Mit ‘Rolando Villazon’ getaggte Artikel

Donnerstag, 29. Januar 2015, von Elmar Leimgruber

Viva La Mamma, Viva l’Opera:-) Kulturkritik

Ein Theater über das Theater ist doch das reinste Teater. Oder nicht?
Wie muss es dann erst um eine Oper bestellt sein, die sich mit den Vorgängen an der Oper beschäftigt?
Das klingt irgendwie nach einem modernen Stück aus dem 20. Jahrhundert. Ist es aber nicht:

Kein Geringerer als der italienische Komponist Gaetano Donizetti schuf bereits im fernen Jahr 1830 (eine erste Version gabs schon 1827) die Parodie-Oper „Viva La Mamma“ über „Le convenienze ed inconvenienze teatrali“ („Die Sitten und Unsitten des Theaters“), beruhend auf zwei Komödien-Einakter von Antonio Simone Sografi. Und weil Donizetti das Opernleben offenbar aus eigener Erfahrung zu gut kannte, schrieb er sogar das Libretto zu dieser Opern-Parodie selbst.

Das Publikum erlebt in dieser Opera Buffa mal nicht eine vollständige Oper im eigentlichen Sinn, sondern nimmt an den Proben für eine Opernaufführung teil. Dass das, was in der Vorstellung meist so glänzt, nämlich die Prima Donna und der erste Tenor, in der Realität oft weit komplizierter, intriganter und zickiger ist, darin bekommt das Publikum der Wiener Volksoper seit Kurzem „geheime“ Einblicke und erfährt so, was hinter die Kulissen von Theater und Oper ablaufen kann:
Nur weil nicht alles nach Wunsch der Primadonna läuft, droht gleich alles aus dem Gleichgewicht zu fallen, zumal dann auch noch die Mutter einer weiteren Sopranistin, Mamma Agata die Proben aufsucht, um ihre Tochter Luisa zur Primadonna hochzupuschen. Und auch Komponist, Dirigent und Direktor verfolgen ihre je eigenen Interessen, die sie selbst für am Wichtigsten halten. Als im Chaos schließlich auch noch der erste Tenor und eine weitere Sängerin aussteigen, sieht die Mamma, die bereits von Donizetti mit einem Mann (Bariton) besetzt wurde, ihre Karrierechance in der Oper gekommmen…

Wenn man sich für Kunst und Kultur interessiert, weiss man in etwa, was hinter den Kulissen vor sich gehe kann. Früher mag es vor allem (wie in dieser Oper) um persönliche Rivailtäten zwischen den Darstellern gegangen sein, heute kommen noch diverse Intrigen, Machtspiele und Korruption in den (viel zu vielen) verschiedenen Ebenen eines Hauses dazu, die teilweise das Leben aller Beteiligten unnötig erschweren. Umso erfreulicher ist die Aufführung dieses Werks  in der Wiener Volksoper, und ich bedanke mich an dieser Stelle besonders beim Hausherrn Robert Meyer, dass er diese selbstkritische Oper (nach 1983 erneut) auf den Spielplan gesetzt hat.

Als Regisseur konnte Rolando Villazon gewonnen werden, der selbst die Opernhäuser der Welt kennt wie kein Zweiter, gehört er doch zu den bedeutendsten Operntenören der Gegenwart.

Gewiss: Manche Szenen in dieser Regiearbeit mögen überzeichnet sein. Aber geht es nicht genau darum in einer Parodie? Das Normale, das Übliche so zu überzeichnen, dass auch noch dem Letzten klar wird, was da gepielt wird. Und dieser Spiegel tut gut: nicht nur auf der Schauspielerebene, sondern auch in allen Abteilungen eines Theaters, Musical-oder Opernhauses. Gute Arbeit also Rolando Villazon!

Wobei uneingeschänkt gilt dieses Lob auch wieder nicht: Denn „Star Wars“ macht diese Oper nicht zeitgemäßer, sondern das wirkt echt gekünstelt und unnötig aufgesetzt: das ist nicht nur störend und peinlich, sondern das lenkt auch noch vom eigentlichen Thema ab. Also manchmal sind weniger „Ideen“ doch mehr.

Die Arien von Donizetti sind teils sehr „zügig“ und daher aus verständlichen Gründen alles andere als einfach zu singen, vor allem von einem gesamten Ensemble, noch dazu, wenn neben dem echten Dirigenten (Kristiina Poska) auch noch der „falsche“, der Bühnen-Dirigent (Günter Haumer) seinen Taktstock schwingt. Vor allem im ersten Akt sind daher einige Arien weder synchron, noch wirklich sauber gesungen. Hier herrscht Verbesserungsbedarf.

Besonderes Lob verdient jedoch Anja-Nina Bahrmann als herrlich zickige Primadonna Corilla: Sie dürfte aktuell eine der besten Koloratursporanistinnen überhaupt sein und kann durchaus mit einer großen gesanglichen Zukunft rechnen. Ebenfalls großartig ist JunHo You: ein Tenor mit einer angenehm warmen und gleichzeitig klaren kräftigen Stimme, gepaart mit einem überdurchschnittlichen schauspielerischen Talent, wie man schon lange Zeit keinen mehr gehört und erlebt hat: You wird vermutlich schon bald einer der bedeutendsten Operntenöre unserer Zeit sein.

Die eigentliche Hauptrolle jedoch spielt und singt Martin Winkler als Mamma Agata, der ohne Zweifel ein sehr begnadeter Schauspieler, vorallem für eine solche Rolle mit Charm und Witz und Dominanz ist. Während er also schauspielerisch brilliert, liegen ihm Donizettis schwierige Arien leider weniger.

Wer in die Oper geht, um Hochgeistiges zu erleben, wird zweifelsohne enttäuscht, wenn er „Viva La Mamma“ in der Volksoper sieht. Wer hingegen einen humorvollen Blick hinter die Kulissen der Opern- und Theaterwelt werfen will, also Spass und Unterhaltung verbunden mit ein paar wunderbaren Stimmen haben will, den wird dieses Stück wohl erfreuen. Andere Neuproduktionen der Wiener Volksoper sind jedoch weit herausragender als diese.

Meine Kultur-Kritik bezieht sich auf die Aufführung am 20. Jänner 2015.

Montag, 3. Oktober 2011, von Elmar Leimgruber

Alle Preisträger des Klassik Echo und des Echo Jazz 2011

Zahlreiche Künstlerinnen und Künstler aus dem Bereich der Klassischen Musik wurden am Sonntag, 2. Oktober  im Berliner Konzerthaus mit dem 18. Echo Klassik ausgezeichnet. Zu den diesjährigen Preisträgern gehören unter anderem Simone Kernes und Thomas Hampson als Sängerin und Sänger, Andris Nelsons als Dirigent, sowie Vittorio Grigolo als Nachwuchsssänger und Robin Ticciati als Nachwuchsdirigent des Jahres. Zubin Metha erhielt den Echo für sein Lebenswerk und der Pianist Lang Lang lieferte mit „Live in Vienna“ den Bestseller des Jahres. Begleitet wurden die auftretenden Künstler in diesem Jahr vom Berliner Konzerthausorchester unter der Leitung des neuen Musikdirektors und Chefdirigenten Iván Fischer. Thomas Gottschalk moderierte diese bedeutendste Preisverleihung der Klassischen Musik.

Zu den Gewinnern des Echo Jazz 2011, welche bereits vor Monaten bekanntgegeben wurden, gehören unter anderem Brad Mehldau Trio, Lyambiko, Bobby McFerrin, Lee Ritenour, Thomas Quasthoff, Pat Metheny, Till Brönner und Tim Allhoff. Joachim und Rolf Kühn werden für ihr Lebenswerk ausgezeichnet, Herbie Hancock erhält den Sonderpreis für das globale Aufnahmeprojekt „The Imagine Project“. Insgesamt waren 242 Nominierungen für 129 Tonträger eingegangen, aus denen die Jury des ECHO Jazz die Preisträger ermittelt hat. Die Preisverleihung fand am 17. Juni 2011 in der Gläsernen Manufaktur von Volkswagen in Dresden statt.

ALLE ECHO KLASSIK-PREISTRÄGER 2011

SÄNGERIN DES JAHRES:
Simone Kermes „Colori d’Amore“
SÄNGER DES JAHRES
Thomas Hampson „Des Knaben Wunderhorn“
INSTRUMENTALIST DES JAHRES (AKKORDEON)
Teodoro Anzellotti „The Goldberg Variations“
INSTRUMENTALISTIN DES JAHRES (VIOLINE)
Lisa Batiashvili „Echoes Of Time“
INSTRUMENTALIST DES JAHRES (GITARRE)
Frank Bungarten „Villa-Lobos: Sämtliche Werke für Gitarre“
INSTRUMENTALIST DES JAHRES (CELLO)
Truls Mørk „Bach: Cellokonzerte“
INSTRUMENTALIST DES JAHRES (KLAVIER)
Murray Perahia „Brahms“
DIRIGENT DES JAHRES
Andris Nelsons „Strawinsky: Der Feuervogel“
ENSEMBLE DES JAHRES (NEUE INSTRUMENTE)
Hagen Quartett „30“
ENSEMBLE DES JAHRES (HISTORISCHE INSTRUMENTE)
Hespèrion XXI „Dinastia Borgia“
ENSEMBLE DES JAHRES (VOCAL-MUSIK)
Huelgas Ensemble „PraeBACHtorius“
WÜRDIGUNG DES LEBENSWERKES
Zubin Mehta
NACHWUCHSKÜNSTLER (GESANG)
Vittorio Grigolo „The Italian Tenor“
NACHWUCHSKÜNSTLER (VIOLINE)
Ray Chen „Virtuoso“
NACHWUCHSKÜNSTLERIN (VIOLINE)
Vilde Frang „Bartok/ Strauss/ Grieg: Violinsonaten“
NACHWUCHSKÜNSTLER (CELLO)
Maximilian Hornung „Jump!“
NACHWUCHSKÜNSTLER (KLARINETTE)
Sebastian Manz (Mozart/ Gliere/ Korngold: Konzerte Für Klarinette, Harfe, Violine)
NACHWUCHSKÜNSTLER (OBOE)
Ramón Ortega Quero „Shadows“
NACHWUCHSKÜNSTLERIN (KLAVIER)
Anna Vinnitskaya „Prokofiev/ Ravel: Klavierkonzerte“
NACHWUCHSKÜNSTLERIN (KLAVIER)
Yuja Wang „transformation“
NACHWUCHSKÜNSTLER (DIRIGAT)
Robin Ticciati (BR‐Chor/ Bamberger SO/ Alice Coote)
„Brahms: Nänie/ Gesang der Parzen/ Alt-Rhapsodie/ Schicksalslied“
KLASSIK-OHNE-GRENZEN-PREIS
David Orlowsky/ Singer Pur „Jeremiah“
KLASSIK-OHNE-GRENZEN-PREIS
Spark „Downtown Illusions“
KLASSIK-OHNE-GRENZEN-PREIS
Rolando Villazón „Mexico!“
SINFONISCHE EINSPIELUNG DES JAHRES (INKL. 18. JH.)
Charles Mackerras/ Scottish Chamber Orchestra „Mozart: Sinfonien 29,31,32,35 & 36“
SINFONISCHE EINSPIELUNG DES JAHRES (19. JH.)
David Zinman/Tonhalle Orchester Zürich/WDR Rundfunkchor „Mahler: Sinfonie Nr. 8“
SINFONISCHE EINSPIELUNG DES JAHRES (20./21. JH.)
Pierre Boulez/ Wiener Philharmoniker „Szymanowski: Song of the Night“
KONZERTEINSPIELUNG DES JAHRES (INKL. 18. JH.)/ FAGOTT
Sergio Azzolini/ L’aura Soave Cremona „Vivaldi: Concerti per fagotto 1“
KONZERTEINSPIELUNG DES JAHRES (19. JH.)/ ORGEL
Stefan Bleicher/ Douglas Boyd/ Musikkollegium Winterthur „Rheinberger: Sämtliche Orgelkonzerte“
KONZERTEINSPIELUNG DES JAHRES (19. JH.)/ CELLO
Sol Gabetta „Elgar: Cello Concerto“
KONZERTEINSPIELUNG DES JAHRES (19. JH.)/ VIOLINE
Susanna Yoko Henkel „Tschaikowsky: Konzert für Violine und Orchester“
KONZERTEINSPIELUNG DES JAHRES (20./21. JH.)/ VIOLINE
Hilary Hahn „Higdon & Tchaikovsky: Violin Concertos“
OPERNEINSPIELUNG DES JAHRES (17./18. JH.)
Fabio Biondi/ Europa Galante „Vivaldi: Ercole sul Termondonte“
OPERNEINSPIELUNG DES JAHRES (20./21. JH.)
Stefan Blunier/ Beethoven Orchester Bonn/ Chor des Theaters Bonn „Eugen d’Albert: Der Golem“
OPERNEINSPIELUNG DES JAHRES (OPERNARIEN & DUETTE)
Bejun Mehta „Händel: Ombra Cara“
OPERNEINSPIELUNG DES JAHRES (OPERNARIEN & DUETTE)
René Pape „Wagner“
CHORWERK-EINSPIELUNG DES JAHRES (16./17. JH.)
Christina Pluhar/ L’Arpeggiata „Monteverdi: Vespro della Beate Virgine“
CHORWERK-EINSPIELUNG DES JAHRES (18./19. JH.)
Christoph Spering/ Das Neue Orchester/ Chorus Musicus Köln „Mendelssohn Bartholdy: Elias“
CHORWERK-EINSPIELUNG DES JAHRES (20./21. JH.)
Marcus Creed/ SWR Vokalensemble Stuttgart „Villa-Lobos: Chorwerke“
KAMMERMUSIK-EINSPIELUNG DES JAHRES (17./18. JH.)
Hille Perl/ Dorothee Mields/ Lee Santana „Loves Alchymie“
KAMMERMUSIK-EINSPIELUNG DES JAHRES (19. JH.)
Artemis Quartett „Beethoven: Streichquartette 130, 133“
KAMMERMUSIK-EINSPIELUNG DES JAHRES (19. JH.)
Viktoria Mullova/ Kristian Bezuidenhout „Beethoven: Violinsonaten 3, 9“
KAMMERMUSIK-EINSPIELUNG DES JAHRES (20./21. JH.)/ GEM. KAMMERENSEMBLE
musikFabrik „Sprechgesänge“
KAMMERMUSIK-EINSPIELUNG DES JAHRES (20./21. JH.)/ STREICHER
Quatuor Ebène „Fiction“
KAMMERMUSIK-EINSPIELUNG DES JAHRES (20./21. JH.)/ BLÄSER
Quintette Aquilon „Bohemian Wind Quintets“
SOLISTISCHE EINSPIELUNG DES JAHRES (17./18. JH.)/ KLAVIER
Alexandre Tharaud „Scarlatti: Sonaten“
SOLISTISCHE EINSPIELUNG DES JAHRES (19. JH.)/ KLAVIER
Piotr Anderszewski „Schumann: Klavierwerke“
SOLISTISCHE EINSPIELUNG DES JAHRES (20./21. JH.)/ ORGEL
Henrico Stewen „Reger: Various Organ Works“
LIEDEINSPIELUNG DES JAHRES
Diana Damrau „Strauss: Poesie“
EDITORISCHE LEISTUNG DES JAHRES
Ben van Oosten „Marcel Dupré: Orgelwerke (Gesamteinspielung/12 CDs)“
WELT-ERSTEINSPIELUNG DES JAHRES
Manfred Honeck/ Swedish Radio Symphony Orchestra „Braunfels: Jeanne D’Arc“
KLASSIK FÜR KINDER-PREIS
Thomas Honickel/ Christian Firmbach/ Beethoven Orchester Bonn „Komm, wir fahren nach Amerika“
SONDERPREIS DER JURY FÜR NACHWUCHSFÖRDERUNG IM BEREICH DER KLASSIK
Jugend musiziert
SONDERPREIS DER JURY FÜR NACHWUCHSFÖRDERUNG IM BEREICH DER KLASSIK
Musikalische Akademie des Bayerischen Staatsorchesters e.V. für ATTACCA
SURROUND-EINSPIELUNG DES JAHRES
Christian Zacharias/ Orchestre de Chambre de Lausanne „Klavierkonzerte/ Mozart“
MUSIK-DVD-PRODUKTION DES JAHRES (OPER)
Cecilia Bartoli „Halévy: Clari“
MUSIK-DVD-PRODUKTION DES JAHRES (DOKUMENTATION)
Peter Rosen „A Surprise In Texas / The 13th van Cliburn International Piano Competition“
MUSIK-DVD-PRODUKTION DES JAHRES (DOKUMENTATION)
Eric Schulz/ Frank Gerdes „Carlos Kleiber – Traces To Nowhere“
BESTSELLER DES JAHRES
Lang Lang „Live In Vienna“
SONDERPREIS FÜR SOZIALES ENGAGEMENT
José Antonio Abreu

 

ALLE ECHO JAZZ-PREISTRÄGER 2011

ENSEMBLE DES JAHRES NATIONAL
Wollny / Kruse / Schaefer „(em) live at jazzbaltica“
ENSEMBLE DES JAHRES INTERNATIONAL
Brad Mehldau Trio „Highway Rider“
SÄNGER DES JAHRES NATIONAL
Thomas Quasthoff „Tell It Like It Is“
SÄNGER DES JAHRES INTERNATIONAL
Bobby McFerrin „Vocabularies“
SÄNGERIN DES JAHRES NATIONAL
Lyambiko „Something Like Reality“
SÄNGERIN DES JAHRES INTERNATIONAL
Youn Sun Nah „Same Girl“
INSTRUMENTALIST DES JAHRES NATIONAL – PIANO/KEYBOARDS
Stefan Rusconi „It’s A Sonic Life“
INSTRUMENTALIST DES JAHRES INTERNATIONAL – PIANO/KEYBOARDS
Jason Moran „Ten“
INSTRUMENTALIST DES JAHRES NATIONAL – SAXOPHON/WOODWINDS
Heinz Sauer „If (Blue) Then (Blue)“
INSTRUMENTALIST DES JAHRES INTERNATIONAL – SAXOPHON/WOODWINDS
David Sanborn „Only Everything“
INSTRUMENTALIST DES JAHRES NATIONAL – DRUMS/PERCUSSION
Eric Schaefer „(em) live at jazzbaltica“
INSTRUMENTALIST/IN DES JAHRES INTERNATIONAL – DRUMS/PERCUSSION
(Wird nach Jurybeschluss nicht vergeben.)
INSTRUMENTALIST DES JAHRES NATIONAL – BASS/BASSGITARRE
Dieter Ilg „Otello“
INSTRUMENTALIST DES JAHRES INTERNATIONAL – BASS/BASSGITARRE
Charlie Haden Quartet West „Sophisticated Ladies“
INSTRUMENTALIST DES JAHRES NATIONAL – BLECHBLASINSTRUMENTE/BRASS
Nils Wogram „Listen To Your Woman“
INSTRUMENTALIST DES JAHRES INTERNATIONAL – BLECHBLASINSTRUMENTE/BRASS
Ray Anderson „Hear You Say“
INSTRUMENTALIST DES JAHRES NATIONAL – GITARRE
Heiko Fischer „Lucid“
INSTRUMENTALIST DES JAHRES INTERNATIONAL – GITARRE
Lee Ritenour „6 String Theory“
INSTRUMENTALIST/IN DES JAHRES NATIONAL – BESONDERE INSTRUMENTE
(Wird nach Jurybeschluss nicht vergeben.)
INSTRUMENTALIST DES JAHRES INTERNATIONAL – BESONDERE INSTRUMENTE
Pat Metheny „Orchestrion“
NEWCOMER DES JAHRES NATIONAL
Tim Allhoff „Prelude“
WÜRDIGUNG DES LEBENSWERKES
Joachim Kühn & Rolf Kühn
EDITORISCHE LEISTUNG DES JAHRES
(Wird nach Jurybeschluss nicht vergeben.)
BESTSELLER DES JAHRES
Till Brönner „At The End Of The Day“
BIG BAND-ALBUM DES JAHRES
Omar Sosa & NDR Bigband „Ceremony“
DVD DES JAHRES
(Wird nach Jurybeschluss nicht vergeben.)
FÖRDERER DES JAZZ
Manfred Eicher (ECM)
JAZZ-LABEL DES JAHRES
ACT
HÄNDLER DES JAHRES
Dussmann das KulturKaufhaus
LIVE-ACT DES JAHRES
Quadro Nuevo
SONDERPREIS
Herbie Hancock „Für das globale Aufnahmeprojekt ‚The Imagine Project'“