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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Wirtschaftskammer</title>
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		<title>Endlich faire Mieten und transparentes Mietrecht für Wien</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Sep 2013 22:03:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Entgegen den investitionsfeindlichen Wünschen der Arbeiterkammer setzen sich Wiens Immobilien- und Vermögenstreuhänder für faire Mieten ein, für ein neues transparentes Mietrecht in Wien und für einfachere Verfahren: Sonst sind notwendige Investitionen und Sanierungen einfach nicht finanzierbar. &#8220;Wir dürfen uns nicht wundern, dass immer mehr Wohnungen nur befristet angeboten werden, dass kaum saniert wird und die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Mietrecht und Arbeiterkammer" href="http://www.redakteur.cc/?s=miete+arbeiterkammer" target="_blank">Entgegen den investitionsfeindlichen Wünschen der Arbeiterkammer</a> setzen sich Wiens Immobilien- und Vermögenstreuhänder für faire Mieten ein, für ein neues transparentes Mietrecht in Wien und für einfachere Verfahren: Sonst sind notwendige Investitionen und Sanierungen einfach nicht finanzierbar. &#8220;Wir dürfen uns nicht wundern, dass immer mehr Wohnungen nur befristet  angeboten werden, dass kaum saniert wird und die <a title="Studie: Deutsche Städte attraktiv für Immobilieninvestoren" href="http://www.redakteur.cc/pwc-studie-europaische-immobilientrends/" target="_blank">Investoren sich immer  mehr nach Deutschland orientieren</a>,&#8221; skizziert der Obmann der Fachgruppe  Wien der Immobilien- und Vermögenstreuhänder, <a title="Michael Pisecky" href="http://www.redakteur.cc/immobilienmakler-bieten-sicherheit-fuer-mieter/" target="_blank">Michael Pisecky</a> das  Problem stockender Investitionen in Wien: <span id="more-15347"></span></p>
<p>&#8220;Die Verunsicherung für Investoren durch einen zu niederen Richtwert in  Wien, es ist der zweitniederste in Österreich, und die anhaltende  Diskussion um weitere Mietpreisregulierungen oder sogar Mietobergrenzen  steigt,&#8221; kritisiert Pisecky. Man brauche wieder Sicherheit für den Vermieter und den Mieter durch ein  Wohnrecht, das nur regelt was unbedingt notwendig ist und damit mehr  Transparenz und Verständlichkeit erzeugt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&#8220;Der Preis muss sich in Zukunft am Wert und der Leistung orientieren, nur so kommen wir zu fairen Mieten&#8221;, erklärt Pisecky. Erst, wenn sich Neubau und Sanieren wieder lohnten, würde wieder mehr Investorengeld in den für die Wirtschaft so wichtigen Wohnbau fließen. Der Fachgruppe Immobilien in der Wirtschaftskammer Wien gehe es letztlich darum, das Leben in Wien noch attraktiver zu machen.</p>
<p>Die Wiener Wirtschaftskammerpräsidentin Brigitte Jank ergänzt, dass es die Leistungsträger sind, die wissen, wie Probleme gelöst werden können.  Immerhin gehe es hier um Arbeitsplätze und um lebenswerten Wohnraum. Jene, die in qualitatives Wohnen investieren, dürften nicht bestraft werden. Die Fachgruppe Wien der Immobilien- und Vermögenstreuhänder vertritt  2.700 Bauträger, Hausverwalter und Makler. Ihre Mitglieder schaffen,  betreuen und vermitteln ca. 40% des Wohnraums in Wien und tragen damit  wesentlich dazu bei, dass Wien zu den lebenswertesten Städten der Welt  zählt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Weitere Beiträge zum Thema Immobilien:</p>
<p>- <a title="Kommentar: Weg mit Mietprivilegien" href="http://www.redakteur.cc/osterreich-weg-mit-den-uberholten-alten-mietprivilegien/" target="_blank">Kommentar: Österreich verzicht endlich auf deine Alt-Mietprivilegien!</a></p>
<p>- <a title="Immobilienmärkte driften auseinander" href="http://www.redakteur.cc/pwc-europaische-immobilienmarkte-driften-auseinander/" target="_blank">Studie: Europäische immobilienmärkte driften auseinander</a></p>
<p>- <a title="Internationale Mietpreisstudie" href="http://www.redakteur.cc/eca-mietpreisstudie-2011/" target="_blank">Internationale Mietpreisstudie</a></p>
<p>- <a title="rot-grün lässt Wiens Einwohner bluten" href="http://www.redakteur.cc/rot-gruen-laesst-wiens-einwohner-bluten/" target="_blank">Kommentar: rot-grün lässt Wiens Einwohner bluten</a></p>
<p>- <a title="Studie: Begehrteste Arbeitsorte Deutschlands" href="http://www.redakteur.cc/studie-hamburg-beliebtester-arbeitsort-deutschlands/" target="_blank">Hamburg ist Deutschlands begehrtester Arbeitsort</a></p>
<p>- <a title="Makler unterstützen Mieter" href="http://www.redakteur.cc/immobilienmakler-bieten-sicherheit-fuer-mieter/" target="_blank">Immobilienmakler bieten Rechtssicherheit für Mieter</a></p>
<p>- <a title="Attraktive deutsche Städte" href="http://www.redakteur.cc/pwc-studie-europaische-immobilientrends/" target="_blank">Deutsche Städte sind attraktiv für Immobilieninvestoren</a></p>
<p>- <a title="Kosten Eigentumswohnungen in Deutschland" href="http://www.redakteur.cc/test-das-kosten-eigentumswohnungen-in-deutschland/" target="_blank">Test: Das kosten Eigentumswohnungen in Deutschland</a></p>
<p>- <a title="Hotel Mama erreicht Deutschland" href="http://www.redakteur.cc/hotel-mama-erreicht-deutschland/" target="_blank">Hotel Mama erreicht Deutschland</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Urheberrecht und Populismus: Streit um Festplattenabgabe</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Jan 2013 23:07:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Streit um die so genannte Festplattenabgabe in Österreich eskaliert: Während die &#8220;Plattform für ein modernes Urheberrecht&#8221; feiert, dass die Elektro-Riesen Media Markt, Saturn und DiTech neu mit an Bord sind, ortet die IG Autoren zusammen mit anderen Verbänden billigen Populismus und wirft ihren Gegnern Panikmache und Falschinformation vor: &#8220;Das Urheberrecht eignet sich gut für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Festplattenabgabe.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-14356" title="Festplattenabgabe" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Festplattenabgabe-300x223.jpg" alt="" width="300" height="223" /></a>Die Streit um die so genannte Festplattenabgabe in Österreich eskaliert: Während die &#8220;Plattform für ein modernes Urheberrecht&#8221; feiert, dass die Elektro-Riesen Media Markt, Saturn und DiTech neu mit an Bord sind, ortet die IG Autoren zusammen mit anderen Verbänden billigen Populismus und wirft ihren Gegnern Panikmache und Falschinformation vor: &#8220;Das Urheberrecht eignet sich gut für Populismus und dazu, Leistungen zu verschenken, die einem nicht gehören,&#8221; betont die IG Autoren. Die Preisgestaltung habe sichtlich primär nichts mit der Festplattenabgabe zu tun:</p>
<p>&#8220;Der Handel hebt seit 2010 eine Urheberrechtsabgabe auf Festplatten ein, führt diese aber nicht an die Rechteinhaber ab.&#8221; Die Verkäufe und Beschäftigungszahlen seien deswegen nicht gesunken. Und auch in Deutschland, wo die Festplattenabgabe seit Jahren existiere, sei weder der Markt zusammengebrochen, noch gebe es höhere Endpreise als in Österreich. Und auch in Österreich verdienten die großen erwähnten Handelsriesen immer mehr, sie lebten auf Kosten der Autoren, während diese nicht berücksichtigt würden, so die IG Autoren.<span id="more-14353"></span></p>
<p>&#8220;Das private Kopieren ist ein Hauptmotiv zum Kauf neuer Geräte und  sichert deren Nachfrage. Ohne urheberrechtlich geschützten Content gäbe  es keinen Bedarf an Geräten mit (hunderten) Gigabyte bzw. Terabyte &#8211; wie  sie heute der Normalfall sind &#8211; und keine ständigen Umsatzsteigerungen  und Gewinne im Elektrohandel.&#8221; Die Festplattenabgabe sei nur die pauschale Abgeltung der Privatkopie.</p>
<p>Für Konsumenten ist es &#8220;nicht einzusehen, dass man doppelt und   dreifach belastet wird, indem man etwa legal erworbene und bezahlte   Werke, etwa über Downloadplattformen wie i-Tunes kauft, herunterladet   und dann noch für die notwendige Speicherung auf der Festplatte und   einem Sicherungsmedium zusätzlich zur Kassa gebeten wird,&#8221; lautet hingegen der Standpunkt der Arbeiterkammer (AK) hierzu:</p>
<p>„Eine schlechte Methode zu prolongieren und immer neue Abgaben auf   Speichermedien und Geräte zu fordern ist keine Antwort auf die   Herausforderungen an ein modernes Urheberrecht. Es geht aber darum, dass   es für alle Beteiligten zu einer akzeptablen Lösung kommen muss. Es  muss jedenfalls mehr Transparenz und Klarheit geben. Dazu gehört  auch,  dass jede Art von Vergütungsmodellen von einer unabhängigen  Instanz  festgelegt und nicht von den Verwertungsgesellschaften autonom  bestimmt  werden können“, fordert Silvia Angelo, Leiterin der Abteilung  Wirtschaftspolitik in der AK Wien, eine grundlegende Reform des   Urheberrechts.</p>
<p>IG Autoren dazu: &#8220;Niemand zahlt bei der Festplattenabgabe &#8220;doppelt&#8221;. Das gekaufte Originalwerk ist nicht betroffen, hingegen jede Kopie vom Original. Diese Privatkopien sind zulässig, weil eben Gegenstand der pauschalen Vergütung. Entgeltliche Downloads auf Computern sind bereits in der Tarifhöhe berücksichtigt.&#8221; Und auch die von Wirtschaft und Handel vorgelegten Zahlen stimmten nicht: Der vereinbarte Preis pro Festplatte betrage 15 Euro (und nicht 30 Euro) und es sei mit Gesamteinnahmen von bis zu 10 Mio. und nicht mit 50 Mio. zu rechnen. Die IG Autoren wolle Gespräche mit Wirtschaftskammer und Handel, um &#8220;über zukunftsfähige Konzepte für eine Abgeltung des privaten Kopierens&#8221; zu verhandeln, diese Gespräche aber würden verweigert.</p>
<p>Und die eingegangenen Gelder gingen auch nicht ins Ausland und an Großkonzerne: &#8220;Gerade von der pauschalen Vergütung für die private Kopie profitieren junge österreichische Kunstschaffende. Aus 50 Prozent der Einnahmen der Leerkassettenvergütung werden Stipendien vergeben, soziale Notfälle finanziert, Nischenproduktionen gefördert oder Alterversorgungen für jene bezahlt, die sonst keine Versorgung und Unterstützung haben. Der Rest geht an die Kunstschaffenden als Urheber&#8221;, verspricht die IG Autoren. Die Festplattenabgabe diene zudem der Existenzsicherung der  österreichischen Verlage mit rund 10.000 Beschäftigten. Dazu kommen  20.000 österreichische Autoren, Schriftsteller, Drehbuchautoren,  Kabarettisten, Journalisten oder Wissenschaftler.</p>
<p>Der durchschnittliche Verwaltungsaufwand der österreichischen Verwertungsgesellschaften betrage zudem nur 11 Prozent: sie zählen zu den staatlich bestkontrollierten Einrichtungen in Österreich. 16.000 Mitglieder hat die Literar-Mechana, 18.000 Mitglieder haben die AKM und die austro mechana, 16.000 Mitglieder die Leistungsschutzgesellschaft LSG, 2.500 Mitglieder die Verwertungsgesellschaft Filmschaffende VDFS, ebenso wie die Verwertungsgesellschaft der Fotografen und Bildenden Künstler VBK.</p>
<p>Die Grundsatzerklärung der IG Autoren, welche <a title="IG Autoren: Grundsatzerklärung zur Festplattenabgabe" href="http://bit.ly/10MnlaA" target="_blank">hier</a> abrufbar ist, stammt von den folgenden Verbänden der österreichischen Text-, Literatur- und Buchbranche : ARGE Österreichische Privatverlage, drehbuchFORUM Wien, Grazer Autorinnen Autorenversammlung, IG Autorinnen Autoren, IG Übersetzerinnen Übersetzer, KulturGewerkschaft GdG-KMSfB, Literar-Mechana, LVG-Literarische Vereinigung zur Wahrung der Urheberrechte, Musiker-Komponisten-AutorenGilde, Musikverleger Union Österreich, Österreichischer Schriftsteller/innenverband, Österreichischer Verlegerverband PEN-Club Österreich, Presseclub Concordia, Verband Dramatikerinnen Dramatiker, Verband der Bühnenverleger Österreichs. Und die Arbeiterkammer bietet <a title="AK: Geistges Eigentum und Verbraucherschutz" href="http://www.arbeiterkammer.at/bilder/d180/urheberrecht.pdf" target="_blank">hier</a> einen Ratgeber zum Thema &#8220;geistiges Eigentum und Verbraucherschutz&#8221; im kostenlosen Download</p>
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		<title>Ö: Das denken Internetprovider und Filmindustrie über ACTA</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Mar 2012 23:12:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_12189" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Stop_Acta_-_Lasst_unser_Internet_oder_wir_nehmen_eure_Faxgeräte_II_CC_Haeferl1.jpg"><img class="size-medium wp-image-12189 " title="Stop_Acta_-_Lasst_unser_Internet_oder_wir_nehmen_eure_Faxgeräte_II_CC_Haeferl" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Stop_Acta_-_Lasst_unser_Internet_oder_wir_nehmen_eure_Faxgeräte_II_CC_Haeferl1-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Anti-ACTA-Demo in Wien<br />
Foto: CC Haeferl</h4>
</dl>
</div>
<p>Natürlich muss das Urheberrecht auch für das Internet fit gemacht werden, reagiert Werner Müller, Geschäftsführer des Fachverbandes der Film- u. Musikindustrie in der Wirtschaftskammer (FAFO) auf eine Presseaussendung der ISPA zum Thema <a title="ACTA" href="http://www.redakteur.cc/?s=ACTA" target="_blank">ACTA</a> (Anti-Counterfeiting Trade Agreement): &#8220;Positiv ist, dass seit der öffentlichen Diskussion darüber die Frage der Entwicklung des Urheberrechts im Internet im Mittelpunkt des Interesses steht&#8221;, erklärt Müller.</p>
<p>Hintergrund der massiven Proteste gegen dem so genannten Anti-Piraterie-Abkommen ACTA war laut ISPA (Internet Service Providers Austria), &#8220;dass das Urheberrecht in seiner jetzigen Form nicht den Anforderungen des Internets gerecht wird,&#8221; erklärt deren Generalsekretär Maximilian Schubert:  „Wir müssen den Schwung, den die Anti-ACTA-Bewegung gebracht hat, nutzen, um das Urheberrecht internetfit zu machen“, fordert Schubert:<span id="more-12185"></span></p>
<p>„Wir brauchen klare, zeitgemäße und ausgewogene Regelungen für den Konsum, den Vertrieb und die Nutzung von Musik, Film oder anderen Kunstformen im Internet. Diese Regelungen müssen allen Beteiligten gerecht werden: NutzerInnen sollen Angebote im Netz legal konsumieren können, KünstlerInnen eine faire Entlohnung bekommen und Anbieter und Vermittler nicht in die inakzeptable Rolle von Hilfssheriffs gedrängt werden“, so Schubert.</p>
<p>Der Fachverband der Film- u. Musikindustrie spricht sich nun ebenfalls &#8220;für eine klare, zeitgemäße und ausgewogene Regelung für den Online-Konsum von Film- und Musikwerken aus&#8221;: Die Urheberrechte ihrer Schöpfer müssen bei dieser Abwägung ernst genommen werden. Dazu gehört aber auch, dass sie effizient durchgesetzt werden können. Natürlich sind Provider für Urheberrechtsverletzungen Dritter ebenso wenig unmittelbar verantwortlich wie für den groß angelegten gewerblichen Urheberrechtsdiebstahl, wie er von Plattformen a la Kino.to, Piratebay und Mega-Upload betrieben wurde. Aber &#8220;auch wenn man die Interessen der Internetwirtschaft an ihren  Geschäftsmodellen in Betracht zieht, ist es bedauerlich, dass sich  insbesondere die in der ISPA vertretenen alternativen Telekom-Betreiber  so vehement gegen jede Form der Kooperation stellen&#8221;, kritisiert Müller von der Filmidustrie:</p>
<p>&#8220;Es ist unverständlich, dass sich ein Wirtschaftszweig, der  selbst so erfolgreich nach marktwirtschaftlichen Grundsätzen tätig ist,  aus einer  kurzfristigen Betrachtung heraus gegen Marktmechanismen und  den Schutz von geistigem Eigentum stellt. Bei audiovisuellen Inhalten  geht es  um Produkte, die im Online-Bereich genauso vermarktet werden  müssen wie im &#8220;analogen&#8221; Vertrieb&#8221;. Erfolgreiche Modelle wie iTunes und  Google zeigen, dass es geht&#8221; betont Müller.</p>
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		<item>
		<title>Arbeiterkammer will Finanzmärkte bändigen (Info+Kommentar)</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Mar 2010 05:01:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[AK-Präsident Herbert Tumpel mit Arbeitern Foto: AK/Peter Rigaud Europa braucht einen Kurswechsel in der europäischen Wirtschaftspolitik: Damit die Konjunktur weiter gestärkt wird, muss die EU die Finanzmärkte bändigen,  eine Finanztransaktionssteuer einführen, die Krisenkosten fair verteilen und neue Beschäftigungsprogramme entwickeln. Dafür plädiert der Präsident der Arbeiterkammer (AK), Herbert Tumpel anlässlich des gerade stattfindenden EU Gipfels. Bei [...]]]></description>
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<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/tumpel02_peter-rigaud.jpg"><img class="size-full wp-image-3678 " title="tumpel02_peter-rigaud" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/tumpel02_peter-rigaud.jpg" alt="" width="245" height="162" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">AK-Präsident Herbert Tumpel mit Arbeitern<br />
Foto: AK/Peter Rigaud</dd>
</dl>
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<p>Europa braucht einen Kurswechsel in der europäischen Wirtschaftspolitik: Damit die Konjunktur weiter gestärkt wird, muss die EU die Finanzmärkte bändigen,  eine Finanztransaktionssteuer einführen, die Krisenkosten fair verteilen und neue Beschäftigungsprogramme entwickeln. Dafür plädiert der Präsident der Arbeiterkammer (AK), Herbert Tumpel anlässlich des gerade stattfindenden EU Gipfels. Bei diesem wird der Europäische Rat die neue EU-Strategie für Wachstum und Beschäftigung beschließen.</p>
<p>Europa riskiert laut Tumpel eine gefährliche soziale Krise, wenn nicht rasch weitere Maßnahmen folgen, um ein intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum anzuschieben. &#8220;Ich erwarte mir vom Europäischen Rat ein klares Signal, dass die Belebung der Konjunktur und die Senkung der Arbeitslosigkeit absolute Priorität haben. Nur dann kann es auch gelingen, die Budgetdefizite mittelfristig in die den Griff zu kriegen&#8221;, ist der AK-Chef überzeugt.<span id="more-3656"></span></p>
<p>In der EU sind laut AK derzeit fast 23 Millionen Männer und Frauen ohne Arbeit, besonders dramatisch ist die Arbeitslosigkeit bei den Jugendlichen. Fast jeder fünfte der unter 25-Jährigen ist arbeitslos. Diese dramatische Entwicklung am Arbeitsmarkt ist eine Folge des Kollaps der Nachfrage und hat nichts mit starren Löhnen oder zu großzügigen Sozialleistungen zu tun. &#8220;Seit Jahren hat Europa die Förderung der Binnennachfrage vernachlässigt und zu sehr auf den Export gesetzt. Das muss jetzt anders werden,&#8221; fordert Tumpel:</p>
<p>+ Die Finanzmärkte müssen endlich gebändigt werden. Dort wird schon wieder genauso hemmungslos spekuliert wie vor der Krise, und die Neuregulierung des globalen Finanzsystems verläuft mehr als schleppend.</p>
<p>+ Es muss endlich der Steuerbetrug wirkungsvoll bekämpft werden. Allein in der EU haben wir laut EU- Kommission Ausfälle durch Steuerbetrug von geschätzen 200 bis 250 Milliarden Euro jährlich. Das entspricht immerhin 1,6 Prozent des BIP der EU-27.</p>
<p>+ Die Kosten müssen jene zahlen, die die Krise verursacht haben. Die EU könnte schon morgen eine Finanztransaktionssteuer beschließen. Gemeinsam mit der Bankensteuer würde das neue Einnahmen für öffentliche Investitionen im Sinne der Ziele der EU 2020-Strategie bringen.</p>
<p>+ Wir brauchen Beschäftigungsprogramme. Wenn der Markt nicht Beschäftigung schafft, dann muss die Politik eingreifen. Es gibt Beschäftigungspotentiale in vielen Bereichen, zum Beispiel Bildung, Gesundheit, Soziales.</p>
<p>+ Wir müssen die eigenen Wachstumskräfte stärken: Die USA fallen als Weltkonsument aus, China kann diese Rolle bei weitem nicht einnehmen. Wachstum schafft Europa derzeit nur mit öffentlicher Nachfrage. Daher dürfen die Konjunkturprogramme erst zurückgefahren werden, wenn der Aufschwung selbsttragend ist. Das ist dann der Fall, wenn genügend Menschen in Jobs sind und gut verdienen.</p>
<p><em>Vorausgeschickt: Ich fürchte, wir stehen leider derzeit nicht am Ende einer schweren Wrtschaftskrise, sondern wir stehen vor einer ganz immensen (noch nie dagewesenen) Wirtschaftskrise (Griechenland ist erst der Anfang: Portugal, Spanien und Italien werden folgen&#8230;), die uns in spätestens zwei Jahren erreichen wird, wenn nicht weltweit die nötigen vorbeugenden Schritte unternommen werden.</em></p>
<p><em>Tumpel hat in einigen Bereichen also vollkommen recht: die Spekulationen in grossem Rahmen vor allem im Bereich Unlautere &#8220;Wetten&#8221;: Profit und Abzocken, indem Unternehmen oder gar ganze Staaten ind en Bankrott geritten werden, müssen ausnahmslos verboten und strengstens geahndet werden! Und jene, die bisher durch solche unlauteren Machtspielchen zu Lasten anderer in grossem Rahmen spekuliert haben und grosse Gewinne eingefahren haben, sollten nachträglich auch noch zur Kasse gebeten werden.<br />
</em></p>
<p><em>Zudem: Auch der Steuerbetrug im grossen Rahmen muss nachhaltig und international bekämpft werden. In diesem Zusammenhang <a title="Steuer-CD: Merkel und Schäuble" href="http://www.redakteur.cc/merkel-und-schauble-mutig/" target="_blank">erneuere ich meine Forderung</a>, dass die Schweiz von sich aus Steuersünder bekanntgeben muss. </em></p>
<p><em>Auch die von der österreichischen Regierung geplante Bankensteuer ist sinnvoll. Mehr noch: Genauso wie Versicherungen durch das Finanzministerium überwacht und geprüft werden und grosse Teile ihrer Gewinne an die Versicherten weitergeben müssen, muss dies auch bei Banken so kommen; und zwar selbstverstöndlich ohne zusätzliche Kosten für Konsumenten. Eine <a title="ÖGB-Präsident Foglar ist für Umverteilung" href="http://www.redakteur.cc/ogb-fordert-faires-teilen-und-meint-damit-mehr-steuern-fur-reiche/" target="_blank">Finanztransaktionssteuer</a> macht meines Erachtens aber nur ab einer gewissen noch zu definierenden Höhe Sinn.</em></p>
<p><em>Und ich bin auch mit Tumpel -entgegen dem Standpunkt der Wirtschaftskammer- einer Meinung, dass sogenannte &#8220;flexiblere Löhne&#8221; das Arbeitslosenproblem nicht lösen können: Die Menschen müssen vom Lohn leben können und das Soll-Ziel müssen daher Angestelltenverhältnisse sein. Sonst muss wiederum die öffentliche Hand mit Sozialleistungen eingreifen, was wiederum zu schweren Belastungen für alle führt. Sozialleistungen </em><em> in ihrer Grundversorgung </em><em>müssen übrigens nach meiner Überzeugung für alle Menschen auch dauerhaft erhalten bleiben müssen.<br />
</em></p>
<p><em>Was aber die von Tumpel geforderten Konjunktur- oder Beschäftigungsprogramme betrifft: klingt ja alles nett, bringt aber nix, wenn man nicht auch konkret sagt, was der Staat tun soll, um mehr Beschäftigung und eine Steierung der Konjunktur zu erreichen und natürlich auch, wie dies finanziert werden soll. Eine neue &#8220;Schuldenpolitik&#8221; ist jedenfalls -ausser im äusserten Notfall- strikt abzulehnen: schon aus Verantwortung den künftigen Generationen gegenüber.</em></p>
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