Lange Nacht der Museen 2010 – Musik-Highlights

Wien Heldenplatz
Foto: ORF, Hans Leiter

Auch dieses Jahr laden zahlreiche Aussteller und Sammlungen in Wien zur langen Nacht der Museen. Am Samstag, 2.10. – von 18.00 bis 1.00 Uhr Früh – öffnen sich die Pforten von insgesamt 107 Museen und Kultureinrichtungen in Wien (und insgesamt 680 in ganz Österreich).  Treffpunkt ist der Heldenplatz. Das Ticket für alle Museen inklusive Shuttlebusse kostet 13 Euro (ermässigt 11 Euro) und ist in ganz Österreich gültig. Geboten wird – neben den eigentlichen Schausammlungen – ein umfangreiches Zusatzprogramm mit Musik und Events.

Dieses Jahr steht die Lange Nacht der Museen im Technischen Museum Wien ganz im Zeichen der Musik. Unter fachkundiger Betreuung können sich die Besucher in der neuen Ausstellung „macht musik“ künstlerisch betätigen: z.B. Musik produzieren, akustische und elektronische Instrumente spielen, tanzen oder sich im Rockprobenraum austoben.

Gemeinsam mit dem Musiker und Komponisten Max Hoffmann werden mit neuesten elektronischen Instrumenten Gemeinschaftskompositionen erstellt – denn jeder kann sich in der Ausstellung im Komponieren versuchen. Wer lieber zuhört als selbst spielt, für den werden historische Musikautomaten und elektronische Instrumente zum Klingen gebracht.

Im Haus der Musik (1., Seilerstätte 30) beispielsweise spielen Marko Simsa & Safer Six ab 18.00 Uhr für die kleinen Gäste, danach folgen Herbstrock, die Präsentation der neuen CD von Francis International Airport sowie die Elektronik-Band Cluster. Auch im Wien Museum am Karlsplatz wird um 18.00 Uhr eine Kinderführung angeboten. Um 22.30 Uhr präsentiert Direktor Wolfgang Kos Highlights aus der Sammlung des Museums.

Im MUMOK bringen Herbert Gollini und Helmut Wolfguber, Protagonisten der elektronischen Musikszene in Österreich, bringen die Fassadenplatten des MUMOK (Stoned Tones) zum Klingen. Ihre Liveperformance basiert auf einem speziell für das Museumsgebäude entwickelten System, das sich den Klang der Mayener Basaltlavaplatten des Bauwerks zu eigen macht, der beim Anschlag der unterschiedlich großen, an die Fassade montierten Steinplatten entsteht.

Zudem wird rund um den Ring eine Oldtimer-Straßenbahn aus dem Jahr 1929 die Besucher im 15-Minunten-Takt um den Ring kutschieren, während Stadtverkehrsgeschichte hier hautnah erlebt werden kann.

Die Lange Nacht der Mussen findet neben Wien auch in den anderen Bundesländern statt. Auch spezielle kirchliche Einrichtungen laden zum Besuch: Die Diözesanmuseen von Graz, St. Pölten, Eisenstadt und Klagenfurt und das Salzburger Dommuseum sind ebenso eingebunden wie das Museum im Wiener Schottenstift, die Wallfahrtsbasilika Maria Taferl oder das Bibelzentrum am MuseumsQuartier Wien. Alle Infos zu veranstaltenden Museen und öffentlichen Verkehrsmitteln österreichweit sind online abrufbar.

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