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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Werbung</title>
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		<title>Senioren-Rose und Senioren-Nessel: Die Preisträger 2014</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Feb 2015 23:03:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 10. 02. 2015 fand auf Einladung von Nationalratspräsidentin Doris Bures, des Österreichischen Seniorenrates und des Österreichischen Journalisten Club (ÖJC) die Preisvergabe der Medienpreise &#8220;Senioren-Rose&#8221; und &#8220;Senioren-Nessel&#8221; für das Jahr 2014 statt. Es werden Beiträge in den drei Kategorien Journalismus, Werbung und Bild ausgezeichnet. Wieder geht es darum, das Bild, das sich die Öffentlichkeit von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Kopf-Kohl-Blecha.jpg"><img class="size-full wp-image-15976 alignright" title="Preisverleihung der Medienpreise 'Senioren Rose und Senioren Nessel'" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Kopf-Kohl-Blecha.jpg" alt="" width="320" height="213" /></a> Am 10. 02. 2015 fand auf Einladung von  Nationalratspräsidentin Doris Bures, des Österreichischen Seniorenrates  und des Österreichischen Journalisten Club (ÖJC) die Preisvergabe der  Medienpreise &#8220;Senioren-Rose&#8221; und &#8220;Senioren-Nessel&#8221; für das Jahr 2014  statt. Es werden Beiträge in den drei Kategorien Journalismus, Werbung und Bild   ausgezeichnet.</p>
<p>Wieder geht es darum, das Bild, das sich die   Öffentlichkeit von Seniorinnen und Senioren auf Grund von   Medienberichten macht, zurechtzurücken. Während also die Rose für jene   blüht, die das Leben der SeniorInnen besonders wirklichkeitsgetreu   darstellen, brennt die Nessel für solche, die nach wie vor ins   &#8220;Klischee-Kisterl&#8221; greifen. In Vertretung der Nationalratspräsidentin begrüßte der  Zweite Präsident des Nationalrates Karlheinz Kopf rund 160 Gäste im  Abgeordnetensprechzimmer des Parlaments.</p>
<p>Die Preisträger 2014:<span id="more-15975"></span><br />
Kategorie Werbung:</p>
<p>Die  Preisverleihung begann mit der  erfreulichen Nachricht, dass keine  Senioren-Nessel in der Kategorie  Werbung vergeben werden musste.</p>
<p>Für die Senioren-Rose in der Kategorie Werbung dagegen gab es drei Nominierte:<br />
1.) &#8220;Wofür schlägt Ihr Herz?&#8221;, eine Schaltung der Stadt Wien mit dem   Ziel, älteren Menschen zu versichern, dass sie bis ins hohe Alter ihre   Träume verwirklichen können.<br />
2.) &#8220;GeHsundheit&#8221; von wienzufuss.at:   Regelmäßiges Gehen ist gesund, stärkt das Immunsystem und beugt   Krankheiten vor, vermittelte durch ein Paar, das Lebensfreude   ausstrahlt.<br />
3.) &#8220;Als Gastarbeiter gekommen. Als Wiener geblieben.&#8221;   Eine sehr freundliche, generationenübergreifende Werbung der   Magistratsabteilung 17 der Stadt Wien, die für Integration zuständig   ist.</p>
<p>Überreicht wurde die Senioren-Rose in Form eines   Kristallpokals und einer Urkunde durch Dr. Elisabeth Pittermann an die   Stadt Wien für das Sujet &#8220;Als Gastarbeiter gekommen. Als Wiener   geblieben.&#8221; Ausschlaggebend für die Jury war der ausdrückliche Hinweis   auf die gesellschaftliche Leistung der älteren Gastarbeiter-Generationen   und das Gelingen der Integration.</p>
<p>Mit großer Freude   entgegengenommen wurde der Medienpreis durch die Leiterin der MA17 Dr.in   Ursula Struppe in Vertretung von Frau Stadträtin Sandra Frauenberger.   In ihren Dankesworten bezeichnete Dr.in Struppe das Bild als   realistische Alltäglichkeit und als ein Stück &#8220;echtes Wien&#8221;. Danke wurde   auch der Agentur Friedl und Partner ausgesprochen.</p>
<p>Kategorie Bild:</p>
<p>Nominiert  für die Nessel in der Kategorie Bild waren:<br />
1.) Das Bild zum  Artikel  &#8220;Wissen was man bekommt&#8221; zum Thema Pensionskonto im ÖGB-Magazin   &#8220;Solidarität&#8221; in der Ausgabe April 2014. Der Text wird von einem Bild   begleitet, das ein älteres Paar vor dem Sonnenuntergang abbildet.<br />
2.) Ein Bild mit &#8220;Händen am Stock&#8221; im Leseforum der Wiener Zeitung vom 14.10.2014 im Zusammenhang mit Rezeptgebühren.<br />
3.) Als dritte Nominierung genannt wurde das Bild in der Grafik zum   Artikel &#8220;Wandel bei den Altersbildern&#8221; in den Salzburger Nachrichten vom   01.04.2014. Ein stereotypes Bild älterer Menschen auf der Parkbank.</p>
<p>Die  Nessel verliehen wurde nach Erörterung der Juryentscheidung durch   Prof. Oswald Klotz letztlich an die Wiener Zeitung für die Verbindung   von bewusst negativen Attributen mit dem Altern von Menschen.</p>
<p>Walter  Hämmerle, Chefredakteur-Stv. der Wiener Zeitung, nahm unter  großem  Applaus der Anwesenden die Senioren-Rose für die Bildredaktion  entgegen  und ersuchte die Seniorenorganisationen den Medien Bilder zur   Verfügung zu stellen, die die Lebensrealität älterer Menschen besser   darstellen.</p>
<p>Als positives Beispiel wurde in Folge die   Senioren-Rose für das Bild vergeben, wobei wiederum drei Nominierungen   bekannt gegeben werden konnten:<br />
1.) Nominiert war die Fotoserie von   Heinz Henninger zum Artikel &#8220;Autofahren jenseits der 65&#8243; des   ÖAMTC-Magazins &#8220;auto touring&#8221;, Ausgabe Oktober 2014.<br />
2.) Das Bild   von Christine Schweinöster zu &#8220;Wie ein 95-Jähriger die digitale Welt   erlebt&#8221; aus den Salzburger Nachrichten vom 12.7.2014 3.) &#8220;Zimmer frei in   der Senioren-WG&#8221;, Kurier vom 2.10.2014. Auch hier eine lebendige,   freundliche Darstellung des Zusammenlebens, ein Foto von Juerg   Christandl.</p>
<p>Die begehrte Senioren-Rose für sein Bild erhielt   Heinz Henninger für das ÖAMTC-Magazin. Der Jury besonders gefallen hat   die Darstellung der älteren Generationen mit dem Stellenwert eines von   heute gerecht werdenden Bildes als Autofahrer. Prof. Oswald Klotz oblag   es, diesen Preis dem Fotographen Heinz Henninger persönlich zu   übergeben.</p>
<p>Peter Pisecker, der Chefredakteur von auto touring   erläuterte in seinen Dankesworten kurz das große Interesse der   teilnehmenden Autofahrer 65+ an Neuerungen und Hilfestellungen bei   modernen Fahrzeugen.</p>
<p>Kategorie Journalismus:</p>
<p>Die Nominierten für die Nessel in der Kategorie Journalismus waren:<br />
1.) &#8220;Schicke keinen Opa nach Europa&#8221;, ein Gastkommentar von Botschafter   a.D. Gregor Woschnagg im NEWS vom 22.5.2014 wegen der &#8211; wenn auch   scherzhaften &#8211; Verwendung des Wortes &#8220;Opa&#8221; in medialer   Berichterstattung.<br />
2.) Andreas Schnauder, Ressortleiter Wirtschaft   vom STANDARD für die Betitelung seines Artikels vom 30. 4. 2014 mit   &#8220;Pensionsplus toppt Hypo&#8221;.<br />
3.) Als dritter Mitstreiter um die   Senioren-Nessel wurde die Zeitschrift &#8220;IV-Positionen&#8221;, das   Mitglieder-Magazin der Industriellenvereinigung nominiert.</p>
<p>Die   Senioren-Nessel für Journalismus ging an die Zeitschrift   &#8220;IV-Positionen&#8221;. Andreas Wohlmuth, Jury-Mitglied und Generalsekretär des   Pensionistenverbandes Österreichs (PVÖ) kritisierte die darin   enthaltenden Passagen, die Pensionen als &#8220;vergangenheitsbezogene   Aufwendungen&#8221; oder &#8220;Hauptausgabentreiber&#8221; titulierten, aufs Schärfste   als &#8220;pauschale, undifferenzierte, negative Stimmungsmache gegen eine   ganze Bevölkerungsgruppe.&#8221; Für Aussagen wie diese &#8211; oder ihre immer   wieder gebrachten Vergleiche zwischen den Kosten für die Pleite der   Hypo-Alpe-Adria und jenen für das Pensionssystem &#8211; habe die   Industriellenvereinigung &#8220;eigentlich einen ganzen Nessel-Strauß&#8221;   verdient.</p>
<p>Nachdem der Preis von keinem Vertreter der   Industriellenvereinigung entgegen genommen wurde, wird dieser bei   passender Gelegenheit nachträglich übergeben werden.</p>
<p>Als letzter Preis wurde die Senioren-Rose für Journalismus vergeben.<br />
1.) Normiert war dazu der Artikel &#8220;Autofahren jenseits der 65&#8243; im &#8220;auto   touring&#8221;, Ausgabe Oktober 2014 von Cornelia Buczolich und Kurt   Zeillinger<br />
2.) Der Artikel &#8220;Wandel bei den Altersbildern&#8221; in den   Salzburger Nachrichten vom 1. 4. 2014, worin von Univ.-Prof. Dr.   Reinhold Popp und Mag.a Ernestine Depner-Berger treffend feststellt   wurde, dass die in der Gesellschaft verbreiteten Altersbilder   überwiegend negativ besetzt sind.<br />
3.) Die dritte und letzte   Nominierung war der TV-Beitrag der Redakteurin Dr. Christa Hofmann vom   ORF Weltjournal vom 16.11.2014 mit dem Titel &#8220;Europa &#8211; Arbeiten bis zum   Umfallen&#8221;. Dieser halbstündige Beitrag verglich eindrucksvoll die   Pensionssysteme und Lebensbedingungen älterer Menschen in Europa.</p>
<p>Als Laudator konnte Prof. Herwig Hösele die Preisträgerin Dr. Christa   Hofmann bekannt gegeben wird. Da diese beruflich im Ausland weilt,   nahmen in ihrer Vertretung Weltjournal-Plus-Chefin Claudia Neuhauser und   Weltjournal-Chef Walter Erdelitsch den Preis entgegen und dankten für   die Anerkennung.</p>
<p>P<a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Seniorenrosenessel2014.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-15980" title="Preisverleihung der Medienpreise 'Senioren Rose und Senioren Nessel'" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Seniorenrosenessel2014.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a>räsident Kopf hob in  seinen Begrüßungsworten die große Verantwortung der Medien hervor, die  wesentlich das Bild der Älteren Menschen in der Gesellschaft prägen und  betonte die Wichtigkeit, dass alle gesellschaftlichen Akteure  sensibilisiert werden. &#8220;Erfreulich ist, dass die Journalisten durch die  Einbindung des Österreichischen Journalisten Clubs diese Verantwortung  ernst nehmen. Stereotype Bilder, die sich eingeprägt haben, sind nicht  leicht zu korrigieren, auch wenn die Realität diese bereits widerlegt.&#8221;  Auch für die Politik hält Präsident Kopf eine realistisches Bild als  Grundlage für Entscheidungen und eine Sensibilisierung im Umgang mit der  Sprache für wichtig: &#8220;Die Senioren-Nessel soll als Ermunterung für  größere Sensibilität mit dem Älterwerden betrachtet werden.&#8221; so der  Zweite Präsident des Nationalrates abschließend.</p>
<p>Der im Jahr 2015  vorsitzführende Seniorenrats-Präsident Karl Blecha wies in seinem  Eröffnungs-Statement auf den &#8220;Sturm der Veränderung&#8221; in unserer  Gesellschaft hin. Die steigende Lebenserwartung und die Digitalen Medien  führen zu einer 4. Industriellen Revolution, die alle Generationen vor  neue Herausforderungen stellt. &#8220;Gerade in einer solchen  Umbruchssituation ist die Erfahrung der älteren Generation unendlich  wertvoll. Der Begriff &#8216;die Alten&#8217; hat ausgedient. Es ist bezeichnend,  dass in Europa immer häufiger von &#8216;Reifen Erwachsenen&#8217; gesprochen wird.  Das ist der neue Begriff. Und es braucht die Medien, damit dieses  Umdenken vorangetrieben wird!&#8221;, betont Präsident Blecha. &#8220;Das Bild, das  die Medien früher gezeichnet haben, war richtiggehend &#8216;grauslich&#8217;. Ein  Bild von &#8216;taubenfütternden Parkbankdauerparkern&#8217; und &#8216;gierigen Alten,  die den Jungen den Kuchen wegfressen&#8217;. Seit wir vor sechs Jahren die  Medienpreise Senioren-Rose und Senioren-Nessel ins Leben gerufen haben,  hat sich glücklicherweise schon vieles zum Positiven verändert. Und wir  werden diesen Weg konsequent weitergehen. Denn wie ein altes  chinesisches Sprichwort sagt: Wenn der Wind der Veränderung weht, dann  bauen die einen Mauern, die anderen Windmühlen! Wir sind für die  Windmühlen, die Veränderung, die Bewegung und lachen über jene, die  versuchen dagegen anzukämpfen wie einst Don Quijote!&#8221;</p>
<p>Seniorenrats-Präsident Dr. Andreas Khol betonte in seinem Statement:  &#8220;Unsere Seniorinnen und Senioren sind noch nie so mobil, gesund,  produktiv und gut versorgt gewesen wie heute. Es handelt sich um eine  ganz neue Generation, die mit früheren nicht zu vergleichen ist. Die  Seniorinnen und Senioren sind vollwertige Bürgerinnen und Bürger,  unternehmenslustig und stark in der Familienarbeit und  Freiwilligenarbeit eingebunden. Sie haben daher auch Anspruch auf volle  Mitbestimmung und Teilhabe sowohl im gesellschaftlichen als auch  politischen Bereich. Dieses, der jetzigen Realität entsprechende Bild  der Seniorinnen und Senioren wollen wir auch in den Medien sehen, keine  Klischees, sondern wahrheitsgetreue Abbilder. Daher die Preise  Senioren-Rose für eine echte und lebensnahe Vermittlung des Bildes der  heutigen Senioren und eine Senioren-Nessel als sanfte &#8220;Rüge&#8221; wo dies  noch nicht so gut gelungen ist. Die Berichterstattung ist in den letzten  Jahren insgesamt besser geworden, aber es gibt eben immer noch Mängel.  Ich danke allen, die an der Durchführung und Verwirklichung der heutigen  Preisverleihung mitgewirkt haben, insbesondere natürlich auch den  Jurorinnen und Juroren.&#8221;</p>
<p>Der Präsident des Österreichischen  Journalisten Club Fred Turnheim zum Hintergrund der Preisverleihung: &#8220;In  den vergangenen 6 Jahren hat sich einiges verändert. Besonders die  Werbung hat dazugelernt, der Journalismus leider nur zum Teil. In den  Bildredaktionen greift man aber noch immer gerne in die Klischeekiste.  Die &#8220;taubenfütternden Alten im Park&#8221; mögen praktisch in der Bebilderung  sein, doch spiegeln diese Fotos nicht das reale Leben wider. Durch die  Rose und die Nessel wollen wir die Qualität in der Berichterstattung  über Seniorinnen und Senioren verbessern und wir wollen den oft  zeitgeplagten Journalisten helfend unter die Archivarme greifen. Aus  diesem Grund bieten der Österreichische Journalisten Club und der  Österreichische Seniorenrat demnächst im Rahmen der Journalismus &amp;  Medien Akademie Seminare für Bildredakteure und Pressefotografen zum  Thema &#8220;Bildliche und redaktionelle Darstellung von Senioren&#8221; an. Für die  Teilnehmer, natürlich kostenlos, wollen wir damit einen  Schneeballeffekt in den Redaktionen lostreten, mit dem Ziel, künftig  keine Nesseln mehr vergeben zu müssen.&#8221; Anschließend stellte  ÖJC-Präsident Turnheim fest: &#8220;Eine demokratische Gesellschaft kann nur  dann funktionieren, wenn es zwischen allen Gruppen der Gesellschaft eine  sensible, vertrauensvolle und solidarische Zusammenarbeit gibt.&#8221;</p>
<p>Der prominent besetzten Jury gehörten heuer an: Dr. Harald Glatz,  BR-Präs. a.D. Prof. Herwig Hösele, Frau Mag. Carina Kerschbaumer,  Chefredakteur Prof. Oswald Klotz, Vizepräsidentin Mag.a Christiane  Laszlo, Prim. STR Abg.z.NR a.D. Dr. Elisabeth Pittermann,  ÖJC-Vorstandmitglied Harald Vaca, Stellvertretende Generalsekretärin des  Seniorenbundes Susanne Walpitscheker und der Generalsekretär des  Pensionistenverbandes Andreas Wohlmuth. Die Moderatorin Heilwig  Pfanzelter führte durch den Abend.</p>
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		<title>VKI: Pflanzliche Nahrungsergänzung ist nicht ungefährlich</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Aug 2013 22:07:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Pflanzliche Nahrungsergänzungsmittel (NEM) können selbstverständlich genau Nebenwirkungen haben wie chemisch erzeugte und können daher sogar gesundheitsgefährdend sein. Darauf weist der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hin: Die Wirkung und gesundheitliche Risiken seien häufig noch ungenügend erforscht. Von Aloe Vera bis zur Gojibeere &#8211; die Nahrungsergänzungsmittelindustrie entdeckt zunehmend exotische Früchte und Pflanzen für ihre Zwecke. Geworben wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Pflanzliche Nahrungsergänzungsmittel (NEM) können selbstverständlich genau Nebenwirkungen haben wie chemisch erzeugte und können daher sogar gesundheitsgefährdend sein. Darauf weist der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hin: Die Wirkung und gesundheitliche Risiken seien häufig noch ungenügend erforscht.<span id="more-15136"></span></p>
<p>Von Aloe Vera bis zur Gojibeere &#8211; die Nahrungsergänzungsmittelindustrie entdeckt zunehmend exotische Früchte und Pflanzen für ihre Zwecke. Geworben wird dabei häufig mit<br />
einer bestimmten gesundheitsfördernden Wirkung dieser &#8220;natürlichen&#8221; Bestandteile. Doch nicht nur fehlen dafür oft wissenschaftliche Belege, in vielen Fällen sind auch mögliche Nebenwirkungen nicht vollständig erfasst.</p>
<p>Die VKI-Zeitschrift KONSUMENT nimmt zehn oft verwendete Pflanzen und Pflanzenbestandteile genauer unter die Lupe. Die Recherche zeigt: Eine unkontrollierte Zufuhr mancher pflanzlicher Wirkstoffe kann mit erheblichen Risiken verbunden sein.</p>
<p>Beispiele:</p>
<p>Die Kudzu-Wurzel findet in der traditionellen chinesischen Medizin Verwendung und wird in Nahrungsergänzungsmitteln (NEM) und Sportlernahrung verarbeitet. Die Pflanze soll unter anderem bei der Nikotinentwöhnung helfen. Zu ihren wesentlichen Wirkstoffen zählen sogenannte Isoflavone, die auch Krebserkrankungen wie Brust- und Prostatakrebs vorbeugen sollen. Da die Wirksamkeit bisher jedoch wissenschaftlich nicht bewiesen werden konnte, sind Isoflavon-Präparate derzeit in Österreich nicht als Arzneimittel,<br />
sondern ausschließlich als NEM auf dem Markt. Das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung schließt nicht aus, dass Isoflavon-Präparate Krebs verursachen können.</p>
<p>Ephedra-Kraut in Verbindung mit Koffein wird im Internet oft als Schlankheitsmittel beworben. In der Bodybuilderszene gilt es als sogenannter &#8220;Fatburner&#8221;, der die Fettverbrennung anregt. Darüber hinaus wird die Pflanze auch als Aufputschmittel bzw. pflanzlicher Ecstasy-Ersatz angeboten. Die unkontrollierte Einnahme kann zu<br />
Herzrhythmusstörungen, erhöhtem Blutdruck und bei hoher Dosierung zu Krampfanfällen und psychischen Veränderungen führen. Die Europäische Kommission beurteilt Nahrungsergänzungsmittel oder andere Lebensmittel, die Meerträubel enthalten, daher als nicht verkehrsfähig.</p>
<p>&#8220;Werbeversprechen, die in Zusammenhang mit Nahrungsergänzungsmittel getätigt werden, sollten generell kritisch hinterfragt werden. Häufig ist die behauptete positive Wirkung<br />
wissenschaftlich nicht belegt. Außerdem müssen Nahrungsergänzungsmittel im Gegensatz zu Medikamenten kein behördliches Zulassungsverfahren durchlaufen, in dem die<br />
gesundheitliche Unbedenklichkeit nachgewiesen werden muss&#8221;, betont VKI-Projektleiterin Katrin Mittl. &#8220;Wer sich ausgewogen ernährt, ist in der Regel nicht auf die zusätzliche Einnahme von NEM angewiesen. Den Bedarf an Vitaminen und Spurenelementen kann man problemlos &#8211; und auch wesentlich günstiger &#8211; aus heimischen Früchten abdecken.&#8221;</p>
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		<item>
		<title>Polemische ORF-Senioren-Hetze: Dennoch keine Senioren-Nessel</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Feb 2013 12:41:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zunächst die Info zur Veranstaltung, anschließend folgt der Kommentar dazu. Info: Am 12. Februar wurden auf Einladung von Nationalratspräsidentin Barbara Prammer im Budgetsaal des Parlaments seitens des Österreichischen Seniorenrates (Präsidenten Karl Blecha und Andreas Khol) (ÖSR) und des Österreichischen Journalisten Club (ÖJC) die Preisträger der Senioren-Medienpreise &#8220;Senioren-Rose&#8221; und &#8220;Senioren-Nessel&#8221; für 2012 vor den rund 150 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Preisträger-Seniorenrose-IMG_4599.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-14506" title="Preisträger Seniorenrose IMG_4599" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Preisträger-Seniorenrose-IMG_4599-300x213.jpg" alt="" width="300" height="213" /></a>Zunächst die Info zur Veranstaltung, anschließend folgt der Kommentar dazu.</em></p>
<p>Info:</p>
<p>Am 12. Februar wurden auf Einladung von Nationalratspräsidentin <span>Barbara Prammer</span> im Budgetsaal des Parlaments seitens des Österreichischen Seniorenrates (Präsidenten Karl Blecha und Andreas Khol) (ÖSR) und des Österreichischen Journalisten Club (ÖJC) die Preisträger der Senioren-Medienpreise &#8220;Senioren-Rose&#8221; und &#8220;Senioren-Nessel&#8221; für 2012 vor den rund 150 Gästen bekannt gegeben. Die &#8220;Senioren-Nessel&#8221; wird jenen überreicht, die in der Auswahl von Wort und Bild weiterhin mit längst überholten schablonenartig vorgefassten Meinungen arbeiten. Die &#8220;Senioren-Rose&#8221; wird an jene verliehen, die sich einer zeitgemäßen Darstellung der Lebensrealitäten der Senioren bedienen.<span id="more-14498"></span></p>
<p><a title="Video: Verleihung Senioren-Rose und -Nessel" href="http://www.ustream.tv/recorded/29221112" target="_blank">Die vollständige Preisverleihung inklusive Laudatoren-Reden ist hier als Video abrufbar.</a></p>
<p>Die Prämierten:</p>
<p>A<a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Preisträger-Seniorenrose-+-Lautatoren-IMG_4589.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-14508" title="Preisträger Seniorenrose + Lautatoren IMG_4589" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Preisträger-Seniorenrose-+-Lautatoren-IMG_4589-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>ls besonders erfreulich wurde es gewertet, dass &#8211; wie im Vorjahr &#8211; keine Senioren-Nessel in der Kategorie Werbung vergeben werden musste.</p>
<p>Die Senioren-Nessel in der Kategorie Journalismus ging an die Tageszeitung HEUTE für ihren Artikel vom 22.3.2012 mit den Überschriften &#8220;Warum es sich neben einem Studenten leichter lebt als neben einer Oma&#8221; und &#8220;Die größten Plagen: Kontroll-Senioren&#8221;.</p>
<p>Für das Magazin des Österreichischen Roten Kreuzes HENRI Ausgabe 14/2012 gab es sowohl eine Rose-Nominierung als auch eine Nessel-Nominierung. Letztlich wurde die Nessel für das Titelbild bei HENRI mit einem Rollstuhlfahrer am Ende eines Steges, vor einem See und bei rot leuchtenden Himmel mit dem Titel &#8220;Der Preis des Alter(n)s&#8221; vergeben. Henri-Chefredakteur Robert Dempfer nahm den Preis persönlich entgegen und betonte, dass er die Rüge ernst nehme. Motiv bei der Auswahl des Bildes sei gewesen, genau die bereits genannten Klischees zu vermeiden und Dempfer strich hervor, dass das Bild auch so interpretiert werden könnte, dass ein in seiner Mobilität eingeschränkter (älterer) Mensch nach vorne in die Morgenröte blickt.<a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Prammer-Blecha-Khol-IMG_4517.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-14507" title="Prammer, Blecha, Khol IMG_4517" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Prammer-Blecha-Khol-IMG_4517-300x217.jpg" alt="" width="300" height="217" /></a></p>
<p>Die Senioren-Rose verliehen wurde für das Titelbild von &#8220;Leben &amp; Freude&#8221; 01/2012 mit einem lebensechten und fröhlichem älteren Paar, dass sich über das Internet kennen gelernt hatte.</p>
<p>Erstmalig vergeben wurde in Sonderkategorie UN-belehrbare eine UN-ehrende Anerkennung. Diesen Preis erhielt die ORF TV-Information stellvertretend für alle Medien, die bei Berichten über das Pensionssystem oder das Alter auf nicht mehr zeitgemäße Archivbilder zurückgreifen. Laudator Oswald Klotz vom ÖJC führte bedauernd aus, dass es offensichtlich unmöglich sei jene klischeehaften Bilder von stockhaltenden Händen oder auf der Parkbank sitzenden und Tauben fütternden älteren Menschen aus den Archiven der Medien zu vertreiben.</p>
<p>Die Senioren-Rose in der Kategorie Werbung wurde für die Kampagne der Apothekerkammer &#8220;Ich liebe meine Apotheke, weil&#8230;&#8221; vergeben.</p>
<p>Die Senioren-Rose Journalismus wurde an das Profil für eine sehr ausgewogene Cover-Story &#8220;Oldtimer Rallye&#8221; über den Wandel der Generation 70 plus vom 16.1.2012. Besonders positiv zu bewerten ist bei dieser Preisvergabe, dass Profil zu den ersten Nessel-Preisträgern im Jahr 2009 gezählt hatte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Kommentar:</p>
<p><em>Zunächst Dank an alle, die sich Gedanken über Senioren-Rose und Senioren-Rose machen und an den Seniorenrat und den ÖJC dafür, dass es diesen Preis gibt. Doch nach dem Lob folgt die Kritik:</em></p>
<p><em><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Wahlverhalten-nach-Alter1.jpg"><img class="size-medium wp-image-14504 alignleft" title="Tagelange ORF-Grafik: Wahlverhalten nach Alter" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Wahlverhalten-nach-Alter1-300x202.jpg" alt="ORF verwendet tagelang diese Grafik zur Senioren-Hetze: Alte zwingen Jungen ihren Willen auf. In dieser Grafik stimmen weder die Zahlen (siehe zweite Grafik mit 6000 Befragungen), noch kommen die 30 bis 59-Jährigen vor, um die Hetze noch klarer betreiben zu können." width="300" height="202" /></a></em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Es hat wohl noch nie eine solch schockierend tagelang anhaltende seniorenfeindliche Aktion, vor allem nicht im öffentlich-rechtlichen Fernsehen gegeben wie jene des ORF zusammen dem Politologen Peter Filzmaier im Anschluss an die Volksbefragung: In allen ZIBs und Sondersendungen des ORF wurde auch anhand einer einprägsamen, manipulativen Aufstellung (siehe Grafik links) gegen &#8220;die Alten&#8221; polemisiert, die &#8220;den Jungen&#8221; wieder mal ihrer Sicht der Dinge aufzwingen.</em><em><a href="https://fbcdn-sphotos-a-a.akamaihd.net/hphotos-ak-ash4/424102_415666315176076_1770399529_n.jpg"><img class="alignright" title="Volksbefragung: Abstimmungsverhalten im Detail" src="https://fbcdn-sphotos-a-a.akamaihd.net/hphotos-ak-ash4/424102_415666315176076_1770399529_n.jpg" alt="Volksbefragung: Abstimmungsverhalten im Detail" width="271" height="283" /></a></em></p>
<p><em>Mal abgesehen davon, dass die angegebenen Daten, wie eine tatsächlich breitangelegte Statistik (siehe Grafik rechts) belegt, nicht stimmten (weil über Altergruppen hinweg eine Mehrheit von mindestens 53% für die Beibehaltung von Grundwehrdienst/Zivildienst stimmten), handelte es sich hier selbst bei (nichtvorhandener) Richtigkeit der Daten eindeutig um eine noch nie dagewesene mediale Hetze gegen Senioren.</em></p>
<p><em>Ich habe deswegen den ORF für die Journalismus-Senioren-Nessel vorgeschlagen, was bedauerlicherweise leider ignoriert wurde. Die ORF TV-Information erhielt zwar lobenswerterweise eine UN-ehrenhafte Anerkennung für die Bedienung von Alten-Klischees, jedoch nicht für die weit schwerwiegendere tagelange ORF-Hetze gegen Senioren (diese wurde mit keinem Wort auf der Veranstaltung erwähnt), auf welche dann weitere Medien aufsprangen bis hin zur Forderung, dass man doch Senioren das Wahlrecht absprechen möge.</em></p>
<p><em>Wenn solche öffentlichkeitsprägende Anti-Senioren-Propaganda durch den ORF von der Jury der Senioren-Preise (aus falscher &#8220;Rücksicht?) nicht in aller Deutlichkeit verurteilt wird (dafür aber die Zeitschrift des Roten Kreuzes, welches wohl maßgeblich und vorbildlich ältere Menschen betreut, an den Pranger gestellt wird), dann stellt sich die Frage, ob solche Auszeichnungen in Zukunft überhaupt noch einen Sinn ergeben.</em></p>
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		<title>Initiative Markt- und Sozialforschung e.V. warnt vor &#8220;Deutschland Umfrage&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Nov 2012 23:05:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Aktuell erhalten in Deutschland Bürgerinnen und Bürger einen Brief des &#8220;angeblich existierenden&#8221; &#8220;Instituts für Erforschung &#8216;Schuldenkrise der Länder&#8217;&#8221; in dem zur Teilnahme an der &#8220;Deutschland Umfrage&#8221; aufgefordert wird. In Wirklichkeit handelt es sich hier eindeutig um eine &#8220;als Umfrage getarnte Adressdatenakquise&#8221;, also um einen &#8220;Betrugsversuch&#8221;, schreibt hierzu die &#8220;Initiative Markt- und Sozialforschung e.V.&#8221;., welche vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aktuell erhalten in Deutschland Bürgerinnen und Bürger einen Brief des &#8220;angeblich existierenden&#8221; &#8220;Instituts für Erforschung &#8216;Schuldenkrise der Länder&#8217;&#8221; in dem zur Teilnahme an der &#8220;Deutschland Umfrage&#8221; aufgefordert wird. In Wirklichkeit handelt es sich hier eindeutig um eine &#8220;als Umfrage getarnte Adressdatenakquise&#8221;, also um einen &#8220;Betrugsversuch&#8221;, schreibt hierzu die &#8220;Initiative Markt- und Sozialforschung e.V.&#8221;., welche vor der Teilnahme  an der Deutschland Umfrage und der damit einhergehenden Preisgabe  persönlicher Daten eindringlich warnt:<span id="more-13749"></span></p>
<p>&#8220;Es ist davon auszugehen, dass die Daten an Dritte  weiterverkauft und für Verkaufs- bzw. Werbeaktivitäten verwendet werden.  Die Teilnehmenden müssen daher mit Werbepost und/oder lästigen  Werbeanrufen rechnen.&#8221;</p>
<p>Institute und Unternehmen, die seriöse Markt- und Sozialforschung  betreiben müssen ihre Kontaktdaten angeben, damit die Befragten  Rückfragen stellen und sich von der Seriösität der Umfrage überzeugen  können. Der Absender der Deutschland Umfrage kann nicht identifiziert  werden, da nur eine Postfachadresse angegeben wird.</p>
<p>Bei der Deutschland Umfrage hingegen handelt es sich somit eindeutig um einen  Betrugsversuch. Auf der Antwortpostkarte, die auf eigene Kosten  zurückgesendet werden soll, werden nur ganz einfache Wissensfragen  gestellt. Informationen über die Bürgerinnen und Bürger und ihre  Meinung, die im Rahmen wissenschaftlicher Umfragen ausgewertet werden,  können somit gar nicht gewonnen werden. Auch stehen diese Fragen in  keinerlei Zusammenhang mit dem angekündigten Thema &#8220;Euro&#8221;.</p>
<p>Ein weiterer Beleg dafür, dass das angebliche &#8220;Institut für Erforschung  &#8216;Schuldenkrise der Länder&#8217;&#8221; keine seriöse Sozialforschung betreibt: Das  Anschreiben und die Antwortpostkarte beinhalten keinen Hinweis darauf,  dass die persönlichen Daten nicht zu Werbe- und Verkaufszwecken genutzt  und anonymisiert werden. Im Gegenteil: Die Bürgerinnen und Bürger, die  die Antwortpostkarte unterschrieben zurücksenden, erklären sich mit den  kleingedruckten Teilnahmebedingungen einverstanden. Diese Klausel  ermöglicht es den hinter der vorgeblichen Umfrage Stehenden, die  persönlichen Daten für Werbezwecke zu gebrauchen und/oder an Dritte  weiter zu verkaufen.</p>
<p>Hinter dieser aktuellen vorgetäuschten sozialwissenschaftlichen Umfrage steht also das Anliegen, Adressdaten zu akquirieren, um diese für Werbezwecke zu nutzen. Durch eine an die Teilnahme gekoppelte vermeintliche Verlosung zahlreicher &#8220;hochwertiger&#8221; Gewinne soll zur Preisgabe persönlicher Daten verlockt werden.</p>
<p>Die Initiative Markt- und Sozialforschung will die Öffentlichkeit über Markt- und Sozialforschung und deren Unterschied zu Werbung und Verkauf informieren. Weitere Aufgaben sind, die Garantie von Anonymität und Datenschutz zu betonen und den Nutzen von Markt- und Sozialforschung für die Gesellschaft zu verdeutlichen. Träger der Initiative sind die Branchenverbände der Markt- und Sozialforschung: ADM, ASI, BVM und DGOF.</p>
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		<title>VKI verklagt DocLX</title>
		<link>http://www.redakteur.cc/vki-verklagt-doclx/</link>
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		<pubDate>Mon, 24 Oct 2011 07:50:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Droge Alkohol Foto: © Leimgruber Rum und Wodka &#8220;jederzeit und überall&#8221; und dies für Maturanten: das geht eindeutig zu weit, findet der Verein für Konsumenteninformation (VKI) und verklagt daher  das Unternehmen DocLX Travel Events, welches in Zusammenarbeit mit dem Reiseveranstalter Ruefa &#8211; Maturareisen nach Zypern an. Während in den Schulen Suchtprävention betrieben wird, öffnen viele [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_8493" class="wp-caption alignright" style="width: 250px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Alkohol-Foto-31.jpg"><img class="size-medium wp-image-8493 " title="Alkohol Foto 31" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Alkohol-Foto-31-300x225.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Droge Alkohol<br />
Foto: © Leimgruber</h4>
</dl>
</div>
<p>Rum und Wodka &#8220;jederzeit und überall&#8221; und dies für Maturanten: das geht eindeutig zu weit, findet der Verein für Konsumenteninformation (VKI) und verklagt daher  das Unternehmen DocLX Travel Events, welches in<br />
Zusammenarbeit mit dem Reiseveranstalter Ruefa &#8211; Maturareisen nach Zypern an.</p>
<p>Während in den Schulen Suchtprävention betrieben wird, öffnen viele Schulen &#8211; offenbar ohne Kenntnis dieser aggressiven Alk-Werbung im speziellen Fall &#8211; den Maturareise-Anbietern Tür und Tor, um für ihre Maturareisen zu werben. Der VKI hat daher nunmehr gegen DocLX als Auftraggeber dieser Werbelinie Verbandsklage nach dem Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb (UWG) eingebracht.<span id="more-10885"></span></p>
<p>Im Prospekt und auf der Homepage des Event-Unternehmens wird laut VKI die Reise aggressiv damit beworben, dass es hochprozentigen Alkohol (Rum und Wodka) &#8220;jederzeit und überall und immer und alle Tage und die ganze Woche und rund um die Uhr und im gesamten Club 4 Free&#8221; gäbe. Diese Reisen werden in den Maturajährgängen österreichischer Schulen angeboten.Gleichzeitig ist in vielen Bundesländern den Schülern &#8211; nach den Jugendschutzbestimmungen &#8211; der Konsum solcher harten Getränke sogar noch verboten. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) geht daher gegen diese aggressive Alkohol-Werbung mit Verbandsklage nach dem UWG vor und klagt auf Unterlassung solcher Werbemaßnahmen.</p>
<p>DocLX bewirbt österreichweit in 700 Schulen in Maturajahrgängen (2.200 Klassen) von ihr veranstaltete Maturareisen nach Zypern mit  Prospekten, in denen die angebotenen Maturareisen prominent damit beworben werden, dass im Preis &#8220;24/7 Ottakringer, Bacardi und Eristoff&#8221; inbegriffen seien. So lautet der Werbeslogan: &#8220;AUF EUCH WARTET DIE BESTE PARTY EURES LEBENS&#8221; und weiter in Fettdruck: &#8220;Und das Beste. Erstmals gibt&#8217;s in der Geschichte von Event-Maturareisen Ottakringer Bier, Bacardi und Eristoff jederzeit und überall und immer und alle Tage und die ganze Woche und dauernd und rund um die Uhr und im gesamten Club 4 FREE!&#8221;</p>
<p>Weiter im Prospekt finden sich Fotos von fröhlich feiernden Mädchen vor Cocktailgläsern, die Fotografen mit Wodka-Flaschen zuprosten und strahlenden Mädchen, welche Rum-Flaschen küssen bzw. in die Kamera halten. Und wieder der Slogan: &#8220;IMMER UND ÜBERALL BACARDI RUM &amp; ERSTOFF VODKA 4 FREE&#8221;.</p>
<p>&#8220;Während Mediziner besonders vor <a title="Beiträge zum Thema Alkohol" href="http://www.redakteur.cc/?s=alkohol" target="_blank">Alkohol</a> für Jugendliche warnen und der Gesetzgeber daher auch  Werbeverbote im Fernsehen und Radio vorschreibt, werden hier Matura-Reisen als Alkohol-Spektakel zu verkaufen gesucht&#8221;, zeigt sich Peter Kolba, Leiter des Bereiches Recht im VKI empört. In mehreren Bundesländern ist den jeweiligen Jugendschutzgesetzen zufolge die Abgabe an und der Konsum von hochprozentigem Alkohol durch Minderjährige sogar verboten.&#8221;Wir verlangen die Unterlassung solcher Alk-Werbung insbesondere bei Maturareisen, weil gerade Jugendliche vor Alkoholsucht besonders zu schützen sind&#8221;, sagt Peter Kolba. &#8220;Wir betreten damit juristisches Neuland und hoffen, das Verbot aggressiver Werbung so mit Leben zu erfüllen.&#8221;</p>
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		<title>Medienpreis Senioren-Rose / Senioren-Nessel 2011 ausgeschrieben</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Sep 2011 22:11:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Karl Blecha, Andreas Khol und Fred Turnheim präsentieren Senioren-Rose und Senioren-Nessel Foto: ÖJC/J. Hannes Hochmuth Um &#8220;das Bild, das sich die Öffentlichkeit von Seniorinnen und Senioren auf Grund von Medienberichten macht, zurechtzurücken&#8221;, schreiben der Österreichische Journalisten Club (ÖJC) sowie der Österreichische Seniorenrat (ÖSR) den Medienpreis Senioren-Rose / Senioren-Nessel 2011 aus. Die &#8220;Senioren-Rose&#8221; soll für Berichte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_10492" class="wp-caption alignright" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Senioren-Rose_ÖJC_J.Hannes-Hochmuth.jpg"><img class="size-medium wp-image-10492 " title="Senioren-Rose_ÖJC_J.Hannes Hochmuth" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Senioren-Rose_ÖJC_J.Hannes-Hochmuth-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Karl Blecha, Andreas Khol und Fred Turnheim präsentieren Senioren-Rose und Senioren-Nessel<br />
Foto: ÖJC/J. Hannes Hochmuth</h4>
</dl>
</div>
<p>Um &#8220;das Bild, das sich die Öffentlichkeit von Seniorinnen und Senioren auf Grund von Medienberichten macht, zurechtzurücken&#8221;, schreiben der Österreichische Journalisten Club (ÖJC) sowie der Österreichische Seniorenrat (ÖSR) den Medienpreis Senioren-Rose / Senioren-Nessel 2011 aus. Die &#8220;Senioren-Rose&#8221; soll für Berichte blühen, die versuchen, die Lebensrealität der Senioren wirklichkeitsgetreu darzustellen; die &#8220;Senioren-Nessel&#8221; soll hingegen für alle jene brennen, die den Griff ins &#8220;Klischee-Kisterl&#8221; wagen.</p>
<p>Vorschläge für die Senioren-Rose können alle Mitglieder des  Österreichischen Journalisten Clubs sowie Redaktionen aller Print- und  Funkmedien in Österreich einreichen. Vorschläge für die Senioren-Nessel  können alle Seniorinnen und Senioren sowie und Seniorenorganisationen  oder -vereinigungen in Österreich einreichen.<span id="more-10488"></span></p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_4056" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Senioren-Rose-Nessel.jpg"><img class="size-medium wp-image-4056 " title="Senioren-Rose-Nessel" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Senioren-Rose-Nessel-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Medienpreis Senioren-Rose und Senioren-Nessel<br />
Bild: Österreichischer Seniorenbund</h4>
</dl>
</div>
<p>Für Seniorenrats-Präsident Karl Blecha steht fest, &#8220;dass es nach wie vor eine Diskriminierung älterer Menschen in Wort, Bild und Schrift gibt&#8221; und will daher &#8220;dieses unwürdige Verhalten anprangern&#8221;.&#8221;Senioren sind als Konsumenten wichtige Stütze der Inlandsnachfrage, sind pflegende Angehörige und übernehmen viele Stunden an Kinderbetreuung und Freiwilligenarbeit in den Vereinen&#8221;, betonte Seniorenratspräsident Andreas Khol: &#8220;All das müssen moderne Medien auch darstellen und abbilden. Nicht dauernd nur die Kostenfrage!&#8221; ÖJC-Präsident Turnheim &#8220;sieht in der erfolgreichen Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Seniorenrat eine gute Basis für die wirklichkeitsgetreue Darstellung von sozialen Themen, insbesondere im Bereich der Seniorinnen und Senioren. Eine der wichtigsten Aufgaben dabei ist, dass es zu einer Solidarität in der Gesellschaft und nicht zu einem Auseinanderdividieren der verschiedenen Altersgruppen kommt, so Turnheim.</p>
<p>Die Preise Senioren-Rose und Senioren-Nessel werden jeweils in den Kategorien &#8220;Journalismus&#8221;, &#8220;Werbung&#8221; und &#8211; heuer erstmals &#8211; &#8220;Bild&#8221; vergeben. Die Senioren-Rose und die Senioren-Nessel werden mit Sachpreisen dotiert. Für die Kategorie &#8220;Bild&#8221; gibt es für die beiden besten und positivsten Darstellungen zusätzlich einen Geldpreis von je 500 Euro. Bewertet werden Beiträge aus dem Erscheinungszeitraum 01. September  2010 bis 30. November 2011. Ende der Einreichungsfrist ist der 30.  November 2011, 24.00 Uhr (Poststempel). Die Verleihung des Preises  findet voraussichtlich Ende Jänner 2012 statt. Die Anträge sind zu richten an: Österreichischer Journalisten Club, Kennwort &#8220;Senioren-Rose / Senioren-Nessel 2011&#8243;, Blutgasse 3, 1010 Wien E-Mail: <a rel="nofollow" href="http://www.ots.at/email/office/oejc.at" target="_blank">office@oejc.at</a> . Telefonische Auskünfte sind unter der Rufnummer 01/98 28 555/0 zu erhalten.</p>
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		<title>Dreisteste Werbelüge 2011 gesucht</title>
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		<pubDate>Tue, 17 May 2011 22:08:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Die Lebensmittelindustrie täuscht Verbraucher systematisch und führt sie in die Irre,&#8221; behauptet die Konsumentenschutzorganisation foodwatch. Gesucht wird daher auch in diesem Jahr &#8220;die dreisteste Werbelüge des Jahres&#8221;, die hierfür mit dem &#8220;Goldenen Windbeutel 2011&#8243; ausgezeichnet wird. Per Internet-Abstimmung können Verbraucher auf www.abgespeist.de und direkt hier auf redakteur.cc im Beitrag noch bis zum 16. Juni entscheiden, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Kandidaten-Windbeutel-2011.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-9410" title="Kandidaten Windbeutel 2011" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Kandidaten-Windbeutel-2011-300x235.jpg" alt="" width="300" height="235" /></a>&#8220;Die Lebensmittelindustrie täuscht Verbraucher  systematisch und führt sie in die Irre,&#8221; behauptet die Konsumentenschutzorganisation foodwatch. Gesucht wird daher auch in diesem Jahr &#8220;die dreisteste Werbelüge des Jahres&#8221;, die hierfür mit dem &#8220;Goldenen Windbeutel 2011&#8243; ausgezeichnet wird.</p>
<p>Per Internet-Abstimmung können Verbraucher auf <a href="http://www.abgespeist.de/">www.abgespeist.de</a> und direkt hier auf redakteur.cc im Beitrag noch bis zum 16. Juni entscheiden, welcher  Lebensmittelhersteller den Preis für die dreisteste Werbelüge des Jahres  verdient. Nominiert sind Nimm2 von Storck, das Schlemmertöpfchen von Kühne, die Ferdi Fuchs Mini-Würstchen von Stockmeyer, <a title="Das Activia-Märchen" href="http://www.redakteur.cc/foodwatch-und-das-activia-marchen/" target="_blank">Activia von Danone</a> und <a title="Milchschnitte von Ferrero" href="http://www.redakteur.cc/foodwatch-gegen-junk-food/" target="_blank">Ferreros   Milch-Schnitte</a>.<span id="more-9404"></span></p>
<p>&#8220;Angesichts der alltäglichen Irreführung durch die  Lebensmittelindustrie haben die Verbraucher allen Grund, sauer zu sein.  Jede Stimme beim Goldenen Windbeutel zeigt den Herstellern, dass die  Menschen mit ihren Werbepraktiken nicht einverstanden sind&#8221;, erklärt  Anne Markwardt, Leiterin der foodwatch-Kampagne gegen  Etikettenschwindel. Der zweifelhafte Sieger 2010 war der <a title="Zott Monte Drink" href="http://www.redakteur.cc/verbraucher-finden-monte-von-zott-ist-dreisteste-werbeluge-des-jahres/" target="_blank">Monte Drink von Zott</a>, der von 2009 <a title="Danone Actimel" href="http://www.redakteur.cc/wahrheitsgehalt-werbung/" target="_blank">Actimel von Danone</a>.</p>
<p>Foodwatch wörtlich über die fünf nominierten Produkte 2011 im Einzelnen:</p>
<p><em>- &#8220;Activia&#8221;, das probiotische Märchenprodukt von Danone. Der Joghurt kann die Verdauung nicht mal eben regulieren, wie es Danone suggeriert. Minimale Effekte werden maximal aufgeblasen &#8211; und teuer verkauft.</em></p>
<p><em>- &#8220;Ferdi Fuchs&#8221;, Stockmeyers salziges Mini-Würstchen für Kinder. Die &#8220;Ferdi Fuchs&#8221;-Würstchen enthalten zu viel Salz für ein  Kinderprodukt &#8211; dennoch bewirbt sie Stockmeyer als &#8220;täglichen Beitrag für die gesunde Ernährung&#8221;.</em></p>
<p><em>- Kühnes &#8220;Schlemmertöpfchen Feine Gürkchen&#8221; &#8211; außen Tradition, innen modernste Lebensmitteltechnologie. Obwohl Farbstoff und Aromen drin stecken, verkauft Kühne die Gewürzgurken wie ein handwerkliches Produkt mit jahrhundertealter Tradition und &#8220;besten natürlichen Zutaten&#8221; zum Premium-Preis.</em></p>
<p><em>- &#8220;Milch-Schnitte&#8221; von Ferrero, die Schoko-Sahnetorte für zwischendurch. &#8220;Schmeckt leicht. Belastet nicht. Ideal für zwischendurch&#8221;, so der Werbeslogan &#8211; tatsächlich besteht die Milch-Schnitte zu etwa 60 Prozent aus Fett und Zucker. Dagegen ist sogar manche Schoko-Sahnetorte ein Diätprodukt.</em></p>
<p><em>- &#8220;Nimm2&#8243; von Storck, die Bonbons, die nicht nur süß, sondern auchnoch gesund sein wollen. Kinder lernen, dass sie ihren Vitaminbedarf auch mit Süßigkeiten statt mit Obst und Gemüse decken können. Dabei sind die zugesetzten, angeblich &#8220;wertvollen&#8221; Vitamine in Nimm2 überflüssig &#8211; und machen aus den Bonbons keine besseren Bonbons.</em></p>
<p>Und hier kann direkt die dreisteste Werbelüge des Jahres gewählt und damit miteintschieden werden, wer der Goldener Windbeutel- Träger 2011 wird:</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Das &#8220;Activia-Märchen&#8221; und die Verbraucherschützer</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Mar 2011 23:14:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Wirkung von Activia (nach eigenen Angaben) Grafik: foodwatch Eine &#8220;(fast) perfekte Werbelüge&#8221; und &#8220;Activia-Märchen&#8221; nennt die Verbraucherorganisation foodwatch die aktuelle Werbekampagne des Joghurtriesen Danone: Activia sei keine Wunderwaffe für Darmwohlbefinden und gegen &#8220;Blähbauch&#8221;: &#8220;Activia kann träge Verdauung nicht regulieren, wie das Danone in seiner Werbung suggeriert&#8221;, erklärt Anne Markwardt, Leiterin von abgespeist.de, der foodwatch-Kampagne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_8850" class="wp-caption alignright" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Foodwatch-05_...bleibt-ein-Joghurt_72dpi.jpg"><img class="size-medium wp-image-8850 " title="Foodwatch 05_...bleibt ein Joghurt_72dpi" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Foodwatch-05_...bleibt-ein-Joghurt_72dpi-300x235.jpg" alt="" width="300" height="235" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Die Wirkung von Activia (nach eigenen Angaben)<br />
Grafik: foodwatch</h4>
</dl>
</div>
<p>Eine &#8220;(fast) perfekte Werbelüge&#8221; und &#8220;Activia-Märchen&#8221; nennt die <a title="Foodwatch" href="http://www.redakteur.cc/?s=foodwatch" target="_blank">Verbraucherorganisation foodwatch</a> die aktuelle Werbekampagne des Joghurtriesen Danone: Activia sei keine Wunderwaffe für Darmwohlbefinden und gegen &#8220;Blähbauch&#8221;: &#8220;Activia kann träge Verdauung nicht regulieren, wie das Danone in  seiner Werbung  suggeriert&#8221;, erklärt Anne Markwardt, Leiterin von  abgespeist.de, der  foodwatch-Kampagne gegen Etikettenschwindel.</p>
<p>&#8220;Selbst  wenn sich bei  manchen subjektiv ein besseres Darmwohlbefinden einstellen  mag &#8211; das  kann man auch mit altbewährten Hausmitteln wie  Trockenpflaumen oder  einem Spaziergang haben, und zwar sehr viel  preisgünstiger. Das Geld  für den gefühlten Activia-Effekt wäre besser in  eine ausgewogene  Ernährung investiert&#8221;, betont Markwardt. &#8220;Ein   Joghurt ist ein Joghurt ist ein Joghurt &#8211; und kein Wunderprodukt&#8221;. Angesichts eines Zuckeranteils von bis zu 13,4  Prozent   (und damit mehr als Cola) könnten Activia-Produkte der  Gesundheit sogar   abträglich sein, so foodwatch.<span id="more-8845"></span></p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_8851" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/foodwatch-04_Ein-Joghurt-bleibt-ein-Joghurt..._72dpi.jpg"><img class="size-medium wp-image-8851 " title="foodwatch- 04_Ein Joghurt bleibt ein Joghurt..._72dpi" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/foodwatch-04_Ein-Joghurt-bleibt-ein-Joghurt..._72dpi-300x235.jpg" alt="" width="300" height="235" /></a></dt>
<h4 class="wp-caption-dd">Die &#8220;Wirkung&#8221; von Activia nach eigenen Angaben:<br />
Grafik: foodwatch</h4>
</dl>
</div>
<p>Die deutsche Verbraucherschutzorganisation foodwatch kämpft schon seit Langem gegen Werbelügen im Nahrungsbereich und vergibt einmal jährlich den <a title="Der goldene Wiindbeutel 2010" href="http://www.redakteur.cc/verbraucher-finden-monte-von-zott-ist-dreisteste-werbeluge-des-jahres/" target="_blank">&#8220;Goldenen Windbeutel&#8221;</a> für die dreisteste Werbelüge des Jahres. Bereits 2009 hatte Danone für seine damalige Actimel-Werbung &#8220;nur Actimel schützt ihre Abwehrkräfte&#8221; diese &#8220;Auszeichnung&#8221; erhalten. Im Winter 2009/2010 hatte dann <a title="Der Wahrheitsgahlt in der Werbung am Beispiel Danone" href="http://www.redakteur.cc/wahrheitsgehalt-werbung" target="_blank">-wie berichtet-</a> die Agrar Markt Austria (AMA), die in Österreich unter anderem ausschließlich einheimische Milchprodukte vermarktet, eine  Offensive für Joghurt aus Österreich gestartet und publizierte den Slogan “Jedes  Joghurt stärkt ihre Abwehrkräfte”, und auch das sei wissenschaftlich  erwiesen.</p>
<p>Danone verklagte daraufhin die AMA  in Wien auf Unterlassung, weil man in der Werbekampagne einen  Angriff auf ihr Produkt Actimel, das übrigens grossteils in Polen oder in  Belgien hergestellt wird, sah. Sowohl das Handelsgericht als auch die folgende Instanz, das Oberlandesgericht Wien, entschieden dann aufgrund der zu ähnlichen Werbeaussage zu Gunsten von Danone. Anschließlich gab es laut Danone eine gütliche Einigung mit der AMA.</p>
<p>Die Danone-Tochter Milupa, welche Babynahrung herstellt, die natürlich ebenfalls omnipräsent in der Werbung mit gesunden und glücklichen Babys durch ihre Produkte wirbt, hat übrigens vor Kurzem mehrere Chargen von Milumil Pre, Milumil HA 1 und Aptamil HA Pre aufgrund vermuteter zu hoher Mineralwerte und Vitamine eine Rückholaktion gestartet. Milupa schrieb hierzu unter anderem: &#8220;Grundsätzlich kann es bei erhöhten Mineralstoffwerten zu vorübergehenden Verdauungsproblemen wie Verstopfung, beim Verzehr über 5 &#8211; 7 Tage kann es im Extremfall auch zu Erbrechen oder Durchfall kommen. Bei diesen Symptomen rät Milupa einen Arzt aufzusuchen&#8221;.</p>
<p>Die Konsumentenschützer von foodwatch haben nun eine  Recherche zu Activia auf ihrer <a title="foodwatch: informieren und beschweren" href="http://www.abgespeist.de/activia/index_ger.html" target="_blank">Homepage</a> veröffentlicht: Verbraucher können sich hier mit  einer E-Mail-Aktion direkt beim Hersteller Danone aufgrund irreführender Werbung beschweren. &#8220;Dessen  Werbemasche basiert auf Formulierungskniffen und minimalen, aber umso  stärker aufgeblasenen Effekten. Auf seiner US-amerikanischen  Internetseite (siehe Screenshots) gibt der Konzern selbst zu, dass Activia Verstopfung und  andere Verdauungskrankheiten weder behandeln noch vor ihnen schützen  könne,&#8221; so foodwatch.</p>
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		<title>Volksdroge Alkohol: Sucht Info Schweiz fordert Werbeverbot</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 22:11:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<h4 class="mceTemp">
<dl id="attachment_6221" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Alkohol-PICT27111.jpg"><img class="size-medium wp-image-6221" title="Digital Camera" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Alkohol-PICT27111-300x261.jpg" alt="" width="240" height="209" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Vielfach unterschätzt: Die Volksdroge Alkohol<br />
Foto: © Leimgruber</dd>
</dl>
</h4>
<p>Das in der Schweiz geplante total revidierte Alkoholgesetz sieht zu lasche Werbevorgaben für Bier und Wein vor. Dies kritisiert die Sucht Info Schweiz in einer Aussendung: &#8220;Alkoholwerbung schafft Konsumanreize und positive Einstellungen zum Produkt, gerade auch bei jungen Konsumierenden. Unverständlich ist deshalb die vom Bundesrat in die Vernehmlassung geschickte Vorlage, Lifestyle-Werbung für Bier und Wein zuzulassen&#8221;. Sucht Info Schweiz (ehemals SFA) fordert daher, im total revidierten Alkoholgesetz  einheitliche Regeln für sämtliche alkoholischen Getränke.</p>
<p>Es sei enttäuschend, dass Lifestyle-Werbung nur für Spirituosen unzulässig bleibt, hingegen für Bier und Wein weiterhin möglich ist: &#8220;Attraktive, beruflich, sportlich und sozial erfolgreiche junge Menschen werben für Alkohol und schaffen so eine positive Haltung gegenüber dem beworbenen Produkt&#8221;, was ein Lebensgefühl vermittle, &#8220;das an Werte wie Sportlichkeit, Jugend oder Erfolg anknüpft.&#8221;<span id="more-6215"></span></p>
<p>Das Gesetz verbiete zwar Werbung für alkoholische Getränke, die sich an Jugendliche unter 18 Jahren richtet. Dennoch aber versuche die Alkoholindustrie aber, junge Konsumierende zu gewinnen. Studien belegten zudem, dass ein früher Konsumeinstieg die Wahrscheinlichkeit erhöht, im Erwachsenenalter einen problematischen Alkoholkonsum zu entwickeln.</p>
<p>&#8220;Wissenschaftliche Studien zeigen, dass Alkoholwerbung nicht nur die Einstellung von Jugendlichen gegenüber Alkohol, sondern auch deren Konsumverhalten beeinflusst&#8221;, sagt Michel Graf, Direktor von Sucht Info Schweiz. Nebst dem Verbot der Lifestyle-Werbung sollte gemäss Sucht Info Schweiz die Gelegenheit der Gesetzesrevision daher dazu genutzt werden, die Werbung für sämtliche alkoholischen Getränke in den elektronischen Medien (Fernsehen, Radio, Internet) und auch für alkoholfreie Getränke mit gleichem Namen oder Aufmachung wie die alkoholhaltigen Produkte zu verbieten. Die Totalrevision des Alkoholgesetzes ist bis Ende Oktober 2010 in der Vernehmlassung. Ein erster Positionsbezug von Sucht Info Schweiz zu dem vom Bundesrat am 30. Juni 2010 in die Vernehmlassung geschickten Gesetzestext <a title="Sucht info Schweiz für Alkoholwerbeverbot" href="www.sucht-info.ch/de/aktuell/stellungnahmen/" target="_blank">ist online abrufbar</a>.</p>
<p>Sucht Info Schweiz will Probleme verhüten oder vermindern, die aus dem Konsum von Alkohol, anderen psychoaktiven Substanzen oder potenziell abhängigkeits-erzeugenden Verhaltensweisen hervorgehen. Sucht Info Schweiz konzipiert und realisiert Präventionsprojekte, engagiert sich in der Gesundheitspolitik und der psychosozialen Forschung. Sie ist eine private, parteipolitisch unabhängige Organisation mit gemeinnützigem Zweck. Sucht Info Schweiz ist auf nationaler Ebene tätig und pflegt Kontakte zu Institutionen im Ausland. Wir treten daher auch unter den Bezeichnungen Addiction Info Suisse, Dipendenze Info Svizzera und Addiction Info Switzerland auf.</p>
<p><a title="Alkohol und Sucht" href="http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&amp;keywords=Sucht%20und%20Alkohol&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;index=books&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank">Bücher zum Thema &#8220;Alkohol und Sucht&#8221; finden Sie hier</a>.</p>
<p>Weitere interessante Beiträge zum Thema Alkohol:</p>
<p>- <a title="EU Alcolocks" href="http://www.redakteur.cc/eu-will-weniger-verkehrstote/" target="_blank">EU will Alcolocks für LKW-Fahrer</a></p>
<p>- <a title="Alkohol-Missbrauch unter Schülern" href="http://www.redakteur.cc/alkoholmissbrauch-von-schulern-nach-wie-vor-hoch/" target="_blank">Alkohol-Missbrauch unter Schülern erschreckend hoch</a></p>
<p>- <a title="Südtiroler Jugendtrinker" href="http://www.redakteur.cc/jeder-zweite-11-19-jahrige-sudtiroler-trinkt-alkohol/" target="_blank">Jeder 11-19-jährige Südtiroler trinkt Alkohol (Info + Kommentar)</a></p>
<p>- <a title="Alkohol gegen die Kälte?" href="http://www.redakteur.cc/aufwarmen-mit-alkohol-ist-gefahrlich/" target="_blank">Aufwärmen mit Alkohol ist gefährlich</a></p>
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		<title>Deutschland: 2160 Radios senden rein übers Internet</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Jul 2010 22:27:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das ursprünglich in Wien als UKW-Sender vorgesehene Radio Wellness von Elmar Leimgruber könnte ein Internetradio werden Durch den Ausbau des Breitband-Internets haben sowohl die Nutzung als auch die Zahl der Webradios stark zugenommen: Ende April 2010 sendeten knapp 2.700 deutsche Webradios über das Internet. Dies geht aus dem aktuellen Webradiomonitor hervor. Gegenüber dem Vorjahr ist [...]]]></description>
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<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.redakteur.cc/radiowellness-at/"><img class="size-medium wp-image-5708" title="wellness" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/wellness-190x300.gif" alt="" width="190" height="300" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd" style="text-align: left;">Das ursprünglich in Wien als UKW-Sender vorgesehene  Radio Wellness von Elmar Leimgruber könnte ein Internetradio werden</dd>
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<p>Durch den Ausbau des Breitband-Internets haben sowohl die Nutzung als auch die Zahl der Webradios stark zugenommen: Ende April 2010 sendeten knapp 2.700 deutsche Webradios über das Internet. Dies geht aus dem aktuellen Webradiomonitor hervor. Gegenüber dem Vorjahr ist demnach die Anzahl um über 700 Sender gestiegen. Seit 2006 (mit damals 450 Internetsendern) stieg die Anbieterzahl in Deutschland damit pro Jahr um rund 56 Prozent. Deutlich zugenommen hat auch die mobile Nutzung: Knapp die Hälfte aller Webradios sind heute mobil über das Handy zu empfangen.</p>
<p>Das Interesse der Nutzer an Webradios steigt von Jahr zu Jahr. Rund 11 Millionen Deutsche hörten laut ARD/ZDF-Onlinestudie 2009 zumindest gelegentlich Webradio, bereits 12 Prozent der Onliner nutzten Webradios regelmäßig. Das wachsende Interesse zeigt sich auch an den im Webradiomonitor 2010 erhobenen täglichen Zugriffszahlen. Die Internet-Only-Sender gaben diese mit durchschnittlich rund 6.500 an, die UKW-Streams verzeichnen 13.500 und UKW-Submarken ca. 2.000 ausgelieferte Streams pro Tag.<span id="more-5705"></span></p>
<p>Webradio wird anders genutzt als klassisches Radio: Während UKW-Hörfunksender hauptsächlich am Morgen eingeschaltet werden, konzentriert sich die Nutzung bei Webradio auf den Abend. Bei den Webradio-Angeboten der UKW-Sender ist die klassische Nutzungskurve im Tagesverlauf jedoch noch erkennbar: Die höchste Nutzung findet hier tagsüber und mittags statt. Webradio ergänzt somit das klassische UKW-Radio.</p>
<p>Webradionutzung wird zunehmend mobil und kommt aufs Handy &#8211; das sagen rund 70 Prozent der für den Webradiomonitor 2010 befragten Sender und sehen darin zugleich einen der wichtigsten Wachstumsfaktoren. Rund 44 Prozent aller Streaming-Angebote sind heute bereits mobil empfangbar. Zugenommen haben auch die Mobile-App-Angebote der Sender: Mehr als 70 Prozent der UKW-Webradioveranstalter gaben an, über eigene Apps zu verfügen, durchweg alle für das iPhone.</p>
<p>Wachsende Nutzerzahlen und größere Formatvielfalt machen Webradio für die Werbeindustrie zunehmend attraktiv. Dennoch leidet die Vermarktung unter der fehlenden einheitlichen Reichweitenmessung. Die Erhebung der Nutzungsdaten ist noch immer unterschiedlich. Knapp die Hälfte aller Webradioanbieter nutzt eigene Logfile-Auswertungen, rund ein Fünftel setzt auf externe Lösungen, darunter diverse Tracking-Tools und Statistikprogramme. Nur vergleichsweise wenige Sender sind durch IVW und AGOF erfasst. Über zwei Drittel der befragten UKW-Sender erhalten Nutzungsdaten von ihrem Streaming-Provider. Damit die Webradiobranche auch wirtschaftlich wachsen kann, halten neun von zehn befragten Webradio-Veranstaltern eine einheitliche Reichweitenmessung für unabdingbar.</p>
<p>Der Webradiomonitor 2010 ist die umfangreichste Marktanalyse zu Anbietern, Nutzung, Reichweiten und Werbeumsätzen von Webradios in Deutschland. Die Studie, die bei den Lokalrundfunktagen in Nürnberg vorgestellt wurde, wurde im Auftrag der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) von der Berliner Strategieberatung Goldmedia erstellt und erscheint nach 2009 zum zweiten Mal. Die Analyse basiert auf einer Primärdatenerhebung mittels Befragung aller Webradio-Anbieter in Deutschland, die von April bis Juni 2010 durchgeführt wurde.</p>
<p>Im aktuellen Webradiomonitor wurden im April 2010 exakt 2.692 deutsche Webradios erfasst. Davon sind 80 Prozent ausschließlich im Internet empfangbar (Internet-Only-Angebote), die anderen sind überwiegend Live-Streams der UKW-Radio-Sender (Simulcast-Streams). Den etablierten UKW-Sendern bietet der Webradioauftritt die Chance, ihre Reichweiten zu erhöhen und durch spezielle Web-Angebote neue Zielgruppen anzusprechen. Gab es 2009 insgesamt 127 UKW-Online-Submarken, sind es heute bereits 151.</p>
<p>Zum Webradiouniversum gehören zudem personalisierte Dienste bzw. UGC (User Generated Content) wie Last.fm oder laut.fm sowie diverse Webradio-Aggregatoren, zum Beispiel radio.de oder phonostar.de. Letztere konnten gegenüber 2009 ihre Marktanteile deutlich steigern und werden für die Reichweitengenerierung gerade kleiner Online-Only-Webradioangebote immer wichtiger. Nach Zahlen der Arbeitsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V. (IVW) entfallen bereits 17 Prozent der Reichweite Webradio-Angebote auf solche Aggregatoren.</p>
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