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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Zeit</title>
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		<title>Studie: Kinder sind zwar besorgt, aber denken positiv</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Mar 2012 23:08:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kinder freuen sich des Lebens, sind aber besorgt Foto: GJ Eltern Family Kinder denken zwar grundsätzlich positiv und freuen sich ihres Lebens, aber gleichzeitg wachsen auch Traurigkeit, Einsamkeit und ein kritischer Blick auf die Welt. Dies geht aus einer aktuellen face-to-face Untersuchung in Deutschland im Rahmen der Mehrthemenumfrage iconKIDS von 714 Kindern zwischen 6 bis [...]]]></description>
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<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Kinder_GJ_Eltern-Family.jpg"><img class="size-medium wp-image-12258 " title="Kinder_GJ_Eltern Family" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Kinder_GJ_Eltern-Family-300x179.jpg" alt="" width="300" height="179" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Kinder freuen sich des Lebens, sind aber besorgt<br />
Foto: GJ Eltern Family</h4>
</dl>
</div>
<p>Kinder denken zwar grundsätzlich positiv und freuen sich ihres Lebens, aber gleichzeitg wachsen auch Traurigkeit, Einsamkeit und ein kritischer Blick auf die Welt. Dies geht aus einer aktuellen face-to-face Untersuchung in Deutschland im Rahmen   der Mehrthemenumfrage iconKIDS von 714 Kindern zwischen 6 bis 12   Jahren für die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift &#8220;Eltern Family&#8221; hervor.</p>
<p>Demnach finden es 96 Prozent der Kinder schön, auf der Welt zu sein  (2006: 91 Prozent). 86 Prozent finden sich selbst in Ordnung so wie sie sind  (2006: 81 Prozent). 93 Prozent sagen, &#8220;mit meinen Freunden habe ich viel  Spaß&#8221; und 91 Prozent finden &#8220;meine Eltern sind die besten Eltern, die  ich mir vorstellen kann&#8221;. Doch die  Kinderunfreundlichkeit in der Gesellschaft wird heute stärker  wahrgenommen als noch vor fünf Jahren: 71 Prozent der Kinder finden,  dass &#8220;es viele Erwachsene gibt, die keine Kinder mögen und sich von  ihnen gestört fühlen&#8221; (2006 nur 59 Prozent).<span id="more-12255"></span></p>
<p>Und der Blick der Kinder auf die Welt ist  kritischer geworden: &#8220;Die Erwachsenen kümmern sich zu wenig um die  Umwelt und die Tiere&#8221;, bestätigen heute 69  Prozent (gegenüber 54 Prozent  in 2006). Die Angst, irgendwann nicht mehr auf dieser Welt leben zu  können, verspüren 62 Prozent (zu 49 Prozent). Und die Politikverdrossenheit  steigt ebenfalls bei Kindern: Aktuell finden 68 Prozent (zu 51 Prozent), dass  &#8220;Politiker immer sagen, dass sie den Menschen helfen wollen, aber es  nicht tun&#8221;. Während 2006 noch 35 Prozent der Kinder manchmal traurig  oder wütend waren, ohne zu wissen warum, sind es derzeit 45 Prozent.  Zudem fühlen sich heute mehr Kinder manchmal allein (42 zu 34 Prozent).</p>
<p>Bei  den Wünschen für sich selbst rangiert &#8220;Gesundheit&#8221; weit oben (93   Prozent), später ein Haus mit Garten und vielen Tieren (87 Prozent) und   viel Geld (86 Prozent) zu haben und ein hohes Alter (85 Prozent) zu   erreichen. Jeweils drei Viertel wünschen sich &#8220;mehr Zeit zum Spielen&#8221;,   &#8220;reich und berühmt zu sein&#8221; sowie &#8220;von anderen Kindern gemocht zu   werden&#8221;.). Und natürlich gibt es Wünsche nach einer besseren Welt: &#8220;Dass   bei uns nichts Schlimmes passiert&#8221; (92 Prozent), dass &#8220;die Reichen den   Armen etwas abgeben&#8221; (87 Prozent) und dass &#8220;alle Waffen auf der Welt   vernichtet werden&#8221; (83 Prozent).</p>
<p>Aktuell  leben von den befragten Kindern 22 Prozent der Eltern getrennt (zu 14  Prozent), und 49 Prozent sind Einzelkinder (zu 35 Prozent). Das  Konfliktpotenzial unter Kindern scheint sich in den letzten fünf Jahren auch verstärkt zu haben: 2006 wünschte sich die Hälfte, dass Kinder nicht so  gemein zueinander sind &#8211; heute sind es über drei Viertel (76 Prozent).  71 Prozent wünschen sich heute mehr gute <a title="Freunde" href="http://www.redakteur.cc/freizeitverhalten-von-jugendlichen/" target="_blank">Freunde</a>. Und obwohl 91 Prozent  der Kinder ihre Eltern als &#8220;die besten, die ich mir vorstellen kann&#8221;  beschreiben, wünschen sie sich, dass die Eltern mehr Zeit mit ihnen  verbringen (73 Prozent) und dass sie ihnen mehr zutrauen (67 Prozent).</p>
<p>Wie  2006 gefällt drei Viertel (77 Prozent) der Schulkinder die Schule, weil  man dort mit vielen netten Kindern zusammen ist. Zwei Dritteln macht  auch das Lernen Spaß &#8211; doch der Leistungsdruck ist gestiegen: &#8220;Vor  lauter Lernen habe ich kaum noch Zeit für andere Dinge&#8221; sagten 2006  28  Prozent, 2011 fast die Hälfte (46 Prozent).</p>
<p>Ostdeutsche  Kinder scheinen in allen persönlichen Bereichen zufriedener mit sich  und ihrem Leben zu sein und haben einen optimistischeren Blick auf die  Welt. Im Westen wünschen sich mehr Kinder, erwachsen zu sein (63 zu 46  Prozent) und mehr gute Freunde (72 zu 65 Prozent). Lernstress tritt bei  47 Prozent im Westen und 40 Prozent im Osten auf, und &#8220;nie wieder in die  Schule zu müssen&#8221; wünschen sich 32 Prozent im Westen und 25 Prozent im  Osten. Mehr ostdeutsche Kinder haben getrennt lebende Eltern (Ost: 27  Prozent/ West: 21 Prozent), sind aber weniger traurig darüber (57 zu 77  Prozent). Die Politikverdrossenheit ist im Westen stärker ausgeprägt als  im Osten (70 zu 59 Prozent), und auch die Arbeitslosigkeit finden  Westkinder schlimmer als Ostkinder (80 zu 75 Prozent).</p>
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		<title>Jugendrotkreuz macht sich für Kinder stark</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Aug 2010 06:57:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Jugendrotkreuz-Kinder.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-6149" title="Jugendrotkreuz-Kinder" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Jugendrotkreuz-Kinder-300x200.jpg" alt="" width="240" height="160" /></a>Heute ist der Tag der Jugend. Das österreichische Jugendrotkreuz hat hierzu an seine Kindercharta erinnert. Darin sind zehn Anliegen von Kindern vor allem für Eltern formuliert. Von richtiger Ernährung über lustvolles Lernen bis zum Zusammensein mit den Eltern werden Bedürfnisse genannt und deren Erfüllung gefordert: &#8220;So wie ich bin, bin ich gut&#8221;, ist gleich die erste Aussage und eine 35-Stundenwoche für Kinder ist ebenfalls vorgesehen. Ein Satz gibt der Charta den Zusammenhalt: &#8220;Lasst uns Kinder sein&#8221;.</p>
<p>&#8220;Wir geben Kindern und Jugendlichen in Österreich eine Stimme und machen uns für sie stark&#8221;, sagt Karl Zarhuber, Generalsekretär des Österreichischen Jugendrotkreuzes. &#8220;Aus einer Studie wissen wir, dass Kinder und Jugendliche in unserer Gesellschaft massiven Druck verspüren:<span id="more-6144"></span></p>
<p>75 Prozent der Kinder in Österreich geben an, dass der größte Druck in ihrem Leben in der Schule entsteht. 73 Prozent fühlen sich von der hohen Erwartungshaltung der Eltern überfordert&#8221;, erklärt Zahuber. Die Kindercharta ist aus der Sicht von Kindern formuliert -Die zehn Punkte sind das Ergebnis der internationalen Kampagne &#8220;Deine Stärken. Deine Zukunft. Ohne Druck.&#8221;.</p>
<p>Viele Punkte haben klare Adressaten: Das sind einerseits die Eltern, wenn es um Forderungen geht wie: &#8220;Schenk mir deine Zeit! Nicht nur dein Geld!&#8221;, &#8220;Ich will essen, was gut für mich ist&#8221; oder ganz direkt: &#8220;Ich brauche Eltern, die wissen, was sie tun&#8221;. Aber auch die Pädagogen sind angesprochen in Punkten wie &#8220;Zeig mir meine Stärken. Hilf mir, wo ich schwach bin!&#8221; und &#8220;Lernen macht mit Spaß. Verdirb ihn mir nicht.&#8221;</p>
<p>&#8220;Die klassischen Kinderrechte &#8211; die in der österreichischen Verfassung nach wie vor nicht verankert sind &#8211; sichern vorrangig die persönliche Integrität von Kindern und ihre grundlegenden Lebens- und Überlebensbedürfnisse. Wir gehen in unserer Charta weiter: in zehn Forderungen haben wir Anliegen und Wünsche wie Zeit, Selbstwert, Zuwendung, Bildung und Ernährung festgehalten&#8221;, erläutert Zarhuber.</p>
<p><a title="Jugendrotkreuz-Kindercharta" href="http://www.jugendrotkreuz.at/media/oejrk/Kindercharta_Plakat1.pdf" target="_blank">Die Jugendrotkreuz-Kindercharta ist als Poster online abrufbar.</a></p>
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		<title>Journalisten sind Lügner, inkompetent und manipuliert &#8211; Glaubwürdigkeit ist gefragt</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 14:45:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Journalistenkammer Trentino/Südtirol: Präsident Fabrizio Franchi (links) und Vizepräsident Willy Vontavon (rechts) Foto: Leimgruber Die Glaubwürdigkeit im Journalismus war das Hauptthema der Jahresversammlung der Journalistenkammer der Region Trentino Südtirol letzthin in Trient. Es stimme bedenklich, dass der Berufsstand der Journalisten einen so schlechten Ruf bei der Bevölkerung habe, sagte Präsident Fabrizio Franchi. Es müsse dringend an [...]]]></description>
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<dl id="attachment_4327" class="wp-caption alignleft" style="width: 282px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Franchi-VontavonPICT0486.jpg"><img class="size-full wp-image-4327" title="Franchi-VontavonPICT0486" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Franchi-VontavonPICT0486.jpg" alt="" width="272" height="242" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd" style="text-align: left;">Journalistenkammer Trentino/Südtirol: Präsident Fabrizio Franchi (links) und Vizepräsident Willy Vontavon (rechts)<br />
Foto: Leimgruber</dd>
</dl>
</h4>
<p>Die Glaubwürdigkeit im Journalismus war das Hauptthema der Jahresversammlung der Journalistenkammer der Region Trentino Südtirol letzthin in Trient. Es stimme bedenklich, dass der Berufsstand der Journalisten einen so schlechten Ruf bei der Bevölkerung habe, sagte Präsident Fabrizio Franchi. Es müsse dringend an der Glaubwürdigkeit gearbeitet werden: Dazu gehöre auch eine umfassende Journalisten-Aus- und Weiterbildung, die bislang fehle, sagte Vizepräsident Willy Vontavon.</p>
<p>Bei einer repräsentativen Umfrage von Astra Ricerche in Zusammenarbeit mit Lexis in der Lombardei betitelten 68 Prozent der Befragten Journalisten als Lügner, die nicht die Wahrheit sagen. 60 Prozent empfinden Journalisten als unwissend und inkompetent, 59 Prozent halten sie für &#8220;Nachrichten-Aufpauscher&#8221; und Dramatisierer, 52 Prozent halten sie für nicht unabhängig, sondern gewisse Interessen vertretend, 48 Prozent empfinden sie als Position für die eigene Partei ergreifend, 40 Prozent als korrupt und kaufbar, 30 Prozent als selbstverliebt und arrogant und ebenfalls 30 Prozent als einfach unsympathisch. Die Umfrage kam durch Befragung von 2004 Menschen aus allen Branchen und jeden Alters über 15 Jahren zustande.</p>
<p>Die italienischen Umfrageergebnisse  sind <a title="Italienische Journalismusumfrage" href="http://www.odg.mi.it/files/AstraRicerche_Ordine_Giornalisti_SET2008.pdf" target="_blank">hier </a>(italienisch) downloadbar.<span id="more-4320"></span></p>
<p style="text-align: left;">Der Beruf des Journalisten in der Bundesrepublik Deutschland hat zwar ein hohes Ansehen, doch an der Unabhängigkeit der Journalisten hat die Mehrheit der Deutschen ihre Zweifel. Dies zeigen die Ergebnisse der bevölkerungsrepräsentativen Befragung &#8220;Journalismus 2009“, die vom Kölner Markt- und Organisationsforschungsinstituts YouGovPsychonomics in Kooperation mit der Macromedia Hochschule für Medien- und Kommunikation, München, durchgeführt wurde.</p>
<p>Demnach meinen 54 Prozent der Befragten, dass Journalisten &#8220;nicht wahrheitsgemäß&#8221; berichten, 59 Prozent vermuten Beeinflussbarkeit durch Wirtschaft und Politik. Dass Journalisten an einer wahrheitsgemäßen Berichterstattung interessiert  sind, glauben lediglich 46 Prozent der Bundesbürger, ein Anteil von 55 Prozent widerspricht. Andererseits gibt sich die Mehrheit überzeugt, dass Journalisten für ihre Artikel &#8220;gewissenhaft recherchieren&#8221;, auch wenn der Beruf nicht wirklich als anstrengend empfunden wird.</p>
<p>Was die Glaubwürdigkeit einzelner Medien betrifft, äußern die Befragten gegenüber dem Magazin „Der Spiegel“ die wenigsten Vorbehalte: 82 Prozent halten ihn für glaubwürdig. Den zweiten Platz belegt mit 80 Prozent die Zeitung „Die Zeit“, den dritten die Frankfurter Allgemeine Zeitung (76 Prozent). Die auflagenstärkste deutsche Tageszeitung &#8220;Bild“ landet mit acht Prozent Zustimmung in Sachen Glaubwürdigkeit weit abgeschlagen auf dem letzten Platz aller Medien. Insgesamt wurden repräsentativ 1.000 Personen aus der deutschen Bevölkerung befragt.</p>
<h4 class="mceTemp">
<dl id="attachment_4331" class="wp-caption alignright" style="width: 177px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/EFJ.jpg"><img class="size-full wp-image-4331" title="EFJ" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/EFJ.jpg" alt="" width="167" height="197" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Vom 16.-18. April fand die internationale Tagung der Europäischen Journalisten Federation in Istanbul statt</dd>
</dl>
</h4>
<p>Die vollständige Studie ist <a title="Deutsche Journalismus-Studie" href="http://www.psychonomics.de/filemanager/download/2034" target="_blank">hier</a> downloadbar.</p>
<p>Die Europäische Journalisten-Föderation (EJF) indes wird eine Charta zur Glaubwürdigkeit des Journalismus in Europa erarbeiten. Dies beschloss die Generalversammlung der EJF auf Antrag des Deutschen Journalisten-Verbandes und der dju in ver.di. Ziele der Charta sind unter anderem die klare Abgrenzung des Journalismus von Marketing und Werbung, die Sicherung von journalistischer Qualität und Urheberrechten sowie die Überprüfung der Arbeitsverhältnisse von fest angestellten und freien Journalisten insbesondere in Osteuropa und bei Online-Medien.</p>
<p>Der Deutsche Journalisten-Verband hat ausserdem die Abgeordneten des Deutschen Bundestags aufgefordert, ihre zum Teil restriktive Haltung gegenüber der Live-Berichterstattung aus den Ausschüssen des Parlaments aufzugeben. Anlass ist das gegenüber dem Sender <span class="pm_ref_link">Phoenix</span> ausgesprochene Fernsehverbot, das die Sondersitzung des Verkehrsausschusses am Dienstag dieser Woche und die Sitzung des Kundus-Untersuchungsausschusses am heutigen Donnerstag betraf. Wie der Sender dem DJV gegenüber bestätigte, waren Übertragungsanfragen von Phoenix in beiden Fällen von den Politikern der Ausschüsse mehrheitlich abgelehnt worden.</p>
<p>&#8220;Wie die Minister Ramsauer und zu Guttenberg die Fragen der Ausschussmitglieder zur Flugasche und zum Kundus-Bombardement beantworten, ist von großem öffentlichen Interesse&#8221;, sagte hingegen  DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken. Deshalb sei es völlig unverständlich, warum die Ausschüsse keine Live-Berichterstattung zuließen.</p>
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