Wiener Prater hinter Gittern

Das Wiener Riesenrad und der gesamte Wiener Prater gehören neben dem Stephansdom und Schloss Schönbrunn zu den Wahrzeichen der Stadt, die alljährlich unzählige Touristen besuchen.
Dabei ist bereits den meisten Wienern der Prater schon seit Jahren ein Dorn im Auge, für den sie sich nicht ungern schämen, weil er so verwahrlost und „tief“ ist, wahrlich jedenfalls keine Touristenattraktion im eigentlichen Sinn mehr.
Nun gibts in ganz Europa seit Jahren beste Beispiele dafür, wie Vergnügungsparks gut geführt werden, sauber nicht angstauslösend sind: Das lässt sich ganz einfach erreichen, indem man das gesamte Gelände umgittert und Pauschaleintrittspreise verlangt. Mit diesen Halbtages-, Abend-, Tages-, Wochen- Monats und Jahres-Tickets (eventuell noch begünstigt für Bewohner der Stadt) können die Kunden dann je nach Lust und Laune jene Spiele in Anspruch nehmen, die ihnen gefallen.
Mit dem eingenommenen Geldern könnten dann nicht nur neue Attraktionen angekauft werden, sondern Unratablagerungen beseitigt werden und es wäre sozusagen auch dafür gesorgt, dass nur derjenige sich dort aufahltet, der entweder zur Crew gehört oder eben ein zahlender Kunde ist.
Diese Maßnahme würde ich mir und der Stadt Wien wünschen, damit die Lebens- und Unterhaltungsqualität im Prater wieder steigt.

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