Diagonale 2010: „La Pivellina“ ist Film des Jahres

Tizza Covi und Rainer Frimmel lieferten mit „La Pivellina“ den Film des Jahres
Foto: diagonale.at Arno Friebes

Der beste österreichische Spielfilm 2009/2010 ist „La Pivellina“ von Tizza Covi und Rainer Frimmel. Sie erhielten den Großen Diagonale-Preis des Landes Steiermark in Kooperation mit der CINESTYRIA-Filmkunst. Im Bereich Dokumentationsfilm ging der Große Diagonale- Preis an die Regisseurinnen Brigitte Weich und Karin Macher für „Hana, dul, sed … „, während Sudabeh Mortezai für „Im Bazar der Geschlechter“ und Simone Bader und Jo Schmeiser für „Liebe Geschichte“ lobend erwähnt wurden.

Der Grosse Diagonale- Schauspielpreis 2010 wurde bereits bei der Eröffnung der Diagonale am 16. März an Klaus Maria Brandauer überreicht. Weitere Schauspielpreise gingen an Franziska Weisz in Der Räuber von Benjamin Heisenberg und Andreas Lust in Der Räuber von Benjamin Heisenberg. Bester Nachwuchsfilm des Jahres 2009/2010 wurde „Kick Off“ von Hüseyin Tabak, lobende Erwähnungen fanden Marvin Kren für „Rammbock“ und Catalina Molina für „Talleres Clandestinos“.

Mit dem Diagonale-Preis Innovatives Kino der Stadt Graz wurde Sabine Marte für „B-star, untötbar! reloaded“ als bester innovativer Experimental-, Animations- oder Kurzfilm 2009/2010 ausgezeichnet, den Diagonale-Preis der Jury der Diözese Graz-Seckau als bester Dokumentar- oder Kurzfilm 2009/2010 war „Die Kinder vom Friedrichshof“ von Juliane Großheim.

Der Diagonale-Preis Schnitt des Verbandes Film- und Videoschnitt aea für die beste künstlerische Montage Spielfilm ging an Gerhard Fillei und Joachim Krenn für „South“, für die beste künstlerische Montage Dokumentarfilm 2009/2010 an Michael Palm für „Jobcenter“, lobende Erwähnung fand Silke Olthoff für „Rammbock“.

Den Diagonale-Preis Bildgestaltung des Verbandes Österreichischer Kameraleute AAC in der Kategorie Beste Bildgestaltung Spielfilm 2009/2010 erhielt der in dieser Kategorie auch oscar-nominierte Christian Berger für „Das weiße Band“. Der Preis Beste Bildgestaltung Dokumentarfilm ging an Peter Schreiner für „Totó“.

Der Preis Innovative Produktionsleistung der VAM Verwertungsgesellschaft für audiovisuelle Medien GmbH ging an (Innovative Produktionsleistung im Bereich Kinodokumentarfilm 2009:) Neue Sentimentalfilm für „Plastic Planet“, (Innovative Produktionsleistung – Anerkennung durch das Kinopublikum im Bereich Kinofilm 2009:) DOR FILM für „Der Knochenmann“ und „Wüstenblume“ und (Innovative Produktionsleistung im Bereich Internationaler Spielfilm:) wega Film für „Das weiße Band“

Den Carl Mayer-Drehbuchpreise 2010 gingen an: Hauptpreis: Wolfgang Rupert für das Treatment „Großmattglocknerhorn“ (Kinofilm) und Förderungspreis: Henning Backhaus (Wien) für das Treatment „Kinderszenen“ (Kinofilm).

Die Thomas-Pluch-Drehbuchpreise 2010 erhielt Jessica Hausner (Hauptpreis) für „Lourdes“ (Regie, Drehbuch) und ( für die beiden besten Drehbücher von NachwuchsautorInnen mit einer Mindestlänge von 20 Minuten): 1. Förderpreis: Thomas Woschitz für „UNIVERSALOVE“ (Buch und Regie), 2. Förderpreis ex aequo an: Jasmina Eleta für „Fern & Nah“ (Buch und Regie) sowie Anna Schwingenschuh für „Der Herzerlfresser“ (Buch und Regie).

Die Diagonale 2010 bot an sechs Tagen( vom 16. bis 21. März) in vier Festivalkinos 147 Filme und Videos im Rahmen von 134 Kinovorstellungen (davon 31 Uraufführungen und 23 Österreich-Premieren). Rund 100 Regisseurinnen und Regisseure waren anwesend. Nach den vorläufigen Zahlen (hochgerechnet auf Sonntag Abend) wurden laut Veranstalter (Festivalleiterin Barbara Pichler) im Rahmen der Diagonale 2010 rund 18.000 reguläre Tickets ausgegeben. Die Auslastung lag bei etwa 72 Prozent. 50 von 134 Kinovorstellungen waren ausverkauft. Die Diagonale 2011 findet von 22. bis 27. März statt.

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