Michael Buble zum Anfassen

Er ist DER „Crooner“ der Gegenwart, zumindest was den Bekanntheitsgrad betrifft. Ich kannte auch zwei DVDs von ihm, bevor ich ihn nun live in der Bozner Stadthalle sah: Michael Buble live.
Während ich den Kanadier auf den DVDs von der Performance her -trotz seiner schönen Stimme- eher leblos und „steif“ empfand: Buble hat kräftig dazugelernt: er wirkt nun -obwohl nach wie vor alles stark einstudiert scheint- locker und humorvoll; ja er mimt sogar DEN „badboy“, wie er ihn nennt: Elvis Presley, und macht sich sogar über sein eigenes Bravsein mit „i love you“-Songs lustig. Und er sucht den direkten Kontakt zum Publikum, fordert es auf, sich von den Sitzplätzen zu erheben und zu ihm Richtung Bühne für Handshakes zu kommen.
Ja, es hat sich Einiges getan bei Michael Buble: schön ihm zuzuhören und zuzuschauen.
Leider aber hat sein Konzert nur eineinhalb Stunden inklusive Zugabe gedauert. Wenigstens aber gabs im Vorprogramm eine sensationell gute acapella-Formation zu erleben: Naturally 7.

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