Wiener Fiaker ruinieren Straßen

So titelt die Tageszeitung „Österreich“ und beruft sich dabei auf Ursula Stenzel (ÖVP), Bezirksvorsteherin des 1. Wiener Gemeindebezirks rund um den Stephansdom.
Dabei gehts Stenzel nicht -wie die Headline vermuten lässt- darum, die Fiaker, die zum „Inventar“ der Stadt und eine DER Touristenattraktionen ist, abzuschaffen. Sondern sie fordert wohl zu Recht, dass die ansonsten rot (SPÖ) regierte Stadt die Kosten der Straßensanierung im wichtigsten Bezirk Wiens nicht übernehmen möchte.
Mal ganz abgesehen davon, dass 6 Mio. Euro ein geradezu lächerlicher Betrag ist Vergleich zu jenen Straßenschäden, die die unzähligen LKWs in Österreich alljährlich verursachen und die dennoch dafür nicht wirklich zur Kasse gebeten werden: Der 1. Wiener Bezirk ist DAS Zentrum Wiens. Und deswegen, weil da eine Bezirksvorsteherin waltet, die nicht der SPÖ angehört iat das noch lange kein Grund, sich darum weniger finanziell zu kümmern.

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