Steven Spielberg: Catch me, if you can (Kino-Kritik)

War man seit einigen Jahren von Steven Spielberg „nur“ mehr tiefpychologische und tiefphilosophische und ernste Filme wie „A.I.“ gewohnt, so beweist der wahre Meister seines Fachs mit dieser Komödie, dass er sich seinen Humor trotz aller Zukunftshorrorvisionen bewahrt hat.
Dennoch wirft „Catch me, if you can“ auch sehr ernste Fragen auf, bleibt demnach nicht an der Oberfläche kleben.
Der Film beruht auf einer wahren Begebenheit der 60er-Jahre, als ein Hochstapler (Leonardo DiCaprio) mit gefälschten Schecks und Ausweisen sich verschiedene Berufe (Flugkapitän, Arzt, Rechtsanwalt) erschleicht und finanziell riesige Schäden hinterlässt. Doch das FBI (Tom Hanks) ist ihm auf der Spur…
Besonders tragisches Gewicht hat in diesem Film übrigens auch „Leonardo’s“ Vater, gespielt von Christopher Walken, der einerseits seinen Sohn über alles liebt, der aber aufgrund der eigenen Hochstapeleien den Sinn für die Wirklichkeit zunehmend verliert…
Ein Film, den man unbedingt gesehen haben muss: Eine ideale Mischung zwischen Spannung, Humor, Tragik und Anspruch.
Musik: John Williams (sehr passend und vielseitig!). Hier können Sie in den abwechslungsreichen Score reinhören.
Mehr Filmkritiken von mir sind übrigens auf meiner Kino-Seite und mehr zum Thema Filmmusik auf meiner Soundtrackseite abrufbar.

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