Biennale 2010: Alle Preisträger der Filmfestspiele Venedig

Biennale 2010: Der Goldene Löwe Venedigs
Foto: labiennale.org

Am Samstag abend gingen die diesjährigen Filmfestspiele in Venedig mit den Prämierungen zu Ende. Den Goldenen Löwe als bester Film erhielt -wie es hieß einstimmig- „Somewhere“ von Sofia Coppola. Weitere Preise gingen unter anderem an Monte Hellmann für seine gesamte Regiearbeit, an Jerzy Skolimowski für „The Essential Killing“, an Alex de la Iglesia (beste Regie und bestes Drehbuch) für „A Sad Trumpet“ und an John Woo für sein Lebenswerk. „Black Swan“ von Darren Aronofsky erhielt keinen Hauptpreis, „Drei“, der neue Film von Tom Tykwer („Das Parfüm“), ging leer aus. Die grosse Jury Venezia 67 bestand in diesem Jahr aus Quentin Tarantino (Vorsitz), Gulliermo Arriaga, Ingeborga Dapkunaite, Arnaud Desplechin, Danny Elfman, Luca Guadagnino und Gabriele Salvatores und hatte über 24 Filme zu entscheiden.

Alle Filme und Preisträger im Detail:

– Hauptpreise:

Bester Film (Goldener Löwe): „Somewhere“ von Sofia Coppola (USA)

Beste Regie (Silberner Löwe): Álex de la Iglesia für „A Sad Trumpet (Balada triste de trompeta) (Spanien, Frankreich)

Spezialpreis der Jury: Jerzy Skolimowski für „The Essential Killing“ (Polen, Norwegen, Ungarn, Irland)

Bester Darsteller (Coppa Volpi): Vincent Gallo für „The Essential Killing“

Beste Darstellerin (Coppa Volpi): Ariane Labed für „Attenberg“ von Athina Rachel TSANGARI (Griechenland)

Beste Nachwuchsdarstellerin (Marcello-Mastroianni-Preis): Mila Kunis für „Black Swan“ von Darren ARONOFSKY (USA)

Beste Kamera (Osella): Mikhail Krichman für „Ovsyanki“ (Silent Souls) von Aleksei FEDORCHENKO (Russland)

Bestes Drehbuch (Osella): Álex de la Iglesia für „A Sad Trumpet (Balada triste de trompeta)“

Großer Preis der Jury (Silberner Löwe): Monte Hellman (für seine gesamte Regiearbeit)

Ehrenpreis für das Lebenswerk (Goldener Löwe): John Woo

– Weitere Preisträger und Filme:

Den mit 100.000 $ notierten und von Filmauro (Aurelio und Luigi De Laurentiis) gesponserten Löwen der Zukunft erhielt der Film „Çogunluk“ von Seren YÜCE (Türkei) – VENICE DAYS, der an Regisseur und Produzent gleichermassen aufgeteilt wird.

Die Horizontpreise gingen an VERANO DE GOLIAT von Nicolás PEREDA (Mexiko, Kanada), an COMING ATTRACTIONS von Peter TSCHERKASSKY (Österreich) an TSE (OUT) von Roee ROSEN (Israel), (lobende Erwähnung) an JEAN GENTIL von Laura Amelia GUZMÁN und Israel CÁRDENAS (Dominikanische Republik, Mexiko, Deutschland) und (der Spezialpreis) an THE FORGOTTEN SPACE von Nöel BURCH und Allan SEKULA (Niederlande, Österreich). Den VENICE SHORT FILM NOMINEE FOR THE EUROPEAN FILM AWARDS erhielt THE EXTERNAL WORLD von David OREILLY (Deutschland), den Preis Persol 3-D hingegen AVATAR von James CAMERON (USA, GB) speziell für DRAGON TRAINER (HOW TO TRAIN YOUR DRAGON) von Chris SANDERS und Dean DEBLOIS (USA). Weitere Preise gingen an Vittoria Puccini und Mani Ratnam.

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