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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Suchergebnisse  &#187;  zufrieden</title>
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		<title>EU-Zukunft: National-Staaten oder geeintes Europa der Völker (Analyse)</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Mar 2018 20:37:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Aktuell kann man als externer Beobachter am spannenden Thema Katalonien, Spanien, EU nicht vorbei, ohne kritisch zu hinterfragen: Wie ist es möglich, dass innerhalb des Schengen-Raums, in dem angeblich keine Grenzkontrollen mehr stattfinden sollen, offenbar zwar nicht Menschen aus dem außereuropäischen Raum kontrolliert und  an der Durch- oder Weiterreise gehindert werden, aber dafür jetzt ausgerechnet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.amazon.de/Europe-Awakening-Elmadon/dp/B01LYHRQYK//ref=as_li_ss_il?ie=UTF8&amp;linkCode=li3&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;linkId=729f336c0105a8f19489e27b4ce16a1d" target="_blank"><img class="alignright" style="border: 0px none;" src="//ws-eu.amazon-adsystem.com/widgets/q?_encoding=UTF8&amp;ASIN=B01LYHRQYK&amp;Format=_SL250_&amp;ID=AsinImage&amp;MarketPlace=DE&amp;ServiceVersion=20070822&amp;WS=1&amp;tag=elmarswunderb-21" border="0" alt="" width="250" height="250" /></a>Aktuell kann man als externer Beobachter am spannenden Thema Katalonien, Spanien, EU nicht vorbei, ohne kritisch zu hinterfragen:<br />
Wie ist es möglich, dass innerhalb des Schengen-Raums, in dem angeblich keine Grenzkontrollen mehr stattfinden sollen, offenbar zwar nicht Menschen aus dem außereuropäischen Raum kontrolliert und  an der Durch- oder Weiterreise gehindert werden, aber dafür jetzt ausgerechnet ein offensichtlich politischer Häftling aus der EU-Zone?<span id="more-16479"></span></p>
<p>Ja,es irritiert schon gewaltig, wenn ausgerechnet das EU-Land Deutschland den ex-Regierungschef eines Landes innerhalb der EU verhaftet, obwohl er sich keines international ächtbaren Verbrechens schuldig machte, sondern lediglich eine demokratische Volksabstimmung durchführen ließ, was in Folge zu einem internationalen Haftbefehl führte: Allein das ist schon kurios genug.</p>
<p>Die Rede ist von Carles Puigdemont, seit 2016 demokratisch gewählter Regierungschef von Katalonien. Diesem wurde von der spanischen Nationalregierung -mit Bezug auf die -sicherlich abänderbare- spanische Verfassung- nicht nur verboten, seine Bevölkerung demokratisch über den Verbleib bei Spanien abstimmen zu lassen, sondern es wurde ihm auch die Verhaftung wegen Hochverrats (Rebellion und Aufwiegelung) angedroht und auch die Bevölkerung davor gewarnt, ihn zu unterstützen. Und auch von Seiten der EU, die sich ansonsten gern für Grenzenlosigkeit und Aufhebung der Nationalstaaten einsetzt, stellte sich hinter die spanische National-Regierung, und dies zu einem Zeitpunkt, als eine Mehrheit der Katalanen gar null Interesse hatte, über einen Ausstieg aus Spanien überhaupt zu denken, ganz zu schweigen, darüber abzustimmen. Erst die Drohungen Madrids und teils gewalttätige Einsätze der aus Madrid entsandten Polizei sowie die unsolidarische Haltung der EU brachte immer mehr Menschen in Katalonien zum Umdenken.</p>
<p>Puigdemont rief dennoch nicht zu Gewalt gegen den Nationalstaat Spanien auf, sondern ließ einfach trotz der Straf-Androhung Madrids die Katalanen in einer Volksabstimmung demokratisch über den Verbleib bei Spanien selbst entscheiden. Nach dem Mehrheitsentscheid der Katalanen, ein eigenständiger Staat werden zu wollen, verließ aus politischen Gründen das eigene Land aus Sorge, verhaftet zu werden und floh nach Brüssel in der Hoffnung, dass ihm die EU, der er voll vertraute, in seinem Anliegen unterstützen würde.</p>
<p>Puigdemont wurde in Belgien zwar nicht verhaftet, er konnte aber auch mit keinerlei Unterstützung rechnen. Die spanische National-Regierung indes setzte Puigdemont als Regierungschef ab, ließ weitere Spitzenpolitiker der Katalanen verhaften und setzte eine von Madrid aus national gelenkte Regierung in Katalonien ein. Doch die Katalanen ließen sich nicht beirren und solidarisierten sich mit ihrem ex-Regierungschef. Und sicherlich durch die nationale Härte und Unverhältnismässigkeit des Nationalstaates Spanien gegenüber Katalonien und seinen Menschen bedingt kam es auch bei der folgenden Neuwahl in Katalonien zu einer Bestätigung des politischen Kurses von Puigdemont: Eine knappe Mehrheit der Katalanen unterstützt trotz verschiedenster Drohungen Madrids den politischen Kurs von Puigdemont will inzwischen offenbar nicht mehr von Madrid aus national regiert werden, sondern bevorzugt wohl einen eigenen Staat Katalonien innerhalb der Europäischen Union.</p>
<p>Aber anstatt in einen offenen und konstruktiven Dialog mit Puigdemont zu setzen, wählte die spanische Nationalregierung weiterhin die Konfrontation und stellte einen internationalen Haftbefehl aus, obwohl es sich hier eindeutig nicht um ein international ahndbares Verbrechen handelt, sondern um eine Verfolgung eines Andersdenkenden aus national-politischen Gründen.</p>
<p>Da Puigdemont in Spanien wegen seiner friedlichen Abhaltung einer demokratischen Volksabstimmung Haft droht (die sein Stellvertreter und weitere gewählte Abgeordnete in Katalonien bereits absitzen), entschied er sich, vorerst nicht nach Katalonien zurückzukehren. Als er von einem Gastauftritt in Helsinki in sein freiwilliges Exil Belgien zurückkehren wollte, wurde Puigdemont am Grenzübergang zwischen Dänemark und Deutschland von deutschen Behörden verhaftet.</p>
<p>Als Dänemark im vergangen Jahr angekündigt hatte, aufgrund der Flüchtlingskrise die Grenzübergänge zu Deutschland massiver zu kontrollieren, gab es massive Kritik aus Deutschland. Dass jedoch Grenzkontrollen -abseits von Flüchtlingsströmen- perfekt funktionieren, beweist nun der Fall Puigdemont. Wird er von Deutschland nach Spanien ausgeliefert, drohen ihm nicht weniger als 30 Jahre Haft (!) für „Aufstand“ und Veruntreuung national-spanischer Gelder für sein Unabhängigkeits-Referendum.</p>
<p>In Deutschland und anderen Ländern werden nun Stimmen laut, Puigdemont auf keinem Fall nach Spanien auszuliefern, weil er eben ein politisch verfolgter Flüchtling sei und demnach selbstverständlich Schutzstatus in Deutschland geniessen müsste.</p>
<p>Mal abgesehen davon, dass das Krisenmanagement der spanischen Zentralregierung bereits vor dem Volksentscheid in Katalonien äußerst unprofessionell, wenn nicht gar chaotisch war und daher erst indirekt die Menschen zu den Urnen trieb:</p>
<p>Die viel wichtigere Frage in diesem Fall scheint mir aber die EU zu sein. Warum stellt sich diese -wenn überhaupt- eher hinter die spanische Nationalregierung und plädiert nicht wie beispielsweise beim Kosovo hinter die demokratische Entscheidung der Bevölkerung eines Landes? Wofür steht die EU zukünftig?</p>
<p>Ist die EU vielleicht noch gar nicht EU-reif?</p>
<p>Einerseits plädiert sie nach vor nicht nur für die Grenzenlosigkeit innerhalb der EU, sondern für die zunehmende Entmachtung ihrer National-Staaten zu Gunsten eines geeinten Europa beziehungsweise der „Vereinigten Staaten von Europa“. Und andererseits stützt sie -wie im Fall Katalonien sichtbar- genau diese Nationalstaaten massivst.</p>
<p>Wohin also soll die Zukunft Europas gehen? In eine Art zentralistisch dominierte Alibi-Vereinigung der EU-Nationalstaaten, wo man jeweils nur Befehlsempfänger aus Brüssel ist, und die dort beschlossenen Anliegen im eigenen National-Staat umsetzt? Oder geht es in Richtung der ursprünglichen Idee eines geeinten Friedensprojekts Europa der unterschiedlichsten Völker (nicht übereinstimmend mit den jetzt aktuellen Staatsgrenzen der Länder), die in wichtigen Fragen der Wirtschaft, der Finanzen und der Sicherheit einen gemeinsamen europäischen Weg gehen, aber ansonsten gerade durch ihre kulturelle Vielfalt die Buntheit Europas darstellen?</p>
<p>Die EU mit allen ihren Mitgliedsstaaten muss sich jetzt entscheiden zwischen weiteren Konflikten in ihren Grenzen oder für eine friedlich-versöhnte Zukunft:<br />
Es gilt, bereits heute die richtigen Weichen zu legen für eine friedliche Zukunft in Europa: Stärkt man weiterhin -ohne Rücksicht auf die geschichtlichen und kulturellen Besonderheiten- einfach die einzelnen National-Staaten (weil man fälschlicherweise annimmt, damit alles besser unter Kontrolle zu haben), sind europaweite Konflikte, vielleicht sogar Bürgerkriege nicht nur wie aktuell in Spanien, sondern beispielsweise auch in Belgien, Italien oder Großbritannien zu erwarten. Auch nur zu wünschen, dass Menschen, die an sich schon politisch unzufrieden sind, dann bereit wären, diese EU auch noch im Kriegsfall zu verteidigen, wäre scohn illusorisch: Nicht unterdrückte, sondern nur freie Menschen sind bereit, für ihre Ideale auch zu kämpfen.</p>
<p>Entscheidet man sich hingegen jetzt endlich für ein gemeinsames Europa der Völker, wo alle Bevölkerungsgruppen (von denen wohl ausnahmslos alle im EU-Raum verbleiben möchten und damit die Kontinuität sichern), vor allem sprachliche und kulturelle Minderheiten innerhalb der EU ernstgenommen und gewürdigt werden, ist dies das stärkste Fundament, im Zweifelsfall auch für dieses Europa, das einen nicht im Stich lässt, einzutreten und es selbst im Kriegsfall zu verteidigen, weil: Wir alle sind Europa.</p>
<p>Weitere spannende Beiträge zum Thema: EU und Europa:</p>
<p>- <a title="Ja zu Europa, nein zum Grexit!" href="http://www.redakteur.cc/griechenland-nein-zum-grexit-ja-zum-gemeinsamen-weg-kommentar/" target="_blank">Nein zum Grexit</a></p>
<p>- <a title="Europa braucht eine zweite Chance: jetzt!" href="http://www.redakteur.cc/zweite-chance-fuer-europa/" target="_blank">Europa braucht eine zweite Chance</a></p>
<p>- <a title="Die kapitalistischen Alt-68er und die Vernunft des Volkes" href="http://www.redakteur.cc/die-kapitalistischen-alt-68er-und-die-vernunft-des-volkes/" target="_blank">Die kapitalistischen Alt-68er und die Vernunft des Volkes</a></p>
<p>- <a title="Wenn die Menschen vernünftig wählen würden..." href="http://www.redakteur.cc/der-waehler-unvernunft/" target="_blank">Wenn die Menschen vernünftig wählen würden…</a></p>
<p>- <a title="Sarrazin: Jeder Euro-Staat ist seines Glückes eigener Schmied" href="http://www.redakteur.cc/sarrazin-in-wien/" target="_blank">Thilo Sarrazin in Wien</a></p>
<p>-<a title="Permalink zu Euro-Kritiker Hankel: Stronach ist “Anfang eines neuen Europa”" rel="bookmark" href="http://www.redakteur.cc/hankel-und-stronach-im-gespraech/"> Euro-Kritiker Hankel: Stronach ist “Anfang eines neuen Europa”</a></p>
<p>- <a title="Banken in Not" href="http://www.redakteur.cc/studie-ertrage-der-banken-im-private-banking-stagnieren/" target="_blank">Studie: Banken in Not</a></p>
<p>-<a title="Permalink zu Der EU-Reformvertrag und seine österreichische Lösung" rel="bookmark" href="http://www.redakteur.cc/der-eu-reformvertrag-und-seine-osterreichische-losung/"> Der EU-Reformvertrag und seine österreichische Lösung</a></p>
<p>- <a title="Schuldenbremse jetzt!" href="http://www.redakteur.cc/schuldenbremse-jetzt/" target="_blank">Schuldenbremse. Jetzt!</a></p>
<p>- <a title="Der Weg aus dem Würgegriff der Finanzmärkte" href="http://www.redakteur.cc/der-weg-aus-dem-wuergegriff-der-finanzmaerkte/" target="_blank">Der Weg aus dem Würgegriff der Finanzmärkte</a></p>
<p>- <a title="Griechenland und die Zukunft der EU" href="http://www.redakteur.cc/griechenland-und-die-eu/" target="_blank">Griechenland und die Zukunft der EU</a></p>
<p>- <a title="Europäische Zentralregierung: Ja bitte" href="http://www.redakteur.cc/jetzt-eu-zentralregierung/" target="_blank">Ja zu einer Europäischen Zentralregierung</a></p>
<p>- <a title="Reichtum und Armut in den EU-Regionen nach BIP" href="http://www.redakteur.cc/eu-wirtschaftsleistung-nach-bip/" target="_blank">Reichtum und Armut in den EU-Regionen</a></p>
<p>- <a title="Die Schuldenbremse und der falsche Weg" href="http://www.redakteur.cc/die-schuldenbremse-und-der-falsche-weg/" target="_blank">Die Schuldenbremse und der falsche Weg</a></p>
<p>- <a title="Inflation in der Eurozone steigt" href="http://www.redakteur.cc/inflation-in-eurozone-steigt/" target="_blank">Inflation in der Eurozone steigt</a></p>
<p>-<a title="Jan Böhmermann und die Grenzen der Satire (Kommentar)" href="http://www.redakteur.cc/jgrenzen-der-satire-kommentar/"> Jan Böhmermann und die Grenzen der Satire (Kommentar)</a></p>
<p>- <a title="Weitere EU-Länder in Wirtschafts-Troubles" href="http://www.redakteur.cc/eu-laender-in-troubles/" target="_blank">Weitere EU-Länder in Wirtschafts-Troubles</a></p>
<p>- <a title="Elmar Leimgruber: Europa, ja bitte!" href="http://www.redakteur.cc/europa-ja-bitte-kommentar-von-elmar-leimgruber/" target="_blank">Europa, Ja bitte!</a></p>
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		<title>Wer jetzt nicht re(a)giert, erlebt blaues Wunder &#8211; Analyse zur Ö-Bundespräsidentenwahl</title>
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		<pubDate>Mon, 23 May 2016 22:03:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Norbert Hofer]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlergebnis Bundespräsidentenwahl 2016]]></category>

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		<description><![CDATA[Österreich hat gewählt. Und das Ergebnis ist klar: Der Grüne Alexander VanderBellen hat die Stichwahl gegen den FPÖ-Kandidaten Norbert Hofer gewonnen. Und trotzdem freuen sich mit Ausnahme von eingefleischten Roten oder Grünen die meisten VanderBellen-Wähler nicht mal übers Ergebnis, weil sie in Wirklichkeit weder Hofer noch VanderBellen wollten und sich dann eben -sozusagen- für das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/VanderBellen.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-16411" title="VanderBellen (Foto: © Leimgruber)" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/VanderBellen-222x300.jpg" alt="" width="178" height="240" /></a>Österreich hat gewählt. Und das Ergebnis ist klar: Der Grüne Alexander VanderBellen hat die Stichwahl gegen den FPÖ-Kandidaten Norbert Hofer gewonnen. Und trotzdem freuen sich mit Ausnahme von eingefleischten Roten oder Grünen die meisten VanderBellen-Wähler nicht mal übers Ergebnis, weil sie in Wirklichkeit weder Hofer noch VanderBellen wollten und sich dann eben -sozusagen- für das voraussichtliche  „kleinere Übel“ VanderBellen entschieden.</p>
<p>Arroganz, Überheblichkeit und falsche Schadenfreude sind in jedem Fall unredlich, ungerecht und kontraproduktiv. Vielmehr heisst es jetzt klug und intlligent für Österreich und seine Bevölkerung zu arbeiten.<span id="more-16407"></span></p>
<p>Tatsache bleibt: Gefühlte 70-80 Prozent der österreichischen Bevölkerung sind trotz des neuen SPÖ-Kanzlers Christian Kern vollkommen unzufrieden mit der österreichischen Bundesregierung und mit dem politischen System gesamt, wo vor allem das Umsetzen von EU-Vorgaben ohne Rücksicht auf die eigene Bevölkerung vermutet werden und dass überhaupt dessen Wohlbefinden „denen da oben“ wohl gänzlich egal sei. Demnach hätten wohl 70 bis 80 Prozent der Wahlbeteiligten ein Zeichen gegen den Mainstream-Kandidaten Alexander VanderBellen gewählt und nicht knappe 50%.</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Hofer.jpg"><img class="size-medium wp-image-16412 alignright" title="Hofer (Foto: © Leimgruber)" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Hofer-214x300.jpg" alt="" width="171" height="240" /></a>Dass dies nicht geschehen ist, hat zwei Ursachen: Die einen sind zwar für einen Neustart, ließen sich aber durch die Angstkampagnen vor einem Bundespräsident Hofer einschüchtern (die meisten Menschen haben halt letztlich doch Angst vor Veränderung, bzw. überhaupt vor was Neuem). Und die anderen wollten, das was sie schon seit Langem fühlen, noch nicht mit ihrer Stimme zeigen, vielleicht auch um dem neuen Bundeskanzler eine letzte Chance für Veränderung zu bieten.</p>
<p>Bei den Hofer-Wählern ist das Bild ein anderes: Ein Großteil seiner Wähler sind keine Nazis, ja nicht mal überzeugte Rechte und auch keine Dummköpfe (warum grenzen ausgerechnet angeblich gebildete Linke sosehr Andersdenkende aus?) , sondern einfach nur Menschen, die von ihren Mainstream-Politikern aller Parteien enttäuscht sind, die ein Zeichen gegen den Mainstream, gegen die Bevormundung durch Brüssel, gegen Bevorzugung von Flüchtlingen sind und die einfach ein klares Stop-Zeichen gegen die bisherige Politik setzen wollten. Wenn nun schon knapp 50 Prozent der Menschen offiziell für dieses Stop-Schild sind, kann man als Regierung und Politiker nicht einfach zur Tagesordnung übergehen (Van der Bellen übrigens erst recht nicht). Man muss die Sorgen der Menschen in Österreich endlich Ernst nehmen!</p>
<p>Immer mehr Menschen stehen auch öffentlich dazu, dass sie eine andere Politik und eine andere Regierung als die bisherige wollen, auch öffentlich. Und das ist gut so: Das ist Demokratie, wo freie Meinungsäußerung immer möglich sein muss. Menschen, die -aus welchen Gründen auch immer- anderes denken als der Mainstream werden erst dann gefährlich, wenn man sie ausgrenzt, beschimpft als dumm und ungebildet bezeichnet: Damit schickt man sie in Ghettos und in gefährliche Hinterhöfe. Notwendig ist vielmehr -ohne jegliche (ausser strafbare Handlungen) Ausgrenzung- der politische Dialog mit allen Menschen. Und sie vor allem endlich ernstnehmen!</p>
<p>Je mehr aber diese öffentliche und mediale Ausgrenzung durch die so genannten „Gebildeten“ praktiziert wird, desto mehr werden die anderen sich radikalisieren und schließlich zu wehren versuchen.</p>
<p>Aufgabe aller Politiker (besonders der Regierung) muss es nun also sein, keine falschen Rücksicht auf außenösterreichische Interessen zu nehmen, sondern vor allem das Wohl Österreichs und seiner Menschen in den Mittelpunkt ihrer Arbeit zu stellen. Zweimal (bei Wiener Landtagswahl und jetzt bei BP-Wahl) haben die Angstkampagnen der kollektiven Politiker und Medien vor einer blauen Herrschaft erfolgreich funktioniert: ein drittes Mal wird das nicht mehr klappen. Und noch mehr Menschen werden lautstark wählen: Schluss damit: Es reicht!</p>
<p>Nimmt man die 50% (die in Wirklichkeit vielleicht sogar 70 oder 80% sind) also jetzt nicht entsprechend ernst, wird Österreich spätestens bei der nächsten Nationalratswahl sein blaues Wunder erleben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Weitere interessante Kommentare und Analysen:</p>
<p>- <a title="Sieg der Angst" href="http://www.redakteur.cc/sieg-der-angst-analyse-zur-wien-wahl-2015/" target="_blank">Sieg der Angst: Analyse zum Wiener Wahlergebnis</a></p>
<p>- <a title="Wahl der Persönlichkeiten" href="http://www.redakteur.cc/jahr-der-persoenlichkeiten-analyse/" target="_blank">Jahr der Persönlichkeiten: Analyse der Ö-Bundespräsidentenwahl (vor Stichwahl)</a></p>
<p>- <a title="Österreich braucht Stabilität" href="http://www.redakteur.cc/oesterreich-braucht-stabilitaet/" target="_blank">Österreich braucht Stabilität: Kommentar zum Obmannwechsel in SPÖ</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Arbeiterkammer: Arbeit kann Ihre Gesundheit gefährden</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/arbeiterkammer-arbeit-kann-ihre-gesundheit-gefaehrden/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Dec 2015 10:52:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeiterkammer (AK)]]></category>
		<category><![CDATA[Österreichischer Arbeitsgesundheitsmonitor]]></category>
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		<category><![CDATA[Johann Kalliauer]]></category>

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		<description><![CDATA[Arbeit kann Ihre Geundheit gefährden. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Arbeitsgesundheitsmonitor der Arbeiterkammer (AK). Die aktuelle Auswertung widerlegt demnach die vor allem in Unternehmerkreisen weit verbreitete Ansicht, dass vor allem der persönliche Lebensstil der Beschäftigten für deren gesundheitliche Probleme verantwortlich sei. So fällt auf, dass Beschäftigte, die vorwiegend körperliche Arbeit verrichten, ihre gesundheitliche Verfassung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Arbeit kann Ihre Geundheit gefährden. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Arbeitsgesundheitsmonitor der Arbeiterkammer (AK). Die aktuelle Auswertung widerlegt demnach die vor allem in  Unternehmerkreisen weit verbreitete Ansicht, dass vor allem der  persönliche Lebensstil der Beschäftigten für deren gesundheitliche  Probleme verantwortlich sei.</p>
<p>So fällt auf, dass Beschäftigte, die  vorwiegend körperliche Arbeit verrichten, ihre gesundheitliche  Verfassung konstant schlechter bewerten als jene, die nur selten oder  nie körperlich arbeiten. Die Daten des Arbeitsgesundheitsmonitors zeigen  aber auch, dass gutes Führungsverhalten der Vorgesetzten und sinnvolle  Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung  positive Auswirkungen  auf die Gesundheit der Arbeitnehmer/-innen haben.<span id="more-16351"></span></p>
<p>Beschäftigte  in Gastronomie und Hotellerie, Reinigungskräfte sowie  Textilarbeiter/-innen schätzen ihre gesundheitliche Verfassung am  schlechtesten ein. So geben 38 Prozent der im Gastgewerbe Beschäftigten  an, ihr derzeitiger gesundheitlicher Zustand sei mittelmäßig bis  schlecht. Diese Aussage trifft auch auf 37 Prozent der  Textilarbeiter/-innen und auf 36 Prozent der Reinigungskräfte zu.  Tendenziell zeigen die Daten des Arbeitsgesundheitsmonitors, dass sich  Beschäftigte in Arbeiterberufen häufiger gesundheitlich belastet fühlen,  während z.B. Wissenschaftler/-innen und Angestellte in Berufen wie  IT/EDV, Banken oder Fitness/Wellness ihre derzeitige gesundheitliche  Verfassung zu über 90 Prozent als gut bis sehr gut einschätzen.</p>
<p>Häufig körperliche Beschwerden<br />
Deutlich stehen bei den Arbeitern/-innen die körperlichen Beschwerden im  Vordergrund: 61 Prozent der Gastronomiebeschäftigten, 67 Prozent der  Reinigungskräfte und 68 Prozent der Textilarbeiter/-innen nennen sogar  mehrfache körperliche Belastungen. Aber auch viele Bauarbeiter/-innen  (64 Prozent) und Fabrikarbeiter/-innen (55 Prozent) haben mehrfache  physische Beschwerden.</p>
<p>63  Prozent der im Gastgewerbe Beschäftigten und 59 Prozent der  Reinigungskräfte klagen häufig über Kopfschmerzen. Fast 40 Prozent der  Textilarbeiter/-innen sagen, sie haben hohen Blutdruck, mehr als die  Hälfte (59 Prozent) nennt Rückenschmerzen als gesundheitliches Problem.  Ein Viertel beklagt Hautausschläge, was eher spezifisch für die  Textilbranche  ist, denn dieses Problem wird von Beschäftigten anderer  Berufsgruppen kaum genannt. Schlafstörungen kommen bei 46 Prozent der im  Gastgewerbe Beschäftigten vor, was mit der häufigen Abend- und  Nachtarbeit zusammen hängt.</p>
<p>Guter  Führungsstil und betriebliche Gesundheitsvorsorge wirken „Zwei  Erkenntnisse des aktuellen Arbeitsgesundheitsmonitors sind wesentlich“,  erklärt AK-Präsident Johann Kalliauer: „Erstens, ein guter  Führungsstil wirkt sich positiv auf die Gesundheit der  Mitarbeiter/-innen aus. Beachtliche 28 Prozent der Beschäftigten, die  mit ihrer Führungskraft zufrieden sind, nennen keine körperlichen  Beschwerden. Zweitens, die manchmal nicht ganz ernst genommene  betriebliche Gesundheitsförderung hat ebenso positive Auswirkungen auf  das Befinden der Beschäftigten. Schon einzelne Maßnahmen, wie z.B.  ergonomische Büromöbel oder Förderung von Fitnesstraining, verbessern  die Gesundheit der Mitarbeiter/-innen“.</p>
<p>Arbeitsinspektion ausbauen, vorbildliche Betriebe belohnen<br />
„Der klassische Arbeitnehmerschutz muss ernster genommen werden“,  appelliert AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer an die Arbeitgeber/-innen.  Für die Kontrolle der Einhaltung der Arbeitnehmerschutzbestimmungen muss  die Arbeitsinspektion mehr Kompetenzen und Ressourcen bekommen. Mehr  zum Thema unter ooe.arbeiterkammer.at/arbeitsklima</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Sieg der Angst &#8211; Analyse zur Wien-Wahl 2015</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/sieg-der-angst-analyse-zur-wien-wahl-2015/</link>
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		<pubDate>Sun, 11 Oct 2015 23:07:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Beate Meinl-Reisinger]]></category>
		<category><![CDATA[Duell um Wien]]></category>
		<category><![CDATA[Flüchtlinge]]></category>
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		<category><![CDATA[Grüne]]></category>
		<category><![CDATA[Heinz-Christian Strache]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensqualität]]></category>
		<category><![CDATA[Manfred Juraczka]]></category>
		<category><![CDATA[Maria Vassilakou]]></category>
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		<description><![CDATA[Michael Häupl hat ein &#8220;G&#8217;spür für Wien&#8221;. Ehrlich jetzt: Dass er nach 21 Jahren als Wiener Bürgermeister (der Bundespräsident darf für maximal 12 Jahre im Amt bleiben), mit Firmenpleiten, Bürokratie, Geldverschwendung, Korruption, Massenarbeitslosigkeit (vor allem unter Jugendlichen und Migranten) und Gebührenlawinen für Wiens Bürgerinnen und Bürger immer noch knapp 40 Prozent (nur etwa 5 Prozent [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Häupl-IMG_2251.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-16305" title="Häupl IMG_2251" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Häupl-IMG_2251-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>Michael Häupl hat ein &#8220;G&#8217;spür für Wien&#8221;. Ehrlich jetzt: Dass er nach 21 Jahren als Wiener Bürgermeister (der Bundespräsident darf für maximal 12 Jahre im Amt bleiben), mit Firmenpleiten, Bürokratie, Geldverschwendung, Korruption, Massenarbeitslosigkeit (vor allem unter Jugendlichen und Migranten) und Gebührenlawinen für Wiens Bürgerinnen und Bürger immer noch knapp 40 Prozent (nur etwa 5 Prozent weniger als 2010) der Wählenden für sich mobilisieren kann: Der Wiener SPÖ-Chef Michael Häupl ist ein absoluter Polit-Profi: Alle Achtung.<span id="more-16299"></span></p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Strache-IMG_2378.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-16309" title="Strache IMG_2378" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Strache-IMG_2378-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>Nur: Wie wurde dieser &#8220;Sieg&#8221; errungen? Man muss Heinz Christian Strache echt dankbar sein, dass er das Hauptargument geliefert hat, ja es gar selbst war, um die Amtszeit Häupl um weitere Jahre an der Spitze der Stadt Wien zu verlängern. Thematisch konnte Häupl ja nicht punkten: Neue Wohnungen und Jobs zu versprechen, wo er 21 Jahre hindurch selbst die gesamte Macht innehatte und diese Chance offenbar nicht genützt hat, konnte nicht glaubwürdig sein. Und damit wäre auch keine Wahl gewonnen worden.</p>
<p>Was also hatte Häupl den Wählern in Wien tatsächlich zu bieten? Sicherlich hat er durch seine &#8220;Haltung&#8221;, sich um Flüchtlinge zu kümmern, bei manchen Wählern gepunktet. Aber diese Wähler hätten niemals gereicht.Vielmehr wurde Häupl aus demselben Gefühlsgrund von bisherigen Nichtwählern und klassischen Anhängern anderer Parteien diesmal gewählt wie FPÖ-Chef Heinz Christian Strache: Die Angst.</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Häupl-IMG_2366.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-16312" title="Häupl IMG_2366" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Häupl-IMG_2366-255x300.jpg" alt="" width="255" height="300" /></a>Angst als Wahlmotiv hat -zumindest hier in Österreich- bislang noch immer funktioniert. Während bislang vor allem rechte Populisten (FPÖ und teols auch BZÖ) die Gunst der Stunde nützten und von den Ängsten der Menschen profitierten, nützte dieses Mal vor allem Häupl dieses Wählerpotential und zwar hochprofessionell:</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Häupl-IMG_2345.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-16318" title="Häupl IMG_2345" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Häupl-IMG_2345-285x300.jpg" alt="" width="285" height="300" /></a>Strache trat an, um Häupl herauszufordern und um Bürgermeister von Wien zu werden. Was gibt es Idealeres als ein solches inszeniertes Feindbild: Strache darf nicht Bürgermeister werden! Und dies kann nur verhindert werden, wenn Häupl die Nummer 1 bleibt. Alle anderen Parteien egal, diesmal muss Häupl gewählt werden, sonst wird Strache Bürgermeister.</p>
<p>Anfangs war die Idee eines Herausforderers für Häupl ja gedanklich sogar mehrheitsfähig, zumal ein Großteil der Bevölkerung Wiens weder Häupl- noch Strache-Fan ist, aber einfach grundweg unzufrieden ist mit der SPÖ-Stadtpolitik und ihrem Chef Häupl. Und nur einem hätte man das Aufbrechen verkrusteter Strukturen und die Entmachtung der SPÖ (die seit 1945 ausnahmslos immer den Bürgermeister gestellt hat)  mehr zugetraut als eben Strache. Dieses Wiener Wunschdenken nach einer gänzlich anderen Politik in Wien bewiesen anfangs auch einige ernstzunehmende Umfragen. Also wurden seitens der SPÖ zunächst die klassischen indirekten Wahlbotschaften (ja die funktionieren offenbar immer noch bestens) überall positioniert: Brot und Spiele (Festln und Gelage und nochmal Festln, politische Massenkundgebung mit Gratiskonzerten mit Anti-FPÖ-Botschaft) verbunden mit dem Wohlfühlgedanken einer lebenswerten Stadt, was selbstverständlich daran liegt, dass hier die SPÖ regiert. Aber wehe, es käme wer anderer, dann wäre alles anders. Also sei zu hoffen, dass die bisherige Politik wiedergewählt wird und bleibt.</p>
<p>Bei diesen psychologischen Machtspielchen mit den tiefsten Ängsten der Menschen das zu verlieren, was ihnen wichtig ist und ihnen Lebensqualität schenkt, war es der SPÖ noch weniger wichtig als schon bei vorangegangenen Wahlkämpfen, dass entgegen den folgenden falschen und daher manipulierenden Umfragen kein wirkliches Duell um den ersten Platz in Wien (mehr ) stattfand (eine Mehrheit hätte vielleicht Häupl abgewählt, aber sicher nicht durch Strache ersetzen wollen), sondern Häupl in Wirklichkeit immer weit vor Strache lag.</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Häupl-Vassilakou-IMG_2314.jpg"><img class="size-medium wp-image-16313 alignright" title="Häupl-Vassilakou IMG_2314" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Häupl-Vassilakou-IMG_2314-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>Obwohl man genau wusste, dass man durch diesen verlogenen Ego-Trip (nur mich wählen, sonst kommt Strache) alle anderen Parteien massiv schädigen würde, baute man, weil man deren Erfolg sah, diese Angstkampagnen vor einem riesigen die Lebensqualität in Wien zerstörenden Feind, der de fakto nicht vorhanden war, durch das ständige Anheizen der medialen Debatte von der Nähe Straches am Bürgemeistersessel aus. Dadurch dass man dieser Ängste-Schürung nirgendwo entkam, mobiliserte sie nicht nur die eigenen Wähler, sondern auch Stammwähler anderer Parteien und selbst Menschen, die seit Jahren und Jahrzehnten nicht mehr wählen.</p>
<p>Man wählte wohl großteils weniger aus Begeisterung für Häupl (ein kleiner Stammwähleranteil nur wird ihn als aus persönlicher Überzeugung für seine Arbeit gewählt haben), sondern vor allem, um zu verhindern, dass Strache Bürgermeister von Wien wird. Die Angst hat also über die Vernunft gesiegt in Wien. Ich bin davon überzeugt, dass Häupl dies weiss (mit Angst kann man zwar Wahlen gewinnen, aber nicht regieren) und auch ahnt, wie sein Wahlergebnis ohne diese Angst-Wohlfühlkampagnen ausgefallen wäre und dass viele Wählerstimmen flüchtig und in Wirklichkeit gar nicht seine sind. Auch daher hat er wohl schon am Wahlabend Reformen versprochen, welche aber wohl erfahrungsgemäß nicht kommen werden werden: bis zu den nächsten Wahlen dauerts ja wieder Jahre&#8230;<a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Strache-IMG_2410.jpg"><img class="size-medium wp-image-16316 alignleft" title="Strache IMG_2410" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Strache-IMG_2410-242x300.jpg" alt="" width="242" height="300" /></a></p>
<p>Klar zählte auch bei Strache-Wählern vor allem die Angst als Wahlmotiv. Aber das Wahlmotto aller anderen Parteien schien zu lauten: Alle gegen Strache. Auch diese Ausgrenzung durch die anderen mobilisierte sowohl seine eigenen Anhänger als auch viele Mitglieder anderer Parteien und Nichtwähler, die in ihm eine Art Neustart in Wien sehen. Und natürlich war bei Strache die Angst vor Migranten und Flüchtlingen aus anderen Kulturen mit einer der Hauptmotive ihn zu wählen, obwohl die Stadt Wien auch unter einem Bürgermeister Strache rechtlich nicht in der Lage wäre, die Flüchtlingsproblematik auf eigene Faust und anderes und entgegen den nationalen und internationalen Vorgaben zu lösen. Die Angst war hier jedenfalls prägend. Und dennoch wäre das zu kurz gedacht. Dass vor allem sehr viele ehemalige SPÖ-Stammwähler nun blau gewählt haben, zeigt aber vor allem und eine allgemeine Unzufriedenheit der Menschen mit den verstaubten Langzeitpolitikern in Wien und in der Bundespolitik.</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Häupl-Juracska-IMG_2322.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-16311" title="Häupl-Juracska IMG_2322" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Häupl-Juracska-IMG_2322-300x198.jpg" alt="" width="300" height="198" /></a>Der ÖVP, im speziellen der Wiener ÖVP, haftet dieses verstaubte Image noch mehr an als der SPÖ. Dies hängt damit zusammen, dass sich vor allem die Wiener Partei einer Reform unterzogen hat, dies aber offensichtlich nicht ausreichend kommunizieren konnte. Dabei hatte ausgerechnet die Wiener ÖVP eine drastische Verjüngungskur  vorgenommen und zudem gab es im Zuge einer Demokratisierung parteiintern  einen echten Vorzugsstimmenwahlkampf, der Vorbildwirkung auch für  andere Parteien haben könnte. Daher kandidierten zahlreiche junge ÖVPler nicht nur auf der Landesliste, sondern auch und vor allem im Bezirk. Sie brachten sich und ihre jungen politischen Ziele ein, gingen auf die Straßen und gingen zu den Menschen, um Wien und ihren Bezirk mit konkreten vernünftigen Ideen noch lebenswerter zu gestalten. Das wurde von vielen Wahlberechtigten offenbar übersehen.</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Juracska-Meinl-IMG_22951.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-16317" title="Juracska-Meinl IMG_2295" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Juracska-Meinl-IMG_22951-300x287.jpg" alt="" width="300" height="287" /></a>Die ÖVP Wien insgesamt strich bei diesem Wahlkampf auch u.a, auf Plakaten sehr klar ihre Wirtschaftskompetenz für die Schaffung von Arbeitsplätzen in Wien hervor, aber mit einem sachlich-vernünftigen Wien-spezifischen Programm wurde sie offensichtlich durch das inszenierte Häupl-Strache-Duell im Wahlkampf als echte Alternative im Rathaus ebenfalls schlichtweg übersehen: Dass ein echtes und vernünftiges Programm für Wien nicht gewürdigt und dementsprechend nicht so gewählt wird wie bunte Plakate, flotte Sprüche und Angstkampagnen, ist demokratiepolitisch durchaus beunruhigend.</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Juracska-IMG_2410.jpg"><img class="size-medium wp-image-16310 alignright" title="Juracska IMG_2410" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Juracska-IMG_2410-234x300.jpg" alt="" width="234" height="300" /></a>Dass es ein schwerwiegender Fehler war, Ursula Stenzel (die jetzt als Unabhängige für Strache antrat) im 1. Bezirk nicht mehr als Spitzenkandidatin antreten zu lassen, obwohl sie auch 2010 der ÖVP den Bezirksvorsteher-Sessel rettete, müsste spätestens jetzt nach dem Wahlergebnis klar sein. Aber das war auch schon der einzige Fehlgriff von Wiens ÖVP-Chef Manfred Juracska. Er gilt zudem als ein rationaler Mann mit einem klaren sachlichen Standpunkt und dennoch als sehr kompromissbereit, was in einer Koalitionsregierung wichtig ist. Als kluger und dialogfähiger Vizebürgermeister in einer rotschwarzen Koalition hätte er im Rathaus die Umsetzung seiner vernünftigen Wahlversprechen beweisen können.</p>
<p>Juracskas Rücktritt als ÖVP-Chef in Wien nach dem katastrophalen Wahlergebnis seiner Partei in Wien entspricht seiner verantwortungsbewussten Persönlichkeit, wodurch die Wiener ÖVP und wohl auch das Wiener Rathaus einen bodenständigen und vernünftigen Politiker verliert. Bleibt zu hoffen, dass rasch ein vernünftiger Nachfolger gefunden wird. Ob jetzt eine Regierungsbeteiligung seitens der ÖVP sinnvoll ist, zweifle ich nach diesem Wahlergebnis an. Aber unabhängig davon, ob in der Regierung oder in der Opposition: Die Wiener ÖVP muss schärfer und klarer in ihrem Profil werden und dieses auch zeigen: nicht nur vor Wahlen, sondern ab jetzt und sofort.</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Vassilakou-IMG_2373.jpg"><img class="size-medium wp-image-16307 alignright" title="Vassilakou IMG_2373" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Vassilakou-IMG_2373-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a>Dass die Wiener Grünen mit Maria Vassilakou relativ wenige Stimmen verloren haben, liegt vermutlich an zwei Hauptfaktoren: Zum einen wurden sie von jenen, welche schon bislang die Grünen in den Gemeinderat wählten offenbar bestätigt (aber was konkret?) in ihrer Arbeit und zum anderen wird nun mal (ja auch von Mauranten und Akademikern) großteils aus dem Bauch heraus gewählt. Und die grünen Wahlplakate waren nun mal einfach die schönsten.</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Meinl-Reisinger-IMG_2213.jpg"><img class="size-medium wp-image-16306 alignleft" title="Meinl-Reisinger IMG_2213" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Meinl-Reisinger-IMG_2213-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>Die Neos mit Beate Meinl Reisinger wären heute bereits Geschichte, wären sie auch in Wien nicht gewählt worden. Diesmal hat es jedoch (zwar schlechter als erwartet, aber immerhin) erwartungsgemäß geklappt. Es ist gut, dass sie genauso wie Rote, Grüne, Schwarze und Blaue im Gemeinderat vertreten sind: eine bunte und vielfältige Parteienlandschaft ist in jedem Fall begrüßenswert. Und vielleicht gibts ja sogar eine Dreierkoalition mit den Neos.</p>
<p>Die SPÖ wird nun in den kommenden Wochen Gespräche und Koalitionsverhandlungen führen. Es ist zu wünschen, dass die Wienert Politik in Zukunft besser wird, dass sie nicht nur auf oberflächliche Wohlfühlpakete setzt, sondern echte Reformen (anstatt kostspielige Prestigeprojekte) zugunsten der gesamten Bevölkerung angeht.</p>
<p>Eines aber bleibt beunruhigend beängstigend von dieser Wahl:<br />
Angst lähmt und hindert daran, Politik und Zukunft aktiv zu gestalten.<br />
Und trotzdem ist in Wien Angst offenbar der stärkste Motor so oder anders zu wählen: Angst vor Fremden, Angst vor den Blauen oder ganz einfach nur die Angst, dass sich auch nur das Geringste ändern könnte, wenn man anders wählt als bisher. Das finde ich äußerst bedenklich und problematisch.</p>
<p>Tja: Wien ist und bleibt eben anders: Es wird hier immer sein, wie&#8217;s immer war. Und Basta!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Alle-Parteien-IMG_2292.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-16308" title="Alle Parteien IMG_2292" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Alle-Parteien-IMG_2292-300x235.jpg" alt="" width="300" height="235" /></a></p>
<p>Weitere Kommentare und Infos zur Wiener Stadtpolitik:</p>
<p><a title="Raunz net! Wähl!" href="http://www.redakteur.cc/raunz-net-waehl-kommentar/" target="_blank">Raunz net! Wähl! &#8211; Vor-Wahl-Kommentar 2015</a></p>
<p><a title="Vorwahlkommentar 2010" href="http://www.redakteur.cc/es-muss-anders-werden-in-wien/" target="_blank">Es muss anders werden:  Vorwahlkommentar 2010</a></p>
<p><a title="Fotos: Wiener Gemeinderatswahl" href="http://www.redakteur.cc/wiener-gemeinderatswahl-eindrucke-in-bildern/" target="_blank">Wiener Gemeinderatswahl 2010: Eindrücke in Bildern (Fotos)</a></p>
<p><a title="Die Hoffnung stirbt zuletzt" href="http://www.redakteur.cc/die-hoffnung-stirbt-zuletzt/" target="_blank">Die Hoffnung stirbt zuletzt: Kommentar zum Wahlergebnis 2010</a></p>
<p><a title="Endergebnis Wienwahl 2010" href="http://www.redakteur.cc/vorlaufiges-endergebnis-der-wiener-gemeinderatswahl-inklusive-briefwahlstimmen/" target="_blank">Wiener Wahl-Endergebnis 2010</a></p>
<p><a title="Wer rot-grün säht, wird tiefblau ernten" href="http://www.redakteur.cc/kommentar-zu-rot-gruen-in-wien/" target="_blank">Wer rot-grün säht, wird tiefblau ernten: Kommentar zur Wiener Koalition 2010</a></p>
<p><a title="rot-grün lässt Wiens Einwohner bluten" href="http://www.redakteur.cc/rot-gruen-laesst-wiens-einwohner-bluten/" target="_blank">rot-grün lässt Wiens Einwohner bluten</a></p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.redakteur.cc%2Fsieg-der-angst-analyse-zur-wien-wahl-2015%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe>]]></content:encoded>
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		<title>Raunz net! Wähl! (Vorab-Kommentar zur Wien-Wahl 2015)</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Oct 2015 23:32:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Countdown zur Wienwahl läuft in vollen Touren: Und: Was vor einigen Jahren noch undenkbar schien: Jetzt gibts es tatsächlich ein &#8220;Duell&#8221; um den prestigeträchtigen Wiener Bürgermeister-Sessel, auch wenn es sich hier auf beiden Seiten mehr um eine Angst-Show (davor, dass der jeweils andere Nummer 1 werden könnte) als um einen ernsthaften Politwechsel handelt: Auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Haeupl-Strache.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-16283" title="Haeupl-Strache" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Haeupl-Strache-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>Der Countdown zur Wienwahl läuft in vollen Touren: Und: Was vor einigen Jahren noch undenkbar schien: Jetzt gibts es tatsächlich ein &#8220;Duell&#8221; um den prestigeträchtigen Wiener Bürgermeister-Sessel, auch wenn es sich hier auf beiden Seiten mehr um eine Angst-Show (davor, dass der jeweils andere Nummer 1 werden könnte) als um einen ernsthaften Politwechsel handelt:</p>
<p>Auch wenn Hans Christian Strache (FPÖ) aufgrund der allgemeinen Unzufriedenheit (und nicht nur wegen der aktuellen Flüchtlingskrise) mit den &#8220;Mächtigen&#8221; mit einem hohen Protestpotential (jedenfalls über 30%) rechnen kann (wie ich bereits nach den letzten Wiener Wahlergebnis 2010 schrieb: <a title="Elmar Leimgruber zur rotgrünen Koalition in Wien" href="http://www.redakteur.cc/kommentar-zu-rot-gruen-in-wien/" target="_blank">&#8220;Wer rotgrün säht, wird tiefblau ernten&#8221;</a>): <span id="more-16272"></span></p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Haeupl-Gspuer.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-16290" title="Haeupl-Gspuer" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Haeupl-Gspuer-228x300.jpg" alt="" width="228" height="300" /></a>Selbstverständlich wird wiederum Michael Häupl (SPÖ) die meisten Stimmen in Wien erhalten und eine Dreierkoalition (wohl rot-schwarz-pink) bilden: selbstverständlich ohne FPÖ. Die jeweiligen Appelle, ja den eigenen Kandidaten zu wählen, um den Konkurrenten zu verhindern, entbehren also jeglicher Grundlage, sollen also nur die jeweils eigenen Sympathisanten dazu motivieren, an der  Wahl teilzunehmen und schaden letztlich den anderen in Wien antretenden Parteien. Ich unterstütze dieses künstlich hochgezüchtete Duell daher nicht.</p>
<p>Während Häupl, der seit 21 Jahren (!) Wiener Bürgermeister ist, im Wahlkampf sein &#8220;Gspür für Wien&#8221; (bereits 2010 waren viele seiner ex-Genossen zur FPÖ übergelaufen), neue Wohnungen und Arbeitsplätze plakatiert (das hätte er übrigens auch bislang schon machen können),  plädiert Strache dafür, im Sinne einer &#8220;Oktober-Revolution&#8221; so zu wählen, wie man denkt und plakatiert gegen die Ausgrenzung. Wer schließlich von den Menschen als glaubwürdiger empfunden wird &#8211; der Amtsinhaber oder der Herausforderer- wird sich am Wahlergebnis zeigen. Deren Duell will ich im Vorfeld der Wahl hier nicht kommentieren, da die beiden sowieso den Wahlkampf und die Öffentlichkeit dominieren.</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Strache-Stenzel.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-16289" title="Strache-Stenzel" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Strache-Stenzel-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a>Dieser inszenierte Angst-Zweikampf zwischen Häupl und Strache in Wien wird aber -so spannend er auch ist- dazu führen, dass die anderen in Wien antretenden Parlamentsparteien vermutlich zunehmend übersehen werden. Die beiden Duellierenden liegen in den Umfragen nämlich jeweils bei weit über 30 Prozent, wodurch für die restlichen Parlamentsparteien (ÖVP, Grüne und NEOS) gesamt nur mehr zwischen 40 oder gar nur mehr 30 Prozent übrigbleiben. Die weiteren bei dieser Wienwahl (ganz Wien) vertretenen Parteien seien an dieser Stelle nur kurz namentlich erwähnt: Andas (KPÖ, Piraten Extrem-Grüne und weitere Linke) WWW (Wir wollen Wahlfreiheit, unterstützt von Stronach-Partei) und GFW (Gemeinsam für Wien: &#8220;Türkenpartei&#8221; für Migranten). Zudem kandidieren in diversen Bezirken noch einzelnen Gruppierungen, am häufigsten die bei einer Gemeinderatswahl (mangels Umsetzungsmöglichkeit irrelevante) EUAS (EU-Austrittspartei).</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Juraczka-Vernunft-G.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-16291" title="Juraczka Vernunft G" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Juraczka-Vernunft-G-224x300.jpg" alt="" width="224" height="300" /></a>Leidtragende des Duells in Wien wird nach meiner Einschätzung bedauerlicherweise vor allem die ÖVP sein. Endlich bringt sie sich unter Manfred Juraczka auch aktiv in die Wiener Politik und in den Wahlkampf ein, will einen bürgerlichen Kurswechsel und bietet nach eigenen Angaben die &#8220;Antwort in schwierigen Zeiten&#8221;: Sie will 25.000 neue Jobs schaffen (was sie natürlich nur kann, wenn sie mitregiert), das Gymnasium ausbauen, sich für Familien einsetzen und mit Vernunft die Wirtschaft fördern. Dieser Neubeginn mit der ÖVP würde Wien vermutlich gut tun: Und auch die offensichtliche Verjüngung ihrer Kandidaten, allen voran der erst 25-jährige charismatische Spitzenkandidat im Bezirk Favoriten: <a title="Nico Marchetti" href="http://www.redakteur.cc/vom-pisa-rebell-zum-polit-aufsteiger/" target="_blank">Nico Marchetti</a>, der mit seiner <a title="Nico gegen Goliath" href="https://www.facebook.com/nicogegengoliath" target="_blank">Facebook-Aktion &#8220;Nico gegen Goliath&#8221;</a> unter dem Motto &#8220;Geht nicht gibts nicht&#8221;) für gehöriges Aufsehen sorgt.</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Stenzel-Figl.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-16285" title="Stenzel-Figl" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Stenzel-Figl-300x204.jpg" alt="" width="300" height="204" /></a>Alles was die Wiener ÖVP unter Manfred Juraczka in diesem Wahlkampf anstrebt (sofern man Wahlversprechen grundsätzlich ernstnehmen kann), ist durchaus lobens- und fördernswert, nur würde ich mir ihr entschiedeneres und lautereres Auftreten für ihre Ziele wünschen: wer zu leise ist, wird zu leicht überhört und daher auch nicht gewählt. Dadurch dass die ÖVP aktuell aber nicht in der Wiener Stadtregierung sitzt, wäre gerade diese Wahl die Chance für einen selbstbewussten Neubeginn im Rathaus.</p>
<p>Und am Rande erwähnt: Dass die ÖVP-Chefin des 1. Wiener Bezirks, Ursula Stenzel, nun nach ihrer Demontage zur FPÖ gewechselt wird, darf ihr keiner verübeln: Bei aller Sympathie für eine Verjüngung der oft als vertaubt Volkspartei: Bei den vergangenen Wahlen 2010 kassierte sie immerhin 617 Vorzugsstimmen, während der damalige Zweitgereihte und heutige Spitzenkandidat Markus Figl nur 174 erhielt.</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Vassilakou.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-16286" title="Vassilakou" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Vassilakou-217x300.jpg" alt="" width="217" height="300" /></a>Die Wiener Grünen unter Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou, welche bislang mit Michael Häupls SPÖ mitregierten, waren in diesen Jahren (wie von mir schon 2010 prognostiziert) großteils gezwungen, Häupls Politik mitzutragen und umzusetzen. Die Einführung des 365 Euro-Jahrestickets für die Wiener Öffis war zweifelsohne eine gute Idee, <a title="Info und Kommentar über Nacht-Ubahn und Öffi-Ticketpreis" href="http://www.redakteur.cc/wiener-volksbefragung-doch-mehrheit-fur-24-stunden-u-bahn-am-wochenende/" target="_blank">aber genau diese realistische Vision hatte ich auch schriftlich schon im Februar 2010</a>. Und halbherzige grüne Umsetzung einer autofreien Mariahilferstraße ist auch immer noch sehr umstritten. Will man also tatsächlich diese sonderbare Allianz zwischen rot und grün fortsetzen? Nur die schönsten Wahlplakate allein reichen nicht. Oder doch?</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Meinl-Reisinger.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-16287" title="Meinl-Reisinger" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Meinl-Reisinger-237x300.jpg" alt="" width="237" height="300" /></a>Die Neos unter Beate Meinl-Reisinger sind genauso wie die Bundespartei ein Sammelsurium unterschiedlichster Standpunkte, welche im Prinzip das gesamte Spektrum an Meinungen vom wirtschaftsliberalen Rand der SPÖ über den linksliberalen Bereich der ÖVP über Wirtschaftsgrüne bis hin zu Autonomen alles irgendwie alles abdeckt:</p>
<p>Einerseits möchte man mit undefinierter Bildung punkten, andererseits aber gibts letztlich nur ein Ziel für die Wiener Neos: in eine Koalition mit Häupls SPÖ einzutreten, ist dieser gegenüber also handzahm, während man Hans Christian Strache und seine FPÖ zum Feind erklärt. Mitregieren zu wollen an sich ist legitim, aber sich als Neuling am glatten Wiener Polit-Parkett mit Anti-Strache-Wahlkampfgetöse und wenig Programm der SPÖ an den Hals zu schmeissen, ist einem peinlichen Eigentor gleichzusetzen. Dadurch werden die Neos vermutlich weniger gewählt, als ihrem eigentlichen Potential in Wien entsprechen würde.</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/stimmenstattverstummen.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-16288" title="stimmenstattverstummen" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/stimmenstattverstummen-224x300.jpg" alt="" width="224" height="300" /></a>An dieser Stelle wage ich eine vorsichtige Prognose für die Wiener Gemeinderatswahlen 2015:<br />
SPÖ: 35,4% (2010: 44,2%)<br />
FPÖ: 34,0% (27%)<br />
ÖVP: 10,1%<br />
Grüne: 11,9%<br />
Neos: 5,6%<br />
GFW: 1,9%<br />
Andas: 0,9%<br />
WWW: 0,2%</p>
<p>Abschließend noch mein Appell:<br />
Jede Wahl ist besser als keine Wahl. Daher:<br />
Raunz net! Wähl!</p>
<p>Seien Sie ein überzeugter Demokrat und nützen Sie Ihre Chance: <a title="Wien wills wissen" href="http://www.wienwillswissen.at/startseite.html" target="_blank">Gehen Sie zur Wahl und bestimmen Sie mit</a>, wer Wien in den kommenden Jahren regieren soll.<br />
<a title="Wahlkabine.at/Wienwahl" href="http://wahlkabine.at/ltw2015wien" target="_blank">Zur Orientierungshilfe, welche Standpunkte von Ihnen sich mit welchen Parteien antretenden Parteien denken, gibts übrigens wahlkabine.at</a></p>
<p>Nur wer wählt, entscheidet mit. In diesem Sinne: Treffen Sie eine Gute Wahl!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Weitere Infos und Kommentare zur Wienwahl:</p>
<p><a title="Vorwahlkommentar 2010" href="http://www.redakteur.cc/es-muss-anders-werden-in-wien/" target="_blank">Es muss anders werden:  Vorwahlkommentar 2010</a></p>
<p><a title="Fotos: Wiener Gemeinderatswahl" href="http://www.redakteur.cc/wiener-gemeinderatswahl-eindrucke-in-bildern/" target="_blank">Wiener Gemeinderatswahl 2010: Eindrücke in Bildern (Fotos)</a></p>
<p><a title="Die Hoffnung stirbt zuletzt" href="http://www.redakteur.cc/die-hoffnung-stirbt-zuletzt/" target="_blank">Die Hoffnung stirbt zuletzt: Kommentar zum Wahlergebnis 2010</a></p>
<p><a title="Endergebnis Wienwahl 2010" href="http://www.redakteur.cc/vorlaufiges-endergebnis-der-wiener-gemeinderatswahl-inklusive-briefwahlstimmen/" target="_blank">Wiener Wahl-Endergebnis 2010</a></p>
<p><a title="Wer rot-grün säht, wird tiefblau ernten" href="http://www.redakteur.cc/kommentar-zu-rot-gruen-in-wien/" target="_blank">Wer rot-grün säht, wird tiefblau ernten: Kommentar zur Wiener Koalition 2010</a></p>
<p><a title="rot-grün lässt Wiens Einwohner bluten" href="http://www.redakteur.cc/rot-gruen-laesst-wiens-einwohner-bluten/" target="_blank">rot-grün lässt Wiens Einwohner bluten</a></p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.redakteur.cc%2Fraunz-net-waehl-kommentar%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Was bleibt vom 60. Eurovision Song Contest in Wien?</title>
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		<pubDate>Mon, 25 May 2015 23:03:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jetzt wo selbst die ESC-Bühne in der Wiener Stadthalle in Windeseile schon wieder abgebaut und eingeschmolzen wird, bleibt eine gewisse Leere zurück in Wien. Ein Jahr lang wurde hingefiebert auf das große Ereignis, dass Österreich -dank Conchita Wurst- nach so vielen Jahren endlich wieder Austragungsort des wichtigsten musikalischen Events der Welt sein darf: für den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/ESC-IMG_6004.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-16154" title="ESC IMG_6004" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/ESC-IMG_6004.jpg" alt="" width="340" height="255" /></a>Jetzt wo selbst die ESC-Bühne in der Wiener Stadthalle in Windeseile schon wieder abgebaut und eingeschmolzen wird, bleibt eine gewisse Leere zurück in Wien. Ein Jahr lang wurde hingefiebert auf das große Ereignis, dass Österreich -dank <a title="Conchita Wurst" href="http://www.amazon.de/Conchita-Wurst/e/B00KBVVFXY/ref=as_li_ss_tl?_encoding=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;linkCode=ur2&amp;site-redirect=de&amp;tag=elmarswunderb-21" target="_blank">Conchita Wurst</a>- nach so vielen Jahren endlich wieder Austragungsort des wichtigsten musikalischen Events der Welt sein darf: für den 60. Jubiläums-<a title="Eurovision Song Contest" href="http://www.amazon.de/s/ref=as_li_ss_tl?_encoding=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;field-keywords=eurovision%20song%20contest%202015&amp;linkCode=ur2&amp;site-redirect=de&amp;sprefix=Eurovision%20Song%2Cpopular%2C187&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;url=search-alias%3Dpopular" target="_blank">Eurovision Song Contest</a>:</p>
<p>Unzählige Freiwillige haben sich sogar eigens für diesen Zeitraum Urlaub genommen, um nicht nur im Publikum mit dabei zu sein, sondern als freiwillige Helfer. So viel Idealismus kommt selten vor, zumal es sich hier ja nicht um eine Charity handelt: Respekt.<span id="more-16114"></span></p>
<p>Nicht nur die internationalen Organisatoren, Teilnehmer und auch die zahlreichen Gäste aus aller Welt waren voll des Lobes für die Gastfreundschaft und das österreichische Planungs- und Organisationsteam, welches eine Produktion der Superlative auf die Bühne (die Bühne selbst ist auch ein Meisterwerk) brachte und damit wieder mal der führenden Rolle Österreichs als Musikland voll entsprach. Allein in Österreich selbst waren bis zu 1,9 Mio. Menschen beim Finale vor dem Fernseher (weltweit bis zu 200 Mio.), um dem Großevent zu folgen, insgesamt wurde die Show in 45 Länder weltweit übertragen, nun erstmals auch nach China. Dennoch: Wieso gleich drei Moderatorinnen, die beinahe nichts zu sagen hatten in der Show? Die charismatische Tirolerin Mirjam Weichselbraun hätte vollkommen gereicht.</p>
<p>Und das Ziel war heuer ganz besonders &#8220;Building Bridges&#8221;, Musikbeiträge aus den verschiedenen europäischen Staaten (und erstmals mit Australien), die Brücken bauen sollte auch zwischen den einzelnen Ländern: niemand gegen niemand und alle für die Musik und für ein gemeinsames Europa, für die Einheit in der Vielfalt. Dass der ORF dem Verantwortlichen für den ESC in Österreich und Botschafter für die Vielfalt, Conchita, aber in der Liveübertragung dessen Kurzkonzert in der Stadthalle einfach kurzerhand durch Werbeeinschaltungen ersetzte, ist wohl ein Zeichen dafür, dass es dem ORF vorrangig offensichtlich nicht um die Künstler geht, sondern um seine eigene Kohle.</p>
<p>Dennoch: Eines war in diesem Jahr im Voting ganz besonders offenbar: die alten historischen Blöcke in Europa existieren nach wie vor, was sich besonders beim Wahlverhalten von Staaten des ehemaligen Jugoslawien und der ehemaligen Sowjetunion zeigt: da geht es leider immer noch weniger darum, wer die herausragendsten Künstler sind, welche nun auftreten, sondern vielmehr darum, aus welchem Land sie kommen. Und so wählt man sich eben vielfach (wohl aus alter historischer Tradition heraus) als geografische Nachbarn gegenseitig die meisten Punkte. Dass so niemals ein objektives Ergebnis zustande kommen kann, erklärt sich von selbst. Bei den Vergabekriterien ist daher dringender Handlungsbedarf seitens der Organisatoren angebracht. Da freut mich sich, dass wenigstens die Performance des Ausnahmepercussionisten <a title="Martin Grubinger" href="http://www.amazon.de/s/ref=as_li_ss_tl?_encoding=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;field-artist=Martin%20Grubinger&amp;linkCode=ur2&amp;search-alias=music-de&amp;site-redirect=de&amp;tag=elmarswunderb-21" target="_blank">Martin Grubinger</a> ausgestrahlt wurde, wenn man ihn auch eigentlich live als Musiker erleben muss: Das ist saugeil.</p>
<p>Was dennoch natürlich nicht geht, ist aufgrund politischer Vorkommnisse einen ESC-Teilnehmer auszubuhen, wie das offenbar der Kandidatin aus Russland widerfahren ist: Der Eurovision Song Contest steht für Vielfalt in der Musik und für gemeinsam und nicht für dagegen.</p>
<p>Dass Österreich (trotz guter internationaler Jury-Bewertung) so schlecht abschnitt, ist leider ein Wermutstropfen: Die Nummer &#8220;I&#8217;m Yours&#8221; ist meines Erachtens besser als so manche andere Ballade im Wettbewerb und sie wurde von den <a title="The MakeMakes" href="http://www.amazon.de/gp/product/B00X0EIRO4/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B00X0EIRO4&amp;linkCode=as2&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;linkId=TQXOYFO6CBRVGSQH" target="_blank">MakeMakes</a> auch gut performt. Ihr schlechtes Abschneiden im Voting ist daher -rein musikalisch betrachtet- nicht nachvollziehbar. Genauso bedauere ich auch das frühzeitige Ausscheiden Finnlands, Irlands und besonders der Schweiz.</p>
<p>Ich gratuliere <a title="Mans Zelmerlöw" href="http://www.amazon.de/M%C3%A5ns-Zelmerl%C3%B6w/e/B001LI7AY4/ref=as_li_ss_tl?_encoding=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;linkCode=ur2&amp;site-redirect=de&amp;tag=elmarswunderb-21" target="_blank">Mans Zelmerlöw</a>, dem diesjährigen Charm-Gewinner des Eurovision Song Contest, aber wirklich zufrieden bin ich mit dem Ergebnis nicht: Sein Song &#8220;Heroes&#8221; ist mir leider zu mainstream-langweilig, das macht ein sehr sympathisch wirkender Sänger mit Laser-Grafiken-Unterstützung auch nicht wett: bin ja gespannt, ob er wenigstens die Spitzen der europäischen Charts erreichen wird. An sich hätte in diesem Jahr in jedem Fall der Beitrag &#8220;Grande Amore&#8221; der italienischen Poptenöre <a title="Il Volo" href="http://www.amazon.de/s/ref=as_li_ss_tl?_encoding=UTF8&amp;__mk_de_DE=%C3%83%C2%85M%C3%83%C2%85Z%C3%83%C2%95%C3%83%C2%91&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;linkCode=ur2&amp;qid=1432670036&amp;rh=n%3A255882%2Cp_32%3AIl%20Volo&amp;site-redirect=de&amp;sort=date-desc-rank&amp;tag=elmarswunderb-21" target="_blank">Il Volo</a> eindeutig gewinnen müssen: <a title="Il Volo in der Publikumsgunst weit vorn" href="http://songcontest.orf.at/stories/2712957/" target="_blank">So votete das begeisterte Publikum Il Volo mit 80 PUnkten Vorrang auf den ersten Platz: </a>Die Jurys der einzelnen Länder waren aber trotz einer großartigen und bravourös interpretierten Komposition aber offenbar anderer Meinung. Auf den weiteren Spitzenplätzen hätte ich mir übrigens die Schweiz, Israel, Großbritannien und vor allem Lettland und Serbien gewünscht und ja: Österreich wenigstens in den Top 10.</p>
<p>Aber was bleibt jetzt vom Eurovision Song Contest? Ist Österreich dadurch weltoffener und toleranter geworden? Ich hoffe doch sehr: Sind Sie Sie für ein Österreich, in dem es immer noch mehr Vorschriften und Möglichkeiten der Überwachung gibt und wo der einzelne Mensch immer unfreier wird? Oder wünschen Sie sich nicht vielmehr ein offenes Österreich und eine offene Gesellschaft, wo jeder so leben kann, wie er es für richtig hält, sofern er anderen damit nicht schadet? Ich plädiere für ein Leben in Freiheit, wo jeder Mensch selbst über sein Leben bestimmen kann, ohne dass Gesetze oder Gesellschaft ihn in irgendwelche (zu oft auch medial forcierten) konformen Massenzwänge stecken wollen und wo alle Menschen in ihrer Verschiedenheit und Vielfalt auch ihre Meinung frei äußern können: Wer Toleranz fordert, muss sie auch (jenen, die entgegengesetzt denken) gewähren und zwar genausoweit uneingeschränkt, als sie anderen nicht schadet. Ich bin dafür!</p>
<p>Wenn das vom Eurovision Song Contest bleibt, bin ich zuversichtlich, dass wir einer guten Zukunft entgegen gehen.</p>
<p>Und hier sind interne (mitten im Publikum fotografiert) Eindrücke in Bildern (Fotos) vom 60. Eurovision Song Contest in Wien:<br />

<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/esc-img_6038/' title='ESC IMG_6038'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/ESC-IMG_6038-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="ESC IMG_6038" title="ESC IMG_6038" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/esc-p1000662/' title='ESC P1000662'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/ESC-P1000662-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="ESC P1000662" title="ESC P1000662" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/rathausplatz-img_5908/' title='Rathausplatz IMG_5908'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Rathausplatz-IMG_5908-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Rathausplatz IMG_5908" title="Rathausplatz IMG_5908" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/esc-img_6132/' title='ESC IMG_6132'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/ESC-IMG_6132-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="ESC IMG_6132" title="ESC IMG_6132" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/esc-p1000532/' title='ESC P1000532'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/ESC-P1000532-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="ESC P1000532" title="ESC P1000532" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/conchita-img_5991/' title='Conchita IMG_5991'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Conchita-IMG_5991-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Conchita IMG_5991" title="Conchita IMG_5991" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/rathausplatz-img_5848/' title='Rathausplatz IMG_5848'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Rathausplatz-IMG_5848-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Rathausplatz IMG_5848" title="Rathausplatz IMG_5848" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/italien-p1000607/' title='Italien P1000607'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Italien-P1000607-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Italien P1000607" title="Italien P1000607" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/esc-p1000512/' title='ESC P1000512'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/ESC-P1000512-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="ESC P1000512" title="ESC P1000512" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/grubinger-p1000623/' title='Grubinger P1000623'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Grubinger-P1000623-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Grubinger P1000623" title="Grubinger P1000623" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/conchita-moderatorinnen-p1000546/' title='Conchita + Moderatorinnen P1000546'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Conchita-+-Moderatorinnen-P1000546-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Conchita + Moderatorinnen P1000546" title="Conchita + Moderatorinnen P1000546" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/russland-p1000598/' title='Russland P1000598'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Russland-P1000598-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Russland P1000598" title="Russland P1000598" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/esc-p1000500/' title='ESC P1000500'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/ESC-P1000500-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="ESC P1000500" title="ESC P1000500" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/esc-kunstler-deck-p1000658/' title='ESC Künstler-Deck P1000658'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/ESC-Künstler-Deck-P1000658-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="ESC Künstler-Deck P1000658" title="ESC Künstler-Deck P1000658" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/conchita-arabella-p1000584/' title='Conchita, Arabella P1000584'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Conchita-Arabella-P1000584-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Conchita, Arabella P1000584" title="Conchita, Arabella P1000584" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/conchita-p1000519/' title='Conchita P1000519'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Conchita-P1000519-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Conchita P1000519" title="Conchita P1000519" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/italien-img_5905/' title='Italien IMG_5905'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Italien-IMG_5905-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Italien IMG_5905" title="Italien IMG_5905" /></a>
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<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/mans-img_6108/' title='Mans IMG_6108'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Mans-IMG_6108-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Mans IMG_6108" title="Mans IMG_6108" /></a>
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<a href='http://www.redakteur.cc/was-bleibt-vom-wiener-eurovision-song-contest/lettland-p1000595/' title='Lettland P1000595'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Lettland-P1000595-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Lettland P1000595" title="Lettland P1000595" /></a>
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</p>
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		<title>Gemeinnützigkeit als Megatrend gegen Ego-Wahn?</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Nov 2014 22:43:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Liegt die Zukunft unserer modernen Gesellschaft im Ego-Wahn? Oder vielmehr im Gemeinschaftssinn? Dieser Frage geht eine aktuelle Trendstudie des Wiener Zukunftsinstitut nach, welche gestern, Montag, von der Vinzenz-Gruppe präsentiert wurde. Gemeinnützige Initiativen liegen demnach aktuell im Trend und je rauer der Wind weht, umso öfter bilden sich Netzwerke der Selbsthilfe. Das neue gesellschaftliche Motto der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liegt die Zukunft unserer modernen Gesellschaft im Ego-Wahn? Oder vielmehr im Gemeinschaftssinn? Dieser Frage geht eine aktuelle Trendstudie des Wiener Zukunftsinstitut nach, welche gestern, Montag, von der Vinzenz-Gruppe präsentiert wurde.</p>
<p>Gemeinnützige Initiativen liegen  demnach aktuell im Trend und je rauer der Wind  weht, umso öfter bilden sich  Netzwerke der Selbsthilfe. Das neue gesellschaftliche Motto der Zukunft lautet nun: &#8220;Vom Ich zum Wir&#8221; als Antwort auf die egogetriebene &#8220;Superidividualisierung&#8221; der Menschen, aber anders als erwartet. &#8220;Schon  während der Arbeit zur Studie zeigte sich, dass die Basis  unserer  modernen Gesellschaft die Struktur komplexer Netzwerke ist -und  das  diametral anders, als bisher gedacht wurde&#8221;, erklärt Studienautor  Harry  Gatterer vom Zukunftsinstitut Österreich. &#8220;Das führt zu  Veränderungen,  die unsere Gesellschaft auf den Kopf stellen.&#8221;<span id="more-15732"></span>Gemeinnützigkeit  ist demnach in erster Linie als Haltung oder Zugang  zu verstehen, und  nicht als Organisationsform. Die epochale  Verschiebung unserer  gesellschaftlichen Grundstrukturen, von getrennten  Funktionssystemen hin  zu komplexen Netzwerken, erfordert auch eine  fundamentale Anpassung  unseres Denkens. Patentlösungen sind out.  Vielfältige Denkansätze sind  in. Statt &#8220;endweder-oder&#8221; darf es auch  &#8220;sowohl-als-auch&#8221; sein.  Materielle Werte verlieren zunehmend an  Relevanz gegenüber durch  Beteiligung bestimmte Werte.</p>
<p>Üblicherweise  unterteilte man noch die Organisation der  Gesellschaft in  getrennte Funktionssysteme und geht dabei von drei  zentralen Sektoren  aus: Politik, Markt und Non-Profit-Organisationen.  Die Gemeinnützigkeit  wird gemeinhin dem 3. Sektor zugeordnet. Dieses &#8211;  trennende &#8211; Denken  erweist sich nun als überholt, wie die Zukunftsanalyse  offenlegt. &#8220;Es  etabliert sich vielmehr gerade ein vierter Sektor, der  die bisherigen  drei Sektoren vereint und darüber hinausgeht&#8221;,  beschreibt Michael  Heinisch, Geschäftsführer der Vinzenz Gruppe und  Auftraggeber der  Trendstudie. &#8220;Die Kernleistung dieses vierten Sektors  besteht aus klugem  Vernetzen und dem Entwickeln von Lösungsansätzen für  drängende Probleme  unserer Gesellschaft.&#8221;</p>
<p>Die  klassischen Sektoren &#8211; jedenfalls &#8220;Staat&#8221; und &#8220;privat&#8221; -brauchen die  Gemeinnützigkeit, um auch künftig noch ihre Aufgaben für die Mehrheit  zufriedenstellend erfüllen zu können. Gemeinnützigkeit trägt immer  stärker dazu bei, die großen Herausforderungen in den Bereichen  Soziales, Gesundheit, Bildung, Umwelt und Kultur in einer vernetzter  werdenden Gesellschaft zu bewältigen.</p>
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		<title>Erhebend: Das Musical &#8220;Les Miserables&#8221; in Linz</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Oct 2014 22:08:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich sage das zwar ungern, aber in Wien gabs in den letzten Jahren kaum wirklich große Musical-Aufführungen, Produktionen, welche (mit Ausnahme von Sweeney Todd in der Volksoper) die Bezeichnung Größe wahrlich verdienen würden. Dabei war Wien mal DIE Musicalhauptstadt des europäischen Festlands, jedenfalls im deutschsprachigen Raum. Umso erfreulicher ist es dann, wenn das neue Musiktheater [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Les-Miserables-Linz-IMG_5857.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-15722" title="Les Miserables Linz IMG_5857" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Les-Miserables-Linz-IMG_5857.jpg" alt="" width="454" height="302" /></a>Ich sage das zwar ungern, aber in Wien gabs in den letzten Jahren kaum wirklich große Musical-Aufführungen, Produktionen, welche (mit Ausnahme von <a title="Sweeney Todd" href="http://www.redakteur.cc/volksoper-sweeney-todd-musical-kritik/" target="_blank">Sweeney Todd</a> in der Volksoper) die Bezeichnung Größe wahrlich verdienen würden. Dabei war Wien mal DIE Musicalhauptstadt des europäischen Festlands, jedenfalls im deutschsprachigen Raum.</p>
<p>Umso erfreulicher ist es dann, wenn das neue <a title="Landestheater Linz" href="https://www.landestheater-linz.at/" target="_blank">Musiktheater Linz</a>* (übrigens ein Theater mit einer exzellenten Akustik) eines der großartigsten <a title="Musical" href="http://www.redakteur.cc/?s=Musical" target="_blank">Musicals</a> aller Zeiten, <a title="Les Miserables" href="http://www.amazon.de/s/?_encoding=UTF8&amp;__mk_de_DE=%C3%83%C2%85M%C3%83%C2%85Z%C3%83%C2%95%C3%83%C2%91&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;keywords=Les%20Miserables&amp;linkCode=ur2&amp;qid=1414722386&amp;rh=n%3A255882%2Ck%3ALes%20Miserables&amp;site-redirect=de&amp;sort=review-rank&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;linkId=APARXAJDUHNLL2N5" target="_blank">&#8220;Les Miserables&#8221;</a> (von <a title="Claude Michel Schoenberg" href="http://www.amazon.de/s/?_encoding=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;field-keywords=Claude%20Michel%20Schoenberg&amp;linkCode=ur2&amp;rh=i%3Aaps%2Ck%3AClaude%20Michel%20Schoenberg&amp;site-redirect=de&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;url=search-alias%3Daps&amp;linkId=P6FZTYVTHZEXM7TY" target="_blank">Claude Michel Schoenberg</a> und Alain Boubill) auf die Bühne bringt, und zwar nicht einer  sinnlosen pseudo-konzertanten Aufführung oder mit eigentlich überflüssigen 5 Alibi-Musikern im Orchestergraben, sondern mit vollem Orchester, und mit welchem Orchester: Das <a title="Bruckner Orchester Linz" href="http://www.amazon.de/s/?_encoding=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;field-keywords=Bruckner%20Orchester%20Linz&amp;linkCode=ur2&amp;site-redirect=de&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;url=search-alias%3Dpopular&amp;linkId=A6AKSVVY55RMMLGW" target="_blank">Bruckner Orchester Linz</a>, das für seine Kraft und Energie weit über die Grenzen Österreichs bekannt ist, war in Les Miserables unter der grandiosen Leitung von Kai Tietje ein absoluter Hochgenuss, wo wohl selbst die Wiener Philharmoniker vor Bewunderung und Respekt erstaunt wären.<span id="more-15713"></span></p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Bruckner-Orchester-Linz-IMG_5867.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-15723" title="Bruckner Orchester Linz IMG_5867" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Bruckner-Orchester-Linz-IMG_5867.jpg" alt="" width="454" height="300" /></a>Aber damit nicht genug:<a title="Christian Alexander Müller" href="http://www.redakteur.cc/kritik-phantom-der-oper-wien/" target="_blank"> Christian Alexander Müller</a> in der Titelrolle als Jean Valejan ist zwar sicherlich nicht <a title="John Owen-Jones" href="http://www.amazon.de/John-Owen-Jones/e/B0081PQJPQ/?_encoding=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;linkCode=ur2&amp;site-redirect=de&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;linkId=NOGZF35MDOBURFD2" target="_blank">John Owen-Jones</a> oder gar <a title="Colm Wilkinson" href="http://www.amazon.de/s/?_encoding=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;field-keywords=Colm%20Wilkinson&amp;linkCode=ur2&amp;site-redirect=de&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;url=search-alias%3Daps&amp;linkId=T3BN43FSS6KCKCLO" target="_blank">Colm Wilkinson</a>: Dies ist aber nicht nötig. Dennoch ist Müller neben <a title="Reinhard Brussmann" href="http://www.amazon.de/s/?_encoding=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;field-keywords=Reinhard%20Brussmann&amp;linkCode=ur2&amp;rh=n%3A255882%2Ck%3AReinhard%20Brussmann&amp;site-redirect=de&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;url=search-alias%3Dpopular&amp;linkId=N7CUZT3KJZDLPTR4" target="_blank">Reinhard Brussmann</a>, dessen Meilenstein-Interpretation des Jean Valejan in Wien mir wohl ewig in Erinnerung bleiben wird, für mich der einzige Musical-Sänger im deutschsprachigen Raum, der technisch und stimmlich in der Lage ist, diesen außergewöhnlichen Charakter authentisch zu verkörpern. Auch seine hohen Töne klingen natürlich und klar. Dieses hohe Level an musikalischem Können macht ihm so schnell keiner nach.</p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Les-Miserables-IMG_5866_2.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-15724" title="Les Miserables IMG_5866_2" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Les-Miserables-IMG_5866_2.jpg" alt="" width="454" height="340" /></a>Konstantin Zander interpretiert den Javert zwar von anderen bedeutenden Javerts &#8220;kopiert&#8221;, aber dies gelingt ihm mit Bravur und seine Stimme ist beinahe ideal für den gestrengen  Gesetzeshüter. Und es kann nun mal auch nur einen <a title="Norm Lewis" href="http://www.amazon.de/gp/product/B00I9MSMTM/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B00I9MSMTM&amp;linkCode=as2&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;linkId=TGMMDNRAPWIP45RV" target="_blank">Norm Lewis</a> geben.</p>
<p>Ebenfalls gut besetzt in Linz sind die weiblichen Hauptrollen: Kristin Hölck als Fantine, Barbara Obermeier als Cosette, Ariana Schirasi-Fard als Eponine sowie Rob Pelzer und Daniela Dett als die Thenardiers. Alen Hodzovic konnte ich hingegen trotz perfekter Sangeskunst keinesfalls glauben, dass er um seine toten Freunde trauert: Schade eigentlich: &#8220;Dunkles Schweigen an den Tischen&#8221; muss durch Mark und Bein fahren ob der schweren Schicksalsschläge.</p>
<p>Inszenierung (Matthias Davids) und Bühnenbild (Mathias Fischer-Dieskau) im Landestheater Linz könnten kaum besser sein. Und insgesamt betrachtet kann man wohl schwer glücklicher und zufriedener eine Vorstellung verlassen, wie ich sie jetzt in Linz erlebt habe: Genau so muss großes Musical erklingen: ein vorbildliches Orchester und ein rumum harmonisches und stimmiges Ensemble. Und ich kann daher nur jedem empfehlen, &#8220;Les Miserables&#8221; in Linz live zu erleben. Und an die Verantwortlichen in Linz sowie an <a title="Cameron Machintosh" href="http://www.amazon.de/s/?_encoding=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;field-keywords=Cameron%20Mackintosh&amp;linkCode=ur2&amp;rh=i%3Aaps%2Ck%3ACameron%20Mackintosh&amp;site-redirect=de&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;url=search-alias%3Daps&amp;linkId=66MOD5M5LXPFD2K2" target="_blank">Cameron Mackintosh</a> appelliere ich, diese Produktion in jedem Fall als deutschsprachige Gesamtaufnahme auf CD zu verewigen. Und: bitte mehr davon.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>* Meine Kritik bezieht sich auf die &#8220;Les Miserables&#8221;-Aufführung am 24. Oktober 2014</p>
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		<title>Lebensschutz: Eine Million Unterschriften für &#8220;One Of Us&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Sep 2013 22:04:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die EU-weite Bürgerinitiative &#8220;One Of Us&#8221; (Einer von uns) für mehr Lebensschutz und Menschenwürde hat bislang eine Million Unterschriften erhalten. Sie hat damit die notwendige Zahl für Behandlung in EU-Kommission und Parlament erreicht. Die Bürgerinitiative fordert, dass keine EU-Gelder an Projekte oder Initiativen gehen, bei denen menschliche Embryonen zerstört werden; dies gilt etwa für die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/one-of-us.de_.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-15382" title="one-of-us.de" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/one-of-us.de_-300x125.jpg" alt="" width="300" height="125" /></a>Die EU-weite Bürgerinitiative <a title="One Of Us" href="http://www.1-von-uns.de/" target="_blank">&#8220;One Of Us&#8221;</a> (Einer von uns) für mehr Lebensschutz und Menschenwürde hat bislang eine Million Unterschriften erhalten. Sie hat damit die notwendige Zahl für       Behandlung in EU-Kommission und Parlament erreicht.</p>
<p>Die Bürgerinitiative fordert, dass keine EU-Gelder an Projekte oder Initiativen gehen, bei denen menschliche Embryonen zerstört werden; dies gilt etwa für die embryonale Stammzellenforschung, das Klonen von Menschen oder Entwicklungshilfeprogramme, die ausdrücklich die <a title="Abtreibung" href="http://www.redakteur.cc/?s=abtreibung" target="_blank">Abtreibung</a> als Mittel der Familienplanung einbeziehen. <a title="One Of Us unterstützen" href="https://ec.europa.eu/citizens-initiative/ECI-2012-000005/public/index.do?lang=de" target="_blank">Hier kann die Initiative online noch bis 1. Novermber unterschrieben werden.</a><span id="more-15379"></span></p>
<p>Die Österreich-Verantwortliche von &#8220;One of Us&#8221;, Gudrun Kugler, betonte  am Donnerstag gegenüber &#8220;Kathpress&#8221;, dass dieses vorläufige Ergebnis ein  Ansporn für intensives Weitersammeln sein müsse. &#8220;Wir haben trotz  mancher Hürden einen Meilenstein für ganz Europa erreicht. Nun bleibt  das nächste Ziel, auf 1,2 Millionen Stimmen zu kommen, um jedenfalls zu  erwartende ungültige Stimmen auszugleichen&#8221;, so Kugler. In Österreich wurden bislang mehr als 30.000 Unterstützungserklärungen gesammelt.</p>
<p>&#8220;Die EU-Finanzierung aller Aktivitäten, bei denen menschliche Embryonen zerstört, d.h. getötet werden, muß unterbunden werden&#8221;: Die deutsche Koordinatorin der Initiative, Hedwig von Beverfoerde, zeigte sich zufrieden: &#8220;Eine Million Unterstützer in ganz Europa ist ein großartiger Schritt zum besseren Schutz des menschlichen Lebens. Es ist ein doppelter Durchbruch, da wir gleichzeitig in Deutschland das Mindestquorum überschritten haben: seit heute unterstützen über 75.000 Deutsche die Initiative.&#8221; Bis 1. November will die Initiative allein in Deutschland 100.000 Unterschriften erreichen.</p>
<p>Seit dem Vertrag von Lissabon können Bürger erstmals eine Initiative auf EU-Ebene einbringen. Dafür sind EU-weit eine Million Unterschriften nötig, damit EU-Kommission und -Parlament das Anliegen verbindlich behandeln müssen. Eine weitere Erfordernis ist, dass in zumindest sieben Länder eine bestimmte Mindestzahl an Unterstützungen erreichen wird; in Österreich sind das 14.500 Stimmen, in Deutschland etwa 75.000. Elf Länder haben dieses jeweilige Limit bisher erbracht: Österreich, Deutschland, Polen, Italien, Ungarn, Slowakei, Litauen, Niederlande, Spanien, Frankreich und Rumänien.</p>
<p><a title="Marsch für das Leben" href="http://www.marsch-fuer-das-leben.de/" target="_blank">Der diesjährige Marsch des Lebens des deutschen Bundesverbandes Lebensrecht findet übrigens am 21. September in Berlin statt.</a></p>
</div>
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		<title>Ö Arbeitklima-Index: Büro top, Bauarbeiter flop</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Aug 2013 22:03:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer beruflich einer Bürotätigkeit ohne Kundenkontakt nachgeht, ist offenbar in seinem Job am glücklichsten. Dies geht aus dem Österreichischen Arbeitsklima Index hervor. Am unzufriedensten hingegen sind demnach Bauarbeiter. Der Index wird von den Instituten SORA und IFES im Auftrag der Arbeiterkammer (AK) Oberösterreich erhoben. Viele Beschäftigte fühlen sich in ihrem Beruf sehr wohl. Andere sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Ö-Arbeitsklima-Index-2013.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-15296" title="Ö-Arbeitsklima-Index 2013" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Ö-Arbeitsklima-Index-2013-300x222.jpg" alt="" width="300" height="222" /></a>Wer beruflich einer Bürotätigkeit ohne Kundenkontakt nachgeht, ist offenbar in seinem Job am glücklichsten. Dies geht aus dem Österreichischen Arbeitsklima Index hervor. Am unzufriedensten hingegen sind demnach Bauarbeiter. Der Index wird von den Instituten SORA und IFES im Auftrag der Arbeiterkammer (AK) Oberösterreich erhoben.</p>
<p>Viele Beschäftigte fühlen sich in ihrem Beruf sehr wohl. Andere sind weniger glücklich. Das zeigt die neueste Auswertung des Österreichischen Arbeitsklima Index: Den höchsten Indexwert und damit eine Top-3-Platzierung erreichen Büroangestellte ohne Kundenkontakt (118), Geschäftsführer/-innen (117) und Bankangestellte (116). Am anderen Ende der Skala sind Bauarbeiter/-innen (94), Berufskraftfahrer/-innen (97) und Reinigungskräfte (98) zu finden &#8211; sie sind am wenigsten zufrieden. <span id="more-15291"></span></p>
<p>Die signifikantesten Unterschiede zeigen sich bei körperlichen Belastungen: In der Kategorie &#8220;Physischer Stress&#8221; erreichen Bauarbeiter/-innen einen Wert von 58 Punkten, Berufsfahrer/-innen 39 Punkte und Reinigungskräfte immer noch 20 Punkte. Bei den besten Berufen hingegen liegt der Wert nur bei vier bis acht Punkten. Alarmierend: Rund die Hälfte der Bauarbeiter/-innen fühlt sich durch schlechte Gesundheitsbedingungen sowie Unfall- und Verletzungsgefahr ziemlich oder stark belastet!</p>
<p>Auch sehr auffällig ist die Belastung aufgrund fehlender sozialer Einbindung: Acht Prozent der Bauarbeiter/-innen, sieben Prozent der Reinigungskräfte und 16 Prozent der Berufsfahrer/-innen leiden laut AK in ihrem Beruf unter Einsamkeit und Isolation, aber nur ein Prozent der Bank- und Büroangestellten bzw. Geschäftsführer/-innen.</p>
<p>Gute Jobs werden auch durch die Vorgesetzten geprägt: Mit dem Führungsstil sind 84 Prozent der Büroangestellten, aber lediglich 59 Prozent der Bauarbeiter/-innen zufrieden. Auch die subjektiven Zukunftsperspektiven gestalten sich höchst unterschiedlich. Mehr als zwei Drittel in den Top-3-Berufen sind mit ihren Aufstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten zufrieden &#8211; aber gerade etwas mehr als ein Drittel der Beschäftigten in den Jobs mit niedriger Zufriedenheit.</p>
<p>Selbst für Unternehmensberater/-innen ist die Frage, ob sich Beschäftigte vorstellen können, noch einmal in der gleichen Firma anzufangen, ein guter Indikator für das Betriebsklima. Für mehr als 80 Prozent der Büro- und Bankangestellten und Geschäftsführer/-innen ist das sehr gut vorstellbar. Trist schaut es hingegen in der umgekehrten Gruppe aus: 37 Prozent der Berufsfahrer/-innen, 48 Prozent der Reinigungskräfte und sogar mehr als die Hälfte der Bauarbeiter/-innen sagen: Selber Betrieb, nein danke.</p>
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