Wiener Europäische Filmtage im Zeichen Humanitärer Hilfe

Europäische Filmtage: „Bewegende Bilder“
Foto: ECHO/TM/com_unit

Vom 11. bis 14. Oktober 2010 zeigt das Wiener Admiral Kino Dokumentationen und Spielfilme, die das Schicksal von Menschen in Krisengebieten aus nächster Nähe beleuchten. Veranstaltet wird „BEWEGENDE BILDER – EU-Filmtage im Zeichen humanitärer Hilfe“ vom Dienst für humanitäre Hilfe und Katastrophenschutz der Europäischen Kommission (ECHO). Der Eintritt zu allen Filmen ist kostenlos.

Gezeigt werden neben erfolgreichen Spielfilmen wie „Hotel Ruanda“, „Wüstenblume“ und „Waffenstillstand“ auch Dokumentationen. Schulklassen sind eingeladen, die Vorführungen am Vormittag (Beginn 9.00 Uhr) zu besuchen. In den anschließenden Diskussionen können sich die Schüler mit Experten zum Thema „Humanitäre Hilfe“ austauschen.Sieben von zehn Österreichern halten es laut Eurobarometer 2010 für wichtig, dass die EU Humanitäre Hilfe in Drittländern Europas leistet. Die Europäische Union ist der weltweit größte Geber humanitärer Hilfe. ECHO allein hat im letzten Jahr Not leidenden Menschen in über 70 Ländern mit knapp einer Milliarde Euro geholfen.

„Ziel der Filmtage ist es, den Blick für humanitäre Krisen zu schärfen und zu zeigen, wie geholfen werden kann“, erklärt Thorsten Münch von ECHO. Die jüngsten Überschwemmungen in Pakistan machten deutlich, wie wichtig Hilfe für Menschen in Notsituationen ist. Denn ob Flutkatastrophen, Dürre, Kriege oder Hungersnöte – humanitäre
Krisen entziehen den Betroffenen ihre Lebensgrundlage.

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Eine Antwort zu “Wiener Europäische Filmtage im Zeichen Humanitärer Hilfe”

  1. Dominique sagt:

    Sehr geehrter Herr Leimgruber!
    Selbst durch seinerzeit mangelhaft feststellbare Hochbegabung/ADHS heute IV und EL-Bezüger, habe ich Ihren Artikel zum Thema Schulbildung mit sehr grossem Interesse gelesen. Was bedeutet das nun im Zusammenhang mit der Kritik am Schweizer Schulsystem? Auf der einen Seite sind auch auf staatlicher Schulebene viele Fortschritte in Sachen individualisiertem Unterricht gelaufen. Zum Beispiel an der Unterstufe Rickenbach/Schwyz 1-7.Klasse und am Schulhaus am Wasser in Zürich-Höngg. Andererseits sind für den Abschluss der Bildungsbaustelle Schweiz 2 Probleme dringend zu lösen: Ein gemeinsamer , auch internetmässiger Auftritt dieser fortschrittlichen Schulen. Damit alle daran Interessierten Institutionen von den obengenannten Ideen profitieren können! Zweitens: Am Gymnasium scheint sich die genannte fortschrittliche Pädagogik aber noch immer kaum durchsetzen zu können zugunsten des Stoffpaukens. Aber auch dieser Punkt bedarf einer dringenden Aenderung, damit der einzige Schweizer Rohstoff Bildung nicht ganz austrocknet! Es ist in dieser Hinsicht auch tragisch bezeichnet, dass die Toppositionen an der Uni und der ETH heute sehr oft statt von Schweizerinnen von Deutschen oder gar Indern besetzt sind.

    Mit freundlichen Grüssen

    D.Blickenstorfer

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