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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Tageszeitungen</title>
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		<title>DJV warnt Bildjournalisten vor Vermarktungsportalen</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Apr 2013 22:05:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) warnt hauptberuflich tätige Bildjournalisten vor Vermarktungsportalen, die sich vornehmlich an Amateure wenden. Hintergrund der Stellungnahme ist die kürzlich bekannt gewordene Kooperation  der WAZ-Mediengruppe (welche über die österreichische Kronenzeitung auch in Österreich tätig ist) mit dem finnischen Foto- und Videovermarkter  Scoopshot. Sie bietet den WAZ-Titeln die Möglichkeit, ihre Fotos künftig  über Scoopshot zu beziehen. Offen ist dabei die Höhe der Honorierung,  fest steht nur die 30-prozentige Provision für das Portal. „Damit wird dem Honorardumping Tür und Tor geöffnet“, kritisiert der DJV-Vorsitzende Michael Konken.<span id="more-14669"></span></p>
<p>„Profi-Journalisten sollten sich nicht in den Wettbewerb mit Laien und Leserreportern begeben, die Fotos ohne jeden journalistischen Anspruch zu Dumpingpreisen liefern“, mahnt Konken. „In Vermarktungsportalen, die auf Breitenwirkung setzen, ist der Unterschied zwischen Profi- und Amateurbildern nicht immer auf den ersten Blick zu erkennen. Es dürfte für Bildjournalistinnen und -journalisten unmöglich sein, für ihre Fotos angemessene Honorare zu bekommen, wenn sie in einer Reihe mit Schnappschüssen von Handykameras stehen, die für Preise im 10-Euro- Bereich angeboten werden.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Konken fordert in diesem Zusammenhang die Tageszeitungen dazu auf, endlich ihre Honorarpolitik zu korrigieren und auch die Freien angemessen zu bezahlen. Zeitungen müssten auch weiterhin mit professionellen Bildjournalisten aus ihrer Region zu fairen Konditionen zusammenarbeiten.</p>
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		<title>26. April: Welttag des geistigen Eigentums</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Apr 2011 22:02:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Anlässlich des Welttags des geistigen Eigentums am 26. April fordern der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) und die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di die Verlage und Rundfunkunternehmen als unmittelbare Nutzer journalistischer Leistungen auf, die Urheberrechte ihrer Autoren zu respektieren. Texte zum Preis eines Butterbrots, Hörfunkbeiträge für einen Apfel und ein Ei, Fotos und Videos gratis, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anlässlich des Welttags des  geistigen Eigentums am 26. April fordern der Deutsche  Journalisten-Verband (DJV) und die Deutsche Journalistinnen- und  Journalisten-Union (dju) in ver.di die Verlage und Rundfunkunternehmen als  unmittelbare Nutzer journalistischer Leistungen auf, die Urheberrechte  ihrer Autoren zu respektieren. Texte zum Preis eines Butterbrots,  Hörfunkbeiträge für einen Apfel und ein Ei, Fotos und Videos gratis,  dazu alle Rechte ausschließlich und inklusive: Solche Zumutungen der  Medienunternehmen trocknen den professionellen und kreativen  Journalismus aus und schaden massiv der Medienfreiheit, schreibt der DJV.<span id="more-9194"></span></p>
<p>„Wer für die  Medien am Input spart, sollte sich nicht wundern, wenn der Output  Qualitätsmaßstäben nicht standhält“, erklärte dazu der DJV-Vorsitzende  Michael Konken. „Nicht zuletzt von journalistischer Qualität lebt aber  die Demokratie“, ergänzt der stellvertretende Bundesvorsitzende und  Fachbereichsleiter Medien in ver.di Frank Werneke: Leistungen sind  zu bezahlen – aufwandsgerecht und fair.</p>
<p>Die öffentliche  Meinung fußt auf verlässlich recherchierten und verständlich verfassten  Nachrichten und Berichten in Wort, Bild und Ton, auf Einschätzungen und  Kommentaren, auf Features und Hintergrundinformationen. Diese  professionellen Leistungen von Journalisten sind weder zum Nulltarif zu  haben noch durch Enteignung der Urheber zu erlangen. Immerhin lebten die Urheber von ihren Rechten.</p>
<p>Dumpingpreise  und rechtswidrige Geschäftsbedingungen mögen mancherorts  zwar branchenüblich  sein, sie sind aber weder wirtschaftlich noch ethisch  gerechtfertigt  und gefährden auf Dauer die Qualität des Journalismus, erklärt der DJV. Verträge dürfen demnach nicht nur  abgeschlossen werden, sie sind auch umzusetzen, gleich ob es sich um  Tarifverträge oder um gemeinsame Vergütungsregeln handelt, etwa um die  vom DJV und der dju in ver.di mit den Zeitungsverlegern vereinbarten  Gemeinsamen Vergütungsregeln für freie Journalisten an Tageszeitungen. DJV und dju rufen  daher die Medienunternehmen auf, endlich eine angemessene Balance  zwischen ihren Vergütungen und den Leistungen und Rechten ihrer Autoren  zu akzeptieren.</p>
<p>Der von den Vereinten Nationen (UNO) im Jahr 2000 ausgerufene Tag des geistigen Eigentums wird seither jährlich am 26. April begangen.</p>
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		<title>Printbereich ist beruflich attraktiv, doch die Zukunft ist online</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Apr 2011 22:06:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[53% der jungen Medienschaffenden, die in den Journalismus gehen wollen, wünschen sich eine berufliche Laufbahn im nach wie vor prestigeträchtigen Print-Bereich. Nur 22% möchten einmal für das Fernsehen, 12% für das Radio arbeiten. Dies ergab eine aktuelle deutschlandweite Umfrage unter 14-bis 25-jährigen jungen Medienmachern, durchgeführt von jugendkulturforschung.de e.V. in Kooperation mit der Jugendpresse Deutschland e.V.Print. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>53% der jungen Medienschaffenden, die in den Journalismus gehen  wollen, wünschen sich eine berufliche Laufbahn im nach wie vor  prestigeträchtigen Print-Bereich. Nur 22% möchten einmal für das  Fernsehen, 12% für das Radio arbeiten. Dies  ergab eine aktuelle deutschlandweite Umfrage unter 14-bis  25-jährigen  jungen Medienmachern, durchgeführt von  jugendkulturforschung.de e.V.  in Kooperation mit der Jugendpresse  Deutschland e.V.Print. Journalismus ist demnach  immer noch der attraktivste Kommunikationsberuf. Dabei gehen rund 40% der  jungen Medienschaffenden jedoch davon aus, dass sowohl gedruckte  Tageszeitungen als auch Magazine in den nächsten 3 Jahren an Bedeutung  verlieren werden, nur je rund 2% glauben an einen Bedeutungsgewinn. <span id="more-9060"></span></p>
<p>Junge  Medien-Kreative setzen laut Umfrage auf hochwertigen Online-Journalismus. Den  Online-Auftritten von Printmedien, die unter dem Dach einer etablierten  Info-Marke Hintergrundberichterstattung und Quasi-Echtzeitberichte  gleichzeitig liefern, wird eine glänzende Zukunft prophezeit. 80% der  Befragten gehen davon aus, dass Online-Auftritte von Tageszeitungen in  den nächsten 3 Jahren an Bedeutung gewinnen werden. Auch was das  Fernsehen betrifft, sieht man die Zukunft in Online-Mediatheken, die  zeitsouveräne Nutzung erlauben.</p>
<p>90%  der Befragten können sich nicht vorstellen, für aktuelle News  auf Nachrichtenseiten Geld auszugeben. Bei Hintergrundberichterstattung  oder Zugriff auf Online-Archive sind junge Menschen weniger auf  Gratisangebote festgelegt. Hier können sich immerhin 28% bzw. 37%  vorstellen, Bezahlangebote zu nutzen; diese dürfen allerdings nicht mehr  als 2 bis 5 Euro pro Monat kosten. Geht es um E-Papers, bilden die  Zahlungswilligen mit 55% sogar die Mehrheit. Hier würde man auch etwas  tiefer in die Tasche greifen: 40% jener, die für E-Papers bezahlen  würden, können sich einen Betrag zwischen 5 und 10 Euro pro Monat  vorstellen.</p>
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		<title>Vorläufiges Endergebnis der Wiener Gemeinderatswahl inklusive Briefwahlstimmen</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Oct 2010 22:01:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Wiener Rathaus Foto: © Leimgruber Das vorläufige Endergebnis der Wiener Gemeinderatswahlen inklusive Briefwahlstimmen steht fest. Dies teilte die Leiterin der Stadtwahlbehörde, Stadträtin Sandra Frauenberger am Montag Abend mit. Demnach erreichte die SPÖ 44,34 %, die FPÖ 25,77 %, die ÖVP 13,99 %, die GRÜNEN 12,64 %, das BZÖ 1,33 %, die KPÖ 1,12 %, [...]]]></description>
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<dl id="attachment_7194" class="wp-caption alignright" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Wiener-Rathaus-PICT1739.jpg"><img class="size-medium wp-image-7194" title="Digital Camera" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Wiener-Rathaus-PICT1739-300x214.jpg" alt="" width="300" height="214" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Das Wiener Rathaus<br />
Foto: © Leimgruber</dd>
</dl>
</h4>
<p>Das vorläufige Endergebnis der Wiener Gemeinderatswahlen inklusive Briefwahlstimmen steht fest. Dies teilte die Leiterin der Stadtwahlbehörde, Stadträtin Sandra Frauenberger am Montag Abend mit. Demnach erreichte die SPÖ 44,34 %, die FPÖ 25,77 %, die ÖVP 13,99 %, die GRÜNEN 12,64 %, das BZÖ 1,33 %, die KPÖ 1,12 %, das LIF 0,69 %, die MUT 0,07 %, die DEM 0,04 % und die SLP 0,01 %.</p>
<p>In Mandaten bedeutet dies SPÖ 49 (-6), FPÖ 27 (+14), ÖVP 13 (-5) und GRÜNE 11 (-3). BZÖ, KPÖ, LIF, MUT, DEM und SLP konnten keine Mandate im Wiener Gemeinderat erzielen. Das offizielle amtliche Endergebnis wird erst am 27. Oktober vorliegen, wenn der entsprechende Beschluss durch die Stadtwahlbehörde erfolgt ist.<span id="more-7193"></span></p>
<p>Wahlberechtigt waren laut Stadt 1.144.510 Personen, 774.079 Stimmen wurden abgegeben, davon waren 754.938 gültig und 19.141 ungültig. Die Wahlbeteiligung lag mit den insgesamt 122.865 abgegebenen Briefwahlstimmen bei 67,63 %.</p>
<p>Das spannende Wahlkampffinale in Wien, die Wahl, Reaktionen, Analysen und die Debatte rund um die Briefwahl bestimmten übrigens die Berichterstattung in den heimischen Tageszeitungen. Im aktuellen Untersuchungszeitraum (08. bis 14. Oktober 2010) erreicht der Wiener Bürgermeister Michael Häupl laut dem Innsbrucker MediaWatch Institut die erste Position. FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache folgt auf Rang<br />
zwei, Staatssekretärin Christine Marek belegt den dritten Platz.</p>
<p>Und nicht zuletzt lässt das Wahlergebnis (viele Verlierer, ein Gewinner) Raum für Koalitionsspekulationen. Der Wiener Bürgermeister Michael Häupl (Rang eins, 1900 Nennungen) und die SPÖ können die absolute Mehrheit nicht verteidigen, bleiben aber stärkste Partei. Die FPÖ mit Heinz-Christian Strache (Rang zwei, 1642 Nennungen) legt deutlich zu und erklärt sich zum eigentlichen Sieger der Wahl. Die ÖVP mit ihrer Spitzenkandidatin Christine Marek (Rang drei, 873 Nennungen) verliert besonders stark &#8211; die Wiener Stadtpartei ist damit eine der schwächsten Landesparteien der Schwarzen.</p>
<p>Die Grünen mit Frontfrau Maria Vassilakou (Rang sieben, 289 Nennungen) landen knapp hinter der ÖVP und büßen ebenfalls an Stimmen ein. Das BZÖ (Spitzenkandidat Walter Sonnleitner ist nicht in den Top 30 platziert) scheitert am Einzug in den Landtag. Ob des Verlusts der Absoluten muss sich der bisher allein regierende Häupl einen Koalitionspartner suchen &#8211; eine Zusammenarbeit mit Strache lehnt Häupl ab, um die Gunst der SPÖ rittern ÖVP und die Grünen.</p>
<p>- <a title="Wiener Gemeinderatswahlen: Eindrücke in Bildern vom Wahlabend" href="http://www.redakteur.cc/wiener-gemeinderatswahl-eindrucke-in-bildern/" target="_blank">Die Gesichter der Spitzenkandidaten am Wahlabend sehen Sie hier.</a></p>
<p>- <a title="Kommentar zum Wahlausgang in Wien" href="http://www.redakteur.cc/die-hoffnung-stirbt-zuletzt/" target="_blank">Hier ist mein Kommentar zum Wiener Wahlergebnis.</a></p>
<p>- <a title="Kommentar im Vorfeld der Wiener Gemeinderatswahl" href="http://www.redakteur.cc/es-muss-anders-werden-in-wien/" target="_blank">Und hier gibts meinen Senf im Vorfeld der Wiener Gemeinderatswahl.</a></p>
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		<title>Was sind Freie Medien? (Info und Kommentar zum Tag der Freien Medien)</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/was-sind-freie-medien-info-und-kommentar/</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Oct 2010 22:50:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sie diskutierten über Freie Medien. (v.l.n.r.:) Peter Krotky (diepresse.com), Michaela Wein (mokant.at), Martin Aschauer (Medienverband), Martin Blumenau (ORF FM4), Michaela Adelberger (Freie Radios) Foto: © Leimgruber Was im Radiobereich durchaus möglich ist, hält FM4-Mann Martin Blumenau bei Printmedien nicht nichtexistent: &#8220;Der Begriff Freie Medien im Printbereich exitiert nicht,&#8221; sagte Blumenau bei einer Podiumsdiskussion zum Thema [...]]]></description>
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<dl id="attachment_7165" class="wp-caption alignright" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Gruppe-IMG_7208.jpg"><img class="size-medium wp-image-7165" title="Gruppe IMG_7208" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Gruppe-IMG_7208-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Sie diskutierten über Freie Medien. (v.l.n.r.:) Peter Krotky (diepresse.com), Michaela Wein (mokant.at), Martin Aschauer (Medienverband), Martin Blumenau (ORF FM4), Michaela Adelberger (Freie Radios)<br />
Foto: © Leimgruber</dd>
</dl>
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<p>Was im Radiobereich durchaus möglich ist, hält FM4-Mann Martin Blumenau bei Printmedien nicht nichtexistent: &#8220;Der Begriff Freie Medien im Printbereich exitiert nicht,&#8221; sagte Blumenau bei einer Podiumsdiskussion zum Thema “ProduzentInnen brauchen keine Sender” am <a title="Wiener Tag der Freien Medien" href="http://www.redakteur.cc/freie-medien-tag-2010/" target="_blank">Tag der Freien Medien</a> im Wiener Museumsquartier. So lange sich der Österreichische Medienverband bzw. seine Mitglieder nicht auf eine Definition einigen könnten, welche die Kriterien von Freien Medien sind, dürfe man sich weder wundern, dass er zu wenig wahrgenommen werde, noch dass der (für die Diskussion angekündigte aber nicht anwesende) Staatssekretär für Medien, Josef Ostermayer (SPÖ) nicht komme und erst recht keine (erwarteten) Geldmittel in Aussicht stelle. Und was vor Jahrzehnten noch funktioniert hatte, nämlich dass man über die Mitarbeit bei kleinen Medien den Weg zu kommerziellen Medien finde, das klappe heute aus wirtschaftlichen Gründen nicht mehr, sagte Blumenau.<span id="more-7159"></span></p>
<p>Er sei zwar dankbar für die gute Mitarbeiter, die von Freien Medien rekruitiert wurden, man müsse es aber als Medienmacher einfach zur Kenntnis nehmen und einsehen, wenn die Leser das Produkt nicht sosehr schätzten, dass sie dafür zahlen, sagte Peter Krotky, Verantwortlicher der Presse Online: Dann funktioniere dieses Medium eben nicht. Er halte es für &#8220;unanständig&#8221;, wenn kommerziell ausgerechtete Massenmedien ihre Vollzeitmitarbeiter nicht entsprechend bezahlten, er sei aber dennoch gegen die Presseförderung, auch bei Tageszeitungen.</p>
<h4 class="mceTemp">
<dl id="attachment_7167" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Blumenau-Aschauer-IMG_7225.jpg"><img class="size-medium wp-image-7167" title="Blumenau Aschauer IMG_7225" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Blumenau-Aschauer-IMG_7225-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Medienverband-Präsident Martin Aschauer lauscht FM4-Mann Martin Blumenau<br />
Foto: © Leimgruber</dd>
</dl>
</h4>
<p>Martin Aschauer, Präsident des Österreichischen Medienverbandes sprach sich bei der Podiumsdiskussion erneut gegen &#8220;Gießkannenförderung&#8221; im Medienbereich und dafür für die Schaffung eines freien Medienfonds aus, der jedenfalls Banken und Versicherungen vom Zugang zu Presse- und Publizsitikförderungen ausschliesst. Der ORF sollte Werbefenster für nichtkommerzielle Medien zur Verfügung stellen, die  GIS-Gebühren sollten verpflichtend ausschliesslich für Medien verwendet werden dürfen und die Freien Medien sollten zudem  eine Rechtschutzversicherung erhalten, forderte Aschauer.</p>
<p>Die Freien Radios hätten einen &#8220;emanzipatorischen Ansatz&#8221;, bieteten &#8220;offenen Zugang&#8221; und der Schwerpunkt liege auf Inhalten und hätten ein &#8220;politisches Statement&#8221;, erklärte Michaela Adelberger von den Freien Radios. Im Vorfeld des Tages Freien Medien hatte einige weitere Vereine, einen <a title="Offener Brief zum Thema Freie Medien" href="http://www.facebook.com/note.php?note_id=155427351163946&amp;id=183040492662" target="_blank">Offenen Brief </a>veröffentlicht, in welchem dem Medienverband unter anderem der Tagungsort &#8220;Museumsquartier&#8221; als &#8220;Hot Spot neoliberal gesteuerter Kreativwirtschaft in Wien&#8221; und das verlangte Eintrittsgeld (3 Euro) für unangemeldete Teilnehmer vorgeworfen wurde und die daher die Teilnahme an dieser Veranstaltung verweigerten. Zudem kritisieren sie, dass bei &#8220;zunehmend nach rechts rückenden politischen Verhältnissen&#8221; ein &#8220;politisches Selbstverständnis oder eine politische Positionierung&#8221;, beispielsweise ein &#8220;antidiskriminatorischer Grundkonsens&#8221; fehle: Freie Medien müssten daher eine &#8220;Plattform für linke, emanzipatorische  Positionen – insbesondere jene von Migrant_innen – anbieten,&#8221; fordern die Kritiker.</p>
<h4 class="mceTemp">
<dl id="attachment_7168" class="wp-caption alignright" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Krotky-IMG_7257.jpg"><img class="size-medium wp-image-7168" title="Krotky IMG_7257" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Krotky-IMG_7257-300x209.jpg" alt="" width="300" height="209" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Peter Krotky (Die Presse Online)<br />
Foto: © Leimgruber</dd>
</dl>
</h4>
<p>Mal vorausgeschickt: <em>Ich bin für die Presseförderung. Und dass öffentliche Gelder für Werbezeitschriften fehl fehl am Platz sind, ist auch klar. Was aber nicht und zwar keinesfalls passieren darf ist, dass nach ideologischen Kriterien entschieden werden kann, wer Anspruch auf Presseförderung hat und wer nicht. Grundsätzlich aber sollte diese nicht nur an grosse Tageszeitungen fliessen,  sondern gleichermassen auch an Freie Print- und Onlinemedien, sofern sie journalistischen Grundsätzen und Ansprüchen entsprechen (wollen).<br />
</em></p>
<p><em>Und ich finde es gut, dass es den Österreichischen Medienverband gibt mit dem Ziel, die Anliegen der Freien Medien zu unterstützen. Aber natürlich ist es sinnvoll zu definieren, unter welchen Kriterien man eine Freies Medium ist. Aber es wäre vollkommen falsch, gäbe es ein &#8220;politisches Statement&#8221; auf welchem Konsens auf immer beruhend: Zum einen müssen freie Medien nicht zwangsmässig politisch sein und vor allem müssen sie keinesfalls das, was von den Kritikern gefordert wird sein: radikal links sein. In einem Medienverband muss, sofern es sowas gibt, Platz für all jene Medien sein, die sich aufgrund ihrer nicht rein wirtschaftlichen Ausrichtung als Freie Medien empfinden, unabhängig davon, ob sie über aussterbende Tierarten, </em><em>über Heiligenbilder,</em><em> über Migranten, über eine Volkstanzgruppe oder über Randgruppen der Gesellschaft berichten. Was wäre es denn für eine Unabhängigkeit und eine Freiheit in einem Medienverband, wenn vorgeschrieben würde, wie die Mitglieder (egal ob Einzelpersonen, Vereine oder Medien) denken müssen bzw. wo sie politisch zu stehen haben?<br />
</em></p>
<p><em>Aber bei einem engstirnigen, nur im eigenen Sumpf kreisenden Denken versteht man sowas nicht. Was den politisch Rechten immer -vollkommen zu Recht- vorgeworfen wird, dass sie nämlich einseitig und intolerant sind, dasselbe ist auf der anderen Seite eben auch typisch für gewisse linksalternative Gruppierungen: Sie beanspruchen all das für sich und nur für sich, was sie Andersdenkenden sofort verwehren würden. Und der &#8220;offene Zugang&#8221; und der Antidiskriminierungsgrundsatz gilt in ihrem Denken natürlich auch nur für die eigenen (politischen und sozialen) Positionen, jedoch nicht für entgegengesetzte. Dabei ist es gerade das rote Wien, das immer wieder auch und vor allem linksalternative Vereine und Institutionen wie beispielsweise das äusserst umstrittene <a title="SPÖ spendet 250.000 Euro an Amerlinghaus" href="http://www.redakteur.cc/spo-wien-verpulvert-250-000-euro-an-zweifelhafte-vereine/" target="_blank">Amerlinghaus</a> mit Umsummen von Geldern </em><em>(2009: 250.000 Euro) </em><em>ausstattet.<br />
</em></p>
<p><em>Und auch die angeblich so verschmähten und verschwiegenen &#8220;linken emanzipatorischen Positionen&#8221; speziell jene, Migranten und Randgruppen betreffend, werden von den meisten Massenmedien mehr als ausreichend thematisiert und oft vor allem durch den ORF sogar künstlich aufgebauscht. Zu behaupten, dass link-alternative Themen bei den kommerziellen Medien nicht vorkommen, ist also vollkommener Unfug. </em><em>Zudem: Auf der einen Seite gegen den Kunst finanzierenden &#8220;Neoliberalismus&#8221; zu wettern und auf der anderen Seite Gelder von der Öffentlichen Hand zu fordern, macht die Kritiker-Anliegen auch keinesfalls glaubwürdiger.</em><em> </em></p>
<p><em>Und wer -vollkommen zu Recht- für sich, sein Gedankengut, seine Meinung Toleranz und Freiheit einfordert, sollte als Demokrat (und ein uneingeschränktes Bekenntnis zur Demokratie fordere ich einfach ein) diese auch jedem anderen zugestehen, gemäss dem (vielleicht fälschlich) Voltaire zugeschriebenen Zitat: </em>“<em>Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst”. Das ist echte Meinungs- und auch Pressefreiheit, wie sie die Demokratie erfordert. Und für diese sollten vor allem Freie Medien kompromisslos einstehen.</em></p>
<p><em><br />
</em></p>
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		<title>Journalisten über Migration und Integration</title>
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		<pubDate>Tue, 18 May 2010 22:03:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Rund 85 Prozent der österreichischen Chronikjournalisten sind in bezug auf das Thema Migranten und mediale Integration &#8220;problembewusst&#8221; und &#8220;differenziert denkend&#8221;. Dies geht aus dem aktuellen Dossier des Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF) &#8220;nGrad8&#8243; hervor. Die Gruppe der &#8220;Problembewussten&#8221; bewertet demnach die Darstellung der Migranten in den österreichischen Medien als problematisch, weil diese häufig mit negativen Ereignissen wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rund 85 Prozent der österreichischen Chronikjournalisten sind in bezug auf das Thema Migranten und mediale Integration &#8220;problembewusst&#8221; und &#8220;differenziert denkend&#8221;.  Dies geht aus dem aktuellen Dossier des Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF) &#8220;nGrad8&#8243; hervor. <span id="more-4136"></span></p>
<p>Die Gruppe der &#8220;Problembewussten&#8221; bewertet demnach die Darstellung der Migranten in den österreichischen Medien als problematisch, weil diese häufig mit negativen Ereignissen wie Kriminalität (Drogen, illegale Zuwanderung, Raub, Mord, Schlepperbanden), Problemen im Bildungssystem, im Wohnungsbereich und mit fehlender Integrationswilligkeit in Verbindung gebracht werden.</p>
<p>Insgesamt wurden 26 MedienverteterInnen aus 13 Medien befragt, darunter die 10 reichweitenstärksten Tageszeitungen Österreichs, die APA, die Tageszeitung Österreich und die Wiener Zeitung. Integration wird von allen JournalistInnen als ein heikles und polarisierendes Thema gesehen.</p>
<p>81 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass Migranten überwiegend negativ dargestellt werden, 8 Prozent meinen, die Darstellung sei neutral, der Rest meint überwiegend positiv. Die am häufigsten genannten Kontexte sind Kriminalität, soziale Themen, politische Konflikte, Einzelschicksale und Sprachprobleme. Auf die Frage, wie Migranten und Migrantinnen in Medien dargestellt werden, nehmen die meisten Befragten eine Differenzierung zwischen Boulevardzeitungen und Qualitätszeitungen vor.</p>
<p>Insgesamt bewerten 50 Prozent der befragten Journalisten die Berichterstattung über Migranten in den österreichischen Medien als zu wenig. 31 Prozent erklären, sie sei ausreichend. Argumente für die geringe Berichterstattung in den österreichischen Medien sind laut Studie Vorgaben der Führungsebene, ökonomische Überlegungen und Angst vor negativer Berichterstattung.</p>
<p>Das ÖIF-Dossier nGrad8 steht als Download auf<a href="http://www.integrationsfonds.at/wissen/oeif_dossier/oeif_dossiers/" target="_blank"> http://www.integrationsfonds.at/wissen/oeif_dossier/oeif_dossiers/</a> zur Verfügung.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>dpa-Chef plädiert für Mut zur Qualität im Journalismus und für das Internet</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/dpa-chef-fur-qualitat-im-journalismus/</link>
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		<pubDate>Sun, 09 May 2010 21:05:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[dpa-Chefredakteur Wolfgang Büchner Foto: OBS/newsaktuell.de Es ist wichtig, auch in Zukunft Mut zu Qualität und zur Recherche zu haben und sich auf die journalistischen Tugenden rückzubesinnen. Dies betonte der Chefredakteur der Deutschen Presse-Agentur (dpa), Wolfgang Büchner beim aktuellen media coffee der dpa-Tochter news aktuell zum Thema &#8220;Kommunikation 2020 &#8211; Aufbruch in ein neues Informationszeitalter?&#8221; im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 class="mceTemp">
<dl id="attachment_4754" class="wp-caption alignleft" style="width: 245px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/dpa_wolfgang_buechner-newsaktuell.de_.jpg"><img class="size-full wp-image-4754" title="media coffee 06.05. in Frankfurt am Main" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/dpa_wolfgang_buechner-newsaktuell.de_.jpg" alt="" width="235" height="306" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">dpa-Chefredakteur Wolfgang Büchner<br />
Foto: OBS/newsaktuell.de</dd>
</dl>
</h4>
<p>Es ist wichtig, auch in Zukunft Mut zu Qualität und zur Recherche zu haben und sich auf die journalistischen Tugenden rückzubesinnen. Dies betonte der Chefredakteur der Deutschen Presse-Agentur (dpa), Wolfgang Büchner beim aktuellen media coffee der dpa-Tochter news aktuell zum Thema &#8220;Kommunikation 2020 &#8211; Aufbruch in ein neues Informationszeitalter?&#8221; im Frankfurter Museum für Kommunikation, an der etwa 250 Pressesprecher, PR-Fachleute und Journalisten teilnahmen. In der Rückbesinnung auf journalistische Tugenden bei gleichzeitiger intensiver Beschäftigung mit den neuen Informationsplattformen im Internet liegt ein Rezept für langfristig erfolgreiches Arbeiten von Medienunternehmen. Darin waren sich alle Gesprächsteilnehmer einig. Moderiert wurde der media coffee von Olaf Kolbrück, Reporter Internet &amp; E-Business bei der Marketing- Fachzeitschrift &#8220;Horizont&#8221;.</p>
<p>Büchner riet den Medien dazu, sich insgesamt stärker über Qualität zu definieren. &#8220;Ich glaube an spannende Geschichten und starke Marken. Die Anforderung unserer Kunden ist es, die Agentur als Goldmine zu nutzen, aus der man sich eigene Dinge heraussucht.&#8221; Ein Großteil der Links im Internet führe heute zu den Inhalten der klassischen Medienmarken. Trotzdem plädierte der Chefredakteur der dpa dafür, dass Journalisten sich die Instrumente des Web 2.0 aneignen müssen. &#8220;Twitter ist ein Seismograph und bietet einen schnellen Überblick über Themen und Themenkonjunkturen. Ein tolles Korrektiv für unsere Arbeit,&#8221; so Büchner.<span id="more-4751"></span></p>
<p>Ebenfalls sehr aufgeschlossen gegenüber Social Media zeigte sich Chefredakteur Christian Lindner von der Rhein-Zeitung. Trotzdem sieht er auch künftig Chancen für gut gemachte Tageszeitungen in Papierform. &#8220;Neben zehn iPads haben wir zwei neue Druckmaschinen gekauft. Wir glauben an die Zukunft von Print&#8221;. Seine Redaktion lebe in ständiger Herausforderung, nicht in ständiger Angst vor der Zukunft. Medien müssten jedoch stärker als bisher dialogbereit sein. Lindner, der als einer der wenigen deutschen Chefredakteure selbst aktiv twittert und bloggt, sieht Journalisten zunehmend als Dialogmanager, die auch unabhängig vom Medium in direkten Austausch mit dem Publikum treten. &#8220;Wie kriege ich es hin, nicht von Aldi sondern von der Akzeptanz meiner Leser abhängig zu sein&#8221;, brachte es der Chef der Rhein-Zeitung auf den Punkt.</p>
<p>Ulrike Langer, freie Journalistin und Bloggerin, prognostiziert eine zunehmende Fragmentierung des Publikums. &#8220;Wir werden es einerseits mit einem Teil der Bevölkerung zu tun haben, der sich nur noch berieseln lässt. Andererseits wird sich eine Informationselite herausbilden, die sich aktiv beteiligen möchte und die Medien zu Höchstleistungen auffordert.&#8221; Die Kluft zwischen &#8220;Informationspräkariat&#8221; und einem gebildeten anspruchsvollen Dialogpartner werde in Zukunft immer tiefer werden. Außerdem riet sie den Medien dazu, sich vom alten Portal-Denken zu verabschieden. &#8220;Man muss sich als Marke verteilen. Dahin gehen wo die Nutzer sind. Wenn die auf <span class="pm_ref_link">Facebook</span> sind, geht man da auch hin&#8221;, so Langer.</p>
<p>Eine immer stärkere Fragmentierung des Medienmarktes sieht auch Werber Klaus Flettner von der Agentur Change Communication. Er will zwar auch in Zukunft nicht auf Print-Anzeigen verzichten, aber man müsse sich als Agentur heute sehr intensiv fragen, welche Wege für welche Themen wirklich relevant seien. &#8220;Ich sehe ein klares Revival von Special Interest-Angeboten&#8221;, so Flettner, der gleichzeitig auch Präsident des Kommunikationsverbandes Deutschland ist. Es entspreche nun mal dem Menschen, sich sehr individuell mit seinen Thematiken auseinander zu setzen. &#8220;Je individueller wir unser Leben gestalten, desto mehr wollen wir auf individualisierte Informationsangebote zugreifen&#8221;.</p>
<p><span lang="de">Weitere Meldungen zum Thema:</span></p>
<p><span lang="de">- <a title="Videos als recherchequelle" href="http://www.redakteur.cc/online-videos-als-recherchequelle-fur-journalisten/" target="_blank">Online-Videos als Quelle für Journalisten?</a><br />
</span></p>
<p><span lang="de">- <a title="Internationaler Tag der Pressefreiheit" href="http://www.redakteur.cc/heute-ist-internationaler-tag-der-pressefreiheit/" target="_blank">Zum internationalen Tag der Pressefreiheit</a><br />
</span></p>
<p><span lang="de">- <a title="Gefahr für Journalistenberuf" href="http://www.redakteur.cc/deutscher-journalisten-verband-ortet-bedrohung-des-journalistenberufs/" target="_blank">Deutscher Journalistenverband ortet Gefährdung des Journalistenberufs</a></span></p>
<p><span lang="de">- <a title="Wirtschaft und Journalismus" href="http://www.redakteur.cc/journalistische-unabhangigkeit-und-wirtschaftliche-zwange/" target="_blank">Journalistische Unabhängigkeit und wirtschaftliche Zwänge</a><br />
</span></p>
<p><span lang="de">- <a title="Wiens übergewichtige Journalisten" href="http://www.redakteur.cc/wiener-journalisten-sind-ubergewichtig/" target="_blank">Wiener Journalisten sind übergewichtig</a><br />
</span></p>
<p><span lang="de">- <a title="Zukunft der Zeitung" href="http://www.redakteur.cc/zeitungskongress-in-wien/" target="_blank">Zeitungskongress diskutiert Zukunft der Medien</a><br />
</span></p>
<p><span lang="de">- <a title="Lügende Journalisten" href="http://www.redakteur.cc/glaubwurdigkeit-im-journalismus/" target="_blank">Journalisten sind inkompetent, lügen und manipulieren</a></span></p>
<p><span lang="de">- <a title="Rot dominiert den ORF" href="http://www.redakteur.cc/brigitte-kulovits-rupp-neue-orf-stiftungsrat-chefin-alle-mitglieder-des-orf-stiftungsrates/" target="_blank">ORF hat eine neue rotdominierte rot-schwarze Regierung</a></span></p>
<p><span lang="de">- <a title="SPÖ übernimmt ORF" href="http://www.redakteur.cc/spo-manipulierter-orf-publikumsrat-wahlt-spo-vorsitzenden-und-stellvertretende/" target="_blank">ORF-Publikumsrat wählt rote Führung</a><br />
</span></p>
<p><span lang="de">- <a title="Kanzler färbt ORF um: Warum wehrt sich niemand?" href="http://www.redakteur.cc/warum-wehren-sich-die-orf-journalisten-nicht-gegen-faymanns-bevormundung/" target="_blank">ORF Publikumsrat wird dank des Bundeskanzlers Eingreifen tiefrot</a><br />
</span></p>
<p><span lang="de">- <a title="dpa und Verkehrsministerium" href="http://www.redakteur.cc/deutsche-presse-agentur-klagt-verkehrsministerium-wegen-informationsverweigerung/" target="_blank">Deutsche Presse Agentur (dpa) verklagt Verkehrsministerium wegen Nichtrausrücken von Informationen</a></span></p>
<p><span lang="de">- <a title="Hans Karl Peterlini und Heldenpsyche" href="http://www.redakteur.cc/hans-karl-peterlini-und-die-sudtiroler-psyche/" target="_blank">Über den Südtiroler Journalisten Hans Karl Peterlini und die Südtiroler Heldenpsyche</a></span></p>
<p><span lang="de">- <a title="Journalisten in Not" href="http://www.redakteur.cc/reporter-ohne-grenzen-grundet-hilfe-fur-journalisten-in-not/" target="_blank">Reporter ohne Grenzen bietet Hilfe für &#8220;Journalisten in Not&#8221;</a></span></p>
<p><span lang="de">- <a title="Wer ist ein Terrorist?" href="http://www.redakteur.cc/terrorismusbekaempfung/" target="_blank">Was macht einen Terroristen aus?</a></span></p>
<p><span lang="de">- <a title="76 ermordete Journalisten 2009" href="http://www.redakteur.cc/alarmsignal-76-ermordete-journalisten-2009/" target="_blank">Alarmsignal: 76 ermordete Journalisten 2009</a><br />
</span></p>
<p><span lang="de">- <a title="Verantwortung und Pressefreiheit" href="http://www.redakteur.cc/fur-verantwortung-im-journalismus-und-pressefreiheit/" target="_blank">Für Verantwortung im Journalismus UND Pressefreiheit</a><br />
</span></p>
<p><span lang="de"><br />
</span></p>
<p><span lang="de"><br />
</span></p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.redakteur.cc%2Fdpa-chef-fur-qualitat-im-journalismus%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe>]]></content:encoded>
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