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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Zivilcourage</title>
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		<title>Internationaler Befreiungstag: Mehr als 10.000 Menschen in KZ-Gedenkstätte Mauthausen</title>
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		<pubDate>Sun, 12 May 2013 12:02:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mehr als 10.000 Menschen aus ganz Europa nahmen heute Sonntag, 12. Mai an Europas größter Gedenkfeier an die in den Konzentrationslagern begangenen Verbrechen des NS-Regimes in Mauthausen teil. Allein an einer Jugendgedenkveranstaltung beteiligten sich mehr als 750 junge Menschen. Der &#8220;Internationale Befreiungstag&#8221; stand unter dem Themenschwerpunkt &#8220;Retterinnen und Retter&#8221;. Damit sollte besonders auf jene Menschen  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Reviergebäude-Mauthausen_BMI-Stephan-Matyus.gif"><img class="alignright size-medium wp-image-14916" title="Reviergebäude Mauthausen © BMI Stephan Matyus" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Reviergebäude-Mauthausen_BMI-Stephan-Matyus-300x201.gif" alt="" width="300" height="201" /></a>Mehr als 10.000 Menschen aus ganz Europa nahmen heute Sonntag, 12. Mai an Europas größter Gedenkfeier an die in den Konzentrationslagern begangenen Verbrechen des NS-Regimes in Mauthausen teil. Allein an einer Jugendgedenkveranstaltung beteiligten sich mehr als 750 junge Menschen. Der &#8220;Internationale Befreiungstag&#8221; stand unter dem Themenschwerpunkt &#8220;Retterinnen und Retter&#8221;. Damit sollte besonders auf jene Menschen  hingewiesen werden, die der Diktatur der Nationalsozialisten Widerstand leisteten, in dem sie jenen, die aufgrund ihrer politischer Gesinnung, ihrer ethnischen Herkunft, ihrem Anders-Sein verfolgt wurden, halfen oder zu helfen versuchten. Viele von ihnen bezahlten ihre Hilfe für die Verfolgten mit dem Leben.</p>
<p>Mit einem ökumenischen Gottesdienst sind am Sonntagmorgen die Feiern zum Internationalen Befreiungstag im ehemaligen Konzentrationslager Mauthausen eröffnet worden. Dem  Gottesdienst in der Kapelle im Konzentrationslager standen der  Linzer Bischof Ludwig Schwarz, der evangelische Bischof Michael Bünker und &#8211; als Vertreter der orthodoxen Kirchen &#8211; Bischofsvikar Ioannis Nikolitsis von der griechisch-orthodoxen Metropolis von Österreich vor.<span id="more-14915"></span></p>
<p>&#8220;Wir gedenken ihrer wahrscheinlich am besten, indem wir heute alle Menschen aufrufen, ebenfalls Zivilcourage zu zeigen&#8221;, appellierte Willi Mernyi, der Vorsitzende des Mauthausen Komitees Österreich (MKÖ), das diese Befreiungsfeier gemeinsam mit dem Comitè International de Mauthausen organisierte, vor allem an die jungen Menschen. Zu den Ehrengästen der Befreiungsfeier KZ-Gedenkstätte Mauthausen zählten &#8211; neben Botschaftern aus  etwa 50 Ländern &#8211; Österreichs Nationalratspräsidentin Barbara Prammer  und die Verteidigungsminister Gerald Klug und Gesundheitsminister Alois Stöger.</p>
<p>Während die Opfer und die Täterinnen und Täter des NS-Regimes mittlerweile gut erforscht sind, kennen wir nur einen kleinen Teil derer, die jenen zu helfen versuchten, die von den Nazis verfolgt wurden. Von denen, die überlebten, wollte und konnte nur ein Teil nach dem Ende des Krieges über das sprechen, was sie getan hatten, dass sie Jüdinnen und Juden zur Flucht verholfen hatten, KZ-Häftlingen zuessen gegeben und sie gar versteckt hatten, Verfolgte geheiratet hatten, um sie so vor der Vernichtung zu retten.</p>
<p>Das gesellschaftliche Klima der Nachkriegsjahre war in vielen Ländern nicht sehr viel anders als während das Jahrzehnte davor. Antisemitismus, Homophobie und Ausgrenzung behinderter Menschen waren (und sind) weit verbreitet. Nur wenige Namen sind einer größeren Öffentlichkeit bekannt: Anna Hackl, die mit ihrer Familie zwei entflohene Häftlinge versteckte, Raoul Wallenberg, der wohl bekannteste Retter der Budapester Juden und Jüdinnen, Oskar Schindler, der durch Spielbergs Film weltweit Bekanntheit erlangte.</p>
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		<title>Holocaust-Gedenktag: Die Welt ist betroffen und Berlusconi lobt Mussolini</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Jan 2013 23:08:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der 27. Jänner wird alljährlich als Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocausts begangen. Während in zahlreichen Ländern weltweit der Opfer des Nationalsozialismus gedacht wurde, outete sich Italiens Skandel-ex-Premier Silvio Berlusconi als Fan des faschistischen Diktators Benito Mussolini (&#8220;er hat viel Gutes geleistet&#8221;) und rechtfertigte dessen Judenverfolgung (Shoah) mit der &#8220;größeren Schuld&#8221; Deutschlands. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Berlusconi-2010_C-frei.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-14381" title="Berlusconi-2010_C-frei" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Berlusconi-2010_C-frei-236x300.jpg" alt="" width="189" height="240" /></a>Der 27. Jänner wird alljährlich als Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocausts begangen. Während in zahlreichen Ländern weltweit der Opfer des Nationalsozialismus gedacht wurde, outete sich Italiens Skandel-ex-Premier Silvio Berlusconi als Fan des faschistischen Diktators Benito Mussolini (&#8220;er hat viel Gutes geleistet&#8221;) und rechtfertigte dessen Judenverfolgung (Shoah) mit der &#8220;größeren Schuld&#8221; Deutschlands. Berlusconi tritt Ende Februar erneut bei den italienischen Nationalratswahlen an, mit dem Anspruch, italienischer Regierungschef zu werden.</p>
<p>Das Aufkommen des Nationalsozialismus in Deutschland war &#8220;im Grunde ein Versagen einer demokratischen Ordnung, erklärte die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel zum Holocaust-Gedenktag: &#8220;Mit Mut, Zivilcourage kann auch jeder Einzelne einen Beitrag dazu leisten, dass Rassismus und Antisemitismus keine Chance haben&#8221;. Nach wie vor gibt es &#8220;Verfolgung von Bevölkerungsgruppen, von Religionsgruppen. Und überall, wo so etwas auf der Welt passiert, muss Deutschland – als Lehre aus seiner Geschichte – auch klar machen, dass die Würde des Menschen unteilbar ist&#8221;, versprach die deutsche Kanzlerin.<span id="more-14378"></span></p>
<p>&#8220;Das diesjährige Motto „Rettung während des Holocausts – der Mut zu  handeln&#8221; zollt denjenigen Anerkennung, die ihr Leben und das ihrer  Familien eingesetzt haben, um Juden und andere vor dem fast sicheren Tod  während der NS-Herrschaft zu bewahren, &#8221; bekräftigt UNO-Generalsekretär Ban Ki-Moon in seiner Botschaft zum diesjährigen Holocaust-Gedenktag: &#8220;Alle haben sie etwas gemeinsam: Mut, Leidenschaft und moralische Stärke.&#8221;</p>
<p>Und hier ist die Botschaft des UNO-Generalsekrätärs in voller Länge:</p>
<p><em>Während des Zweiten Weltkriegs sind Millionen Menschen, die Adolf Hitlers perverser Ideologie des arischen Übermenschentums nicht entsprachen, systematisch verfolgt, verhaftet und in Konzentrationslager transportiert worden. Es waren Juden, Roma und Sinti, Homosexuelle, Kommunisten, psychisch Kranke und andere. Einige wurden sofort ermordet, andere mussten so lange Zwangsarbeit leisten, bis sie an Erschöpfung starben. Jedes Jahr begehen wir zum Jahrestag der Befreiung von Auschwitz-Birkenau den Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocausts, um diese Verbrechen nicht zu vergessen.</em></p>
<p><em>Das diesjährige Motto „Rettung während des Holocausts – der Mut zu handeln&#8221; zollt denjenigen Anerkennung, die ihr Leben und das ihrer Familien eingesetzt haben, um Juden und andere vor dem fast sicheren Tod während der NS-Herrschaft zu bewahren. Ihre Geschichten sind unterschiedlich. Einige versteckten die potenziellen Opfer bei sich zuhause, andere führten Familien in die Freiheit oder verschafften ihnen die nötigen Papiere zur Flucht. Alle haben sie etwas gemeinsam: Mut, Leidenschaft und moralische Stärke.</em></p>
<p><em>Einige dieser Menschen sind berühmt geworden, so etwa der schwedische Diplomat Raoul Wallenberg, der zehntausende Juden in Budapest gerettet hat. Aber viele Berichte über die Retter sind nur denjenigen bekannt, die von ihrem Mut profitiert haben. Deshalb wollen wir dieses Jahr diese unbekannten Helden so bekannt machen, wie sie es verdient haben.</em></p>
<p><em><a title="Holocaust-Programm der UNO" href="http://bit.ly/UMhjAp" target="_blank">Das Holocaust-Programm der UN hat über diese Retter Lehrmaterial zusammengestellt. </a>Die Beispiele dieser mutigen Frauen und Männer zeigen auch, wieviel Gutes Menschen leisten können &#8211; auch während düsterer Zeiten.</em></p>
<p><em>Lassen Sie uns an diesem Internationalen Tag all der unschuldigen Menschen gedenken, die während des Holocausts ihr Leben verloren haben. Wir sollten uns von denen inspirieren lassen, die den Mut besessen haben zu handeln – gewöhnliche Menschen, die außergewöhnliche Schritte unternommen haben, um die menschliche Würde zu verteidigen. Ihr Beispiel kann uns dabei helfen, heute eine bessere Welt zu schaffen.</em></p>
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		<title>Otto Brenner Preis für kritischen Journalismus ausgeschrieben</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Apr 2012 22:09:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bereits zum achten Mal werden in diesem Jahr kritische Journalistinnen und Journalisten durch den Otto Brenner Preis ausgezeichnet. &#8220;Kritischer Journalismus &#8211; Gründliche Recherche statt bestellter Wahrheiten&#8221; unter diesem Motto vergibt die Otto Brenner Stiftung (OBS) 2012 sechs Preise und drei Recherche-Stipendien für junge Talente im Journalismus. Für &#8220;Journalismus mit Qualität und Substanz&#8221; steht ein Preisgeld [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Otto-Brenner-Preis.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-12428" title="Otto Brenner Preis" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Otto-Brenner-Preis-300x263.jpg" alt="" width="240" height="210" /></a>Bereits zum achten Mal werden in diesem Jahr kritische Journalistinnen und Journalisten durch den Otto Brenner Preis ausgezeichnet. &#8220;Kritischer Journalismus &#8211; Gründliche Recherche statt  bestellter  Wahrheiten&#8221; unter diesem Motto vergibt die Otto Brenner  Stiftung (OBS)  2012 sechs Preise und drei Recherche-Stipendien für junge  Talente im  Journalismus. Für &#8220;Journalismus mit Qualität und Substanz&#8221; steht ein Preisgeld in Höhe von 47.000 Euro  zur Verfügung. In den vergangenen Jahren wurden jeweils mehr als 500 Bewerbungen eingereicht. Die  Ausschreibung 2012 läuft noch bis einschließlich 31. Juli.</p>
<p>Teilnehmen und  vorgeschlagen werden können ab sofort alle  Journalistinnen und  Journalisten mit Beiträgen aus Print, Hörfunk,  Fernsehen und dem  Internet. Eine unabhängige Jury prämiert am 27. September  drei intensiv recherchierte und  anspruchsvolle Beiträge (1.-3. Preis,  10.000, 5.000 und 3.000 Euro).  Hinzu kommen ein mit jeweils 2.000 Euro  dotierter Newcomer- und ein  Medienprojekt-Preis. Die Preisverleihung findet dann am 30. Oktober 2012  in Berlin statt.  Festredner wird der ehemalige ZDF-Chefredakteur <a title="Nikolaus Brender" href="http://www.redakteur.cc/journalist-des-jahres-zdf-chefredakteur-nikolaus-brender-redaktion-des-jahres-die-zeit/" target="_blank">Nikolaus Brender</a> sein. Weitere Informationen zum Otto Brenner Preis und alle notwendigen Informationen zur Bewerbung sind <a title="Otto Brenner Journalistenpreis" href="http://www.otto-brenner-preis.de" target="_blank">online abrufbar</a>. <span id="more-12427"></span>Der Preis für  kritischen Journalismus orientiert sich am politischen  Vermächtnis des  langjährigen IG Metall-Vorsitzenden Otto Brenner, der  Zivilcourage zum  Maßstab seines Handelns machte. Den &#8220;aufrechten&#8221; Gang  forderte er auch  von anderen ein. &#8220;Nicht Ruhe und Unterwürfigkeit  gegenüber der Obrigkeit  ist die erste Bürgerpflicht, sondern Kritik und  ständige demokratische  Wachsamkeit.&#8221; (Otto Brenner 1968)</p>
<p>Ziel  des Wettbewerbs ist es, gesellschaftlich relevante aber vernachlässigte  Themen in das Blickfeld der Öffentlichkeit zu rücken. Der Otto Brenner  Preis soll Journalistinnen und Journalisten ermutigen, unbequeme Fragen  aufzugreifen und Missstände in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft klar  zu benennen. Anliegen des Wettbewerbs ist die Prämierung von Beiträgen,  die sich vom breiten Meinungsstrom der Berichterstattung durch eine  eigenständige und vor allem gründliche Rechercheleistung absetzen und in  Sprache, Stil und Darstellungsweise überzeugen.</p>
<div>
<p>Der Brenner  Preis &#8220;Spezial&#8221; zeichnet die beste Analyse (Leitartikel, Kommentar,  Essay) mit 10.000 Euro aus und soll dazu beitragen, dem Trend zum  &#8220;Kikeriki-Journalismus&#8221; (Heribert Prantl) und der unkritischen Übernahme  einer Mehrheitsmeinung entgegenzuwirken. Der Preis soll den Mut zur  klaren, pointierten und sorgfältig begründeten Meinung stärken.  &#8220;Demokratie braucht Vielfalt, gerade in den kommentierenden  Darstellungsformen. Der Preis will daher Texte prämieren, die Aufklärung  fördern, die anregen und aufregen&#8221;, teilte die Stiftung zum Start der  Ausschreibung 2012 mit.</p>
<p>Drei Recherche-Stipendien in Höhe von  jeweils 5.000 Euro sollen es jungen Nachwuchsjournalisten ermöglichen,  wichtige Themen aufzugreifen und über einen längeren Zeitraum zu  recherchieren. Die Stipendien werden in Zusammenarbeit mit der  Journalistenvereinigung &#8220;netzwerk recherche&#8221; (nr) vergeben und von  erfahrenen Redakteuren betreut. Beispiele erfolgreicher  OBS-Recherche-Stipendien sind u.a. die Filme von Golineh Atai über  &#8220;Auslandsadoptionen im globalen Kindermarkt&#8221; und das Buch  &#8220;Bertelsmannrepublik Deutschland &#8211; Eine Stiftung macht Politik&#8221; von  Thomas Schuler. 2007 erhielt Astrid Geisler für die Reportage &#8220;Das  vergessene Land&#8221; den Theodor-Wolff-Preis. Die preisgekrönte Reportage  ist das Ergebnis eines OBS-Recherche-Stipendiums.</p>
</div>
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		<title>Das Bundesheer und der totalitäre Minister</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Jan 2011 23:07:30 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Verteidigungsminister Norbert Darabos Foto: Bundesheer/Peter Lechner Üblicherweise wirft man in Österreich immer dem rechten politischen Rand vor, undemokratisch vorzugehen und andere Meinungen nicht zu tolerieren. Wenn dies dort auch im einen oder anderen Fall zutreffen mag: Tatsache ist: Wäre Verteidigungsminister Norbert Darabos nicht ein SPÖ-Minister, hätten sich nach dessen gestriger Aktion sofort Rote und Grüne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 class="mceTemp">
<dl id="attachment_8199" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/darabosk-Peter-Lechner-Bundesheer.jpg"><img class="size-medium wp-image-8199 " title="darabosk-Peter Lechner Bundesheer" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/darabosk-Peter-Lechner-Bundesheer-300x300.jpg" alt="" width="240" height="240" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Verteidigungsminister Norbert Darabos<br />
Foto: Bundesheer/Peter Lechner</dd>
</dl>
</h4>
<p>Üblicherweise wirft man in Österreich immer dem rechten politischen Rand vor, undemokratisch vorzugehen und andere Meinungen nicht zu tolerieren. Wenn dies dort auch im einen oder anderen Fall zutreffen mag: Tatsache ist: Wäre Verteidigungsminister Norbert Darabos nicht ein SPÖ-Minister, hätten sich nach dessen gestriger Aktion sofort Rote und Grüne mit Hilfe aller wichtigen Medien des Landes gegen ihn eingeschossen und er wäre innerhalb kürzester Zeit nicht mehr Minister. Und dies vollkommen zu Recht:</p>
<p>Es steht Darabos zwar zu, zuerst die Wehrpflicht &#8220;einzuzementieren&#8221;, um sie dann von einem Tag auf den anderen abzuschaffen: Sein plötzlicher Sinneswandel lässt jedoch vermuten, dass er -genauso wie die restliche Spitze der SPÖ in den letzten Jahren- wieder mal auf ein von der Kronenzeitung seit Monaten inszeniertes Populismus-Pferd (in diesem Fall: Weg mit dem Grundwehrdienst) gesetzt hat: solche Manöver werden wohl die Wähler entsprechend zu honorieren wissen.<span id="more-8192"></span></p>
<p>Wenn Darabos aber, nachdem er mit seiner &#8220;Heeres-Reform&#8221; (ausserdem: nur weil man etwas Reform nennt, muss es noch lange nichts Gutes sein) den Grundwehrdienst abschaffen will, laut ORF seinem Heeresstab verboten hat, an einer ORF-Diskussion zu diesem Thema teilzunehmen, dann werden meine Aufmerksamkeit und Hellhörigkeit geweckt.</p>
<h4 class="mceTemp">
<dl id="attachment_8200" class="wp-caption alignright" style="width: 250px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/entacher_redek-Bundesheer.jpg"><img class="size-medium wp-image-8200 " title="entacher_redek-Bundesheer" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/entacher_redek-Bundesheer-300x212.jpg" alt="" width="240" height="170" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Ex-Generalstabchef Edmund Entacher<br />
Foto: Bundesheer</dd>
</dl>
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<p>Generalstabchef Edmund Entacher, ranghöchster General des Bundesheeres, (und übrigens sogar Parteifreund des Ministers und daher von ihm erst in diese Position befördert) beschloss später, aus Verantwortung für das Bundesheer und die Sicherheit Österreichs, sein Schweigen mutig zu brechen und seine Bedenken gegen die Abschaffung des Grundwehrdienstes zugunsten eines Freiwilligenheeres auch öffentlich auszusprechen: Das nenne ich -in einem &#8220;Befehlsketten-System&#8221; wie dem Bundesheer -Zivilcourage. Und auch weitere Offiziere, der Milizverband und Organisationen im Umfeld des Bundesheeres warnten vor dieser &#8220;Reform&#8221;. Es folgten harte Geschütze zwischen dem Minister und seinem obersten General, die damit endeten, dass der General -gemäß Kronenzeitung-Forderung &#8220;Darabos muss jetzt durchgreifen&#8221;- einfach abgesetzt wurde und dafür auch noch die Rückendeckung aus seiner Partei erhält.</p>
<p>So also hält es die SPÖ mit ihrem demokratischen Denken und vor allem mit der Meinungsfreiheit? Wo bleiben die roten und vor allem die grünen Kritiker, die sonst immer sofort totalitäre Systeme vermuten, wenn jemand nicht ihren ideologischen Kämpfen und Zielen Folge leisten will?</p>
<p>Ok, ich verstehe: Sie sind für die Abschaffung des Grundwehrdienstes und dies mit allen Mitteln: Und wenn es um ein aus ihrer Sicht &#8220;edles Ziel&#8221; geht, darf man also sowohl undemokratisch vorgehen, als auch Kritiker zum Schweigen zu bringen als auch die Meinungsfreiheit einfach mit Füssen treten. Gut zu wissen, dass für das linke Parteienspektrum alle demokratischen Spielregeln und die Wahrung und Forderung der Meinungsfreiheit offenbar nur dann gelten, wenn es um das Beschuldigen, Anklagen, Denunzieren und Bekämpfen der politisch Andersdenkenden und der verfeindeten politischen Positionen geht.</p>
<p>Aber natürlich ist Norbert Darabos rücktrittsreif: nicht, weil er als Zivildiener den Grundwehrdienst verweigerte, was ihn eigentlich &#8220;untauglich&#8221; für diese Position machte, sondern aus demokratiepolitischen Überlegungen heraus: er agiert totalitär und sein Handeln ist daher mit einer modernen Demokratie unvereinbar. Punkt.</p>
<p><a title="Über die Zukunft der Bundesheere" href="http://www.redakteur.cc/die-zukunft-der-bundesheere/" target="_blank">P.S.: Mein Kommentar direkt zum Thema: &#8220;Grundwehrdienst: Ja oder nein&#8221; ist hier abrufbar.</a></p>
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