtzurücken. Während also die Rose für jene   blüht, die das Leben der SeniorInnen besonders wirklichkeitsgetreu   darstellen, brennt die Nessel für solche, die nach wie vor ins   &#8220;Klischee-Kisterl&#8221; greifen. In Vertretung der Nationalratspräsidentin begrüßte der  Zweite Präsident des Nationalrates Karlheinz Kopf rund 160 Gäste im  Abgeordnetensprechzimmer des Parlaments.</p>
<p>Die Preisträger 2014:<span id="more-15975"></span><br />
Kategorie Werbung:</p>
<p>Die  Preisverleihung begann mit der  erfreulichen Nachricht, dass keine  Senioren-Nessel in der Kategorie  Werbung vergeben werden musste.</p>
<p>Für die Senioren-Rose in der Kategorie Werbung dagegen gab es drei Nominierte:<br />
1.) &#8220;Wofür schlägt Ihr Herz?&#8221;, eine Schaltung der Stadt Wien mit dem   Ziel, älteren Menschen zu versichern, dass sie bis ins hohe Alter ihre   Träume verwirklichen können.<br />
2.) &#8220;GeHsundheit&#8221; von wienzufuss.at:   Regelmäßiges Gehen ist gesund, stärkt das Immunsystem und beugt   Krankheiten vor, vermittelte durch ein Paar, das Lebensfreude   ausstrahlt.<br />
3.) &#8220;Als Gastarbeiter gekommen. Als Wiener geblieben.&#8221;   Eine sehr freundliche, generationenübergreifende Werbung der   Magistratsabteilung 17 der Stadt Wien, die für Integration zuständig   ist.</p>
<p>Überreicht wurde die Senioren-Rose in Form eines   Kristallpokals und einer Urkunde durch Dr. Elisabeth Pittermann an die   Stadt Wien für das Sujet &#8220;Als Gastarbeiter gekommen. Als Wiener   geblieben.&#8221; Ausschlaggebend für die Jury war der ausdrückliche Hinweis   auf die gesellschaftliche Leistung der älteren Gastarbeiter-Generationen   und das Gelingen der Integration.</p>
<p>Mit großer Freude   entgegengenommen wurde der Medienpreis durch die Leiterin der MA17 Dr.in   Ursula Struppe in Vertretung von Frau Stadträtin Sandra Frauenberger.   In ihren Dankesworten bezeichnete Dr.in Struppe das Bild als   realistische Alltäglichkeit und als ein Stück &#8220;echtes Wien&#8221;. Danke wurde   auch der Agentur Friedl und Partner ausgesprochen.</p>
<p>Kategorie Bild:</p>
<p>Nominiert  für die Nessel in der Kategorie Bild waren:<br />
1.) Das Bild zum  Artikel  &#8220;Wissen was man bekommt&#8221; zum Thema Pensionskonto im ÖGB-Magazin   &#8220;Solidarität&#8221; in der Ausgabe April 2014. Der Text wird von einem Bild   begleitet, das ein älteres Paar vor dem Sonnenuntergang abbildet.<br />
2.) Ein Bild mit &#8220;Händen am Stock&#8221; im Leseforum der Wiener Zeitung vom 14.10.2014 im Zusammenhang mit Rezeptgebühren.<br />
3.) Als dritte Nominierung genannt wurde das Bild in der Grafik zum   Artikel &#8220;Wandel bei den Altersbildern&#8221; in den Salzburger Nachrichten vom   01.04.2014. Ein stereotypes Bild älterer Menschen auf der Parkbank.</p>
<p>Die  Nessel verliehen wurde nach Erörterung der Juryentscheidung durch   Prof. Oswald Klotz letztlich an die Wiener Zeitung für die Verbindung   von bewusst negativen Attributen mit dem Altern von Menschen.</p>
<p>Walter  Hämmerle, Chefredakteur-Stv. der Wiener Zeitung, nahm unter  großem  Applaus der Anwesenden die Senioren-Rose für die Bildredaktion  entgegen  und ersuchte die Seniorenorganisationen den Medien Bilder zur   Verfügung zu stellen, die die Lebensrealität älterer Menschen besser   darstellen.</p>
<p>Als positives Beispiel wurde in Folge die   Senioren-Rose für das Bild vergeben, wobei wiederum drei Nominierungen   bekannt gegeben werden konnten:<br />
1.) Nominiert war die Fotoserie von   Heinz Henninger zum Artikel &#8220;Autofahren jenseits der 65&#8243; des   ÖAMTC-Magazins &#8220;auto touring&#8221;, Ausgabe Oktober 2014.<br />
2.) Das Bild   von Christine Schweinöster zu &#8220;Wie ein 95-Jähriger die digitale Welt   erlebt&#8221; aus den Salzburger Nachrichten vom 12.7.2014 3.) &#8220;Zimmer frei in   der Senioren-WG&#8221;, Kurier vom 2.10.2014. Auch hier eine lebendige,   freundliche Darstellung des Zusammenlebens, ein Foto von Juerg   Christandl.</p>
<p>Die begehrte Senioren-Rose für sein Bild erhielt   Heinz Henninger für das ÖAMTC-Magazin. Der Jury besonders gefallen hat   die Darstellung der älteren Generationen mit dem Stellenwert eines von   heute gerecht werdenden Bildes als Autofahrer. Prof. Oswald Klotz oblag   es, diesen Preis dem Fotographen Heinz Henninger persönlich zu   übergeben.</p>
<p>Peter Pisecker, der Chefredakteur von auto touring   erläuterte in seinen Dankesworten kurz das große Interesse der   teilnehmenden Autofahrer 65+ an Neuerungen und Hilfestellungen bei   modernen Fahrzeugen.</p>
<p>Kategorie Journalismus:</p>
<p>Die Nominierten für die Nessel in der Kategorie Journalismus waren:<br />
1.) &#8220;Schicke keinen Opa nach Europa&#8221;, ein Gastkommentar von Botschafter   a.D. Gregor Woschnagg im NEWS vom 22.5.2014 wegen der &#8211; wenn auch   scherzhaften &#8211; Verwendung des Wortes &#8220;Opa&#8221; in medialer   Berichterstattung.<br />
2.) Andreas Schnauder, Ressortleiter Wirtschaft   vom STANDARD für die Betitelung seines Artikels vom 30. 4. 2014 mit   &#8220;Pensionsplus toppt Hypo&#8221;.<br />
3.) Als dritter Mitstreiter um die   Senioren-Nessel wurde die Zeitschrift &#8220;IV-Positionen&#8221;, das   Mitglieder-Magazin der Industriellenvereinigung nominiert.</p>
<p>Die   Senioren-Nessel für Journalismus ging an die Zeitschrift   &#8220;IV-Positionen&#8221;. Andreas Wohlmuth, Jury-Mitglied und Generalsekretär des   Pensionistenverbandes Österreichs (PVÖ) kritisierte die darin   enthaltenden Passagen, die Pensionen als &#8220;vergangenheitsbezogene   Aufwendungen&#8221; oder &#8220;Hauptausgabentreiber&#8221; titulierten, aufs Schärfste   als &#8220;pauschale, undifferenzierte, negative Stimmungsmache gegen eine   ganze Bevölkerungsgruppe.&#8221; Für Aussagen wie diese &#8211; oder ihre immer   wieder gebrachten Vergleiche zwischen den Kosten für die Pleite der   Hypo-Alpe-Adria und jenen für das Pensionssystem &#8211; habe die   Industriellenvereinigung &#8220;eigentlich einen ganzen Nessel-Strauß&#8221;   verdient.</p>
<p>Nachdem der Preis von keinem Vertreter der   Industriellenvereinigung entgegen genommen wurde, wird dieser bei   passender Gelegenheit nachträglich übergeben werden.</p>
<p>Als letzter Preis wurde die Senioren-Rose für Journalismus vergeben.<br />
1.) Normiert war dazu der Artikel &#8220;Autofahren jenseits der 65&#8243; im &#8220;auto   touring&#8221;, Ausgabe Oktober 2014 von Cornelia Buczolich und Kurt   Zeillinger<br />
2.) Der Artikel &#8220;Wandel bei den Altersbildern&#8221; in den   Salzburger Nachrichten vom 1. 4. 2014, worin von Univ.-Prof. Dr.   Reinhold Popp und Mag.a Ernestine Depner-Berger treffend feststellt   wurde, dass die in der Gesellschaft verbreiteten Altersbilder   überwiegend negativ besetzt sind.<br />
3.) Die dritte und letzte   Nominierung war der TV-Beitrag der Redakteurin Dr. Christa Hofmann vom   ORF Weltjournal vom 16.11.2014 mit dem Titel &#8220;Europa &#8211; Arbeiten bis zum   Umfallen&#8221;. Dieser halbstündige Beitrag verglich eindrucksvoll die   Pensionssysteme und Lebensbedingungen älterer Menschen in Europa.</p>
<p>Als Laudator konnte Prof. Herwig Hösele die Preisträgerin Dr. Christa   Hofmann bekannt gegeben wird. Da diese beruflich im Ausland weilt,   nahmen in ihrer Vertretung Weltjournal-Plus-Chefin Claudia Neuhauser und   Weltjournal-Chef Walter Erdelitsch den Preis entgegen und dankten für   die Anerkennung.</p>
<p>P<a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Seniorenrosenessel2014.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-15980" title="Preisverleihung der Medienpreise 'Senioren Rose und Senioren Nessel'" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Seniorenrosenessel2014.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a>räsident Kopf hob in  seinen Begrüßungsworten die große Verantwortung der Medien hervor, die  wesentlich das Bild der Älteren Menschen in der Gesellschaft prägen und  betonte die Wichtigkeit, dass alle gesellschaftlichen Akteure  sensibilisiert werden. &#8220;Erfreulich ist, dass die Journalisten durch die  Einbindung des Österreichischen Journalisten Clubs diese Verantwortung  ernst nehmen. Stereotype Bilder, die sich eingeprägt haben, sind nicht  leicht zu korrigieren, auch wenn die Realität diese bereits widerlegt.&#8221;  Auch für die Politik hält Präsident Kopf eine realistisches Bild als  Grundlage für Entscheidungen und eine Sensibilisierung im Umgang mit der  Sprache für wichtig: &#8220;Die Senioren-Nessel soll als Ermunterung für  größere Sensibilität mit dem Älterwerden betrachtet werden.&#8221; so der  Zweite Präsident des Nationalrates abschließend.</p>
<p>Der im Jahr 2015  vorsitzführende Seniorenrats-Präsident Karl Blecha wies in seinem  Eröffnungs-Statement auf den &#8220;Sturm der Veränderung&#8221; in unserer  Gesellschaft hin. Die steigende Lebenserwartung und die Digitalen Medien  führen zu einer 4. Industriellen Revolution, die alle Generationen vor  neue Herausforderungen stellt. &#8220;Gerade in einer solchen  Umbruchssituation ist die Erfahrung der älteren Generation unendlich  wertvoll. Der Begriff &#8216;die Alten&#8217; hat ausgedient. Es ist bezeichnend,  dass in Europa immer häufiger von &#8216;Reifen Erwachsenen&#8217; gesprochen wird.  Das ist der neue Begriff. Und es braucht die Medien, damit dieses  Umdenken vorangetrieben wird!&#8221;, betont Präsident Blecha. &#8220;Das Bild, das  die Medien früher gezeichnet haben, war richtiggehend &#8216;grauslich&#8217;. Ein  Bild von &#8216;taubenfütternden Parkbankdauerparkern&#8217; und &#8216;gierigen Alten,  die den Jungen den Kuchen wegfressen&#8217;. Seit wir vor sechs Jahren die  Medienpreise Senioren-Rose und Senioren-Nessel ins Leben gerufen haben,  hat sich glücklicherweise schon vieles zum Positiven verändert. Und wir  werden diesen Weg konsequent weitergehen. Denn wie ein altes  chinesisches Sprichwort sagt: Wenn der Wind der Veränderung weht, dann  bauen die einen Mauern, die anderen Windmühlen! Wir sind für die  Windmühlen, die Veränderung, die Bewegung und lachen über jene, die  versuchen dagegen anzukämpfen wie einst Don Quijote!&#8221;</p>
<p>Seniorenrats-Präsident Dr. Andreas Khol betonte in seinem Statement:  &#8220;Unsere Seniorinnen und Senioren sind noch nie so mobil, gesund,  produktiv und gut versorgt gewesen wie heute. Es handelt sich um eine  ganz neue Generation, die mit früheren nicht zu vergleichen ist. Die  Seniorinnen und Senioren sind vollwertige Bürgerinnen und Bürger,  unternehmenslustig und stark in der Familienarbeit und  Freiwilligenarbeit eingebunden. Sie haben daher auch Anspruch auf volle  Mitbestimmung und Teilhabe sowohl im gesellschaftlichen als auch  politischen Bereich. Dieses, der jetzigen Realität entsprechende Bild  der Seniorinnen und Senioren wollen wir auch in den Medien sehen, keine  Klischees, sondern wahrheitsgetreue Abbilder. Daher die Preise  Senioren-Rose für eine echte und lebensnahe Vermittlung des Bildes der  heutigen Senioren und eine Senioren-Nessel als sanfte &#8220;Rüge&#8221; wo dies  noch nicht so gut gelungen ist. Die Berichterstattung ist in den letzten  Jahren insgesamt besser geworden, aber es gibt eben immer noch Mängel.  Ich danke allen, die an der Durchführung und Verwirklichung der heutigen  Preisverleihung mitgewirkt haben, insbesondere natürlich auch den  Jurorinnen und Juroren.&#8221;</p>
<p>Der Präsident des Österreichischen  Journalisten Club Fred Turnheim zum Hintergrund der Preisverleihung: &#8220;In  den vergangenen 6 Jahren hat sich einiges verändert. Besonders die  Werbung hat dazugelernt, der Journalismus leider nur zum Teil. In den  Bildredaktionen greift man aber noch immer gerne in die Klischeekiste.  Die &#8220;taubenfütternden Alten im Park&#8221; mögen praktisch in der Bebilderung  sein, doch spiegeln diese Fotos nicht das reale Leben wider. Durch die  Rose und die Nessel wollen wir die Qualität in der Berichterstattung  über Seniorinnen und Senioren verbessern und wir wollen den oft  zeitgeplagten Journalisten helfend unter die Archivarme greifen. Aus  diesem Grund bieten der Österreichische Journalisten Club und der  Österreichische Seniorenrat demnächst im Rahmen der Journalismus &amp;  Medien Akademie Seminare für Bildredakteure und Pressefotografen zum  Thema &#8220;Bildliche und redaktionelle Darstellung von Senioren&#8221; an. Für die  Teilnehmer, natürlich kostenlos, wollen wir damit einen  Schneeballeffekt in den Redaktionen lostreten, mit dem Ziel, künftig  keine Nesseln mehr vergeben zu müssen.&#8221; Anschließend stellte  ÖJC-Präsident Turnheim fest: &#8220;Eine demokratische Gesellschaft kann nur  dann funktionieren, wenn es zwischen allen Gruppen der Gesellschaft eine  sensible, vertrauensvolle und solidarische Zusammenarbeit gibt.&#8221;</p>
<p>Der prominent besetzten Jury gehörten heuer an: Dr. Harald Glatz,  BR-Präs. a.D. Prof. Herwig Hösele, Frau Mag. Carina Kerschbaumer,  Chefredakteur Prof. Oswald Klotz, Vizepräsidentin Mag.a Christiane  Laszlo, Prim. STR Abg.z.NR a.D. Dr. Elisabeth Pittermann,  ÖJC-Vorstandmitglied Harald Vaca, Stellvertretende Generalsekretärin des  Seniorenbundes Susanne Walpitscheker und der Generalsekretär des  Pensionistenverbandes Andreas Wohlmuth. Die Moderatorin Heilwig  Pfanzelter führte durch den Abend.</p>
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		<title>ÖJC-New Media Journalism Award 2013 geht an &#8220;futurezone.at&#8221;</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Sep 2013 22:06:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das vom KURIER herausgegebene Technologie-Nachrichten-Portal Österreichs &#8220;futurezone.at&#8221; erhält den diesjährigen &#8220;New Media Journalism Award&#8221; des Österreichischen Journalisten Clubs (ÖJC). Der Nachwuchspreis geht an das studentische Cross-Media-Projekt &#8220;über.morgen&#8221;, die Ehrende Anerkennung an boerse.ARD.de vom Hessischen Rundfunk für den Beitrag &#8220;FAUST II_PUNKT_Null&#8221;. Der Preis wird im Rahmen des ÖJC-Adventfestes am Freitag, 29. November 2013 im Mozarthaus Vienna [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/nofuturezone.at_.jpeg"><img class="alignright size-medium wp-image-15434" title="(no)futurezone.at" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/nofuturezone.at_-300x134.jpg" alt="" width="300" height="134" /></a>Das vom KURIER herausgegebene Technologie-Nachrichten-Portal Österreichs &#8220;futurezone.at&#8221; erhält den diesjährigen <a title="New Media Journalism Award" href="http://www.redakteur.cc/?s=New+Media+Journalism+Award" target="_blank">&#8220;New Media Journalism Award&#8221;</a> des Österreichischen Journalisten Clubs (<a title="ÖJC" href="http://www.redakteur.cc/?s=%C3%96JC" target="_blank">ÖJC</a>). Der Nachwuchspreis geht an das studentische Cross-Media-Projekt &#8220;über.morgen&#8221;, die Ehrende Anerkennung an boerse.ARD.de vom Hessischen Rundfunk für den Beitrag &#8220;FAUST II_PUNKT_Null&#8221;. Der Preis wird im Rahmen des ÖJC-Adventfestes am Freitag, 29. November 2013 im Mozarthaus Vienna übergebn.</p>
<p>Die Besucher und Zugriffe haben sich seit der Übernahme des früheren ORF.at Portals &#8220;<a title="Futurezone" href="http://www.redakteur.cc/orf-futurezone-archiv-online/" target="_blank">futurezone</a>&#8221; durch den KURIER vervierfacht. Für Juryvorsitzenden und ÖJC-Präsidenten Fred Turnheim, sind &#8220;die Journalistinnen und Journalisten von futurezone.at die kompetentesten Technologie-Journalisten Österreichs&#8221;. Neben aktuellen Berichten lege das &#8220;futurezone.at&#8221;- Redaktionsteam Wert auf eigenständig recherchierte Berichte. Die Redakteure zeigten auch deutlich ein Modell auf, wie gut das Zusammenleben zwischen Online-Journalismus und Print-Journalismus funktionieren kann, begründet Turnheim die Entscheidung der Jury.<span id="more-15433"></span><br />
Der heuer erstmals vergebene Nachwuchspreis geht an &#8220;über.morgen&#8221;, ein ambitioniertes Medienprodukt, das online und gedruckt erscheint und seit knapp vier Jahren eine ständig wachsende Community anspricht und seinen journalistischen Auftrag in kritischer Berichterstattung sieht. &#8220;Die 13-köpfige Redaktion scheut nicht die Auseinandersetzung mit ihren Lesern und nutzt auch alle Social-Media-Kanäle um die User auf die Website und dann später auf die Zeitschrift zu lenken. Das ist modernes Cross-Media Denken, in einem eher studentischen Produkt&#8221;, freut sich Turnheim über das einstimmige Juryergebnis.</p>
<p>Einen besonderen, multimedialen Leckerbissen hat die Redaktion von boerse.ARD.de des Hessischen Rundfunks eingereicht. Mit ihrem Online-Projekt &#8220;FAUST II_PUNKT_NULL&#8221;  versuchen die Wirtschaftsjournalisten eine einzigartige, klärende und einordnende Analyse der aktuellen Wirtschaftskrisen durchzuführen und unter dem Gesichtspunkt von Goethes &#8220;Faust 2&#8243; spielerisch die politische und wirtschaftliche Situation in unseren Tagen zu erklären. Dieses Internet-Special setzt sich aus Videos, Texten und Bilder-Strecken zusammen und versucht mit einem neuen Ansatz, die ständige Wiederkehr zyklischer Wirtschaftsphasen an Hand von Verweisen in Goethes &#8220;Faust 2&#8243; und den Parallelen zu den jüngsten Finanz- und Wirtschaftskrisen multimedial darzustellen. &#8220;Für die Jury war diese Projekt das Innovativste, welches wir seit Jahren gesehen haben&#8221;, so die Jurybegründung.</p>
<p>Der &#8220;New Media Journalism Award&#8221; wird seit 2006 jährlich vom Österreichischen Journalisten Club &#8211; ÖJC vergeben und seit dem Vorjahr von &#8220;Google Austria&#8221; unterstützt. Bisherige Preisträger waren:<br />
2006 &#8211; Georg Holzer (Kleine Zeitung), 2007 &#8211; Helmut Spudich (Der Standard), 2008 &#8211; Gerald Reischl (Kurier),  2009 &#8211; Iaola 1,<br />
2010 &#8211; das Biber, 2011 &#8211; supertaalk und 2012 &#8211; Online-Magazin paroli und Ehrende Anerkennung an die Axel Springer Akademie, Berlin.</p>
<p>Mitglieder der Jury unter dem Vorsitz von ÖJC-Präsident Fred Turnheim sind aktuell: Wolfgang Fasching-Kapfenberger (Google Austria), Oswald Klotz (Chefredakteur Statement), Christiane Laszlo (ÖJC-Vizepräsidentin), Harald Vaca (ÖJC-Vorstandsmitglied) und Lukas Wagner (paroli).</p>
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		<title>Internationaler Tag und Feinde der Pressefreiheit 2013</title>
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		<pubDate>Fri, 03 May 2013 07:31:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zum heutigen Internationalen Tag der Pressefreiheit am 3. Mai stellt Reporter ohne Grenzen (ROG) die neue Liste der „Feinde der Pressefreiheit“ vor. Sie umfasst rund 40 Staatschefs, paramilitärische Gruppen und kriminelle Netzwerke, die unabhängige Journalisten verfolgen und versuchen, Medien gleichzuschalten. Neue „Feinde der Pressefreiheit“ sind demnach Ägypten, Syrien und Pakistan. Die Liste ist hier abrufbar. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Top-Pressefreiheit-2013.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-14860" title="Top-Pressefreiheit 2013" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Top-Pressefreiheit-2013-161x300.jpg" alt="" width="129" height="240" /></a>Zum heutigen Internationalen Tag der Pressefreiheit am 3. Mai stellt <em>Reporter ohne Grenzen</em> (ROG) die neue Liste der „Feinde der Pressefreiheit“ vor. Sie umfasst  rund 40 Staatschefs, paramilitärische Gruppen und kriminelle Netzwerke,  die unabhängige Journalisten verfolgen und versuchen, Medien  gleichzuschalten. Neue „Feinde der Pressefreiheit“ sind demnach Ägypten, Syrien und Pakistan. <a title="ROG-Liste der Pressefreiheit 2013" href="http://www.reporter-ohne-grenzen.de/fileadmin/docs/130502_Feinde_der_Pressefreiheit_final.pdf" target="_blank">Die Liste ist hier abrufbar.</a></p>
<p>Zahlreiche Organisationen beziehen zum heutigen Welttag der Pressefreiheit Stellung, darunter der Österreichische Journalisten Club (ÖJC): &#8220;Pressefreiheit ist unteilbar. Wenn man die Morde an Journalisten in  Mexiko, Syrien und Afghanistan verurteilt, dann muss man auch im eigenen  Haus, zum Beispiel bei den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für freie  und demokratische Medien, für Ordnung sorgen&#8221;, argumentiert  ÖJC-Präsident Fred Turnheim und fordert einen &#8220;Runden Tisch zur Verbesserung der Pressefreiheit in Österreich&#8221;.<span id="more-14856"></span></p>
<p>Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) appelliert aus Anlass des Internationalen  Tags der Pressefreiheit an die Medienunternehmer in  Deutschland, die Arbeitsbelastung der Journalisten zu  reduzieren und die redaktionelle Personalausstattung zu verbessern: „Die Pressefreiheit muss gelebt werden“, forderte  DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken. „Das ist nur möglich, wenn  Journalistinnen und Journalisten die Möglichkeit haben, frei und  kritisch zu recherchieren.“ Eine unterbesetzte Redaktion sei dazu ebenso  wenig in der Lage wie ein freier Journalist, der mehr auf Masse als auf  Klasse setzen müsse, um wirtschaftlich zu überleben, so Konken.</p>
<p>Die Österreichische Journalistengewerkschaft fordert zum heutigen Tag freien Zugang zu Information sowie die Sicherung der materiellen Basis der Medien und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. &#8220;Österreichs Politiker und Behörden betrachten die Information der Bürgerinnen und Bürger immer noch als Akt obrigkeitlicher Gnade. Wir fordern daher die gesetzliche Verankerung einer behördlichen Informationspflicht&#8221;, so Franz C. Bauer, Vorsitzender der Journalistengewerkschaft in der GPA-djp. Der freie Zugang zur Information dürfe nicht Gegenstand behördlicher und politischer Willkür bleiben.</p>
<p>Den diesjährigen Internationalen Tag der Pressefreiheit am 3. Mai nimmt der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) zum Anlass, mit einer Kampagne die Bedeutung von unabhängigen Zeitungen und Magazinen für die Wahrung der Pressefreiheit hervor zu streichen. &#8220;Wenngleich Soziale Medien Möglichkeiten des Meinungsaustausches bieten und Suchmaschinen Werkzeuge zur Informationsbeschaffung sind, können sie keine objektive Information gewährleisten oder gar die &#8216;Watchdog&#8217;-Funktion der freien Presse ersetzen&#8221;, zeigt sich VÖZ-Präsident Thomas Kralinger überzeugt.</p>
<p>Auf Platz 1 des ROG-Rankings der Pressefreiheit steht nicht mehr Norwegen (jetzt Platz 3) wie im Vorjahr, sondern heuer Finnland, gefolgt von den Niederlanden. Österreich verliert 7 Positionen und stürzt von Platz 5 auf 12. Die Schweiz verliert 6 Positionen und und belegt nun den 14. Platz, während Deutschland nur leicht absackt und jetzt auf Rang 17 liegt.</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Schlusslichter-Pressefreiheit-2013.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-14861" title="Schlusslichter Pressefreiheit 2013" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Schlusslichter-Pressefreiheit-2013-222x300.jpg" alt="" width="222" height="300" /></a>Neu auf der ROG-Liste der &#8220;Feinde de Pressefreiheit stehen u.a. die  Muslimbruderschaft in Ägypten, die syrische Rebellengruppe  Al-Nusra-Front und bewaffnete Rebellen im pakistanischen Baluchistan.  Andere, wie die baskische Untergrundorganisation ETA und den  birmanischen Präsidenten Thein Sein, zählt <em>Reporter ohne Grenzen </em>hingegen nicht mehr zu den „Feinden der Pressefreiheit“. Andere  „Feinde der Pressefreiheit“ stehen seit Jahren unverändert auf  der  ROG-Liste. Dazu gehören RUSSLANDS Präsident Wladimir Putin, die   Staatschefs von ASERBAIDSCHAN und BELARUS, Ilcham Alijew und Alexander   Lukaschenko, Drogenkartelle aus MEXIKO, Mafiagruppen aus ITALIEN und   Taliban-Chef Mullah Omar. Neu ist in diesem Jahr die Form, in der ROG   die „Feinde“ präsentiert: Sie stellen sich in ironischen Selbstporträts   vor oder werden in Form fiktiver Anklagen für ihre Verbrechen gegen die   Pressefreiheit zur Rechenschaft gezogen.</p>
<p>In  ÄGYPTEN tauschten die Muslimbrüder mithilfe ihrer Mehrheit im Parlament  und ihrem Kandidaten Mohammed Mursi als Präsident die Herausgeber und  Chefredakteure staatlicher Zeitungen aus und ersetzten sie mit Getreuen.  Der von Mursi ernannte Generalstaatsanwalt Talaat Abdullah überzieht  kritische Journalisten mit Klagen wegen Verleumdung, Beleidigung des  Präsidenten und Verunglimpfung des Islam. Ausländische Korrespondenten  werden als Spione diffamiert, einheimische Kollegen mit Gewalt bedroht.</p>
<p>In  SYRIEN, wo seit Beginn des Aufstandes im März 2011 mindestens 23  Journalisten und 59 Bürgerjournalisten getötet wurden, zählt ROG  Präsident Baschar al-Assad seit Jahren zu den „Feinden der  Pressefreiheit“. Auf der aktuellen Liste stehen jedoch auch gegen ihn  kämpfende Rebellen. Die im April 2011 gegründete Al-Nusra-Front greift  systematisch Mitarbeiter syrischer Staatsmedien an, entführt  Journalisten und bedroht ausländische Korrespondenten, die die Rebellen  kritisieren. Neu hinzugekommen sind auf der Liste der „Feinde der  Pressefreiheit“ 2013 außerdem religiöse Extremisten auf den MALEDIVEN  und bewaffnete Gruppen in PAKISTAN, die in der rohstoffreichen Provinz  Baluchistan für mehr Unabhängigkeit kämpfen.</p>
<p>In anderen Ländern hat sich die Situation laut ROG verbessert. Den Präsidenten von BIRMA, Thein Sein, zählt <em>Reporter ohne Grenzen</em> nicht mehr zu den „Feinden der Pressefreiheit“. Im Zuge  innenpolitischer Reformen ließ er etliche regimekritische Journalisten  frei, schaffte die Vorzensur für Printmedien ab und erlaubt seit April  2013 die Herausgabe privater Tageszeitungen. Ebenfalls von der Liste  gestrichen wurde in SPANIEN die baskische Untergrundorganisation ETA,  die den bewaffneten Kampf weitgehend eingestellt und Ende 2012  angekündigt hat sich aufzulösen. Nach wie vor müssen einige Journalisten  im Baskenland unter Polizeischutz arbeiten, systematische Angriffe  gegen Medien beobachtete ROG allerdings im vergangenen Jahr nicht mehr.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>ÖJC und Google Austria kooperieren &#8211; New Media Journalism Award 2013 ausgeschrieben</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Feb 2013 23:03:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Österreichische Journalisten Club (ÖJC) und Google Austria kooperieren. Wie der ÖJC mitteilt, werden nun die Preisgelder für den New Media Journalism Award und die Veranstaltung zur Preisübergabe von Google Austria gesponsert. Der Österreichische Journalisten Club (ÖJC) schreibt hiermit den &#8220;New Media Journalism Award 2013&#8243; aus. Bewerbungen sind ab sofort bis 15. Mai 2013 möglich. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Österreichische Journalisten Club (ÖJC) und Google Austria kooperieren. Wie der ÖJC mitteilt, werden nun die Preisgelder für den <a title="New Media Journalism Award" href="http://www.redakteur.cc/?s=new+media+Journalism+Award" target="_blank">New Media Journalism Award </a>und die Veranstaltung zur Preisübergabe von Google  Austria gesponsert. Der Österreichische Journalisten Club (ÖJC) schreibt  hiermit den &#8220;New Media Journalism Award 2013&#8243; aus. Bewerbungen sind ab sofort bis 15. Mai 2013 möglich. Die Verleihung  des Preises erfolgt im Herbst 2013.<span id="more-14418"></span></p>
<p>Der Journalistenpreis &#8220;New Media  Journalism Award&#8221; wird seit nunmehr acht Jahren für hervorragende  journalistische Leistungen im Bereich Online-Journalismus vom  Österreichischen Journalisten Club (ÖJC)  vergeben. Besonders ausgezeichnet werden dabei der Einsatz von  Internet, Video und Sozialen Netzwerken für die Kommunikationsarbeit.  Journalistische Websites, tagesaktuelle Blogs, die Bildung einer  Community, die Verwendung von Multimedia und die Führung eines offenen  Kommunikationsforums und ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft werden  von einer unabhängigen Journalistenjury bestehend aus den früheren  Preisträgern, einem Vertreter von Google Austria und dem Vorstand der  größten Journalistenorganisation Österreichs ÖJC unter dem Vorsitz von  ÖJC-Präsident Fred Turnheim bewertet.</p>
<p>Bisherige Preisträger  waren Georg Holzer, Helmut Spudich, Gerald Reischl, laola 1, das Biber,  Supertaalk und paroli, sowie das Team 10 der Axel-Springer-Akademie.</p>
<p>Der Hauptpreis ist mit 3.000 Euro dotiert. Außerdem wird ein Preis für  den besten Online-Bericht in der Höhe von 1.000 Euro vergeben. Für junge  Journalistinnen und Journalisten gibt es einen Nachwuchspreis. Bewerbungen können formlos, aber bitte mit Lebenslauf und inklusive Belegen der journalistischen Arbeit, bis zum 15. Mai 2013 (Poststempel) eingereicht werden an:</p>
<p>Österreichischer Journalisten Club (ÖJC)<br />
Blutgasse 3<br />
1010 Wien / Österreich<br />
Telefon: +43 /(0)1/9828555-0<br />
Fax: +43 /(0)1/9828555-50<br />
E-Mail: office@oejc.at</p>
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