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Sonntag, 17. Juni 2012, von Elmar Leimgruber

Saniertes Papstkreuz im Wiener Donaupark als Zeichen der Hoffnung

„Das Kreuz ist Zeichen der Hoffnung und der Erlösung für alle Menschen dieser Stadt, “ betonte der Erzbischof von Wien, Kardinal Christoph Schönborn, bei der Segensfeier für das sanierte so genannte Papstkreuz im Wiener Donaupark. Gleichzeitig dankte der Wiener Erzbischof dafür, in der Stadt Wien einen „Partner für die Erhaltung des Kreuzes“ zu haben. In Vertretung des Wiener Bürgermeisters hielt Stadtrat Michael Ludwig fest: der Ort vor dem Papstkreuz stehe „für das friedliche Miteinander ein Zeichen der Begegnung sein, so wie 1983, als noch der ‚Eiserne Vorhang‘ hunderttausende Menschen hier zusammenführte.“

Der Wiener Erzbischof erinnerte vor über 1000 Gläubigen an die Worte von Papst Johannes Paul beim Festgottesdienst vor dem Kreuz im September 1983, wonach Christus „das ganze Leben des Menschen in ein neues Licht gestellt“ habe. Darum stehe dieses Kreuz über der Stadt, „weil es ein Zeichen der Hoffnung auf ein Leben in diesem Licht, ein Leben in Würde und Freiheit und Geborgenheit für alle Menschen dieser Stadt ist“, so der Kardinal. Als „Zeichen der Liebe Gottes“ ermahne das Kreuz gleichzeitig an „die Verantwortung für die Schwächsten unter uns: die Ungeborenen, die Kranken, die Alten, die Ausgegrenzten“.

Das weithin sichtbare Kreuz – eine 42 Meter hohe und 56 Tonnen schwere Stahlkonstruktion – erinnert an den Gottesdienst, den Papst Johannes Paul II. am 11. September 1983 mit rund 300.000 Gläubigen im Donaupark gefeiert hat. Zur Segensfeier des renovierten Kreuzes pilgerten am Samstagnachmittag Gruppen aus allen Teilen Wiens Gruppen mit großen Kreuzen in den Donaupark. Die Feier war geprägt von Erinnerungen an den Papstbesuch von 1983. So legten u. a. Teilnehmer von damals ein persönliches Glaubenszeugnis ab.