Mit ‘Austria Presse Agentur (APA)’ getaggte Artikel

Montag, 15. Dezember 2014, von Elmar Leimgruber

Aus APA E-Business-Community wird APA DBT

14 Jahre hindurch lud die APA E-Business-Community zu insgesamt 170 Verstaltungen. Doch nun beginnt eine neue Ära in der Zusammenarbeit zwischen der Austria Presse Agentur (APA) und von styria digital one (sd one) mit „Digital Business Trends“ (DBT). Die neue Networking-Reihe startet am 29. Jänner 2015. Rund 200 Gäste fanden sich beim Kick-off im Haus der Musik ein.

Die Plattform Digital Business Trends vergibt zudem 2015 zum ersten Mal den gleichnamigen Award „Digital Business Trends Award“ powered by APA-IT; dieser prämiert innovative, zukunftsträchtige Digitalisierungslösungen aus den Bereichen Medientechnik, Informations- und Kommunikationstechnologie. „Einreichungen sind ab 1. März bis 31. Juli 2015 unter www.dbt.at/award möglich“, erklärte Thomas Stern, langjähriger EBC-Moderator, der auch die DBT-Podiumsdiskussionen weiter begleiten wird.

Um den digitalen Wandel aktiv mitzugestalten, setzen die Organisatoren APA und sd one gemeinsam mit einem vielfältigen Partnernetzwerk auf die Schlagworte Technologie, Vernetzung und Expertise. „Digital Business Trends“ richtet sich an Menschen, die sich mit der Digitalisierung unserer Gesellschaft beschäftigen, bietet bei regelmäßigen Veranstaltungen neue Inputs sowie hochkarätige Expertinnen und Experten zu aktuellen Themen, vernetzt Branchenakteure untereinander, diskutiert gemeinsam Trends und Entwicklungen und bietet Unternehmen, Organisationen, Medien, Interessierten, Studierenden etc. die Möglichkeit zum Gedankenaustausch.

Die KickOff-Veranstaltung wurde von APA-Chefredakteur Michael Lang moderiert; im Dialog mit APA-CEO Peter Kropsch und Styria-CFO Malte von Trotha kam er auf die wirtschaftliche Herausforderung und auf die Veränderung im Bereich Digitalisierung zu sprechen: Kropsch, Gründungsmitglied von APA-MultiMedia im Jahr 2000 und auch der „E-Business-Community“ im Jahr 2001, sprach von der „Digitalisierung überall. Die Digital Business Trends verstehen es als ihre Aufgabe, einen Wegweiser durch all diese Themen aufzustellen“. Von Trotha ergänzte, dass die Styria in der APA einen „natürlichen Partner“ habe, vor allem im Technologie- und Digitalbereich sei man stark mit der österreichischen Nachrichtenagentur verzahnt. „Wir sollten laufen, aber nicht rennen, denn so schnell erfolgt die Veränderung dann doch nicht. Digitalisierung ist derzeit ein extremer Trend, der mit großen Schritten auf uns zukommt – überschätzt wird die Geschwindigkeit, mit der sie kommt, und unterschätzt wird der Einfluss, den sie später auf uns hat.“

Im Rahmen von insgesamt zehn Veranstaltungen pro Jahr kommen die „Digitalen“ zum Meinungsaustausch und Networking im real life zusammen – „jedoch nicht nur in Wien, sondern auch jeweils einmal in Graz und Linz“, so APA-Unternehmenssprecherin und Leiterin Marketing & Kommunikation Barbara Rauchwarter. Gemeinsam mit dem Gründungspartner sd one – dem Zusammenschluss der digitalen Technik-und Verkaufsunits von Die Presse, Kleine Zeitung, WirtschaftsBlatt, Styria Multi Media und der styria interactive – verschafft die APA als Know-how-Träger jenen Branchenthemen und -akteuren künftig auch die entsprechende Präsenz in Medien und Öffentlichkeit. „Unsere spannenden Themen im ersten Halbjahr reichen von ‚Health Gadgets‘ bis ‚Industrie 4.0‘“, so Alexis Johann, Geschäftsführer sd one. „Digital Business Trends soll Entscheidungsträgern helfen, die wichtigen Trends von den ‚Buzzwords‘ zu unterscheiden.“

Die Community kann auch online unter www.dbt.at und auf Social Media-Kanälen verfolgt und nachgelesen werden. Digital Business Trends auf Social Media-Kanälen:

Facebook: www.facebook.com/digitalbusinesstrends
Twitter: www.twitter.com/dbt_at
YouTube: www.youtube.com/DigitalBizTrends

Donnerstag, 22. November 2012, von Elmar Leimgruber

Journalistenpreis „Writing for CEE“ geht nach Tschechien

Im Bild v.l.n.r.: Ambros Kindel (Jurysprecher „Writing for CEE“), Gianni Franco Papa (UniCredit Bank Austria), Julia Varadi (Journalistin und Laudatorin), Martin Ehl (Journalist und Preisträger), Wolfgang Petritsch (Österreichischer Botschafter OECD), Michael Lang (APA – Austria Presse Agentur)
Foto: APA/Michele Pauty

Am Montag wurde der europäische Journalistenpreis „Writing for CEE“ vergeben. Der diesjährige Gewinner ist der tschechische Journalist und Politologe Martin Ehl. Der Preisträger, der als leitender Redakteur bei der renommierten tschechischen Wirtschaftszeitung „Hospodarske Noviny“ tätig ist, schlägt in einem Zyklus von pointierten Beiträgen einen Bogen über aktuelle Themen Europas.

Sein Fokus liegt auf der Region Mittelosteuropa, deren Länder die gemeinsame Erfahrung eines halben Jahrhunderts hinter dem Eisernen Vorhang, die Transformation nach dem Fall der kommunistischen Regime und der Weg in die Europäische Union verbindet. „Martin Ehl zeigt uns, wie unterhaltsam anspruchsvoller Qualitätsjournalismus sein kann“, streut der Vorsitzende der Jury, Ambros Kindel, dem Preisträger Rosen.

Es müsse Ziel des Qualitätsjournalismus sein, die Menschen „davon zu überzeugen, dass es einen Sinn hat, wenn sich Menschen für Geld professionell damit beschäftigen, nach der Wahrheit zu suchen“, forderte Michael Lang, Chefredakteur der Austria Presse Agentur (APA) anlässlich der Verleihung des Preises. Sonst laufe die journalistische Qualität Gefahr, „zu einem Nischenprodukt zu werden“, so Lang.

 

Ehrengast des Abends war der österreichische Botschafter bei der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) und ehemaliger Hohe Repräsentant der internationalen Staatengemeinschaft für Bosnien und Herzegowina, Wolfgang Petritsch. Dieser forderte den „Um- und Weiterbau Europas“ in Richtung Vereinigte Staaten von Europa. Zugleich warnte er in seiner Rede davor, die Staaten des Westbalkans angesichts der schwindenden Beitrittsperspektive sich selbst zu überlassen.

Die seit 2004 jährlich verliehene Auszeichnung „Writing for CEE“ soll über alle Ressort- und Landesgrenzen hinweg zur journalistischen Auseinandersetzung mit Fragen zu Europa und der europäischen Integration anregen. Neben der Aufwertung des Qualitätsjournalismus sind die Ziele des Preises, die Annäherung der Nationen zu fördern sowie zur Überwindung von Vorurteilen beizutragen. Der diesjährige Gewinnerbeitrag, eine Selektion der eingereichten Texte sowie weitere Informationen zum Preis sind unter www.apa.at/cee-award online. Der Preis wird 2013 erneut ausgeschrieben: Einreichungen sind ab sofort bis 31. Juli 2013 möglich.

Donnerstag, 27. September 2012, von Elmar Leimgruber

Klenk: Journalismus-Ausbildung nur für Berufstätige

 

Ressl, Hinterleitner, Turnheim, Bruckenberger, Wasserbauer, Klenk

Nur diejenigen sollten Journalismus studieren, die vorher bereits einen anderen Beruf erlernt haben. Dies forderte Florian Klenk, Chefredakteur des „Falter“ beim gestrigen „Treffpunkt Medien“ zum Thema „Selbstdarsteller, Redaktionsmitglied oder Web 2.0-Netzwerker -Was muss der Journalist von morgen sein?“ In manchen Medien sei es zu Recht üblich, dass ein Jurist über juristische Themen schreibt und ein Arzt über medizinische Themen: dies sollte eigentlich selbstverständlich sein, meinte Klenk. Er vermisse zudem echten Journalismus, der darin bestehe, „rauszugehen, zu recherchieren und gute Geschichten“ zu suchen. Der reine Agentur-Journalismus werde an Bedeutung verlieren, während „das Erzählen von guten Geschichten“ immer von Bedeutung bleiben werde, zeigte sich Klenk, der auch auf Twitter „nicht privat“ postet, überzeugt.

Wasserbauer, Klenk

Das Web 2.0 und Social Networks (Facebook, Twitter…) seien zwar sehr schnelle Medien, für eine Nachrichtenagentur sei aber letztlich -bei allem Bemühen um Geschwindigkeit- der Wahrheitsgehalt der Information entscheidend, erklärte Johannes Bruckenberger, Stv. Chefredakteur der Austria Presse Agentur (APA). Er ermutige seine Mitarbeiter, in sozialen Netzwerken auch selbst aktiv zu sein und diese auch zu nützen, so Bruckenberger.

 

Ressl, Klenk, Hinterleitner, Wasserbauer, Turnheim, Bruckenberger

Während Elisabeth Wasserbauer vom Kuratorium für Journalistenausbildung (KFJ) unter anderem die „Selbstdarstellung“ und einen Mangel an Objektivität unter Bloggern ortete, nützt Gerlinde Hinterleitner, Chefredakteurin von derstandard.at die sozialen Netzwerke vor allem zur Promotion für Printprodukte.

An der Podiumsdiskussion unter der Leitung von Fred Turnheim (ÖJC), welche auch als Live-Stream ins Internet übertragen wurde, nahmen Florian Klenk, Elisabeth Wasserbauer, Johannes Bruckenberger, Gerlinde Hinterleitner und der Kommunikationsberater Werenfried Ressl teil. Die Veranstaltung fand im Rahmen der diesjährigen Österreichischen Medientage in der Wiener Stadthalle statt.

Dienstag, 26. Juni 2012, von Elmar Leimgruber

Nachrichtenagenturen: dpa und KNA kooperieren technisch

Die deutschen Nachrichtenagenturen dpa (Deutsche Presse-Agentur) und KNA (Katholische Nachrichten-Agentur) haben eine umfassende technische Zusammenarbeit vereinbart. Einer der Kernbestandteile der neuen Partnerschaft ist, dass die KNA künftig für die crossmediale Produktion sowie für das Nachrichtenmanagement ihrer multimedialen Inhalte eine Version des dpa-Redaktionssystems ines sowie das dpa-Planungssystem PLATO nutzt.

Zudem wird laut gemeinsamer Aussendung die KNA ihre Produkte über ein Web-Portal ihren Kunden präsentieren. Dort können Kunden in einen Echtzeitdialog mit KNA-Redaktionen treten und Kritik, Wünsche und Anregungen äußern – ein Prinzip, das auch dpa-Medienkunden vom Portal dpa-news kennen. Darüber hinaus können KNA-Kunden und -Mitarbeiter im digitalen Archiv der Agentur recherchieren.

Die Umstellung der KNA-Systeme soll im zweiten Quartal 2013 abgeschlossen sein. Redaktionell arbeiten die beiden Agenturen auch künftig vollkommen unabhängig voneinander. Die dpa-Tochter dpa-mediatec stellt die technischen Systeme für die Produktion zur Verfügung und den Betrieb sicher. Der Betrieb der Web-Plattform sowie die Auslieferung der KNA-Inhalte erfolgen über den Kommunikationsdienstleister mecom in Hamburg, an dem die dpa und die KNA – zusammen mit weiteren Nachrichtenagenturen – beteiligt sind.

Die dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH ist nach Eigendefinition der unabhängige Dienstleister für multimediale Inhalte. Die Nachrichtenagentur versorgt als Marktführer in Deutschland tagesaktuelle Medien aus dem In- und Ausland. Ein weltumspannendes Netz von Redakteuren und Reportern garantiert nach eigenen Angaben die Nachrichtenbeschaffung nach im dpa-Statut festgelegten Grundsätzen: unparteiisch und unabhängig von Weltanschauungsfragen, Wirtschafts- und Finanzgruppen oder Regierungen. In Österreich ist unter anderem die Austria Presse Agentur (APA) Partner der dpa.

Die 1952 gegründete Katholische Nachrichten-Agentur (KNA) ist eine der etablierten Fachagenturen in Deutschland. In Europa ist sie nach eigenen Angaben die größte und leistungsfähigste katholische Nachrichtenagentur. In Deutschland beziehen mehr als 60 Prozent der Tagespresse, die Bistums- und Kirchenpresse, zahlreiche Magazine, Rundfunk- und TV-Anbieter sowie Internet-Redaktionen täglich KNA-Material. Die KNA berichtet „multimedial, objektiv und journalistisch unabhängig“ aus der Welt der Kirchen und Religionsgemeinschaften sowie über alle gesellschaftlichen und politischen Themen, die für die katholische Kirche wichtig sind.

Montag, 16. April 2012, von Elmar Leimgruber

Nationalbibliothek und APA kooperieren

Im Bild (v.l.): Klemens Ganner (Geschäftsführer APA-PictureDesk), Konrad Tretter (Geschäftsführer APA), Johanna Rachinger (Generaldirektorin Österreichische Nationalbibliothek) und Hans Petschar (Direktor Bildarchiv und Grafiksammlung der ÖNB)
Foto: APA/Herbert Neubauer

Die Wissenschaft in Österreich ist künftighin um ein Archiv reicher: Die Österreichische Nationalbibliothek (ÖNB) und die Austria Presse Agentur (APA) schließen eine Kooperation zur systematischen Sammlung und Archivierung historischer und gegenwärtiger Pressefotografie in Österreich. Diese einzeigartige Kooperation präsentierten Hans Petschar, Direktor von Bildarchiv und Grafiksammlung der ÖNB und Klemens Ganner, Geschäftsführer APA-PictureDesk bei der „International Newspaper Conference“ in Paris unter dem Thema „Archiving the Press Photo at the National Library of Austria“.

Ziel ist es, aktuelle Pressefotos der APA über das Bildarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek der Wissenschaft zur Verfügung zu stellen. Gleichzeitig mit der Archivierung des APA-Materials wurde vereinbart, dass APA-PictureDesk die Bestände der ÖNB nun auch international anbieten kann. Derzeit stehen 236.000 ÖNB-Bilder in der Datenbank zur Verfügung. „Historische Bildbestände waren schon bis dato ein Schwerpunkt in der Bilddatenbank auf www.picturedesk.com – nun können wir auch Kunden auf internationaler Ebene servicieren“, betont Ganner.

„Als erste Nationalbibliothek weltweit beginnen wir mit der systematischen Sammlung zeitgenössischer Pressefotografie eines Landes“, freut sich Johanna Rachinger, Generaldirektorin der Österreichischen Nationalbibliothek. Monat für Monat werden aus der aktuellen Produktion der APA-Bildredaktion jene Bestände von
Expertinnen und Experten der ÖNB ausgewählt und archiviert, die auch noch in 100 Jahren ein lebendiges und vielfältiges Bild des öffentlichen Lebens in Österreich vermitteln werden. Konrad Tretter, Geschäftsführer der APA, ergänzt: „Wir freuen uns über die Vertiefung der Zusammenarbeit – seit 2008 vertreibt die Bildagentur
APA-PictureDesk das ÖNB-Bildmaterial in Österreich. Diese Erweiterung stellt aus unserer Sicht ein sehr gelungenes Beispiel für eine ‚Public-Private Partnership‘ dar.“

Einen Bogen zur Geschichte schlägt Petschar: „Mit der Archivierung und Zugänglichmachung des umfangreichen APA-Fotoarchivs von 1985 bis zur Gegenwart schließen wir mit einem Schlag eine historische Lücke in der Bilddokumentation des ausgehenden 20. Jahrhunderts und des ersten Jahrzehnts des 21. Jahrhunderts. Die systematische Sammlung der aktuellen Pressefotografie eröffnet eine völlig neue Dimension der Bilddokumentation Österreichs in der Österreichischen
Nationalbibliothek.“

Montag, 16. Januar 2012, von Elmar Leimgruber

Pressefotopreis „Objektiv 2012“ ausgeschrieben

Canon und APA prämieren auch 2012 wieder die besten Pressebilder des Jahres: Zum siebenten Mal schreiben Canon Österreich und die APA – Austria Presse Agentur 2012 den renommierten nationalen Fotopreis „Objektiv“ aus. Pressefotografinnen und -fotografen sind aufgerufen, ihre spannendsten, ausdrucksstärksten und ideenreichsten Arbeiten einzureichen und sich für den Objektiv 2012 zu bewerben. Einsendeschluss ist der 1. April 2012. Einreichungen sind ausschließlich über die Online-Plattform http://einreichungen2012.objektiv-fotopreis.at möglich.

Die Fotos müssen zwischen 1. April 2011 und 31. März 2012 in einem österreichischen Medium (Print, Online oder Agentur) veröffentlicht worden sein. Der mit insgesamt 24.000 Euro Warenwert dotierte Preis hat das Ziel, auf die hervorragende Qualität heimischer Pressefotografie aufmerksam zu machen, und rückt die Menschen hinter den Kameras in den Fokus.

Objektiv 2011-Gewinner: (v.l.n.r.:) Stephan Boroviczeny (Gewinner Wirtschaft), Andreas Reichart (Gewinner Sport), Heinz Stephan Tesarek (Gewinner Chronik, Fotoserien sowie Gesamtsieger), Roland Schlager (Gewinner Innen- und Außenpolitik), Erich Reismann (Gewinner Kunst und Kultur).
FOTO: APA/Ludwig Schedl

Die Bilder werden nach inhaltlicher Aussagekraft sowie nach ästhetischen, technischen und gestalterischen Qualitätsstandards beurteilt und im Zuge eines anonymisierten Verfahrens bewertet. Gekürt werden Siegerinnen und Sieger in den Kategorien Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Chronik, Kunst und Kultur, Sport und Fotoserien.

Die Jury 2012 besteht aus langjährigen Medien- und Fotografieprofis und wird 2012 u.a. durch den legendären Pressefotografen Erich Lessing, die Standard-Chefredakteurin Alexandra Föderl-Schmid, die stv. News-Chefredakteurin Corinna Milborn sowie dem Bildarchivdirektor der Österreichischen Nationalbibliothek, Hans Petschar, unterstützt.

Im Juni 2012 werden die besten Bilder im Rahmen einer Veranstaltung der Öffentlichkeit vorgestellt sowie auf www.objektiv-fotopreis.at publiziert. Die prämierten Werke werden zudem gemeinsam mit der Ausstellung des unabhängigen „World Press Photo Award“ in Österreich präsentiert sowie in weiteren Ausstellungen quer durch das Land zu sehen sein. Die österreichische Nationalbibliothek übernimmt die Siegerfotos in ihre Bildarchive, womit diese für nachfolgende Generationen zu Dokumentations- und Recherchezwecken bewahrt bleiben.

Sonntag, 27. November 2011, von Elmar Leimgruber

Virtueller Zeitungsstand Austria-Kiosk ist online

Der Austria-Kiosk hat eröffnet
Screenshot: APA

Wer immer schon gesamte Zeitungen und Magazine zu Hause oder unterwegs papierfrei online lesen wollte, hat seit Kurzem die Gelegenheit dazu: Der erste gemeinsame virtuelle Zeitungsstand für österreichische Kaufzeitungen und -magazine ist online. Rund 25 der führenden heimischen Zeitungen und Magazine stehen dort digital als PDFs zum Kauf bereit. Die Publikationen sind ab ihrem Erscheinungstag 30 Tage verfügbar und können je User auf mehreren Geräten dauerhaft abgespeichert werden. Die Preise orientieren sich an jenen der Printausgaben.

Auf der Startseite www.austria-kiosk.at findet sich eine Übersicht der angebotenen Medien. Nach einmaliger Registrierung genügt ein Klick plus Passwort-Eingabe, um die gewünschte Zeitung, Zeitschrift oder ein Magazin zu kaufen. Bis Ende des Jahres sollen Kontingente den Kauf mehrerer Medien zu einem Paketpreis ermöglichen, 2012 sollen auch Funktionen für Kombi-Angebote für bestehende Print-Abonnenten verfügbar sein.

Peter Kropsch, Geschäftsfühter der APA, präsentiert den Austria-Kiosk am Pad
Foto: APA/Marie Rambauske

Technisch entwickelt hat die Plattform die APA – Austria Presse Agentur im Auftrag der österreichischen Medienhäuser. Der Austria-Kiosk ist eine HTML/HTML 5-Lösung und somit plattformunabhängig auf Tablets wie dem iPad, Laptops oder PCs überall im Internet verfügbar. Eine für das Betriebssystem Android optimierte Version ist bereits in Arbeit.

Laut APA-Geschäftsführer Peter Kropsch (Bild) liegt der Hauptnutzen für die Leserinnen und Leser im gebündelten Österreich-Angebot auf einem Portal, was einzigartig im deutschsprachigen Raum sei. Aus Sicht der Medienhäuser sei der Austria-Kiosk ein weiterer Schritt, ihre Inhalte auf sämtlichen verfügbaren Kanälen anbieten zu können. „Wir gehen hier gemeinsam mit den Verlagen neue Wege, um das Thema Paid Content für digitale Inhalte zu etablieren und wertvolle Erkenntnisse über diese Vertriebsform zu gewinnen“, so Kropsch.

 

Grundsätzlich steht die Teilnahme am Kiosk allen Kauf-Printmedien offen. Die verkauften Exemplare sollen auch in die Messungen der Österreichischen Auflagenkontrolle (ÖAK) einfließen. In der Startphase bleiben sämtliche Nettoerlöse nach Transaktionskosten bei den hauptfinanzierenden Verlagen. Für die übrigen bzw. später dazu kommenden Verlage gibt es eine Eintrittsgebühr sowie eine Erlösteilung.

Freitag, 18. November 2011, von Elmar Leimgruber

Hans-Dietrich Genscher zu Gast in Wien

Hans-Dietrich Genscher
Foto: CC Aalkönig – Joachim Heer

Der deutsche Langzeit-Außenminister Hans-Dietrich Genscher (FDP) hält in der kommenden Woche am 22. November einen Grundsatz-Vortrag zum Thema „Quo Vadis, Europa?“ in Wien. Auf Einladung von APA – Austria Presse Agentur und UniCredit Bank Austria wird Genscher an der Preisverleihung des Journalistenpreises „Writing for CEE“ teilnehmen. Der Award „Writing for CEE“, der heuer zum achten Mal vergeben wird, setzt sich das Ziel, die journalistische Auseinandersetzung mit Europa zu fördern.

Der 2004 erstmals vergebene Journalistenpreis setzt sich das Ziel, die journalistische Auseinandersetzung mit Europa und mit der europäischen Integration zu fördern. Bei „Writing for CEE“ handelt es sich um keinen EU-Preis, sondern um „einen Europa-Preis unter besonderer Berücksichtigung Mittelosteuropas“. Dabei sind Journalisten und Journalistinnen aus allen Teilen Europas – etwa aus Südosteuropa, Nordeuropa oder den baltischen Staaten -ausdrücklich eingeladen, sich mit ihren Arbeiten zu beteiligen.

Freitag, 14. Oktober 2011, von Elmar Leimgruber

ORF-Futurezone-Archiv eröffnet

Das ORF-Futurezone-Archiv
Screenshot: futurezone

Die ehemalige ORF-Futurezone erhält ab sofort ein Archiv, das künftig kostenlos öffentlich nutzbar ist: Austria Presse Agentur (APA und ORF) öffnen ihr bewährtes ORF-Technologiearchiv über die Jahre 1999 -2010. Damit ist der rund 56.000 Artikel umfassende Bestand des ehemaligen Informationstechnologiekanals „futurezone.orf.at“ wieder öffentlich verfügbar.

Nach der Einstellung der ORF-Futurezone aufgrund des neuen ORF-Gesetzes und der Übernahme und dem Neustart des Portals durch die Tageszeitung Kurier unter der Domain futurezone.at mit 1. Oktober 2010 waren die redaktionellen Technologie-Beiträge des einstigen Channels nicht abrufbar.

Ab sofort können nun sämtliche Artikel, die zwischen 20.4.1999 und 30.9.2010 auf futurezone.orf.at publiziert wurden, über www.fuzo-archiv.at sowie über das APA-OTS-Portal www.it-press.at kostenfrei gesichtet werden. Darüber hinaus stehen die Daten im APA-OnlineManager (AOM), zu dessen Anwenderkreis u.a. große Teile der österreichischen Medienlandschaft zählen, zur Recherche offen.

Montag, 17. Januar 2011, von Elmar Leimgruber

Pressefotopreis „Objektiv 2011“ ausgeschrieben

Canon und Austria Presse Agentur (APA) suchen die besten Pressefotos: Pressefotografinnen und -fotografen sind ab sofort eingeladen, ihre Arbeiten für den „Objektiv 2011“ einzureichen. Die Fotos müssen zwischen 15. April 2010 und 31. März 2011 in einem österreichischen Medium (Print, Online oder Agentur) veröffentlicht worden sein. Einsendeschluss ist der 1. April 2011, die Einreichung ist ausschließlich über die Online-Plattform http://einreichungen2011.objektiv-fotopreis.at möglich. Der mit 24.000 Euro Gesamt-Warenwert dotierte Wettbewerb wird dieses Jahr zum sechsten Mal in Folge vergeben.

Ausgezeichnet werden Fotografien, die stärkste inhaltliche Aussagekraft mit höchsten ästhetischen, technischen und gestalterischen Qualitätsstandards verbinden – die Präsentation der Bilder erfolgt dieses Jahr erstmals auch im Rahmen der renommierten World Press Photo-Ausstellung (WPP). Die preisgekrönten Fotos werden im Zuge eines anonymisierten Verfahrens ausgewählt. Weitere Informationen sind online abrufbar. Die fachkundige Jury bestehend aus langjährigen Medien- und Fotografieprofis wird heuer unter anderem von Ruth Eichhorn, GEO-Bildchefin und Jury-Mitglied des World Press Photo-Awards, sowie von Fotografenlegende Erich Lessing bereichert. 

Das Siegerfoto 201o: Raiffeisen-Boss Christian Konrad, fotografiert von „Presse“-Fotograf Clemens Fabry

Gekürt werden die Siegerinnen und Sieger in den Kategorien:

– Innen- und Außenpolitik
– Wirtschaft
– Chronik
– Kunst und Kultur
– Sport
– Fotoserien

Die sechs Kategoriesieger werden mit Gutscheinen für Profi-Fotografieausrüstung von Canon im Wert von je 3.000 Euro ausgezeichnet. Darüber hinaus vergibt die Jury den mit 6.000 Euro Warenwert dotierten Hauptpreis an den/die Gesamtsieger/in. Im Juni 2011 werden die Bilder im Rahmen einer Veranstaltung ausgezeichnet und der Öffentlichkeit präsentiert sowie auf www.objektiv-fotopreis.at publiziert. Zusätzlich werden die Siegerbilder im Rahmen der Ausstellung des „World Press Photo Awards“ in Österreich zu sehen sein. Im vergangenen Jahr – das laut Veranstalter einen Rekord an Einreichungen mit sich brachte – erhielt der Fotograf der Tageszeitung „Die Presse“, Clemens Fabry den Hauptpreis.