Sonntag, 8. November 2020, von Elmar Leimgruber

EU sei bereit: „America First“ wird fortbestehen (Analyse)

Foto: Gage Skidmore

Seit heute Nacht ist die freie Welt irgendwie eine andere: Donald Trump wurde von seiner Bevölkerung abgewählt. Der neue US-Präsident heisst Jo Biden. Und die gesamte Welt setzt grosse Hoffnung auf ihn. Wird er diesen hohen Erwartungen entsprechen (können)? Wohl eher nicht:

Egal wie man zu Donald Trump als US-Präsident stand: Diplomatie war nicht seine Stärke und so wussten sowohl die Amerikaner als auch die restliche Welt -vor allem über Twitter- wofür er stand und was er wollte: Das war zwar -entsprechend seinem problematischen „ich zuerst“-Charakter- teils sehr wechselhaft und gar „zickig“. Aber zum einen muss man ihm zugestehen, dass die US-Wirtschaft unter seiner Präsidentschaft durchaus Höhenflüge erlebte und zum anderen auch aussenpolitisch durch seinen harten Kurs erstaunlich viel funktionierte. Weiterlesen »

Sonntag, 1. November 2020, von Elmar Leimgruber

Musik in der Sterbebegleitung

Dass Musik heilen kann, ist längst bekannt. Was
aber, wenn ein Patient unheilbar krank ist? Musiktherapeuten der SRH
Hochschule Heidelberg setzen die Klänge auch in der Sterbebegleitung
ein

Dass Musik heilen kann, ist längst bekannt. Mittlerweile wird sie in
vielen medizinischen Bereichen erfolgreich eingesetzt. So hilft sie
beispielsweise bei der Behandlung von Kopfschmerzen, Tinnitus oder
Depressionen. Was aber, wenn ein Patient unheilbar krank ist?
Musiktherapeuten der SRH Hochschule Heidelberg setzen die Klänge auch
in der Sterbebegleitung ein. Die Behandlung erfolgt in Zusammenarbeit
mit der Universität Heidelberg und kommt bei Patienten auf der
Palliativstation des Krankenhauses St. Vincentius zum Einsatz.

Denn auch in der Abschiedsphase des Lebens werden durch die Klänge
noch wichtige Gefühlsimpulse beim Patienten angeregt: „Musik hat eine
beruhigende und angstlösende Wirkung. Es können Emotionen und
Erinnerungen ausgelöst werden, die wichtig für die Trauerbewältigung
und das Loslassen vom Leben sind“, so Prof. Dr. Alexander Wormit,
Musiktherapeut an der musiktherapeutischen Ambulanz der SRH
Hochschule Heidelberg. Auch körperliche Symptome wie Schmerzen,
Übelkeit oder Schwindel könnten durch die Musik verringert werden.

Je nach Krankheitszustand des Patienten wird die Musiktherapie
rezeptiv, das bedeutet der Therapeut spielt für den Patienten, oder
aktiv durchgeführt. Bei letzterem steht das gemeinsame Musizieren
oder Singen mit dem Patienten im Vordergrund: „Zum Einsatz kommen
verschiedene Saiten- und Klanginstrumente wie Klangschalen, Gitarren
oder auch die Kantele, ein harfenähnlichen Instrument aus Holz“, so
Wormit.

Wie lange eine Behandlung dauert ist vom Erkrankungsstadium des
Patienten abhängig. Angeboten werden sowohl einmalige
Behandlungseinheiten als auch eine intensive, tägliche Betreuung in
der Sterbephase. Die Dauer einer Sitzung kann von fünf Minuten bis
eineinhalb Stunden variieren. Da in der Phase des Abschiednehmens
nicht nur die Betroffenen selbst sondern auch deren Angehörige
leiden, können diese auch in die Therapie miteinbezogen werden.

Informationen zur Musiktherapie in der Palliativmedizin erhalten
Interessierte bei der Musiktherapeutischen Ambulanz der SRH
Hochschule Heidelberg unter 06221 88-4159 oder unter
mth-ambulanz@fh-heidelberg.de

Sonntag, 1. November 2020, von Elmar Leimgruber

Corona: So schaffen wir’s!

Vorab schon mal: Ja, natürlich muss es jetzt (besser früher als später) corona-bedingt einen defakto-Lockdown in Österreich (wie in anderen Ländern Europas auch) geben. Leider.
Und warum? Weil es keine Alternative dazu gibt:

Die Infizierten-Zahlen steigen praktisch in ganz Europa und darüber hinaus rasant. Dies liegt einerseits am Wetter, aber andererseits auch am verantwortungslosen Handeln diverser Gruppierungen, selbst Parteien: Eigenverantwortung setzen diese zunehmend damit gleich, sich einfach an nichts Vernünftiges halten zu wollen: Ja selbst ein kleines Stück Stoff über Mund und Nase (Mund-Nasen-Schutz-Maske) zu stülpen, empfinden sie als „Entmündigung“, obwohl dieses erwiesenermaßen das Leben anderer Menschen retten kann. Weiterlesen »

Donnerstag, 29. Oktober 2020, von Elmar Leimgruber

Gefährlich: Feinstaub aus dem Laserdrucker

Gefahr aus dem Laserdrucker: Feinstaub kann krank machen

~
Hamburg (ots) – Laserdrucker stehen überall, aber kaum jemand
ahnt, dass von ihnen Gesundheitsgefahren ausgehen. Denn Laserdrucker
und -kopierer emittieren Fein- und Ultrafeinstäube, die über die
Atemwege in den Körper gelangen, berichtet das Greenpeace Magazin in
seiner aktuellen Ausgabe.

Hersteller, Behörden und Politiker beschwichtigen die
Feinstaub-Gefahr seit Jahren. Dagegen verlangt
Greenpeace-Chemieexperte Manfred Santen: „Ohne effizienten Filter
sollte kein Laserdrucker mehr auf den Markt gelangen. Bei Dieselautos
haben wir die Gefahr erkannt, jetzt gilt es, auch die Hersteller von
Lasergeräten in die Pflicht zu nehmen.“ Der Forderung nach sauberen
Druckern schließt sich Hermann Kruse, Toxikologe an der Universität
Kiel, an: „Wenn es genügend Hinweise auf Risiken gibt, und das ist
bei Laserdruckern der Fall, hat man zu handeln, sonst kann es für
viele Menschen zu spät sein.“

Achim Stelting, früherer Kriminalbeamter aus Hamburg rauben die
winzigen Partikel die Luft zum Atmen. Seit 13 Jahren ist er
berufsunfähig. Und seit vielen Jahren warnt er die Öffentlichkeit vor
den Feinstaub-Gefahren am Arbeitsplatz. Inzwischen hat der 55-Jährige
bundesweit 2000 Verdachtsfälle dokumentiert.

Als Alternative empfehlen Experten Tintenstrahldrucker, da das
Auftragen der flüssigen Tinte keinen Feinstaub verursacht.
~

Mittwoch, 28. Oktober 2020, von Elmar Leimgruber

Zufriedene Hausärzte

Zufriedene Hausärzte trotz hoher beruflicher Belastung

Utl.: Aber viele leiden unter Bürokratie und Administration –
Positiv: die Vielseitigkeit in der Betreuung der Patienten =

Wien  (OTS) – Trotz gefühlter überbordender Bürokratie und
Administration und damit verbundenem Zeitdruck sind mehr als 80
Prozent der niedergelassenen Hausärzte in Österreich mit ihrem
Arbeitsumfeld sehr oder eher zufrieden. Lediglich 3 Prozent
bezeichnen die Jobsituation als sehr unzufriedenstellend. Das sind
die – teilweise doch überraschenden – Ergebnisse einer aktuellen
Umfrage unter Österreichs Hausärzten. ****

Tendenziell zufriedener sind dabei die Frauen, bei denen sogar
84,6 Prozent sehr/eher zufrieden sind (Männer: 78,4 Prozent).

Interessant ist, dass die geringste Zufriedenheit in der
Altersgruppe zwischen 30 und 39 Jahren zu finden ist. Hier gaben
lediglich 68 Prozent der Befragten an, sehr/eher zufrieden zu sein.
Die Unzufriedenheit klettert hier auf 7 Prozent, ist also doppelt so
hoch wie im Gesamtdurchschnitt.

In den Altersgruppen danach werden durchwegs höhere
Zufriedenheitswerte erzielt. Offensichtlich dürften die
bürokratischen Schwierigkeiten bei Start einer Ordination
ausschlaggebend für die tendenziell größere Unzufriedenheit bei
jüngeren Hausärzten sein.

Zwtl.: Langjähriger Kontakt zu den Patienten

Bei der von Medical Opinion Network (MedMedia) durchgeführten
Umfrage wurde auch abgefragt, was den österreichischen Hausärzten
besonders wichtig ist und was sie an ihrem Berufsalltag besonders
stört. Als entscheidende positive Kriterien ihres Berufs stehen
demnach die Vielseitigkeit und Abwechslung ihrer Tätigkeit sowie die
ganzheitliche Betreuung der Patienten im Vordergrund. Auch der
langjährige Kontakt zu den Patienten sowie deren Vertrauen werden von
Österreichs Hausärzten besonders geschätzt.

Dem gegenüber stehen Bürokratie und Administration als besonders
häufige Ärgernisse. In der „Mängelliste“ weiters angeführt werden der
große Zeitdruck aufgrund hoher Patientenzahlen, mangelhafte
Kommunikation mit den Krankenhäusern, zu häufige und zu schlecht
bezahlte Wochenend-, Nacht- und Bereitschaftsdienste sowie die mit
der EDV-Ausstattung verbundenen hohen Kosten. Viele Hausärzte in
Österreich spüren zudem eine mangelhafte Anerkennung durch die
Gesellschaft, die Politik – und auch durch die Fachärzteschaft.

In diesem Sinne gestaltet sich dann auch der Forderungskatalog,
den die Hausärzte in der Befragung nannten, nämlich Abbau von
Bürokratie, mehr Wertschätzung durch die Politik und die
Gesellschaft, die Reduktion der Patientenzahlen bei gleichbleibendem
Einkommen sowie die Reduktion von Wochenend-, Bereitschafts- und
Nachtdiensten. Erreicht werden soll dies vor allem durch die
Schaffung neuer Modelle der Zusammenarbeit unter Hausärzten, wie
beispielsweise Gruppenpraxen oder Vertretungsmodelle.

Zwtl.: Hausärztesprecher ortet „Ernüchterungstendenzen“

Für den Obmann der Sektion Allgemeinmedizin und approbierte Ärzte
der Ärztekammer für Wien, Wolfgang Werner, zeigt die Umfrage, dass
die Kollegenschaft „wohl immer noch mit viel Empathie und Idealismus
ihrer Berufung als Hausärzte folgt, aber doch gewisse
Ernüchterungstendenzen vorherrschen, weil bemerkt wird, dass
genannter Idealismus von der Politik benützt wird, um wertvolle
akademische Leistung zum Billigtarif zu vermarkten“. Die
angesprochene Wertschätzung der Gesellschaft drücke sich auch im
Finanziellen aus. Daher werde man auch nicht umhinkönnen, die
Leistung der Ärzteschaft äquivalent abzugelten, so Werner.

Dies werde teils in finanzieller Hinsicht zu erfolgen haben, teils
aber auch in der Gewährung von mehr Therapiefreiheit – „Stichwort
Lockerung der Chefarztpflicht, um Patienten den Zugang zu modernen
Medikamenten zu erleichtern und Ärztinnen und Ärzte mit modernen
Therapien vertraut zu halten“.

Das Subsidiaritätsprinzip solle auch im Bereich der
Ordinationsorganisation diskutiert werden, sei es als Einzelpraxis,
Gruppenpraxis, Vertretungsmodell oder Anstellungsmodell in
niedergelassenen Kassenordinationen. Die hier speziell angesprochene
E-Medikation sei jedenfalls das genaue Gegenteil der von den
Ärztinnen und Ärzten erwarteten Wertschätzung, „da es dabei nur der
Optik halber um mehr Therapiesicherheit geht“. Die wahren Intentionen
bei der E-Medikation seien Kontrolle, Bevormundung und Einsparung bei
der Ärzteschaft und den Patienten, kritisiert der Hausärztesprecher.
(hpp)

Mittwoch, 28. Oktober 2020, von Elmar Leimgruber

Eurobrand Forum

eurobrand forum 2010 am 14. Oktober: Wer sind die Markenvernichter und wer die Markenbewahrer? Mensch macht Marke! – ANHANG =
OTS0178 5 WI 0550 MAM0001 Mo, 27.Sep 2010
eurobrand forum 2010 am 14. Oktober: Wer sind die Markenvernichter und wer die Markenbewahrer? Mensch macht Marke! – ANHANG =

ANHANG zu OTS – Einladung eurobrand forum Programm 2010

PDF herunterladen

Wien (OTS) – Hochkarätig besetzt und mit spannenden Diskursen
findet das eurobrand forum heuer in der Kulturfabrik Hainburg in
Niederösterreich statt und verleiht zum zweiten Mal den BRAND [LIFE]
AWARD an eine herausragende Persönlichkeit der Markenführung.

Das Land Niederösterreich ist heuer Gastgeber des eurobrand forum
2010, das am 14. Oktober 2010 in der Kulturfabrik Hainburg
stattfindet. Mit dem Themenschwerpunkt „MENSCH MACHT MARKE“ wird das
vielfältige Zusammenspiel von Mensch und Marke aus
verhaltenswissenschaftlicher, ökonomischer und regionalpolitischer
Betrachtungsweise, als auch die Wechselwirkungen von Marke & Sport
bzw. Marke & Region/Tourismus behandelt. Nähere Informationen zum
Programm und online-Anmeldung unter http://forum.eurobrand.cc.

Veit Wolff, SPORT+MARKT und Hans-Willy Brockes, Geschäftsführer
ESB Europäische Sponsoring Börse, präsentieren exklusiv das aktuelle
Österreichische Sponsoring Barometer.
Themen wie “ Was muss Sponsoring für die Partner leisten“,
„Wertorientiertes Markenmanagement“ sowie Neuerungen zu
Bewertungsrichtlinien für immaterielle Vermögenswerte, die
Bilanzierung von Marken und Patenten als auch künftige
Herausforderungen zur Verteidigung von Rufschädigung werden
kommuniziert.

Ebenso werden innovative Ansätze zur effizienteren Kundenansprache
und langfristigen Bindung u.a. mit: Dr. Petra Bohuslav, Landesrätin
für Wirtschaft, Tourismus und Sport in Niederösterreich,
Niederösterreich-Werbung Geschäftsführer Prof. Christoph Madl,
ORF-Direktor Thomas Prantner, Dr. Leodegar Pruschak, Geschäftsführer
Raiffeisenwerbung, Kelly’s CEO Dr. Wolfgang Hötschl, Tipp3
Vorstandsvorsitzender Mag. Philip Newald, Dr. Gerhard Hrebicek,
Vorstand European Brand Institute, Mag. Richard Grasl, kfm. Direktor
ORF, u.v.m diskutiert.

Marke und Tourismus/Region – Herkunft hat Zukunft

Länder und Regionen positionieren sich verstärkt als Marken. Ein
professioneller Markenauftritt ist maßgeblich für die Attraktivität
eines Standortes für Wirtschaft, Tourismus, Sport und Kultur
verantwortlich. Das Image eines Landes bzw. einer Region wiederum
beeinflusst die Glaubwürdigkeit einer Kampagne und die Wahrnehmung
von regionalen Marken durch den Konsumenten.

„Niederösterreich ist eine starke Region im Herzen Europas. Ziel
ist es, aus dem starken Land Niederösterreich eine starke Marke zu
machen.“ so die Landesrätin für Wirtschaft, Tourismus und Sport Dr.
Petra Bohuslav.

Im Rahmen der Diskussionsrunde „Ist der Kunde noch im
Mittelpunkt?“ beantworten u.a. Mag. Maria Zesch, Geschäftsführung
Marketing T-Mobile Austria, Dkkfm. Manfred Enzlmüller, FG-Obmann
Werbung & Marktkommunikation WKNÖ, Ing. Paul Leitmüller, Herausgeber
medianet, Kelly CEO Dr. Wolfgang Hötschl folgende Fragen: Wie sehen
Partnerschaften mit Agenturen künftig aus? Müssen Unternehmen ihre
Kunden noch kennen?

„Nur wer seine „Kundschaft“ kennt, ihr zuhört, sie kontinuierlich
beobachtet und Marketing als konsumentenorientierte Führung eines
Unternehmens versteht, kann die Bedürfnisse des Konsumenten verstehen
und daraus Produkte mit einzigartigem Nutzen entwickeln bzw.
langfristige Markenwerte schaffen.“ charakterisiert Kelly CEO Dr.
Wolfgang Hötschl den nachhaltigen Erfolg des österreichischen
Snackerzeugers.

Im Anschluss an das eurobrand forum 2010 findet die Verleihung
des BRAND [LIFE] AWARD 2010 statt.
Nähere Informationen unter: http://forum.eurobrand.cc

Die Haupt-Partner des eurobrand forum 2010 sind das Land
Niederösterreich, European Brand Institute, Kelly GmbH, sowie
medianet, FORMAT, Tipp 3, ORF, ecoplus.

eurobrand

Die unabhängigen Markenbewertungsexperten für Europa – basierend
auf einer über 14- jährigen Erfahrung werden Analysen, Bewertungen,
Strategien und markenorientierte Organisationsstrukturen für
Unternehmen und Organisationen erstellt. Sowohl für börsenotierte als
auch für private Unternehmen – insbesondere auch KMU’s – mit
regionalen und internationalen Marken in den unterschiedlichsten
Branchen wurden Bewertungs- und Beratungsleistungen erbracht. Das
Unternehmen stand bereits beratend für Unternehmen mit einer
Mitarbeiterzahl von 10-100.000 und Bilanzsummen von 1. Mio. bis 500
Mrd. Euro zur Verfügung (Mehr Information unter: www.eurobrand.cc ).

Montag, 26. Oktober 2020, von Elmar Leimgruber

Gen-Kartoffel Amflora: Global 2000 und Greenpeace ziehen vor Gericht

GLOBAL 2000 und Greenpeace: Gegen Gentech-Kartoffel bis vor den
Europäischen Gerichtshof

Utl.: Zulassung der BASF-Kartoffel bricht EU-Recht – Gefahr für den
Menschen durch Antibiotika-Resistenzgen =

Wien (OTS) – Die Europäische Umweltorganisation „Justice and
Envirmonment“ klagt im Auftrag von GLOBAL 2000 und Greenpeace die EU
Kommission auf „interne Überprüfung“ der Zulassung der Gentech
Kartoffel Amflora. Dies ist das administrative Vorverfahren für eine
Klage beim Europäischen Gerichtshof. „Dass Gentech-Pflanzen, wie
Amflora, während der letzten 13 Jahre nicht zugelassen wurden, hat
einen guten Grund. Auch wenn die Kartoffel nur als Stärkemittel und
für Tierfutter verwendet werden soll, stellt die Knolle eine Gefahr
für die Gesundheit des Menschen dar. Die Zulassung ist rechtswidrig“,
empört sich Greenpeace-Sprecher Steffen Nichtenberger.

Die Gentech-Kartoffel Amflora enthält eine Gen-Sequenz, die sie gegen
das Antibiotikum Kanamycin resistent macht. Antibiotikaresistenz-Gene
können dazu führen, dass Krankheiterreger gegen bestimmte Antibiotika
unempfindlich werden und damit nicht mehr mit diesen Antibiotika
bekämpft werden können. Das Anitibiotikum Kanamycin spielt in der
Behandlung lebensbedrohlicher Infektionen wie Tuberkulose eine
wichtige Rolle. Gemäß EU-Richtlinie dürfen seit 2004 in
Gentechpflanzen Gen-Sequenz für Antibiotika-Resistenzen nicht mehr
zum Einsatz kommen. Die EU-Kommission hat die Gentech Kartoffel
Amflora dennoch am 2. März zugelassen und bricht damit geltendes
Recht.

Zwar ist die Gentech-Kartoffel für die industrielle Verwendung und
nicht für den Verzehr entwickelt, dennoch darf sie laut EU-Beschluß
bis zu einem Verschmutzungsgrad von 0.9 Prozent in Lebensmittel
gelangen. „Obwohl sie nicht als Lebensmittel zugelassen ist, erlaubt
die EU, dass dieses Konstrukt in unsere Nahrung gelangen darf. Das
ist die Einführung einer Risikoquote für Röstis, Erdäpfelsalat und
Pommes frittes. Wir müssen die EU-Kommission bei diesem Amoklauf
stoppen“, so Jens Karg, Sprecher der Umweltschutzorganisation GLOBAL
2000.

Die UmweltschützerInnen fordern im ersten juristischen Schritt die EU
Kommission auf, eine interne Untersuchung durchzuführen und die
Zulassung zu überprüfen und aufgrund der Mängel zurückzuziehen.
„Sollte die Kommission sich weigern die notwendigen Schritte zum
Schutz der Konumentinnen und Konsumenten einzuleiten, werden wir eine
Klage beim Europäischen Gerichtshof einleiten“, so die
UmweltschützerInnen unisono.

Rückfragehinweis:
GLOBAL 2000: Jens Karg, Tel.: +43 699 1 42000 20, mailto:jens.karg@global2000.at, www.global2000.at
Greenpeace: Steffen Nichtenberger, Tel.: +43 664 6126 703

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/95/aom

*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS – WWW.OTS.AT ***

OTS0023 2010-04-19/08:55

Freitag, 23. Oktober 2020, von Elmar Leimgruber

RTR und Internet-Technologie

Wien (OTS) – „Der Sektor der Informations- und
Kommunikationstechnologien (IKT) erwirtschaftet jährlich einen Umsatz
von knapp 27 Milliarden Euro, umfasst rund 14.000 Unternehmen und
beschäftigt über 100.000 Menschen. Mehr als 70 % der österreichischen
Bevölkerung nutzen heute das Internet“, führt Dr. Georg Serentschy,
Geschäftsführer der RTR-GmbH für den Fachbereich Telekommunikation,
Kennzahlen des IKT-Sektors an. „Es war und ist uns ein Anliegen, den
IKT-Sektor, der 4,4 % zum Bruttoinlandsprodukt Österreichs beiträgt
und der auch viele unmittelbar regulierungsrelevante Bezüge aufweist,
umfassend darzustellen. Daher bieten wir auf unserer Website unter
www.rtr.at/de/komp/IKT detaillierte Informationen an, die wir laufend
aktualisieren.“

Die IKT-Daten auf der RTR-Website werden aus den verschiedensten
Quellen zusammengetragen. Sie umfassen relevante Statistiken zur
Internet-Nutzung, zur Marktgröße, zur Breitbandpenetration und andere
wichtige Indikatoren, die den Stand der IKT in Österreich auch im
internationalen Vergleich aufzeigen.

Unter „Aktuelles“ finden sich Beispiele, wie andere führende
IKT-Nationen ihre Aktivitäten in diesem Bereich koordinieren und die
Umsetzung vorantreiben. So haben Finnland, Dänemark und Malaysien
nationale Kooperationsgremien geschaffen. Singapur arbeitet
konsequent an der Umsetzung seines Masterplans iN2015.

Die „grüne“ Telekommunikation – RTR will sensibilisieren

Darüber hinaus wird unter www.rtr.at/de/komp/IKT eine Fülle von
Studien und Informationsmaterial zur Ökologisierung der IKT (Green
ICT) angeboten. „Der IKT-Sektor selbst zeichnet für 2 % des
CO2-Ausstoßes verantwortlich. Einen viel größeren Beitrag, nämlich
etwa 20 % können die IKT in anderen Branchen zur Reduktion der
CO2-Emissionen leisten, indem Transporte und Reisen eingespart,
Abwärme genutzt und die Prozesse verbessert werden“, umreißt
Serentschy die Problematik. „Viele dieser Einsparungspotenziale
werden heute noch nicht ausreichend erkannt oder genutzt. Mit den
Informationen auf unserer Website will die RTR-GmbH einen Schritt
setzen, um das Bewusstsein zu diesem Thema zu heben und Potenziale
aufzuzeigen.“

RTR-GmbH begrüßt die Übergabe der Internetdeklaration

In diesem Zusammenhang begrüßt die RTR-GmbH auch die erfolgte
Übergabe der Internetdeklaration, die im Rahmen der Internetoffensive
verfasst wurde. „Das Redaktionsteam, das die RTR-GmbnH gestellt hat,
hat die Vorschläge von über 400 Experten aufgenommen und sie mit
ihnen detailliert und priorisiert. Anschließend haben wir die
Internetdeklaration konzipiert und redaktionell aufbereitet“,
erläutert Serentschy die Rolle der RTR-GmbH und führt weiter aus:
„Die Internetdeklaration bildet eine ausgezeichnete Basis für die
koordinierte Umsetzung zukünftiger Maßnahmen im IKT-Bereich.“

Mittwoch, 21. Oktober 2020, von Elmar Leimgruber

„Die Zauberflöte“ oder „Lasset die Puppen tanzen“

Auch wenn sie im ehrwürdigen Theater an der Wien von Emmanuel Schikaneder (welcher auch das Libretto zur weltberühmten Oper schrieb) am 17. September 1791 uraufgeführt wurde, gehört sie inzwischen zum Standard-Repertoire beinahe jedes Opernhauses weltweit: „Die Zauberflöte“ von Wolfgang Amadeus Mozart. Gerade diese über unzählige Generationen hindurch reichende Bekanntheit scheint es zu verunmöglichen, sie tatsächlich auf der Bühne neu in Szene zu setzen.

Henry Mason, welcher grundsätzlich ein Meister seines Fachs ist, (es mag wohl an meiner persönlichen Wahrnehmung liegen oder vielleicht muss ich mir das Stück eben ein zweites Mal gönnen) verstehe ich in dieser Neuinszenierung der „Zauberflöte“ an der Wiener Volksoper nicht oder zumindest nicht nachvollziehbar. Umso überzeugender und im wahrsten Sinne beglückend und kaum zu übertreffen ist die aktuelle musikalische Darbietung: Weiterlesen »

Montag, 28. September 2020, von Elmar Leimgruber

Religiöse Diskriminierung

Hohe Vertreter des Vatikans und des
Islam haben gemeinsam zum Kampf gegen jede religiöse Diskriminierung
aufgerufen. Gerechte Gesetze müssten eine grundsätzliche Gleichheit
der Glaubensgemeinschaften garantieren, so das Kommunique einer
katholisch-islamischen Konferenz des Päpstlichen Rates für den
Interreligiösen Dialog und des Interfaith-Komitees der Kairoer
Al-Azhar-Universität.
Auch in Schulen, Kirchen und Moscheen gelte es eine Kultur des
Respekts und einen "Geist der Brüderlichkeit" zu fördern, heißt es
im Schlussdokument der Gesprächsrunde, das die Vatikanzeitung
"Osservatore Romano" in ihrer Dienstagausgabe dokumentiert. Die
jährliche Dialogkonferenz zwischen dem Vatikan und der als besondere
Autorität geltenden Universität fand am 23./24. Februar in Kairo
statt.
Beide Delegationen sprachen sich für eine Überprüfung der
Darstellung von Christentum und Islam im Schulunterricht aus. Es
gelte sicherzustellen, dass es dort keine Interpretation
historischer Ereignisse wie Kreuzzüge oder Türkenbelagerungen gebe,
die direkt oder indirekt eine gewaltsame Haltung unter den Anhängern
der verschiedenen Religionen erregen könnten. Weiter verlangten die
Vertreter von Vatikan und Al-Azhar Widerstand gegen "Angriffe gegen
die Religionen seitens der Medien" und gegen jegliche Versuche,
Spannungen und Konflikte zwischen den Glaubensgemeinschaften zu
schüren.