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	<title>Elmar Leimgruber &#187; ver.di</title>
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		<title>Künstler und Autoren müssen von ihren Werken leben können</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Sep 2013 22:03:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Künstler und Autoren müssen auch in Zukunft von ihren Werken leben können. Und dafür müssen gesetzliche Grundlagen geschaffen werden. Dies fordern  33 Organisationen der Initiative Urheberrecht in Deutschland mit einem Manifest, das soeben veröffentlicht wurde. Ihre veröffentlichten Werke und Leistungen sollten jedem interessierten Nutzer zugänglich sein, fordern die Unterzeichner. Der künftige Bundestag müsse aber endlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/initiative-urheberrecht_157.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-15465" title="initiative-urheberrecht_157" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/initiative-urheberrecht_157.jpg" alt="" width="200" height="156" /></a>Künstler und Autoren müssen auch in Zukunft von ihren Werken leben können. Und dafür müssen gesetzliche Grundlagen geschaffen werden. Dies fordern  33 Organisationen der Initiative Urheberrecht in Deutschland mit einem Manifest, das soeben veröffentlicht wurde.<strong><br />
</strong></p>
<p>Ihre veröffentlichten  Werke und Leistungen sollten jedem interessierten Nutzer zugänglich  sein, fordern die Unterzeichner. Der künftige Bundestag müsse aber endlich für eine faire  Berücksichtigung ihrer Interessen auch im Verhältnis zu den Verwertern  und Nutzern sorgen. Eine starke Kulturwirtschaft könne nur auf  gesicherten rechtlichen Grundlagen auch für sie bestehen. Um die soziale  Existenz von Urhebern und Künstlern zu stärken, sei zudem ein  zukunftsfestes Künstlersozialversicherungsgesetz notwendig.<strong><span id="more-15463"></span></strong></p>
<p>Damit  erteilte die Initiative Urheberrecht unter dem Motto &#8220;Kreativität ist was wert&#8221;. allen Bestrebungen eine Absage, die  die Aushöhlung der Künstlersozialversicherung zum Ziel haben. Mit Blick  auf Europa fordert das Manifest, dass nicht das Copyright der  Unternehmen, sondern ihre Rechte als Urheber und ausübende Künstler im  Mittelpunkt der Debatte stehen müssten.</p>
<p>Aus Sicht der Initiative Urheberrecht muss sich der Bundestag in der  jetzt beginnenden Legislaturperiode so schnell wie möglich der Aufgabe  stellen, das Urheberrecht so zu modernisieren, dass die Lage von  Urhebern und ausübenden Künstlern in der digitalen Gesellschaft  krisenfester gemacht werde.</p>
<p>Hinter der Initiative Urheberrecht stehen unter anderem der Deutsche Künstlerbund, der Verband Deutscher Schriftsteller, der Deutsche Journalisten Verband (DJV), der Deutsche Komponistenverband sowie die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di . <a title="Manifest der Initiative Urheberrecht" href="http://www.urheber.info/sites/default/files/Manifest%20der%20Initiative%20Urheberrecht.pdf" target="_blank">Hier ist das Manifest der Initiative Urheberrecht im Wortlaut abrufbar.</a></p>
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		<title>26. April: Welttag des geistigen Eigentums</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Apr 2011 22:02:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Anlässlich des Welttags des  geistigen Eigentums am 26. April fordern der Deutsche  Journalisten-Verband (DJV) und die Deutsche Journalistinnen- und  Journalisten-Union (dju) in ver.di die Verlage und Rundfunkunternehmen als  unmittelbare Nutzer journalistischer Leistungen auf, die Urheberrechte  ihrer Autoren zu respektieren. Texte zum Preis eines Butterbrots,  Hörfunkbeiträge für einen Apfel und ein Ei, Fotos und Videos gratis,  dazu alle Rechte ausschließlich und inklusive: Solche Zumutungen der  Medienunternehmen trocknen den professionellen und kreativen  Journalismus aus und schaden massiv der Medienfreiheit, schreibt der DJV.<span id="more-9194"></span></p>
<p>„Wer für die  Medien am Input spart, sollte sich nicht wundern, wenn der Output  Qualitätsmaßstäben nicht standhält“, erklärte dazu der DJV-Vorsitzende  Michael Konken. „Nicht zuletzt von journalistischer Qualität lebt aber  die Demokratie“, ergänzt der stellvertretende Bundesvorsitzende und  Fachbereichsleiter Medien in ver.di Frank Werneke: Leistungen sind  zu bezahlen – aufwandsgerecht und fair.</p>
<p>Die öffentliche  Meinung fußt auf verlässlich recherchierten und verständlich verfassten  Nachrichten und Berichten in Wort, Bild und Ton, auf Einschätzungen und  Kommentaren, auf Features und Hintergrundinformationen. Diese  professionellen Leistungen von Journalisten sind weder zum Nulltarif zu  haben noch durch Enteignung der Urheber zu erlangen. Immerhin lebten die Urheber von ihren Rechten.</p>
<p>Dumpingpreise  und rechtswidrige Geschäftsbedingungen mögen mancherorts  zwar branchenüblich  sein, sie sind aber weder wirtschaftlich noch ethisch  gerechtfertigt  und gefährden auf Dauer die Qualität des Journalismus, erklärt der DJV. Verträge dürfen demnach nicht nur  abgeschlossen werden, sie sind auch umzusetzen, gleich ob es sich um  Tarifverträge oder um gemeinsame Vergütungsregeln handelt, etwa um die  vom DJV und der dju in ver.di mit den Zeitungsverlegern vereinbarten  Gemeinsamen Vergütungsregeln für freie Journalisten an Tageszeitungen. DJV und dju rufen  daher die Medienunternehmen auf, endlich eine angemessene Balance  zwischen ihren Vergütungen und den Leistungen und Rechten ihrer Autoren  zu akzeptieren.</p>
<p>Der von den Vereinten Nationen (UNO) im Jahr 2000 ausgerufene Tag des geistigen Eigentums wird seither jährlich am 26. April begangen.</p>
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		<title>5. November: Stand Up for Journalism</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Nov 2010 09:59:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach wie vor lehnen es zahlreiche Verlage in Deutschland ab, die seit Februar geltenden Vergütungsregeln für freie Journalisten anzuwenden. Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) und die dju in ver.di fordern daher alle Redakteurinnen und Redakteure auf, sich am kommenden Freitag an der weltweiten Aktion „Stand up for journalism“ zu beteiligen. Die beiden Gewerkschaften haben die Situation der freien Journalistinnen und Journalisten an Tageszeitungen zum Thema der deutschen „Stand up“-Aktion gemacht. In den Redaktionen soll daher am 5. November die Umsetzung der Gemeinsamen Vergütungsregeln für Freie an Tageszeitungen Gesprächsthema sein.<span id="more-7434"></span></p>
<p>DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken rief Redakteure und freie Mitarbeiter auf, „gemeinsam für faire Honorare gegen uneinsichtige Verlagsleitungen vorzugehen“. „Dafür brauchen sie die Solidarität der Redakteurinnen und Redakteure“, betonte der stellvertretende ver.di-Bundesvorsitzende Frank Werneke: „Sie können übermorgen unter Beweis stellen, dass die Tageszeitung ein Team ist.“</p>
<p>Die Gemeinsamen Vergütungsregeln stellen klar, in welchem Rahmen Honorare und die Mehrfachverwertung von Beiträgen akzeptabel sind. Aktuelle Informationen über die Gemeinsamen Vergütungsregeln, über den Stand der Umsetzung und über Möglichkeiten für eigene Aktivitäten der Freien bietet die Homepage <a href="http://www.faire-zeitungshonorare.de/" target="_blank">www.faire-zeitungshonorare.de</a>, die DJV und dju in ver.di gemeinsam eingerichtet haben.</p>
<p>Um die Frage, wie „Qualitätsjournalismus für ein demokratisches Europa“ gewährleistet werden kann, geht es hingegen beim  Kolloquium des Deutschen Journalisten-Verbands und der Vertretung des Freistaates Bayern bei der Europäischen Union. Es findet am Mittwoch, 17. November, in der Vertretung des Freistaates Bayern in Brüssel statt. Nähere Informationen dazu gibts <a title="DJV-Tagung: Qualitätsjournalismus" href="http://www.djv.de/SingleNews.20+M5a10a8761dc.0.html" target="_blank">online</a>.</p>
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		<title>Internet-Piraterie verhindert 34.000 neue Arbeitsplätze</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Apr 2010 01:01:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elmar Leimgruber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Vertriebsweg von Raubkopien Grafik: © gvu.de Laut einer TERA-Studie der Internationalen Handelskammer haben massenhafte Urheberrechtsverletzungen im Internet in 2008 allein in Deutschland die Schaffung von rund 34.000 neuen Arbeitsplätzen verhindert und Umsatzeinbußen von 1,2 Milliarden Euro verursacht. Ohne konkrete politische Gegenmaßnahmen könnte Internet-Piraterie im Jahr 2015 europaweit mehr als 600.000 potenzielle Arbeitsplätze vernichten. Diese [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 class="mceTemp">
<dl id="attachment_4476" class="wp-caption alignleft" style="width: 326px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.gvu.de/media/img/110_gr.gif"><img class="size-full wp-image-4476" title="Raubkopien-gvu.de" src="http://www.redakteur.cc/wp-content/uploads/Raubkopien-gvu.de_.gif" alt="" width="316" height="240" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Der Vertriebsweg von Raubkopien<br />
Grafik: © gvu.de</dd>
</dl>
</h4>
<p>Laut einer TERA-Studie der Internationalen Handelskammer haben massenhafte Urheberrechtsverletzungen im Internet in 2008 allein in Deutschland die Schaffung von rund 34.000 neuen Arbeitsplätzen verhindert und Umsatzeinbußen von 1,2 Milliarden Euro verursacht. Ohne konkrete politische Gegenmaßnahmen könnte Internet-Piraterie im Jahr 2015 europaweit mehr als 600.000 potenzielle Arbeitsplätze vernichten.</p>
<p>Diese Zahlen nannte die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di gemeinsam mit der Spitzenorganisation der deutschen Filmwirtschaft, dem Verband Privater Rundfunk und Telemedien e.V., dem Verband der Drehbuchautoren, dem Bundesverband Musikindustrie sowie dem Börsenverein des deutschen Buchhandels bei einer Pressek0nferenz in Berlin anlässlich des Welttags des geistigen Eigentums. Der Verband der deutschen Internetwirtschaft (eco) e.V., betonte hingegen, dass die Durchsetzung von Urheberrechten im Internet in Deutschland im internationalen Vergleich gut funktioniere. Die Zahl der illegalen Downloads gehe beständig zurück und die Umsätze mit kreativen Inhalten über das Internet stiegen, so eco.<span id="more-4475"></span></p>
<p>Laut TERA-Studie könnten in diesem Jahr annähernd 280.000 verlorene Arbeitsplätze allein auf das Konto von Internetpiraterie gehen, in 2011 dann weitere 350.000 Stellen.  &#8220;Gerade in wirtschaftlich schweren Zeiten sollte der Schutz von Arbeitsplätzen ganz oben auf der Agenda der deutschen Regierung stehen&#8221;, kommentiert Matthias Leonardy, Geschäftsführer der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen e.V. (GVU) und gibt zu bedenken: &#8220;Nach Erhebungen der GfK wird der Konjunktureinbruch des letzten Jahres erst in diesem und dem kommenden Jahr auf den Arbeitsmarkt durchschlagen.&#8221;</p>
<p>Angesichts dieser düsteren Aussichten erneuert Leonardy seine Forderung an die deutsche Regierung zu konkretem Handeln. So müsse das Massenphänomen durch eine Kombination von geeigneten technischen und rechtlichen Maßnahmen angegangen und gelöst werden. Unter Verweis auf legislative Maßnahmen in Frankreich, dem Vereinigten Königreich und konkrete Ansätze in Spanien fordert der GVU-Geschäftsführer die politische Klärung des Rechtsrahmens für ein Abgestuftes Verfahren. &#8220;Ein Mechanismus für die individuelle Aufklärung, Warnung und Sanktionierung von Internetnutzern, die das Urheberrecht verletzen, ist auch in Deutschland überfällig&#8221;, bekräftigt Leonardy. Mehr zum Thema auf <a title="GVU" href="http://www.gvu.de" target="_blank">gvu.de</a>.</p>
<p>Dazu Oliver Süme, stellvertretender Vorstandsvorsitzender von eco: &#8220;Die Rechteinhaber sollten sich nicht zu weiteren Repressalien gegen ihre eigenen Kunden hinreißen lassen. Denn die Märkte sind für den online-Vertrieb von kreativen Inhalten schon lange reif. Es wird Zeit, dass die Contentindustrie auf ihre Kunden zugeht, ihr Angebot ausbaut und attraktiver gestaltet. Aus der Sicht der Kunden bedeutet das Wort &#8216;Lizenz&#8217; heute noch in zu starkem Maße, dass der Zugriff auf gewünschte Inhalte kompliziert und teuer ist, oder ganz verwehrt wird. Und dass, obwohl viele grundsätzlich bereit wären, dafür zu bezahlen. Eine Verschärfung des Urheberrechts wäre dem gegenüber kontraproduktiv. Gebraucht werden vielmehr noch mehr neue Geschäftsmodelle, neue Vertriebsstrukturen und Kooperationsmodelle für die Bereitstellung qualitativ hochwertiger digitaler Inhalte. Die Entwicklung eines europaweiten Marktes für digitale Inhalte darf nicht länger durch eine nationale Lizenzpolitik der Rechteinhaber behindert werden.&#8221;</p>
<p>Weitere Meldungen zum Thema:</p>
<p>- <a title="Musikmarkt Österreich 2009" href="http://www.redakteur.cc/daten-zahlen-fakten-zum-musikmarkt-2009-in-osterreich-erschienen/" target="_blank">Musikindustrie Österreich: Die Zahlen 2009</a></p>
<p>- <a title="Musikautorenpreis für Michael Kunze" href="http://www.redakteur.cc/musikumsatz-deutschland-musikpreis2010/" target="_blank">Deutscher Musikautorenpreis 2010 für Michael Kunze &#8211; Alle Preisträger + die Zahlen 2009</a></p>
<p>- <a title="Raubkopien" href="http://www.redakteur.cc/faltblatt-original-oder-falschung-zeigt-erkennungsmerkmale-von-raubkopien/" target="_blank">Erkennungsmerkmale von Raubkopien</a></p>
<p>- <a title="Illegale Downloads" href="http://www.redakteur.cc/kunstlerleid-downloads-und-das-liebe-geld/" target="_blank">Künstlerleid, Downloads und das liebe Geld</a></p>
<p>- <a title="Musikindustrie verpasst den Zug" href="http://www.redakteur.cc/musikindustrie-du-hast-den-zug-verpasst/" target="_blank">Musikindustrie, du hast den Zug verpasst</a></p>
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