Mit ‘Datenbank’ getaggte Artikel

Donnerstag, 30. Oktober 2014, von Elmar Leimgruber

Das Österreich-Ei zeigt seine Herkunft an

eierdatenbank.atWer sich schon immer gefragt hat, woher sein Eis kommt, aus welchem Betrieb und aus welchem Ort, hat jetzt in Österreich eine Eierdatenbank zur Verfügung: Unter www.eierdatenbank.at wird zumindest die Herkunft von AMA-Gütesiegel-Eiern angezeigt. 90% aller Frischeier am Markt werden demnach bereits in der Eierdatenbank erfasst

In Österreich wird  jedes Ei im AMA-Gütesiegel-Programm mit einem Stempel versehen, noch bevor es den Bauernhof verlässt. Dieser Stempel fasst drei wichtige Informationen auf einen Blick zusammen: Herkunftsland, Haltungsform und Legehennenbetrieb. In der Eierdatenbank werden die Warenströme tagesaktuell dokumentiert. Die Konsumenten können sich so unter www.eierdatenbank.at ansehen, von welchem Bauernhof das Ei stammt. Für den Quick-Egg-Check steht eigens zur Information der Konsumenten der Button „Was steht auf dem Ei?“ online zur Verfügung.

Damit können Verbraucher selbst nachprüfen, von welchem Landwirt die Eier stammen.Diese ist ein freiwilliges System. Für das AMA-Gütesiegel und die Auslobung „Tierschutz geprüft“ ist die Meldung an die Eierdatenbank jedoch verpflichtend. Sämtliche Ein- und Verkäufe von Landwirten an Packstellen und an den Handel müssen von Lieferscheinen mit allen relevanten Angaben begleitet werden. Das wird regelmäßig von unabhängigen Stellen kontrolliert.

Der unabhängige Verein „Österreichische Eierdatenbank“ wurde auf Initiative der Österreichischen Eierproduzenten und -vermarkter von der AMA Marketing GesmbH, der Gesellschaft für artgerechte Nutztierhaltung (GAN) und der Zentralen Arbeitsgemeinschaft der Österreichischen Geflügelwirtschaft (ZAG) gegründet. Ziel ist es, die Nachvollziehbarkeit der Warenströme bei Eiern sicherzustellen.

Montag, 16. April 2012, von Elmar Leimgruber

Nationalbibliothek und APA kooperieren

Im Bild (v.l.): Klemens Ganner (Geschäftsführer APA-PictureDesk), Konrad Tretter (Geschäftsführer APA), Johanna Rachinger (Generaldirektorin Österreichische Nationalbibliothek) und Hans Petschar (Direktor Bildarchiv und Grafiksammlung der ÖNB)
Foto: APA/Herbert Neubauer

Die Wissenschaft in Österreich ist künftighin um ein Archiv reicher: Die Österreichische Nationalbibliothek (ÖNB) und die Austria Presse Agentur (APA) schließen eine Kooperation zur systematischen Sammlung und Archivierung historischer und gegenwärtiger Pressefotografie in Österreich. Diese einzeigartige Kooperation präsentierten Hans Petschar, Direktor von Bildarchiv und Grafiksammlung der ÖNB und Klemens Ganner, Geschäftsführer APA-PictureDesk bei der „International Newspaper Conference“ in Paris unter dem Thema „Archiving the Press Photo at the National Library of Austria“.

Ziel ist es, aktuelle Pressefotos der APA über das Bildarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek der Wissenschaft zur Verfügung zu stellen. Gleichzeitig mit der Archivierung des APA-Materials wurde vereinbart, dass APA-PictureDesk die Bestände der ÖNB nun auch international anbieten kann. Derzeit stehen 236.000 ÖNB-Bilder in der Datenbank zur Verfügung. „Historische Bildbestände waren schon bis dato ein Schwerpunkt in der Bilddatenbank auf www.picturedesk.com – nun können wir auch Kunden auf internationaler Ebene servicieren“, betont Ganner.

„Als erste Nationalbibliothek weltweit beginnen wir mit der systematischen Sammlung zeitgenössischer Pressefotografie eines Landes“, freut sich Johanna Rachinger, Generaldirektorin der Österreichischen Nationalbibliothek. Monat für Monat werden aus der aktuellen Produktion der APA-Bildredaktion jene Bestände von
Expertinnen und Experten der ÖNB ausgewählt und archiviert, die auch noch in 100 Jahren ein lebendiges und vielfältiges Bild des öffentlichen Lebens in Österreich vermitteln werden. Konrad Tretter, Geschäftsführer der APA, ergänzt: „Wir freuen uns über die Vertiefung der Zusammenarbeit – seit 2008 vertreibt die Bildagentur
APA-PictureDesk das ÖNB-Bildmaterial in Österreich. Diese Erweiterung stellt aus unserer Sicht ein sehr gelungenes Beispiel für eine ‚Public-Private Partnership‘ dar.“

Einen Bogen zur Geschichte schlägt Petschar: „Mit der Archivierung und Zugänglichmachung des umfangreichen APA-Fotoarchivs von 1985 bis zur Gegenwart schließen wir mit einem Schlag eine historische Lücke in der Bilddokumentation des ausgehenden 20. Jahrhunderts und des ersten Jahrzehnts des 21. Jahrhunderts. Die systematische Sammlung der aktuellen Pressefotografie eröffnet eine völlig neue Dimension der Bilddokumentation Österreichs in der Österreichischen
Nationalbibliothek.“