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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Wiener Festwochen</title>
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		<title>Jetzt oder nie: Wien, Wien nur du allein</title>
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		<pubDate>Tue, 07 May 2013 22:01:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wien ist bekanntlich eine Kulturstadt, was in den folgenden Tagen und Wochen ganz besonders sichtbar sein wird. Erstmals geben am 8. Mai ab 19.30 Uhr die Wiener Symphoniker -anlässlich 68 Jahre Befreiung vom Nationalsozialismus- erstmals ein Gratis-Open-Air-Konzert am Wiener Heldenplatz. Und am Freitag 10. Mai beginnen unter dem Motto &#8220;Jetzt oder nie&#8221; die diesjährigen Wiener [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Wiener-Symphoniker_C_Andreas_Balon.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-14897" title="Wiener Symphoniker_©_Andreas_Balon" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Wiener-Symphoniker_C_Andreas_Balon-300x218.jpg" alt="" width="300" height="218" /></a>Wien ist bekanntlich eine Kulturstadt, was in den folgenden Tagen und Wochen ganz besonders sichtbar sein wird. Erstmals geben am 8. Mai ab 19.30 Uhr die <a title="Wiener Symphoniker" href="http://www.amazon.de/mn/search/?_encoding=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;field-keywords=Wiener%20Symphoniker&amp;linkCode=ur2&amp;rh=i%3Aaps%2Ck%3AWiener%20Symphoniker&amp;site-redirect=de&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;url=search-alias%3Daps" target="_blank">Wiener Symphoniker</a> -anlässlich 68 Jahre Befreiung vom Nationalsozialismus- erstmals ein Gratis-Open-Air-Konzert am Wiener Heldenplatz. Und am Freitag 10. Mai beginnen unter dem Motto &#8220;Jetzt oder nie&#8221; die  diesjährigen <a title="Wiener Festwochen" href="http://www.redakteur.cc/?s=Wiener+Festwochen" target="_blank">Wiener Festwochen</a> mit dem gewohnten Gratiskonzert vor dem Wiener Rathaus. Die Eröffnung der Wiener Festwochen 2013 wird am Freitag ab 21.20 Uhr live in ORF 2 und 3sat und via Livestream im Internet (ORF III zeigt eine Aufzeichnung des Openings am Sonntag, dem 12. Mai, um 22.45 Uhr) übertragen.</p>
<p>Die Wiener Symphoniker unter der Leitung von Bertrand de Billy interpretieren heute Abend die 7. Symphonie von Ludwig van Beethoven, sowie Werke von Walzerkönig Johann Strauß und von Jacques Offenbach. Die russische Sopranistin Julia Novikova steuert Stimmkunst auf höchstem Niveau bei und die österreichische Schauspielerin <a title="Katharina Stemberger" href="http://www.amazon.de/s/?_encoding=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;field-keywords=Katharina%20Stemberger&amp;linkCode=ur2&amp;rh=i%3Aaps%2Ck%3AKatharina%20Stemberger&amp;site-redirect=de&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;url=search-alias%3Daps" target="_blank">Katharina Stemberger</a> übernimmt die Moderation. <span id="more-14896"></span></p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Wiener-Festwochen-Rathausplatz-DSCN7283.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-14898" title="Wiener Festwochen Rathausplatz DSCN7283" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Wiener-Festwochen-Rathausplatz-DSCN7283-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a></p>
<p>Unter der Leitung von Intendant Luc Bondy mit Schauspieldirektorin Stefanie Carp und Musikdirektor Stéphane Lissner zeigen die Wiener Festwochen vom 10.5. bis 16.6.2013 ein umfangreiches Programm mit 41 Produktionen aus 36 Ländern. Den 200. Geburtstag von Giuseppe Verdi nehmen die Wiener Festwochen 2013 zum Anlass, die gegenseitige Faszination von Kunst und Macht in den Mittelpunkt ihres Musikprogramms zu stellen. &#8220;Il Trovatore&#8221; bildet den Abschluss der Verdi-Trilogie der Festwochen, die musikalische Leitung dieser Inszenierung des Film- und Opernregisseurs Philipp Stölzl liegt beim jungen israelischen Dirigenten Omer Meir Wellber. Mit Written on Skin von George Benjamin mit einem Text von Martin Crimp kommt eine Oper nach Wien, die beim Festival von Aix-en-Provence 2012 als sensationeller Erfolg gefeiert wurde. Die Uraufführungen der Musiktheaterprojekte JOIN! von Franz Koglmann (Musik) und Alfred Zellinger (Libretto) und Die Ballade von El Muerto bieten der innovativen zeitgenössischen Wiener Szene eine prominente Bühne. Die Reihe Into the City widmet sich dem Thema „music and politics&#8221; und stellt die gesellschaftliche Bedeutung von Musik in unserer Zeit heraus.</p>
<p>Im Bereich Schauspiel steht unter anderem Martin Kušejs Inszenierung von Miroslav Krležas In Agonie auf dem Programm. Krleža, einer der wichtigsten Autoren der jugoslawischen Literatur, beschreibt in seiner Trilogie den Untergang des alten Europa im Ersten Weltkrieg. Christoph Marthaler siedelt sein außergewöhnliches Musik-Theaterprojekt Letzte Tage. Ein Vorabend im historischen Sitzungssaal des Parlaments an, wo sich Musiker, Sänger und Schauspieler mit der europäischen Politik nach 1914 auseinandersetzen. Die Kinder von Wien oder Howeverstillalive ist eine Neuinszenierung nach dem satirischen Roman des jüdischen Romanciers Robert Neumann und zeigt einen Wiener Keller im Nachkriegsjahr 1946. Fünf Kinder hausen hier in einer Wohngemeinschaft des Schreckens, aber auch der anarchischen Freiheit.</p>
<p>Der Eröffnungsabend der Wiener Festwochen am Freitag, 10.  Mai, am Wiener Rathausplatz spricht  heuer die musikalische Sprache einer  Stadt: Wienerisch. Unter dem  Titel &#8220;Wien, Wien, nur du allein?&#8221; sind Die Strottern,  Angelika Kirchschlager, Ernst  Molden, die Philharmonia Schrammeln Wien,  Willi Resetarits, Michael  Schade und Fatima Spar live zu erleben. Als Moderator durch den Woinerlied-Abend  führt der Schauspieler  Nicholas Ofczarek. Stets im Dialekt vorgetragen, beschreibt das Wienerlied das Leben in der österreichischen Hauptstadt mit einer lebendigen Mischung aus bissiger Sozialkritik, kokettem Selbstmitleid und Lebensfreude. Für Konzept und Ablauf des Abends zeichnet Autor, Komponist und Kabarettist Gerald Votava verantwortlich, der im Rahmen der Pressekonferenz die Bandbreite des Eröffnungsprogramms sowie die Mitwirkenden vorstellte. &#8220;Ich freue mich, dass die Künstler/Innen sowohl historische Wienerlieder interpretieren werden, aber auch den gegenwärtigen Zustand der Stadt behandeln&#8221;.</p>
<p>Die Künstlerinnen und Künstler der diesjährigen Festwocheneröffnung haben sich in ihrem musikalischen Schaffen immer wieder mit Leidenschaft dem Wienerlied gewidmet: klassisch bis gegenwärtig, bösartig-bissig oder doch kokett-wehleidig, politisch-kabarettistisch oder weinselig-schunkelnd, das Leben verklärend oder dem Tod ins Auge blickend &#8211; am Ende möge ein kleines Stück Glückseligkeit im gemeinsamen Musizieren bleiben. Auch Präsentator <a title="Nicholas Ofczarek" href="http://www.amazon.de/s/?_encoding=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;field-keywords=nicholas%20ofczarek&amp;linkCode=ur2&amp;rh=i%3Aaps%2Ck%3Anicholas%20ofczarek&amp;site-redirect=de&amp;sprefix=Nicholas%20O%2Caps%2C167&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;url=search-alias%3Daps" target="_blank">Nicholas Ofczarek</a> wird mit einem neu getexteten Nestroy-Couplet selbst einen künstlerischen Beitrag zum Abend leisten. Als Wienerlied-Sängerin wird &#8220;Schnell ermittelt&#8221;-Kommissarin Ursula Strauss, gemeinsam mit Ernst Molden und Walther Soyka, überraschen.</p>
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		<title>Start frei für die Wiener Festwochen 2012</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 22:04:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_12733" class="wp-caption alignright" style="width: 170px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Emmanuel-Tjeknavorian_C_ORF_Vadim-Shults.jpg"><img class="size-medium wp-image-12733 " title="Emmanuel Tjeknavorian_C_ORF_Vadim Shults" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Emmanuel-Tjeknavorian_C_ORF_Vadim-Shults-200x300.jpg" alt="" width="160" height="240" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Emmanuel Tjeknavorian<br />
© ORF/Vadim Shults</h4>
</dl>
</div>
<p>Morgen ist es wieder so weit: Die 61. Wiener Festwochen werden am Rathausplatz eröffnet. Als Höhepunkt der Gala, die ab 21.20 Uhr in ORF 2 und 3sat live übertragen wird (sowie auch via http://TVthek.ORF.at als Live-Stream und Video-on-Demand verfügbar ist), steht das große Finale des zweijährlich stattfindenden Klassik-Nachwuchswettbewerbs „Eurovision Young Musicians“ auf dem Programm. Dieser feiert 2012 sein 30-jähriges Bestehen und findet heuer wieder mit österreichischer Teilnahme in Person des virtuosen 17-jährigen Geigers Emmanuel Tjeknavorian als einer von sieben vielversprechenden Finalisten statt.</p>
<p>Begleitet werden die sieben Finalisten aus Österreich, Deutschland, der Tschechischen Republik, Polen, Norwegen, Armenien und Weißrussland vom ORF-Radio-Symphonieorchester  (RSO) unter der Leitung seines Chefdirigenten Cornelius Meister. Weiters  wirken im Rahmen der Live-Eröffnungsgala, die der ORF als  Host-Broadcaster mit insgesamt zehn Kameras überträgt (Regie: Karina  Fibich), <a title="Mnozil Brass" href="http://www.amazon.de/mn/search/?_encoding=UTF8&amp;site-redirect=de&amp;x=0&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;linkCode=ur2&amp;y=0&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;field-keywords=Harry%20Kupfer&amp;url=search-alias%3Daps#/ref=nb_sb_noss_1?__mk_de_DE=ÅMÅZÕÑ" target="_blank">Mnozil Brass</a> und Martin Grubinger, Multi-Percussionist und  Moderator des Abends, solistisch mit. &#8220;European Young Musicians 2012&#8243; ist eine Koproduktion von Europäischer Rundfunkunion (EBU), Wiener Festwochen und ORF.<span id="more-12730"></span></p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_12734" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Cate-Blanchett_C_ORF_Wiener-Festwochen_Lisa-Tomasetti.jpg"><img class="size-medium wp-image-12734 " title="Cate Blanchett_C_ORF_Wiener Festwochen_Lisa Tomasetti" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Cate-Blanchett_C_ORF_Wiener-Festwochen_Lisa-Tomasetti-300x200.jpg" alt="" width="240" height="160" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Cate Blanchett in &#8220;Groß und Klein&#8221;<br />
© ORF/Wiener Festwochen/Lisa Tomasetti</h4>
</dl>
</div>
<p>Die 61. Wiener Festwochen präsentieren mit ihren diesjährigen Produktionen eine zeitkritische und offenherzige Analyse der Gesellschaft von heute und deren Entwicklungen. Bis zum 17. Juni präsentiert das traditionelle Wiener Kulturfestival an  mehr als 30 verschiedenen Spielstätten insgesamt 36 aufsehenerregende  internationale wie heimische Produktionen aus den Sparten Theater,  Musik, Performance, Tanz und Film zu den Themen „Anatomie der Krise“ und  „Blick-Verschärfung&#8221;.</p>
<p>Zehn Uraufführungen und zehn Auftragswerke stehen auf dem Programm des fünfwöchigen Festivals. Peter Handke, Ulrich Seidl und Paulus Hochgatterer sind unter anderen die Masterminds der Uraufführungen. Zu den internationalen Gästen zählen Oscar-Preisträgerin <a title="Cate Blanchett" href="http://www.amazon.de/mn/search/?_encoding=UTF8&amp;site-redirect=de&amp;x=0&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;linkCode=ur2&amp;y=0&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;field-keywords=Cate%20Blanchett&amp;url=search-alias%3Ddvd" target="_blank">Cate Blanchett</a> (siehe Foto) in Botho Strauß&#8217; „Groß und Klein“ und Ariane Mnouchkine mit ihrem „Théâtre du Soleil“. Der britische Dramatiker Simon Stephens zeigt mit dem Theaterthriller „Three Kingdoms“ eine Österreichpremiere.</p>
<p>Mit Spannung erwartet wird auch die Oper „La Traviata“, mit der die Wiener Festwochen ihre Verdi-Trilogie fortsetzen. Die britische Starregisseurin Deborah Warner inszeniert, die junge und mit internationalen Preisen (u. a. beim Belvedere-Wettbewerb und Placido Domingos „Operalia“) ausgezeichnete moldawische Sopranistin Irina Lungu gibt die Violetta.</p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_12735" class="wp-caption alignright" style="width: 250px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Eivind-Holtsmark-Alexandra-Dzenisenia-Emmanuel-Tjeknavorian-Narek-Kazazyan-Jagoda-Krzeminska-Dominic-Chamot-Michaela-Spacková_C_ORF_Günther-Pichlkostner.jpg"><img class="size-medium wp-image-12735 " title="Eivind Holtsmark; Alexandra Dzenisenia; Emmanuel Tjeknavorian; Narek Kazazyan; Jagoda Krzeminska; Dominic Chamot; Michaela Spacková_C_ORF_Günther Pichlkostner" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Eivind-Holtsmark-Alexandra-Dzenisenia-Emmanuel-Tjeknavorian-Narek-Kazazyan-Jagoda-Krzeminska-Dominic-Chamot-Michaela-Spacková_C_ORF_Günther-Pichlkostner-300x186.jpg" alt="" width="240" height="149" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Jungfinalisten: Eivind Holtsmark; Alexandra Dzenisenia; Emmanuel Tjeknavorian; Narek Kazazyan; Jagoda Krzeminska; Dominic Chamot; Michaela Spacková<br />
© ORF/Günther Pichlkostner</h4>
</dl>
</div>
<p>Das „Quartett“ ist ein neues Werk des italienischen Komponisten Luca Francesconi in der Mailänder Inszenierung von Àlex Ollé, einem der fantasievollen Mitbegründer der katalanischen Theatergruppe „La Fura dels Baus“. Mit den beiden Opernschöpfungen versuchen die Wiener Festwochen neuerlich eine Verbindung zwischen den Epochen herzustellen, um damit unsere moderne Zeit aus einem anderen Blickwinkel zu beleuchten.</p>
<p>Auch der ORF widemet sich den Wiener Festwochen: Nach einer bereits am 6. Mai gesendeten Doku über 30 Jahre  „Eurovision Young Musicians“, der bevorstehenden Live-Eröffnung am morgigen 11. Mai und umfassender aktueller TV-Kulturberichterstattung in  den Monaten Mai und Juni präsentiert ORF 2 am 13. Mai, um 10.15 Uhr als  Festivalüberblick eine weitere Doku mit dem Titel „Blick-Verschärfung:  Die Wiener Festwochen 2012“ (um 17.40 Uhr auch in ORF III Kultur und  Information). Außerdem setzt der „Kulturmontag“ am 14. Mai, um 23.15  Uhr, einen Festwochen-Schwerpunkt. Ö1 berichtet ebenfalls aktuell und  präsentiert in den nächsten Wochen nicht weniger als 19  Festwochenkonzerte. FM4 gibt mit regelmäßigen Festwochen-Tipps on air  und online einen Überblick über die interessantesten Produktionen. Und  auch in der aktuellen Kulturberichterstattung der ORF-Landesstudios, von  ORF.at und ORF TELETEXT (Seite 415) sind die Wiener Festwochen 2012  zentrales Thema.</p>
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		<title>Wien: Popfest, MQ-Fest, Stadtfest</title>
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		<pubDate>Sat, 07 May 2011 22:13:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Wien ist bekannt für seine reiche Kultur und in den vergangen Tagen gab es Einiges zu feiern. So fand das Popfest wiederum am Karlsfest statt und das Wiener Museumsquartier (MQ) beging sein 10-Jahr-Jubiläum. Beim Popfest standen unter anderem Skero (Texte), Lylit, Gustav und Violetta Parisini &amp; Coshiva auf der Bühne, im Hof des MQ mit dem Schwerpunkt Europa u.a Russkaja, Sandra Pires sowie Stermann und Grissemann. Und die nächsten Feierlichkeiten stehen bereits ins Haus: die <a title="Wiener Festwochen 2011" href="http://www.redakteur.cc/wiener-festwochen-2011/" target="_blank">Wiener Festwochen</a>, das <a title="Donauinselfest 2011" href="http://www.redakteur.cc/donauinselfest-2011/" target="_blank">Wiener Donauinselfest</a> und das Wiener Stadtfest:<a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/wiener-stadtfest-2011.jpg"><img class="size-medium wp-image-9292 alignleft" title="wiener stadtfest 2011" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/wiener-stadtfest-2011-300x53.jpg" alt="" width="300" height="53" /></a><span id="more-9291"></span></p>
<p>Letzteres findet heuer unter dem Motto &#8220;Stadt.er.leben&#8221; vom 27. bis 29. Mai statt. Die nunmehr 28. Auflage des Festes  steht somit ganz im Zeichen der Hauptstadt: Zu den Highlights  zählen in diesem Jahr u.a. Kruder &amp; Dorfmeister, Doppler Effekt, Roland Neuwirth &amp; Extremschrammeln, Art of Brass Vienna  und Christina  Stürmer. Das Fest findet heuer nicht nur im 1. Wiener Bezirk, sondern erstmals auch in weiteren Teilen Wiens statt; so wird es unter anderem einen literarischen Schwerpunkt im 8. Bezirk geben. Nähere Infos zum Programm sind <a title="Stadtfest Wien 2011" href="http://www.stadtfest-wien.at" target="_blank">online</a> abrufbar.</p>
<p>Und hier sind Eindrücke in Bildern vom Popfest Wien am Karlsplatz und vom 10-Jahresfest des Museumsquartiers Wien:
<a href='http://www.redakteur.cc/wien-mq-popfest-stadtfest-2011/lylit-dscn6829/' title='Lylit DSCN6829'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Lylit-DSCN6829-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Lylit DSCN6829" title="Lylit DSCN6829" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/wien-mq-popfest-stadtfest-2011/mq-fest-img_4411/' title='MQ-Fest IMG_4411'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/MQ-Fest-IMG_4411-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="MQ-Fest IMG_4411" title="MQ-Fest IMG_4411" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/wien-mq-popfest-stadtfest-2011/mq-fest-img_4418-2/' title='MQ-Fest IMG_4418'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/MQ-Fest-IMG_44181-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="MQ-Fest IMG_4418" title="MQ-Fest IMG_4418" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/wien-mq-popfest-stadtfest-2011/pires-img_0914/' title='Pires IMG_0914'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Pires-IMG_0914-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Pires IMG_0914" title="Pires IMG_0914" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/wien-mq-popfest-stadtfest-2011/pires-stermann-grissemann-img_0908/' title='Pires, Stermann, Grissemann IMG_0908'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Pires-Stermann-Grissemann-IMG_0908-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Pires, Stermann, Grissemann IMG_0908" title="Pires, Stermann, Grissemann IMG_0908" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/wien-mq-popfest-stadtfest-2011/popfest-2011-dscn6803/' title='Popfest 2011 DSCN6803'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Popfest-2011-DSCN6803-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Popfest 2011 DSCN6803" title="Popfest 2011 DSCN6803" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/wien-mq-popfest-stadtfest-2011/popfest-2011-dscn6852/' title='Popfest 2011 DSCN6852'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Popfest-2011-DSCN6852-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Popfest 2011 DSCN6852" title="Popfest 2011 DSCN6852" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/wien-mq-popfest-stadtfest-2011/russkaja-img_0770/' title='Russkaja IMG_0770'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Russkaja-IMG_0770-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Russkaja IMG_0770" title="Russkaja IMG_0770" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/wien-mq-popfest-stadtfest-2011/russkaja-img_0804/' title='Russkaja IMG_0804'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Russkaja-IMG_0804-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Russkaja IMG_0804" title="Russkaja IMG_0804" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/wien-mq-popfest-stadtfest-2011/russkaja-img_0944/' title='Russkaja IMG_0944'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Russkaja-IMG_0944-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Russkaja IMG_0944" title="Russkaja IMG_0944" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/wien-mq-popfest-stadtfest-2011/russkaja-img_4376/' title='Russkaja IMG_4376'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Russkaja-IMG_4376-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Russkaja IMG_4376" title="Russkaja IMG_4376" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/wien-mq-popfest-stadtfest-2011/russkaja-img_4401/' title='Russkaja IMG_4401'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Russkaja-IMG_4401-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Russkaja IMG_4401" title="Russkaja IMG_4401" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/wien-mq-popfest-stadtfest-2011/russkaja-img_4433/' title='Russkaja IMG_4433'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Russkaja-IMG_4433-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Russkaja IMG_4433" title="Russkaja IMG_4433" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/wien-mq-popfest-stadtfest-2011/skero-dscn6736/' title='Skero DSCN6736'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Skero-DSCN6736-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Skero DSCN6736" title="Skero DSCN6736" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/wien-mq-popfest-stadtfest-2011/skero-dscn6789/' title='Skero DSCN6789'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Skero-DSCN6789-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Skero DSCN6789" title="Skero DSCN6789" /></a>
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<a href='http://www.redakteur.cc/wien-mq-popfest-stadtfest-2011/stermann-grissemann-echerer-img_0879/' title='Stermann, Grissemann, Echerer IMG_0879'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Stermann-Grissemann-Echerer-IMG_0879-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Stermann, Grissemann, Echerer IMG_0879" title="Stermann, Grissemann, Echerer IMG_0879" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/wien-mq-popfest-stadtfest-2011/stermann-grissemann-img_0857/' title='Stermann-Grissemann IMG_0857'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Stermann-Grissemann-IMG_0857-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Stermann-Grissemann IMG_0857" title="Stermann-Grissemann IMG_0857" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/wien-mq-popfest-stadtfest-2011/stermann-grissemann-img_0868/' title='Stermann-Grissemann IMG_0868'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Stermann-Grissemann-IMG_0868-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Stermann-Grissemann IMG_0868" title="Stermann-Grissemann IMG_0868" /></a>
<a href='http://www.redakteur.cc/wien-mq-popfest-stadtfest-2011/wiener-stadtfest-2011/' title='wiener stadtfest 2011'><img width="150" height="150" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/wiener-stadtfest-2011-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="wiener stadtfest 2011" title="wiener stadtfest 2011" /></a>
</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Wiener Festwochen 2011 mit Verdi, Mahler, Schauspiel und Gesang</title>
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		<pubDate>Sun, 01 May 2011 22:10:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Wiener Rathaus erstrahlt festlich Bei den diesjährigen Wiener Festwochen vom 13. Mai bis 19. Juni sind 41 Produktionen aus 23 Ländern zu sehen und zu hören. Die Vorführungen bewegen sich zwischen Grönland, Mali, Kasachstan, Kolumbien und Japan, führen aber immer wieder auch nach Wien zurück. Am 13. 5. werden verschiedene heimische Chöre den offiziellen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_9250" class="wp-caption alignright" style="width: 234px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Wiener-Festwochen-Rathaus-PICT1877.jpg"><img class="size-medium wp-image-9250" title="Digital Camera" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Wiener-Festwochen-Rathaus-PICT1877-224x300.jpg" alt="" width="224" height="300" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Das Wiener Rathaus erstrahlt festlich</h4>
</dl>
</div>
<p>Bei den diesjährigen Wiener Festwochen vom 13. Mai bis 19. Juni sind 41 Produktionen aus 23 Ländern zu sehen  und zu hören. Die  Vorführungen bewegen sich zwischen Grönland, Mali,  Kasachstan,  Kolumbien und Japan, führen aber immer wieder auch nach Wien  zurück. Am 13. 5. werden verschiedene  heimische Chöre den offiziellen Auftakt  der Wiener Festwochen  bestreiten. Mit dabei sind die Gewinner-Chöre des  Wettbewerbs  &#8220;Österreich singt&#8221; sowie etwa der Arnold Schönberg Chor  und der Grazer  Concertjugendchor. Höhepunkt des Abends, der um 21.30  Uhr bei freiem Eintritt auf dem Wiener  Rathausplatz beginnt und vom ORF live übertragen wird, ist das gemeinsame Chorsingen  von &#8220;Ode an die  Freude&#8221;.</p>
<p>Das Musikprogramm der Festwochen  beginnt heuer mit einer  Verdi-Trilogie, die bis zum 200. Geburtstag des  Komponisten im Jahr  2013 abgeschlossen sein wird. Intendant Luc Bondy  inszeniert im Theater  an der Wien &#8220;Rigoletto&#8221; mit dem jungen Dirigenten  Omer Meir Wellber  (Premiere: 29. 5.). Diese Produktion wird auch an der  Mailänder Scala  und der Metropolitan Opera in New York gezeigt werden.  &#8220;Diese  Aufführungen werden die Internationalität der Wiener Festwochen   unterstreichen und den Ruf Wiens als Musikstadt stärken&#8221;, hofft Bondy. Ergänzt wird das Musikprogramm unter  anderem vom 35. Internationalen  Musikfest &#8220;Mahler und Amerika&#8221;, das von  14. Mai bis 21. Juni im Wiener  Konzerthaus stattfindet.<span id="more-9243"></span></p>
<p>Christoph Marthaler bringt ein  subpolares Basislager, gemeinsam mit KünstlerInnen aus Grönland, auf die  Bühne der Halle E im MuseumsQuartier, das auf den Klimawandel  aufmerksam machen will (Premiere: 12. 5.). Peter Sellars hingegen reiste  ins heiße Mali, um das Stück &#8220;the Desdemona project&#8221; von Toni Morrison  im Theater Akzent uraufzuführen (Premiere: 15. 5.). Eine Schauspiel- und  Tanz-Vorführung aus Tokio befasst sich nur dem Titel nach mit dem  &#8220;Klangleben einer Riesenschildkröte&#8221;, vielmehr geht es um das Glück des  Einzelnen (Premiere: 21. 5.).</p>
<p>Die Festwochen scheuen neben  etablierten Bühnen wie Brut im Künstlerhaus, Tanzquartier-Studios und  Schauspielhaus nicht vor ungewöhnlichen Schauplätzen zurück: Die  Programm-Schiene &#8220;Into the City&#8221; wird heuer ein Auftragswerk unter dem  jungen Chefdirigenten Cornelius Meister im Einkaufshaus Donau Zentrum  zeigen (20. 5.). Am Eingang zur Karlsplatz-Unterführung im Resselpark  stehen Videokabinen nach japanischem Vorbild. Interessierte können sich  rund um die Uhr einmieten, um hunderte Kurzinterviews von TouristInnen,  Geschäftsleuten und Obdachlosen in Wien und Tokio zu sehen, die alle die  gleichen 30 Fragen beantworten (von 21. 5. bis 4. 6.). Die  Thyssen-Bornemisza Art Contemporary ist Schauplatz einer Ausstellung  über die Geschichte der Kunst in der arabischen Welt des Libanesen Walid  Raad, die von 26. 5. bis 15. Juni zu sehen ist.</p>
<p>Der Kunsthallen-project  space auf dem Karlsplatz präsentiert &#8220;Überlebensstrategien und auf dem  Siebenbrunnenplatz heißt es &#8220;wünsch dir was&#8221;. Auch die Remise Erdberg  wird bespielt, in Ungarisch mit deutschen Übertiteln für ZuschauerInnen  ab 18 Jahren. Im Mittelpunkt von Kornél Mundruczós Österreich-Premiere  &#8220;Es ist nicht leicht, ein Gott zu sein&#8221; stehen Menschenhandel und das  Pornogeschäft (Premiere: 18. 5.). Jugendfrei ist hingegen das  gleichnamige Programm, das neben den inszenierungsbegleitenden Workshops  für Schulklassen erstmals themenbezogene Aktionen mit Schwerpunkt  &#8220;Ressourcen der Welt&#8221; anbietet.</p>
<p>Zum zweiten Mal wird heuer im  Looshaus (1., Michaelerplatz 3, Eingang Herrengasse) eine Lounge  eingerichtet, die bis 18. Juni Programm-Vorschauen,  KünstlerInnen-Gespräche und Buchpräsentationen bietet. Geöffnet ist  montags bis freitags, von 10 bis 18 Uhr, samstags, von 10 bis 15 Uhr. Nähere Informationen zum Programm der Wiener Festwochen sind <a title="Wiener Festwochen 2011" href="htp://www.festwochen.at" target="_blank">online</a> verfügbar.</p>
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		<title>Schock-Regisseur Christoph Schlingensief verstorben</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Aug 2010 22:12:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Christoph Schlingensief bei der Berlinale 2009 Foto: Siebbi (Wikimedia Commons) &#8220;Das Wesentliche ist die Verwandlung. Das Sterben. Und die Angst vor dieser letzten Verwandlung ist allgemein, auf die kann man sich verlassen, auf die kann man bauen&#8221;: Christoph Schlingensief 2009 in seinem &#8220;Fluxus-Oratorium&#8221;: &#8220;Eine Kirche der Angst vor dem Fremden in mir&#8221;. Der erst 49-jährige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 class="mceTemp">
<dl id="attachment_6267" class="wp-caption alignleft" style="width: 241px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.ipernity.com/doc/siebbi/7426035"><img class="size-medium wp-image-6267" title="Christoph_Schlingensief_Berlinale_2010-wikimedia commons Siebbi" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Christoph_Schlingensief_Berlinale_2010-wikimedia-commons-Siebbi-231x300.jpg" alt="" width="231" height="300" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Christoph Schlingensief bei der Berlinale 2009<br />
Foto: Siebbi (Wikimedia Commons) </dd>
</dl>
</h4>
<p>&#8220;Das Wesentliche ist die Verwandlung. Das Sterben. Und die Angst vor dieser letzten Verwandlung ist allgemein, auf  die kann man sich verlassen, auf die kann man bauen&#8221;: Christoph Schlingensief 2009 in seinem &#8220;Fluxus-Oratorium&#8221;: &#8220;Eine Kirche der Angst vor dem Fremden in mir&#8221;.</p>
<p>Der erst 49-jährige deutsche Regisseur, der durch seine provokanten Aktionen und Regieführungen umstritten war, ist am 21. August 2010 verstorben.</p>
<p>Manche Kritiker werfen ihm vor, einfach schockiert zu haben, um aufzufallen, dass es ihm aber nicht um den Idealismus gegangen sei, wieder andere sehen ihn hingegen als vorbildlichen Weltverbesserer.</p>
<p>Die Wahrheit wird wohl auch in diesem Fall dazwischenliegen:</p>
<p>Kunst muss provozieren &#8211; Keine Frage.<span id="more-6266"></span></p>
<p>Im Rahmen der Wiener Festwochen installierte der Künstler den &#8220;Ausländer Raus! Schlingensiefs Container&#8221; vor der Wiener Staatsoper, der als Vorbild die Fernseh-Show &#8220;Big Brother&#8221;  hatte und in dem sich Asylsuchende befanden. Durch Abstimmungen konnte das Publikum entscheiden, welcher Teilnehmer den Container und das Land verlassen musste.</p>
<p>Ich mag diesbezüglich vielleicht zu sensibel sein, aber diese Aktion Schlingensiefs ging mir eindeutig zu weit: Durch Mega-Überzeichnung von manchem Gedankengut schärft man nämlich nicht selbstverständlich den Blick für das Wahre und die eigene Wirklichkeit, sondern schafft man möglicherweise geradezu eine Massenstimmung, die dem, was man eigentlich mit dieser Aktion erreichen will, entgegengesetzt ist. Hier trägt man als Künstler einfach Verantwortung für das, was man vermittelt und wie man provoziert (<a title="Schlingensief der Werte" href="http://www.redakteur.cc/der-schlingensief-der-werte/" target="_blank">siehe dazu auch meinen noch sehr bissigen Kommentar vom Dezember letzten Jahres</a>).</p>
<p>Die vor einigen Jahren diagnostizierte schwere Krebserkrankung Christoph Schlingensiefs aber hat nach meiner Beobachtung -in dem streitbaren Regisseur, der in seinen früheren TV-Talks zuweilen wirkte, wie wenn er von Sinnen wäre -eine &#8220;Besinnung auf das Wesentliche&#8221;, auf die Kostbarkeit der des Augenblicks und der Kürze der Lebenszeit ausgelöst: Im Gegensatz zu den meisten von schwerem Krebs (in seinem Fall Lungenkrebs) Betroffenen, die sich aus der Welt zurückziehen und sich innerlich aufgeben, ging Schlingensief gleich mehrmals in die Offensive: in seinen Werken und in seinem bewussten und aktiven Auftreten in der Öffentlichkeit: er wurde ein ehrlich rastlos Suchender.</p>
<p>Das zeugt von einer starken Persönlichkeit und von aktivem Überlebenwillen: das  ist zutiefst beeindruckend und sein Umgang mit Krankheit und Tod könnte für viele andere Menschen, die ebenfalls eine unheilbare Krankheit diagnostiziert bekommen, hilfreich sein: &#8220;Ich habe immer entschieden: Die Leidenden. Der Aktive mag Unendliches für die Welt erreichen. Aber der Leidende, der gar nichts tun kann, erfüllt durch sein Leiden die Welt mit christlicher Substanz&#8221;.</p>
<p>Christoph Schlingensief war bei aller Kritik, die jeder grosse Künstler in Laufe seines Lebens wohl auch verdientermassen ernten musste, zweifelsohne ein Grosser, der kaum jemenden,d er sich für Kultur interessiert, kalt liess. Und unter anderem legte er den Grundstein für das Remdoogo Festspielhaus Afrika (oft auch Operndorf Afrika genannt) im westafrikanischen Ouagadougou (Burkina Faso).</p>
<p>Und wenn er in seinem Oratorium weiter schreibt: &#8220;Ich hab immer das Gute, die Totale gesucht. Ich habe es gut gemeint. Ich habe das Gute gesucht und ich habe es nicht böse gemeint,&#8221; dann glaube ich ihm dies. Und dann möge es auch so sein, wie immer es auch auf seine Kritiker gewirkt haben mag. Es möge das tatsächlich Gute, das er gewirkt hat, auch reiche Frucht bringen: Und möge nun alle Antworten auf seine brennenden Lebensfragen und das Totale und Gute gefunden haben und versöhnt und erlöst sein. Oder aber wir sehen es mit seinen eigenen Worten:</p>
<p>&#8220;Wir gedenken des zukünftig Verstorbenen, der vieles leisten wollte, kaum dass er schon wieder weg war. Ein Mensch, wie wir, wie du, wie ich, wie alle – und damit auch besonders. Er war der, der er war, mehr nicht, aber immerhin, wer kann das schon von sich sagen. Viele sind tot, viele sind untot, uns hat man jedenfalls noch nicht beerdigt. Halleluja!&#8221;</p>
<p><a title="Christoph Schlingensief" href="http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&amp;keywords=Christoph%20Schlingensief&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;index=blended&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank">Und hier gibts Werke (Bücher, Filme, Hörbücher&#8230;) von Christoph Schlingensief zum Nachlesen, Nachsehen und Nachhören.</a></p>
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		<title>Highlights des Wiener Donauinselfestes und der Wiener Festwochen 2010</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Apr 2010 03:06:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.2010.donauinselfest.at/?lang=de&amp;module=news&amp;id=110"><img class="alignright size-full wp-image-4103" title="rocktheisland" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/rocktheisland.jpg" alt="" width="370" height="129" /></a>Das 27. Wiener Donauinselfest unter dem Motto &#8220;Rock The Island&#8221; findet heuer vom 25. bis 27. Juni statt. Insgesamt werden etwa 2.000 Künstler ein 300 Stunden Programm auf 13 Bühnen, 21 Themeninseln und auf dem 4,5 km  grossen Festgelände am grössten Open Air Festival Europas vertreten sein. Zu den musikalischen Highlights des diesjährigen Donauinselfestes, an dem wiederum alle Konzerte kostenlos besucht werden können, gehören unter anderem Auftritte von Adam Green, Kim Wilde, Pendulum, The Dubliners, Rainhard Fendrich, die Seer, Geier Sturzflug, Just Pink, Alkbottle, Boppin&#8217;B,  Peter Art &amp; The Rock&#8217;n Roll Jury, Kontrust, Solrize und die DJ&#8217;s Dennes Deen, Terri B und Tom Snow.</p>
<p>“Rock the Island – Talent Contest” wir heuer -<a title="Donauinselfest 2010" href="http://www.redakteur.cc/publikum-bestimmt-heuer-programm-des-wiener-donauinselfestes-25-27-juni/" target="_blank">wie bereits berichtet</a>- vom Publikum selbst bestimmt. Über <a href="http://www.wien.gv.at/xlink/http://www.donauinselfest.at" target="_new">www.donauinselfest.at</a> führt ein Link auf die Donauinsel-Seite des Festivalplaners <a title="Donauinselfest 2010: selbst Programm bestimmen" href="http://www.plingg.com/festival/donauinselfest/default.aspx" target="_blank">www.plingg.com</a>. Bands und KünstlerInnen haben die Möglichkeit, sich bis 24. April dort zu präsentieren. Interessierte können abstimmen, welche Bands sie auf dem Donauinselfest erleben wollen.<span id="more-4039"></span></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B001G1B80I?ie=UTF8&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=B001G1B80I"><img class="alignleft" style="border: 0pt none;" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51UhlKOsgFL._SL500_AA300_.jpg" border="0" alt="" width="240" height="240" /></a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=elmarswunderb-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=B001G1B80I" border="0" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p>Am 14. Mai hingegen beginnen mit dem traditionellen und kostenlosen Open Air-Konzert auf dem Rathausplatz die Wiener Festwochen 2010: <span lang="DE-AT">Die Eröffnung steht im Zeichen des Finales der Eurovision Young Musicians Competition – international einer der bedeutendsten Wettbewerbe klassischer Musik, die auch via Eurovision im Fernsehen übertragen wird. Es spielt das ORF Radio-Symphonieorchester Wien unter Cornelius Meister. Neben den </span><span lang="DE-AT">Finalisten des &#8220;Eurovision Young Musicians&#8221; Wettbewerbs sind zudem der Arnold Schoenberg Chor (Leitung: Erwin Ortner),</span> Georg Breinschmid BREIN&#8217;S CAFÉ &amp; special guest Stian Carstensen (acc) und der Wiener Kinderchor der Musik- und Singschule Wien (Leitung: Christiane Fischer) <span lang="DE-AT">auftreten. Christoph Wagner-Trenkwitz führt als Moderator durch den Abend.</span></p>
<p>In der Festwochen-Programmschiene &#8220;Into the City&#8221; programmiert, treten am 15.5. unter anderem Alegre Correa, Celia Mara, Project Topoke, die Wiener Tschuschenkapelle und Russkaja ab 18.00 Uhr auf. Zwei große Bands von auswärts unterstützen das musikalische Miteinander aus Wien: Balkan Beat Box, die erst kürzlich in New York ein Konzert mit 50.000 Besuchern gegeben haben und Ojos de Brujo aus Barcelona, die erstmals in Wien auftreten. Moderiert wird der bunte Reigen an World Musik- Varianten von Stermann &amp; Grissemann. Der Eintritt ist frei, die ersten Bands des vierstündigen Konzertes sind ab 18.00 Uhr auf der Festwochenbühne zu hören. Das Ende ist für 22.00 Uhr angesetzt.</p>
<p><span lang="DE-AT"> Einzigartig an diesem Abend ist das „100.000 Rosen-Projekt“: Persönlichkeiten aus Kultur, Gesellschaft, Sport, Wirtschaft oder Wissenschaft verteilen 100.000 bunte Rosen an die Besucherinnen und Besucher, verbunden mit der Einladung, diese Rose einer fremden Nachbarin, einem fremden Nachbarn zu schenken – um einander kennen zu lernen, für ein besseres Miteinander.</span></p>
<p><span lang="DE-AT">Das Musikprogramm der Wiener Festwochen ist heute vor allem zwei Opern und Konzerten von Alban Berg gewidmet.</span></p>
<p><span lang="DE-AT">Der Bereich Schauspiel bringt heuer &#8220;alles anders&#8221; und </span><span lang="DE-AT">das forum festwochen<em> Generation (Ex) Yu</em> zeigt sechs Arbeiten von Künstlern aus Ex-Jugoslawien, die in den Siebziger Jahren geboren wurden. Für Jugendliche werden zudem </span><span lang="DE-AT">unter dem Motto jugendFREI kostenlose Workshops für Jugendliche ab 16 Jahren zu ausgewählten Produktionen aus den Sparten Schauspiel, Tanz und Musik angeboten.<br />
</span></p>
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