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	<title>Elmar Leimgruber &#187; Warnhinweise</title>
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		<title>Gesundheitsschädlich: Konsumentenschutz für Verbot von Energy-Shots</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Sep 2013 22:03:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bereits übliche Energy Drinks stehen im Verdacht Herzrhythmusstörungen, Krampfanfälle, Nierenversagen und sogar Todesfälle zu verursachen. Bei den Shots ist die Gefahr einer Überdosierung besonders groß. Die kleinen Fläschchen enthalten Koffein und Taurin in besonders starker Konzentration. Die Verbraucherorganisation foodwatch fordert daher aufgrund ihrer Gesundheitssschädlichkeit ein Verbot sogenannter „Energy Shots“. „Für Red Bull und Co. sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/redbull-shot_rueckseite_C-Foodwatch.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-15299" title="redbull-shot_rueckseite © Foodwatch" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/redbull-shot_rueckseite_C-Foodwatch-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Bereits übliche Energy Drinks  stehen im Verdacht Herzrhythmusstörungen, Krampfanfälle,  Nierenversagen  und sogar Todesfälle zu verursachen. Bei den Shots ist  die Gefahr einer  Überdosierung besonders groß. Die kleinen Fläschchen enthalten  Koffein und Taurin in besonders starker Konzentration. Die Verbraucherorganisation foodwatch fordert daher aufgrund ihrer Gesundheitssschädlichkeit ein  Verbot sogenannter „Energy Shots“.</p>
<p><em>„Für Red Bull und Co. sind die bei Jugendlichen  sehr beliebten Energy Shots ein Riesengeschäft – für die Gesundheit der  Kunden womöglich eine Riesengefahr“</em>, erklärt Matthias Wolfschmidt,  stellvertretender Geschäftsführer von foodwatch. Ein Energy Shot von 60  Milliliter enthält die gleichen Mengen Koffein und Taurin wie eine  normale Red-Bull-Dose – allerdings in vierfacher Konzentration. <em>„Insbesondere beim Sport oder in Kombination mit Alkohol warnen Wissenschaftler vor möglichen Nebenwirkungen&#8221;</em>, so Wolfschmidt. <em>&#8220;Trotzdem  bewirbt Red Bull die Getränke mit jungen, angesagten Extremsportlern  für angeblich ‚erhöhte Leistungsfähigkeit‘. Aus Gründen des vorsorgenden  Gesundheitsschutzes müssen Energy Shots verboten werden.“ </em><span id="more-15298"></span></p>
<p>Das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) stufte  laut foodwatch bereits im Dezember  2009 in einer Untersuchung für das  Bundesverbraucherministerium Energy  Shots als „nicht sicher“ ein und  sprach sich für ein Verbot aus: Da  ein Warnhinweis auf der Packung nicht  ausreiche, um eine Überdosierung  auszuschließen, empfahlen die  Wissenschaftler „das Inverkehrbringen von  ‚Energy Shot‘ Produkten zu  untersagen“. Auch die französische  Lebensmittelbehörde ANSES warnte  2013, dass die Sicherheit der Produkte  nicht garantiert werden könne. In  den USA ermittelt derzeit zudem die  zuständige Food and Drug Administration  (FDA), ob mehrere Todesfälle  durch Energiegetränke ausgelöst wurden.  Problematisch ist dabei nicht  allein der erhöhte Koffeingehalt. Die  gesundheitlichen Risiken werden  auch mit möglichen Wechselwirkungen mit  dem hochkonzentriert  zugesetzten Inhaltsstoff Taurin sowie mit  begleitend konsumiertem  Alkohol begründet.</p>
<p>Laut der EU-Lebensmittelsicherheitsbehörde (EFSA)  konsumiert fast jeder  dritte Erwachsene Energy Drinks, besonders beliebt  sind sie bei  Kindern und Jugendlichen: 68 Prozent der Teenager greifen  zu den  Getränken. Davon sind 12 Prozent „high cronic consumers“ (Konsum   mindestens viermal wöchentlich) sowie 12 Prozent „high acute consumers“   (mehr als ein Liter pro Konsum).</p>
<p>foodwatch fordert daher ein generelles Verkaufsverbot der  hochkonzentrierten Shots. Zudem sollen herkömmliche Energy Drinks  deutliche Warnhinweise auf der Verpackung tragen und nur noch ab 18  Jahren verkauft werden dürfen. Über eine E-Mail-Aktion unter <a href="http://www.foodwatch.de/aktion-energyshots" target="_blank">www.foodwatch.de/aktion-energyshots</a> können Verbraucher diese Forderung an die deutsche Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) unterstützen.</p>
<p>Das Bundesverbraucherministerium hat im Mai 2012  zwar Höchstwerte für Inhaltsstoffe wie Koffein und Taurin in Energy  Drinks erlassen. Diese gelten jedoch nur für Lebensmittel – Red Bull <em>(wie andere Hersteller von Energy Shots genauso) </em>umgeht diese Regelung einfach, indem der Hersteller die Shots offiziell  als Nahrungsergänzungsmittel klassifiziert: Der Red Bull Energy Shot  enthält mehr als viermal so viel Koffein und Taurin pro Liter als für  Energy Drinks erlaubt ist.</p>
<p>Auf Anfrage von foodwatch bestätigte das BfR im  Januar 2013 seine grundsätzlich kritische Einschätzung zu den Produkten –  wich aber dennoch von seiner ursprünglichen Forderung nach einem Verbot  der „Shots“ ab und empfahl stattdessen lediglich „entsprechende  Warnhinweise auf dem Etikett anzubringen“.</p>
<p>foodwatch-Experte Matthias Wolfschmidt: <em>„Noch  2009 lautete die Handlungsempfehlung der staatlichen Risikoprüfer an  Verbraucherministerin Ilse Aigner ganz klar: Energy Shots verbieten.  Doch Frau Aigner hat die wissenschaftliche Untersuchung, die sie selbst  in Auftrag gegeben hat, drei Jahre lang einfach ignoriert – obwohl sie  bei drohenden Gesundheitsgefahren nicht auf Brüssel warten muss, sondern  selber aktiv werden kann. Ohne weitere Begründung rückt das  Bundesinstitut für Risikobewertung jetzt plötzlich von seiner Empfehlung  für ein Verbot ab – und die Politik bleibt weiter tatenlos.“ </em></p>
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		<title>31. Mai ist Weltnichtrauchertag</title>
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		<pubDate>Thu, 30 May 2013 22:08:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der Europäischen Union sterben jährlich 700.000 Menschen an den Folgen des Rauchens. Fast ein Drittel aller Europäer raucht. Von ihnen haben 70 Prozent vor dem 18. und 94 Prozent vor dem 25. Lebensjahr mit dem Rauchen begonnen. Anlässlich des heutigen (31. Mai) Weltnichtrauchertags appelliert EU- Gesundheitskommissar Tonio Borg den Kampf gegen das Rauchen zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Weltnichtrauchertag-2013.jpg"><img class="size-medium wp-image-15039 alignright" title="Weltnichtrauchertag 2013" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Weltnichtrauchertag-2013-214x300.jpg" alt="" width="214" height="300" /></a>In der Europäischen Union sterben  jährlich 700.000 Menschen an den  <a title="Folgen des Rauchens" href="http://www.redakteur.cc/?s=Nichtraucher" target="_blank">Folgen des Rauchens</a>. Fast ein Drittel  aller Europäer raucht. Von ihnen  haben 70 Prozent vor dem 18. und 94  Prozent vor dem 25. Lebensjahr mit  dem Rauchen begonnen. Anlässlich des heutigen (31. Mai) Weltnichtrauchertags appelliert EU- Gesundheitskommissar Tonio Borg den Kampf gegen  das Rauchen zu unterstützen: &#8220;Ich rufe die Mitglieder des Europäischen  Parlaments und die europäischen Gesundheitsminister auf, die Vorschläge  der Europäischen Kommission zu Tabakerzeugnissen zu unterstützen&#8230;&#8221;</p>
<p>Die Weltgesundheitsorganisation WHO fordert am heutigen Weltnichtrauchertag umfassende Verbote gegen  Werbung, Verkaufsförderung und Sponsoring für Tabakprodukte, vor allem und auch über die Hintertür<strong>:</strong> Umfassende Werbeverbote retten nachweislich Menschenleben, denn durch  sie werden bzw. bleiben weniger Menschen Raucher, erklärt die WHO. Dass 16% aller  Todesfälle von Menschen über 30 Jahren in der Europäischen Region auf  Tabakkonsum zurückzuführen sind, hat zur Einsicht der Regierungen in die  Notwendigkeit wirksamer Maßnahmen beigetragen.</p>
<h3><strong><br />
</strong></h3>
<p><span id="more-15038"></span></p>
<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Weltnichtrauchertag2.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-15040" title="Weltnichtrauchertag2" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Weltnichtrauchertag2-214x300.jpg" alt="" width="214" height="300" /></a>&#8220;70  Prozent der Raucher in der Europäischen Union fangen vor ihrem 18.   Geburtstag mit dem Rauchen an. Unser Ziel muss sein, Tabakprodukte und   das Rauchen für junge Leute unattraktiver zu machen. Es ist Zeit, mit   Zigaretten für Teenager Schluss zu machen. Es ist Zeit,   Tabakerzeugnissen einen Riegel vorzuschieben, die mit Aromen und    ansprechenden Verpackungen gezielt sehr junge Menschen ansprechen   sollen. Tabakerzeugnisse sollten nicht wie Spielzeug oder   Kosmetikprodukte aussehen oder nach Vanille oder Schokolade schmecken.   Sie müssen wie Tabakerzeugnisse aussehen und schmecken. Dafür braucht   Europa solide Regeln&#8221;, so Borg.</p>
<p>Er freue sich auf konstruktive  Verhandlungen mit den EU-Staaten, so Borg weiter. Das nächste Mal werden  sich die europäischen Gesundheitsminister im Ministerrat am 21. Juni  mit dem Vorschlag der Kommission zur Überarbeitung der <a title="EU-Tabakrichtlinie" href="http://europa.eu/rapid/press-release_IP-12-1391_de.htm" target="_blank"> EU-Tabakrichtlinie</a> befassen. Die Kommission hatte im Dezember 2012 neue  und strengere Vorschriften vorschlagen, wie Tabakerzeugnisse  hergestellt, aufgemacht und verkauft werden können. Unter anderem sollen  größere Warnhinweise zu Gesundheitsrisiken auf Zigarettenschachteln und  das Verbot von Geschmackszusätzen in Zigaretten das Rauchen  unattraktiver machen.</p>
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