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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Content-Füller</title>
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	<description>Elmar Leimgruber online</description>
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		<title>Journalistische Unabhängigkeit und wirtschaftliche Zwänge</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Apr 2010 12:07:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Thomas Leif vom SWR Foto: © Leimgruber Ja, wenn man bloss nicht so abhängig wäre von diesen und jenen Einnahmequellen! Ja, dann könnte man unabhängigern und kritischen Journalismus pflegen. Und dann könnte man mehr und bessere Redakteure engagieren anstatt nur &#8220;Praktikanten&#8221; oder maximal Content-Füller. Ja, wenn es den Zeitungen bloss wirtschaftlich gut ginge, ja dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 class="mceTemp">
<dl id="attachment_4467" class="wp-caption alignright" style="width: 244px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Thomas_Leif100_4717.jpg"><img class="size-full wp-image-4467" title="Thomas_Leif100_4717" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Thomas_Leif100_4717.jpg" alt="" width="234" height="272" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Thomas Leif vom SWR<br />
Foto: © Leimgruber</dd>
</dl>
</h4>
<p>Ja, wenn man bloss nicht so abhängig wäre von diesen und jenen Einnahmequellen! Ja, dann könnte man unabhängigern und kritischen Journalismus pflegen. Und dann könnte man mehr und bessere Redakteure engagieren anstatt nur &#8220;Praktikanten&#8221; oder maximal Content-Füller. Ja, wenn es den Zeitungen bloss wirtschaftlich gut ginge, ja dann könnte man..</p>
<p>Da kommen dann schon äusserst interessante Ideen: Er habe &#8220;keine Ahnung, wohin der Zug fährt&#8221;, sagte da beispielsweise <span lang="de">Charles E. Ritterband, NZZ-Kor­respondent in Wien </span><span lang="de">beim heutigen <a title="11. Zeitungskongress in Wien" href="http://www.redakteur.cc/zeitungskongress-in-wien/" target="_blank">11. Europäischen Zeitungskongress</a> im Wiener Rathaus</span><span lang="de"> </span><span lang="de">: seine Zeitung habe</span><span lang="de"> </span><span lang="de">schwerwiegende finanzielle Probleme; vielleicht könnte man ja subventionieren&#8230; </span>Dazu: <span lang="de">Tho­mas Leif, SWR-Chef­re­porter und Vorsitzender von Netzwerk Recherche: Ja, kritischer Journalismus müsste eigentlich subventiert werden.<span id="more-4462"></span>Aha, wie wer? Ob er sich das so vorstellt, wie das in Österreich traditionell gehandhabt wird, frage ich ihn. Ob er das für wünschenwert hält, dass der jeweilige Bundeskanzler je nach seiner politischen Farbe den Chefredakteur des Republik-Blattes &#8220;Wiener Zeitung&#8221; ersetzt oder dass er genauso auch durch die Bestellung seiner politischen Lieblinge Wahlergebnisse im <a title="Faymann färbt den ORF rot" href="http://www.redakteur.cc/warum-wehren-sich-die-orf-journalisten-nicht-gegen-faymanns-bevormundung/" target="_blank">ORF-Publikumsrat</a> umkrempeln kann? Nein, das meine er nicht, antwortete Leif: Es müsste eine wirklich unabhängige Stiftung gegründet werden, hinter der Verleger, die Wirtschaft&#8230; stehen. Ziel müsse jedenfalls die Subventionierung von kritischem Journalismus sein.</span></p>
<p><span lang="de">Ich bin dafür, ja natürlich. Aber dann müssten wirklich alle wichtigen Medienhäuser miteinander darin vertreten sein, aber nicht deren Geschäftsführer, sondern vor allem Redakteure. Und natürlich gehören auch Journalistenvertretungen in das Entscheidungsgremium einer solchen Stiftung und in Österreich zudem auch noch Vertreter der Sozialpartner. Es müsste jedenfalls sichergestellt werden, dass wirkliche Unabhängigkeit in dieser Stiftung herrscht und dass die freie Meinungsäusserung, die Pressefreiheit und die kritische Berichterstattung ohne wirtschaftliche oder p0litische Zensur ermöglicht, gefördert und auch finanziell unterstützt werden.</span></p>
<p><span lang="de"> Aber zu glauben, dass dies so kommen könnte, ist leider illusorisch. Denn letztlich zählen unterm Strich die harten Zahlen und Fakten und wer finanziert, will Einfluss nehmen. Dabei -und hier bin ich auch vollkommen einer Meinung mit Leif- : Echter Fortschritt einer Gesellschaft ist nur möglich, wenn die Mächtigen in Politik und Wirtschaft einer medialen &#8220;Kontrolle&#8221; unterstehen und wenn man als Medium aktiven kritischen Journalismus praktiziert, selbst dann, wenn Societynews viel mehr &#8220;Einschaltquoten&#8221; bringen.</span></p>
<p><span lang="de">Ich appelliere an alle Verantwortlichen in den Medien, sich durch niemanden unterdrücken oder erpressen zu lassen, weder durch jene, die Inserate schalten noch durch Politiker oder durch sonstwem. </span><span lang="de">Journalismus muss wirklich frei und unabhängig sein. </span><span lang="de">Wenn sich alle daran halten, wird sich was ändern. Ohne einen freien und kritischen Journalismus hingegen gibt es kein Wachstum und keinen Fortschritt. Es muss im Sinne aller Verantwortlichen sein, eine echte freie und unabhängige Berichterstattung zu ermöglichen, ja sogar zu fördern.<br />
</span></p>
<p><span lang="de">Die allgemein übliche Volksverdummung durch Massenmedien fortzusetzen ist unverantwortlich, denn &#8220;Journalismus ist nicht Konsumgut, sondern Kulturgut&#8221; (Ritterband). Es kann nicht so sein, wie es der deutsche </span><span lang="de">Buch­­­autor Tom Schimmeck provokant formulierte</span><span lang="de">: Journalisten sind oft in der Redaktion ohne Aussenkontakt &#8220;gefangen&#8221; und sind daher oft die Letzten, die wirklich mitbekommen, was &#8220;draussen&#8221; passiert. Und es braucht daher eine neue &#8220;Verantwortung im Journalismus&#8221; (Hilde Schwabeneder, Italien- und Vatikankorrespondentin des ORF), was natürlich auch eine Frage der Finanzierbarkeit ist (Moderator Michael Fleischhacker &#8220;Die Presse&#8221;: &#8220;Die Hauptbedrohung ist ökonomischer Natur&#8221;). Und schon stehen wir wieder am Anfang der Frage&#8230;</span></p>
<p><span lang="de">Weitere Meldungen zum Thema:</span></p>
<p><span lang="de">- <a title="Wiens übergewichtige Journalisten" href="http://www.redakteur.cc/wiener-journalisten-sind-ubergewichtig/" target="_blank">Wiener Journalisten sind übergewichtig</a><br />
</span></p>
<p><span lang="de">- <a title="Zukunft der Zeitung" href="http://www.redakteur.cc/zeitungskongress-in-wien/" target="_blank">Zeitungskongress diskutiert Zukunft der Medien</a><br />
</span></p>
<p><span lang="de">- <a title="Lügende Journalisten" href="http://www.redakteur.cc/glaubwurdigkeit-im-journalismus/" target="_blank">Journalisten sind inkompetent, lügen und manipulieren</a></span></p>
<p><span lang="de">- <a title="Rot dominiert den ORF" href="http://www.redakteur.cc/brigitte-kulovits-rupp-neue-orf-stiftungsrat-chefin-alle-mitglieder-des-orf-stiftungsrates/" target="_blank">ORF hat eine neue rotdominierte rot-schwarze Regierung</a></span></p>
<p><span lang="de">- <a title="SPÖ übernimmt ORF" href="http://www.redakteur.cc/spo-manipulierter-orf-publikumsrat-wahlt-spo-vorsitzenden-und-stellvertretende/" target="_blank">ORF-Publikumsrat wählt rote Führung</a><br />
</span></p>
<p><span lang="de">- <a title="Kanzler färbt ORF um: Warum wehrt sich niemand?" href="http://www.redakteur.cc/warum-wehren-sich-die-orf-journalisten-nicht-gegen-faymanns-bevormundung/" target="_blank">ORF Publikumsrat wird dank des Bundeskanzlers Eingreifen tiefrot</a><br />
</span></p>
<p><span lang="de">- <a title="dpa und Verkehrsministerium" href="http://www.redakteur.cc/deutsche-presse-agentur-klagt-verkehrsministerium-wegen-informationsverweigerung/" target="_blank">Deutsche Presse Agentur (dpa) verklagt Verkehrsministerium wegen Nichtrausrücken von Informationen</a></span></p>
<p><span lang="de">- <a title="Hans Karl Peterlini und Heldenpsyche" href="http://www.redakteur.cc/hans-karl-peterlini-und-die-sudtiroler-psyche/" target="_blank">Über den Südtiroler Journalisten Hans Karl Peterlini und die Südtiroler Heldenpsyche</a></span></p>
<p><span lang="de"><br />
</span></p>
<p><span lang="de"><br />
</span></p>
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