Mit ‘Donau-Universität Krems’ getaggte Artikel

Freitag, 9. September 2011, von Elmar Leimgruber

Donau-Uni lädt Journalisten nach Krems

Donau-Universität Krems Altgebäude
Foto: Suzy Stöckl

Ein Problem nach dem Studium oder im Berufsleben ist auch jener „Alltag“, der daran hindert, sich beruflich auch weiter forzubilden. Die Donau-Universität Krems in Österreich ist als „Europas einzige staatliche Universität für Weiterbildung“ vor allem auf diese Zeit nach dem Studium focussiert und bietet daher „Lebenslanges Lernen als Herausforderung“ und dies „lebensbegleitend“ an. Um auch Journalisten einen Einblick in ihre postuniversitäre Tätigkeit zu gewähren, bietet die Donau-Uni nun Journalisten zu einer Recherchereise nach Krems ein.

Biomedizinisches Labor der Donau-Uni Krems
Foto: Christof Lackner

Im Rahmen ihres Medien-Dialog-Programms lädt die Donau-Universität Krems vom 27. bis 28. September 2011 Redakteure und freie Journalisten aus den Ressorts Bildung und Wissenschaft zu einer Recherchereise nach Krems ein, um mehr über universitäre Weiterbildung im Kontext der „Lebenslanges Lernen-Strategie“ zu erfahren und einen Einblick in Lehre und Forschung der Universität zu erhalten. Waren beim Start des universitären Weiterbildungszentrums 1995 93 Studierende eingeschrieben, bilden sich heute mehr als 5.000 aus 70 Ländern weltweit an der Kremser Universität weiter.

Neben Gesprächen mit Professoren und Projektleitern steht auch eine Führung durch die Labore des Zentrums für Biomedizinische Technologie auf dem Programm. Es zählt (nach eigenen Angaben) zu den weltweit führenden Forschungseinrichtungen zum Thema Blutreinigung. Außerdem ist ein Besuch im Lichtlabor des Departments für Bauen und Umwelt vorgesehen. Das optionale Rahmenprogramm umfasst unter anderem eine Exkursion in das Weltkulturerbe Wachau. Reise- und Aufenthaltskosten übernimmt die Universität im Rahmen ihres Medien-Dialog-Programms.  Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldungen werden via Email bis 15. September entgegengenommen.

Mittwoch, 22. Dezember 2010, von Elmar Leimgruber

ÖJC wird standespolitische Vertretung – Vorstand neu gewählt

Der neue ÖJC-Vorstand (v.l.n.r): Richard Pyrker, Norbert Welzl, Harald Vaca, Fred Turnheim, Christiane Laszlo, Oswald Klotz
Foto: ÖJC/Hannes Hochmuth

Der Österreichische Journalisten Club (ÖJC) wird künftig mehr Standesvertretung und weniger Serviceorganisation sein. Dies beschloss die Generalversammlung mit Neuwahl des Vorstandes. Der ÖJC wird sich demnach in Zukunft verstärkt „besonders dem Schutz der Grund- und Freiheitsrechte, der Pressefreiheit, des Redaktionsgeheimnisses, aber auch der Arbeitsbedingungen der Journalisten, „insbesondere der jungen Kolleginnen und Kollegen annehmen. Weiters wird künftig der Kontakt zu ausländischen Journalisten und ihren Organisationen ausgebaut und gepflegt werden.“

Der langjährige Präsident des ÖJC, Fred Turnheim, wurde von der Generalversammlung einstimmig wieder gewählt. Neue Vizepräsidentin ist nun die freie Journalistin Christiane Laszlo. Weitere Mitglieder des Vorstandes: Harald Vaca (Kassier), Norbert Welzl (Schriftführer), Richard Pyrker (stellv. Kassier), und Oswald Klotz (stellv. Schriftführer). Kooptiert wurde zudem als Rechtspfleger der Wiener Rechtsanwalt Frank Bock.

Der ÖJC wird sich nach eigenen Angaben weiter in der Journalistenaus- und -weiterbildung betätigen und dabei die Kooperation mit der Donau-Universität in Krems weiter ausbauen. Die heuer gestartete „Seminarreihe Journalismus“ wurde hervorragend angenommen. In Verhandlungen ist bereits die Schaffung eines chinesisch/österreichischen Journalisten-College in Peking und Wien. Ausgeweitet werden zudem in den kommenden vier Jahren auch die Kontakte zu den Entscheidungsträgern in der Europäischen Union, da zum Beispiel der Schutz der Pressefreiheit, das Urheberecht und die Vorratsdatenspeicherung nur auf europäischer Ebene geklärt werden können.

Im Rahmen der Generalversammlung wurden auch die immer häufiger auftretenden, oft subtilen, Verstöße gegen die Pressefreiheit in Österreich diskutiert. Aus diesem Grund wurde im Rahmen des ÖJC das „Netzwerk kritische Journalisten“ gebildet. Die Generalversammlung hat beschlossen, dieses Netzwerk weiter auszubauen und alle Organisationen und Journalisten einzuladen, an der Verteidigung der Grund-, Freiheits- und Menschenrechte und der Pressefreiheit teilzunehmen. Der ÖJC hat daher eine telefonische Meldestelle für Verstöße gegen die Pressefreiheit eingerichtet. Die Telefonnummer lautet: +43 650 202 46 58.

Der Österreichische Journalisten Club wurde 1977 von Wolf In der Maur und Günter Nenning gegründet. Er hat rund 6.500 Mitglieder, die alle zwei Jahre einen Nachweis ihrer journalistischen Tätigkeit bringen müssen.

Mittwoch, 14. Juli 2010, von Elmar Leimgruber

Donau-Uni und ÖJC bieten Journalisten-Seminare

Strategische Zusammenarbeit zwischen IJZ und ÖJC
Foto: ÖJC

Der Österreichische Journalisten Club (ÖJC) und das Internationale Journalismus Zentrum der Donau-Universität Krems (IJZ) kooperieren und bieten gemeinsame Journalistenseminare an. Unter dem Motto „Zündende Ideen für journalistische Karrieren“ starten Seminare, welche ausserhalb der klassichen Redaktionsarbeitszeiten (morgens von 7 bis 9 Uhr und abends von 19 bis 21 Uhr) stattfinden.

Alle Seminare finden im Vienna International Press Center des ÖJC, Blutgasse 3, 1010 Wien statt. Alle Teilnehmer erhalten ein gemeinsames Zertifikat des Internationalen Journalismus Zentrums der Donau-Uni Krems und der Journalismus & Medien Akademie des ÖJC.

Im ersten Halbjahr werden ab September 2010 zehn Seminare für Berufssuchende (Berufsbild Journalist) über BerufsanfängerInnen (Journalistisches Schreiben, Recherche, Rechtliche Grundlagen für JournalistInnen) bis zu erfahrenen JournalistInnen (Redaktionsmanagement) angeboten. Das Thema „Visual Journalismus“ wird in englischer Sprache durchgeführt.

Den Seminarteilnehmern stehen laut ÖJC unter anderem die folgenden Vortragenden zur Verfügung:  Reinhardt Badegruber, Christoph Guggenberger, Gottfried Korn, Waltraud Langer, Patricia McCracken, Kay Mühlmann, Rupert Putz, Michael Roither, Oliver Stohlmann, Fred Turnheim und Christoph Varga.

Das Seminarprogramm kann ab sofort beim ÖJC unter office@oejc.at oder bei der Donau-Uni Krems, IJZ unter michaela.hammerer@donau-uni.ac.at kostenlos angefordert werden.