Kellner und das liebe Geld

Echt: es gibt durchaus lobenswerte und gute Kellner, die alles Trinkgeld wert sind und mehr, weil sie entweder eine gute Arbeit leisten oder weil sie eben so sind wie sie sind.
Aber es gibt auch die anderen -und die gibt es in Wien genauso wie in Köln, wo ich gerade so einen Typen erleben musste:
Nicht, dass er sich verrechnet hätte mit der Hand, was ja durchaus vorkommen kann. Nein, er schrieb bewusst die falschen Preise auf und addierte sie zusätzlich noch falsch, natürlich zu seinen Gunsten.
ich bin normalerweise jemand, der die Bedienung darauf aufmerksam macht, wenn sie sich auch zu ihrem eigenen Schaden verrechnet, was zwar selten vorkommt, aber doch. Umso mehr ärgern mich solche „Zusatzverdienste“, die dem ganzen Stand schaden und ehrliche Kellner mit in den Dreck ziehen.
Aber damit in diesem Fall nicht genug. Da ich mit der Kölner Welcome Card unterwegs war, einer Karte mit Sonderkonditionen auch in verschiedenen Lokalen, erwies sich auch die Chefin des genannten In-Treffpunkts mit Livemusik als sehr unkooperativ. Kein Wunder also, wenn sie solche Kellner beschäftigt.
Und das bringt mich wieder mal zu einer Forderung: wenns nicht anders geht, dann muss das, was in Italien seit Jahren Pflicht ist, auch in Österreichs und Deutschlands Lokalen Pflicht werden und damit meine ich nicht nur das generelle Rauchverbot, sondern in diesem konkreten Fall auch ein Kassaausdruck, auf dem alles schwarz-weiss ersichtlich ist und was verhindern sollte, dass Kellner zusehr einfach nach Belieben entscheiden, wie viel sie dem Kunden an Geld abknöpfen, damit die eigene Brieftasche wächst.

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