Goldene Cannes-Palme für Evolutionsepos „The Tree Of Life“


„The Tree Of Life“ von Kultregisseur Terrence Malick (Drehbuch und Regie) wurde bei den diesjährigen 64. Internationalen Filmfestspielen in Cannes unter dem Vorsitz von Robert De Niro mit der Goldenen Palme ausgezeichnet. Der zweite Platz ging gleichermaßen an „Once Upon a Time in Anatolia“ von Nuri Bilge Ceylan und an „Le gamin au vélo“ (The Kid with a Bike) von  Jean-Pierre und Luc Dardennes.

Die Palme als bester Schauspieler erhielt Jean Dujardin („The Artist), als beste Schauspielerin Kirsten Dunst („Melancholia“ von Skandal-Regisseur Lars von Trier). Als bester Regisseur wurde der Däne Nicolas Winding Refn für „Drive“ ausgezeichnet.

Heuer erstmals vergeben wurde die Goldene Ehren-Palme für das Lebenswerk: Sie ging an den italienischen Drehbuchautor und Regisseur Bernardo Bertolucci. Bereits im Vorfeld war am Dienstag der französische Schauspieler Jean-Paul Belmondo in einer eigenen Gala für sein Lebenswerk mit der Goldenen Palme ausgezeichnet worden. Bei den vorgestern und gestern (21. und 22.Mai) stattfindenden Filmfestspielen in Cannes wurden unter anderem auch der österreichische Schauspieler und Neoregisseur Karl Markovics für seinen Film „Atmen“ sowie der deutsche Regisseur Andreas Dresen („Halt auf freier Strecke“) mit Ermutigungspreisen ausgezeichnet.

Die wichtigten Palmen-Träger 2011
Goldene Palme:
„The Tree of Life“ von Terrence Malick (USA)

Großer Preis der Jury:
– „Once Upon a Time in Anatolia“ von Nuri Bilge Ceylan (Türkei)
– „The Kid With a Bike“ von Jean-Pierre und Luc Dardenne (Belgien)

Beste Regie:
Nicolas Winding Refn für „Drive“ (Dänemark)

Beste Schauspielerin:
Kirsten Dunst (USA) für „Melancholia“

Bester Schauspieler:
Jean Dujardin (Frankreich) für „The Artist“

Preis der Jury:
„Polisse“ von Maïwenn (Frankreich)

Bestes Drehbuch:
Joseph Cedar für „Footnote“ (Israel)

Bester Debütfilm:
„Las acacias“ von Pablo Giorgelli (Argentinien)

Bester Kurzfilm:
„Cross“ von Maryna Vroda (Ukraine)

Hauptpreis der Sektion Un certain regard:
– Andreas Dresen (Deutschland) für „Halt auf freier Strecke“
– Kim Ki-duk (Korea) für „Arirang“

Preis: „Label Europa Cinema“ („Quinzaine des Realisateurs“):
„Atmen“ von Karl Markovics

Erster Preis des Kurzfilmwettbewerbs Cinéfondation:
Doroteya Droumeva (Deutschland): „Der Brief“

Fipresci-Preis (der Filmkritiker-Vereinigung):
„Le Havre“ (Aki Kaurismäki)

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