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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Wien Tourismus</title>
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	<description>Elmar Leimgruber online</description>
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		<title>Wien: Trinkwasser-Streit und Nächtigungs-Rekord</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jul 2012 22:04:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Für hohe Wellen bis zur Berichterstattung darüber in wichtigen Medien in Deutschland hatte der Plan einiger maßgeblicher Wiener Gastronomen geführt, für bestelltes Trinkwasser zusätzlich Geld einzuheben. Berndt Querfeld, Betreiber unter anderem des legendären Wiener Cafe Landtmann, welcher bereits vor einigen Monaten mit der Erhöhung der Wiener Melange auf stolze 4.90 Euro für verständnisloses Kopfschütteln gesorgt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Espressomaschine-DSCN0581.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-13256" title="Espressomaschine DSCN0581" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Espressomaschine-DSCN0581-300x196.jpg" alt="" width="300" height="196" /></a>Für hohe Wellen bis zur Berichterstattung darüber in wichtigen Medien in Deutschland hatte der Plan einiger maßgeblicher Wiener Gastronomen geführt, für bestelltes Trinkwasser zusätzlich Geld einzuheben. Berndt Querfeld, Betreiber unter anderem des legendären Wiener Cafe Landtmann, welcher bereits vor einigen Monaten mit der Erhöhung der Wiener Melange auf stolze 4.90 Euro für verständnisloses Kopfschütteln gesorgt hatte, stellte sich nun an die Spitze jener Kaffeehausbetreiber, welche künftig für ein Glas Trinkwasser zusätzliches Geld einheben wollen. Er rechtfertigte dies in der ORF-Sendung &#8220;ZIB24&#8243; vor allem damit, dass durch die Konsumation von Trinkwasser den Gastronomen viel Geld entgehen würde und daher eben auch für dieses kassiert würde.</p>
<p>&#8220;Nachdem die, hirnverbrannte Idee‘ –  so zu lesen in der &#8216;Süddeutschen Zeitung&#8217; am 10. Juli 2012 – in Wiens  Gastronomie Geld für Leitungswasser zu verlangen, nunmehr auch über die  Landesgrenzen hinaus für Schlagzeilen sorgt, bedarf diese Angelegenheit  einer Klarstellung aus touristischer Sicht&#8221;, reagierte auch sogleich Wiens Tourismusdirektor  Norbert Kettner: Kostenfrei serviertes Leitungswasser  ist &#8220;ein  traditioneller Service in Wiens Gastronomie, und  zwar in Restaurants ebenso wie in Kaffeehäusern.&#8221; Wien, das nachweislich weltweit  mit seiner Gastfreundschaft punktet, laufe nun Gefahr, einen  empfindlichen Imageverlust zu erleiden. &#8220;Eine Gastronomie von internationalem Rang zeichnet sich auch durch den Verzicht auf kleinliche Gesten aus&#8221;, ist Kettner überzeugt.<span id="more-13255"></span>Dafür gehts bislang dem Wien-Tourismus noch gut: Mit einem Plus von 8,4 %  gegenüber dem Vergleichswert 2011 stiegen die Nächtigungen der ersten  Jahreshälfte 2012 auf 5,5 Millionen. Der Netto-Nächtigungsumsatz der  Wiener Hotellerie erhöhte sich in der Periode Jänner bis Mai um 5,1 %  auf 191,5 Millionen EURO &#8211; ein Bestwert, der Kettner allerdings nicht  restlos glücklich macht. Der besonders stark steigende Gästezustrom aus  Übersee spricht ebenso stark für die 3. Piste am Wiener Flughafen.</p>
<p>Von Wiens Hauptmärkten legte in der  ersten Jahreshälfte Russland mit einem 25 %-igen Nächtigungsplus am  stärksten zu, gefolgt von Japan (+ 19 %), der Schweiz (+ 15 %) und den  USA (+ 12 %). Zuwächse gab es weiters aus Deutschland (+ 2 %),  Österreich (+ 9 %), Großbritannien (+ 8 %) und Frankreich (+ 5 %),  während, wie bereits erwähnt, die Nächtigungen aus Italien (- 1 %) und  Spanien (- 2 %) den vorjährigen Vergleichswert nicht erreichten.</p>
<p>Erstmals lässt sich heuer die  Entwicklung der Nächtigungen aus Brasilien, Saudi Arabien und den  Vereinigten Arabischen Emiraten verfolgen. Diese Märkte werden erst seit  2011 einzeln erfasst, zuvor waren ihre Nächtigungen Teil der Blöcke  &#8220;Zentral- und Südamerika&#8221; bzw. &#8220;arabische Länder in Asien&#8221;. Alle drei  weisen im ersten Halbjahr 2012 hohe Steigerungen aus: Die meisten  Nächtigungen unter ihnen, nämlich 45.000, lieferte Brasilien mit einem  Zuwachs von 40 % gegenüber Jänner bis Juni 2011. Die V.A.E. brachten es  auf 25.000 Nächtigungen, was ein Plus von 27 % bedeutet, und Saudi  Arabien ließ seine Nächtigungen um nicht weniger als 163 % auf 31.000  hochschnellen.</p>
<p>Das positive Halbjahresergebnis  wirkte sich mit gesteigerten Nächtigungszahlen für alle Kategorien der  Wiener Beherbergungsbetriebe aus. Die durchschnittliche Bettenauslastung  erhöhte sich geringfügig auf 52,6 % (1-6/2011: 52,5 %), was einer  gegenüber der Vergleichsperiode unveränderten Zimmerauslastung (sie wird  in Österreich nicht erhoben) von rund 66 % entspricht. &#8211; In Anbetracht  einer Kapazitätserweiterung um 2.500 Betten (+ 5,0 %) von Juni 2011 auf  Juni 2012 durchaus bemerkenswert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<table>
<caption>Die Ergebnisse im Detail</caption>
<tbody>
<tr>
<th align="left" valign="middle"><strong>Herkunftsland</strong></th>
<th align="left" valign="middle">Nächtigungen<br />
Jänner-Juni 2012</th>
<th align="left" valign="middle">Nächtigungen<br />
Juni 2012</th>
<th align="left" valign="middle">Nächtigungsumsatz<br />
netto *)<br />
in Euro<br />
Jänner-Mai 2012</th>
</tr>
<tr>
<td align="left" valign="middle">Deutschland</td>
<td align="left" valign="middle">1.112.000<br />
+2%</td>
<td align="left" valign="middle">229.000<br />
-4%</td>
<td align="left" valign="middle">36.589.000<br />
-1%</td>
</tr>
<tr>
<td align="left" valign="middle">Österreich</td>
<td align="left" valign="middle">1.090.000<br />
+9%</td>
<td align="left" valign="middle">206.000<br />
+10%</td>
<td align="left" valign="middle">34.295.000<br />
+6%</td>
</tr>
<tr>
<td align="left" valign="middle">Russland</td>
<td align="left" valign="middle">319.000<br />
+25%</td>
<td align="left" valign="middle">42.000<br />
+28%</td>
<td align="left" valign="middle">12.631.000<br />
+20%</td>
</tr>
<tr>
<td align="left" valign="middle">USA</td>
<td align="left" valign="middle">275.000<br />
+12%</td>
<td align="left" valign="middle">79.000<br />
+13%</td>
<td align="left" valign="middle">11.037.000<br />
+11%</td>
</tr>
<tr>
<td align="left" valign="middle">Italien</td>
<td align="left" valign="middle">273.000<br />
-1%</td>
<td align="left" valign="middle">33.000<br />
-9%</td>
<td align="left" valign="middle">9.651.000<br />
-5%</td>
</tr>
<tr>
<td align="left" valign="middle">Großbritannien</td>
<td align="left" valign="middle">188.000<br />
+8%</td>
<td align="left" valign="middle">43.000<br />
+22%</td>
<td align="left" valign="middle">7.291.000<br />
+1%</td>
</tr>
<tr>
<td align="left" valign="middle">Schweiz</td>
<td align="left" valign="middle">179.000<br />
+15%</td>
<td align="left" valign="middle">33.000<br />
+2%</td>
<td align="left" valign="middle">6.910.000<br />
+15%</td>
</tr>
<tr>
<td align="left" valign="middle">Frankreich</td>
<td align="left" valign="middle">164.000<br />
+5%</td>
<td align="left" valign="middle">30.000<br />
-6%</td>
<td align="left" valign="middle">5.930.000<br />
+5%</td>
</tr>
<tr>
<td align="left" valign="middle">Spanien</td>
<td align="left" valign="middle">134.000<br />
-2%</td>
<td align="left" valign="middle">34.000<br />
+2%</td>
<td align="left" valign="middle">4.393.000<br />
-6%</td>
</tr>
<tr>
<td align="left" valign="middle">Japan</td>
<td align="left" valign="middle">130.000<br />
+19%</td>
<td align="left" valign="middle">27.000<br />
+11%</td>
<td align="left" valign="middle">5.386.000<br />
+25%</td>
</tr>
<tr>
<td align="left" valign="middle">übrige</td>
<td align="left" valign="middle">1.638.000</td>
<td align="left" valign="middle">357.000</td>
<td align="left" valign="middle">57.397.000</td>
</tr>
<tr>
<td align="left" valign="middle">alle Länder</td>
<td align="left" valign="middle">5.503.000<br />
+8,4%</td>
<td align="left" valign="middle">1.113.000<br />
+8,6%</td>
<td align="left" valign="middle">191.511.000<br />
+5,1%</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>*) ohne Frühstück, Heizungszuschlag, Umsatzsteuer</p>
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		<title>Sissi und Franz zu Gast in London</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 22:03:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vertical Vienna in London Foto: © Getty Images / Dan Kitwood Um die Aufmerksamkeit der Einheimischen und der Touristen in London öffentlichkeitswirksam auf Österreichs Hauptstadt Wien zu lenken, hat der Wien Tourismus am belebten Travalgar Square nicht nur kurzerhand für zwei Tage eine 21 Meter hohe und 10 Meter breite Wand errichtet, sondern darauf auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_10944" class="wp-caption alignright" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Dan-Kitwood.jpg"><img class="size-medium wp-image-10944 " title="Vertical Viennese Waltz In Trafalgar Square" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Dan-Kitwood-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Vertical Vienna in London<br />
Foto: © Getty Images / Dan Kitwood</h4>
</dl>
</div>
<p>Um die Aufmerksamkeit der Einheimischen und der Touristen in London öffentlichkeitswirksam auf Österreichs Hauptstadt Wien zu lenken, hat der Wien Tourismus am belebten Travalgar Square nicht nur kurzerhand für zwei Tage eine 21 Meter hohe und 10 Meter breite Wand errichtet, sondern darauf auch das ehemals kaiserliche Ehepaar Sissi und Franz vertikal auftreten lassen. Die Botschaft war eindeutig: Wien kann  klassisch und modern zugleich sein und hat selbst für ausgefallene  Geschmäcker viel zu bieten.</p>
<p>Bei dieser Aktion am 25. und 26. Oktober lieferten acht sogenannte Vertikal-Akrobaten unter dem Motto &#8220;Vertical Vienna – Vienna from a different angle&#8221; senkrecht an einem Seil gesichert, eine musikunterstützte Performance,  die Wien künstlerisch in Szene setzte. Vier Mal täglich zwischen 13:00  und 20:30 Uhr zeigten sie mit dem Ziel &#8220;Vienna: now or never&#8221; in einer akrobatischen Choreographie Wien im  Wandel der Zeit. So waren Kaiser Franz und seine Sissi, flankiert von  ihrer Leibwache und unterlegt mit Marschmusik, ebenso zu sehen wie eine  Interpretation von Gustav Klimts &#8220;Der Kuss&#8221;, eine Kaffeehausszene, der  Opernball und das aktuelle Wiener Nachtleben – alles auf senkrechter  Ebene.<span id="more-10940"></span></p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_10945" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Dan-Kitwood1.jpg"><img class="size-medium wp-image-10945 " title="Vertical Viennese Waltz In Trafalgar Square" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Dan-Kitwood1-300x192.jpg" alt="" width="300" height="192" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Vertical Vienna in London<br />
Foto: © Getty Images / Dan Kitwood</h4>
</dl>
</div>
<p>Mehr als 3.000 Menschen versammelten sich laut Veranstalter staunend pro Show. Durch einen Facebook-Fotowettbewerb war die Begeisterung des Publikums nicht nur vor Ort, sondern ebenso über die Social Media zu spüren. Auch die BBC mit Radio und seiner von einem Millionenpublikum verfolgten TV-Show &#8220;Strictly Come Dancing&#8221;, dem britischen Pendant von &#8220;Dancing Stars&#8221;, sowie verschiedene Tageszeitungen waren vor Ort und berichteten.</p>
<p>Wer wagemutig genug war, die direkt  vor der Nelson-Säule freistehende Gerüstkonstruktion auch selber  hinunterzulaufen, hatte zwischen den Auftritten der Akrobaten beim &#8220;Vienna Running&#8221;  Gelegenheit dazu. Es brauchte eine große Portion Mut, in Schwindel  erregender Höhe an die Kante des Gerüstes zu treten, über sie zu kippen  und dann mit dem Gesicht nach unten senkrecht in die Tiefe zu laufen.  All das passierte natürlich unter strenger Aufsicht eines  professionellen Teams der Eventagentur Jochen  Schweizer, die schon 2008 bei der Eröffnung der olympischen Spiele in  Peking &#8220;vertikal&#8221; mitwirkte. Der Wiener DJ Def Mike  untermalte den Nervenkitzel musikalisch.</p>
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