Österreichs höchstes Bauwerk wird heute gesprengt; TW1 überträgt live

Diese beiden Sendemasten am Bisamberg sind ab morgen Geschichte

Heute, 24. Februar wird Österreichs höchstes Bauwerk, der 265 Meter hohe Nordsendemasten und sein 120 Meter hoher Pendant am Wiener Bisamberg voraussichtlich um 12.00 und 15.00 Uhr gesprengt. Damit wird ein rundfunkgeschichtliches Monument endgültig abgetragen, die unter Denkmalschutz stehenden Gebäude sollen jedoch zur Besichtigung erhalten bleiben.

TW1, eine 100 Prozent-TV-Tochter des ORF überträgt ab 11.50 Uhr und ab 14.50 Uhr dieses Ereignis, an dem man übrigens auch direkt vor Ort teilnehmen kann, live. TW1 bringt im Vorfeld der Sprengung eine Kurzdokumentation über die Historie des Senders – von seinen Anfängen im Jahr 1933 bis zur endgültigen Stilllegung in den 1990er Jahren:

Nach dem Wiederaufbau und der Reparatur kriegsbedingter Schäden an der Sendeanlage in den 1950er Jahren, galt der „Bisamberg“ lange als Meilenstein in der Geschichte der Rundfunktechnik. Mit fortschreitender Verbreitung von alternativen Übertragungsmöglichkeiten, wie etwa Internet und digitaler Sendetechnologie, wurde die Bedeutung analoger Mittelwellen Sendeanlangen zunehmend obsolet und mündete schließlich in der endgültigen Einstellung des Sendebetriebs im Jahr 1997. Von 2000 bis 2008 wurde Radio 1476 (ORF) auf Mittelwelle mit sehr geringer Sendeleistung über den Bisamberg ausgestrahlt.

Ergänzend zur heutigen Kurzdoku und den Live-Übertragungen zeigt TW1 am Mittwoch, 3. März 2010, um 19.45 Uhr (Wiederholungen am Donnerstag, 4.3. um 16.05 Uhr und Freitag, 5.3. um 23.30 Uhr) eine Reportage über die umfassenden Vorbereitungen rund um die Sprengung der Sendeanlage.

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