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	<title>Elmar Leimgruber &#187; weibliche Genitalverstümmelung</title>
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		<title>6. Februar: Internationaler Tag gegen Genitalverstümmelung</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Feb 2013 23:06:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Beschneidung_weiblicher_Genitalien_-_WHO-Typen.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-14442" title="Beschneidung_weiblicher_Genitalien_-_WHO-Typen" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Beschneidung_weiblicher_Genitalien_-_WHO-Typen-278x300.jpg" alt="" width="222" height="240" /></a>Während die deutsche Bundesregierung seit Ende 2012 mit einem eigenen umstrittenen Gesetz die <a title="Dokumentation: Beschneidung von Jungen" href="http://www.beschneidung-von-jungen.de/home/maennliche-beschneidung.html" target="_blank">Beschneidung von Jungen </a>grundsätzlich weiterhin ermöglicht, jährt sich am heutigen 6. Februar 2013 der von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ausgerufene Internationale Tag „Null Toleranz gegen weibliche Genitalverstümmelung“ (International Day of Zero Tolerance to Female Genital Mutilation) zum zehnten Mal. Im Dezember 2012, hatte die Generalversammlung der Vereinten Nationen eine Resolution angenommen, in der die Staatengemeinschaft dazu aufgerufen wird, ihre Bemühungen für ein Ende dieser schweren Menschenrechtsverletzung an Millionen Mädchen und Frauen zu verstärken und die Praxis weltweit zu verbieten.</p>
<p>Die Menschenrechtsorganisation Terre De Femmes, welche neben anderen Organisationen <a title="Pro und Contra: Beschneidung" href="http://www.redakteur.cc/zum-thema-beschneidung/" target="_blank">-wie berichtet-</a> auch gegen die männliche Beschneidung von Kindern Stellung bezogen hatte,  begrüßt die UN-Resolution als wichtiges Mittel, um von Regierungen Unterstützung für betroffene Frauen und den Schutz gefährdeter Mädchen einzufordern. Terre De Femmes fordert dezidiert von der deutschen Bundesregierung das Recht auf körperliche Unversehrtheit aller Kinder.<span id="more-14441"></span></p>
<p>„Wir befürchten“, so Irmingard Schewe-Gerigk, Terre De Femmes-Vorsitzende, „dass mit religiösen Argumenten die  Null-Toleranz-Haltung der Staatengemeinschaft gegen diese Gewalt an  Mädchen und Frauen aufgeweicht werden soll. Ähnliches haben wir in  Deutschland letztes Jahr erlebt. Kurz nachdem der Bundestag im Dezember  2012 die Vorhautbeschneidung (Zirkumzision) bei Jungen für straffrei erklärt hat,  forderte ein ägyptischer Arzt, der der Weltgesundheitsorganisation nahe  steht, die Legalisierung bestimmter Formen weiblicher  Genitalverstümmelung (FGM).“ Und in Indonesien, wo geschätzt mehrere Millionen Betroffene leben, hat die UN-Resolution denn auch den Rat der Muslimgelehrten auf den Plan gerufen. Sie argumentieren, die Praxis sei religiöse Pflicht. Doch weder in der Bibel noch im Koran findet weibliche Genitalverstümmelung Erwähnung.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B003TZOJP0/ref=as_li_ss_il?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B003TZOJP0&amp;linkCode=as2&amp;tag=elmarswunderb-21"><img class="alignright" style="border: 0px none;" src="http://ws.assoc-amazon.de/widgets/q?_encoding=UTF8&amp;ASIN=B003TZOJP0&amp;Format=_SL160_&amp;ID=AsinImage&amp;MarketPlace=DE&amp;ServiceVersion=20070822&amp;WS=1&amp;tag=elmarswunderb-21" border="0" alt="" width="139" height="207" /></a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=elmarswunderb-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=B003TZOJP0" border="0" alt="" width="1" height="1" /><br />
Dabei werden den Betroffenen meist ohne Narkose und oft unter  unhygienischen Bedingungen die Klitoris und Teile der Schamlippen  entfernt. Viele Betroffene leiden unter Schmerzen beim Wasserlassen, bei  der Menstruation und beim Geschlechtsverkehr. Komplikationen bei  Schwangerschaft und Geburt können ebenfalls die Folge sein. Aufgrund des  hohen gesellschaftlichen Drucks lassen viele Eltern ihre Töchter nach  wie vor beschneiden, da dies in 28 afrikanischen Ländern, im Süden der  Arabischen Halbinsel und in Teilen Asiens häufig als Voraussetzung für  die Heirat einer Frau gilt.</p>
<p>Daher setzt sich Terre De Femmes seit Jahren dafür ein, dass weibliche Genitalverstümmelung nicht nur unter gefährliche Körperverletzung fällt, sondern ein eigener Straftatbestand wird und dass gefährdete Mädchen besser geschützt werden. Nach Schätzungen leben in Deutschland über 20.000 bereits beschnittene Frauen und mehr als 6.000 Mädchen sind dem Risiko ausgesetzt, hierzulande oder in den Ferien im Herkunftsland der Eltern genitalverstümmelt zu werden.</p>
<p>Wer sich näher mit dem Thema Genitalverstümmelung beschäftigen möchte, dem sei die <a title="Daris Wirie: &quot;Wüstenblume&quot;" href="http://www.amazon.de/gp/product/3426779781/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3426779781&amp;linkCode=as2&amp;tag=elmarswunderb-21" target="_blank">Autobiografie &#8220;Wüstenblume&#8221; von Waris Dirie</a> empfohlen, welche auch grandios <a title="&quot;Wüstenblume&quot; auf DVD und Blu Ray" href="http://www.amazon.de/s/?_encoding=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;field-keywords=W%C3%BCstenblume&amp;linkCode=ur2&amp;site-redirect=de&amp;tag=elmarswunderb-21&amp;url=search-alias%3Ddvd" target="_blank">verfilmt</a> wurde.</p>
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		<title>ROG-Pressefreiheitspreis und Lorenzo-Natali-Journalistenpreis verliehen</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Dec 2011 23:07:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gleich zwei bedeutende internationale Journalistenpreise wurden nun verliehen: ROG-Preis für Pressefreiheit 2011 und der Lorenzo-Natali-Preis 2001 der EU-Kommission. Reporter ohne Grenzen (ROG) ehrt den syrischen Karikaturisten Ali Fersat als Journalist des Jahres. Der ROG-Preis für das &#8220;Medium des Jahres&#8221; geht an die birmanische Wochenzeitung Weekly Eleven News. Den Lorenzo Natali Grand Prize erhielt Tom Heinemann (Dänemark) für ‘The [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Eigen-Karikatur-von-Ali-Fersat.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-11310" title="Eigen-Karikatur von Ali Fersat" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Eigen-Karikatur-von-Ali-Fersat.jpg" alt="" width="193" height="273" /></a>Gleich zwei bedeutende internationale Journalistenpreise wurden nun verliehen: ROG-Preis für <a title="Pressefreiheit" href="http://www.redakteur.cc/?s=pressefreiheit" target="_blank">Pressefreiheit</a> 2011 und der Lorenzo-Natali-Preis 2001 der EU-Kommission. Reporter ohne Grenzen (ROG) ehrt den syrischen Karikaturisten Ali Fersat als Journalist des Jahres. Der ROG-Preis für das &#8220;Medium des Jahres&#8221; geht an die birmanische Wochenzeitung Weekly Eleven News. Den Lorenzo Natali Grand Prize erhielt Tom Heinemann (Dänemark) für ‘The Micro Debt’.</p>
<p>Mit  der jährlichen Auszeichnung würdigt ROG Journalisten und Medien für   ihren besonderen Einsatz für Pressefreiheit und <a title="Menschenrechte" href="http://www.redakteur.cc/?s=Menschenrechte" target="_blank">Menschenrechte</a>. Der   Preis ist in beiden Kategorien mit je 2.500 Euro dotiert.  Stellvertretend für den syrischen Künstler konnte der französische  Karikaturist Jean Plantureux (Plantu) die  Auszeichnung entgegennehmen.  Der Preis in der Kategorie Medium des Jahres wurde an zwei Journalisten von Weekly Eleven News überreicht.<span id="more-11307"></span></p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Karikatur-von-Ali-Fersat.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-11311" title="Karikatur von Ali Fersat" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Karikatur-von-Ali-Fersat.jpg" alt="" width="193" height="137" /></a>Im Rahmen der gestrigen  Preisverleihung in Brüssel wurden insgesamt 17 Journalisten aus aller Welt mit dem  Lorenzo-Natali-Preis für herausragende journalistische Arbeiten zu den  Themen Entwicklung, Menschenrechte und Demokratie geehrt. Die ausgezeichneten Beiträge der Lorenzo-Natali-Preisträger  2011 behandeln folgende Themen: Mikrokredite,  Vergewaltigung von lesbischen Frauen durch  Männer und das Doppelleben  Homosexueller in Afrika, die  Geschlechterverteilung in Indien,  Kinderhandel, Okkultismus, weibliche  Genitalverstümmelung und  Sklaverei. Es wurden Preise in einer Gesamthöhe von 60.000 EUR an insgesamt 17 Journalisten vergeben.</p>
<p>Mit dem Lorenzo-Natali-Preis, der in diesem Jahr zum 20. Mal verliehen wurde, honoriert die Europäische  Kommission in Zusammenarbeit mit ROG die Leistung von Journalisten, die häufig unter schwierigen  Umständen arbeiten, und würdigt das Potenzial des Journalismus als  Auslöser für positive Veränderungen, Inspiration für Entwicklung und  treibende Kraft für Demokratie und Menschenrechte. Eine komplette Liste aller Gewinner und  ihrer Artikel und Fernseh- und Hörfunkbeiträge ist <a title="Lorenzo Natali Preis" href="http://lorenzonataliprize.eu/" target="_blank">online abrufbar</a>.</p>
<p>ROG  vergibt seinen Menschenrechtspreis seit 1992 und damit in diesem Jahr  zum 20. Mal. Mit der Auszeichnung sollen weltweit Journalisten und  Medien ermutigt werden, die in ihrer täglichen Arbeit die Pressefreiheit  verteidigen. Die diesjährige internationale Jury bestand aus zwölf  Journalisten sowie Vertretern von Menschenrechtsorganisationen.</p>
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