Mit ‘Verkauf’ getaggte Artikel

Donnerstag, 15. August 2013, von Elmar Leimgruber

Stadt Wien verkauft wieder Gebraucht-Fahrzeuge und -Geräte

Wer besondere Fahrzeuge sucht, könnte jetzt fündig werden: Die Stadt Wien mustert mehrmals im Jahr alte Fahrzeuge und Geräte aus, die auf Grund ihres technischen Zustandes für den städtischen Intensivbetrieb nicht mehr geeignet sind.. Diese werden jedoch nicht sofort verschrottet oder entsorgt, sondern werden zwei- bis dreimal jährlich privaten Interessenten zum Verkauf angeboten.

Nun findet wieder eine derartige Verkaufsaktion statt: Vom 19. – 23. August 2013 können die Fahrzeuge und Geräte von 8.00 bis 14.00 Uhr am Lagerplatz Vösendorf, Triester Str. 6a (Anfahrt stadtauswärts nach der Ketzergasse, vor dem Wiener Tierschutzhaus) besichtigt werden. Eine persönliche Begutachtung vor Ort empfiehlt sich auf jeden Fall, da die Fahrzeuge und Geräte doch großteils reparaturbedürftig und amtlich nicht überprüft sind. Nach dem Verkauf dienen sie in der Regel als Ersatzteilspender, wobei auch hierfür mangels technischer Prüfung keine Gewähr geleistet werden kann.

Als Besonderheit kommen diesmal ein ehemaliger Patiententransporter der Wiener Spitäler sowie eine selbstfahrende Arbeitsmaschine mit Drehleiteraufbau zum Verkauf. Des Weiteren gibt es eine große Anzahl verschiedener Kommunalfahrzeuge, Müllsammelfahrzeuge und diverse Kleingeräte. Der nächste Winter kommt bestimmt: Um hierfür gerüstet zu sein, kann man schon jetzt unzählige Schneeketten und viele Winterdienstgeräte am Lagerplatz begutachten. Alle weiteren Informationen über den Fahrzeugverkauf und eine Übersicht über die zum Verkauf angebotenen Geräte und Fahrzeuge findet man im Internet unter: http://www.wien.gv.at/umwelt/ma48/fuhrpark/fahrzeugverkauf/index.html

Angebote für die Ausstellungsstücke müssen in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift „MA 48-VEAU-12153/2013“ bis spätestens 28. August 2013, 13.00 Uhr in der Magistratsabteilung 48, 1170 Wien, Lidlgasse 5, Objekt 20/Erdgeschoss/Zimmer 4 einlangen. Die Anbotsformulare erhalten sie während der Besichtigungszeiten am Lagerplatz Vösendorf oder als Download auf der Homepage der MA 48. Über eine eigene Kartei können sich Interessenten automatisch über die aktuellen, zum Verkauf gelangenden Gebrauchtfahrzeuge und -geräte informieren lassen. Alles, was dafür nötig ist, ist eine Registrierung über ein Online-Formular.

MA 48: Verkauf gebrauchter Fahrzeuge und Geräte:

Besichtigung 19. – 23. August 2013, jeweils in der Zeit von 8.00 bis 14.00 Uhr

 

Montag, 5. November 2012, von Elmar Leimgruber

Initiative Markt- und Sozialforschung e.V. warnt vor „Deutschland Umfrage“

Aktuell erhalten in Deutschland Bürgerinnen und Bürger einen Brief des „angeblich existierenden“ „Instituts für Erforschung ‚Schuldenkrise der Länder'“ in dem zur Teilnahme an der „Deutschland Umfrage“ aufgefordert wird. In Wirklichkeit handelt es sich hier eindeutig um eine „als Umfrage getarnte Adressdatenakquise“, also um einen „Betrugsversuch“, schreibt hierzu die „Initiative Markt- und Sozialforschung e.V.“., welche vor der Teilnahme an der Deutschland Umfrage und der damit einhergehenden Preisgabe persönlicher Daten eindringlich warnt:

„Es ist davon auszugehen, dass die Daten an Dritte weiterverkauft und für Verkaufs- bzw. Werbeaktivitäten verwendet werden. Die Teilnehmenden müssen daher mit Werbepost und/oder lästigen Werbeanrufen rechnen.“

Institute und Unternehmen, die seriöse Markt- und Sozialforschung betreiben müssen ihre Kontaktdaten angeben, damit die Befragten Rückfragen stellen und sich von der Seriösität der Umfrage überzeugen können. Der Absender der Deutschland Umfrage kann nicht identifiziert werden, da nur eine Postfachadresse angegeben wird.

Bei der Deutschland Umfrage hingegen handelt es sich somit eindeutig um einen Betrugsversuch. Auf der Antwortpostkarte, die auf eigene Kosten zurückgesendet werden soll, werden nur ganz einfache Wissensfragen gestellt. Informationen über die Bürgerinnen und Bürger und ihre Meinung, die im Rahmen wissenschaftlicher Umfragen ausgewertet werden, können somit gar nicht gewonnen werden. Auch stehen diese Fragen in keinerlei Zusammenhang mit dem angekündigten Thema „Euro“.

Ein weiterer Beleg dafür, dass das angebliche „Institut für Erforschung ‚Schuldenkrise der Länder'“ keine seriöse Sozialforschung betreibt: Das Anschreiben und die Antwortpostkarte beinhalten keinen Hinweis darauf, dass die persönlichen Daten nicht zu Werbe- und Verkaufszwecken genutzt und anonymisiert werden. Im Gegenteil: Die Bürgerinnen und Bürger, die die Antwortpostkarte unterschrieben zurücksenden, erklären sich mit den kleingedruckten Teilnahmebedingungen einverstanden. Diese Klausel ermöglicht es den hinter der vorgeblichen Umfrage Stehenden, die persönlichen Daten für Werbezwecke zu gebrauchen und/oder an Dritte weiter zu verkaufen.

Hinter dieser aktuellen vorgetäuschten sozialwissenschaftlichen Umfrage steht also das Anliegen, Adressdaten zu akquirieren, um diese für Werbezwecke zu nutzen. Durch eine an die Teilnahme gekoppelte vermeintliche Verlosung zahlreicher „hochwertiger“ Gewinne soll zur Preisgabe persönlicher Daten verlockt werden.

Die Initiative Markt- und Sozialforschung will die Öffentlichkeit über Markt- und Sozialforschung und deren Unterschied zu Werbung und Verkauf informieren. Weitere Aufgaben sind, die Garantie von Anonymität und Datenschutz zu betonen und den Nutzen von Markt- und Sozialforschung für die Gesellschaft zu verdeutlichen. Träger der Initiative sind die Branchenverbände der Markt- und Sozialforschung: ADM, ASI, BVM und DGOF.

Montag, 29. Oktober 2012, von Elmar Leimgruber

Rettet die Brauerei Kapsreiter!

Eine der ältesten (seit 1590) und renommiertesten Kleinbrauereien Österreichs, Kapsreiter in Schärding (OÖ), schließt Ende dieses Jahres wohl endgültig seine Türen. Dies wurde kürzlich offiziell vom aktuellen Eigentümer, der Harmer Holding bestätigt. Für die 17 bislang in der Brauerei Beschäftigten, die ihren Job verlieren, wurde demnach ein Sozialplan ausgearbeitet.

Viele qualitätsbewußte Biergenießer aus ganz Österreich, vor allem aus Schärding und Umgebung, welche Kapsreiter Bier seit Jahren schätzen und lieben, sind nun sehr besorgt und ersehnen sich den weiteren Betrieb der Brauerei Kapsreiter.

Harmer hatte zwar angekündigt, dass die Marke Kapsreiter weitergeführt und das entsprechende Bier dafür im zweiten Brauereibetrieb des Unternehmens in Grieskirchen gebraut wird: „Grieskirchner ist eine gut geführte Biermarke und ein solides, stabiles Unternehmen“ und mit der Übersiedlung „die Synergien noch besser“ nützen, erklärte ein Sprecher des Unternehmens gegenüber redakteur.cc. Aus dem Umfeld der Brauerei in Schärding heißt es jedoch dazu, dass Grieskirchen -im Gegensatz zur Kapsreiter Brauerei- keine offene Gärführung habe und zudem auch das Brauwasser eine gänzlich andere Qualität als das in Schärding aufweise.

Zudem würden für Kapsreiter aktuell keine Rohstoffe mehr gekauft und daher könne bereits jetzt nur mehr die Sorte „Landbier“ gebraut werden. Daher sei zu befürchten, dass künftighin auch in Grieskirchen nur noch Landbier produziert wird, während andere Sorten, wie beispielsweise das allseits beliebte „Stadtbräu“ (ein naturtrübes Bio-Bier) sowie das Kapsreiter Pils künftig nicht mehr produziert werden. Auf Anfrage von redakteur.cc bei Harmer heißt es dazu wörtlich: „Kapseiter Bier wird aktuell in allen Sorten produziert. Eine Anpassung der Produktpalette ist momentan kein Thema“.

Da Harmer laut Medienberichten seit 2009 erfolglos versucht hatte, seine beiden Brauereien Kapsreiter und Griesskirchner zu verkaufen, ließ das Unternehmen auf Anfrage von redakteur.cc nach den aktuellen Verkaufsverhandlungen wissen: „Warum sollten wir die Marke Kapsreiter jetzt verkaufen?“ Die Frage nach einem Verkauf stelle sich auch für Grieskirchen nicht: „Aktuell gibt es keine Pläne, den Standort Griesskirchen zu veräußern.“ „Wir produzieren Kapsreiter Bier in Grieskirchen“ und: „Meine berufliche Zukunft ist Grieskirchen“.

Im Umfeld der Brauerei Kapsreiter gibt man aber die Hoffnung nicht auf, dass das Traditionshaus vielleicht doch noch zu retten ist. Und so sucht man nach wie vor nach einem Investor für die Brauerei: eine Übernahme sei um zwei Millionen Euro möglich und weitere zwei Millionen seien für Instandhaltungs- und Sanierungsarbeiten nötig. Ein solcher Investor scheint jedoch noch in weiter Ferne. Doch die Hoffnung stirbt zuletzt: Vor kurzem wurde eine eigene Gruppe „Rettet die Brauerei Kapsreiter“ auf Facebook eröffnet, die immer mehr Anhänger findet.

Die Kapsreiter Brauerei war über Generationen hindurch im Besitz der Familie Kapsreiter, bevor sie 1986 an die Ottakringer Brauerei verkauft wurde. Nach internen strategischen Spannungen zwischen den damaligen Eigentümern Gustav Harmer Jr. (dessen Vater seit 1938 Eigentümer von Ottakringer war) und Engelbert Wenckheim mit anschließender Neuausrichtung schied Harmer 1995 aus der Ottakringer Brauerei aus und übernahm schließlich mit seiner Harmer Holding Kapsreiter zu 100 Prozent.

Donnerstag, 5. April 2012, von Elmar Leimgruber

Die Stadt Wien verscherbelt ihre Rettungsfahrzeuge

Foto: MA 48Für passionierte Fahrzeug-Bastler gibts in der kommenden Woche wieder echte Schnäppchen: Die Stadt Wien mustert nämlich mehrmals im Jahr alte Fahrzeuge und Geräte aus, die aufgrund des technischen Zustandes für den städtischen Intensivbetrieb nicht mehr geeignet sind. Diese werden jedoch nicht sofort verschrottet oder entsorgt, sondern zwei- bis dreimal jährlich von der MA 48 privaten Interessenten zum Verkauf angeboten. Vom 10. bis 13. April 2012 können die Fahrzeuge und Geräte von 8.00 bis 14.00 Uhr am Lagerplatz Vösendorf, Triester Str. 6a (Anfahrt stadtauswärts nach der Ketzergasse, vor dem Wiener Tierschutzhaus) in Augenschein genommen werden.

HIghlights im April sind mehrere Notarztwagen der Wiener Rettung, welche beispielsweise von Camping- und Abenteuerliebhabern als rollendes Hotel verwendet werden könnten. Des Weiteren gelangen eine große Anzahl diverser Kommunalfahrzeuge, Winterdienstgeräte, Reifen und diverse Kleingeräte zum Verkauf. Eine persönliche Begutachtung vor Ort empfiehlt sich auf jeden Fall, da die Fahrzeuge und Geräte laut MA 48 doch großteils reparaturbedürftig und amtlich nicht überprüft sind. Nach dem Verkauf dienen sie in der Regel als Ersatzteilspender, wobei auch hierfür mangels technischer Prüfung keine Gewähr geleistet werden kann.

Angebote für die Ausstellungsstücke müssen in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift „MA 48-VEAU-1749/2012“ bis spätestens 18. April 2012, 13.00 Uhr in der Magistratsabteilung 48, 1170 Wien, Lidlgasse 2-5, Objekt 6/Obergeschoss/Zimmer 205 einlangen. Die Anbotsformulare erhalten sie während der Besichtigungszeiten am Lagerplatz Vösendorf.

Über eine eigene Kartei können sich Interessenten automatisch über die aktuellen, zum Verkauf gelangenden Gebrauchtfahrzeuge und -geräte informieren lassen. Alles, was dafür nötig ist, ist eine Registrierung über Online-Formular www.wien.gv.at/formularserver2/user/formular.aspx?pid=99cae406c077464db391cb1568a0389c&pn=Bac62df1c0f94455f8f088de89c53b8e1 auf wien.gv.at. Alle weiteren Informationen über den Fahrzeugverkauf und eine Übersicht über die zum Verkauf angebotenen Geräte und Vehikel findet man im Internet unter: www.wien.gv.at/umwelt/ma48/fuhrpark/fahrzeugverkauf/index.html